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	 xmlns:n="http://typo3.org/ns/GeorgRinger/News/ViewHelpers"><channel><title>Nachrichten</title><link></link><description></description><language>de-DE</language><copyright>Diözese Bistum Würzburg</copyright><pubDate>Mon, 09 Mar 2026 14:02:32 +0100</pubDate><lastBuildDate>Mon, 09 Mar 2026 14:02:32 +0100</lastBuildDate><atom:link href="https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/feed.rss" rel="self" type="application/rss+xml" /><generator>TYPO3 EXT:news</generator><item><guid isPermaLink="false">news-71019</guid><pubDate>Sat, 07 Mar 2026 10:36:44 +0100</pubDate><title>Hausgottesdienst am 3. Fastensonntag im Jahreskreis A</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail/ansicht/hausgottesdienst-am-3-fastensonntag-im-jahreskreis-a/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst am<br />3. Fastensonntag im Jahreskreis A<br />08. März 2026</b></p><p><b>Lied</b>:Gl 81, 1+4+6: Lobet den Herren, alle, die ihn ehren...</p><p><b>Kreuzzeichen </b>- evtl. Entzünden einer Kerze</p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />Es gibt viele Arten von Durst. Der ganz natürliche nach einer langfen Wanderung, einer sportlichen Betätigung oder einfach an einem heißen Tag. Es gibt aber auch andere Formen von Durst: Der Durst nach Leben, der Durst nach Sinn, der Durst nach Zuwendung oder Angenommen-Sein. Brunnen sind Orte, wo Menschen Wasser schöpfen können, um ihren Durst zu stillen. Wir schöpfen in unserem Alltag aber auch Hoffnung und Zuversicht, schöpfen neuen Mut. An einem besonderen Brunnen will Jesus auch uns heute begegnen und unseren Durst nach erfülltem Leben stillen.</p><p><b>Gebet</b>:<br />Gott,<br />du bist die lebendige Quelle,<br />aus der alles Leben kommt.<br />Du bist die Quelle, die nie versiegt.<br />Aus dir dürfen wir leben, nehmen und geben.<br />Du, sprudelnde Quelle, rein und klar,<br />durchfließe uns und stille unseren Lebensdurst<br />durch Jesus Christus, deinen Sohn.<br /><sup><i>(Heriburg Laarmann - Das Fest unseres Lebens feiern - S. 145)</i></sup></p><p><b>Lesung aus dem Buch Exodus (Ex 17, 3-7):</b><br />Das Volk dürstete nach Wasser und murrte gegen Mose. Sie sagten: Warum hast du uns überhaupt aus Ägypten hierher geführt? Um uns, unsere Söhne und unser Vieh verdursten zu lassen?<br />Mose schrie zum Herrn: Was soll ich mit diesem Volk anfangen? Es fehlt nur wenig und sie steinigen mich.<br />Der Herr antwortete Mose: Geh am Volk vorbei und nimm einige von den Ältesten Israels mit; nimm auch den Stab in die Hand, mit dem du auf den Nil geschlagen hast, und geh! Dort drüben auf dem Felsen am Horeb werde ich vor dir stehen. Dann schlag an den Felsen! Es wird Wasser herauskommen und das Volk kann trinken. Das tat Mose vor den Augen der Ältesten Israels.<br />Den Ort nannte er Massa und Meriba (Probe und Streit), weil die Israeliten Streit begonnen und den Herrn auf die Probe gestellt hatten, indem sie sagten: Ist der Herr in unserer Mitte oder nicht?</p><p><b>Antwortgesang</b>:Gl 427,2: Bei dir, Herr, ist des Lebens Quell...</p><p><b>Ruf v. d. Evangelium</b>: Gl 404: Danket dem Herrn, er hat uns erhöht...</p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes (Joh 4,5-42)</b><br />Jesus kam zu einem Ort in Samarien, der Sychar hieß und nahe bei dem Grundstück lag, das Jakob seinem Sohn Josef vermacht hatte. Dort befand sich der Jakobsbrunnen. Jesus war müde von der Reise und setzte sich daher an den Brunnen; es war um die sechste Stunde. Da kam eine samaritische Frau, um Wasser zu schöpfen. Jesus sagte zu ihr: Gib mir zu trinken! Seine Jünger waren nämlich in den Ort gegangen, um etwas zum Essen zu kaufen. Die samaritische Frau sagte zu ihm: Wie kannst du als Jude mich, eine Samariterin, um Wasser bitten? Die Juden verkehren nämlich nicht mit den Samaritern. Jesus antwortete ihr: Wenn du wüsstest, worin die Gabe Gottes besteht und wer es ist, der zu dir sagt: Gib mir zu trinken!, dann hättest du ihn gebeten, und er hätte dir lebendiges Wasser gegeben. Sie sagte zu ihm: Herr, du hast kein Schöpfgefäß, und der Brunnen ist tief; woher hast du also das lebendige Wasser? Bist du etwa größer als unser Vater Jakob, der uns den Brunnen gegeben und selbst daraus getrunken hat, wie seine Söhne und seine Herden? Jesus antwortete ihr: Wer von diesem Wasser trinkt, wird wieder Durst bekommen; wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, wird niemals mehr Durst haben; vielmehr wird das Wasser, das ich ihm gebe, in ihm zur sprudelnden Quelle werden, deren Wasser ewiges Leben schenkt. Da sagte die Frau zu ihm: Herr, gib mir dieses Wasser, damit ich keinen Durst mehr habe und nicht mehr hierher kommen muss, um Wasser zu schöpfen. Er sagte zu ihr: Geh, ruf deinen Mann und komm wieder her! Die Frau antwortete: Ich habe keinen Mann. Jesus sagte zu ihr: Du hast richtig gesagt: Ich habe keinen Mann. Denn fünf Männer hast du gehabt und der, den du jetzt hast, ist nicht dein Mann. Damit hast du die Wahrheit gesagt. Die Frau sagte zu ihm: Herr, ich sehe, dass du ein Prophet bist.<br />Unsere Väter haben auf diesem Berg Gott angebetet; ihr aber sagt, in Jerusalem sei die Stätte, wo man anbeten muss. Jesus sprach zu ihr: Glaube mir, Frau, die Stunde kommt, zu der ihr weder auf diesem Berg noch in Jerusalem den Vater anbeten werdet. Ihr betet an, was ihr nicht kennt, wir beten an, was wir kennen; denn das Heil kommt von den Juden. Aber die Stunde kommt und sie ist schon da, zu der die wahren Beter den Vater anbeten werden im Geist und in der Wahrheit; denn so will der Vater angebetet werden. Gott ist Geist und alle, die ihn anbeten, müssen im Geist und in der Wahrheit anbeten. Die Frau sagte zu ihm: Ich weiß, dass der Messias kommt, das ist: der Gesalbte - Christus. Wenn er kommt, wird er uns alles<br />verkünden. Da sagte Jesus zu ihr: Ich bin es, ich, der mit dir spricht. Inzwischen waren seine Jünger zurückgekommen. Sie wunderten sich, dass er mit einer Frau sprach, aber keiner sagte: Was willst du?, oder: Was redest du mit ihr? Da ließ die Frau ihren Wasserkrug stehen, eilte in den Ort und sagte zu den Leuten: Kommt her, seht, da ist ein Mann, der mir alles gesagt hat, was ich getan habe: Ist er vielleicht der Messias? Da liefen sie hinaus aus dem Ort und gingen zu Jesus. Währenddessen drängten ihn seine Jünger: Rabbi, iss! Er aber sagte zu ihnen: Ich lebe von einer Speise, die ihr nicht kennt. Da sagten die Jünger zueinander: Hat ihm jemand etwas zu essen gebracht? Jesus sprach zu ihnen: Meine Speise ist es, den Willen dessen zu tun, der mich gesandt hat, und sein Werk zu Ende zu führen. Sagt ihr nicht: Noch vier Monate dauert es bis zur Ernte? Ich aber sage euch: Blickt umher und seht, dass die Felder weiß sind, reif zur Ernte. Schon empfängt der Schnitter seinen Lohn und sammelt Frucht für das ewige Leben, so dass sich der Sämann und der Schnitter gemeinsam freuen. Denn hier hat das Sprichwort recht: Einer sät und ein anderer erntet. Ich habe euch gesandt zu ernten, wofür ihr nicht gearbeitet habt; andere haben gearbeitet und ihr erntet die Frucht ihrer Arbeit. Viele Samariter aus jenem Ort kamen zum Glauben an Jesus auf das Wort der Frau hin, die bezeugt hatte: Er hat mir alles gesagt, was ich getan habe. Als die Samariter zu ihm kamen, baten sie ihn, bei ihnen zu bleiben; und er blieb dort zwei Tage. Und noch viel mehr Leute kamen zum Glauben an ihn aufgrund seiner eigenen Worte.<br />Und zu der Frau sagten sie: Nicht mehr aufgrund deiner Aussage glauben wir, sondern weil wir ihn selbst gehört haben und nun wissen: Er ist wirklich der Retter der Welt.<br /><b><i>oder in leichter Sprache:</i></b><br />In der Zeit, als Jesus lebte, gab es keine Wasserleitung. Die Menschen mussten das Wasser weit weg von draußen holen. Das Wasser war draußen in einem Brunnen.Der Brunnen war ein tiefes Loch in der Erde. Die Menschen mussten das Wasser mit einem Eimer aus dem tiefen Loch holen. Einmal war Jesus lange gelaufen.Das Wetter war sehr heiß. Jesus war müde vom Laufen. Jesus hatte Durst. Jesus kam an einen Brunnen. Jesus wollte Wasser aus dem Brunnen trinken. Aber Jesus hatte keinen Eimer. Jesus konnte kein Wasser aus dem Brunnen holen. Jesus setzte sich bei dem Brunnen hin. Da kam eine Frau. Die Frau wollte Wasser holen. Die Frau hatte einen Eimer. Jesus sagte zu der Frau: Gib mir zu trinken. Die Frau wunderte sich. Die Frau sagte: Herr. Sie sind ein fremder Mann. Sie kennen mich gar nicht. Warum wollen Sie von mir Wasser haben? Jesus sagte: Ich habe Durst.Ich habe ein Geschenk für dich. Das Geschenk ist von Gott Das Geschenk von Gott ist lebendiges Wasser. Ich möchte dir lebendiges Wasser schenken. Ich möchte allen Menschen lebendiges Wasser schenken. Die Frau staunte. Die Frau sagte: Herr.Wie wollen Sie mir lebendiges Wasser schenken? Sie haben ja keinen Eimer. Jesus sagte: Das normale Wasser kommt aus einem Brunnen in der Erde. Wer normales<br />Wasser trinkt, bekommt immer wieder Durst. Ich gebe dir lebendiges Wasser. Wer lebendiges Wasser trinkt, bekommt keinen Durst mehr. Das lebendige Wasser wird selber ein Brunnen. Das lebendige Wasser wird ein Brunnen in deinem Herzen.Das lebendige Wasser schenkt richtiges Leben. Das richtige Leben kommt von Gott.<br />Die Frau staunte. Die Frau freute sich. Die Frau sagte: Herr. Geben Sie mir dieses Wasser. Dann muss ich nicht mehr zum Brunnen laufen. Dann muss ich nicht mehr den schweren Eimer tragen. Jesus sagte zu der Frau: Ich freue mich über Gott. Ich spreche gerne über Gott. Ich kann dir viel über Gott erzählen. Die Frau staunte.Die Frau sagte: Herr. Sie wissen viel über Gott. Bitte sagen Sie mir: Wo soll ich zu Gott beten? Wie soll ich zu Gott beten? Jesus sagte: Es ist egal, wo du betest.Das Wichtigste beim Beten ist, dass du im Herzen betest. Die Frau staunte.Die Frau sagte: Herr. Einmal kommt ein Mann. Der Mann kommt von Gott.Der Mann will uns alles von Gott erklären. Auf diesen Mann warten wir. Jesus sagte: Das bin ich. Ich bin schon da.</p><p><b>Lied</b>:Gl 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht…</p><p><b>Predigtgedanken</b><br />Heute finden in Bayern die Kommunalwahlen und in Baden-Württemberg die Landtagswahlen statt. Kandidaten für Gemeinde - und Stadträte; Bürgermeister und Oberbürgermeister, Landtagsabgeordnete und ein Ministerpräsident hoffen auf ein entsprechendes Mandat der Wählerschaft. Das ist eine „Vertrauenssache“. Wem traue ich zu, die anstehenden Aufgaben in den entsprechenden Gremien am besten zu lösen, sich mit seinen Talenten und Fähigkeiten, seinem Engagement entsprechend einzubringen.<br />„Vertrauenssache“ - das ist im Grunde auch jede zwischenmenschliche Beziehung. Wenn ich einem Anderen begegne, stehe ich auch immer vor der Frage: Kann bzw. will ich ihm oder ihr vertrauen? Schenke ich seinen/ ihren Worten Glauben? Kann ich mich auf ihn/ auf sie einlassen?<br />Und: „Vertrauenssache“ - das ist auch meine Beziehung zu Gott. Wir nennen es oft Glauben. Aber im Grunde geht es auch hier um Vertrauen. Kann ich darauf vertrauen, dass es dieser Gott gut mit mir meint? Kann ich glauben, dass er mir hilft, wenn ich ihn brauche und wie erfahre ich diese Hilfe?<br />In den heutigen Begegnungsgeschichten der Heiligen Schrift geht es auch um „Vertrauenssachen“. Das Volk Israel hadert. Es droht sein Vertrauen in Gott und seine Führung zu verlieren: „<i>Ist der HERR in unserer Mitte oder nicht?</i>“ Und ihre Zweifel, ihr Misstrauen entladen sich an Mose.<br />Und auch Jesus erfährt in seiner Begegnung mit der Samariterin am Jakobsbrunnen Rückfrage, Zweifel und Misstrauen: „<i>Bist du etwa größer als unser Vater Jakob?</i>“<br />In beiden Erzählungen verknüpft sich die „Vertrauenssache“ mit dem Bild des Wassers, mit der Thematik des Durstes. Vordergründig geht es um den natürlichen<br />Durst, der sich automatisch nach einigen Stunden bei uns einstellt, wenn wir keine Flüssigkeit zu uns nehmen. Aber auf den zweiten Blick geht es um mehr, um viel mehr: Da ist es der Durst nach einem Sinn für mein Leben; auf Antworten nach meinen existentiellen Fragen: Warum lässt Gott all das Leid, das Elend, die Gewalt zu? Da ist der Durst nach einem erfüllten gelingenden Leben. Da ist der Durst nach tragenden, gelingenden Beziehungen. Da geht es um den Wunsch nach Anerkennung, nach Angenommen-Sein, Vergebung, Versöhnung, Wertschätzung.<br />Wie stillt Gott diesen vielfältigen Durst? Nicht als „<i>deus ex machina</i>“ , der im Handumdrehen alle Probleme löst. Er bedient sich Menschen, die mit Zeichen, Gesten oder auch Worten etwas vom Heilswillen Gottes deutlich machen. Mose wählt das Zeichen. Er schlägt auf den Stein und das Volk kann seinen Durst stillen. Jesus nimmt sich Zeit, hört zu, nimmt die Fragen der Frau ernst und führt sie so langsam und behutsam zu den Antworten auf die eigentlichen Fragen ihres Lebens, führt sie zum Vertrauen und zum Glauben an Gott.<br />Auch wir stehen manchmal vor den existentiellen Fragen unseres Leben und kommen nicht weiter. Auch uns werden andererseits manchmal von anderen Fragen nach dem Sinn des Lebens gestellt. Auch wir spüren manchmal diesen Durst nach Leben und sind manchmal gefragt, diesen Durst stillen zu helfen. Es geht um Austausch, es geht um geteiltes Leben; geteilte Sorgen, Fragen und Ängste. Es geht darum, die Hoffnung wach zu halten, das Gott es gut mit uns meint und will, dass wir uns gegenseitig in dieser Hoffnung bestärken. Und das ist eben „Vertrauenssache“.<br /><b><i>Für Familien mit Kindern:</i></b><br />Hast du schon einmal richtig Durst gehabt? Der Mund wird ganz trocken, man fühlt sich plötzlich ganz schlapp und manchmal bekommt man sogar Kopfschmerzen. Durst ist etwas ganz Schlimmes, und wer längere Zeit nicht trinkt, muss jämmerlich verdursten. Es gibt jedoch auch noch einen anderen Durst als den nach Wasser. Es ist der Durst, den manche Menschen in ihrem Herzen spüren: Nach Frieden, Liebe Gerechtigkeit. Jesus ist gekommen, um diesen Durst der Menschen zu stillen.<br /><i>Gott, du mein Gott, dich suche ich, meine Seele dürstet nach dir. Nach dir schmachtet mein Leib, wie dürres, lechzendes Land ohne Wasser. - Ps 63, 2-3 (dkv - Mein Sonntagsblatt 2010)</i></p><p><b>Glaubenslied</b>:Gl 456, 1+4: Herr, du bist mein Leben...</p><p><b>Fürbittgebet</b><br /><i>Die Fürbitten sind unser Gebet für die anderen. Es bedarf nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor, worum wir bitten wollen.<br />Wir können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es, die Namen derer laut auszusprechen, die man Gott ans Herz legen will, .<br />Wir dürfen Gott unsere Bitten aber auch still anvertrauen.<br />Als Antwortruf eignen sich: Gl 182 oder Gl 817<br /><b>oder:</b><br />Herr Jesus Christus, du bist die Quelle unseres Lebens. Du willst, dass wir unseren Weg mit Dir erkennen und so zu Sinn und innerem Frieden finden. Wir bitten Dich:</i><br />➢&nbsp;Für die Menschen im Nahen und Mittleren Osten, in der Ukraine und in den vielen namenlosen Konfliktgebieten unserer Welt, die unter Zerstörung, Hunger, Angst und Trauer leiden.<br />➢&nbsp;Für diejenigen, in deren Macht es stünde, Frieden und Gerechtigkeit zu schaffen, es aber nicht wollen oder können.<br />➢ Für alle, die sich in Kommunal - und Landtagswahlen zur Wahl stellen, dass sie sich einsetzen zum Wohl der Menschen und das in sie gesetzte Vertrauen nicht enttäuschen.<br />➢ Für alle, die unter Zweifeln, Angst oder Ausgrenzung leiden, die nicht die nötige Beachtung und Wertschätzung finden, dass sie nicht verzweifeln.<br />➢&nbsp;Für unsere Verstorbenen, die in der Hoffnung auf das ewige Leben entschlafen sind.<br /><i>Herr, unser Gott, wir leben unter deinem Segen. Du weißt, was wir brauchen, noch bevor wir dich darum bitten. Du hältst fest an deinem Bund mit uns. Dafür danken wir Dir durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn.</i></p><p><b>Hinführung zum Vater unser:</b><br />Herr Jesus Christus, du willst unseren Durst nach Leben, Sinn, Gerechtigkeit und Frieden stillen. Mit deinen Worten beten wir voll Vertrauen: Vater unser…</p><p><b>Lied</b>:Gl 491, 2+3: Aus Wasser und dem Heil'gen Geist…</p><p><b>Gebet</b>:<br />Guter Gott,<br />du bist die Quelle, der unser Leben entspringt.<br />Du bist die Quelle der Liebe und des Friedens.<br />Lass auch uns lebendige Quellen füreinander sein<br />und die Wüste dieser Welt und Zeit<br />erneut in einen blühenden Garten verwandeln.<br />Darum bitten wir durch ihn, Jesus Christus,<br />der unser Licht und unser Leben ist,<br />heute und in Ewigkeit.<br />Amen <sub><i>(Nach: Heriburg Laarmann - Das Fest unseres Lebens feiern - S. 149)</i></sub></p><p><b>Segen</b><br />So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott - der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.<br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><b>Lied</b>:Gl 451, 1+2: Komm, Herr, segne uns…</p><p><a href="https://www.familien234.de/export/sites/familien-234/bibelbild/.content/.galleries/LesejahrA_Ausmalbilder-zum-Sonntagsevangelium/A_3.Fastensonntag.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Ausmalbild für Kinder</a></p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-70882</guid><pubDate>Sat, 28 Feb 2026 17:59:59 +0100</pubDate><title>Hausgottesdienst am 2. Fastensonntag im Jahreskreis A</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail/ansicht/hausgottesdienst-am-2-fastensonntag-im-jahreskreis-a/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst am<br />2. Fastensonntag im Jahreskreis A<br />1. März 2026</b></p><p><b>Lied</b>:Gl 363, 1-3 (Mel.: 375) Herr, nimm auch uns zum Tabor mit...</p><p><b>Kreuzzeichen </b>- evtl. Entzünden einer Kerze</p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />„Wer die Wahl hat, hat die Qual.“ - An diesem Sonntag werden in den bayrischen Diözesen die neuen Pfarrgmeinderäte bzw. Gemeinde-Teams gewählt. Nächsten Sonntag stehen in Bayern die Kommunalwahl - und Bürgermeisterwahlen an.<br />In den Texten des heutigen Sonntags geht es nicht nur um das „Gewählt werden“, sondern um das „Erwählt sein“. Gott hat etwas mit uns vor - mit jedem und jeder von uns.</p><p><b>Gebet</b>:<br />Gott,<br />Jesus, dein Sohn, kam in diese Welt.<br />Er ist dein Ja zu uns, das Geschenk deiner Liebe an uns.<br />Er hat uns die Frohe Botschaft verkündet,<br />dass du uns liebst und zu uns stehst.<br />Durch ihn sind wir dein Söhne und Töchter, deine Kinder geworden.<br />Hilf uns,<br />dass wir auf sein Wort hören und seinem Beispiel folgen,<br />damit wir glücklich werden und anderen Freude schenken.<br />Darum bitten wir durch ihn,<br />Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn.<br /><sup><i>(Nach: Heriburg Laarmann - Mit allen Sinnen das Lebens feiern - S. 145)</i></sup></p><p><b>Lesung aus dem Buch Genesis (Gen 12, 1-4a)</b><br />Der Herr sprach zu Abram: Zieh weg aus deinem Land, von deiner Verwandtschaft und aus deinem Vaterhaus in das Land, das ich dir zeigen werde. Ich werde dich zu einem großen Volk machen, dich segnen und deinen Namen groß machen. Ein Segen sollst du sein. Ich will segnen, die dich segnen; wer dich verwünscht, den will ich verfluchen. Durch dich sollen alle Geschlechter der Erde Segen erlangen. Da zog Abram weg, wie der Herr ihm gesagt hatte.</p><p><b>Antwortgesang</b>: Gl 451, 1+2: Komm, Herr, segne uns...</p><p><b>Ruf v. d. Evangelium</b>: Gl 560, 1: Christus Sieger, Christus König...</p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus (Mt 17, 1-9)</b><br />Jesus nahm Petrus, Jakobus und dessen Bruder Johannes beiseite und führte sie auf einen hohen Berg. Und er wurde vor ihren Augen verwandelt; sein Gesicht leuchtete wie die Sonne und seine Kleider wurden blendend weiß wie das Licht. Da erschienen plötzlich vor ihren Augen Mose und Elija und redeten mit Jesus.<br />Und Petrus sagte zu ihm: Herr, es ist gut, dass wir hier sind. Wenn du willst, werde ich hier drei Hütten bauen, eine für dich, eine für Mose und eine für Elija. Noch während er redete, warf eine leuchtende Wolke ihren Schatten auf sie und aus der Wolke rief eine Stimme: <i>Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen gefunden habe; auf ihn sollt ihr hören</i>. Als die Jünger das hörten, bekamen sie große Angst und warfen sich mit dem Gesicht zu Boden. Da trat Jesus zu ihnen, fasste sie an und sagte: Steht auf, habt keine Angst! Und als sie aufblickten, sahen sie nur noch Jesus. Während sie den Berg hinabstiegen, gebot ihnen Jesus: Erzählt niemand von dem, was ihr gesehen habt, bis der Menschensohn von den Toten auferstanden ist.<br /><b><i>oder in leichter Sprache:</i></b><br />Petrus und Jakobus und Johannes sind drei Freunde von Jesus. Einmal nahm Jesus Petrus und Jakobus und Johannes mit auf einen Berg. Da passierte etwas Erstaunliches mit Jesus: Das Gesicht von Jesus leuchtete hell wie die Sonne. Die Kleidung von Jesus leuchtete weiß wie das Licht. Plötzlich erschienen 2 berühmte Männer. Der eine Mann hieß Mose. Der andere Mann hieß Elija. Mose und Elija redeten mit Jesus.Petrus sagte zu Jesus: Jesus. Es ist gut, dass wir hier sind. Ich kann drei Hütten bauen. Eine Hütte für dich. Und eine Hütte für Mose. Und eine Hütte für Elija.<br />Als Petrus das sagte, kam eine Wolke. Die Wolke leuchtete hell.Die Wolke leuchtete auf Jesus, Mose, Elija, Petrus, Jakobus und Johannes.Aus der Wolke kam eine Stimme. Die Stimme sagte: Jesus ist mein geliebter Sohn.Jesus gefällt mir. Ich habe Jesus lieb. Ihr sollt auf Jesus hören.<br />Petrus und Jakobus und Johannes hörten die Stimme. Sie bekamen große Angst.Sie warfen sich auf den Boden. Sie versteckten ihr Gesicht. Jesus ging zu Petrus und Jakobus und Johannes hin. Jesus fasste sie an.Jesus sagte: Steht auf. Beruhigt euch. Habt keine Angst.<br />Petrus und Jakobus und Johannes standen wieder auf. Sie schauten herum.Sie konnten nur noch Jesus sehen. Jesus stieg mit Petrus und Johannes und Jakobus wieder vom Berg hinunter.Unterwegs sagte Jesus zu Petrus und Jakobus und Johannes: Ihr habt erstaunliche Sachen gesehen. Das sollt ihr jetzt noch nicht den anderen Leuten erzählen. Ihr sollt das erst später erzählen. Ihr sollt das erst erzählen, wenn ich gestorben bin. Und wenn ich von den Toten auferstanden bin.</p><p><b>Lied</b>:Gl 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht…</p><p><b>Predigtgedanken</b><br />Wahlen stehen an - heute für die Pfarrgemeinderäte bzw. die Gemeinde-Teams in unseren Pfarrgemeinden; nächsten Sonntag für Oberbürgermeister; Bürgermeister, Stadträte und Gemeinderäte. Wer sich zur Wahl stellt, der möchte seine Talente und Begabungen, seine Zeit und sein Engagement für ein ganz bestimmtes Anliegen, eine ganz bestimmte Sache einbringen. Wer gewählt wird, dem bzw. der schenken Wählerinnen und Wählern ihr Vertrauen. Sie trauen ihnen diese Aufgabe zu. Wir leben in einer Zeit vielfältigen Wandels. Vieles, was über Jahre und Jahrzehnte ein Stück Selbstverständlichkeit war, bricht weg. Etliche treten bewusst aus der Kirche aus, andere bleiben zwar, nehmen aber viele der Angebote des Gemeindelebens nicht mehr wahr. Neue Formate, neue Angebote werden gesucht und ausprobiert - in der Hoffnung, damit wieder neu Interessierte zu finden. Etliche hängen noch an den überkommenen Traditionen, andere wünschen sich ganz neue Wege. Das schafft oft Spannungen und Konflikte und es wird die große Kunst für die Zukunft sein, diese unterschiedlichen Interessenlagen auszugleichen.<br />Die Texte des heutigen Sonntags sprechen aber nicht nur vom „Gewählt werden“, sondern vom „Erwählt sein“. Dies hat noch einmal eine ganz andere Qualität.<br />Bei einer Wahl geht es - wie erwähnt - um bestimmte Qualitäten, um eine gewisse Qualifikation und Fähigkeiten. Da geht es um Aufgaben, die erledigt werden sollen, um Projekte, die anzugehen sind. Zur Wahl kann ich mich selber stellen. Das ist meine ureigene Entscheidung.<br />Erwählt sein - das kommt mir von außen, von jemand anderem zu. Gott ist es, der Abram erwählt, der ihn bei seinem Namen ruft, der ihm zusagt, dass er Segen empfängt und selber zum Segen für andere werden soll. Abram muss keine Vorleistung erbringen, um von Gott erwählt zu werden. Wer erwählt wird, der hat es nicht nötig, dass andere ihm ihr Vertrauen aussprechen. Es ist Gott selber, der dem bzw. der Erwählten sein Vertrauen schenkt. Dem Wort Gottes folgen, so zeigt die Geschichte von Abram, heißt, immer wieder aufzubrechen, Neues zu wagen, in neue räume vorzudringen. Und das ein Leben lang.<br />Auch Jesus erfährt diese Erwählung durch seinen Vater im Himmel - bei der Verklärung auf dem Berg Tabor. Ihm wird von Gott zugesagt: <i>Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe</i>. Und auch wir alle, die wir getauft sind, haben dieses Geschenk der Erwählung empfangen. Mit unserer Taufe hat uns der Vater im Himmel zugesprochen: <i>Du bist meine geliebte Tochter, mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen gefunden</i>. Die Kindertaufe macht das deutlich: Unsere Erwählung fußt nicht auf unsere eigenen Leistung, auf unseren Stärken und Qualtäten. Nein, unsere Erwählung wird uns umsonst zuteil - also gratis: Und gratis bedeutet übersetzt: aus Gnade, unverdient, ohne Vorleistung.<br />Aus diesem Geschenk dürfen wir leben; aus dieser Zusage dürfen wir immer wieder Hoffnung schöpfen. Wir sind von Gott geliebt und angenommen - seine Barmherzigkeit für uns ist immer größer als unsere eigene Unzulänglichkeit oder Versagen. Aus dieser Zusage dürfen wir leben, mit dieser Zusage unser Leben und unseren Glauben gestalten.<br /><b><i>Für Familien mit Kindern:</i></b><br />Wer ist dieser Jesus eigentlich? Ein Wunderheiler, ein besonders guter Mensch, ein Prophet, ein Kämpfer, der das Volk Israel von den Feinden befreit? Sicherlich haben sich die Jünger immer wieder diese Frage gestellt. Auf dem Berg haben Petrus, Jakobus und Johannes die Antwort bekommen. Jesus ist Gottes geliebter Sohn. Deswegen ist Jesus wunderbarer, wichtiger und größer als alle anderen zusammen.<br /><i>Herr Jesus Christus, du bist Gottes Sohn. Immer wieder darf ich dein Wort hören, an dich glauben und dir nachfolgen. Ich danke dir dafür. Amen (dkv - Mein Sonntagsblatt 2010)</i></p><p><b>Glaubenslied</b>:Gl 354: Gott ist dreifaltig einer...</p><p><b>Fürbittgebet</b><br /><i>Die Fürbitten sind unser Gebet für die anderen. Es bedarf nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor, worum wir bitten wollen.<br />Wir können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es, die Namen derer laut auszusprechen, die man Gott ans Herz legen will, .<br />Wir dürfen Gott unsere Bitten aber auch still anvertrauen.<br />Als Antwortruf eignen sich: Gl 182 oder Gl 817<br /><b>oder:</b><br />Herr Jesus Christus, auf dich dürfen wir vertrauen, an dir dürfen wir unser Leben ausrichten. Wir bitten dich:</i><br />➢&nbsp;Für alle, die unter den aktuellen Kämpfen im Nahen Osten, dem Krieg in der Ukraine, aber auch unter den anderen kriegerischen Auseinandersetzungen in unserer Welt leiden: Für alle, die Hab und Gut verloren haben; für alle Flüchtlingen; für alle Eltern, Ehefrauen und Kinder, die sich um das Leben ihrer Söhne, Ehemänner und Väter im Kriegseinsatz sorgen.<br />➢&nbsp;Für alle Großen und Mächtigen, die dazu beitragen können, dass wieder Versöhnung und Frieden einzieht in diese Welt.<br />➢ Für alle, die sich in diesen Tagen zur Wahl stellen. Erfülle sie mit deinem Geist, damit sie durch ihr Tun zum Segen für andere werden können.<br />➢ Für alle, die ein schweres Leid tragen und daran zu zerbrechen drohen.<br />➢&nbsp;Für alle unsere Verstorbenen, dass sich in der Erfahrung der Auferstehung alle Brüche und Zumutungen ihres Lebens klären.<br /><i>Herr, unser Gott! Du erwählst Menschen, machst sie zu deinen Söhnen und Töchtern. Hilf uns, deinem Sohn zu folgen. Darum bitten wir durch Christus, unseren Bruder und Herrn.</i></p><p><b>Hinführung zum Vater unser:</b><br />Herr Jesus Christus, mit deinen Worten dürfen wir zu dem beten, der auch uns als seine geliebten Söhne und Töchter anspricht: <i>Vater unser…</i></p><p><b>Lied</b>:Gl 831, 1+3: Gott, dein guter Segen...</p><p><b>Gebet</b>:<br />Liebender Gott,<br />wir danken dir, dass du uns Jesus, deinen Sohn, geschenkt hast.<br />In dieser Feier durften wir erfahren, wie du zu ihm stehst.<br />Durch ihn hast du uns als deine Kinder angenommen.<br />Wir danken dir, dass du immer und überall in Liebe zu uns stehst.<br />Hilf uns, auf das Wort deines Sohnes zu hören,<br />damit wir zu ihm gehören und so teilnehmen dürfen an deiner Herrlichkeit.<br />Darum bitten wir durch ihn, Jesus Christus,<br />der unser Licht und unser Leben ist,<br />heute und in Ewigkeit.<br />Amen <sub><i>(Heriburg Laarmann - Mit allen Sinnen das Lebens feiern - S. 149)</i></sub></p><p><b>Zum Nachdenken:</b><br />Wenn wir nach oben schauen<br />und dich nicht sehen, Herr,<br />wenn wir nach Hütten suchen,<br />nach Orten und Heimat,<br />wo wir geborgen sind -<br />und wir nur Fremde spüren<br />und Unruhe im Herzen.<br />Wenn wir nach oben schauen<br />und uns die Wolke verhüllt,<br />und wir nicht erkennen,<br />dass unser Suchen ein Ziel hat,<br />dass unser Leben geführt wird<br />von dir, den der Vater gesandt<br />und der uns allen den Himmel erschloss.<br />Wenn wir nach oben schauen,<br />bleib uns nicht verborgen.<br />Komm zu uns, in unsere Hütten,<br />sende dein Licht in unser Dunkel,<br />sag auch uns: Habt keine Angst! <sub><i>(Alexander Holzbach - „das zeichen“)</i></sub></p><p><b>Segen</b><br />So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott - der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.<br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><b>Lied</b>:Gl 365: Meine Hoffnung und meine Freude…(2x)</p><p><a href="https://www.familien234.de/export/sites/familien-234/bibelbild/.content/.galleries/LesejahrA_Ausmalbilder-zum-Sonntagsevangelium/A_2.Fastensonntag.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Ausmalbild für Kinder</a></p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-70758</guid><pubDate>Sat, 21 Feb 2026 10:54:08 +0100</pubDate><title>Hausgottesdienst am 1. Fastensonntag im Jahreskreis A</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail/ansicht/hausgottesdienst-am-1-fastensonntag-im-jahreskreis-a/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst am<br />1. Fastensonntag im Jahreskreis A<br />„Versucht“<br />22. Februar 2026</b></p><p><b>Lied</b>:Gl 283, 1-4: Aus der Tiefe rufe ich zu dir...</p><p><b>Kreuzzeichen </b>- evtl. Entzünden einer Kerze</p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />An jedem 1. Fastensonntag wird uns die Versuchung Jesu vor Augen gestellt. Es gibt viele Formen der Versuchung - das wissen wir aus eigener, leidvoller Erfahrung. Das Evangelium zeigt uns auf, wie Jesus mit der Erfahrung der Versuchung umgegangen ist und sie gemeistert hat. Das soll uns Mut machen, uns unseren eigenen Versuchungserfahrungen zu stellen.</p><p><b>Gebet</b>:<br />Herr, unser Gott,<br />Du schenkst uns die Heiligen vierzig Tage<br />als eine Zeit der Umkehr und der Erneuerung.<br />Gib uns die Fähigkeit,<br />das Geheimnis Christi für unser Leben besser zu verstehen<br />und daraus zu leben.<br />Darum bitten wir durch ihn,<br />Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn<br /><sup><i>(Nach: Peter Köster: Gebete für die Feier der Eucharistie - S. 168)</i></sup></p><p><b>Lesung aus dem Buch Genesis (Gen 2, 7-9; 3,1-7):</b><br />Gott, der Herr, formte den Menschen aus Erde vom Ackerboden und blies in seine Nase den Lebensatem. So wurde der Mensch zu einem lebendigen Wesen. Dann legte Gott, der Herr, in Eden, im Osten, einen Garten an und setzte dorthin den Menschen, den er geformt hatte. Gott, der Herr, ließ aus dem Ackerboden allerlei Bäume wachsen, verlockend anzusehen und mit köstlichen Früchten, in der Mitte des Gartens aber den Baum des Lebens und den Baum der Erkenntnis von Gut und Böse. Die Schlange war schlauer als alle Tiere des Feldes, die Gott, der Herr, gemacht hatte. Sie sagte zu der Frau: Hat Gott wirklich gesagt: Ihr dürft von keinem Baum des Gartens essen? Die Frau entgegnete der Schlange: Von den Früchten der Bäume im Garten dürfen wir essen; nur von den Früchten des Baumes, der in der Mitte des Gartens steht, hat Gott gesagt: Davon dürft ihr nicht essen und daran dürft ihr nicht rühren, sonst werdet ihr sterben. Darauf sagte die Schlange zur Frau: Nein, ihr werdet nicht sterben. Gott weiß vielmehr: Sobald ihr davon esst, gehen euch die Augen auf; ihr werdet wie Gott und erkennt Gut und Böse. Da sah die Frau, dass es köstlich wäre, von dem Baum zu essen, dass der Baum eine Augenweide war und dazu verlockte, klug zu werden. Sie nahm von seinen Früchten und aß; sie gab auch ihrem Mann, der bei ihr war, und auch er aß. Da gingen beiden die Augen<br />auf und sie erkannten, dass sie nackt waren. Sie hefteten Feigenblätter zusammen und machten sich einen Schurz.</p><p><b>Lied</b>:Gl 427, 1: Herr, deine Güt' ist unbegrenzt....