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Montag, 25. Oktober 2021
Montag der 29. Woche
- Tagesimpuls -

Tageslesungen:

Römer 8, 12-17
Wir sind also nicht dem Fleisch verpflichtet, Brüder und Schwestern, sodass wir nach dem Fleisch leben müssten. Denn wenn ihr nach dem Fleisch lebt, müsst ihr sterben; wenn ihr aber durch den Geist die sündigen Taten des Leibes tötet, werdet ihr leben.Denn die sich vom Geist Gottes leiten lassen, sind Kinder Gottes. Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, sodass ihr immer noch Furcht haben müsstet, sondern ihr habt den Geist der Kindschaft empfangen, in dem wir rufen: Abba, Vater!Der Geist selber bezeugt unserem Geist, dass wir Kinder Gottes sind. Sind wir aber Kinder, dann auch Erben; Erben Gottes und Miterben Christi, wenn wir mit ihm leiden, um mit ihm auch verherrlicht zu werden.
Lukas 13, 10-17

Lied: Gl 803, 1-3: Unser Leben sei ein Fest...

Kreuzzeichen
einen der beiden Schrifttexte oder beide lesen

Stille - um die Worte der Hl. Schrift in sich nachklingen zu lassen

Lied: Gl 479, 1-3: Eine große Stadt ersteht…

Impuls
Pfingstliche Gefühle können in diesen Tagen aufkommen, an denen Paulus so viel über den Heiligen Geist schreibt. Für ihn ist der Heilige Geist Garant für das Leben von Gott her. Dieser Geist stellt uns in ein ganz Verhältnis zu Gott. Dieser Heilige Geist macht uns zu Söhnen und Töchtern Gottes. Er setzt uns zu Erben ein. Ein Erbschaft bedeutet im Normalfall, etwas fort zu führen, was dem Erblasser wichtig war. Wenn wir Erben sein wollen, dann ist es unsere Aufgabe, das fortzuführen, was Jesus uns in seinem irdischen Wirken vorgelebt hat. Das heutige Evangelium gibt uns ein beredtes Beispiel dafür. Für Jesus steht der Mensch höher als das Gesetz. Das Wohlergehen und die Heilung der Jahrzehnte lang erkrankten Frau ist ihm wichtiger als das Sabbatgebot. Denn Gott geht es auch am Sabbat um das Wohl und das Heil des Menschen. Deshalb - so Jesus - ist es nach dem Willen Gottes auch am Sabbat erlaubt, Gutes zu tun und Leben zu retten. Gebe Gott, dass wir - aus dem Geist Gottes heraus - selber immer erkennen, was Gott von uns will und wie wir seine Wege gehen können.

Gebet:
Gott,
du denkst ganz anders als wir Menschen.
Du stellst unsere Ordnung auf den Kopf
Gott,
du handelst anders als wir Menschen.
Du fragst nicht, ob es sich auch lohnt, etwas zu tun.
Gott,
du lenkst anders als wir Menschen.
Du siehst nicht nur in die eine Richtung.
Gott,
du siehst ganz anders als wir Menschen.
Du siehst mit einem offenen Herzen.
Gott,
du urteilst anders als wir Menschen.
Du verbindest Gerechtigkeit mit Solidarität und Güte.
Gott,
du schenkst anders als wir Menschen.
Du schenkst an alle und schließt keinen aus.
(Petra Focke/ Hermann Josef Lücker - Gott und die Welt - S. 92)

Vater unser

Segen
Gesegnet sei die Erde, auf der du stehst.
Gesegnet sei der Weg, den du gehen wirst.
Gesegnet sei auch das Ziel deines Lebens.
(Möge das Glück dir immer nahe sein - Irische Segenswünsche für jeden Tag - benno - S. 620)

So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott .
der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.

Lied: Gl 484, 1+4: Dank sei dir, Vater,...und/ oder Gl 524, 1+7: Meerstern, ich dich grüße...

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