</p><p><b>Halleluja</b>:Gl 584,9: Lob dir Christus, König und Erlöser...</p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus (Mt 4, 1-11)</b><br />Jesus wurde vom Geist in die Wüste geführt; dort sollte er vom Teufel in Versuchung geführt werden. Als er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, bekam er Hunger. Da trat der Versucher an ihn heran und sagte: Wenn du Gottes Sohn bist, so befiehl, dass aus diesen Steinen Brot wird. Er aber antwortete: In der Schrift heißt es: <i>Der Mensch lebt nicht nur von Brot, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt</i>. Darauf nahm ihn der Teufel mit sich in die Heilige Stadt, stellte ihn oben auf den Tempel und sagte zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so stürz dich hinab; denn es heißt in der Schrift: <i>Seinen Engeln befiehlt er, dich auf ihren Händen zu tragen, damit dein Fuß nicht an einen Stein stößt</i>. Jesus antwortete ihm: In der Schrift heißt es auch: <i>Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht auf die Probe stellen</i>.<br />Wieder nahm ihn der Teufel mit sich und führte ihn auf einen sehr hohen Berg; er zeigte ihm alle Reiche der Welt mit ihrer Pracht und sagte zu ihm: Das alles will ich dir geben, wenn du dich vor mir niederwirfst und mich anbetest. Da sagte Jesus zu ihm: Weg mit dir, Satan! Denn in der Schrift steht: <i>Vor dem Herrn, deinem Gott, sollst du dich niederwerfen und ihm allein dienen</i>. Darauf ließ der Teufel von ihm ab und es kamen Engel und dienten ihm.<br /><b><i>oder in leichter Sprache:</i></b><br />Einmal ging Jesus in die Wüste.In der Wüste gibt es nur heißen Sand.In der Wüste gibt es nichts zu essen. Jesus blieb 40 Tage in der Wüste. Jesus hatte 40 Tage nichts zu essen. Jesus bekam Hunger. Da kam der Teufel zu Jesus. Der Teufel wusste, dass Jesus nur tut, was Gott will. Und was in der Bibel steht. Der Teufel wollte versuchen, dass Jesus etwas Falsches tut. Der Teufel wollte Jesus hereinlegen. Der Teufel hatte eine erste Idee. Der Teufel sagte zu Jesus:<br />Jesus, du behauptest, du bist der Sohn von Gott. Der Sohn von Gott kann Wunder tun. Also kannst du Wunder tun. Du kannst aus Steinen Brot machen. Hier liegen viele Steine. Mach aus den Steinen Brot. Dann hast du was zu essen. Und ich kann sehen, dass du wirklich der Sohn von Gott bist. Jesus ließ sich nicht hereinlegen.Jesus sagte: Alle Menschen brauchen etwas zu essen. Aber viele Menschen haben auch Hunger nach Gott. Diese Menschen möchten etwas von Gott wissen.Diesen Menschen möchte ich von Gott erzählen. Die Menschen sollen sich über Gott im Himmel freuen. Das ist genauso wichtig wie Brot essen. Der Teufel überlegte eine zweite Idee. Der Teufel kletterte mit Jesus auf eine hohe Mauer.Der Teufel sagte: Jesus, du behauptest, du bist der Sohn von Gott.Wenn du der Sohn von Gott bist, passt Gott immer auf dich auf. Dir kann nichts passieren.Du kannst einfach von dieser Mauer herunter springen. Gott passt auf dich auf.Gott passt auf, dass du dir kein Bein brichst. Das steht in der Bibel. Jesus ließ sich nicht hereinlegen. Jesus sagte zum Teufel: Ja, Gott passt auf alle Menschen auf.<br />Das steht in der Bibel. Aber in der Bibel steht auch: Die Menschen sollen selber aufpassen. Die Menschen sollen keinen Unsinn machen. Von der hohen Mauer springen ist Unsinn.<br />Der Teufel überlegte eine dritte Idee. Der Teufel ging mit Jesus auf einen hohen Berg. Da konnten Jesus und der Teufel die ganze Welt sehen. Der Teufel sagte zu Jesus: Du siehst die ganze Welt. Ich bin König von der ganzen Welt. Du sollst zu mir beten. Dann kannst du König werden. Du kannst König über die ganze Welt werden. Wenn du König über die ganze Welt bist, kannst du befehlen: Alle Menschen in der Welt sollen tun, was in der Bibel steht. Jesus ließ sich nicht hereinlegen. Jesus sagte zum Teufel: Geh weg, du Teufel. In der Bibel steht:Wir sollen nur zu Gott beten. Wir sollen nur Gott anbeten. Und das will ich tun.Ich will nur Gott anbeten. Da ging der Teufel erst einmal weg. Und ließ Jesus in Ruhe. Engel kamen zu Jesus. Engel sind Boten von Gott. Die Engel bedienten Jesus.</p><p><b>Lied</b>:Gl 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht…</p><p><b>Predigtgedanken</b><br />Wenn man bei Wikipedia das Stichwort „Versuchung“ aufruft, dann findet sich dort folgende Umschreibung: <i>Eine Versuchung ist der Anreiz oder die Verleitung zu einer Handlung, die reizvoll erscheint, jedoch unzweckmäßig ist, einer sozialen Norm widerspricht bzw. verboten ist. Sie kann sich auf alle Arten von Tun oder Lassen (Handlungen oder Unterlassen) beziehen. Die begangene Handlung kann Reue und Schuldgefühle auslösen.<br />Die Versuchung kann in dem Gegenstand der Begierde als solchem oder in der Art seiner Präsentation liegen oder durch andere Personen hervorgerufen werden, die durch Verführungskünste in Versuchung führen (z.B. Schmeicheln, Bitten, Anleiten, Anstiftung, Anpreisen, Erwecken von Neugier, Einsatz von Autorität, Erzeugen von Angst, Drohung mit Verlust oder Manipulation)</i>.<br />Wir kennen die Versuchung der Macht. Wir kennen die Versuchung des Fleisches. Wir kennen die Versuchung, zu viel zu essen und zu trinken, Ungesundes zu uns zu nehmen oder in Untätigkeit zu verfallen.<br />In dem Wort „Versuchung“ stecken sowohl die Begriffe „suchen“ und „Versuch“. Unser ganzes Leben sind wir auf der Suche; auf der Suche nach Erfüllung unserer Wünsche und Sehnsüchte; auf der Suche nach Erfolg und Anerkennung, nach Wertschätzung und Geliebt-Werden, auf der Suche nach gelingendem Leben, nach erfülltem Leben.<br />Und unser ganzes Leben lang versuchen wir, die Grenzen unseres Lebens und unserer Lebensgestaltung auszuloten. Schon als kleine Kinder versuchen wir heraus zu finden, wie weit wir im Umgang mit unseren Eltern gehen können, als Jugendliche in der Pubertät versteigen wir uns manchmal in wahnwitzige Mutproben, um uns selber zu beweisen oder anderen zu beweisen, was wir alles drauf haben. Sportler gehen immer wieder an die Grenzen des Machbaren und versuchen, bestehende Rekorde zu brechen und zu überbieten. Politiker versuchen - auch gegen alle Vernunft - ihren Willen anderen aufzuzwingen und ihre ureigenen Interessen und Großmachtsphantasien durchzusetzen.<br />Die Grenze zwischen „suchen“, „Versuch“ und „Versuchung“ sind manchmal fließend. Und oft wird uns zu spät bewusst, dass wir die Grenze überschritten haben.<br />So wie Adam (wörtlich übersetzt: der Mensch) und Eva (wörtlich übersetzt: das Leben). Auch sie erliegen mehreren Versuchungen: Zum einen der Manipulation durch den Versucher, den diabolos, der alles durcheinander bringt, der Misstrauen sät zwischen Mensch, dem Leben und Gott. Zum anderen der Versuchung, sich auf die gleiche Ebene wie Gott zu begeben, wie Gott zu sein, alles zu erkennen und unterscheiden zu können zwischen Gut und Böse. Auch heute erleben wir, dass es Menschen gibt, die meinen, über Leben und Tod entscheiden zu dürfen, die sich Gott gleich machen wollen.<br />In welchem Gegensatz dazu, steht die Verhaltensweise Jesu! Auch an ihn tritt der „Versucher“, der „diabolos“ heran und will ihn gegen Gott aufwiegeln. Infamerweise setzt der Versucher sogar Worte aus dem Alten Testament ein, um Jesus in Versuchung zu führen. Doch darauf geht Jesus nicht ein, sondern kontert mit einem entsprechenden Bibelwort.<br />Das setzt natürlich voraus, die Bibel in ihren wesentlichen Aussagen zu kennen. Und das stellt uns wiederum vor die Frage, könnten wir - in der Erfahrung der Versuchung - auf einen solchen Fundus an Bibelworten zurückgreifen? Wir sagen immer, die Bibel und das Evangelium sind Richtschnur und Orientierung für unser Leben. Aber wann haben wir denn das letzte Mal wirklich eine Bibel in der Hand gehabt? Könnte ich jetzt spontan sagen, wo in meiner Wohnung die Bibel steht? Präsident Trump wurde vor einiger Zeit einmal gefragt, was sein Lieblingsvers aus er Bibel ist. Er konnte keinen einzigen nennen.<br />Aber uns laden die Heiligen Vierzig Tage ein, uns wieder mehr mit der Heiligen Schrift zu beschäftigen. Ich kann mir ein Evangelium wählen; jeden Tag einige Zeilen lesen und mir Gedanken machen, was diese Worte mit meinem aktuellen, ganz konkreten Leben zu tun haben. Das kann mir bei der Suche nach Gott helfen, bei meinem Versuch, ihn in meinem Alltag zu finden und mich vor der ein oder anderen Versuchung bewahren.<br /><b><i>Für Familien mit Kindern:</i></b><br />Es gibt viele Verbote: Du darfst nicht bei Rot über die Ampel gehen und in der Schule darfst du nicht abschreiben. Ohne Führerschein darfst du nicht mit dem Auto fahren und als Kind darfst du keinen Alkohol trinken. Verbote sind dazu da, Unfälle zu vermeiden und uns zu helfen, damit wir gesund bleiben. Natürlich gibt es auch Verbote, über die wir uns ärgern und die wir gerne übertreten wollen. Trotzdem ist es sinnvoll, über ihren Sinn nachzudenken, denn Verbote sind zum Schutz des Menschen da.<br /><i>Lieber Gott, ich ärgere mich oft schrecklich, wenn mir meine Eltern etwas verbieten. Bitte, hilf mir, ruhig zu bleiben und mit meinen Eltern über das Verbot und seine Gründe zu sprechen. Vielleicht kann ich sie dann besser verstehen.(dkv - Mein Sonntagsblatt 2013)</i></p><p><b>Glaubensbekenntnis</b>:Gl 586, 2</p><p><b>Fürbittgebet</b><br /><i>Die Fürbitten sind unser Gebet für die anderen. Es bedarf nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor, worum wir bitten wollen.<br />Wir können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es, die Namen derer laut auszusprechen, die man Gott ans Herz legen will, .<br />Wir dürfen Gott unsere Bitten aber auch still anvertrauen.<br />Als Antwortruf eignen sich: Gl 182 oder Gl 817<br /><b>oder:</b><br />Herr Jesus Christus, du hast den Versuchungen des Bösen widerstanden und dich ganz dem Willen deines Vaters anvertraut. Wir bitten dich:</i><br />➢&nbsp;Für die Menschen in der Ukraine, die unter Krieg und Zerstörung zu leiden haben; und für alle, die weltweit unter Gewalt und Terror leben müssen.<br />➢&nbsp;Für alle Politikerinnen und Politiker, Diplomatinnen und Diplomaten, die versuchen, echte Friedensgespräche zu vermitteln und einen Beitrag zu Entspannung und Versöhnung zu leisten.<br />➢&nbsp;Für alle, die in diesen Heiligen vierzig Tagen neu nach dem Willen Gottes fragen und ihr Leben neu am Wort der Heiligen Schrift ausrichten wollen.<br />➢ Für alle unseren Verstorbenen, die im Vertrauen auf dich ihr Leben in deine Hände gelegt haben.<br /><i>Herr, unser Gott, du bist bei uns, wo immer wir auch sind. Gerade in Angst und Not verlierst du uns nicht aus deinem Blick. Auf dich hoffen wir. Bleibe mit uns auf dem Weg durch diese schweren Zeiten. Darum bitten wir durch Christus, unseren Bruder und Herrn.</i></p><p><b>Hinführung zum Vater unser:</b><br />Herr Jesus Christus, du willst uns durch alle Versuchungen führen, uns in allen Versuchungen bewahren. Mit deinen Worten wollen wir antworten und zu ihm beten: <i>Vater unser…</i></p><p><b>Lied</b>:Gl 381, 1+4: Dein Lob, Herr, ruft der Himmel aus…</p><p><b>Gebet:</b><br />Gott,<br />du befreist mich von dem, was früher war<br />und machst mich bereit für das Heute.<br />Du schaust mehr auf meinen guten Willen<br />als auf mein Unvermögen.<br />Du stehst hinter mir,<br />darum kann ich zu mir stehen.<br />Du glaubst an mich,<br />darum kann auch ich an mich glauben.<br />Du nimmst mich an und liebst mich,<br />darum kann ich mich akzeptieren und lieben.<br />Weil du, Gott, da bist,<br />werde ich zum Ich!<br /><sup><i>(Hanns Sauter: Schöne Gebete und kleine Andachten für jeden Tag; S. 14)</i></sup></p><p><b>Segen</b><br />So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott - der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.<br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><b>Lied</b>:Gl 453, 1-4: Bewahre uns, Gott...</p><p><a href="https://www.familien234.de/export/sites/familien-234/bibelbild/.content/.galleries/LesejahrA_Ausmalbilder-zum-Sonntagsevangelium/A_1.Fastensonntag.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Ausmalbild für Kinder</a></p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-70626</guid><pubDate>Sat, 14 Feb 2026 11:06:45 +0100</pubDate><title>Hausgottesdienst am 6. Sonntag im Jahreskreis - A</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail/ansicht/hausgottesdienst-am-6-sonntag-im-jahreskreis-a/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst am<br />6. Sonntag im Jahreskreis - A<br />15. Februar 2026</b></p><p><b>Lied</b>:Gl 803, 1+2: Unser Leben sei ein Fest...</p><p><b>Kreuzzeichen </b>- evtl. Entzünden einer Kerze</p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />Heute feiern wir den 6. Sonntag im Jahreskreis. Gestern haben sich vor allem auch Verliebte und Liebende an den Hl. Valentin erinnert; haben sich Blumen oder Herzen oder Pralinen geschenkt, um einander zu überraschen. Die Jecken und Narren feiern in diesen Fastnacht, Fasching oder Karneval. Gleichzeitig leiden Menschen weiterhin unter Gewalt und Krieg, stehen vor ungelösten Problemen, sorgen sich oder trauern um einen lieben Menschen. Freude und Leid liegen oft so nahe beieinander. Unsere Freude, aber auch unsere Sorgen und Ängste dürfen wir in dieser Stunde Gott anvertrauen. Stimmen wir ein in das Lob Gottes:</p><p><b>Gl 383, 3</b>: Ich lobe meinen Gott...</p><p><b>Gebet</b>:<br />Gott unser Vater,<br />Du hast uns für die Freude erschaffen.<br />Dennoch begleiten Enttäuschung und Leid unser Leben.<br />Hilf, dass wir dir glauben<br />und auch in Stunden der Not dir vertrauen.<br />Mache uns durch diese Erfahrungen reifer<br />und hellhörig für die Not der anderen<br />Darum bitten wir durch Jesus, unseren Bruder und Herrn.<br />Amen <sub><i>(Nach: Messbuch S. 315 - 28)</i></sub></p><p><b>Lesung aus dem 1. Korintherbrief ( 1 Kor 2, 6-10)</b><br />Wir verkündigen Weisheit unter den Vollkommenen, aber nicht Weisheit dieser Welt oder der Machthaber dieser Welt, die einst entmachtet werden. Vielmehr verkündigen wir das Geheimnis der verborgenen Weisheit Gottes, die Gott vor allen Zeiten vorausbestimmt hat zu unserer Verherrlichung. Keiner der Machthaber dieser Welt hat sie erkannt; denn hätten sie die Weisheit Gottes erkannt, so hätten sie den Herrn der Herrlichkeit nicht gekreuzigt. Nein, wir verkündigen, wie es in der Schrift heißt, <i>was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat</i>, was keinem Menschen in den Sinn gekommen ist: das Große, das Gott denen bereitet hat, die ihn lieben. Denn uns hat es Gott enthüllt durch den Geist. Der Geist ergründet nämlich alles, auch die Tiefen Gottes.</p><p><b>Antwortgesang</b>:Gl 458, 1-4: Selig seid ihr...</p><p><b>Halleluja</b>:Gl 175,6 oder 716</p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus (Mt 5, 20-22a.27-28.33-34a.37)</b><br />Jesus sprach zu seinen Jüngern: Wenn eure Gerechtigkeit nicht weit größer ist als die der Schriftgelehrten und der Pharisäer, werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen.Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt worden ist: Du sollst nicht töten; wer aber jemand tötet, soll dem Gericht verfallen sein. Ich aber sage euch: Jeder, der seinem Bruder auch nur zürnt, soll dem Gericht verfallen sein. Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Du sollst nicht die Ehe brechen. Ich aber sage euch: Wer eine Frau auch nur lüstern ansieht, hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen . Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt worden ist: Du sollst keinen Meineid schwören, und: Du sollst halten, was du dem Herrn geschworen hast. Ich aber sage euch: Schwört überhaupt nicht, Euer Ja sei ein Ja, euer Nein ein Nein; alles andere stammt vom Bösen.<br /><b><i>oder in leichter Sprache:</i></b><br />Einmal sagte Jesus zu seinen Freunden: Es gibt ein Gesetz buch.Im Gesetzbuch steht, was verboten ist. Ihr sollt besser sein, als das Gesetzbuch sagt.Ihr sollt in eurem Herzen die Menschen lieben. Jesus erzählte drei Beispiele:<br /><b>Erstes Beispiel: Töten ist verboten</b><br />Jesus sagte: Im Gesetzbuch steht: Töten ist verboten.Ich aber sage euch: Ihr sollt in eurem Herzen noch nicht einmal wütend sein. Ihr sollt in eurem Herzen gut sein zu den Menschen.<br /><b>Zweites Beispiel: Die Ehe·frau wegschicken ist verboten</b><br />Jesus sagte:<br />Im Gesetzbuch steht: Keiner soll seine Ehefrau wegschicken.Ich aber sage euch:Ihr sollt eure Ehefrau lieb haben. Ihr sollt euch nicht in eine andere Frau verlieben.Ihr sollt nur eure Ehefrau lieben.<br /><b>Drittes Beispiel: Lügen und schwören ist verboten</b><br />Jesus sagte:<br />Im Gesetzbuch steht: Lügen und schwören ist verboten.Ich aber sage euch:Ihr sollt immer ehrlich sein. Ihr sollt in euren Herzen ehrlich denken. Ihr sollt mit euren Augen ehrlich sehen. Wenn ihr Ja sagt, heißt das Ja. Wenn ihr Nein sagt, heißt das Nein.</p><p><b>Lied</b>:Gl 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht…</p><p><b>Büttenpredigt zum Fastnachtssonntag:</b><br />Liebe Schwestern und Brüder,<br />die ihr hier zusammen,<br />wir haben uns versammelt in Jesu Namen;<br />teilen den Glauben und teilen das Brot;<br />tragen vor Gott uns're Ängste und Not;<br />schau'n auf die Kirche<br />und schau'n auf die Welt:<br />nicht alles, was wir sehen, uns dabei gefällt.<br />Wir hören von Kriegen,<br />wir erleben den Streit,<br />wir machen uns Sorgen,<br />wir erfahren das Leid.<br />So mancher Lebenstraum verweht,<br />das Leben lieber Menschen vergeht.<br />All das kann zu der Sicht uns führ'n:<br />Da kannst den Glauben du verlier'n.<br />Vier Jahre währt schon der gemeine<br />Krieg Russlands gegen die Ukraine.<br />Nicht endet das Trauern und das Klagen.<br />Auf den Schultern der Schwächsten<br />wird ausgetragen<br />der Ego-Trip eines einzigen Mannes.<br />der nur, weil er meint, er kann es,<br />Zerstörung und Tod nimmt in Kauf<br />und lässt der Gewalt ihren freien Lauf.<br />Doch an Weihnachten war er wieder zu sehen,<br />da sah man ihn in der Kirche steh'n.<br />Ließ sich segnen<br />und spielte den frommen Christ,<br />dies nicht in Worte zu fassen ist.<br />All das kann zu der Sicht uns führ'n:<br />Da kannst den Glauben du verlier'n.<br />Doch steht nicht wirklich es zum Besten,<br />richt ich den Blick einmal gen Westen.<br />Seit einem Jahr zum zweiten Mal<br />regiert jetzt Trump - es ist 'ne Qual.<br />Viel wird versprochen und wenig gehalten.<br />An vielen Punkten bleibt alles beim Alten.<br />An einem Tag wollt er Frieden schaffen<br />in der Ukraine - noch sprechen die Waffen.<br />Für Putin rollt er den Teppich aus.<br />Den NATO-Partnern ist das ein Graus.<br />Er greift nach Grönland,<br />droht mit Waffen sogar.<br />Wasser auf die Mühlen Russlands ist so was fürwahr.<br />Immer wieder betont er: Ich mache 'nen Deal.<br />Von Diplomatie - da hält er nicht viel.<br />Er scheint mir kein Staatsmann,<br />sondern eher ein Spieler.<br />Doch wer immer nur dealt,<br />wird zum Ende ein Dealer.<br />All das kann zu der Sicht uns führ'n:<br />Da kannst den Glauben du verlier'n.<br />Auch dieses Jahr gilt allemal:<br />Wer die Wahl hat, hat die Qual.<br />Ob kommunal, ob in etlichen Ländern,<br />sollen Dinge sich verändern.<br />Doch die Mitte tut sich schwer,<br />kriegt zu wenig Wähler her.<br />Dagegen ich die AFD<br />mit Sorge ziemlich vorne seh'.<br />Als extremistisch eingeschätzt,<br />weil gegen Ausländer gehetzt,<br />erlebt sie dennoch - o wie blind -<br />im Osten ziemlich Rückenwind.<br />In manchen Ländern stärkste Kraft,<br />bei mir das nur Bedenken schafft.<br />Demokratie: ein hohes Gut,<br />sie zu beschützen, braucht es Mut.<br />Die Geschichte zeigt die Spur,<br />wie schnell beginnt 'ne Diktatur.<br />All das kann zu der Sicht uns führ'n:<br />Da kannst den Glauben du verlier'n.<br />12 Jahr' hat er die Kirch' geführt,<br />hat viele Herzen angerührt.<br />Franziskus war ein Hirt fürwahr,<br />war immer für die Ärmsten da.<br />Wollte unser'n Blick verändern,<br />auf die Menschen an den Rändern.<br />An Ostern hat er es geschafft,<br />gab Urbi et Orbi mit letzter Kraft<br />und hat am Tag darauf sein Leben<br />in Gottes gute Hand gegeben.<br />Gespannt blickten viele in diesen Tagen<br />nach Rom.<br />Wer besteigt als Nächster den päpstlichen Thron.<br />Die Überraschung war groß-<br />ein Kardinal aus USA<br />zum neuen Papst erhoben war.<br />Leo - wie er sich nun nennt,<br />ebenso Elend und Armut kennt.<br />War lange Pfarrer in Peru<br />und dann auch Bischof noch dazu.<br />Er versucht nun den Spagat,<br />vorsichtig und moderat,<br />manche Gräben, manche Lücken<br />mit der Zeit zu überbrücken.<br />Nicht alles, was Franziskus angefasst,<br />hat den Bischöfen gepasst.<br />Leo trägt wieder Monzetta,<br />spricht über die Kurie viel netter,<br />Castelgandolfo er wieder nutzt,<br />das päpstliche Apartment wird herausgeputzt.<br />Aber - und das wird Franziskus freu'n,<br />auch er will die Kirche erneuern.<br />hält fest an Synode und Dialog.<br />Beides auch bei Franziskus sehr schwer wog.<br />D'rum: Lassen wir uns nicht verführ'n!<br />Man darf den Glauben nicht verlier'n!<br />Manchen hat es irritiert,<br />dass Bätzing nicht mehr kandidiert.<br />6 Jahre er den Vorsitz hat<br />Ganz ehrlich - es lief nicht immer glatt.<br />Oft geriet er in die Mühlen<br />saß hie und da zwischen den Stühlen.<br />Mancher Bruder im Bischofsamt<br />hat ihn rechtsseitig gerammt.<br />Ein „Synodaler Weg“ sollte es richten.<br />Doch ist's ja so bei den Geschichten:<br />Ein Weg, der ist nicht immer eben.<br />Das mussten viele schon erleben.<br />Ein Weg, der ist oft schmal und steil<br />und manchmal steinig auch derweil.<br />Die einen wollen schnell voran,<br />andere ziehen die Bremse an.<br />Zwischen Bewahren und Erneuern<br />ist es oft ein zähes Steuern.<br />Was will der Geist und was ist Wahrheit?<br />Nicht immer findet sich die Klarheit,<br />in welche Richtung es nun geht<br />und wo man dann am Ende steht.<br />Nun soll ein and'rer Bischof ran,<br />der vielleicht dann schlichten kann,<br />dass man die Gräben überwindet<br />und doch zurück zur Einheit findet.<br />D'rum: Lassen wir uns nicht verführ'n!<br />Man darf den Glauben nicht verlier'n!<br />Weil's jetzt mal weiter gehen muss,<br />mach ich mit meiner Red' jetzt Schluss.<br />Der Glaube - er will Kraft uns geben,<br />will uns voll Hoffnung führen durch's Leben.<br />Das Evangelium gibt uns Richtung und Ziel,<br />hilft uns zu meistern des Lebens Spiel.<br />D'rum: Lassen wir uns nicht verführ'n!<br />Man darf den Glauben nicht verlier'n!<br /><b><i>Für Familien mit Kindern:</i></b><br /><i>Kinder sind eingeladen, Menschen zu nennen, die so eine heilende Begegnung mit Jesus jetzt dringend brauchen können. Für jede/n von ihnen können wir ein Teelicht anzünden.</i><br /><sup><i>(ARGE Liturgie)</i></sup></p><p><b>Lied</b>:Gl 787: Ich glaube, Herr, dass du es bist…<br /><sup><i>(Mel.: Gl 170: Allein Gott in der Höh' sei Ehr)</i></sup></p><p><b>Fürbittgebet</b><br /><i>Die Fürbitten sind unser Gebet für die anderen. Es bedarf nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor, worum wir bitten wollen.<br />Wir können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es, die Namen derer laut auszusprechen, die man Gott ans Herz legen will, .<br />Wir dürfen Gott unsere Bitten aber auch still anvertrauen.<br />Als Antwortruf eignen sich: Gl 182 oder Gl 817<br /><b>oder:</b><br />Herr Jesus Christus, du kennst unsere Sehnsucht nach Glück, nach einem Leben in Frieden und Geborgenheit. Doch diese Sehnsucht erfüllt sich nicht immer. So bitten wir dich:</i><br />• Für alle, die von Krankheit und Leid betroffen sind; am eigenen Leib oder in ihrem Umfeld - um Kraft, Hoffnung und Gelassenheit.<br />•&nbsp;Für alle, die sich um Kranke und Sterbende kümmern, daheim, in Krankenhäusern und Kliniken; Alten - und Pflegeheimen, Hospizen und Palliativstationen - um Geduld, liebende Fürsorge und das rechte Wort.<br />•&nbsp;Für alle Paare - ob frisch verliebt oder schon länger zusammen - um Hoffnung in der Enttäuschung; Mut zum Neubeginn nach einem Streit, Kreativität und Phantasie im Alltag und Dankbarkeit für ein gelingendes Miteinander.<br />•&nbsp;Für alle, die in diesen Tagen gerne ausgelassen Fastnacht, Fasching oder Karneval gefeiert hätten - um innere Freude, Hoffnung und Zuversicht auf bessere Tage.<br />•&nbsp;Für alle unsere Verstorbenen, die uns vorausgegangen in die ewige Gemeinschaft mit dir.<br /><i>Herr, unser Gott, alle unsere Wege liegen wir in deine Hand. Du bist unser Ursprung und unser Ziel. Bleibe bei uns alle Tage unseres Lebens. Darum bitten wir durch Christus, unseren Bruder und Herrn.</i></p><p><b>Hinführung zum Vater unser</b>: Herr Jesus, wir glauben: Wenn wir auf dich bauen, wird unser Leben gelingen und nichts wird verloren gehen, denn in deiner Hand ist alles gehalten. Mit deinen Worten dürfen wir beten: <i>Vater unser. <sub>(Nach Laacher Messbuch)</sub></i></p><p><b>Lied</b>:Gl 832, 1+4: Herr, wir bitten, komm und segne uns...</p><p><b>Gebet</b>:<br />Guter Gott,<br />Du schenkst uns das Leben und die Freude.<br />Wir wollen die Fröhlichkeit in unserem Leben erhalten und weitergeben.<br />Hilf uns dabei durch Jesus, unseren Bruder und Herrn.<br />Amen <sub><i>(Heike Helmchen - Vitamin Gott - S. 133)</i></sub></p><p><b>Segen</b><br />So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott - der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.<br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><a href="https://www.familien234.de/export/sites/familien-234/bibelbild/.content/.galleries/LesejahrA_Ausmalbilder-zum-Sonntagsevangelium/A_6.SO.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Ausmalbild für Kinder</a></p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-70456</guid><pubDate>Sat, 07 Feb 2026 13:13:05 +0100</pubDate><title>Hausgottesdienst am 5. Sonntag im Jahreskreis A</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail/ansicht/hausgottesdienst-am-5-sonntag-im-jahreskreis-a/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst am<br />5. Sonntag im Jahreskreis A<br />8. Februar 2026</b></p><p><b>Lied</b>:Gl 816, 1+2:Meine Zeit steht in deinen Händen...</p><p><b>Kreuzzeichen</b><br />evtl. Entzünden einer Kerze</p><p><b>Gedanken zur Hinführung</b>:<br />„<i>Meine Zeit steht in deinen Händen…</i>“. Wieder wird uns jetzt Zeit geschenkt, um zur Ruhe zu kommen, um über unsere Leben nachzudenken, uns auf das Wort Gottes einzulassen, das uns zugesprochen wird, uns bewusst zu machen, dass Gott uns nahe sein will. Zuvor wollen wir den Herrn in unserer Mitte begrüßen und ihm unser Lob singen:</p><p><b>Gl 171</b>: Preis und Ehre Gott, dem Herren,…</p><p><b>Gebet</b>:<br />Gott,<br />immer wieder rufst du uns, dir zu folgen.<br />Gib uns das Vertrauen in deine Verheißung<br />und lass uns glaubwürdige Zeuginnen und Zeugen<br />deiner frohen Botschaft sein.<br />So bitten wir durch Christus, unseren Bruder und Herrn.<br />Amen. <sub><i>(ArGe Liturgie)</i></sub></p><p><b>Lesung aus dem Buch Jesaja (Jes 58, 7-10)</b><br />So spricht der Herr: Teile an die Hungrigen dein Brot aus, nimm die obdachlosen Armen ins Haus auf, wenn du einen Nackten siehst, bekleide ihn und entziehe dich nicht deinen Verwandten. Dann wird dein Licht hervorbrechen wie die Morgenröte und deine Wunden werden schnell vernarben. Deine Gerechtigkeit geht dir voran, die Herrlichkeit des Herrn folgt dir nach. Wenn du dann rufst, wird der Herr dir Antwort geben, und wenn du um Hilfe schreist, wird er sagen: Hier bin ich. Wenn du der Unterdrückung bei dir ein Ende machst, auf keinen mit dem Finger zeigst und niemand verleumdest, dem Hungrigen dein Brot reichst und den Darbenden satt machst, dann geht im Dunkel dein Licht auf und deine Finsternis wird hell wie der Mittag.</p><p><b>Antwortgesang</b>:Gl 440, 1-4</p><p><b>Halleluja</b>:Gl 483, 2 oder 716</p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus (Mt 5, 13-16))</b><br />Jesus sprach zu seinen Jüngern: Ihr seid das Salz der Erde. Wenn das Salz seinen Geschmack verliert, womit kann man es wieder salzig machen? Es taugt zu nichts mehr; es wird weggeworfen und von den Leuten zertreten. Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt,<br />die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben. Man zündet auch nicht ein Licht an und stülpt ein Gefäß darüber, sondern man stellt es auf den Leuchter; dann leuchtet es allen im Haus. So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.<br /><b><i>oder in leichter Sprache:</i></b><br />Einmal sagte Jesus zu seinen Freunden: Ihr seid das Salz in der Welt. Salz ist salzig.Salziges Salz ist gut. Un·salziges Salz kann keiner gebrauchen. Un·salziges Salz wird weggeworfen. Un·salziges Salz kommt auf den Müll.<br />Jesus sagte: Ihr seid das Licht in der Welt. Alle Leute können das Licht sehen. In der Nacht könnt ihr sogar eine Stadt oben auf dem Berg sehen. Weil in der Stadt das Licht leuchtet.<br />Jesus sagte: Die Lampe ist zum Leuchten da. Damit alle gut gucken können. Keiner stellt die Lampe unter den Tisch. Weil es dann dunkel bleibt.Alle Menschen stellen die Lampe auf den Tisch. Dann wird es im Zimmer hell.Die Lampe leuchtet für alle Leute im Zimmer. Eine einzige Lampe macht das ganze Zimmer hell.<br />Jesus sagte zu den Freunden: Wenn ihr zu den Menschen gut seid, leuchtet ihr auch.Eure guten Taten leuchten wie eine Lampe. Mit dieser Lampe können die Menschen Gott bemerken. Dann freuen sich die Menschen über Gott. Dann preisen die Menschen Gott im Himmel. Weil Gott gut ist. <sub><i>(Bibel in leichter Sprache)</i></sub></p><p><b>Lied</b>:Gl 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht…</p><p><b>Predigtgedanken:</b><br />„<i>Das ist ja geschmacklos.</i>“ So sagen wir manchmal, wenn wir etwas Niveauloses hören oder lesen. Da verstößt etwas gegen den guten Ton. Da gehen Worte unter die Gürtellinie. Da wird jemand mit Worten in seiner Ehre verletzt.<br />Manchmal sagen wir beim Verzehren einer Mahlzeit: „<i>Das ist zu leise</i>“. Dann fehlt es dem Essen an Würze. Dann ist das Gericht geschmacklos und es drängt uns, nachzuwürzen.<br />Meistens greifen wir dann zunächst zu Salz, um den gewünschten Geschmack zu erzielen.<br />In diese Richtung zielen die Worte Jesu, wenn er uns auffordert, <i>Salz der Erde </i>zu sein. Wir sollen durch unser Leben, unser Reden, Handeln und Tun, unserem eigenen Leben und unserem Zusammenleben mit Anderen Tiefe, Geschmack, Würze geben. Auch war Salz für lange, lange Zeit ein geeignetes Mittel, um Nahrungsmittel haltbar zu machen. Fleisch und Fisch, Kraut und Gurken wurden in Salz eingelegt, um sie vor Fäulnis zu schützen. Ebenso sollen wir würdevoll und wertschätzend mit uns selbst und miteinander umgehen. Wir sollen uns dafür einsetzten, dass unser Zusammenleben nicht verdirbt und Fäulnis ansetzt. Wir erleben es immer wieder, wie Menschen bloßgestellt oder herabgewürdigt werden. Das soll und darf nicht sein. „Helft den Menschen leben“ - das ist der Titel eines Buches des Wiener Pastoraltheologen Paul Zulehner. Es könnte aber auch die Überschrift über unsere heutigen Schrifttexte sein. Wie schnell sind wir oft dabei, auf andere real oder mit Worten mit Fingern zu zeigen. Wie anfällig sind wir, Vorurteile aufzugreifen oder Tratsch zu verbreiten. All das macht Leben und Zusammenleben geschmacklos.<br />Auch sagen wir manchmal: „<i>Jetzt blicke ich nicht mehr durch.</i>“ Ich verstehe mein Leben nicht mehr. Mir fehlen die Perspektiven. Dann braucht es eine Erleuchtung. Dann muss mir von neuem ein Licht aufgehen. Dann suche ich vielleicht das Gespräch mit einem Menschen, dem ich vertraue, suche bei ihm oder ihr einen Rat. Dann keimt in mir vielleicht auch wieder eine Erkenntnis auf, ein neuer Weg tut sich vor mir auf. Für andere Licht sein, ihnen durch einen wohlmeinenden Rat wieder eine Orientierung schenken - das ist eine schöne Aufgabe und macht einen selber auch zufrieden und glücklich.<br />Doch „Vorsicht!“. Das Wort „Viel hilft viel!“ gilt nicht immer. „<i>Da ist aber jemand in der Küche schwer verliebt.</i>“ sagen wir, wenn das bestellte Essen zu viel Gewürz abbekommen hat. Und im Umgang miteinander, in einem Streit, einer Auseinandersetzung kommt uns manchmal der Satz über die Lippen: „<i>Dem werde ich gehörig die Suppe versalzen.</i>“ Nein, es kommt auf das rechte Maß an. Es braucht das nötige Fingerspitzengefühl.<br />Auch beim Umgang mit dem Licht ist es so: Wenn ich jemandem mit einer starken Taschenlampe direkt ins Gesicht leuchte, wird er erbost antworten: Mach die Funsel aus! Und wenn ich im dichten Nebel mit Aufblendlicht fahre, tue ich mir selber auch keinen Gefallen, weil dann der Nebel mich blendet. Da hilft dann nur: Tempo richtig dosieren. Fuß vom Gas und auf Sicht fahren.<br />„<i>Ihr seid das Salz der Erde. Ihr seid das Licht der Welt.</i>“ Alle, die an den Worten Jesu ihr Leben ausrichten wollen, tragen eine Verantwortung. Mit unserem Leben, unserem Reden, aber mehr noch mit unserem Denken und vor allem mit unserem Handeln sollen wir Antwort geben, auf den Auftrag, den Jesus uns ans Herz legt. Die Menschen, die mit uns das Leben teilen, wollen von uns nicht nur schöne Worte hören, sie wollen von uns auch Taten sehen, die den Worten Jesu entsprechen, die seine Botschaft glaubwürdig machen.<br />Selbst ein kleines Licht kann neue Orientierung schenken. „Es ist besser, ein Licht anzuzünden als über die Dunkelheit zu klagen.“ Und selber die kleine Prise Salz sein, ddie dem Leben den gewünschten Geschmack verleiht.<br /><b><i>Für Familien mit Kindern:</i></b><br />Hast Du schon einmal beim Kochen oder Backen das Salz vergessen? Dann weißt Du sicherlich, wie Essen ohne Salz schmeckt: Fade und langweilig. Da hilft es nicht einmal mehr, im Nachhinein noch etwas zu würzen. Genauso sollten wir Christen „Würze“ in die Welt bringen. Das bedeutet, wir sollen mithelfen, damit es in der Welt besser und schöner ist. Wenn wir uns nicht für eine bessere Welt einsetzen, dann bleibt unser Glaube fade wie Salz, das seinen Geschmack verloren hat.<br /><i>Guter Gott, du hast uns aufgetragen, wie Salz für die Erde zu sein. Ich will in dieser Woche genau hinsehen, wo ich Gutes in meiner Familie, in der Schule oder bei meinen Freunden bewirken kann. Amen. <sub>(dkv - Mein Sonntagsblatt 2014)</sub></i></p><p><b>Lied</b>:Gl 458, 1-4: Selig seid ihr...</p><p><b>Fürbittgebet</b><br /><i>Die Fürbitten sind unser Gebet für die anderen. Es bedarf nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor, worum wir bitten wollen.<br />Wir können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es, die Namen derer laut auszusprechen, die man Gott ans Herz legen will, .<br />Wir dürfen Gott unsere Bitten aber auch still anvertrauen.<br />Als Antwortruf eignen sich: Gl 182 oder Gl 817<br /><b>oder:</b><br />Herr Jesus Christus, du selbst hast ein Herz für die Armen und willst, dass wir Als Salz der Erde und Licht der Welt an einer gerechteren Welt mitbauen. Wir bitten Dich:</i><br />➢&nbsp;Stärke alle, die im Dienst der Verkündigung der Frohen Botschaft stehen, mit deinem Geist.<br />➢&nbsp;Steh allen, die derzeit einen schweren Schicksalsschlag zu tragen haben, bei und und schenke ihnen verständnisvolle Begleiter.<br />➢&nbsp;Erfülle die Herzen und Gedanken der Verantwortlichen für den Krieg in der Ukraine und die anderen kriegerischen Auseinandersetzungen in unserer Welt mit deinem Geist der Verständigung und des Friedens.<br />➢&nbsp;Mache uns bereit, nach unseren Möglichkeiten und Fähigkeiten, Salz der Erde und Licht der Welt in unserem Lebensraum zu sein.<br />➢&nbsp;Führe unsere Verstorbenen in dein Land des Lichtes und des Friedens.<br /><i>Herr, unser Gott! Du willst - auch durch uns - Zerbrochenes wieder heilen, Frieden stiften, Licht in das Dunkel unseres Lebens und unserer Welt bringen. Unterstütze unser Bemühen mit deinem heiligen Geist. Darum bitten wir durch Christus, unseren Bruder und Herrn.</i></p><p><b>Vater unser</b>: Herr Jesus Christus, du machst uns Mut, Gott als unseren „Vater“ anzusprechen. Du hast ihn uns nahe gebracht als den „Barmherzigen“, der für unsere Armut ein Herz hat. Mit deinen Worten beten wir: <i>Vater unser...</i></p><p><b>Lied</b>:Gl 484, 1+2+5: Dank sei dir, Vater,...</p><p><b>Gebet</b>:<br />Menschenfreundlicher Gott,<br />wir durften deine Nähe erfahren.<br />Du hast uns beschenkt durch Jesus Christus, deinen Sohn.<br />Lass uns durch ihn neue Menschen werden,<br />Menschen der Liebe, des Friedens und der Freude.<br />Darum bitten wir durch Jesus Christus,<br />unseren Bruder und Herrn. <sub><i>(nach: Heriburg Laarmann - Bilder erzählen von Gott - S. 139)</i></sub></p><p><b>Segen</b><br />So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott - der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.<br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><b>Lied</b>:Gl 453, 1-4: Bewahre uns, Gott,…</p><p><a href="https://www.familien234.de/export/sites/familien-234/bibelbild/.content/.galleries/LesejahrA_Ausmalbilder-zum-Sonntagsevangelium/A_5.SO.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Ausmalbild für Kinder</a></p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-70396</guid><pubDate>Wed, 04 Feb 2026 14:36:39 +0100</pubDate><title>Geänderte Öffnungszeiten der Pfarrbüros</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail/ansicht/geaenderte-oeffnungszeiten-der-pfarrbueros/</link><description>Ab 01.02.2026 gelten probeweise für 3 Monate folgende neuen Öffnungszeiten:
ST. KILIAN: Di. 9.00 - 11.00 Uhr, Mi. 16.30 - 18.00 Uhr, Fr. 9.00 - 11.30 Uhr
ST. LAURENTIUS: Mo. 15.00 - 18.00 Uhr, Mi. 14.00 - 16.00 Uhr</description><content:encoded><![CDATA[<p>Ab 01.02.2026 gelten probeweise für 3 Monate folgende neuen Öffnungszeiten:</p><p><strong>ST. KILIAN</strong><br />Di. 9.00 - 11.00 Uhr<br />Mi. 16.30 - 18.00 Uhr<br />Fr. 9.00 - 11.30 Uhr</p><p><strong>ST. LAURENTIUS</strong><br />Mo. 15.00 - 18.00 Uhr<br />Mi. 14.00 - 16.00 Uhr</p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-70393</guid><pubDate>Wed, 04 Feb 2026 14:31:32 +0100</pubDate><title>Gemeindeteamwahl St. Laurentius</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail/ansicht/gemeindeteamwahl-st-laurentius/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am 28. Februar und am 1. März findet die Wahl zu den neuen Gemeindeteams 2026-30 statt.</strong><br />Das Gemeindeteam koordiniert und gestaltet, mit vielen Gruppierungen zusammen, das vielfältige Leben der Pfarrenegemeinschaft. Die Gemeindeteams repräsentieren Kirche vor Ort. Nehmen Sie Ihr Stimmrecht wahr und zeigen Sie den Kandidaten: Mitverantwortung ist wichtig und wertvoll.<br />St. Laurentius: 28.2. 18 Uhr im Gottesdienst mit Gospelchor PPRAICES: Wahl und Beauftragung des neuen Gemeindeteams<br />St. Kilian: Wahllokal: Sa 19-20 Uhr und So 11-12 und 16-17 Uhr, ab 16:30 Uhr Wahlparty.</p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-70307</guid><pubDate>Sat, 31 Jan 2026 12:19:51 +0100</pubDate><title>Hausgottesdienst am 4. Sonntag im Jahreskreis A</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail/ansicht/hausgottesdienst-am-4-sonntag-im-jahreskreis-a/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst am<br />4. Sonntag im Jahreskreis A<br />01. Februar 2026</b></p><p><b>Lied</b>:Gl 457, 1-3: Suchen und fragen...</p><p><b>Kreuzzeichen</b><br />evtl. Entzünden einer Kerze</p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />Das Wort Gottes will uns immer wieder - auch und gerade in unserem Alltag - Orientierung und Richtschnur sein. Es zeigt uns einen Weg für unser Leben auf. Es mahnt und warnt uns aber auch vor Um- und Irrwegen. Es fordert uns heraus und stellt uns manchmal auch in Frage - gerade auch in den Seligpreisungen, die uns heute von Neuem ans Herz gelegt werden. Lassen wir uns dennoch wieder auf dieses Wort ein und stimmen wir ein in das Lob Gottes:<br />Gl 169, 1-3: Gloria, Ehre sei Gott…</p><p><b>Gebet</b>:<br />Gott,<br />du kennst uns besser, als wir uns selber kennen.<br />Du weißt, wie sehr wir der Änderung und Umkehr bedürfen.<br />Aber du trittst nicht mit Gewalt an uns heran oder mit List.<br />Du kommst zu uns mit deinem Wort -<br />deinem offenen und guten,<br />deinem fordernden und heilenden Wort.<br />Gib, dass wir heute nicht ausweichen,<br />dass wir uns öffnen und dein Wort annehmen:<br />Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Bruder und Herrn,<br />der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.<br /><sup><i>(Messbuch - S. 317/33)</i></sup></p><p><b>Lesung aus dem Buch Zefanja (Zef 2,3; 3, 12-13)</b><br />Sucht den Herrn, ihr Gedemütigten im Land, die ihr nach dem Recht des Herrn lebt. Sucht Gerechtigkeit, sucht Demut! Vielleicht bleibt ihr geborgen am Tag des Zornes des Herrn. Und ich lasse in deiner Mitte übrig ein demütiges und armes Volk, das seine Zuflucht sucht beim Namen des Herrn. Der Rest von Israel wird kein Unrecht mehr tun und wird nicht mehr lügen, in ihrem Mund findet man kein unwahres Wort mehr. Ja, sie gehen friedlich auf die Weide und niemand schreckt sie auf, wenn sie ruhen.</p><p><b>Antwortgesang</b>:Gl 543, 1+3: Wohl denen, die da wandeln...</p><p><b>Halleluja</b>:Gl 174, 1 oder 716</p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus (Mt 5, 1-12a)</b><br />Als Jesus die vielen Menschen sah, stieg er auf einen Berg. Er setzte sich, und seine Jünger traten zu ihm. Dann begann er zu reden und lehrte sie. Er sagte: Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich. Selig die Trauernden; denn sie werden getröstet werden. Selig, die keine Gewalt anwenden; denn sie werden das Land erben. Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; denn sie werden satt werden. Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden. Selig, die ein reines Herz haben; denn sie werden Gott schauen. Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Söhne und Töchter Gottes genannt werden. Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihnen gehört das Himmelreich. Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet. Freut euch und jubelt: Euer Lohn im Himmel wird groß sein.<br /><b><i>oder in leichter Sprache:</i></b><br />Einmal waren viele Menschen bei Jesus. Jesus stieg auf einen Berg. So konnten alle Menschen Jesus sehen. Und hören. Jesus setzte sich hin. Jesus fing an zu erzählen.Jesus sagte:<br />Einige Menschen hat Gott besonders lieb.<br />– Einige Menschen können keine großen Sachen machen. Diese Menschen dürfen sich freuen. Weil diese Menschen nahe bei Gott sind.<br />– Einige Menschen sind traurig. Diese Menschen dürfen sich freuen. Weil Gott die Menschen trösten will.<br />– Einige Menschen sind immer freundlich. Auch wenn es Ärger gibt. Diese Menschen machen keine Schlägereien. Diese Menschen dürfen sich freuen. Weil eines Tages im ganzen Land Frieden ist.<br />– Einige Menschen möchten, dass alle Menschen gerecht behandelt werden. Aber das schaffen die Menschen nicht alleine. Diese Menschen dürfen sich freuen. Weil Gott selber sorgt, dass alle Menschen gerecht behandelt werden.<br />– Einige Menschen sind gut zu den anderen Menschen. Diese Menschen sind barmherzig.Die barmherzigen Menschen dürfen sich freuen. Weil Gott auch barmherzig ist.<br />– Einige Menschen haben ein reines Herz. Ein reines Herz bedeutet: Die Menschen freuen sich über Gott. Und über alles, was Gott gemacht hat. Die Menschen mit dem reinen Herz dürfen sich freuen. Weil diese Menschen Gott anschauen dürfen.<br />– Einige Menschen sind friedlich. Diese Menschen sorgen für den Frieden. Diese Menschen dürfen sich freuen. Weil Gott bei ihnen ist.<br />– Einige Menschen sind immer ehrlich. Andere Leute wollen das nicht. Die anderen Leute schicken die ehrlichen Menschen ins Gefängnis. Die ehrlichen Menschen dürfen sich freuen. Weil Gott immer bei den ehrlichen Menschen ist.<br />– Einige Menschen erzählen den anderen Leuten von Gott. Aber die Leute wollen nichts von Gott hören. Die Leute lachen die anderen Menschen aus. Die Leute schimpfen mit den anderen Menschen. Oder die Leute schicken die Menschen ins Gefängnis. Diese Menschen dürfen sich freuen. Und froh zu Gott beten. Diese Menschen können Gott im Herzen fühlen. Gott belohnt diese Menschen. <sub><i>(Bibel in leichter Sprache)</i></sub></p><p><b>Lied</b>:Gl 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht…</p><p><b>Predigtgedanken</b>:<br />Sie ist legendär geworden: Die Szene aus dem Film „Der Club der toten Dichter“, in der Robin Williams als Englischlehrer Mr. Keating auf sein Lehrerpult steigt, um seinen Schülern zu verdeutlichen, dass man die Welt, das Leben auch immer wieder einmal aus einem anderen Blickwinkel betrachten sollte und dann seine Schüler auffordert, es ihm gleich zu tun.<br />Ja, es kommt immer auf die Perspektive, auf den Blickwinkel an. Das gilt auch für die Texte aus der Heiligen Schrift. Es geht immer um die Frage: Wo finde ich mich in diesem Text wieder? Welche Person, welche Figur ist mir gerade besonders nahe? In welche Erfahrung kann ich mich besonders gut hinein fühlen?<br />Das gilt auch für die uns so gut bekannten Seligpreisungen, die wir jedes Jahr an Allerheiligen hören und die wir auch gerade eben wieder gehört haben.<br />So stellt sich die Frage: In wem finde ich mich im Moment am ehesten wieder?<br />In dem Armen? In dem Trauernden, dem Gewaltlosen, dem nach Gerechtigkeit Hungernden und Dürstenden? Das ist die Erfahrung der so genannten Opfer, der in die Passivität gedrängten. Es ist die Sicht derer, die unter Gewalt, Krieg, Ungerechtigkeit leiden und sich wehren können, die auf tatkräftige Hilfe hoffen und warten.<br />Es gibt aber auch die andere Sicht: Vielleicht sehe ich mich im Moment auf der Seite der nach Gerechtigkeit Suchenden wie es im Buch Zefanja heißt, der versucht an gerechten Lebensverhältnissen mitzubauen? Oder erlebe ich mich als den Barmherzigen, der Not und Elend sieht, aber nicht wegschaut, sondern versucht, diese Not zu lindern. Oder finde ich mich wieder in der Rolle des Friedensstifters, der nicht auf alter Schuld herumreiten und sich um jeden Preis revanchieren will, sondern bereit ist, zu verzeihen und einen Neuanfang zu ermöglichen?<br />In einem Lied der Kölner Band „De Höhner“, das zur Handballweltmeisterschaft in Deutschland 2007 große Bekanntheit erreichte, heißt es:<br /><i>Wenn nicht jetzt, wann dann?<br />Wenn nicht hier, sag mir, wo und wann?<br />Wenn nicht du, wer sonst?<br />Es wird Zeit, nimm dein Glück selbst in die Hand.</i><br />Wer eine gerechte, freie, befriedete Welt will, der darf nicht darauf warten, dass sie ihm vom Himmel in den Schoß fällt. Eine Welt in Gerechtigkeit, Frieden und Freiheit braucht den Einsatz jedes und jeder Einzelnen. Im 1. Johannesbrief heißt es: <i>Wir wollen nicht mit Wort und Zunge lieben, sondern in Tat und Wahrheit</i>. So hat es Jesus vorgelebt. Er hat nicht nur Heilung, Trost, Befreiung versprochen. Er hat Menschen Heilung, Trost, Befreiung gebracht und geschenkt.<br />Und so heißt es in einem Text von Gaby-Faber-Jodocy:<br /><i>So steht geschrieben:<br />Der Herr verschafft den Unterdrückten Recht<br />den Hungernden gibt er Brot<br />die Gefangenen befreit er…<br />ich frage: wann denn?<br />und weiter:<br />Der Herr öffnet den blinden die Augen<br />richtet die Gebeugten auf…<br />ich frage: wie denn?<br />und weiter:Der Herr beschützt die Fremden<br />verhilft den Waisen und Witwen zu ihrem Recht…<br />ich frage: wo denn?<br />und kenne doch die Antwort:<br />wo, wenn nicht hier und jetzt<br />durch mich!<br /><b>Für Familien mit Kindern:</b></i><br />Frieden zu stiften ist keine leichte Aufgabe. Oft steht man zwischen den verfeindeten Parteien und es gelingt leider nicht immer. Andererseits ist es gut, nicht wegzusehen, wenn es Streit gibt, sondern sich für Frieden und Versöhnung einzusetzen. denn in einer friedlichen Atmosphäre können alle besser und entspannter miteinander leben.<br /><i>Gott des Friedens, ich bitte dich für alle Menschen, die zerstritten sind, dass sie Wege der Versöhnung finden und einander verzeihen. Amen. <sub>(dkv - Mein Sonntagsblatt 2014)</sub></i></p><p><b>Lied</b>:Gl 458, 1-4: Selig seid ihr...</p><p><b>Fürbittgebet</b><br /><i>Die Fürbitten sind unser Gebet für die anderen. Es bedarf nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor, worum wir bitten wollen.<br />Wir können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es, die Namen derer laut auszusprechen, die man Gott ans Herz legen will, .<br />Wir dürfen Gott unsere Bitten aber auch still anvertrauen.<br />Als Antwortruf eignen sich: Gl 182 oder Gl 817<br /><b>oder:</b><br />Herr Jesus Christus, du preist jene selig, die Gott, den Vater im Himmel suchen.Darum kommen wir mit unseren Bitten zu dir:</i><br />➢ Wir beten für alle, die versuchen, gewaltlos Frieden zu stiften und für Verständigung und Versöhnung eintreten.<br />➢ Für alle, die sich im Großen wie im Kleinen bemühen, diese Welt ein wenig gerechter zu machen und allen menschenwürdige Lebensverhältnisse zu ermöglichen.<br />➢ Für alle, die einen Blick für die Sorgen und Nöte ihrer Mitmenschen haben und ihnen in Barmherzigkeit mit offenen Herzen und Händen begegnen.<br />➢Für alle, die ehrlich und aufrichtig leben und so der Wahrheit dienen.<br />➢&nbsp;Für alle, die auch in unseren Tagen um ihres Glaubens willen verfolgt werden.<br />➢&nbsp;Für alle unsere Verstorbenen und alle, die um sie trauern.<br /><i>Du, Gott, gibst uns Worte, die unserem Lebensweg Richtung und Ziel geben. Hilf uns, diese Worte nicht nur zu hören, sondern sie in unserem Alltag auch mit Leben zu füllen. Darum bitten wir dir<br />durch Jesus Christus, unseren Herrn.</i></p><p><b>Hinführung zum Vater unser</b>: Zu einem guten Leben ist es unerlässlich, dass wir Vertrauen haben, Vertrauen in uns selber, Vertrauen in unsere Mitmenschen, aber an allererster Stelle Vertrauen in den barmherzigen Gott, der alles zum Guten führen und das zur Vollendung bringen will, was wir nur bruchstückhaft hinbekommen. Herr Jesus Christus, mit deinen Worten wenden wir uns voll Vertrauen und Hoffnung an ihn:<br /><i>Vater unser… </i><sub><i>(Nach Laacher Messbuch 2026)</i></sub></p><p><b>Lied</b>:Gl 451, 1-3: Komm, Herr, segne uns…</p><p><b>Gebet</b>:<br />Guter Gott,<br />dein Wort will uns stärken<br />für die Aufgaben und Entscheidungen unseres Lebens.<br />Bleibe uns nahe mit deinem Geist,<br />damit deine Frohe Botschaft in unserer Umgebung,<br />in unserer Stadt<br />und für die ganze Welt wirksam werden kann.<br />So bitten wir durch Jesus, unseren Bruder. Amen <sub><i>(nach: Bitten und Gebete - Edition Exodus - S. 82)</i></sub><br /><b>Segen</b><br />Gottes Macht halte dich aufrecht.<br />Gottes Weisheit leite dich.<br />Gottes Hand bewahre dich gegen alle Fallstricke des Bösen,<br />gegen alle, die dir schaden wollen. <sub><i>(Irische Segenswünsche für jeden Anlass - benno - S. 20)</i></sub></p><p>So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott - der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.<br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><a href="https://www.familien234.de/export/sites/familien-234/bibelbild/.content/.galleries/LesejahrA_Ausmalbilder-zum-Sonntagsevangelium/A_4.SO.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Ausmalbild für Kinder</a><br />&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-70120</guid><pubDate>Sat, 24 Jan 2026 11:32:01 +0100</pubDate><title>Hausgottesdienst am 3. Sonntag im Jahreskreis A</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail/ansicht/hausgottesdienst-am-3-sonntag-im-jahreskreis-a/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst am<br />3. Sonntag im Jahreskreis A<br />25. Januar 2026</b></p><p><b>Lied</b>:Gl 84, 1-4: Morgenglanz der Ewigkeit...</p><p><b>Kreuzzeichen</b><br />evtl. Entzünden einer Kerze</p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />In dieser Woche wurde die Gebetswoche für die Einheit der Christen begangen. Doch wenn wir derzeit auf unsere Welt schauen, erkennen wir, dass nicht nur wir Christen auf der Suche nach Einheit sind. So viele Konflikte, Streitpunkte, kriegerische Auseinandersetzungen liegen über unserer Erde. Da bekommen die mahnenden Worten Jesu: „Kehrt um, denn das Himmelreich ist nahe!“ eine überaus aktuelle Bedeutung.<br />Herr Jesus, du rufst uns zu Einheit und Versöhnung - Herr, erbarme dich!<br />Du willst Gerechtigkeit und Frieden für diese Welt - Christus, erbarme dich!<br />Wir sollen Deine Botschaft vom Reich Gottes zu den Menschen tragen - Herr, erbarme dich!</p><p>Stimmen wir ein in das Lob Gottes:<br /><b>Gl 171</b>: Preis und Ehre, Gott, dem Herren… oder<br /><b>Gl 383, 1</b>: Ich lobe meinen Gott, der aus der Tiefe mich holt...</p><p><b>Gebet</b>:<br />Guter Gott,<br />wir wollen und von Neuem an Jesus von Nazaret erinnern:<br />an sein Leben,<br />an das, was er gesagt und getan hat,<br />an seine Liebe und seine konsequente Haltung bis in den Tod.<br />Wir bitten dich:<br />Hilf uns im Geiste Jesu zu leben<br />und seine Frohe Botschaft zum Maßstab unseres gemeinsamen Christseins zu machen.<br />So bitten wir durch ihn, Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn<br /><sup><i>(nach: Bitten und Gebete - Edition Exodus - S. 70)</i></sup></p><p><b>Lesung aus dem Buch Jesaja (Jes 8, 23b-9,3)</b><br />Einst hat der Herr das Land Sebulon und das Land Naftali verachtet, aber später bringt er die Straße am Meer wieder zu Ehren, das Land jenseits des Jordan, das Gebiet der Heiden. Das Volk, das im Dunkel lebt, sieht ein helles Licht; über denen, die im Land der Finsternis wohnen, strahlt ein Licht auf. Du erregst lauten Jubel und schenkst große Freude. Man freut sich in deiner Nähe, wie man sich freut bei der Ernte, wie man jubelt, wenn Beute verteilt wird. Denn wie am Tag von Midian zerbrichst du das drückende Joch, das Tragholz auf unserer Schulter und den Stock des Treibers.</p><p><b>Antwortgesang</b>:Gl 365 (3x): Meine Hoffnung und meine Freude...</p><p><b>Halleluja</b>:Gl 175,6 oder 716</p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus (Mt 4, 12-23)</b><br />Als Jesus hörte, dass man Johannes ins Gefängnis geworfen hatte, zog er sich nach Galiläa zurück. Er verließ Nazaret, um in Kafarnaum zu wohnen, das am See liegt, im Gebiet von Sebulon und Naftali. Denn es sollte sich erfüllen, was durch den Propheten Jesaja gesagt worden ist: Das Land Sebulon und das Land Naftali, die Straße am Meer, das Gebiet jenseits des Jordan, das heidnische Galiläa: das Volk, das im Dunkel lebte, hat ein helles Licht gesehen; denen, die im Schattenreich des Todes wohnten, ist ein Licht erschienen. Von da an begann Jesus zu verkünden: Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe.<br />Als Jesus am See von Galiläa entlangging, sah er zwei Brüder, Simon, genannt Petrus, und seinen Bruder Andreas; sie warfen gerade ihr Netz in den See, denn sie waren Fischer. Da sagte er zu ihnen: Kommt her, folgt mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen. Sofort ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm.<br />Als er weiterging, sah er zwei andere Brüder, Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und seinen Bruder Johannes; sie waren mit ihrem Vater Zebedäus im Boot und richteten ihre Netze her. Er rief sie, und sogleich verließen sie das Boot und ihren Vater und folgten Jesus. Er zog in ganz Galiläa umher, lehrte in den Synagogen, verkündete das Evangelium vom Reich und heilte im Volk alle Krankheiten und Leiden.<br /><b><i>oder in leichter Sprache:</i></b><br />Viele Jahre vor Jesus lebte ein Mann. Der Mann hieß Jesaja. Jesaja war ein Prophet.Ein Prophet ist ein Mensch, der in seinem Herzen mit Gott redet. Der Prophet erzählt den anderen Menschen, was Gott im Herzen gesagt hat. Der Prophet schreibt manchmal in ein Buch. Er schreibt auf, was Gott im Herzen gesagt hat. Einmal sagte Gott zu dem Prophet Jesaja: Viele Menschen wissen nichts von Gott. Das Herz von den Menschen ist traurig.Und dunkel. Aber eines Tages werden die Menschen froh. Das Herz von den Menschen wird hell. Und glücklich.<br />Der Prophet Jesaja schrieb in sein Buch: Das Herz von vielen Menschen ist dunkel. Und traurig. Aber das Herz wird froh. Und hell. Ein helles Licht kommt zu den Menschen.<br />Nach vielen, vielen Jahren lebte Jesus. Jesus erzählte den Menschen von Gott. Jesus sagte:<br />Gott ist bei euch. Ihr könnt das glauben: Gott hat euch lieb.<br />Die Menschen hörten Jesus zu. Die Menschen freuten sich über Gott. Die Menschen wurden froh. Die Herzen von den Menschen wurden hell und warm. Die Menschen sagten: Wenn Jesus von Gott erzählt, ist das wie ein helles Licht.<br />Auf einmal dachten die Menschen an Jesaja. Und an das Buch von Jesaja. Die Menschen staunten. Die Menschen sagten: Alles ist genauso, wie Jesaja aufgeschrieben hat: Das Herz von vielen Menschen ist traurig. Und dunkel. Aber das Herz wird froh. Und hell.Jesus ist zu uns gekommen. Jesus erzählt von Gott. Das macht uns alle froh. Jesus ist das helle Licht. <sub><i>(Bibel in leichter Sprache)</i></sub></p><p><b>Lied</b>:Gl 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht…</p><p><b>Predigtgedanken</b>:<br />Wer schon mindestens einmal die Erfahrung eines Umzugs gemacht hat, der kennt das alles: Im Vorfeld aussortieren, überlegen, was nehme ich mit, was werfe ich weg. Was muss in welchen Karton, damit ich es möglichst schnell am nächsten Wohnort wieder finde; sich ab- und ummelden; Anschrift ändern lassen bei diversen Firmen und Verlagen, Tageszeitung abbestellen. Im neuen Lebensraum dann: Möbel aufstellen, auspacken, einräumen, eine neue Ordnung entwickeln nach dem zwischenzeitlichen Chaos; sich im Einwohnermeldeamt einschreiben lassen, das Auto ummelden und neue Nummernschilder besorgen; sich zurecht finden in der neuen Umgebung; Nachbarschaft kennen lernen, Einkaufsmöglichkeiten ausloten und und und...<br />Ganz so mühselig wird es Jesus zu seiner Zeit nicht gehabt haben, als er von seiner eigentlichen Heimatstadt Nazareth aufbrach, um sich nach Kafarnaum zu begeben, die fortan „seine Stadt“ sein sollte. Jesus zieht um, lässt sich auf einen neuen Lebensraum, neue Menschen und Erfahrungen ein, lässt ein Stück seines Lebens, seiner Geschichte zurück. Er zieht einen Schlussstrich unter einen bestimmten Abschnitt seines Lebens und beginnt etwas ganz Neues. Abbruch und Aufbruch; Ende und Neubeginn sind angesagt.<br />Interessant ist in diesem Zusammenhang aber, dass es heißt: <i>Von da an begann Jesus zu verkünden: Kehrt um!</i> Umkehren - das klingt in unseren Ohren gleich sehr negativ. Kehr um - tue Buße. Kehr um, du bist auf dem falschen Weg. Kehr um, du hast etwas falsch gemacht. Kehr um - erkenne und bereue deine Schuld. Im Griechischen finden wir hier den Begriff: <i>metanoeite</i> - was im Grunde viel mehr bedeutet als Reue und Buße. noeo - das meint ursprünglich: erkennen, begreifen, verstehen, bemerken, bedenken und überlegen, aufmerksam sein.<br />Wenn uns Jesus also auffordert: <i>metanoeite</i> - dann lädt er uns eigentlich dazu ein:<br /><i>Erkenne neu</i>, was dir für dein Leben wichtig und wesentlich, unverzichtbar ist.<br /><i>Verstehe neu</i>, was der Sinn und das Ziel deines Lebens sein kann.<br /><i>Bemerke</i>, wo du gebraucht wirst, wo du andere brauchst.<br /><i>Überlege </i>immer wieder neu, ob das was du tust oder lässt dich zu einem volleren, erfüllteren Leben bringt oder ob du dir Lebensmöglichkeiten abschneidest.<br /><i>Sei aufmerksam </i>für die kleinen Zeichen, die unscheinbaren Spuren in deinem Leben, in denen dir Gott begegnen will in deinem Alltag.<br />Wie ein Umzug ein äußerer Anlass ist, manches seines bisherigen Lebens neu zu ordnen, was vielleicht auch im Lauf der Zeit selbstverständlich geworden ist und gar nicht mehr von uns so richtig hinterfragt oder auch geschätzt wird, so ist der Ruf Jesu: <i>Kehr um - metanoeite</i> die Einladung einen inneren Weg zu gehen; in meinem Innenleben Ordnung zu schaffen, die Dinge meines Alltagslebens wieder einmal bewusst anzuschauen, zu entrümpeln, auszumisten, neu zu ordnen, meinem Leben eine neue Ausrichtung, einen neuen Sinn zu geben. Denn auch das und vor allem das meint <i>metanoia</i> - gegebenenfalls eine <i>Sinnesänderung</i> zu vollziehen, sich zu fragen: Macht mein Leben, so wie es im Moment aussieht noch Sinn. Trägt mich der derzeitige Sinn meines Lebens noch oder ist mein Leben zu einem guten Stück sinn- oder ziellos geworden? Und wenn ja, wo finde ich einen neuen Sinn für mein Leben?<br />In einer der chassidischen, jüdischen Lehrerzählungen, die Martin Buber gesammelt hat, heißt es dazu:<br /><i>Ein Rabbi sah einen auf der Straße eilen, ohne rechts und links zu schauen. „Warum rennst du so?“ fragte er ihn. „Ich gehe meinem Erwerb nach“, antwortete der Mann.“Und woher weißt du,“ fuhr der Rabbi fort zu fragen, „dein Erwerb laufe vor dir her, dass du ihm nachjagen musst? Vielleicht ist er dir im Rücken und du brauchst nur inne zu halten, um ihm zu begegnen, du aber fliehst vor ihm?“</i><br />Könnte es sein, dass es uns oft genau so geht? Wir hetzen, eilen, hasten von einem Termin zum anderen, von einer Besprechung zur nächsten, haken Aufgabe um Aufgabe ab, um unser Glück, um Erfolg und die Erfüllung unseres Lebens zu finden. Und dabei müssten auch wir vielleicht nur einmal inne halten, uns umschauen, uns die Zeit nehmen, über unser Leben nach zu denken und der Sinn unseres Lebens würde uns einholen und wir dürften ihm begegnen.<br /><b><i>Für Familien mit Kindern:</i></b><br />Jesus konnte viele Menschen begeistern. Einige waren so fasziniert von ihm, dass sie ihr bisheriges Leben aufgaben, um mit Jesus zu gehen. Wie von einem Magnet fühlten sie sich von ihm angezogen. er lehrte sie und gab ihnen Aufgaben.<br />Fühlst du dich auch von Jesus angezogen? Kommst Du gerne in den Gottesdienst oder findest Du es eher nervig? Welche Menschen lösen in Dir eine Faszination aus? Jesus hilft uns in vielen Situationen, den richtigen weg zu finden.<br /><i>Es ist schön, sich für eine gute Sache begeistern zu lassen. Hilf, Gott, dass sich viele Menschen von Jesus begeistern lassen und seine Worte hören wollen und versuchen, danach zu leben. amen</i><br /><sup><i>(dkv - Mein Sonntagsblatt 2020)</i></sup></p><p><b>Lied</b>:Gl 449, 1+2: Herr, wir hören auf dein Wort...</p><p><b>Fürbittgebet</b><br /><i>Die Fürbitten sind unser Gebet für die anderen. Es bedarf nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor, worum wir bitten wollen.<br />Wir können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es, die Namen derer laut auszusprechen, die man Gott ans Herz legen will, .<br />Wir dürfen Gott unsere Bitten aber auch still anvertrauen.<br />Als Antwortruf eignen sich: Gl 182 oder Gl 817<br /><b>oder:</b><br />Herr Jesus Christus, du willst Licht bringen in alles Dunkle unseres Lebens und unserer Welt. Wir bitten dich:</i><br />➢&nbsp;Um greifbare Fortschritte in allen Bemühungen des ökumenischen Dialogs.<br />➢ Um Frieden und Verständigung in Osteuropa und in allen Krisengebieten unserer Erde.<br />➢ Für alle Menschen, deren Leben derzeit verdunkelt ist von Krankheit, Sucht, Arbeitslosigkeit und Trauer.<br />➢ Für alle, die Angst haben vor jedem neuen Tag, an dem sie um ihr Überleben kämpfen müssen.<br />➢ Für alle, die derzeit in zerstrittenen, zerbrochenen und gescheiterten Beziehungen leben müssen.<br />➢&nbsp;Für alle unsere Verstorbenen, die auf das ewige Licht hoffen.<br /><i>Herr, unser Gott! In das Dunkel unseres Lebens sendest du deinen Sohn als das Licht der Welt. Lass uns immer wieder nach ihm ausschauen und auf seinen Wegen gehen.Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn.</i></p><p><b>Vater unser</b>: Herr Jesus Christus, du verheißt uns: Das Himmelreich ist nahe und wir sollen nach unseren Kräften und Fähigkeiten daran mitbauen. Mit deinen Worten wollen wir beten: <i>Vater unser...</i></p><p><b>Lied</b>:Gl 818: Du bist das Licht der Welt...</p><p><b>Gebet</b>:<br />Guter Gott,<br />wir sind froh um dein Wort, das unserem Leben Orientierung bietet.<br />In deinem Geist können wir Verantwortung übernehmen für diese Erde<br />und für ein gerechtes und friedliches Zusammenleben der Menschen.<br />Begleite uns auf diesem Weg in guten und in schlechten Tagen.<br />Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn.<br /><sup><i>(nach: Bitten und Gebete - Edition Exodus - S. 70/71)</i></sup></p><p><b>Segen</b><br />Du sollst mutig weitergehen,<br />wenn ein schweres Kreuz dir die Schultern drückt<br />und wenn der Berg vor dir unbezwingbar scheint<br />und selbst das Licht der Hoffnung unsichtbar scheint.<br />Gott schaut auf dich, um dich zu behüten.<br /><sup><i>( Irische Segenswünsche für jeden Anlass - benno - S. 104)</i></sup><br />So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott - der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.<br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><b>Lied</b>:Gl 451,1+2: Komm, Herr, segne uns...</p><p><a href="https://www.familien234.de/export/sites/familien-234/bibelbild/.content/.galleries/LesejahrA_Ausmalbilder-zum-Sonntagsevangelium/A_3.SO.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Ausmalbild für Kinder</a></p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-69962</guid><pubDate>Sun, 18 Jan 2026 09:54:46 +0100</pubDate><title>Hausgottesdienst am 2. Sonntag im Jahreskreis A</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail/ansicht/hausgottesdienst-am-2-sonntag-im-jahreskreis-a/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst am<br />2. Sonntag im Jahreskreis A<br />18. Januar 2026</b></p><p><b>Lied</b>:Gl 814, 1+2: Das ist ein Sehnen tief in uns...</p><p><b>Kreuzzeichen</b><br />evtl. Entzünden einer Kerze</p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />Mit dem Fest „Taufe des Herrn“ haben wir am vergangenen Sonntag den Übergang von der Weihnachstzeit zur Zeit im Jahreskreis begangen. Auch das Evangelium des heutigen Sonntags nimmt noch einmal Bezug auf die Taufe Jesu und richtet unseren Blick auf das öffentliche Wirken Jesu. Hören wir jetzt wieder auf sein Wort, schauen wir auf sein Beispiel und stimmen wir ein in das Lob Gottes:</p><p><b>Gl 383, 2: Ich lobe meinen Gott...</b></p><p><b>Gebet</b>:<br />Guter Gott,<br />du hast uns eingeladen, Deine Gegenwart zu feiern.<br />Du schenkst uns Worte, die unser Leben hell machen.<br />Mach uns bereit, das weiter zu geben, was wir aus Deiner Güte empfangen.<br />Schenke uns Deinen Geist, der uns Mut und Kraft gibt.<br />Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn. Amen<br /><sup><i>(Nach: Regina Kraus - Da berühren sich Himmel und Erde - S.106)</i></sup></p><p><b>Halleluja</b>:Gl 721 oder 716</p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes (Joh 1, 29-34)</b><br />Johannes sah Jesus auf sich zukommen und sagte: Seht, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinweg nimmt. Er ist es, von dem ich gesagt habe: Nach mir kommt ein Mann, der mir voraus ist, weil er vor mir war. Auch ich kannte ihn nicht; aber ich bin gekommen und taufe mit Wasser, um Israel mit ihm bekanntzumachen. Und Johannes bezeugte: Ich sah, dass der Geist vom Himmel herabkam wie eine Taube und auf ihm blieb. Auch ich kannte ihn nicht; aber er, der mich gesandt hat, mit Wasser zu taufen, er hat mir gesagt: Auf wen du den Geist herabkommen siehst und auf wem er bleibt, der ist es, der mit dem Heiligen Geist tauft. Das habe ich gesehen und ich bezeuge: Er ist der Sohn Gottes.<br /><b><i>oder in leichter Sprache:</i></b><br />Am Anfang wussten die Leute noch nicht, wer Jesus ist. Nur einer wusste Bescheid.Das war Johannes. Viele Leute gingen zu Johannes. Die Leute wollten alles über Jesus wissen. Jesus ging auch zu Johannes. Johannes sah, dass Jesus kommt.Johannes sagte zu den Leuten: Seht, da kommt Jesus. Jesus ist der, von dem ich euch erzählt habe. Jesus kommt von Gott. Jesus will die Welt gut machen. Johannes sagte: Zuerst wusste ich selber nicht, wer Jesus ist. Aber Gott hat mir gezeigt, wer Jesus ist. Jesus ist der, der die Kraft von Gott bekommt. Die Kraft von Gott kann ich sehen wie eine Taube. Die Kraft von Gott ist der Heilige Geist. Der Heilige Geist bleibt immer bei Jesus. Jesus will allen Menschen die Kraft von Gott schenken.Jesus will allen Menschen den Heiligen Geist schenken. Johannes sagte:<br />Alles, was ich sage, stimmt wirklich. Ich habe alles genau gesehen. Jesus ist wirklich der Sohn von Gott. <sub><i>(Bibel in leichter Sprache)</i></sub></p><p><b>Lied</b>:Gl 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht…</p><p><b>Predigtgedanken</b>:<br /><i>„Seht, das Lamm Gottes, das hinweg nimmt die Sünde der Welt!“</i> - In jeder Eucharistiefeier hören wir dieses Wort zur Hinführung zur Kommunionspendung.<br />Doch was verbinden wir mit diesem Bild vom Lamm Gottes, das uns immer wieder in den Texten der Heiligen Schrift begegnet?<br />Es lässt uns erinnern an den Auszug aus Ägypten, an die große Befreiungstag Jahwes an seinem Volk, als das Blut des Lammes an den Türpfosten der Israeliten den Todesengel vorüber gehen ließ. Das Lamm, das geopfert wird, damit viele zur Freiheit finden und neu aufleben dürfen. Auch ein Bild für Jesus, der viele frei gemacht hat von Krankheit, von Trauer, von Hunger und Ausgrenzung und der den Menschen neues Leben, Leben in Fülle geschenkt hat.<br />Das Bild vom Lamm Gottes, lässt uns denken an die Beschreibung des so genannten „Sündenbocks“ im Buch Levitikus. Am Versöhnungstag wurden einem Bock symbolisch vom Hohenpriester die Sünden des ganzen Volkes Israel aufgeladen und der „Sündenbock“ wurde in die Wüste getrieben. Auch von Jesus bekennen wir, dass er die Schuld und die Sünden aller Menschen auf sich nahm und ans Kreuz getragen hat.<br />Das Bild vom Lamm Gottes lässt uns denken an das Lied des Propheten Jesaja über den leidenden Gottesknecht: <i>Er wurde misshandelt und niedergedrückt, aber er tat seinen Mund nicht auf. Wie ein Lamm, das man zum Schlachten führt, und wie ein Schaf angesichts seiner Scherer, so tat auch er seinen Mund nicht auf. Durch Haft und Gericht wurde er dahingerafft, doch wen kümmerte sein Geschick? Er wurde vom Land der Lebenden abgeschnitten und wegen der Verbrechen seines Volkes zu Tode getroffen.</i><br />Jedes Jahr am Karfreitag hören wir diese Worte über den leidenden Gottesknecht und erkennen darin Jesus wieder in seinem Leidensweg hin zum Kreuz.<br />Auch im letzten Buch der Heiligen Schrift, der Geheimen Offenbarung begegnet uns das Lamm Gottes, wenn es unter anderem heißt: <i>Danach sah ich: eine große Schar aus allen Nationen und Stämmen, Völkern und Sprachen; niemand konnte sie zählen. Sie standen in weißen Gewändern vor dem Thron und vor dem Lamm und trugen Palmzweige in den Händen. Sie riefen mit lauter Stimme: Die Rettung kommt von unserem Gott, der auf dem Thron sitzt, und von dem Lamm.</i><br />Und im Versöhnungshochgebet werden wir auch noch einmal auf das stellvertretende Leiden und Sterben Jesu für uns Menschen, wenn es heißt: <i>Als wir Menschen uns von dir abgewandt hatte, hast du uns durch deinen Sohn zurückgeholt. Du hast ihn in den Tod gegeben, damit wir zu dir und zueinander finden.</i><br />Der Sohn Gottes, den Johannes der Täufer am Jordan bezeugt, er kommt nicht mit Macht und Herrlichkeit. Er richtet sein Reich, das Reich Gottes nicht durch Gewalt und Krieg auf. Er richtet kein Unrechtsregime auf. Er will Gerechtigkeit. Er bricht keine Kriege vom Zaun und opfert unschuldige Menschen. Er will Frieden. Er zwingt den Menschen keine unnötigen Lasten auf oder will sie unterdrücken. Er will Freiheit zu den Menschen bringen, indem er sich klein macht, zum Diener aller. An dieses Vorbild sollten sich die Großen und vermeintlich Mächtigen dieser Welt immer wieder erinnern. Aber auch wir sollten uns in unserem Alltag, in unserem Zusammenleben das Vorbild des Lammes vor Augen halten, das in Jesus Gestalt angenommen hat und der uns zu einem erfüllten und gelingenden Leben führen will.<br /><b><i>Für Familien mit Kindern:</i></b><br />Die Taube war das Erkennungszeichen für Jesus. So wussten nun alle, dass Jesus der Sohn Gottes war. er war es, der mit dem Heiligen Geist tauft, deshalb ist die Taube auch das Bild für den Heiligen Geist - bis heute. Da die Taube auch ein Bild für die Reinheit ist, wird sie auch oft bei Marienfiguren beigegeben. Aber auch in anderen Kulturen kennt man die Taube als Symbol für Frieden und Hoffnung. Schau doch einmal genau in deiner Kirche, wo kannst du Tauben entdecken?<br />Guter Gott, mein Lieblingsvogel ist eigentlich nicht die Taube, sondern...Da die Tauben aber für den Frieden und den Heiligen Geist stehen, haben sie natürlich eine besondere Bedeutung. Amen <sub><i>(dkv - Mein Sonntagsblatt 2020)</i></sub></p><p><b>Lied</b>:Gl 400, 1+2: Ich lobe meinen Gott...</p><p><b>Fürbittgebet</b><br /><i>Die Fürbitten sind unser Gebet für die anderen. Es bedarf nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor, worum wir bitten wollen.<br />Wir können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es, die Namen derer laut auszusprechen, die man Gott ans Herz legen will, .<br />Wir dürfen Gott unsere Bitten aber auch still anvertrauen.<br />Als Antwortruf eignen sich: Gl 182 oder Gl 817<br /><b>oder:</b><br />Herr Jesus Christus, du schenkst uns den Heiligen Geist, machst uns zu deinen Schwestern und Brüdern. Wir bitten dich:</i><br />➢ Für alle, die tastend Gott suchen, dass sie ihn finden.<br />➢ Für alle, die meinen, Gott zu besitzen, dass sie ihn suchen.<br />➢ Für alle, die die Zukunft fürchten, dass sie vertrauen.<br />➢ Für alle, die gescheitert sind, dass sie eine neue Chance bekommen.<br />➢ Für alle, die zweifeln, dass sie nicht verzweifeln.<br />➢ Für alle, die hungern, wie auch immer, dass sie gesättigt werden.<br />➢ Für alle, die uns im Tod vorausgegangen sind, dass sie das Leben finden.<br /><i>Herr, unser Gott! In unserem Suchen und Fragen, in Ohnmacht und Schwäche dürfen wir zu dir kommen. Höre und erhöre uns. Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn.</i></p><p><b>Vater unser</b>: Herr Jesus Christus, der Heilige Geist, der nach dem Zeugnis des Johannes auf dich herabkam, lebt auch in uns, in unserer Mitte und verbindet uns mit dir und untereinander. Diese Gemeinschaft wollen wir jetzt wieder bekräftigen wenn wir mit deinen Worten beten: <i>Vater unser...</i></p><p><b>Lied</b>:Gl 405, 1+2: Nun danket alle Gott...</p><p><b>Gebet</b>:<br />Allmächtiger Gott,<br />in dieser Feier hast Du uns an Deinem Leben Anteil geschenkt.<br />Bleibe bei uns auf den Wegen unseres Lebens.<br />Bleibe bei uns in den Stunden des Alltags und lass uns Deine Nähe spüren,<br />wenn ein Fest gelingt.<br />Lass uns einst mit allen Menschen vereint<br />teilhaben am großen Fest Deiner Gegenwart.<br />Darum bitten wir durch Christus, unseren Bruder. Amen<br /><sup><i>(Regina Kraus - Da berühren sich Himmel und Erde - S.106)</i></sup></p><p><b>Segen</b><br />So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott - der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.<br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><b>Lied</b>:Gl 832, 1+3: Herr, wir bitten: Komm und segne uns...oder&nbsp;Gl 830: Halte zu mir, guter Gott,...</p><p><a href="https://www.familien234.de/export/sites/familien-234/bibelbild/.content/.galleries/LesejahrA_Ausmalbilder-zum-Sonntagsevangelium/A_2.SO.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Ausmalbild für Kinder</a></p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-69828</guid><pubDate>Sat, 10 Jan 2026 13:56:13 +0100</pubDate><title>Pfareifasching St. Kilian</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail/ansicht/pfareifasching-st-kilian/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-69827</guid><pubDate>Sat, 10 Jan 2026 13:41:50 +0100</pubDate><title>Hausgottesdienst am Fest „Taufe des Herrn“</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail/ansicht/hausgottesdienst-am-fest-taufe-des-herrn/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst am<br />Fest „Taufe des Herrn“ - A<br />11. Januar 2026</b></p><p><b><i>Wer eine kleine Tauferinnerung feiern möchte, stellt eine Schale mit Wasser bereit. Bei mehreren Teilnehmer(-inne)n empfiehlt sich ein Krug mit Wasser und für jede(n) ein kleines Glas, in das zum Bekreuzigen ein wenig Wasser gefüllt wird</i></b></p><p><b>Lied</b>:Gl 803, 1+2: Unser Leben sei ein Fest…</p><p><b>Kreuzzeichen</b><br />evtl. Entzünden einer Kerze</p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />Wir feiern heute das Fest der Taufe des Herrn, der Beginn des öffentlichen Auftretens Jesu. Dieses Fest bezeichnet das Ende der Weihnachtszeit und den Beginn der Zeit im Jahreskreis. „Taufe des Herrn“ erinnert uns auch an unsere eigene Taufe, das wir durch den Heiligen Geist lebendige Steine im Bau der Kirche sein sollen. Er will auch jetzt in unserer Mitte sein, wenn wir Gottesdienst feiern, wenn wir uns einlassen auf seine Gegenwart und sein Wort mitten unter uns.</p><p><b>Lobpreis über das Wasser und Tauferinnerung</b><br />eine/einer: Das Wasser erinnert uns: In der Taufe hat uns Gott als seine geliebten Kinder angenommen. Aus seiner Liebe leben wir Tag für Tag.<br />eine/einer: Wir preisen dich, Gott, Vater voll Erbarmen. Du schenkst uns das neue Leben im Wasser der Taufe. Wir loben dich.<br />gemeinsam: Wir preisen dich.<br />eine/einer: In deinem Sohn Jesus Christus machst du alle, die aus Wasser und Heiligem Geist getauft sind, zu einem Volk. Wir loben dich.<br />gemeinsam: Wir preisen dich.<br />eine/einer: Durch den Geist deiner Liebe befreist du uns und erwählst alle Getauften, das Evangelium Christi in der Welt freudig zu bezeugen. Wir loben dich. gemeinsam: Wir preisen dich.<br />eine/einer: Dich loben und preisen wir durch Jesus Christus im Heiligen Geist, heute, alle Tage und in Ewigkeit. gemeinsam: Amen.<br /><sup><i>(Werkbuch „Wort-Gottes-Feier“, S. 188f, gekürzt)</i></sup><br />eine/einer: Wir sind Gottes Töchter und Söhne. In Erinnerung an unsere eigene Taufe sind wir eingeladen, uns mit dem Wasser zu bekreuzigen.<br /><i>Jede/Jeder ist eingeladen, die Finger im Wasser einzutauchen und sich zu bekreuzigen.</i></p><p><b>Lied</b>:491,1+3: Ich bin getauft und Gott geweiht…</p><p><b>Gebet</b>:<br />Guter Gott,<br />bei der Taufe im Jordan<br />kam der Heilige Geist<br />auf unseren Herrn Jesus Christus herab<br />und du hast ihn als deinen geliebten Sohn geoffenbart.<br />Wie ihn sprichst du auch uns als deine geliebten Kinder an.<br />Gib, dass auch wir - die wir getauft sind<br />im Wasser und im Heiligen Geist -<br />aus der Kraft deiner Liebe und deines Geistes leben.<br />Darum bitten wir durch Jesus Christus...<br /><sup><i>(Nach: Messbuch - Tagesgebet vom Fest)</i></sup></p><p><b>Halleluja</b>:Gl 174,1 oder 716</p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus (Mt 3, 13-17)</b><br />Zu dieser Zeit kam Jesus von Galiläa an den Jordan zu Johannes, um sich von ihm taufen zu lassen. Johannes aber wollte es nicht zulassen und sagte zu ihm: Ich müsste von dir getauft werden, und du kommst zu mir? Jesus antwortete ihm: Lass es nur zu! Denn nur so können wir die Gerechtigkeit, die Gott fordert ganz erfüllen. Da gab Johannes nach. Kaum war Jesus getauft und aus dem Wasser gestiegen, da öffnete sich der Himmel, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube auf sich herabkommen. Und eine Stimme aus dem Himmel sprach: Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen gefunden habe.<br /><b><i>oder in leichter Sprache.</i></b><br />Die Menschen wollten ihr Herz für Gott bereit machen. Dafür gingen die Menschen zu Johannes. Johannes war an einem Fluss. In dem Fluss war Wasser. Johannes sollte den Menschen Wasser über den Kopf gießen. Die Menschen sagten: Das Wasser ist ein Zeichen. Das Zeichen bedeutet: Wir wollen uns für Gott bereit machen. Für Gott bereit machen heißt: taufen. Eines Tages ging Jesus zu Johannes.Johannes sollte Jesus taufen.Johannes war verwundert.Johannes sagte: Das geht nicht. Du bist Jesus. Du kommst von Gott. Ich muss dich nicht taufen.Du musst mich taufen. Jesus sagte zu Johannes: Doch. Gott freut sich, wenn du mich taufst. Da taufte Johannes den Jesus. Jesus stieg wieder aus dem Wasser heraus. Auf einmal öffnete sich der Himmel. Die Kraft von Gott kam vom Himmel auf Jesus herab. Die Kraft von Gott ist der Heilige Geist. Jesus konnte die Kraft von Gott sehen wie eine Taube. Eine Stimme vom Himmel sagte: Jesus ist mein lieber Sohn. An Jesus habe ich große Freude. <sub><i>(Bibel in leichter Sprache)</i></sub></p><p><b>Lied</b>:Gl 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht…</p><p><b>Predigtgedanken</b>:<br />„Begegnung auf Augenhöhe“ - das ist es, was wir uns in unserem alltäglichen Miteinander immer wieder wünschen. Wir alle wollen ernst genommen werden in unseren Fragen, Sorgen, Ängsten und Anliegen, wollen Wert geschätzt sein. Eltern beugen sich oft ganz bewusst zu ihren kleinen Kindern herunter, um „auf Augenhöhe“ mit ihnen zu sprechen, ihnen etwas zu erklären. Es soll nicht von oben herab kommen. Wir erleben aber auch immer wieder Menschen, die meinen, sie seien die Größten. Sie glauben, sie könnten sich alles erlauben und nur, was sie denken und sagen, sei richtig. Eine solche Haltung nennen wir Anmaßung und Hochmut.<br />Im heutigen Evangelium haben wir vom ersten öffentlichen Auftreten Jesu als Erwachsener gehört. Bevor er für vierzig Tage aufbricht in die Wüste, bevor er seine Jünger zusammensucht und mit ihnen zusammen im ganzen Land das Reich Gottes ankündigt, lässt er sich von Johannes dem Täufer taufen. Er - der Sohn Gottes - reiht sich ein in den Kreis der Menschen, die ihr Leben ändern und zu Gott umkehren wollen. Jesus sagt nicht: Ich habe das alles nicht nötig. Ich bin etwas Besonderes. Ich bin der Messias. Mein Vater ist der Vater im Himmel. Nein, er begegnet den anderen Menschen auf Augenhöhe - jetzt in der Stunde seiner Taufe und bei allen anderen Begegnungen in seinem weiteren Leben.<br />„O Demut, wie bist du so groß“ - so singen wir nachher in dem Lied: Auf, Christen, singt festliche Lieder…“ Die Demut, ein wenig altmodisch klingendes Wort, aber mit einer höchst aktuellen Botschaft: Demut kommt eigentlich von dem Wort „Dienmut“; den Mut haben, anderen zu dienen; bereit sein, für andere da zu sein, sich für andere einzusetzen.<br />Das lebt uns Jesus vor. Er macht sich klein, zum Diener für alle Menschen. Er sagt uns zu: Ich will dein Bruder sein. Und du, sollst mir Bruder oder Schwester sein.<br />Und genauso hat uns - jedem und jeder einzelnen - Gott, der Vater im Himmel, bei unserer Taufe versprochen und zugesagt: „Du bist meine geliebte Tochter.“ „Du bist mein geliebter Sohn.“ „An dir habe ich Gefallen gefunden. Ich will für dich da sein wie ein guter Vater und eine liebende Mutter.“<br />Und so - wie Gott, wie Jesus uns auf Augenhöhe begegnen wollen, so sollen auch wir versuchen, einander auf Augenhöhe zu begegnen: Mit Respekt, Wohlwollen, Wertschätzungen, Dankbarkeit. Versuchen auch wir, in unserem Alltag die Demut immer wieder einzuüben; die Kunst einander zu dienen und füreinander da zu sein.<br /><b><i>Für Familien mit Kindern:</i></b><br />Bevor Jesus begonnen hatte, vor andere Menschen hinzutreten, zu predigen und Wunder zu tun, hat er sich von Johannes taufen lassen. Dies war für ihn ein Zeichen, dass nun ein neuer Lebensabschnitt beginnt und Gott ihm dabei ganz besonders nahe steht. Als deine Eltern dich haben taufen lassen, sollte auch für dich<br />ein ganz besonderer Weg als Christ oder Christin beginnen. Doch zum Glück bist du auf diesem Weg nicht allein. Durch die Taufe gehörst du zu einer großen Gemeinschaft von Christen, die alle ebenfalls getauft sind und die dich begleiten.<br /><i>Guter Gott,<br />meine Eltern haben mich taufen lassen, damit ich zu dir gehöre. Doch es gibt so vieles von dir, das ich noch nicht weiß oder nicht verstehe. Doch ich möchte nicht aufgeben, sondern mich bemühen, damit ich dich immer besser kennenlerne.Amen <sub>(dkv - Mein Sonntagsblatt 2010)</sub></i></p><p><b>Lied</b>:Gl 751, 1+4: Auf, Christen, singt festliche Lieder...</p><p><b>Fürbittgebet</b><br /><i>Die Fürbitten sind unser Gebet für die anderen. Es bedarf nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor, worum wir bitten wollen.<br />Wir können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es, die Namen derer laut auszusprechen, die man Gott ans Herz legen will, .<br />Wir dürfen Gott unsere Bitten aber auch still anvertrauen.<br />Als Antwortruf eignen sich: Gl 182 oder Gl 817<br /><b>oder:</b><br />Jesus, wir danken dir, dass du uns alle durch die Taufe zu deinen Schwestern und Brüdern und zu deinen Freunden gemacht hast. Wir bitten dich:</i><br />➢&nbsp;Für alle, die du bei ihrem Namen rufst: Lass sie diesen Ruf hören und verstehen und mache sie bereit, dir zu folgen.<br />➢ Für alle Getauften, die dich vergessen haben: Dass sie durch andere Christen wieder neu zu Dir finden.<br />➢ Für alle, die traurig sind: Lass Christen Licht in ihr Leben bringen.<br />➢ Für alle Kinder dieser Welt: Lass sie gute Freunde finden und im Frieden leben.<br />➢ Für unsere Familien: Lass Frieden und Geborgenheit in unseren Häusern bleiben.<br />➢ Für unsere Verstorbenen: Schenke ihnen das ewige Leben.<br /><i>Ja, lass uns in deiner Liebe bleiben und hilf uns die Freundschaft mit dir zu leben. Darum bitten wir dich Jesus, unseren Bruder und Herrn.</i></p><p><b>Hinführung zum Vater unser</b>: Herr Jesus, der Vater im Himmel hat uns in unserer Taufe als seine geliebten Söhne und Töchter geoffenbart. Mit deinen Worten dürfen wir beten: <i>Vater unser...</i></p><p><b>Lied</b>:Gl 247, 1-3: Lobt, Gott, ihr Christen alle gleich,...</p><p><b>Gebet</b>:<br />Guter Gott,<br />du hast uns mit deinem Wort und deinem Geist gestärkt.<br />Gib, dass wir voller Hoffnung und Vertrauen auf deinen Sohn hören,<br />damit wir nicht nur deine Söhne und Töchter heißen,<br />sondern es auch wirklich sind.<br />Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn. <sub><i>(Nach: Messbuch)</i></sub></p><p><b>Segen</b><br />So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott - der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.<br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><b>Lied</b>:Gl 238, 1-3: O du fröhliche...</p><p><a href="https://www.familien234.de/export/sites/familien-234/bibelbild/.content/.galleries/LesejahrA_Ausmalbilder-zum-Sonntagsevangelium/A_Taufe_des_Herrn.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Ausmalbild für Kinder</a></p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-69699</guid><pubDate>Sat, 03 Jan 2026 13:05:13 +0100</pubDate><title>Hausgottesdienst am 2. Sonntag nach Weihnachten</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail/ansicht/hausgottesdienst-am-2-sonntag-nach-weihnachten/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst am<br />2. Sonntag nach Weihnachten - A<br />4. Januar 2026</b></p><p><b>Lied</b>:Gl 236, 1-4: Es kommt ein Schiff geladen...</p><p><b>Kreuzzeichen </b>- evtl. Entzünden einer Kerze</p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />Schon mehr als eine Woche liegt Weihnachten schon wieder hinter uns. So langsam holt uns der Alltag wieder ein. Doch Weihnachten, das Geheimnis der Menschwerdung Gottes mitten unter uns, ist nicht auf wenige Tage im Dezember beschränkt. Gott will immer wieder unter uns Gestalt annehmen; im Grunde jeden Tag des Jahres, jeden Tag unseres Lebens. Deshalb ist es wichtig, dass wir immer mit ihm rechnen. Er kommt immer wieder zu uns, um bei uns Wohnung nehmen zu wollen. Bin ich bereit, ihn einzulassen, mich auf ihn einzulassen?</p><p>Stimmen wir ein in das Lob Gottes:<br /><b>Gl 247, 1+4</b></p><p><b>Gebet</b>:<br />Gott,<br />wir danken dir, dass du in Jesus zu uns gekommen bist,<br />um uns Licht, Frieden und Freude zu schenken.<br />Führe alle Menschen aus der Dunkelheit in dein Licht.<br />Schenke Frieden allen, die in Zank und Streit leben, in Unfrieden und Krieg.<br />Sei nahe allen, die traurig sind und leiden müssen,<br />die verfolgt werden und flüchten müssen.<br />Gib uns die Kraft, in deinem Licht zu leben<br />und deinen Frieden zu den Menschen zu tragen,<br />damit Friede wird auf dieser Erde durch Jesus, unseren Bruder und Herrn.<br /><sup><i>(Heriburg Laarmann - mit Freude das Leben feiern - S. 37)</i></sup></p><p><b>Lesung aus dem Buch Jesus Sirach (Sir 24,1-2.8-12):</b><br />Die Weisheit lobt sich selbst, sie rühmt sich bei ihrem Volk.<br />Sie öffnet ihren Mund in der Versammlung Gottes und rühmt sich vor seinen Scharen: Der Schöpfer des Alls gab mir Befehl; er, der mich schuf, wusste für mein Zelt eine Ruhestätte. Er sprach: In Jakob sollst du wohnen, in Israel sollst du deinen Erbbesitz haben. Vor der Zeit, am Anfang, hat er mich erschaffen und bis in Ewigkeit vergehe ich nicht. Ich tat vor ihm Dienst im heiligen Zelt und wurde dann auf dem Zion eingesetzt. In der Stadt, die er ebenso liebt wie mich, fand ich Ruhe,<br />Jerusalem wurde mein Machtbereich. Ich fasste Wurzel bei einem ruhmreichen Volk, im Eigentum des Herrn, in seinem Erbbesitz.</p><p><b>Antwortgesang</b>:Gl 752, 1-3: Freu dich, Erd- und Sternenzelt…</p><p><b>Halleluja</b>:Gl 721 oder 716</p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes (Joh 1, 1-5.9-14)</b><br />Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.Im Anfang war es bei Gott. Alles ist durch das Wort geworden und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist. In ihm war das Leben und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht leuchtet in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht erfasst. Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt.Er war in der Welt und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht. Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf.Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, allen, die an seinen Namen glauben, die nicht aus dem Blut, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit.<br /><b><i>oder in leichter Sprache</i></b><br />Gott hat die ganze Welt erschaffen. Aber woher kommt Gott? Wer hat Gott erschaffen? Niemand hat Gott erschaffen. Gott ist selber der allererste Anfang.Am Anfang ist Gott. Gott ist der allererste Anfang. Gott muss nicht erschaffen werden. Gott hat keinen Anfang und kein Ende. Gott gehört die ganze Welt. Gott wollte bei den Menschen wohnen. Darum schickte Gott Jesus in die Welt. Aber die Menschen wollten Jesus nicht haben. Die Menschen sagten: Geh weg, Jesus.Wir brauchen dich nicht. Aber einige Menschen glauben an Gott. Einige Menschen freuen sich, dass Gott Jesus geschickt hat. Die Menschen freuen sich, dass Jesus geboren ist. Die Menschen sind froh. Die Menschen sagen: Jetzt wissen wir endlich, wie wunderbar Gott ist.</p><p><b>Lied</b>:Gl 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht…</p><p><b>Predigtgedanken</b>:<br /><i>Das Wort, das dir weiter hilft, kannst du dir nicht selber sagen!</i> - Dieses Sprichwort stand Jahre lang auf einer Spruchkarte auf meinem Schreibtisch. Die Spruchkarte<br />ist schon längst im Altpapier gelandet, aber der Satz hat sich mir eingeprägt und ich glaube, dass er nach wie vor zutrifft.<br />Ein Wort des Lobes muss von außen an mich herankommen, denn „Eigenlob adelt“.<br />Ein Wort des Dankes muss mir ein anderer zusagen. Welchen Sinn sollte es haben, sich selber zu danken.<br />Ein Wort des Trostes kann ich mir nicht selber zusprechen, sonst lande ich in der Selbstvertröstung.<br />Ein Wort der Vergebung muss von dem kommen, an dem ich mich schuldig gemacht habe. Ich kann mich nicht selber entschuldigen. Ich kann nur um Entschuldigung und Vergebung bitten.<br />Ein Wort der Treue können sich zwei Menschen nur gegenseitig zusagen in der Hoffnung, es ein Leben lang mit Leben immer wieder neu zu füllen.<br /><i>Das Wort, das dir weiter hilft, kannst du dir nicht selber sagen!</i> - Genau das tut Gott. Er sagt uns sein Wort zu. Mehr noch: Er sendet uns sein Wort, lässt sein Wort in unsere Welt kommen, lässt sein Wort Fleisch werden.<br />Dabei drücken wir in unserer deutschen Sprache diesen Begriff „Wort“ viel zu schwach aus. Im Griechischen steht da eigentlich: „logos“. Und der Logos bedeutet viel mehr, sagt im Grunde viel mehr aus als wir mit „Wort“ meinen.<br />Logos ist die Lehre, der vernünftige Grund, der Sinn einer Sache. In unserem Sprachgebrauch wird das deutlich, wenn wir sagen: Da ist etwas logisch bzw. da folgt etwas einer inneren Logik. Wo etwas logisch ist, da ist es sinnerfüllt. Da macht etwas Sinn, ist bedacht und begründet.<br />Der Logos Gottes hat einen Namen: Jesus Christus. Er ist der Grund, auf den wir unser Leben und unseren Glauben bauen können und dürfen. Er will unserem Leben den Sinn geben; will uns hinweisen auf das letzte Ziel unseres Lebens. Er ist die Mensch gewordene Weisheit Gottes, die uns Antwort sein will auf die vielen Fragen unseres Lebens. Auch wenn wir manchmal in Situationen stehen, die so gravierend, so einschneidend sind, dass wir aus der Situation heraus auch nicht gleich eine Antwort wissen oder finden.<br />Ein gesprochenes Wort kann seine Wirkung aber nur entfalten, wenn es auch gehört wird; ja mehr noch, wenn es auch verstanden wird.<br />Damit das gelingt, muss ich bereit sein, aufmerksam sein, Hörender sein, um dieses mir zugesagte Wort auch wahrzunehmen, aufzunehmen. Ich muss mir Zeit nehmen, um über ein solches Wort nachzudenken, mich fragen, was es für mein Leben bedeutet. Nur dann kann ich es irgendwann einmal auch verstehen und erst dann erfüllt es sich, erfüllt es mein Denken, Reden und Tun; kann es mein Leben mit Sinn erfüllen.<br />Das gilt auch und gerade für den Logos Gottes, für Jesus Christus.<br />Nur wenn ich auf ihn höre, ihm in meinem Leben Raum gebe, zu verstehen suche, was er mir sagen will in der ein oder anderen Situation meines Lebens, mit der ein<br />oder anderen gemachten Erfahrung, kann sich mir das Ziel meines Lebens erschließen.<br />Das Problem ist, dass wir ein einer so lauten, hektischen, wort – überfluteten Zeit leben und so Gefahr laufen, genau dieses Wort zu überhören, das uns weiterhelfen kann und will.<br />Umso dringlicher braucht es auch für uns immer wieder Zeiten, in denen wir still werden dürfen, in die Stille finden können, um von Neuem das Wort zu hören, das uns weiterhelfen will und das wir uns nicht selber sagen können.<br /><b><i>Für Familien mit Kindern:</i></b><br />Ein Wort ist der Anfang von … … einem wütenden Streit … einer freudigen Nachricht … einem traurigen Ereignis … einem freundlichen Lob … (vielleicht fällt dir noch etwas ein) Wir hören oft schon beim „Hallo“ wie es dem anderen geht – ob er oder sie traurig ist oder gut drauf, ob jemand bedrückt ist oder glücklich, ob du gelangweilt bist oder voller Energie. Jedes Wort bewirkt etwas. Jedes Wort erreicht etwas. Worte schaffen Wirklichkeit. Jedes Wort hat eine Wirkung auf uns. Jedes Wort von Gott und jedes Wort, dass wir zueinander sagen. Kannst du dich noch erinnern, welches das 1. Wort war, dass du heute gesagt hast? Welche Worte tun dir gut? Wer sagt sie zu dir? Welche Worte hörst du gerne und welche nicht? Wenn du möchtest, schenke heute jemandem ein Wort, von dem du annimmst, dass es ihm oder ihr guttut. <sub><i>(ARGE Liturgie)</i></sub></p><p><b>Lied</b>:Gl 751, 1+7: Auf, Christen, singt festliche Lieder...</p><p><b>Fürbittgebet</b><br /><i>Die Fürbitten sind unser Gebet für die anderen. Es bedarf nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor, worum wir bitten wollen.<br />Wir können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es, die Namen derer laut auszusprechen, die man Gott ans Herz legen will, .<br />Wir dürfen Gott unsere Bitten aber auch still anvertrauen.<br />Als Antwortruf eignen sich: Gl 182 oder Gl 817<br /><b>oder:</b><br />Herr Jesus Christus, Wort des Vaters, das uns aufrichten und ins Leben führen will. Wir bitten dich:</i><br />➢ Wir beten für die Opfer der Brandkatastrophe in der Schweiz und für ihre Angehörigen.<br />➢ Wir bitten um Frieden für unsere derzeit so friedlose Welt und um Weisheit und Einsicht bei den Mächtigen dieser Erde.<br />➢ Wir beten darum, dass viele Menschen bereit werden, dich aufzunehmen und ihr Leben nach deinem Evangelium auszurichten.<br />➢ Wir beten für unsere Verstorbenen. Führe sie zum Licht der Auferstehung.<br /><i>Guter Gott, dein ewiges Wort ist Mensch geworden. Gib, dass wir ihm eine Wohnung bereiten in unserem Herzen und aus seiner Kraft und seinem Geist leben. Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn.</i></p><p><b>Hinführung zum Vater unser</b>: Herr, Jesus Christus, wenn wir dich - das ewige Wort des Vaters aufnehmen, gibst du uns die Macht, Kinder Gottes zu werden. Mit deinen Worten beten wir: <i>Vater unser...</i></p><p><b>Lied</b>:Gl 253, 1+2: In dulci jubilo...</p><p><b>Gebet</b>:<br />Gott,<br />Jesus, unser Friede hat uns mit dir und untereinander verbunden.<br />Ihn, dein Wort hast du uns zugesprochen und zugesagt.<br />Mache uns offen, dass wir Jesus in unser Leben aufnehmen,<br />dass wir ihn immer wieder einlassen in unseren Alltag,<br />damit auch wir Licht, Frieden und Freude ausstrahlen können in unsere Welt.<br />So bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Bruder.</p><p><b>Segen</b><br />So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott - der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.<br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><b>Lied</b>:Gl 256: Ich steh an deiner Krippe hier…</p><p><a href="https://www.erzbistum-koeln.de/export/sites/ebkportal/seelsorge_und_glaube/ehe_und_familie/.content/.galleries/ausmalbilder/B_02WeihnachtsSo.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Ausmalbild für Kinder</a><br />&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-69669</guid><pubDate>Wed, 31 Dec 2025 16:44:41 +0100</pubDate><title>Hausgottesdienst am Neujahrstag</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail/ansicht/hausgottesdienst-am-neujahrstag/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst am<br />Neujahrstag - A<br />1. Januar 2026</b></p><p><b>Lied</b>:Gl 751, 1+2+6: Auf, Christen, singt festliche Lieder...</p><p><b>Kreuzzeichen </b>- evtl. Entzünden einer Kerze</p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />Der erste Tag des neuen Jahres; Oktavtag von Weihnachten und Weltfriedenstag - gleich drei Anlässe dürfen wir heute feiern. Wie sehr sehnt sich unsere Welt nach Frieden; dem Frieden, den die Engel bei der Geburt Jesu für die Welt verheißen haben. Ja, mit brennenden Herzen schauen wir danach aus, dass sich unsere Hoffnung nach einer versöhnten, friedlichen Welt erfüllt. Wir schauen auf Jesus, der uns verheißen ist als der Fürst des Friedens:<br />Herr Jesus, Sohn des lebendigen Gottes - Kyrie eleison<br />Du Kind der Jungfrau Maria<br />Du Wort, das Fleisch geworden in unserer Mitte - Christe eleison<br />Du Licht, in unserem Dunkel erschienen<br />Herr Jesus, du bist unser Friede - Kyrie eleison<br />Du zeigst uns Wege zur Versöhnung</p><p>Stimmen wir ein in das Lob Gottes:<br /><b>Lied</b>:Gl 237, 2+7</p><p><b>Gebet</b>:<br />Treuer Gott,<br />Wir hoffen auf deine Hilfe und deine Barmherzigkeit<br />und vor allem auf deine Geduld und Liebe zu uns<br />und zu allen, die wir jetzt in unser Gebet einschließen.<br />Mit diesem Vertrauen beginnen wir das neue Jahr.<br />Wir wissen nicht, was es bringt,<br />wissen aber, dass du mit uns gehst.<br />Monat für Monat,<br />Woche für Woche,<br />Tag für Tag stellen wir unter deinen Segen.<br />Du selbst hast ihn uns verheißen<br />und aufgefordert, darum zu bitten: <sub><i>(Nach: Hanns Sauter: Schöne Gebete und kleine Andachten für jeden Tag - S. 130)</i></sub></p><p><b>Lesung aus dem Buch Numeri (Num 6, 22-27):</b><br />Der Herr sprach zu Mose: Sag zu Aaron und seinen Söhnen: So sollt ihr die Israeliten segnen; sprecht zu ihnen:<br />Der Herr segne dich und behüte dich.<br />Der Herr lasse sein Angesicht über dich leuchten und sei dir gnädig.<br />Der Herr wende sein Angesicht dir zu und schenke dir Heil.<br />So sollen sie meinen Namen auf die Israeliten legen und ich werde sie segnen.</p><p><b>Antwortgesang</b>:Gl 258, 1-3: Lobpreiset all zu dieser Zeit...</p><p><b>Halleluja</b>:Gl 175,3 oder 716</p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas (Lk 2, 16-21)</b><br />Die Hirten eilten nach Betlehem und fanden Maria und Josef und das Kind, das in der Krippe lag. Als sie es sahen, erzählten sie, was ihnen über dieses Kind gesagt worden war. Und alle, die es hörten, staunten über die Worte der Hirten.<br />Maria aber bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen und dachte darüber nach. Die Hirten kehrten zurück, rühmten Gott und priesen ihn für das, was sie gehört und gesehen hatten; denn alles war so gewesen, wie es ihnen gesagt worden war.<br />Als acht Tage vorüber waren und das Kind beschnitten werden sollte, gab man ihm den Namen Jesus, den der Engel genannt hatte, noch ehe das Kind im Schoß seiner Mutter empfangen wurde.<br /><b><i>oder in leichter Sprache</i></b><br />Als Jesus geboren war, sagten die Engel den Hirten Bescheid. Die Hirten waren bei den Schafen auf der Wiese. Die Engel sagten zu den Hirten: Jesus ist in Betlehem geboren. Jesus hilft euch. Jesus will allen Menschen helfen.Die Hirten freuten sich sehr. Die Hirten rannten schnell zum Stall nach Betlehem. Die Hirten sahen Maria und Josef und das Kind. Alles war genauso, wie die Engel gesagt hatten. Die Hirten erzählten Maria und Josef alles, was die Engel gesagt hatten. Maria und Josef staunten. Maria dachte in ihrem Herzen über alles nach. Die Hirten gingen wieder zu ihren Schafen zurück. Die Hirten beteten laut zu Gott. Und dankten Gott. Eine Woche später bekam das Kind seinen Namen. Das Kind sollte Jesus heißen.Das hatte der Engel von Gott zu Maria gesagt.</p><p><b>Lied</b>:Gl 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht…</p><p><b>Predigtgedanken:</b><br />Es war ein Jahreswechsel in beunruhigenden Zeiten, den wir in dieser Nacht gefeiert oder zumindest begangen haben. Mit unzähligen Raketen und Böllern<br />wurde das neue Jahr in unseren Breiten begrüßt. In anderen Regionen dieser Erde sind es immer wieder reale Detonationen, die den Alltag der Menschen dort bestimmen. Der UN-Generalsekretär hat dieser Tage darauf hingewiesen, dass derzeit ¼ der Menschen dieser Erde in Konfliktgebieten leben müssen. 200 Millionen Menschen brauchen humanitäre Hilfe. Das Kinderhilfswerk UNICEF mahnt, dass derzeit jedes 5. Kind auf der Welt in einem Krisen- oder Kriegsgebiet leben muss.<br />Die Rüstungsausgaben steigen in den letzten Jahren kontinuierlich, während Hilfsgelder im Kampf gegen die Armut gekürzt werden. Die USA greifen Ziele in Venezuela an, China versucht, Taiwan mit einem großen Militärmanöver einzuschüchtern. Auf dem Hintergrund aller dieser und ähnlicher Erfahrungen mahnt Papst Leo in seiner diesjährigen Botschaft zum Weltfriedenstag:<br /><i>Wenn der Friede keine gelebte Wirklichkeit ist, die es zu bewahren und zu pflegen gilt, dann macht sich Aggressivität sowohl im privaten als auch im öffentlichen Leben breit. Dann wird in der Beziehung zwischen Bürgern und Regierenden der Umstand als Verfehlung angesehen, dass man sich nicht ausreichend auf den Krieg vorbereitet, darauf, auf die Angriffe anderer reagieren und Gewalt erwidern zu können.</i><br />Er ruft auf zu einem entwaffnenden und unbewaffneten Frieden, zu Konfliktlösungen, die sich nicht auf immer mehr Waffen und Rüstung stützen. Der Friede dürfe nicht aus dem Blick verloren werden, denn - so Leo: <i>Wenn wir Frieden als ein fernes Ideal betrachten, finden wir es nicht mehr skandalös, dass er verweigert werden kann und dass sogar Kriege geführt werden, um Frieden zu erreichen.</i><br />Stattdessen plädiert er in Anlehnung an Papst Leo XIII. dafür, auf gegenseitiges Vertrauen, Dialog, auf das gemeinsame Bemühen um Verantwortungsbewusstsein, Gewaltfreiheit und Gerechtigkeit zu bauen.<br />Papst Leo richtet unseren Blick zum einen auf den Auferstandenen, dessen erste Botschaft beim Erscheinen unter seinen enttäuschten Jüngern war: <i>Der Friede sei mit euch!</i>“ und er verweist auf einen Gott, der als das Kind in der Krippe wehrlos und ohnmächtig in diese Welt gekommen ist. Leo schreibt: <i>Der Friede hat den Atem der Ewigkeit: Während man dem Bösen entgegenruft „Genug!“, flüstert man dem Frieden zu: „Für immer!“. In dieser Vorahnung leben die Friedensstifterinnen und Friedensstifter, die in jenem Drama, das Papst Franziskus als „Dritten Weltkrieg in Stücken“ bezeichnet hat, weiterhin der Ansteckung durch die Finsternis widerstehen, wie Wächter in der Nacht</i>.<br />Die Welt braucht solche Friedensstifterinnen und Friedensstifter - im Großen wie im Kleinen. Wie kann das gehen? Von Maria heißt es, sie bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen und dachte darüber nach. Sie stellt nicht ihre eigenen Vorstellungen, Wünsche, Ziele und Erwartungen in den Vordergrund, sondern fragt: „Was will Gott?“ Gott will eine versöhnte, eine befriedete Welt. Eine Welt, in der Gerechtigkeit, Frieden und Freiheit wohnen. Eine Welt, in der „Schwerter zu Pflugscharen“ umgeschmiedet werden. Eine Welt, die die Menschen segensreich und heilvoll erfahren. Eine Welt, die sich immer wieder an den Namen<br />Jesu erinnert und vor allem an das, was dieser Name im Letzten bedeutet: Gott rettet. Wir sollen durch unser Leben mithelfen, dass diese Botschaft nicht überhört wird und unvergessen bleibt.<br /><b><i>Für Familien mit Kindern:</i></b><br />Ins Gespräch kommen: Welche Wünsche, welche Vorsätze habe ich für das neue Jahr - für mich selbst, für unser Zusammenleben in der Familie. Jede/r schreibt zwei oder drei auf einen Bogen Papier. Die beschriebenen Bogen werden sorgfältig verwahrt. Am Silvesterabend 2023 kann man schauen, was aus den Vorsätzen und Wünschen geworden ist.</p><p><b>Lied</b>:Gl 759, 1+3+4: Das alte Jahr verflossen ist…</p><p><b>Fürbittgebet</b><br /><i>Die Fürbitten sind unser Gebet für die anderen. Es bedarf nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor, worum wir bitten wollen.<br />Wir können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es, die Namen derer laut auszusprechen, die man Gott ans Herz legen will, .<br />Wir dürfen Gott unsere Bitten aber auch still anvertrauen.<br />Als Antwortruf eignen sich: Gl 182 oder Gl 817<br /><b>oder:</b><br />Herr Jesus Christus, du bist Mensch geworden, um uns die Freiheit und der Welt den Frieden zu bringen. Wir bitten dich - V/A: Herr, gib ihnen deinen Segen!</i><br />➢&nbsp;Für Papst Leo und alle, die Gottes Heil unter den Menschen verkünden, bezeugen und vermitteln.<br />➢ Für alle, die von Krieg, Vertreibung und Flucht betroffen sind und sich nach Frieden und Freiheit sehnen.<br />➢ Für alle, die sich für Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit in unserer Welt einsetzen.<br />➢ Für alle Kranken und Leidenden, für ihre Angehörigen und für4 alle, die sich um sie kümmern.<br />➢ Für alle Sterbenden, für unsere Verstorbenen und für alle, die um sie trauern.<br /><i>Gott, unser Vater, du sprichst uns deinen Segen zu und kommst uns in Christus nahe. Erhöre unsere Bitten durch ihn, deinen Mensch gewordenen Sohn, unseren Bruder und Herrn.<sub>(Nach: Gottesdienst 22/2025)</sub></i></p><p><b>Vater unser</b>: Herr Jesus Christus, wo Menschen sich auf Deine Botschaft einlassen und Dir in ihrem Leben Raum geben, da können Versöhnung und Frieden wachsen. Mit Deinen Worten beten wir: <i>Vater unser...</i></p><p><b>Lied</b>:Gl 822, 1+5: Von guten Mächten...</p><p><b>Gebet</b>:<br />Der treue und lebendige Gott<br />segne das zu Ende gegangene Jahr<br />und alle Wege, die darin gegangen worden sind.<br />Er segne das neue Jahr<br />und alle Wege, die uns darin offenstehen.<br />Er begleite mit seinem Segen<br />alle Pläne und Vorhaben, die wir beginnen.<br />Er sei bei uns,<br />wenn wir vom Weg abirren oder auf Umwege geraten.<br />Er vollende mit seinem Segen,<br />was wir für andere tun oder ihnen wünschen<br />So bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Bruder.<br /><sup><i>(Nach: Hanns Sauter: Schöne Gebete und kleine Andachten für jeden Tag - S. 131)</i></sup></p><p><b>Segen</b><br />Jesus Christus, du bist der Anfang und das Ende.<br />Jedes Jahr und jeder einzelne Tag kommt von dir als Geschenk für uns Menschen. Für das Jahr, das vor uns liegt, bitten wir um seinen Segen:<br />Wo du Neues beginnst, segne uns, Herr, dass wir es erkennen und pflegen.<br />Wo du uns von Irrwegen zurückrufst, segne uns, Herr,<br />dass wir deine Stimme hören.<br />Wo du uns ratlos siehst, segne uns, Herr, mit der Gabe des Heiligen Geistes.<br />Wo du uns Gutes schenkst, segne uns, Herr, dass wir es großzügig teilen.<br /><sup><i>(Nach: ArGe Liturgie)</i></sup><br />So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott - der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.<br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><b>Lied</b>:Gl 238, 1-3: O du fröhliche,...</p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-69608</guid><pubDate>Sat, 27 Dec 2025 11:14:13 +0100</pubDate><title>Hausgottesdienst am Fest der Heiligen Familie</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail/ansicht/hausgottesdienst-am-fest-der-heiligen-familie/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst am<br />Fest der Heiligen Familie - A<br />28. Dezember 2025</b></p><p><b>Lied</b>:Gl 751, 1+5...</p><p><b>Kreuzzeichen</b><br />evtl. Entzünden einer Kerze</p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />„Familie als Ort der Hoffnung“ - das ist das Motto des Familiensonntags, den wir heute in den deutschen Bistümern begehen. Wir waren im zu Ende gehenden Heiligen Jahr nicht nur aufgefordert, „Pilger der Hoffnung“ zu sein, sondern wir sollen auch versuchen, unsere Familien, aus denen wir stammen, in denen wir aufgewachsen sind oder die wir neu gegründet haben, zu Orten der Hoffnung des Zusammenhalts und des Miteinanders zu machen.</p><p><b>Gebet</b>:<br />Guter Gott,<br />in der Heiligen Familie<br />hast du uns ein Vorbild geschenkt..<br />Hilf auch unseren Familien,<br />in einem guten Miteinander und Füreinander zu leben,<br />Glauben und Gemeinschaft wach zu halten<br />und einander in Liebe verbunden zu bleiben.<br />Darum bitten wir dich durch Jesus Christus,<br />deinen Sohn, der unser Bruder geworden ist. <sub>(Nach: Messbuch)</sub></p><p><b>Halleluja</b>:Gl 721 oder 716</p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas (Mt 2,13-15; 19-23)</b><br />Als die Sterndeuter wieder gegangen waren, erschien dem Josef im Traum ein Engel des Herrn und sagte: Steh auf, nimm das Kind und seine Mutter, und flieh nach Ägypten; dort bleibe, bis ich dir etwas anderes auftrage; denn Herodes wird das Kind suchen, um es zu töten. Da stand Josef in der Nacht auf und floh mit dem Kind und dessen Mutter nach Ägypten. Dort blieb er bis zum Tod des Herodes. Denn es sollte sich erfüllen, was der Herr durch den Propheten gesagt hat: <i>Aus Ägypten habe ich meinen Sohn gerufen</i>. Als Herodes gestorben war, erschien dem Josef in Ägypten ein Engel des Herrn im Traum und sagte: Steh auf, nimm das Kind und seine Mutter und zieh in das Land Israel; denn die Leute, die dem Kind nach dem Leben getrachtet haben, sind tot.<br />Da stand er auf und zog mit dem Kind und dessen Mutter in das Land Israel.<br />Als er aber hörte, dass in Judäa Archelaus an Stelle seines Vaters Herodes regierte, fürchtete er sich, dorthin zu gehen. Und weil er im Traum einen Befehl erhalten hatte, zog er in das Gebiet von Galiläa und ließ sich in einer Stadt namens Nazaret nieder. Denn es sollte sich erfüllen, was durch die Propheten gesagt worden ist: Er wird Nazoräer genannt werden.<br /><b><i>oder in leichter Sprache:</i></b><br />Als Jesus geboren war, hatte Josef einen Traum. Im Traum kam ein Engel zu Josef.Ein Engel ist ein Bote von Gott. Der Engel sagte zu Josef: Josef, du musst dich beeilen. Nimm den kleinen Jesus. Und Maria. Und dann lauft schnell weg.Der König Herodes will Jesus ermorden.<br />Josef wurde wach. Josef stand sofort auf. Josef weckte Maria. Maria nahm Jesus auf den Arm. Dann liefen Josef und Maria mit Jesus schnell weg. Sie liefen bis in ein anderes Land. Das andere Land hieß Ägypten. Josef und Maria mit Jesus blieben in Ägypten. Eines Tages träumte Josef wieder. Im Traum sagte der Engel von Gott zu Josef: Der schlimme König Herodes ist gestorben. Du kannst mit Maria und Jesus wieder nach Hause gehen. Jetzt kann Jesus nichts mehr passieren. Josef, Maria und Jesus gingen wieder nach Hause zurück. Josef, Maria und Jesus wohnten in einem Haus in Nazaret.</p><p><b>Lied</b>:Gl 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht…</p><p><b>Predigtgedanken:</b><br />Fest der Heiligen Familie - welche Bilder gehen Ihnen durch den Kopf, wenn Sie an die »Heilige Familie« denken? Vielleicht sehen Sie ja alte Andachtsbilder vor sich: eine blonde Maria, demütig und bescheiden; daneben ein grauhaariger Zimmermann, der dem blondgelockten, braven Jesusknaben zeigt, wie man mit Werkzeugen umgeht – Bilder aus einer längst vergangenen Welt.<br />Schauen wir einmal auf die Lebenswirklichkeit bei uns in Deutschland:<br />Eigentlich sollte das eigene Zuhause ein Ort sein, an dem sich Kinder sicher und geborgen fühlen. Trotzdem sind Gewalt und Angst für viele von ihnen trauriger Alltag. 30.994 Fälle von häuslicher Gewalt gegen Kinder und Jugendliche verzeichnete das Bundeskriminalamt im Jahr 2023. Die Anzahl der Opfer innerfamiliärer Gewaltdelikte ist dabei im letzten Jahr um 6,5 Prozent gestiegen.<br />Experten gehen davon aus, dass die Dunkelziffer noch deutlich höher ist. Denn häusliche Gewalt gegen Kinder findet oft von der Außenwelt unbemerkt statt: Die Betroffenen sind zu jung, um sich zu wehren oder schweigen aus Scham.<br />Aktuelle Statistiken zeigen außerdem, dass in 73 % der Fälle von Kindeswohlgefährdungen – durch Vernachlässigung sowie psychische, körperliche<br />oder sexuelle Gewalt – die Gefährdung von den eigenen Eltern ausging. Noch nicht aufgeführt ist die häusliche Gewalt gegen Frauen.<br />Oder schauen wir auf andere Teile unserer Erde: auf die Familien, die unter Krieg und Terror zu leiden haben, die durch Kriegsereignisse Hab und Gut verloren haben und seit Jahren in primitivsten Zeltstädten leben müssen oder die unter patriarchalen Strukturen leiden, in denen der Mann alle Entscheidungen trifft und in denen die „Familienehre“ mitunter mit Gewalt verteidigt wird.<br />Und dennoch bleibt die Familie ein wichtiger Ort. Die Familie ist für jeden und jede von uns der Ort der ganz persönlichen Menschwerdung, des Aufwachsens, des Hineinwachsens ins Leben. Das gelingt einmal besser und einmal schlechter. Auch da gibt es die hellen und die dunklen Seiten. Die hellen des Füreinander - da - Seins, des gegenseitigen Helfens; aber auch die dunklen des Allein - gelassen - Werdens, des Nicht - verstanden - Seins oder der gegenseitigen Entfremdung, des Nebeneinander - her - Lebens.<br />Und dennoch zeigen uns die heutigen biblischen Texte etliche Facetten auf, für die Familie stehen kann und stehen sollte. Einen Raum des liebevollen Miteinanders zu schaffen, in dem Geduld mit den Fehlern und Schwächen des Anderen erfahrbar wird. Ein Raum, der geprägt ist von gegenseitiger Toleranz und Vergebungs -bereitschaft, wo Neuanfänge immer wieder möglich sind. Familie, ein Ort der Hoffnung, in dem man füreinander Verantwortung übernimmt, wo Eltern versuchen, ihre kleinen Kinder zu beschützen und Schaden von ihnen fern zu halten, ein Ort, wo erwachsene Kinder sich um ihre schwächer werdenden und pflegebedürftigen Eltern kümmern.<br />In Josef begegnen wir einem Vater, der nicht nur seinen eigenen Willen, seine eigene Vorstellungen durchsetzt, sondern der auch immer wieder dafür offen ist, was Gott ihm eingeben will. Er nimmt seine Träume ernst und zieht aus seinen traumhaften Begegnungen mit Gott die richtigen Schlüsse.<br />In Maria begegnen wir einer Frau, die ihre Lebensplanung in die Hände Gottes legt und das einmal von ihr gesprochene: „Mir geschehe, wie du es gesagt hat“ immer wieder auch in anderen herausfordernden Lebenssituationen erneuert.<br />In Jesus begegnen wir einem Kind Gottes, das von seiner Geburt bis zu seinem Sterben in Gott seinen guten Vater im Himmel gesehen und in allen Lebenslagen ihm sein Leben anvertraut hat.<br />In diesem Sinne können auch in unserer Zeit Familien Orte der Hoffnung sein.<br /><b><i>Für Familie mit Kindern:</i></b><br />Ein neugeborenes Kind ist ein großartiges Wunderwerk und ein Geschenk Gottes. Sicherlich war dies Maria und Josef bewusst, als sie Jesus zum Tempel brachten. Der Lobpreis Simeons hat sie in ihrem Wissen zudem noch bestärkt.<br />Und auch deine Eltern sind hoffentlich glücklich, dass es dich gibt. Denn du bist ebenfalls ein Geschenk Gottes.<br />Gott, du hast mein Inneres geschaffen, mich gewoben im Schoß meiner Mutter. Ich danke dir, dass du mich so wunderbar gestaltet hast. Ich weiß: Staunenswert sind deine Werke. (Ps 139, 13 f)(Mein Sonntagsblatt - dkv - 2008)</p><p><b>Lied</b>:Gl 241, 1+2: Nun freut euch, ihr Christen...</p><p><b>Fürbittgebet</b><br /><i>Die Fürbitten sind unser Gebet für die anderen. Es bedarf nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor, worum wir bitten wollen.<br />Wir können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es, die Namen derer laut auszusprechen, die man Gott ans Herz legen will, .<br />Wir dürfen Gott unsere Bitten aber auch still anvertrauen.<br />Als Antwortruf eignen sich: Gl 182 oder Gl 817<br /><b>oder:</b><br />Jesus, du hast auch den Schutz und die Geborgenheit deiner Familie erfahren. Wir bitten dich:</i><br />➢&nbsp;Für alle unsere Familien, die sich bemühen einander Halt und Sicherheit zu schenken.<br />➢ Für alle, die durch den Glauben an Dich Deine Schwestern und Brüder geworden sind und miteinander Wege im Glauben suchen.<br />➢ Für alle, die sich einsam und verlassen fühlen und niemanden haben, dem sie sich anvertrauen können.<br />➢ Für alle, die sich für andere einsetzen, ihnen Nähe und Geborgenheit schenken in diakonischen und caritativen Einrichtungen.<br />➢ Für unsere Verstorbenen, die einen bleibenden Platz in unseren Herzen und unserer Erinnerung haben sollen.<br /><i>Herr, unser Gott, du willst für uns da sein und für uns sorgen wie ein guter Vater und eine liebende Mutter. Dafür danken wir dir durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn.</i></p><p>Vater unser</p><p><b>Lied</b>:Gl 752, 1+3: Freu dich, Erd und Sternenzelt...</p><p><b>Gebet</b>:<br />Guter Gott,<br />als Kind ist Jesus Christus auf die Welt gekommen<br />und hat die Sorgen und Nöte von uns Menschen geteilt.<br />Wir danken dir für deine Gegenwart,<br />wenn wir in deinem Namen zusammenkommen,<br />um Gottesdienst zu feiern,<br />wenn wir uns bemühen,<br />in deinem Geist zu leben.<br />Hilf uns, besonders aber den Kindern,<br />Wege zum Leben zu zeigen.<br />Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn.<br /><sup><i>( Regina Kraus: Da berühren sich Himmel und Erde - S. 54)</i></sup></p><p><b>Segen</b><br />So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott - der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.<br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><b>Lied</b>:Gl 753, 1: Singen wir in Fröhlichkeit…</p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-69586</guid><pubDate>Wed, 24 Dec 2025 19:18:00 +0100</pubDate><title>Hausgottesdienst am 1. Weihnachtsfeiertag im Jahreskreis A</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail/ansicht/hausgottesdienst-am-1-weihnachtsfeiertag-im-jahreskreis-a/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst am<br />1. Weihnachtsfeiertag im Jahreskreis A<br />25. Dezember 2025</b></p><p><b>Lied</b>:Gl 239,1-3: Zu Bethlehem geboren...</p><p><b>Kreuzzeichen</b><br />evtl. Entzünden einer Kerze</p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />Die Heilige Nacht ist vorüber. Die Hirten sind zurückgekehrt zu ihren Herden, die Engel zurück in den Himmel. Doch Weihnachten, das Geheimnis der Menschwerdung wirkt weiter. Es hat ja erst begonnen. Es will weiterwirken durch uns, die wir uns einlassen wollen auf den, der in dieser Nacht Mensch geworden ist, die wir ihn einlassen wollen in unser Leben, der unser Bruder geworden ist.Begrüßen wir dieses ewige Wort Gottes unter uns und stimmen wir ein in das Lob Gottes:</p><p><b>Gl 237, 2+7</b></p><p><b>Gebet</b>:<br />Allmächtiger Gott,<br />dein ewiges Wort ist Fleisch geworden,<br />um uns mit dem Glanz deines Lichtes zu erfüllen.<br />Gib,<br />dass in unseren Werken widerstrahlt,<br />was durch den Glauben in unseren Herzen leuchtet.<br />Darum bitten wir durch Jesus Christus,<br />unseren Mensch gewordenen Bruder und Herrn. <sub><i>(Messbuch)</i></sub></p><p><b>Lesung aus dem Buch Jesaja (Jes 52, 7-10)</b><br />Wie willkommen sind auf den Bergen die Schritte des Freudenboten, der Frieden ankündigt, der eine frohe Botschaft bringt und Rettung verheißt, der zu Zion sagt: Dein Gott ist König. Horch, deine Wächter erheben die Stimme, sie beginnen alle zu jubeln. Denn sie sehen mit eigenen Augen, wie der Herr nach Zion zurückkehrt. Brecht in Jubel aus, jauchzt alle zusammen, ihr Trümmer Jerusalems! Denn der Herr tröstet sein Volk, er erlöst Jerusalem. Der Herr macht seinen heiligen Arm frei vor den Augen aller Völker. Alle Enden der Erde sehen das Heil unseres Gottes.</p><p><b>Halleluja</b>:Gl 721 oder 716</p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes (Joh 1, 1-5.9-14)</b><br />Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Im Anfang war es bei Gott. Alles ist durch das Wort geworden und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist. In ihm war das Leben und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht leuchtet in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht erfasst. Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt. Er war in der Welt und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht. Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf. Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, allen, die an seinen Namen glauben, die nicht aus dem Blut, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit.</p><p><b>Lied</b>:Gl 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht…</p><p><b>Predigtgedanken</b>:<br />Wir machen in unserem Leben viele Worte. Manche davon sind leer, unnütz, unbedacht dahin gesagt. Belanglosigkeiten sind dabei, falsche Versprechungen. Manche Worte haben aber auch Gewicht. Wenn es um Lebensentscheidungen geht oder um andere bedeutsame Entscheidungen geht: vor dem Traualtar, wenn sich zwei Menschen für ein Leben lang Liebe und Treue versprechen oder wenn ich als Zeuge vor Gericht geladen bin und es um die Wahrheitsfindung geht. „Du hast mein Wort“ heißt es bei Vertragsverhandlungen.<br />Aber nicht immer halten diese Versprechen. Wir machen auch immer wieder die Erfahrung, dass Menschen wort - brüchig werden.<br />Auch zu Weihnachten werden viele Worte gemacht. Wir schicken Weihnchtsbriefe, Grußkarten, E-Mails. Manche dieser Grüße gehen wirklich zu Herzen. Auf anderen heißt es nur eher nichtssagend: Frohe Weihnachten wünscht...Und nach den Feiertagen werden die Mails gelöscht und die meisten Karten warten ins Altpapier.<br />Aber an Weihnachten begegnet uns auch ein Wort mit Nachhaltigkeit, ein ewiges Wort, das über die Jahrtausende seine Gültigkeit und Wahrheit bewahrt hat, das auch heute noch den Menschen etwas zu sagen hat. Millionen Jahre bevor der Mensch das erste Wort gesprochen hat, hat dieses Wort die Welt und den Menschen ins Dasein gerufen.<br />„Gott sprach…“ so heißt es in den ersten Zeilen des Buches Genesis, dem ersten Buch der Heiligen Schrift in der Schöpfungsgeschichte. „Alles ist durch das Wort geworden.“ so heißt es im Prolog des Johannesevangeliums, den wir gerade gehört haben.<br />Dabei ist der Begriff „Wort“ eine sprachliche Verkürzung. Der griechische Ausdruck „logos“ meint mehr als nur „Wort“. Logos - das meint darüberhinaus „die Lehre“, „der vernünftige Grund“, „der Sinn“.<br />Wir beziehen uns in unserem Alltag auf diesen Logos, wenn wir von der Logik sprechen, wenn wir betonen: „Etwas ist logisch“. Etwas erschließt sich. Etwas macht Sinn.<br />Ist es also logisch - folgerichtig, dass der allmächtige, der ewige Gott seinen Sohn, sein ewiges Wort in die Endlichkeit, in die Niederungen der Welt sendet? Eigentlich nicht. Eigentlich ist das unbegreiflich. Und die anderen Weltreligionen tun sich ja auch schwer mit unserer Verkündigung des einen Gottes in drei Personen, eines Gottes, der sich auf Augenhöhe mit den Menschen begibt.<br />Macht es Sinn, dass Gott sein ewiges Wort in die Welt, zu den Menschen sendet. Auf jeden Fall - zumindest für uns Menschen, weil uns dieses Wort, dieser Logos uns immer wieder neu den Sinn unseres Lebens erschließen will.<br />Doch sind wir noch offen, noch aufgeschlossen für dieses Wort? Sind wir noch bereit, auf dieses Wort zu hören, uns darauf einzulassen? Trauen wir diesem Wort Gottes, seinem Logos noch? Trauen wir ihm zu, dass er sinnstiftend unser Leben verändern kann oder stößt er bei uns auf taube Ohren. Auch Johannes mahnt: „Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf.“ Um dann hinzuzufügen: „Die ihn aber aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden.“<br />Was zeichnet diese Gotteskindschaft aus? Z.B. dieses Wort mit Leben zu füllen. Wo Menschen einander zusagen: „Ich halte zu dir“, „ich hab dich so gern“, ich liebe dich für immer“, „ich verzeihe dir von ganzem Herzen“ - da wird etwas spürbar und erfahrbar von diesem Logos Gottes, der in Jesus Christus Mensch geworden ist.<br />Genau diese Zusagen schenkt uns Gott an Weihnachten - uns zu lieben, uns zu tragen und zu halten, uns immer wieder einen Neuanfang zu ermöglichen.<br />Worte müssen nicht leer sein, nicht Schall und Rauch. Worte können aufrichten, Leben retten, neuen Sinn stiften.<br />An Weihnachten hat dieser Logos Gottes ein Gesicht bekommen, hat Gott sein wahres Gesicht gezeigt - im wehrlosen und ohnmächtigen Kind in der Krippe.</p><p><b>Lied</b>:Gl 752,1-3: Freu dich, Erd und Sternenzelt...</p><p><b>Fürbittgebet</b><br /><i>Herr Jesus Christus, mit deiner Geburt und Menschwerdung bringst du die Logik Gottes in unsere Welt und unser Leben, Wir bitten dich:</i><br />➢ Für alle, die an dich glauben, die selber nach dem Sinn ihres Lebens fragen und versuchen, anderen Sinn zu vermitteln.<br />➢ Für alle, die unter Krieg und Gewalt leiden und sich nach Menschlichkeit und einem Leben in Menschenwürde sehnen.<br />➢ Für alle, die ein schwerer Schicksalsschlag getroffen hat und die am sinn ihres Lebens zweifeln.<br />➢ Für alle, die diese Weihnachtstage alleine und in Einsamkeit verbringen müssen und niemanden haben, der ihnen Nähe und Zuwendung schenkt.<br />➢ Für alle, die uns vorausgegangen sind in das Land des Lichtes und Friedens, dass sich ihnen dort der endgültige Sinn ihres Lebens erschließt.<br /><i>Guter Gott, in der Geburt des Kindes in Bethlehem ist dein Wort Fleisch geworden. Schenke uns ein Herz, das es aufnimmt und in der Welt lebendig sein lässt. Darum bitten wir durch ihn, Jesus Christus, unseren Bruder Herrn.</i></p><p><b>Vater unser</b>:<br />Herr Jesus, du gibst allen, die dich aufnehmen die Macht, Kinder Gottes zu werden. Deshalb beten wir: <i>Vater unser...</i></p><p><b>Lied</b>:Gl 243, 1-3: Es ist ein Ros entsprungen…</p><p><b>Gebet</b>:<br />Herr, unser Gott,<br />die Menschwerdung deines Sohnes<br />erfülle uns mit Freude und Dank.<br />Lass uns dieses unergründliche Geheimnis im Glauben erfassen<br />und in tätiger Liebe bekennen.<br />Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.<br /><sup><i>(Messbuch)</i></sup></p><p><b>Segen</b><br />Nicht, dass von jedem Leid verschont Du mögest bleiben,noch, dass dein künft'ger Weg stets Rosen für Dich trageund keine bittere Träne über Deine Wangen kommedies alles, nein, das wünsche ich Dir nicht!Mein Wunsch für Dich ist vielmehr dieser:Dass dankbar Du und allezeit bewahrst in Deinem Herzendie kostbare Erinnerung der guten Ding' in Deinem Leben;<br />Dass mutig Du stehst in Deiner Prüfung,wenn hart das Kreuz auf Deinen Schultern liegtund wenn der Gipfel, den es zu ersteigen gilt,<br />ja selbst das Licht der Hoffnung zu entschwinden droht;Dass jede Gottesgabe in Dir wachseund mit den Jahren sie Dir helfe,die Herzen froh zu machen, die Du liebst;Dass immer einen wahren Freund Du hast,der Freundschaft wert, der Dir Vertrauen gibt,wenn Dir's an Licht gebricht und Kraft;Dass Du dank ihm den Stürmen standhältstund so die Höhen doch erreichst<br />und dass in Freud und Leid<br />das Lächeln voller Huld<br />des Mensch geword'nen Gottessohnes<br />mit Dir sei<br />und allzeit so innig mit ihm verbunden,<br />wie er's für dich ersehnt. <sub><i>(Altirischer Segenswunsch)</i></sub><br />So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott - der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.<br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><b>Lied</b>:Gl 238, 1-3: O du fröhliche...</p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-69587</guid><pubDate>Wed, 24 Dec 2025 13:25:18 +0100</pubDate><title>Hausgottesdienst am 2. Weihnachtsfeiertag im Jahreskreis A</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail/ansicht/hausgottesdienst-am-2-weihnachtsfeiertag-im-jahreskreis-a/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst am<br />2. Weihnachtsfeiertag im Jahreskreis A<br />26. Dezember 2022</b></p><p><b>Lied</b>:Gl 236, 1+5+6: Es kommt ein Schiff geladen...</p><p><b>Kreuzzeichen </b>- evtl. Entzünden einer Kerze</p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />Der Festinhalt des 2. Weihnachtsfeiertag trübt jedes Jahr die reine Weihnachtsfreude, wenn uns das Lebensschicksal des Hl. Stephnaus, des 1. Märtyrers für das Evangelium vor Augen gestellt wird. Aber wenn wir auf das derzeitige Aussehen der Welt schauen, dann ist es ja mehr als offensichtlich, dass auch an Weihnachten nicht nur Friede und Freude herrschen, sondern dass auch in diesen Tagen Unfriede, Gewalt und Krieg herrschen. Krippe und Kreuz - sie lassen sich nicht voneinander trennen. Deshalb begehen wir heute auch den Gebetstag für die verfolgten Christen. Stimmen wir ein in das Lob Gottes:</p><p><b>Lied</b>:Gl 247, 1+4: Lobt Gott, ihr Christen,...</p><p><b>Gebet</b>:<br />Allmächtiger Gott,<br />wir ehren am heutigen Tag den ersten Märtyrer deiner Kirche.<br />Gib, dass auch wir unsere Feinde lieben<br />und so das Beispiel des Hl. Stephanus nachahmen,<br />der sterbend für seine Verfolger gebetet hat.<br />Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn. <sub><i>(Messbuch)</i></sub></p><p><b>Lesung</b>:<br />Stephanus aber, voll Gnade und Kraft, tat Wunder und große Zeichen unter dem Volk. Doch einige von der sogenannten Synagoge der Libertiner und Zyrenäer und Alexandriner und Leute aus Zilizien und der Provinz Asien erhoben sich, um mit Stephanus zu streiten; aber sie konnten der Weisheit und dem Geist, mit dem er sprach, nicht widerstehen.<br />Als sie das hörten, waren sie aufs Äußerste über ihn empört und knirschten mit den Zähnen. Er aber, erfüllt vom Heiligen Geist, blickte zum Himmel empor, sah die Herrlichkeit Gottes und Jesus zur Rechten Gottes stehen und rief: Ich sehe den Himmel offen und den Menschensohn zur Rechten Gottes stehen. Da erhoben sie ein lautes Geschrei, hielten sich die Ohren zu, stürmten gemeinsam auf ihn los,<br />trieben ihn zur Stadt hinaus und steinigten ihn. Die Zeugen legten ihre Kleider zu Füßen eines jungen Mannes nieder, der Saulus hieß. So steinigten sie Stephanus; er<br />aber betete und rief: Herr Jesus, nimm meinen Geist auf! Dann sank er in die Knie und schrie laut: Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht an! Nach diesen Worten starb er.</p><p><b>Antwortgesang</b>:Gl 256, 1+3: Ich steh an deiner Krippe hier...</p><p><b>Halleluja</b>:Gl 174,1 oder 716</p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus (Mt 10, 17-22)</b><br />Jesus sprach zu seinen Jüngern: Nehmt euch vor den Menschen in Acht! Denn sie werden euch vor die Gerichte bringen und in ihren Synagogen auspeitschen. Ihr werdet um meinetwillen vor Statthalter und Könige geführt, damit ihr vor ihnen und den Heiden Zeugnis ablegt. Wenn man euch vor Gericht stellt, macht euch keine Sorgen, wie und was ihr reden sollt; denn es wird euch in jener Stunde eingegeben, was ihr sagen sollt. Nicht ihr werdet dann reden, sondern der Geist eures Vaters wird durch euch reden. Brüder werden einander dem Tod ausliefern und Väter ihre Kinder, und die Kinder werden sich gegen ihre Eltern auflehnen und sie in den Tod schicken. Und ihr werdet um meines Namens willen von allen gehasst werden; wer aber bis zum Ende standhaft bleibt, der wird gerettet.</p><p><b>Lied</b>:Gl 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht…</p><p><b>Predigtgedanken</b>:<br />Letzthin habe ich festgestellt, dass Ludwig Thomas humorige Geschichte „Ein Münchner im Himmel“ der jüngeren Generation gar nicht mehr bekannt ist; die hintergründige Erzählung über einen Münchner Dienstmann am Hauptbahnhof, der ganz unerwartet stirbt und in den Himmel kommt, sich mit den dortigen Gepflogenheiten sehr schwer tut, nur nörgelt und schimpft, so dass der liebe Gott sich entschließt, ihn mit den göttlichen Eingebungen für die bayr. Staatsregierung zurück nach München zu schicken.<br />Die „göttlichen Eingebungen“ - das bringt zum Ausdruck, dass diese nicht das Ergebnis menschlichen Denkens sind, sondern dass da von außen etwas in den Menschen einströmt, ihn erfüllt, zu dem er selber nicht fähig wäre.<br />Auch Stephanus hat eine solche Eingebung. Er darf einen Blick werfen über die Grenzen irdischen Denkens und Verstehens hinaus. Er sieht den Himmel offen und den Menschensohn zur Rechten Gottes stehen. Er, der sich zeitlebens bemüht hat, dem Vorbild dieses Menschensohnes nachzueifern, der sich als Diakon um die Kranken, Schwachen, Benachteiligten, Ausgegrenzten gekümmert hat, darf nun einen Blick auf seine Vollendung werfen. Vom Heiligen Geist erfüllt kommt ihm dieses Zeugnis über Christus über die Lippen und er findet auch, wie Jesus selbst, die Größe, denen zu vergeben, die ihm das Leben nehmen.<br />Heute an seinem Gedenktag begehen wir auch den Gebetstag für die verfolgten Christen. Christenverfolgung ist auch in unserer Zeit weltweit ein ernstes Problem, wobei etwa 380 Millionen Christen aufgrund ihres Glaubens starker Verfolgung und Diskriminierung ausgesetzt sind, mit den schlimmsten Bedingungen in Ländern wie Nordkorea, Somalia, Jemen, Eritrea, Nigeria, Sudan, Pakistan, Iran, Afghanistan und Indien, wo sie getötet, angegriffen, sozial ausgegrenzt oder zur Konversion gezwungen werden.<br />„Göttliche Eingebungen“ - auf sie sind auch wir in unserem Leben und unserem Glauben immer wieder angewiesen. Manchmal wissen wir nicht, was wir tun sollen, was Gott mit uns vorhat, wohin unser Lebens - und Glaubensweg gehen soll. Manchmal drohen wir zu verzweifeln an den Zuständen in unserer Welt. Wir fragen uns: Was kann ich tun? Kann ich, kleiner Mensch, überhaupt etwas tun, um diese Welt zu verändern? Stephanus hat es uns gezeigt: An der Stelle, an die ihn Gott gestellt hat, hat er versucht, das zu leben, was Jesus ihm vorgelebt hat an Menschlichkeit, an Hilfsbereitschaft, an Nächstenliebe und dadurch hat er die Welt verändert, weil er das Leben des einen oder den anderen zum Guten gewendet und Hoffnung geschenkt hat.<br />Auch wir sind gehalten, immer wieder nach den göttlichen Eingebungen zu fragen, danach zu handeln und so uns selbst und anderen den Himmel offen zu halten.<br /><b><i>Für Familien mit Kindern:</i></b><br />In den besten Familien und unter besten Freunden kommt es manchmal auch zu Streit und Zwistigkeiten. Es gibt sicherlich Wege aus diesen Streitigkeiten auch wieder gut heraus zu finden… Überlege!</p><p><b>Lied</b>:Gl 247,1-4: Lobt Gott, ihr Christen, allzugleich...</p><p><b>Fürbittgebet</b><br /><i>Die Fürbitten sind unser Gebet für die anderen. Es bedarf nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor, worum wir bitten wollen.<br />Wir können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es, die Namen derer laut auszusprechen, die man Gott ans Herz legen will, .<br />Wir dürfen Gott unsere Bitten aber auch still anvertrauen.<br />Als Antwortruf eignen sich: Gl 182 oder Gl 817<br /><b>oder:</b></i><br />Überall auf der Welt bekenn sich Menschen zu Gott,<br />der in Jesus Christus selbst Mensch geworden ist.<br />Doch in vielen Ländern werden Christen in ihrem<br />Glauben behindert, um Jesu willen benachteiligt<br />oder verfolgt. Daher bitten wir:<br />Wir bitten für die Brüder und Schwestern, die wegen<br />ihres Glaubens benachteiligt und verfolgt werden:<br />Gib ihnen Kraft, damit sie in ihrer Bedrängnis<br />die Hoffnung nicht verlieren.<br />Wir bitten auch für die Verfolger: Öffne ihr Herz<br />für das Leid, das sie anderen antun. Lass sie dich<br />in den Opfern ihres Handelns erkennen.<br />Wir bitten für alle, die aus religiösen, politischen<br />oder rassistischen Gründen verfolgt werden:<br />Sieh auf das Unrecht, das ihnen widerfährt,<br />und schenke ihnen deine Nähe.<br />Wir bitten auch für uns und unsere Gemeinden:<br />Stärke unseren Glauben durch das Zeugnis<br />unserer bedrängten Brüder und Schwestern.<br />Mach uns empfindsam für die Not aller Unterdrückten<br />und entschieden im Einsatz gegen jedes Unrecht.<br />Wir bitten für alle, die mit dem Opfer ihres Lebens<br />Zeugnis für dich abgelegt haben: Lass sie<br />deine Herrlichkeit schauen.<br />Gott unser Vater, im Gebet tragen wir das Leiden<br />der Verfolgten vor dich und die Klage derer,<br />denen die Sprache genommen wurde.<br />Wir vertrauen auf dein Erbarmen und preisen<br />deine Güte durch Christus unseren Herrn und Gott.<br />Amen. <sub><i>(Eine Initiative der Deutschen Bischofskonferenz)</i></sub></p><p><b>Vater unser:</b><br />Herr Jesus Christus, du hast das Vertrauen des Stephanus nicht enttäuscht. Du hast ihm nicht nur den geöffneten Himmel gezeigt, sondern ihn auch hineingeführt. Mit deinen Worten beten wir: <i>Vater unser...</i></p><p><b>Lied</b>:Gl 751, 1+5: Auf, Christen, singt festliche Lieder…</p><p><b>Gebet</b>:<br />Während sie dich steinigten,<br />hast du für deine Mörder gebetet:<br />„Herr, rechne es ihnen nicht als Sünde an!“<br />Heiliger Stephanus, bitte für uns,<br />da uns oft schon schwer fällt,<br />denen zu vergeben, die wir ohnehin lieben.<br /><sup><i>(Josef Dirnbeck: Auf die man zählen kann - S. 131)</i></sup></p><p><b>Segen</b><br />Irischer Weihnachtssegen<br />Nicht, dass von jedem Leid verschont du mögest bleiben,<br />noch dass dein künft'ger Weg stets Rosen für dich trage<br />und keine bitt're Träne über deine Wange komme<br />und niemals du den Schmerz erfahren sollst.<br />Dies alles , nein, das wünsche ich dir nicht.<br />Mein Wunsch für dich ist vielmehr dieser:<br />Mögest dankbar du und allezeit<br />bewahren nur in deinem Herzen<br />die kostbare Erinnerung der guten Dinge in deinem Leben.<br />Dass mutig stehst du in deiner Prüfung,<br />wenn hart das Kreuz auf deinen Schultern liegt,<br />und wenn der Gipfel, den es zu ersteigen gilt,<br />schier unerreichbar scheint,<br />ja selbst das Licht der Hoffnung zu entschwinden droht,<br />dass jede Gottesgabe in dir wachse<br />und mit den Jahren sie dir helfe,<br />die Herzen jener froh zu machen, die du liebst,<br />dass immer einen wahren Freund du hast,<br />der dir Vertrauen gibt,<br />und Kraft, dass du dank ihm den Stürmen standhältst<br />und so die Höhe doch erreichst,<br />und dass in Freud und Leid<br />das Lächeln voller Huld<br />des menschgeword'nen Gottessohnes mit dir sei<br />und du allzeit so innig ihm verbunden,<br />wie er's für dich ersehnt.<br />So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott - der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.<br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><b>Lied</b>:Gl 239, 1+3+5: Zu Bethlehem geboren...</p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-69585</guid><pubDate>Wed, 24 Dec 2025 12:42:22 +0100</pubDate><title>Hausgottesdienst am Heiligabend im Jahreskreis A</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail/ansicht/hausgottesdienst-am-heiligabend-im-jahreskreis-a/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst am<br />Heiligabend im Jahreskreis A<br />24. Dezember 2025</b></p><p><b>Lied</b>:Gl 751, 1+2: Auf, Christen, singt festliche Lieder...</p><p><b>Kreuzzeichen</b><br />evtl. Entzünden einer Kerze</p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />„Geschenkt!?“ - so ist diese Christmette überschrieben. Anselm Grün schreibt einmal: Wenn Gott sich uns an Weihnachten schenkt, ist es angebracht, dass auch wir einander etwas schenken. Im Schenken bringen wir zum Ausdruck, dass wir selbst die Beschenkten sind. Das deutsche Wort „schenken“ bedeutet ursprünglich, einem etwas zu trinken geben. Schenken meint also, dem andern, der Durst hat, etwas einzuschenken, damit er seinen Durst stillen kann. Jeder von uns dürstet nach Liebe, nach Zuwendung, nach Wertschätzung. So sehnen sich heute wohl die meisten nach einem Geschenk, das Ausdruck der Liebe ist. Wenn ich mein Herz in ein Geschenk hineinlege, dann erreicht es den andern, dann stillt es seinen Durst. <sub><i>(Anselm Grün: Weihnachten - Einen neuen Anfgang feiern - S. 104)</i></sub></p><p><b>Kyrie</b>:Gl 159 - auf Mel.: 158</p><p><b>Gebet</b>:<br />Herr, unser Gott,<br />in dieser hochheiligen Nacht<br />ist uns das wahre Licht aufgestrahlt.<br />Lass uns dieses Geheimnis im Glauben erfassen und bewahren,<br />bis wir im Himmel den unverhüllten Glanz deiner Herrlichkeit schauen.<br />Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn...<br /><sup><i>(Messbuch)</i></sup><br /><b>Lesung aus dem Buch Jesaja (Jes 9, 1-6)</b><br />Das Volk, das im Dunkel lebt, sieht ein helles Licht; über denen, die im Land der Finsternis wohnen, strahlt ein Licht auf. Du erregst lauten Jubel und schenkst große Freude. Man freut sich in deiner Nähe, wie man sich freut bei der Ernte, wie man jubelt, wenn Beute verteilt wird. Denn wie am Tag von Midian zerbrichst du das drückende Joch, das Tragholz auf unserer Schulter und den Stock des Treibers. Jeder Stiefel, der dröhnend daherstampft, jeder Mantel, der mit Blut befleckt ist, wird verbrannt, wird ein Fraß des Feuers.Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns geschenkt. Die Herrschaft liegt auf seiner Schulter; man nennt ihn: Wunderbarer Ratgeber, Starker Gott, Vater in Ewigkeit, Fürst des Friedens. Seine Herrschaft ist groß und der Friede hat kein Ende. Auf dem Thron Davids herrscht er über sein Reich; er festigt und stützt es durch Recht und Gerechtigkeit, jetzt und für alle Zeiten. Der leidenschaftliche Eifer des Herrn der Heere wird das vollbringen.</p><p><b>Antwortgesang</b>: Gl 228,1-3</p><p><b>Halleluja</b>:Gl 244 oder 716</p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas (Lk 2,1-14)</b><br />In jenen Tagen erließ Kaiser Augustus den Befehl, alle Bewohner des Reiches in Steuerlisten einzutragen. Dies geschah zum ersten Mal; damals war Quirinius Statthalter von Syrien. Da ging jeder in seine Stadt, um sich eintragen zu lassen.<br />So zog auch Josef von der Stadt Nazaret in Galiläa hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Betlehem heißt; denn er war aus dem Haus und Geschlecht Davids. Er wollte sich eintragen lassen mit Maria, seiner Verlobten, die ein Kind erwartete. Als sie dort waren, kam für Maria die Zeit ihrer Niederkunft, und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen. Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz für sie war. In jener Gegend lagerten Hirten auf freiem Feld und hielten Nachtwache bei ihrer Herde. Da trat der Engel des Herrn zu ihnen und der Glanz des Herrn umstrahlte sie. Sie fürchteten sich sehr, der Engel aber sagte zu ihnen: Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteil werden soll: Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Messias, der Herr. Und das soll euch als Zeichen dienen: Ihr werdet ein Kind finden, das, in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt. Und plötzlich war bei dem Engel ein großes himmlisches Heer, das Gott lobte und sprach: Verherrlicht ist Gott in der Höhe und auf Erden ist Friede bei den Menschen seiner Gnade.<br /><b><i>oder in leichter Sprache:</i></b><br />Als Jesus geboren wurde, lebte ein Kaiser. Der Kaiser brauchte viel Geld.Darum sollten die Menschen viele Steuern bezahlen. Der Kaiser sagte: Alle Menschen sollen in einer Liste aufgeschrieben werden. In der Liste kann ich sehen:Wer hat die Steuern schon bezahlt? Maria und Josef wohnten in Nazaret. Maria und Josef mussten für die Liste bis nach Betlehem laufen. Das ist ein weiter Weg.Für Maria war der Weg sehr schwer. Weil Maria ein Kind bekam. Endlich waren Maria und Josef in Betlehem. Es war schon spät. Maria und Josef suchten einen Platz zum Schlafen. Aber alle Plätze waren besetzt. Maria und Josef gingen in einen Stall. Im Stall wurde Jesus geboren. Maria wickelte Jesus in Windeln. Maria hatte kein Kinderbettchen für Jesus. Darum legte Maria Jesus in eine Krippe.Eine Krippe ist ein Futtertrog für die Tiere. In der Nähe von dem Stall waren viele Schafe. Und Hirten. Die Hirten passten auf die Schafe auf. Gott schickte einen Engel zu den Hirten. Der Engel sollte den Hirten sagen: Jesus ist geboren. Der Engel ging zu den Hirten. Der Engel leuchtete und glänzte hell. Die Hirten bekamen Angst. Aber der Engel sagte zu den Hirten: Ihr braucht keine Angst zu haben. Ihr könnt euch freuen. Jesus ist geboren. Jesus ist euer Retter. Jesus hilft euch. Jesus will allen Menschen helfen. Ihr könnt hingehen und gucken. So sieht Jesus aus:<br />– Jesus ist ein kleines Baby.– Jesus hat Windeln um.– Jesus liegt in einem Futtertrog.<br />Es kamen noch viel mehr Engel. Alle Engel glänzten und leuchteten. Die Engel sangen herrliche Lieder. Die Engel sagten: Jetzt können alle sehen, wie gut Gott ist.Jetzt ist Friede auf der Erde. Jetzt ist bei allen Menschen, die auf Gott gewartet haben, Frieden.</p><p><b>Gloria</b>:Gl 250, 1-3</p><p><b>Predigtgedanken</b>:<br />„Geschenkt!“ - Im allgemeinen Sprachgebrauch bedeutet das auch &quot;kostenlos&quot; oder &quot;umsonst&quot;, oft als umgangssprachliche Entschuldigung, dass keine Gegenleistung erwartet wird, wenn etwas &quot;geschenkt&quot; wurde oder dass etwas keine allzu große Bedeutung beigemessen wird. Ich hoffe, dass den Geschenken, die an diesem Heiligen Abend überreicht und ausgetauscht wurden, die entsprechende Wertschätzung und Bedeutung zugemessen wurden. Die Geschenke stehen ganz oben, wenn man Menschen fragt, was sie mit Weihnachten verbinden. Die Kunst des Schenkens ist eine schwierige. Viel steht dabei auf dem Spiel. Und der wahre Charakter von Weihnachten hat ja auch viel mit dem Schenken zu tun. „<i>Was wäre, wenn Gott selbst sich das Schenken geschenkt hätte?</i>“ fragte der Journalist Peter Hahne einmal? Wir feiern Weihnachten, weil Gott uns beschenkt hat und genau das geschenkt hat, was wir am meisten brauchen. In seinem Sohn hat er sich uns selbst geschenkt.<br />Alle Weihnachtsgeschenke haben nur einen einzigen Sinn: Sie sollen hinweisen auf das Geschenk, das Gott uns gemacht hat. Sie sind Symbol und Zeichen für die unendliche Liebe Gottes zu uns, die wir an Weihnachten feiern. Wenn wir diesen Kern, den eigentlichen Sinn des Geheimnisses der Menschwerdung vergessen, dann können wir auch das Schenken vergessen. So wie es in der folgenden kleinen Geschichte zum Ausdruck kommt:<br /><i>Es war in der Nachkriegszeit an einem Tage kurz vor Weihnachten. Ein Seelsorger machte einen Rundgang durch das Altenheim. Zu dem Zimmer eines alten Herrn, der allein für sich wohnte, war vor einer Viertelstunde noch die Paketpost heraufgekommen. Als der Seelsorger das Zimmer betrat, stocherte der alte Mann in dem geöffneten Paket. Es war ein reich gefülltes Paket. Die Tochter war eine reiche Geschäftsfrau. Es war die Hungerzeit nach dem Zweiten Weltkrieg, doch in dem Paket fanden sich Zigarren, Tabak, Cognac, Rotwein, gefütterte Schuhe, warme Sachen.<br />Der alte Herr aber machte nur ein mürrisches Gesicht. Als der Seelsorger bemerkte: „Aber, Herr Maier, da sind doch lauter gute Sachen drin.“ antwortete der alte Herr: „Da ist keine Liebe drin.“<br />Dann begann er zu erzählen: Die Tochter hatte das Paket von den Angestellten packen lassen. Es war nur eine billige Weihnachtskarte dabei, ohne persönliche Zeilen, ohne eine Einladung. Die Geschenke waren sogar noch mit den Preisschildern versehen. Er hatte recht: Es war keine Liebe darin. Die schönsten und teuersten Geschenke sind nichts wert und können keine Freude machen, wenn keine Liebe darin ist. <sub>(Aus: Willi Hoffsümmer; Kurzgeschichten 2 - S. 16, 8 - leicht gekürzt und umformuliert)</sub></i><br />Wenn Geschenke aber wirklich Zeichen der Liebe sind und sein sollen, dass ist das „Was“ wir uns schenken, eigentlich total egal, wenn nur das „Warum“wir uns beschenken stimmig ist.<br />Von dem, was wir am Allermeisten brauchen, haben wir immer zu wenig. So reich wir auch sind und so alt wir auch werden, an Liebe, Wertschätzung, Anerkennung und<br />Zuneigung haben wir immer Bedarf. Danach sehnen wir uns, so lange wir leben. Weil Gott diese Sehnsucht unter uns Menschen kennt, deshalb wollte er einer von uns werden. Darum hat er uns seinen Sohn geschenkt, der unser Leben von der Wiege bis zur Bahre, von der Krippe bis zum Kreuz geteilt hat. Im Kind in der Krippe sagt Gott zu jedem und jeder von uns: „<i>Du, ich hab dich gern!</i>“ - „<i>Ganz gleich, wo dich der Schuh drückt, ich bin bei dir!</i>“<br />„<i>Du, ich hab dich gern!</i>“ - wenn immer dieser Satz ehrlich gemeint auf unseren Geschenken zu finden ist, dann haben wir das Richtige gewählt. Wo Zeichen der Liebe gesetzt werden, haben wir ins Schwarze getroffen.</p><p><b>Lied</b>:Gl 241, 1+2: Nun freut euch, ihr Christen...</p><p><b>Fürbittgebet</b><br /><i>Die Fürbitten sind unser Gebet für die anderen. Es bedarf nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor, worum wir bitten wollen.<br />Wir können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es, die Namen derer laut auszusprechen, die man Gott ans Herz legen will, .<br />Wir dürfen Gott unsere Bitten aber auch still anvertrauen.<br />Als Antwortruf eignen sich: Gl 182 oder Gl 817<br /><b>oder:</b><br />Herr Jesus Christus, Mensch gewordener Sohn Gottes, Geschenk des Vaters an uns und die Welt, wir bitten Dich in dieser Heiligen Nacht:</i><br />➢ Für die Christen in Bethlehem und im ganzen Heiligen Land, die in dieser Nacht das Geschenk des Glaubens an die Menschwerdung feiern zwischen Hoffnung Bangen.<br />➢ Für die Menschen in allen Kriegs - und Krisengebieten dieser Erde, die sich sehnen nach dem Geschenk der Versöhnung und des Friedens.<br />➢ Für alle, die an einer schweren Krankheit leiden oder sich um einen lieben Angehörigen sorgen: Um das Geschenk der Besserung, der Heilung, der beständigen Hoffnung.<br />➢ Für alle, die den Sinn ihres Lebens aus dem Block verloren haben und nicht mehr weiter wissen: Um das Geschenk einer Neuausrichtung und dem Zurückfinden in die eigene Mitte.<br />➢ Für alle unsere verstorbenen Angehörigen und Freunde: Um das Geschenk des Lebens in Fülle.<br /><i>Herr, unser Gott, mit der Geburt und Menschwerdung Deines Sohnes hast du uns und der Welt das größte Geschenk gemacht, das man sich nur denken kann. Dafür danken wir Dir durch ihn, Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn</i></p><p><b>Vater unser</b>:<br />Herr Jesus Christus,mit Deiner Geburt ist Gott selbst unter uns erschienen und hat uns seine Menschenfreundlichkeit. Du bist das große Geschenk des Vaters im Himmel für uns und diese Welt. Mit deinen Worten dürfen auch wir beten: <i>Vater unser…</i></p><p><b>Lied</b>:Gl 237, 1-3: Vom Himmel hoch...</p><p><b>Gebet</b>:<br />Wir danken dir, guter Gott.<br />Mache unsere Wege hell durch dein Licht.<br />Hilf uns, immer besser zu verstehen,<br />welch großes Geschenk du uns<br />mit der Menschwerdung deines Sohnes gemacht hast.<br />Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn.</p><p><b>Segen</b><br />In der Heiligen Nacht möge Frieden Dein Gast sein<br />und das Licht der Weihnachtskerzen<br />weise dem Glück den Weg zu Deinem Haus. <sub><i>(Irischer Segensspruch)</i></sub><br />So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott - der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.<br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><b>Lied</b>:Gl 249, 1-3: Stille Nacht</p><p><a href="https://www.familien234.de/export/sites/familien-234/bibelbild/.content/.galleries/LesejahrA_Ausmalbilder-zum-Sonntagsevangelium/A_Weihnachten.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Ausmalbild für Kinder</a></p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-69510</guid><pubDate>Sat, 20 Dec 2025 13:41:26 +0100</pubDate><title>Hausgottesdienst am 4. Adventssonntag - A</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail/ansicht/hausgottesdienst-am-4-adventssonntag-a/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst am<br />4. Adventssonntag - A<br />21. Dezember 2025</b></p><p><i>Die vier Kerzen auf dem Adventskranz oder am Adventsgesteck werden entzündet; danach:</i></p><p><b>Lied</b>:Gl 223, 1-4: Wir sagen euch an...</p><p><b>Kreuzzeichen</b></p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />„Klar-Stellung“ - das ist das Thema unseres heutigen Gottesdienstes am 4. Adventssonntag. Ein Begriff mit doppelter Bedeutung: jemand stellt etwas klar bzw. jemand bezieht klar Stellung für jemanden oder etwas. In den heutigen Lesungen aus der Hl. Schrift werden wir von solchen Klar-Stellungen Gottes für uns Menschen hören.</p><p><b>Gebet:</b><br />Herr, unser Gott,<br />manchmal verfangen wir uns<br />in unserer eigenen. kleinen Welt.<br />Dann vergessen wir die Verheißung,<br />den Stern, der über unserem Leben steht,<br />mit dem Du uns heraus leuchten willst<br />zu dem Größeren,<br />zu dem Mehr an Leben.<br />Lass uns immer wieder aufblicken<br />zu diesem Stern,<br />der uns zur Gelassenheit mahnt<br />und unsere Lebensquellen<br />von Neuem aufbrechen lassen will.<br />Darum bitten wir durch Jesus Christus,<br />unseren Bruder und Herrn. <sub><i>(Nach: Stefan Köster: Gebete für die Eucharistie)</i></sub></p><p><b>Lesung aus dem Buch Jesaja</b><br />Der Herr sprach zu Ahas; er sagte: Erbitte dir vom Herrn, deinem Gott, ein Zeichen, sei es von unten, aus der Unterwelt, oder von oben, aus der Höhe. Ahas antwortete: Ich will um nichts bitten und den Herrn nicht auf die Probe stellen. Da sagte Jesaja: Hört her, ihr vom Haus David! Genügt es euch nicht, Menschen zu belästigen? Müsst ihr auch noch meinen Gott belästigen? Darum wird euch der Herr von sich aus ein Zeichen geben: Seht, die Jungfrau wird ein Kind empfangen, sie wird einen Sohn gebären und sie wird ihm den Namen Immanuel - Gott mit uns - geben.</p><p><b>Halleluja</b>:Gl 174,1 oder 716</p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - (Mt 1, 18-24)</b><br />Mit der Geburt Jesu Christi war es so: Maria, seine Mutter, war mit Josef verlobt; noch bevor sie zusammengekommen waren, zeigte sich, dass sie ein Kind erwartete - durch das Wirken des Heiligen Geistes. Josef, ihr Mann, der gerecht war und sie nicht bloßstellen wollte, beschloss, sich in aller Stille von ihr zu trennen. Während er noch darüber nachdachte, erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum und sagte: Josef, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen; denn das Kind, das sie erwartet, ist vom Heiligen Geist. Sie wird einen Sohn gebären; ihm sollst du den Namen Jesus geben; denn er wird sein Volk von seinen Sünden erlösen. Dies alles ist geschehen, damit sich erfüllte, was der Herr durch den Propheten gesagt hat: Seht, die Jungfrau wird ein Kind empfangen, einen Sohn wird sie gebären, und man wird ihm den Namen Immanuel geben, das heißt übersetzt: Gott ist mit uns. Als Josef erwachte, tat er, was der Engel des Herrn ihm befohlen hatte, und nahm seine Frau zu sich.<br /><b><i>oder: In leichter Sprache</i></b><br />Bevor Jesus geboren wurde, war es so: Die Mutter von Jesus hieß Maria. Maria war mit Josef verlobt. Maria war schwanger. Das heißt: Maria bekam ein Kind. Josef war nicht der Vater von dem Kind. Josef war deswegen traurig. Josef wusste nicht, wer der Vater war. Josef wollte Maria verlassen. Josef dachte darüber nach. Josef schlief ein. Josef träumte. Im Traum kam ein Engel zu Josef. Ein Engel ist ein Bote von Gott. Der Engel sagte zu Josef: Josef, das Kind von Maria kommt von Gott. Wenn das Kind geboren ist, sollst du darauf aufpassen. Du sollst der Vater von dem Kind sein. Darum sollst du bei Maria bleiben. Das Kind von Maria wird ein Junge. Der Junge soll Jesus heißen. Wenn Jesus groß ist, hilft Jesus den Menschen. Jesus will bei den Menschen sein. So wie Gott immer bei den Menschen ist. Das hat Gott den Menschen versprochen. Der Traum war zu Ende. Josef wurde wach. Josef machte alles so, wie es der Engel gesagt hatte.<br /><sup><i>© evangelium-in-leichter-sprache.de</i></sup></p><p><b>Lied</b>:Gl 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht…</p><p><b>Predigtgedanken</b>:<br />Auf die Frage „Ist alles klar?“ folgt in unseren Breiten oft die Antwort: „Klar wie Kloßbrühe!“ Doch diese Antwort ist ein Widerspruch in sich, denn Kloßbrühe ist ja eben alles andere als klar.<br />Auch unsere Beziehungen sind manchmal alles andere als klar. Sie sind manchmal von Missverständnissen oder Vorurteilen geprägt. Manchmal wollen wir Dinge nur aus unserem Blickwinkel sehen und versuchen nicht, sie auch einmal aus dem Blickwinkel meines Gegenübers zu betrachten. Manchmal werde ich aus dem/der Anderen einfach nicht schlau. Ich verstehe nicht, was er oder sie denkt und will. Ich fische beziehungsmäßig im Trüben; tappe im Dunkeln. Dann sehne ich mich nach Klarheit. Ich möchte geklärte Verhältnisse. Ich wünsche mir eine Klarstellung.<br />Auch in unserer Beziehung zu Gott braucht es ab und an eine Klarstellung. Auch in Bezug auf Gott weiß ich nicht immer, was er von mir will, was er mit mir vorhat. Und offensichtlich geht es nicht nur mir alleine so. Die biblischen Texte des heutigen Sonntags machen deutlich, dass Menschen auch vor Tausenden von Jahren göttliche Klarstellungen<br />nötig hatten. Angesichts eines drohenden Krieges mit benachbarten Völkern soll Ahas Gott um ein Zeichen bitten, um zum Ausdruck zu bringen, dass er auf die Hilfe und den Beistand Gottes in dieser bedrohlichen Situation baut. Ist es falsche Bescheidenheit oder versteckter Hochmut, der Ahas das Zeichen ablehnen lässt? Es wird nicht klar. Bildlich gesprochen schlägt Ahas die von Gott geöffnete Tür zu. Doch damit lässt es Gott nicht bewenden. Jesaja stellt klar: Jetzt wird Gott von sich aus ein Hoffnungszeichen setzen; ein Ausrufezeichen der Hoffnung, das in seinem Namen unmissverständlich zum Ausdruck bringt: Gott ist mit uns. Gott bezieht klar Stellung: Ich will das Heil für die Menschen.<br />Und auch Josef, der Maria nicht bloßstellen wollte, erfährt von Gott eine Klarstellung. Verletzter Stolz, Trauer, Schmerz, Enttäuschung, inneres Ringen in vielen schlaflosen Nächten. All das mag ihn in diesen Tagen umgetrieben haben. Gott geht mit Josef auch durch diese Erfahrung von Dunkelheit und Nacht. Im Schlaf, im Traum öffnet der Engel ihm die Augen und das Herz für die tieferliegende Wahrheit, die in der Schwangerschaft Marias zu finden ist. Auch hier kleidet Gott seine Hoffnungsverheißung in einen Namen: Jesus - Jeschua - Jehoschua - Gott ist Heil, Gott rettet. Und noch einmal klingt auch die Verheißung des Jesaja an: quasi als Verstärkung, Bestätigung, Vergewisserung. <i>Man wird ihm den Namen Immanuel geben, das heißt übersetzt: Gott ist mit uns.</i><br />Wie steht es mit mir? Bin ich mir klar über meine Beziehung zu Gott? Kann, will ich ihm vertrauen? Kann, will ich mich ihm anvertrauen mit meinem Leben, meinen Entscheidungen? Oder laufe auch ich Gefahr, alles selbst klären und regeln zu wollen? Was tue ich, um seinen angedachten Weg mit mir zu erkennen? Bin ich bereit, mich auf seine Zeichen, seine Wegweisung einzulassen, damit mir vieles über mein Leben klarer wird und sich vieles klären kann?<br /><b><i>Für Familien mit Kindern:</i></b><br />Eine schwere Entscheidung für Josef: Soll er sich von Maria trennen, oder soll er sie heiraten? Gott schickt einen Engel, der ihm bei seiner Entscheidung hilft. Das tut Josef gut, und er entscheidet sich für Maria. Manchmal ist es wichtig, sich vor einer Entscheidung noch einmal alles gründlich zu überlegen. Menschen, die dich dabei beraten, können wie Engel sein. Hoffentlich kannst auch du dich dann so überzeugt und froh entscheiden, wie Josef.<br /><i>Lieber Gott, es fällt mir manchmal schwer, mich zu entscheiden. Dann schick mir bitte einen Engel (Freunde, Erwachsene, Eltern…), den ich um Rat fragen kann. Bitte, hilf mir, richtig zu entscheiden. <sub>(dkv - Mein Sonntagsblatt - 2010)</sub></i></p><p><b>Glaubensbekenntnis</b>:Wir dürfen gemeinsam unseren Glauben bekennen - gesprochen oder gesungen: Gl 355, 1-5 - Mel.: 231</p><p><b>Fürbittgebet</b><br /><i>Die Fürbitten sind unser Gebet für die anderen. Es bedarf nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor, worum wir bitten wollen.<br />Wir können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es, die Namen derer laut auszusprechen, die man Gott ans Herz legen will .<br />Wir dürfen Gott unsere Bitten aber auch still anvertrauen.<br />Als Antwortruf eignen sich: Gl 182 oder Gl 817<br /><b>oder:</b><br />Immanuel - Gott-mit-uns, auf dich setzen wir unser Vertrauen und unsere Hoffnung. Wir bitten dich:</i><br />➢&nbsp;Für alle, die den Überblick, den Durchblick in ihrem Leben verloren haben und sich nach Orientierung und Klarheit sehnen..<br />➢ Für alle, die seit Wochen und Monaten unter Krieg, Gewalt und Unterdrückung zu leiden haben: in der Ukraine, im Heiligen Land und an vielen anderen Orten dieser Welt.<br />➢ Für alle, die aufgrund einer eigenen schweren Erkrankung oder in der Sorge um einen lieben Menschen in ihrer Hoffnung und im Vertrauen auf die Zukunft angefochten sind.<br />➢ Für alle, die in beruflicher Hinsicht vor schweren Sorgen stehen und um ihre Existenz fürchten müssen.<br />➢ Für alle, die auch in ihrem Sterben ihre Hoffnung auf dich gesetzt haben.<br /><i>Herr, unser Gott, du willst, dass wir einen guten Weg durch unser Leben finden. Schenke uns jeden Tag neu Kraft, Hoffnung und Gelassenheit dazu. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.</i></p><p><b>Vater unser</b>: Herr Jesus, im Vertrauen, dass Gott, dein und unser Vater, uns nahe ist und uns hört, beten wir mit deinen Worten: <i>Vater unser..</i></p><p><b>Lied</b>:Gl 224, 1-3: Maria durch ein Dornwald ging...</p><p><b>Gebet</b>:<br />Herr, unser Gott,<br />Enttäuschungen gehen uns noch lange nach;<br />Verletzungen tragen wir noch lange mit uns;<br />zerbrochene Träume haften wie Kletten an den Kleidern an unserer Seele.<br />Löse und heile uns von allem enttäuschten oder vorgetäuschten Leben,<br />bis die Klarheit Deines Geistes<br />alles ins rechte Licht rückt,<br />bis wir erkennen,<br />dass unsere Leere erfüllt ist<br />mit dem Geheimnis Deiner Gegenwart,<br />Darum bitten wir durch Jesus Christus,<br />unseren Bruder und Herren. <sub><i>(Nach: Stefan Köster: Gebete für die Eucharistie)</i></sub></p><p><b>Segen</b><br />So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott - der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.<br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><b>Lied</b>:Gl 227, 1-4: Komm, du Heiland aller Welt...</p><p><a href="https://www.familien234.de/export/sites/familien-234/bibelbild/.content/.galleries/LesejahrA_Ausmalbilder-zum-Sonntagsevangelium/A_4.Advent.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Ausmalbild für Kinder</a></p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-69345</guid><pubDate>Sat, 13 Dec 2025 12:23:08 +0100</pubDate><title>Hausgottesdienst am 3. Adventssonntag im Jahreskreis A</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail/ansicht/hausgottesdienst-am-3-adventssonntag-im-jahreskreis-a/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst am<br />3. Adventssonntag im Jahreskreis A<br />14. Dezember 2025<br />„Vergewisserung“</b></p><p><i>Die drei Kerzen auf dem Adventskranz oder am Adventsgesteck werden entzündet; danach:</i></p><p><b>Lied</b>:Gl 223, 1-3: Wir sagen euch an...</p><p><b>Kreuzzeichen</b></p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />Schon sind wir am 3. Adventssonntag angekommen. Nur noch zehn Tage trennen uns vom Heiligen Abend, der Feier der Heiligen Nacht. Die Zeitspanne bis zum Hl. Abend wird immer kleiner. Den 3. Adventssonntag nennen wir auch „Gaudete - Freuet euch!“. Immer mehr Vorfreude auf das Geheimnis der Menschwerdung Christi mitten in unserer Welt und Zeit soll uns erfüllen. Wir dürfen uns vergewissern, dass Gott es ernst meint mit seinem Heilsplan für uns Menschen.</p><p><b>Gebet</b>:<br />Herr, unser Gott,<br />Du hast allen Menschen und Völkern der Erde<br />Dein Erbarmen und Deinen Frieden zugesagt.<br />Lass uns voll Freude das Fest der Geburt Christi erwarten<br />und das Geheimnis seiner Menschwerdung feiern,<br />der in der Einheit des Heiligen Geistes<br />mit Dir lebt und herrscht in Ewigkeit.<br />Amen <sub><i>(Peter Köster: Gebete zur Feier der Eucharistie)</i></sub></p><p><b>Lesung aus dem Buch Jesaja (Jes 35,1-6b.10):</b><br />Die Wüste und das trockene Land sollen sich freuen, die Steppe soll jubeln und blühen. Sie soll prächtig blühen wie eine Lilie, jubeln soll sie, jubeln und jauchzen. Die Herrlichkeit des Libanon wird ihr geschenkt, die Pracht des Karmel und der Ebene Scharon. Man wird die Herrlichkeit des Herrn sehen, die Pracht unseres Gottes. Macht die erschlafften Hände wieder stark und die wankenden Knie wieder fest! Sagt den Verzagten: Habt Mut, fürchtet euch nicht! Seht, hier ist euer Gott! Die Rache Gottes wird kommen und seine Vergeltung; er selbst wird kommen und euch erretten. Dann werden die Augen der Blinden geöffnet, auch die Ohren der Tauben sind wieder offen. Dann springt der Lahme wie ein Hirsch, die Zunge des Stummen jauchzt auf. Die vom Herrn Befreiten kehren zurück und kommen voll Jubel nach Zion. Ewige Freude ruht auf ihren Häuptern. Wonne und Freude stellen sich ein, Kummer und Seufzen entfliehen.</p><p><b>Lied</b>:Gl 221, 1+3+4: Kündet allen in der Not…</p><p><b>Halleluja</b>:Gl 175, 3 oder 716</p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - (Mt 11, 2-11)</b><br />Johannes hörte im Gefängnis von den Taten Christi. Da schickte er seine Jünger zu ihm und ließ ihn fragen: Bist du der, der kommen soll, oder müssen wir auf einen andern warten? Jesus antwortete ihnen: Geht und berichtet Johannes, was ihr hört und seht: Blinde sehen wieder und Lahme gehen; Aussätzige werden rein und Taube hören; Tote stehen auf und den Armen wird das Evangelium verkündet. Selig ist, wer an mir keinen Anstoß nimmt. Als sie gegangen waren, begann Jesus zu der Menge über Johannes zu reden; er sagte: Was habt ihr denn sehen wollen, als ihr in die Wüste hinausgegangen seid? Ein Schilfrohr, das im Wind schwankt? Oder was habt ihr sehen wollen, als ihr hinausgegangen seid? Einen Mann in feiner Kleidung? Leute, die fein gekleidet sind, findet man in den Palästen der Könige. Oder wozu seid ihr hinausgegangen? Um einen Propheten zu sehen? Ja, ich sage euch: Ihr habt sogar mehr gesehen als einen Propheten. Er ist der, von dem es in der Schrift heißt: Ich sende meinen Boten vor dir her; er soll den Weg für dich bahnen. Amen, das sage ich euch: Unter allen Menschen hat es keinen größeren gegeben als Johannes den Täufer; doch der Kleinste im Himmelreich ist größer als er.<br /><b><i>oder: In leichter Sprache</i></b><br />Johannes sagte den Menschen: Freut euch. Jesus kommt zu euch. Jesus kommt von Gott. Aber der König steckte Johannes ins Gefängnis. Im Gefängnis wurde Johannes traurig. Johannes dachte: Jesus kommt von Gott. Warum freuen sich die Leute nicht, wenn Jesus kommt? Warum wirft der König mich ins Gefängnis? Oder kommt Jesus doch nicht von Gott? Johannes sagte zu seinen Freunden: Ihr sollt zu Jesus gehen. Ihr sollt Jesus fragen: Kommst du wirklich von Gott? Oder müssen wir auf einen anderen warten? Die Freunde von Johannes gingen zu Jesus. Die Freunde fragten Jesus: Kommst du wirklich von Gott? Oder müssen wir auf einen anderen warten?<br />Jesus sagte: Erzählt Johannes alles, was ihr bei mir seht: Blinde Menschen können wieder sehen. Gelähmte Menschen können wieder gehen. Kranke Menschen werden wieder gesund. Gehörlose Menschen können wieder hören. Tote Menschen leben wieder. Freut euch darüber. Wundert euch nicht.<br />Die Freunde gingen zu Johannes und erzählten alles. Jesus sagte zu den anderen Leuten: Johannes ist ein sehr guter Mensch. Johannes hat alles richtig erzählt. Gott hat Johannes sehr lieb.&nbsp;<sub><i>© evangelium-in-leichter-sprache.de</i></sub></p><p><b>Lied</b>:Gl 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht…</p><p><b>Predigtgedanken:</b><br />„<i>Vergewisserung</i>“ - dieses Wort ist mir vor einigen Wochen bei der Betrachtung des heutigen Evangeliums eingefallen. „<i>Vergewisserung</i>“ - im Internet finden sich zur Beschreibung dieses Begriffs die Erklärungen: sich überzeugen, etwas noch einmal überprüfen, um sicher zu sein, dass es richtig ist bzw. kontrollieren, ob etwas tatsächlich - so wie gedacht - der Fall ist.<br />Wenn ich aus dem Haus gehe, vergewissere ich mich, dass ich alle Lichter und den Herd ausgeschaltet habe. Ich vergewissere mich, dass ich alle nötigen Schlüssel einstecken habe. Wenn ich eine Reise antrete, vergewissere ich mich, dass ich alle notwendigen Ausweispapiere und Reiseunterlagen dabei habe. Und auch in einer Beziehung braucht es ab und an einer Vergewisserung. Sehe ich den anderen noch mit den richtigen Augen und er bzw. sie mich? Liegen wir noch auf einer Wellenlänge oder laufen wir Gefahr, dass wir uns auseinander leben?<br />Um eine doppelte Vergewisserung geht es im heutigen Evangelium: Es kam letzte Woche - in der Predigt zum 2. Adventssonntag - auch schon einmal zur Sprache: Johannes der Täufer ist zutiefst verunsichert. Seine Erwartungen und Vorstellungen über den verheißenen Messias laufen ins Leere. Jesus - auf den Johannes die Menschen hingewiesen hat - verhält sich so ganz anders als er - Johannes - den Menschen angekündigt hat. Er ist nicht nur körperlich im Gefängnis. Er ist auch gefangen in seinen ent-täuschten Erwartungen. Er sucht Vergewisserung. Er braucht endlich Gewissheit. Und dieses Suchen, diese Sehnsucht nach Gewissheit gipfelt in der Frage seiner beiden Jünger an Jesus:<br /><i>Bist du der, der kommen soll, oder müssen wir auf einen andern warten?</i><br />Und Jesus: ER antwortet nicht einfach mit „Ja“ oder „Nein“ oder „Vielleicht“.<br />Vielmehr reiht er ein Zitat des Propheten Jesaja über den verheißenen Messias ans andere. Jesus will Johannes nicht einfach überreden, dass ER der Verheißene ist. Er will ihn überzeugen mit den Zeugnissen der Heiligen Schrift.<br />Nun liegt es an Johannes selbst, ob er den Verheißungen und damit an den Verheißenen glaubt.<br />Und dann folgt die zweite Vergewisserung, die sich nunmehr an alle Umstehenden wendet, die diesen Dialog mitverfolgt haben. Es geht Jesus darum, dass die Menschen auch seinen Vorläufer, seinen Wegbereiter im richtigen Licht sehen und sich kein falsches Bild von ihm machen. Zwei Mal die Frage: Was habt ihr sehen wollen? Einmal die Frage: Wozu seid ihr hinausgegangen? Jesus zeichnet ein Bild von Johannes als großer Gestalt des Advents. Kein Diplomat, ganz und gar kein Leisetreter, keine Vorzeigefigur. Einer, der Klartext redet.<br />Brauche ich, brauchen wir auch wieder so eine Vergewisserung in unserem Glauben? Manchmal laufen wir Gefahr, oberflächlich zu bleiben oder vieles an unserem Glauben für selbstverständlich zu nehmen. Vielleicht stimmt auch etwas an meinem Jesusbild, meinem Christusbild, meinem Gottesbild oder Menschenbild nicht mehr und bedarf einer Überprüfung oder Neujustierung. Noch bleiben uns<br />einige Tage Zeit bis Weihnachten, um uns selber neu zu vergewissern, wer der für uns ist, der in der Heiligen Nacht für uns Mensch werden will.<br /><b><i>Für Familien mit Kindern:</i></b><br />Wenn Krieg und Gewalt, Terroranschläge und Hass ein Land beherrschen, dann gleicht es einer Wüste, in der kein Leben möglich ist. Jesaja macht den Menschen Mut. Es wird nicht immer so bleiben. Gott wird den Menschen Frieden und Hoffnung schenken. <i><sub>(Aus: dkv - Mein Sonntagsblatt - 2016)</sub><br />&lt; Danach die Geschichte von den „vier Kerzen am Adventskranz“ vorlesen!&gt;</i><br /><i>Vier Kerzen brannten am Adventskranz. Es war ganz still. So still, dass man die Kerzen reden hörte.<br />Die erste Kerze seufzte: „Ich heiße Frieden. Ich möchte für die Menschen leuchten. Aber mein Licht hat keine Kraft mehr. Die Menschen halten keinen Frieden. Es scheint, als wollten sie mich nicht.“ Ihr Licht wurde immer kleiner und erlosch.<br />Die zweite Kerze flackerte auf und sagte: „Ich heiße Glauben. Ich möchte für die Menschen leuchten. Aber es ist, als ob ich überflüssig geworden wäre. Die Menschen fragen nicht mehr nach mir. Es hat keinen Sinn mehr, dass ich brenne.“ Ein Luftzug wehte durch den Raum und die zweite Kerze erlosch.<br />Leise und traurig meldete sich nun die dritte Kerze zu Wort: „Ich heiße Liebe. Ich möchte für die Menschen leuchten. Aber auch meine Kraft schwindet dahin. Die Menschen stellen mich auf die Seite. Sie sehen nur sich selbst, nicht die anderen. Für die Liebe haben sie immer weniger Zeit und Platz. So muss mein Licht ersticken.“ Und mit einem letzten Aufflackern erlosch auch das dritte Licht.<br />Da kam ein Kind in den Raum. Es sah die Kerzen und erschrak: „Aber warum brennt ihr denn nicht mehr? Ihr solltet doch leuchten!“ Das Kind wurde sehr traurig.<br />Da tanzte der Lichtschein der vierten Kerze, und sie sprach: „Hab keine Angst und sei nicht traurig. Mein Licht brennt noch für die Menschen. Solange ich brenne, können wir auch die anderen drei Kerzen wieder anzünden. Denn ich heiße Hoffnung.“ Da nahm das Kind Licht von dieser Kerze und zündete die anderen wieder an.<br /><sup>(Nach Elsbeth Bihler - Kommt und seht 1991 - in: Willi Hoffsümmer Kurzgeschichten 5 - S. 12)</sup></i></p><p><b>Glaubensbekenntnis</b>:Wir dürfen gemeinsam unseren Glauben bekennen - gesprochen oder gesungen: Gl 456, 1+4</p><p><b>Fürbittgebet</b><br /><i>Die Fürbitten sind unser Gebet für die anderen. Es bedarf nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor, worum wir bitten wollen.<br />Wir können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es, die Namen derer laut auszusprechen, die man Gott ans Herz legen will .<br />Wir dürfen Gott unsere Bitten aber auch still anvertrauen.<br />Als Antwortruf eignen sich: Gl 182 oder Gl 817<br /><b>oder:</b><br />Herr Jesus Christus, wir freuen uns über dein Kommen in unsere Welt und unser Leben. Unser Leben und unser Glaube brauchen aber auch immer wieder die Vergewisserung, dass Du wirklich der „Gott-mit-uns“ bist. So bitten wir:</i><br />➢ Für alle, die im Dienst der Verkündigung der Frohen Botschaft stehen und anderen helfen sollen, sich ihres Glaubens immer wieder neu zu vergewissern.<br />➢ Für alle, die durch einen Schicksalsschlag des innerste Pünktchen ihres Lebens verloren haben und neu einen Sinn für ihr Leben suchen.<br />➢ Für alle, die die Hoffnung auf eine gute Zukunft für sich und diese Welt verloren haben und für alle, die versuchen, eben diese Hoffnung wach zu halten.<br />➢ Für alle, die uns mit der Hoffnung auf das neue Leben in den Tod vorausgegangen sind und alle, die um sie trauern.<br /><i>Herr, unser Gott! Du weißt um uns. Du kennst unsere Freude und Hoffnung, unsere Trauer und Angst. Unser ganzes Leben liegt in Deiner Hand. Dir vertrauen wir alles an. Bleibe mit uns auf dem Weg. Darum bitten wir durch Jesus Christus, der mit dir und dem Hl. Geist lebt und herrscht - heute und alle Tage und in Ewigkeit. Amen</i></p><p><b>Vater unser</b>: Herr Jesus, du bist der Grund unserer Freude und unserer Hoffnung. Mit deinen Worten dürfen wir beten: <i>Vater unser..</i></p><p><b>Lied</b>:Gl 218, 1+5: Macht hoch die Tür...</p><p><b>Gebet</b>:<br />Wir danke dir, Gott, unserem Vater.<br />Dein Sohn Jesus Christus hat zu uns gesprochen<br />mit seinem froh machenden Wort.<br />Hilf uns zu Hause, in der Schule, in der Arbeit<br />oder wo immer wir sind,<br />Freude auszustrahlen.<br />Lass uns Licht sein für andere,<br />damit sie durch uns ein wenig Freude erleben.<br />Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.<br />Amen <sub><i>(Nach: Stefan Anzinger/ Marcus Lautenbacher: Zwei mal zehn Familiengottesdienste - S. 22)</i></sub></p><p><b>Segen</b><br />Gott gebe dir Geduld<br />für die kleinen Schritte auf deinem Weg.<br />Gott schenke dir langen Atem durchzuhalten,<br />wenn es langsamer vorangeht als du es dir wünschst.<br />Gott segne dich mit dem Vertrauen,<br />dass jeder Weg, jedes Tempo<br />dich ans Ziel bringt…<br />zum Leben in Fülle.<br />So segne uns und alle, die uns nahe sind,<br />der allmächtige und barmherzige Gott<br />- der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.<br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><b>Lied</b>:Gl 749, 1+2: Seht, neuer Morgen...</p><p><a href="https://www.familien234.de/export/sites/familien-234/bibelbild/.content/.galleries/LesejahrA_Ausmalbilder-zum-Sonntagsevangelium/A_3.Advent.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Ausmalbild für Kinder</a></p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-69158</guid><pubDate>Sat, 06 Dec 2025 14:36:44 +0100</pubDate><title>Hausgottesdienst am 2. Adventssonntag im Jahreskreis A</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail/ansicht/hausgottesdienst-am-2-adventssonntag-im-jahreskreis-a/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst am<br />2. Adventssonntag im Jahreskreis A<br />7. Dezember 2025</b></p><p><i>Die zwei Kerzen auf dem Adventskranz oder am Adventsgesteck werden entzündet; danach:</i></p><p><b>Lied</b>:Gl 223, 1+2: Wir sagen euch an...</p><p><b>Kreuzzeichen</b></p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />Der Advent ist eine Zeit der Erwartung. In meiner Kinderzeit gab es an Heiligabend immer eigens die Fernsehsendung: „Wir warten auf's Christkind.“ Diese sollte den Kindern die Wartezeit bis zur Bescherung leichter machen. Wir warten im Advent auf die Ankunft des HERRN, erhoffen uns von ihm Friede für die Welt, Trost, Beistand. Manchmal werden in unserem Leben unsere Erwartungen aber auch enttäuscht. Dennoch schauen wir uns, nach IHM, der in unser Leben kommen will. Ihn dürfen wir in unserer Mitte begrüßen. an ihn wenden wir uns voll Vertrauen:</p><p><b>Gebet</b>:<br />Allmächtiger und barmherziger Gott,<br />Johannes der Täufer ermutigt uns,<br />in der Wüste unseres Herzens<br />Christus den Weg zu bereiten.<br />Stärke uns mit deinem Geist,<br />damit wir nicht müde werden,<br />seinem Ruf zu folgen.<br />Darum bitten wir durch Jesus Christus,<br />unseren Bruder und Herrn,<br />der mit Dir und dem Heiligen Geist<br />lebt und herrscht heute und alle Tage<br />und in Ewigkeit. <sub>(Peter Köster: Gebete zur Feier der Eucharistie )</sub></p><p><b>Lesung aus dem Buch Jesaja (jes 11, 1-10:</b><br />Aus dem Baumstumpf Isais wächst ein Reis hervor, ein junger Trieb aus seinen Wurzeln bringt Frucht. Der Geist des Herrn lässt sich nieder auf ihm: der Geist der Weisheit und der Einsicht, der Geist des Rates und der Stärke, der Geist der Erkenntnis und der Gottesfurcht. Er erfüllt ihn mit dem Geist der Gottesfurcht. Er richtet nicht nach dem Augenschein und nicht nur nach dem Hörensagen entscheidet er, sondern er richtet die Hilflosen gerecht und entscheidet für die<br />Armen des Landes, wie es recht ist. Er schlägt den Gewalttätigen mit dem Stock seines Wortes und tötet den Schuldigen mit dem Hauch seines Mundes. Gerechtigkeit ist der Gürtel um seine Hüften, Treue der Gürtel um seinen Leib. Dann wohnt der Wolf beim Lamm, der Panther liegt beim Böcklein. Kalb und Löwe weiden zusammen, ein kleiner Knabe kann sie hüten. Kuh und Bärin freunden sich an, ihre Jungen liegen beieinander. Der Löwe frisst Stroh wie das Rind. Der Säugling spielt vor dem Schlupfloch der Natter, das Kind streckt seine Hand in die Höhle der Schlange. Man tut nichts Böses mehr und begeht kein Verbrechen auf meinem ganzen heiligen Berg; denn das Land ist erfüllt von der Erkenntnis des Herrn, so wie das Meer mit Wasser gefüllt ist. An jenem Tag wird es der Spross aus der Wurzel Isais sein, der dasteht als Zeichen für die Nationen; die Völker suchen ihn auf; sein Wohnsitz ist prächtig.</p><p><b>Lied</b>:Gl 749, 1+2: Seht, neuer Morgen...</p><p><b>Halleluja</b>:Gl 175,3 oder 716</p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - (Mt 3, 1-12)</b><br />In jenen Tagen trat Johannes der Täufer auf und verkündete in der Wüste von Judäa: Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe. Er war es, von dem der Prophet Jesaja gesagt hat: Eine Stimme ruft in der Wüste: Bereitet dem Herrn den Weg!Ebnet ihm die Straßen! Johannes trug ein Gewand aus Kamelhaaren und einen ledernen Gürtel um seine Hüften; Heuschrecken und wilder Honig waren seine Nahrung. Die Leute von Jerusalem und ganz Judäa und aus der ganzen Jordangegend zogen zu ihm hinaus; sie bekannten ihre Sünden und ließen sich im Jordan von ihm taufen. Als Johannes sah, dass viele Pharisäer und Sadduzäer zur Taufe kamen, sagte er zu ihnen: Ihr Schlangenbrut, wer hat euch denn gelehrt, dass ihr dem kommenden Gericht entrinnen könnt? Bringt Frucht hervor, die eure Umkehr zeigt, und meint nicht, ihr könntet sagen: Wir haben ja Abraham zum Vater. Denn ich sage euch: Gott kann aus diesen Steinen Kinder Abrahams machen. Schon ist die Axt an die Wurzel der Bäume gelegt; jeder Baum, der keine gute Frucht hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen. Ich taufe euch nur mit Wasser zum Zeichen der Umkehr. Der aber, der nach mir kommt, ist stärker als ich und ich bin es nicht wert, ihm die Schuhe auszuziehen. Er wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen. Schon hält er die Schaufel in der Hand; er wird die Spreu vom Weizen trennen und den Weizen in seine Scheune bringen; die Spreu aber wird er in nie erlöschendem Feuer verbrennen.<br /><b><i>oder: In leichter Sprache</i></b><br />Die Leute wussten noch nicht, dass Jesus kommt. Nur einer wusste Bescheid. Das war Johannes. Johannes war ein Prophet. Ein Prophet ist ein Mensch, der in seinem<br />Herzen mit Gott redet. Der Prophet erzählt den anderen Menschen, was Gott im Herzen gesagt hat. Johannes stellte sich in der Wüste hin. In der Wüste ist viel Platz. Und viel Sand. Johannes rief laut: Bald kommt der Sohn von Gott zu euch. Macht euch bereit. Macht eure Herzen bereit.<br />Viele Menschen kamen zu Johannes. Die Menschen sagten die bösen Gedanken, die in ihrem Herzen waren. Die Menschen wollten ein gutes Herz haben.Damit Gott in ihr Herz kommen kann. In der Nähe von Johannes war ein Fluss.In dem Fluss war viel Wasser. Johannes taufte die Menschen in dem Wasser.Taufen heißt: Die Menschen in Wasser tauchen. Und dabei beten.Johannes sagte: Ich kann euch nur mit Wasser waschen. Wenn Jesus kommt, bringt Jesus den Heiligen Geist mit. Der Heilige Geist wäscht euer Herz rein. Der Heilige Geist wäscht alle bösen Gedanken weg. Freut euch auf Jesus. Jesus ist viel stärker als ich. Jesus kann euch viel besser helfen, damit ihr für Gott bereit seid. Einige Religionsgelehrte lachten über Johannes. Johannes schimpfte. Johannes sagte: Ihr seid dumme Religionsgelehrte. Ihr denkt, ihr müsst euch nicht auf Jesus vorbereiten. Aber das ist falsch. Jesus kann in jedes Herz hinein sehen. Jesus weiß genau, wer sich vorbereitet hat. Alle, die sich vorbereitet haben, können sich freuen.<br /><sup><i>© evangelium-in-leichter-sprache.de</i></sup></p><p><b>Lied</b>:Gl 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht…</p><p><b>Predigtgedanken</b>:<br />Eine ungewöhnliche Darstellung Johannes des Täufers zeigt uns das Bild eines niederländischen Malers des späten 15. Jahrhunderts. Kein wortgewaltiger Bußprediger; kein unerschrockener Rufer in der Wüste, der sich mit Schriftgelehrten und sogar mit dem Königshaus anlegt; keine großartige Prophetengestalt, sondern ein nachdenklicher, sinnender, grübelnder Mensch, wie er so da sitzt in seinem Kamelhaargewand und seinen Gedanken nachgeht. Das Lamm neben ihm verweist auf die Richtung seiner Gedanken: Auf das Lamm Gottes, auf das er die Menschen hinweisen will, auf Jesus, den verheißenen Messias, dem er die Wege bereiten will.<br />Johannes hatte ganz klare Vorstellungen und Erwartungen, wie dieser Messias in die Welt kommen würde, wie er auftreten und den Menschen begegnen sollte: Ein Zorngericht sollte losbrechen bei seiner<br />Ankunft. Im wahrsten Sinne „radikal“ würde er die Axt an die Wurzel des Baumes legen und alles niedermachen, was nicht den Vorstellungen Gottes entspräche. Mit Feuer würde er taufen und die Spreu in einem nie erlöschenden Feuer verbrennen.<br />Und dann begegnet er dem Verheißenen und tauft ihn im Jordan. Doch mit ihm fällt kein Feuer vom Himmel, sondern die Taube - Sinnbild des Friedens und der Versöhnung - tritt in Erscheinung. Er schwingt auch nicht die Axt und macht alles nieder, vielmehr sagt Matthäus <sub>(Mt 12, 17-20)</sub> über ihn: <i>Jesus heilte alle Kranken. Auf diese Weise sollte sich erfüllen, was durch den Propheten Jesaja gesagt worden ist: Seht, das ist mein Knecht, den ich erwählt habe, mein Geliebter, an dem ich Gefallen gefunden habe. Ich werde meinen Geist auf ihn legen und er wird den Völkern das Recht verkünden. Er wird nicht zanken und nicht schreien und man wird seine Stimme nicht auf den Straßen hören. Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen und den glimmenden Docht nicht auslöschen</i>.<br />Jesus tritt so ganz anders auf, als Johannes sich das vorstellt hat. Er wählt so ganz andere Wege zu den Menschen, wie Johannes das erwartet hat. Das Unverständnis des Johannes gipfelt in dem einen Satz, der einen Frage: <i>Bist du es, der da kommen soll oder müssen wir auf einen anderen warten?</i> Nahezu alle Erwartungen und Vorstellungen des Johannes wurden enttäuscht und er musste sich ein neues Bild vom verheißenen Messias machen.<br />Wie steht es mit uns? Mit unseren Erwartungen und Vorstellungen: an Gott, an Jesus, an unsere Welt, an unsere Mitmenschen.<br />Auch wir müssen manchmal mit der Erfahrung ent - täuschter Hoffnungen, Erwartungen und Vorstellungen leben. Wobei dies auch heilsam sein kann, steckt doch in dem Begriff <i>Enttäuschung</i>“ auch die <i>Täuschung</i>“ mit. Manchmal täuschen wir uns selber, machen wir uns etwas vor, gehen von falschen Voraussetzungen aus, täuschen uns bei einer wichtigen Entscheidungen. Dann ist es gut, wenn wir <i>ent-täuscht</i> werden.<br />Und so lädt uns die Adventszeit auch immer wieder ein, unsere Erwartungen an den, der das kommen soll zu hinterfragen und zu überprüfen. Wen erwarte ich, wenn Jesus in mein Leben kommen soll? Was erwarte ich mir von ihm für mein Leben und sind diese Erwartungen realistisch, decken sie sich mit dem, was uns die Heilige Schrift über ihn sagt?<br />Der Advent eine wahrliche Wartezeit, eine Zeit verschiedenster Erwartungen.<br /><b><i>Für Familien mit Kindern:</i></b><br />Wege und Straßen können manchmal kaputt gehen. Es entstehen Löcher und Risse, die für alle gefährlich sind. Deshalb müssen Straßen immer wieder ausgebessert werden. Ähnlich ist es mit der Art und Weise, wie wir leben: Da schleichen sich ebenfalls schlechte Gewohnheiten ein, die uns und unseren Mitmenschen nicht gut tun. Deswegen sollen wir unser Leben immer wieder „ausbessern“, damit Gott bei uns ankommen kann. <sub><i>(dkv - Mein Sonntagsblatt - 2014)</i></sub></p><p><b>Glaubensbekenntnis</b>:Wir dürfen gemeinsam unseren Glauben bekennen - gesprochen oder gesungen: Gl 354</p><p><b>Fürbittgebet</b><br /><i>Die Fürbitten sind unser Gebet für die anderen. Es bedarf nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor, worum wir bitten wollen. Wir können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es, die Namen derer laut auszusprechen, die man Gott ans Herz legen will . Wir dürfen Gott unsere Bitten aber auch still anvertrauen.<br />Als Antwortruf eignen sich: Gl 182 oder Gl 817<br /><b>oder:</b><br />Herr Jesus Christus, wir warten auf Dein Kommen in unser Leben, in unsere Welt. Wir bitten dich:</i><br />➢ Wir bitten um Frieden - angesichts der vielen Konflikte, Kriegen und Krisen in unserer Welt.<br />➢ Wir bitten um Beistand - angesichts der vielfältigen Not und des Elends in unserer Welt.<br />➢ Wir bitten um Trost - angesichts der vielfältigen Erfahrung von Krankheit und Leid.<br />➢&nbsp;Wir bitten um Mut und Entschlossenheit - angesichts der vielen Herausforderungen unserer Zeit.<br />➢ Wir bitten um Hoffnung - angesichts der vielen Erfahrungen von Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung.<br />➢ Wir bitten um das Leben in Fülle - für alle unsere Verstorbenen und für uns selbst.<br /><i>Herr, unser Gott! Dein Sohn kommt in unsere Welt, um uns von Neuem Frieden, Beistand, Trost, Mut, Entschlossenheit, Hoffnung und Leben in Fülle zu bringen. Mach uns bereit für sein Kommen. Darum bitten wir durch Jesus Christus, der mit dir und dem Hl. Geist lebt und herrscht - heute und alle Tage und in Ewigkeit. Amen</i></p><p><b>Hinführung zum Vater unser</b>: Herr Jesus Christus, du hast immer wieder davon gesprochen, dass das Reich Gottes bereits angebrochen ist. Du willst, dass wir an diesem Reich mitbauen, wenn wir eintreten für mehr Gerechtigkeit, mehr Versöhnung, mehr Frieden. Mit deinen Worten beten wir: <i>Vater unser...</i></p><p><b>Lied</b>:Gl 748, 1+2: Mit Ernst, o Menschenkinder,…</p><p><b>Gebet</b>:<br />Gott,<br />du bist uns nah bei Entscheidungen,<br />die täglich von uns gefordert werden.<br />Du schaust mit uns auf unseren Weg,<br />auf den ebenen und unebenen,<br />auf die krummen und geraden Wege.<br />Du begleitest uns mit deinem Segen. <sub><i>(ArGe Liturgie)</i></sub></p><p><b>Segen</b><br />So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott - der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.<br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><b>Lied</b>:Gl 749, 1+3: Seht, neuer Morgen...</p><p><a href="https://www.familien234.de/export/sites/familien-234/bibelbild/.content/.galleries/LesejahrA_Ausmalbilder-zum-Sonntagsevangelium/A_2_Advent.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Ausmalbild für Kinder</a></p>

]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-69012</guid><pubDate>Sat, 29 Nov 2025 10:22:18 +0100</pubDate><title>Hausgottesdienst am 1. Adventssonntag im Jahreskreis A</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail/ansicht/hausgottesdienst-am-1-adventssonntag-im-jahreskreis-a/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst am<br />1. Adventssonntag im Jahreskreis A<br />30. November 2025<br /><i>„End - Zeit“</i></b></p><p><i>Evtl. ein wenig Weihwasser bereit stellen für die Segnung des Adventskranzes und der vier Kerzen</i></p><p><b>Lied</b>:Gl 218,1+2: Macht hoch die Tür...</p><p><b>Kreuzzeichen</b></p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />Wir stehen am Beginn eines neuen Kirchenjahres. Der Adventskranz will uns durch die vier Wochen in der Vorbereitung auf das Weihnachtsfest - das Geheimnis der Menschwerdung Gottes mitten unter uns Menschen begleiten. Die Schrifttexte der Adventszeit wollen uns von Neuem konfrontieren mit dem Geheimnis unseres eigenen Lebens und unserer Suche nach Gott und seinen Antworten auf unsere Fragen.<br />Öffnen wir uns für die Begegnung mit Jesus; hören wir auf sein Wort. Doch zuvor wollen wir den Adventskranz und die Kerzen segnen:</p><p><b>Liedruf</b>: Gl 219: Mache dich auf und werde licht…</p><p>Dieses Licht soll uns im Advent begleiten. Jesus ist in unserer Mitte. Daran erinnert uns das Licht, wenn wir die Kerzen am Adventskranz entzünden. Deshalb segnen wir unseren Adventskranz und die Kerzen.<br /><i>Segnung des Adventskranzes</i><br />Eine/r: Gepriesen bist du, Herr, unser Gott, Schöpfer der Welt: Wir loben dich - gemeinsam: Wir preisen dich.<br />Eine/r: Du hast das Licht geschaffen und uns in dieses Licht hineingestellt. Wir loben dich. - gemeinsam: Wir preisen dich.<br />Eine/r: Du bist selbst das Licht der Welt und schenkst uns dein Heil. Wir loben dich. - gemeinsam: Wir preisen dich.<br />Eine/r: Du hast uns zu Lichtträgern gemacht, damit es in unserer Welt hell werden kann. Wir loben dich. - gemeinsam: Wir preisen dich.<br />Eine/r: Lasset uns beten [kurze Gebetsstille, die es ermöglicht allen zum Beten zu kommen]<br />Du Gott des Lichtes, du lässt uns Menschen<br />in unserem Suchen nach Leben und Freude nicht allein.<br />Darum schauen wir am Beginn des Advents auf zu dir,<br />denn von dir erhoffen wir alles.<br />Wir bitten dich:<br />Segne + diesen Kranz und auch diese Kerzen.<br /><b><i>[an dieser Stelle kann der Kranz und die Kerzen mit Weihwasser besprengt werden]</i></b><br />Sie sind ein Zeichen, dass du das Licht bist,<br />das alle Finsternis hell machen kann.<br />Hilf uns auf dem Weg durch den Advent immer mehr auch für andere zum Licht zu werden,<br />damit die Hoffnung deiner Frohen Botschaft durch uns aufleuchten kann.<br />Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Herrn. <sub><i>(ARGE Liturgie)</i></sub><br /><b><i>Entzünden der ersten Kerze am Adventskranz</i></b></p><p><b>Lied</b>:Gl 223, 1: Wir sagen euch an...</p><p><b>Gebet:</b><br />Herr, unser Gott,<br />alles steht in deiner Macht.<br />Du schenkst das Wollen und das Vollbringen -<br />noch über unseren guten Willen hinaus.<br />Hilf uns,<br />Christus entgegen zu gehen,<br />uns auf seine Ankunft vorzubereiten,<br />damit wir von ihm angenommen werden,<br />wenn er wiederkommt in Herrlichkeit.<br />Er, der in der Einheit des Heiligen Geistes<br />mit Dir lebt und herrscht in Ewigkeit.<br /><sup><i>(Nach: Peter Köster: Gebete zur Feier der Eucharistie - S. 137 )</i></sup></p><p><b>Aus dem Buch des Propheten Jesaja - Jes 2,1-5</b><br />Das Wort, das Jesaja, der Sohn des Amoz, in einer Vision über Juda und Jerusalem gehört hat. Am Ende der Tage wird es geschehen: Der Berg mit dem Haus des Herrn steht fest gegründet als höchster der Berge; er überragt alle Hügel. Zu ihm strömen alle Völker. Viele Nationen machen sich auf den Weg. Sie sagen: Kommt, wir ziehen hinauf zum Berg des Herrn und zum Haus des Gottes Jakobs. Er zeige uns seine Wege, auf seinen Pfaden wollen wir gehen. Denn von Zion kommt die Weisung des Herrn, aus Jerusalem sein Wort. Er spricht Recht im Streit der Völker, er weist viele Nationen zurecht. Dann schmieden sie Pflugscharen aus ihren Schwertern und Winzermesser aus ihren Lanzen. Man zieht nicht mehr das Schwert, Volk gegen Volk, und übt nicht mehr für den Krieg. Ihr vom Haus Jakob, kommt, wir wollen unsere Wege gehen im Licht des Herrn.</p><p><b>Lied</b>:Gl - Melodie: 821/ Text:<br />In den letzten Tagen wird’s gescheh'n. Da wird der Berg des Herren mit seinem Hause fest gegründet stehn und die Hügel überragen.<br />Refr.: Kommt, lasst uns ziehn hinauf zum Berg des Herrn, zum Hause unsres Gottes, dass er uns seine Wege lehren mög' und wir auf ihnen wandeln.<br />Recht sprechen wird den Völkern dann der Herr und ihnen Weisung geben. Die Völker sammeln ihre Schwerter ein, um zu Pflügen sie zu schmieden.<br />-Refr. -<br />Dann wird kein Volk mehr aufsteh'n mit dem Schwert gegen die andern Völker, Und niemand wird erlernen mehr den Krieg. Frieden herrscht an jedem Orte.<br />-Refr. -</p><p><b>Halleluja</b>:Gl 174,1 oder 716</p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - (Mt 24, 37-44)</b><br />Jesus sprach zu seinen Jüngern: Wie es in den Tagen des Noach war, so wird es bei der Ankunft des Menschensohnes sein. Wie die Menschen in den Tagen vor der Flut aßen und tranken und heirateten, bis zu dem Tag, an dem Noach in die Arche ging, und nichts ahnten, bis die Flut hereinbrach und alle wegraffte, so wird es auch bei der Ankunft des Menschensohnes sein. Dann wird von zwei Männern, die auf dem Feld arbeiten, einer mitgenommen und einer zurückgelassen.<br />Und von zwei Frauen, die mit derselben Mühle mahlen, wird eine mitgenommen und eine zurückgelassen. Seid also wachsam! Denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt. Bedenkt: Wenn der Herr des Hauses wüsste, zu welcher Stunde in der Nacht der Dieb kommt, würde er wach bleiben und nicht zulassen, dass man in sein Haus einbricht. Darum haltet auch ihr euch bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, in der ihr es nicht erwartet.<br />oder: In leichter SpracheDie Leute fragten Jesus: Wie ist das, wenn die Welt aufhört?Und wenn die neue Welt von Gott anfängt? Jesus sagte: Ihr könnt merken, wenn die Welt aufhört. Und wenn die neue Welt von Gott anfängt. Ihr merkt das genauso, wie ihr merkt, dass der Frühling kommt. Wenn der Frühling kommt, fangen die Blumen zu blühen an. Die Bäume werden grün. Die Vögel singen.Dann wissen alle Menschen: Jetzt kommt der Frühling.<br />Wenn die Welt aufhört, hört die Sonne auf zu scheinen. Und der Mond. Und die Sterne. Aber ihr seht das Zeichen von Gott am Himmel. Gott schickt die Engel aus.Die Engel holen alle Menschen von der ganzen Welt zusammen.<br />Jesus sagte: Alles, was ich euch erzähle, stimmt wirklich. Aber niemand weiß, wann das passiert. Nur Gott im Himmel weiß, wann alles passiert.Jesus sagte: Bleibt wachsam in eurem Herzen. Wachsam sein heißt: Aufpassen wie einer aufpasst, damit kein Dieb kommt. Wachsam sein heißt: Im Herzen daran denken, dass einmal die neue Welt von Gott anfängt. Wachsam sein heißt: Im Herzen daran denken, dass Gott alle Menschen zu sich holen will. Wenn ihr im Herzen wachsam bleibt, dann könnt ihr euch freuen: Weil die neue Welt von Gott anfängt.&nbsp;<sub><i>© katholisches bibelwerk</i></sub></p><p><b>Lied</b>:Gl 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht…</p><p><b>Predigtgedanken</b>:<br /><i>End-Zeit</i>: Ob es uns bewusst ist oder nicht. Wir leben im Grunde ständig in einer End-Zeit - wissen wir doch, dass unser irdisches Leben endlich. Erst am Mittwoch erhielt ich die Nachricht, dass ein Freund aus meiner Ministrantenzeit in Glattbach mit nur 59 Jahren an den Folgen eines schweren Schlaganfalls viel zu früh aus dem Leben gerissen wurde. Und die nicht abreißen wollenden Nachrichten über die Gewalt in unserer Welt, die Naturkatastrophen in Südostasien, die Brandkatastrophe in Hongkong stellen uns auch in diesen Tagen nachdrücklich vor Augen wie verletzlich, zerbrechlich und vergänglich unser Leben ist.<br />Diese Erfahrung ist so alt wie die Menschheit. Das Wort Jesu zur Wachsamkeit zeigt deutlich auf, dass es auch vor 2000 Jahren die Versuchung gab, in den Tag hinein zu leben, sich mit den eigenen liebgewordenen Gewohnheiten zufrieden zu geben, gedankenlos zu werden oder angesichts der vielfältigen Probleme wie der Vogelstrauß den Kopf in den Sand zu stecken.<br />Für viele ist die Adventszeit zur Zeit der Weihnachtseinkäufe, des Besuchs eines Weihnachtsmarktes, des Plätzchenbackens verkommen. Nichts gegen alle diese Traditionen, die durchaus zu diesen vier Wochen gehören. Doch sie dürfen nicht zum einzigen Inhalt werden.<br />Advent heißt übersetzt „Ankunft“. Das hat etwas mit Erwartung zu tun. Wo ich etwas oder jemanden erwarte, da baut sich in mir ein Spannung auf. Da bin ich positiv oder negativ gespannt. Vor einem klärenden Krisengespräch ist es oft eher eine negative Anspannung. In der Erwartung eines lieben Menschen, den ich vielleicht längere Zeit nicht gesehen habe, eine freudige Spannung.<br />Der Pfarrer Christian Olding sagt: <i>Es gibt Menschen, die erwarten sorgenvoll, <u>was</u> alles auf uns zukommt: Klimakrise, Kriege, Kostenexplosionen. Und es gibt Menschen, die erwarten, <u>wer</u> auf uns zukommt: Jesus Christus. Das sind wachsame und daher adventliche Menschen, die mitten in den Wirren unserer Zeit eine zuversichtliche Hoffnung haben</i>.<br />Das Wort Advent findet sich auch im englischen Begriff „adventure“ - Abenteuer. Ja, die vier Wochen der Vorbereitung auf das Weihnachtsfest können für uns auch zu einem Abenteuer werden, wenn wir uns von Neuem auf die Suche machen,<br />nach all dem, was uns zu unserer eigenen Menschwerdung führen will. Denn das bedeutet, dass wir uns hineinwagen in die Tiefe unseres Herzens und unserer Seele, dass wir unser Leben ehrlich anschauen und hinterfragen. Abenteurer sind Menschen, die sich in unbekannte Gebiete begeben, vertraute Wege verlassen und sich auf ganz neue Erfahrungen oder Begegnungen einlassen.<br />„<i>Haltet euch bereit! Der Menschensohn kommt zu einer Stunde, in der ihr es nicht erwartet.</i>“ Wir planen viel. Und eine sorgfältige Planung ist auch wichtig. Kaum einer kommt ohne digitalen oder analogen Terminplaner aus und häufig hört man auch die Klage: Mein Leben ist völlig verplant von beruflichen Terminen, von der Familie, von einem Ehrenamt, von Freizeit und Sport. Aber keiner und keine von uns hat die 100%ige Garantie, dass sich unsere Planungen auch immer 1:1 umsetzen lassen.<br /><i>Seid wachsam! Haltet euch bereit!</i> Diese beiden Mahnungen aus dem Mund Jesu rufen uns in Erinnerung: ER will, dass wir mit ihm rechnen, mit seiner manchmal auch überraschenden Ankunft. Meine End-Zeit kann schon heute oder morgen anbrechen.<br /><b><i>Für Familien mit Kindern:</i></b><br />Welche besonderen Zeiten im Leben kennst Du denn? Die verschiedenen Jahreszeiten, die Ferienzeit, den Fasching, die Kindergartenzeit, usw. Jede Zeit hat eine eigene Stimmung, besondere Bräuche und Feste. Heute beginnt die Adventszeit, in der vieles anders ist als sonst: der Adventskranz, der Adventskalender, besondere Gottesdienste und Lieder. Was magst Du besodners gerne an der Adventszeit? Und was ist Dir dabei wichtig? Sprecht doch einmal in der Familie darüber! <sub><i>(dkv - Mein Sonntagsblatt - 2014)</i></sub></p><p><b>Glaubensbekenntnis</b>:Wir dürfen gemeinsam unseren Glauben bekennen - gesprochen oder gesungen: Gl 355, 1-5; auf Melodie: 231</p><p><b>Fürbittgebet</b><br /><i>Die Fürbitten sind unser Gebet für die anderen. Es bedarf nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor, worum wir bitten wollen.<br />Wir können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es, die Namen derer laut auszusprechen, die man Gott ans Herz legen will, .<br />Wir dürfen Gott unsere Bitten aber auch still anvertrauen.<br />Als Antwortruf eignen sich: Gl 182 oder Gl 817<br /><b>oder:</b><br />Herr Jesus Christus, du willst Mensch werden in unserer oft kalten und unbarmherzigen Welt. Du rufst uns auf zu Wachsamkeit und Bereitschaft. Wir bitten Dich:</i><br />➢ Begleite die Pastoralreise von Papst Leo in die Türkei und in den Libanon mit deinem Geist und Segen.<br />➢ Schenke den Menschen in den Kriegs - und Krisengebieten dieser Erde die Erfüllung ihrer Sehnsucht nach Versöhnung und Frieden.<br />➢ Stärke die Hoffnung der Menschen, die unter den Folgen von Naturkatastrophen und Schicksalsschlägen zu leiden haben.<br />➢ Steh all denen bei, die sich durch Sorgen, Krankheit, Schmerzen oder Trauer überfordert sehen und nicht weiter wissen.<br />➢ Nimm alle unsere Verstorbenen auf in dein Reich des Lichtes und des Friedens.<br /><i>Herr, unser Gott! Mache uns offen für dein Wort. Mache uns offen für das Kommen deines Sohnes in unsere Welt, in unser Leben. Darum bitten wir dich, Jesus Christus, unseren Herrn.</i></p><p><b>Hinführung zum Vater unser</b>: Herr Jesus, du forderst uns auf: Seid wachsam! Wir erwarten Dein Kommen und dürfen mit deinen Worten beten: <i>Vater unser..</i></p><p><b>Lied</b>:Gl 749, 1+3: Seht, neuer Morgen...</p><p><b>Zum Nachdenken:</b><br /><i>Bereit werden</i><br />Aufbrechen zum Licht,<br />um mehr auf das zu achten<br />und dem mehr Raum zu geben,<br />was mein Herz aufatmen und aufblühen lässt.<br />Aufbrechen zum Licht,<br />um mein Augenmerk auf das zu richten,<br />was mich beseelt und wachsen lässt.<br />Aufbrechen zum Licht,<br />um mehr über das nachzusinnen<br />und von dem zu sprechen,<br />was mich beflügelt und aufleben lässt.<br />Aufbrechen zu m Licht,<br />um bereit und empfänglich zu werden<br />für den unsichtbaren Gott,<br />der uns in menschlicher Gestalt täglich neu begegnen will.<br /><sup><i>(Paul Weismantel - TE DEUM - Katholisches Bibelwerk)</i></sup></p><p><b>Gebet</b>:<br />Guter Gott,<br />wir danken dir für deine Ankunft bei uns durch Jesus Christus, deinen Sohn.<br />Komm durch Jesus, deinen Sohn,<br />damit Weihnachten wird in uns und bei uns und durch uns.<br />Zeige uns den Weg durch diese vergängliche Welt<br />und lenke unseren Blick auf das,<br />was bleibt und Zukunft hat in Jesus Christus, unserem Herrn. Amen<br /><sup><i>(Nach: Heriburg Laarmann: Bilder erzählen von Gott - S. 14 und Peter Köster: Gebete zur Feier der Eucharistie - S. 137)</i></sup></p><p><b>Segen</b><br />Es fängt mit dem Himmel so gewöhnlich an,<br />so alltäglich.<br />Wir müssen ihn entdecken,<br />wo wir ihn am wenigsten erwarten:<br />In unseren Dunkelheiten,<br />in den unscheinbaren Alltäglichkeiten,<br />in der Küche,<br />in unsympathischen Mitmenschen,<br />am Krankenbett,<br />beim Lego-Spielen,<br />beim Vorlesen,<br />beim Putzeimer <sub><i>(Claudia Brehm - in: Auszeit für die Seele 2025 - Vivat - 30.11.)</i></sub></p><p>So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott - der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.<br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><b>Lied</b>:Gl 750, 1: Im Advent, im Advent ist ein Licht erwacht...</p><p><a href="https://www.familien234.de/export/sites/familien-234/bibelbild/.content/.galleries/LesejahrA_Ausmalbilder-zum-Sonntagsevangelium/A_1.Advent.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Ausmalbild für Kinder</a></p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-68841</guid><pubDate>Sat, 22 Nov 2025 11:54:35 +0100</pubDate><title>Hausgottesdienst am Christkönigsfest im Jahreskreis C</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail/ansicht/hausgottesdienst-am-christkoenigsfest-im-jahreskreis-c/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst am<br />Christkönigsfest im Jahreskreis C<br />23. November 2025</b></p><p><b>Lied</b>:Gl 375, 1-4: Gelobt seist du, Herr Jesu Christ...</p><p><b>Kreuzzeichen</b><br />evtl. Entzünden einer Kerze</p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />Mit dem heutigen Christkönigssonntag beenden wir feierlich das alte Kirchenjahr. In einer Woche begehen wir schon den 1. Adventssonntag und bereiten uns in den kommenden Wochen auf das Geheimnis der Menschwerdung Gottes mitten unter uns vor.<br />Heute führt uns das Festgeheimnis noch einmal zum Karfreitag, hinauf auf Golgotha. Es ist ein ganz besonderer König, auf den wir heute schauen.</p><p><i>Stimmen wir mit ein in das Lob Gottes:</i><br /><b>Loblied</b>:Gl 400, 1+2: Ich lobe meinen Gott...</p><p><b>Gebet:</b><br />Gott, König des Himmels und der Erde,<br />wir bewundern dich,<br />weil du uns deine Liebe und Menschenfreundlichkeit gezeigt hast<br />durch Jesus Christus,<br />den wir heute als unseren König feiern.<br />Durch ihn wissen wir,<br />dass jeder Mensch ein König, eine Königin ist, ein Bild von dir.<br />Erfülle uns mit seiner Liebe,<br />damit dein Reich sich ausbreite in uns und durch uns.<br />Darum bitten wir durch Christus, unseren König,<br />heute und in Ewigkeit. <sub><i>(Nach: Heriburg Laarmann - Bunt und schön ist unser Leben - S. 158f.)</i></sub></p><p><b>Halleluja</b>:Gl 721 oder 716</p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - (Lk 23, 35b-43)</b><br />Die führenden Männer des Volkes verlachten Jesus und sagten: Anderen hat er geholfen, nun soll er sich selbst helfen, wenn er der erwählte Messias Gottes ist. Auch die Soldaten verspotteten ihn; sie traten vor ihn hin, reichten ihm Essig und sagten: Wenn du der König der Juden bist, dann hilf dir selbst! Über ihm war eine Tafel angebracht; auf ihr stand: Das ist der König der Juden. Einer der Verbrecher, die neben ihm hingen, verhöhnte ihn: Bist du denn nicht der Messias? Dann hilf dir selbst und auch uns! Der andere aber wies ihn zurecht und sagte: Nicht einmal du fürchtest Gott? Dich hat doch das gleiche Urteil getroffen. Uns geschieht recht, wir erhalten den Lohn für unsere Taten; dieser aber hat nichts Unrechtes getan. Dann sagte er: Jesus, denk an mich, wenn du in dein Reich<br />kommst. Jesus antwortete ihm: Amen, ich sage dir: Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein.<br /><b><i>oder: In leichter Sprache</i></b><br />Viele Leute dachten, dass Jesus ein König ist. Ein König mit viel Geld. Ein König für die Politik. Ein König, der alles kann. Ein König, der alles befehlen kann. In Wirklichkeit ist Jesus ein König für die Herzen. Ein König, der von Gott kommt. Und der den Menschen Gutes tut. Der zum Beispiel die Kranken gesund macht. Und den Menschen von Gott erzählt. So dass die Menschen froh werden. Trotzdem konnten viele Leute Jesus nicht leiden. Diese Leute erzählten schlimme Sachen über Jesus. Die Leute wollten sogar, dass Jesus stirbt. Die Leute erzählten die schlimmen Sachen bei einem Richter. Der Richter sagte: Jesus soll zur Strafe für die schlimmen Sachen sterben. Jesus soll am Kreuz sterben.<br />Soldaten nagelten Jesus an ein Kreuz. Oben am Kreuz hing ein Schild. Auf dem Schild war geschrieben: Jesus ist ein König. Die Soldaten und die anderen Leute sagten zu Jesus: Du willst ein König sein? Du bist doch nur ein Angeber. Zeig uns, dass du ein König bist.Und dass du mächtig bist. Du sollst jetzt ganz allein vom Kreuz runter gehen. Du sollst dich selber retten. Dann merken wir, dass du ein König bist. Neben Jesus hingen noch zwei andere Männer am Kreuz. Die zwei Männer waren Verbrecher. Der erste Verbrecher lachte Jesus aus. Der Verbrecher sagte: Los. Mach schon. Geh vom Kreuz runter. Und dann hol uns auch vom Kreuz runter. Der zweite Verbrecher sagte zu dem ersten Verbrecher: Du hast keine Ahnung von Jesus. Du bist nämlich ein Verbrecher. Genauso wie ich.Aber Jesus ist kein Verbrecher. Jesus kommt von Gott. Jesus hat immer nur gute Dinge getan. Jesus ist ein König von Gott. Dann sagte der zweite Verbrecher zu Jesus: Jesus, bald bist du wieder bei Gott. Dann denke an mich. Ich möchte auch gerne zu Gott. Jesus sagte zu dem Verbrecher: Ja. Das verspreche ich dir. Heute gehen wir beide zusammen zu Gott.<br /><sup><i>© katholisches bibelwerk</i></sup></p><p><b>Lied</b>:Gl 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht…</p><p><b>Predigtgedanken:</b><br />Die Großen und Mächtigen unserer Welt gebären sich derzeit weniger als diplomatische Staatenlenker, sondern eher als Autokraten mit teils diktatorischen Zügen. Egal, ob wir Richtung USA, Russland oder China blicken. Sie haben weniger das Wohl der ihnen anvertrauten Menschen und der Welt im Blick, sondern streben danach ihre ureigenen Machtinteressen mit allen Mitteln durchzusetzen. Sie wollen von allen umjubelt werden, demütigen ihre politischen Gegner, setzen mehr auf militärische Gewalt als auf Aussöhnung und Diplomatie. Sie nehmen es nicht so genau mit der Wahrheit, wenn es um die Umsetzung ihrer Anliegen geht.<br />Sie treten auf wie Könige der absolutistischen Zeit, geben Prunkbauten in Auftrag, um sich selber Denkmäler zu setzen. In einer Karikatur setzte sich der amerikanische Präsident selbst eine Krone auf den Kopf mit den Worten: Ich bin doch kein König. Ich bin ein Kaiser.<br />Wie anders wird uns heute Jesus als der Christus-König vor Augen gestellt. Seine Krone ist nicht aus schmückendem Gold und aus Diamanten, sondern aus schmerzenden, verletzenden Dornen. Er nimmt nicht Platz auf einem kostbaren Thron. Sein Thron ist das Kreuz, das ihm den Tod bringen wird. Er drängt sich nicht nach vorne, sondern mahnt:<br />Der Erste unter euch, soll der Diener aller sein. Er verfälscht nicht die Wahrheit, setzt seine Interessen nicht mit Lügen durch, sondern sagt von sich selber: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Er hatte vor allem die Ausgegrenzten, die Ausgestoßenen, die Kleinen, die Bedürftigen im Blick und begegnete ihnen immer wieder mit der Frage: Was willst du, dass ich dir tue? Er ruft nicht auf zu Krieg und Eroberung, sondern mahnt: Wer zum Schwert greift, wird durch das Schwert umkommen.<br />Der Pfarrer Christian Olding schreibt dazu: <em>Im gekreuzigten Jesus zeigt sich Gott in seiner ganzen Verletzlichkeit und genau darin liegt die Provokation: Dornenkrone statt Dominanz, Ohnmacht statt Macht...Näher konnte er mir nicht kommen, um zu zeigen: Ich stehe an deiner Seite in all deinem Leid...In einer Gesellschaft, die durch Autoritätshörigkeit, Populismus und Machtspiele zerrissen wird, ist das ein subversives Modell: ein König, der nicht regiert, sondern dient. <sub>(CiG 47 - S. 1)</sub></em><br />Das Christkönigsfest, das uns Jesus immer wieder als den so ganz anderen König vor Augen stellt, ist für uns eine immer wiederkehrende Erinnerung, an ihm - dem so ganz anderen König - Maß zu nehmen und uns nicht von den Mechanismen dieser Welt all zu sehr anstecken zu lassen. Jesus betont immer wieder: Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Mein Reich entsteht dort, wo Gerechtigkeit, Freiheit und Frieden Raum finden.<br />Und wie nötig hätte es unsere derzeit so geschundene Welt, dass diese Räume wachsen, die erfüllt sind von Gerechtigkeit, Freiheit, Bereitschaft zur Aussöhnung und zum Frieden. Die Angriffe in Gaza gehen weiter; ein fragwürdiger Friedensplan soll Friede für die Ukraine bringen; in Afrika wüten Bürgerkriege, bei denen unschuldige Schulkinder immer wieder als Geiseln genommen werden - um nur drei Beispiele zu nennen.<br />Bei jeder Tauffeier heißt es bei der Salbung des Neugetauften mit dem Chrisamöl: <i>Der Vater unseres Herrn Jesus Christus hat dir aus dem Wasser und dem Heiligen Geist neues Leben geschenkt. Aufgenommen in das Volk Gottes wirst du mit dem heiligen Chrisam gesalbt, damit du für immer ein Glied Christi bleibst, der Priester, König und Prophet ist in Ewigkeit.</i><br />Das bedeutet nichts anderes als dass wir als Söhne und Töchter Gottes, Schwestern und Brüder Jesu auch Anteil erhalten an dieser seiner Königswürde und damit auch die Aufgabe zu haben, an diesem Reich Gottes mitzubauen, es immer wieder mit unseren kleinen Kräften da und dort erfahrbar werden zu lassen, uns einzusetzen für mehr Gerechtigkeit, mehr Freiheit, mehr Versöhnung und Frieden - immer wieder.<br /><b><i>Für Familien mit Kindern:</i></b><br />Schon immer haben Könige die Menschen fasziniert. Sie strahlen Macht und Würde aus. Wohlstand, aber auch Verantwortung für die Menschen, die zu ihrem Reich gehören. Denn ein guter König sorgt dafür, dass es seinen Untertanen gut geht. Kein Wunder, dass Christus so oft als König der Welt bezeichnet wird. Er verkörpert alles, was man sich von einem guten König wünscht und erwartet.<br /><i>Herr Jesus Christus, du bist wie ein guter König. Du sorgst für die Menschen, die dir anvertraut sind und hast immer ein offenes Ohr für unsere Sorgen und Nöte.Wir loben und preisen dich. Amen <sub>(Nach: dkv - Mein Sonntagsblatt - 2013)</sub></i></p><p><b>Glaubensbekenntnis</b>:Wir dürfen gemeinsam unseren Glauben bekennen - gesprochen oder gesungen: Gl 456, 1+4: Herr, du bist mein Leben...</p><p><b>Fürbittgebet</b><br /><i>Die Fürbitten sind unser Gebet für die anderen. Es bedarf nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor, worum wir bitten wollen.<br />Wir können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es, die Namen derer laut auszusprechen, die man Gott ans Herz legen will, .<br />Wir dürfen Gott unsere Bitten aber auch still anvertrauen.<br />Als Antwortruf eignen sich: Gl 182 oder Gl 817<br /><b>oder:</b><br />Herr Jesus Christus, als eine Gemeinschaft, die an dich glaubt und auf dich hofft, sind wir hier zusammen. Im Vertrauen auf deine Nähe bringen wir dir unsere Bitten:</i><br />➢ Für alle, die im Vertrauen auf deinen heiligen Geist neue Wege in unserer Kirche suchen; für jene, die sich mit Veränderungen und Reformen schwertun und für alle, die sich bereits resigniert, enttäuscht und verletzt von der Kirche abgewandt haben.<br />➢ Für alle, die sich in unserer zerrissenen Welt nach Frieden und Gerechtigkeit sehnen; für alle, die in Krisen - und Kriegsgebieten leben müssen, denen derzeit ein Leben in Sicherheit und Geborgenheit verwehrt bleibt.<br />➢ Für alle, die Einsamkeit erfahren, deren Beziehung gescheitert ist oder um einen lieben Menschen trauern und neuen Halt und neue Hoffnung für ihr Leben suchen.<br />➢ Für unsere verstorbenen Angehörigen und Freunde; für die Opfer von Unfällen, Kriegen und Katastrophen und alle, an die niemand mehr denkt. Lass sie bei dir die Gemeinschaft des Himmels erfahren.<br /><i>Herr, unser Gott! Dir vertrauen wir unsere Bitten und Anliegen an. Stärke uns auf dem gemeinsamen Weg zu Dir. Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Herrn.</i></p><p><b>Hinführung zum Vater unser</b><br />Herr Jesus Christus, bis in den Tod hinein hast Du dem Vater im Himmel vertraut. Mit Deinen Worten dürfen wir beten:<i>Vater unser…</i></p><p><b>Lied</b>:Gl 792: Christus, Schöpfer aller Welt</p><p><b>Gebet</b>:<br />Guter Gott,<br />Dein Sohn Jesu war und ist ein König.<br />Sein Königreich ist nicht von dieser Welt.<br />Sein Reich hat aber schon angefangen.<br />Wenn wir wie Jesu den Menschen Liebe, Frieden,<br />Freundschaft und Gerechtigkeit bringen<br />und uns am Leben freuen,<br />dann wird sein Reich immer größer.<br />Bleibe Du immer bei uns.<br />Darum bitten wir durch Jesus,<br />unseren Bruder und König.<br />Amen<br /><sup><i>(Heike Helmchen: Vitamin Gott: S. 96)</i></sup></p><p><b>Segen</b><br />So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott - der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.<br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><strong>Lied</strong>:Gl 793, 1+3+4: Zum ew'gen Hohenpriester…</p><p><a href="https://www.erzbistum-koeln.de/export/sites/ebkportal/seelsorge_und_glaube/ehe_und_familie/.content/.galleries/ausmalbilder/C_Christkoenig_34.So.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Ausmalbild für Kinder</a></p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-68704</guid><pubDate>Sat, 15 Nov 2025 13:17:41 +0100</pubDate><title>Hausgottesdienst am 33. Sonntag im Jahreskreis - C</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail/ansicht/hausgottesdienst-am-33-sonntag-im-jahreskreis-c/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst am<br />33. Sonntag im Jahreskreis - C<br />16. November 2025</b></p><p><b>Lied</b>:Gl 431, 1-3: Sonne der Gerechtigkeit…oder:<br />Gl 814, 1-4: Da wohnt ein Sehnen tief in uns...</p><p><b>Kreuzzeichen</b><br />evtl. Entzünden einer Osterkerze oder einer anderen Kerze</p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />Kirchlich feiern wir heute den vorletzten Sonntag in diesem zu Ende gehenden Kirchenjahr. Gesellschaftlich begehen wir heute auch den Volkstrauertag und erinnern uns der Opfer der beiden Weltkriege; aber auch alle derer, die Opfer von Verblendung und sinnloser Gewalt geworden sind. Auch unsere Zeit kennt die Erfahrung von Leid, Hunger, Armut und Elend, Gewalt und Krieg, von zu frühem Sterben. Alles das vertrauen wir dem Herrn jetzt an, der wieder in unserer Mitte sein will.</p><p><br />Stimmen wir ein in das Lob Gottes:<br /><b>Loblied</b>:Gl 171: Preis und Ehre…oder:<br />Gl 806, 1+2+4+6: Preiset den Herrn, denn er ist gut...</p><p><b>Gebet</b>:<br />Gütiger Gott,<br />du schenkst uns jeden Tag neues Leben.<br />Du bist Herr aller Zeiten.<br />Du gibst uns Zeit, Gutes zu tun.<br />Wir wollen diese Stunde nutzen,<br />um dir für alles zu danken.<br />Wir loben und preisen dich durch Jesus Christus, unseren Herrn,<br />der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und wirkt in Ewigkeit.<br />Amen <sub><i>(Anton Dinzinger/ Heidi Ehlen - Gottes bunter Regenbogen - S. 168)</i></sub></p><p><b>Halleluja</b>: Gl 174,7 oder 716</p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas (Lk 21, 5-19)</b><br />Als einige darüber sprachen, dass der Tempel mit schönen Steinen und Weihegeschenken geschmückt sei, sagte Jesus: Es wird eine Zeit kommen, da wird von allem, was ihr hier seht, kein Stein auf dem andern bleiben; alles wird niedergerissen werden. Sie fragten ihn: Meister, wann wird das geschehen und an welchem Zeichen wird man erkennen, dass es beginnt? Er antwortete: Gebt Acht, dass man euch nicht irreführt! Denn viele werden unter meinem Namen auftreten und sagen: Ich bin es!, und: Die Zeit ist da. - Lauft ihnen nicht nach! Und wenn ihr von Kriegen und Unruhen hört, lasst euch dadurch nicht erschrecken! Denn das muss als erstes geschehen; aber das Ende kommt noch nicht sofort. Dann sagte er zu ihnen: Ein Volk wird sich gegen das andere erheben und ein Reich gegen das andere. Es wird gewaltige Erdbeben und an vielen Orten Seuchen und Hungersnöte<br />geben; schreckliche Dinge werden geschehen und am Himmel wird man gewaltige Zeichen sehen. Aber bevor das alles geschieht, wird man euch festnehmen und euch verfolgen. Man wird euch um meines Namens willen den Gerichten der Synagogen übergeben, ins Gefängnis werfen und vor Könige und Statthalter bringen. Dann werdet ihr Zeugnis ablegen können. Nehmt euch fest vor, nicht im voraus für eure Verteidigung zu sorgen; denn ich werde euch die Worte und die Weisheit eingeben, sodass alle eure Gegner nicht dagegen ankommen und nichts dagegen sagen können.<br />Sogar eure Eltern und Geschwister, eure Verwandten und Freunde werden euch ausliefern und manche von euch wird man töten. Und ihr werdet um meines Namens willen von allen gehasst werden. Und doch wird euch kein Haar gekrümmt werden. Wenn ihr standhaft bleibt, werdet ihr das Leben gewinnen.<br /><b><i>oder: In leichter Sprache:</i></b><br />Einmal standen einige Leute vor dem Tempel. Der Tempel ist ein besonders kostbares Haus zum Beten. Darum ist der Tempel aus dicken Steinen gebaut. Die Steine haben viele Verzierungen. Zum Beispiel Verzierungen aus Gold und Edelsteinen. Der Tempel sieht feierlich aus. Viele Leute staunten über die dicken Steine. Und die schönen Verzierungen.Und das Gold und die Edelsteine.<br />Jesus sagte zu den Leuten: Einmal kommt die Zeit. Dann fallen alle Steine auseinander.Das Gold und die Edelsteine sind nur noch Schrott. Die Leute fragten Jesus: Wann passiert das denn? Jesus sagte zu den Menschen: Das passiert erst später. Die Zeit, wann das passiert, ist nicht so wichtig. Es ist wichtiger, dass ihr euch auf Gott verlasst. Sich auf Gott verlassen ist schwer. Weil Krieg in der Welt ist. Und Terroranschläge. Und Erdbeben. Und Hungersnot. Und viele andere schreckliche Dinge. Viele Leute sagen dann: Es gibt keinen Gott. Ihr braucht nicht an Gott glauben. Einige Politiker werfen die Leute, die an Gott glauben, ins Gefängnis. Jesus tröstete die Menschen.Jesus sagte: Ich bin auch im Gefängnis bei euch. Ich mache euer Herz stark. Dann kann euch niemand etwas antun. Verlasst euch auf mich. Dann könnt ihr immer bei Gott leben.<br /><sup><i>© katholisches bibelwerk</i></sup></p><p><b>Lied</b>:Gl 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht...</p><p><b>Predigtgedanken:</b><br />„<i>Wir sind völlig anderer Meinung als diese Unglückspropheten, die immer das Unheil voraussagen, als ob die Welt vor dem Untergang stünde.</i>“ Diese Worte sprach der Hl. Papst Johannes XXIII. bei der Eröffnung des II. Vatikanischen Konzils im Oktober 1962. Sie waren gerichtet an die Kritiker seiner Konzilspläne, die mit diesem Konzil den Untergang der katholischen Kirche einhergehen sahen.<br />Im heutigen Evangelium wird Jesus selbst als Unheilsprophet dargestellt. Kriege und Unruhen sieht er kommen. Volk wird sich gegen Volk erheben. Kein Stein wird auf dem anderen bleiben. Als diese Worte niedergeschrieben werden, ist dies alles schon zur Realität geworden, war doch der Tempel von Jerusalem 70 nach Chr. zusammen mit der ganzen Stadt Jerusalem zerstört worden. Und wenn wir auf unsere Zeit schauen, erkennen wir schmerzlich: 80 Jahre nach dem Ende des verheerenden II. Weltkriegs, der Millionen<br />Opfer gekostet und unzählige Städt und Kulturgüter in Schutt und Asche gelegt hat, ist die Ordnung, auf der Friede in Europa und in weiten Teilen der Welt gebaut wurde, überaus marode und brüchig geworden. Die Menschheit scheint letztendlich nichts aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen.<br />„Stärke, was dich trägt!“ - ist das Motto der diesjährigen Diaspora - Aktion. Dieses Motto schlägt einen Bogen zum Leitwort des derzeit stattfindenden Heiligen Jahres: „Pilger der Hoffnung“. Und dieses Hl. Jahr fällt auch in das Jahr, in dem wir uns an das Ende des bereits erwähnten II. Vatikanischen Konzils vor 60 Jahren 1965 erinnern. Mit diesem Konzil wollte die Kirche als „pilgerndes Gottesvolk“ einen neuen Aufbruch wagen und die „Zeichen der Zeit“ auf dem Hintergrund der Frohen Botschaft neu zu deuten.<br />Pilger brauchen leichtes Gepäck. Sie brechen auf, weil sie eine Sehnsucht spüren. Der Theologe Karl Rahner war der Ansicht, die eigentliche Provokation der Christenmenschen<br />sei die Hoffnung auf eine gute Zukunft.<br />Papst Franziskus schreibt am Ende seiner Autobiographie mit dem Titel „Hoffe“: <i>Für uns Christen hat die Zukunft einen Namen und dieser Name ist Hoffnung. Zu hoffen heißt nicht, in einen naiven Optimismus zu verfallen, der vor dem dramatischen Leider der Welt die Augen verschließt . Die Hoffnung ist die Tugend des Herzens, das sich nicht im Dunkeln verschließt, nicht bei der Vergangenheit stehen bleibt, nicht in der Gegenwart verkümmert, sondern in eine neue Zukunft blickt</i>.<br />Die bereits letzten Sonntag zitierte Heike Helmchen-Menke schreibt in der aktuellen Ausgabe von „Christ in der Gegenwart“: <i>Kein Schreckesszenario entbindet von der Verantwortung, sich für ein gutes und gerechtes Leben auf der Erde einzusetzen. Im Gegenteil! Der Mut dazu kann aus Jesu Zusagen kommen. Am Ende wird alles gut sein...Lasst euch nicht irremachen von denen, die Angst schüren</i>.<br />Also „<i>Keine Panikstimmung</i>“, wie es auch eine Begebenheit aus dem 19. Jahrhundert während der Sitzung eines Bundesparlaments in den Vereinigten Staaten beschreibt. Während der besagten Sitzung stellte sich eine Sonnenfinsternis ein, <i>und eine Panikstimmung drohte auszubrechen. Darauf gab der gerade redende Delegierte zu bedenken: „Meine Herren Abgeordneten! Es gibt jetzt nur zwei Fragen mit dem gleichen Resultat. Entweder der Herr kommt, dann soll er uns bei der Arbeit finden oder er kommt nicht, dann besteht kein Grund, unsere Arbeit zu unterbrechen. <sub>(Hffsümmer Kurzgeschichten 1 - 242 - S. 135)</sub></i><br /><b>Für Familien mit Kindern:</b><br />Heftige Stürme können manchmal Häuser und Mauern zu Fall bringen. in den Nachrichten oder in der Zeitung sieht man das immer wieder. Auch Stürme im Leben können einen aus der Bahn werfen, wie man sagt. Das bedeutet, dass manchmal etwas wegbricht, was einem wichtig war: Eine Freundschaft zerbricht, ein Tier oder ein Mensch stirbt. Musstest Du das auch schon einmal erleben? Was hat Dir geholfen und wer war dann für Dich da? Leider gibt es immer wieder schreckliche Dinge, die passieren.<br /><i>Tröstender Gott, keiner wünscht sich, dass schlimme Dinge passieren, und doch geschieht es. Das macht mir Angst. Ich hatte Angst als...(hier kannst du eigene Gedanken einfügen).<br />Guter Gott, gut, dass Du immer bei mir bist. Amen</i><br /><sup><i>(dkv - Mein Sonntagsblatt - 2019)</i></sup></p><p><b>Glaubensbekenntnis</b>:Wir dürfen gemeinsam unseren Glauben bekennen:<br />sprechen oder singen: Gl 354: Gott ist dreifaltig einer...</p><p><b>Fürbittgebet</b><br /><i>Die Fürbitten sind unser Gebet für die anderen. Es bedarf nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor, worum wir bitten wollen.<br />Wir können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es, die Namen derer laut auszusprechen, die man Gott ans Herz legen will, (v.a. aber auch die Menschen, die uns während des Predigtgesprächs eingefallen sind). Wir dürfen auch beten für verstorbene Freunde und Angehörigen. Wir dürfen Gott unsere Bitten aber auch still anvertrauen.<br />Als Antwortruf eignen sich: Gl 182 oder Gl 817<br /><b>oder:</b><br />Herr Jesus Christus, bei Dir suchen wir Trost und neue Hoffnung. Du trägst uns. Du gibst uns Halt. Dir vertrauen wir unsere Welt und die Menschen auf ihr an:</i><br />➢ Für alle, die versuchen auf dem Boden der Frohen Botschaft anderen neues Vertrauen und neue Zuversicht zu schenken.<br />➢ Für alle, in deren Verantwortung es liegen sollte, sich für Frieden, Gerechtigkeit und menschenwürdige Lebensverhältnisse einzusetzen.<br />➢ Für alle, die Angst haben vor den weiteren Entwicklungen in der Zukunft.<br />➢ Für die Kinder, die durch Krieg und Gewalt ihre Eltern und Familien verloren haben.<br />➢ Für alle, die von Armut, Hunger oder Krankheit bedroht sind.<br />➢ Für die Toten der beiden Weltkriege und für alle, die durch Terror und Gewalt ihr Leben verloren haben.<br />➢ Für alle, die wir auch über den Tod hinaus in unserem Herzen und in unserer Erinnerung mit uns tragen.<br /><i>Herr, unser Gott! Auch und gerade in schweren Zeiten setzen wir auf dich unserer Hoffnung und unser Vertrauen. Schenke uns die Erfahrung, dass du uns trägst und hältst. Darum bitten wir im Heiligen Geist durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn.</i></p><p><b>Vater unser:</b><br />Herr Jesus, in allen Zweifeln und in aller Anfechtung dürfen wir auf das Kommen des reiches Gottes vertrauen. Mit deinen Worten dürfen wir beten: <b><i>Vater unser…</i></b><br /><sup><i>(Nach: Laacher Messbuch 2022)</i></sup></p><p><b>Lied</b>:Gl 382, 1+3: Ein Danklied sei dem Herrn…oder:<br />Gl 805, 1+2+5: Sing mit mir ein Halleluja...</p><p><b>Gebet</b>:<br />Allmächtiger Gott,<br />du bist der Herr der Zeit und Ewigkeit.<br />Du bist bei uns und begleitest uns jeden Tag.<br />Jesus macht uns Mut,<br />immer wieder weiter zu gehen auf dem Weg unseres Lebens.<br />Hilf uns, die Zeit zu nutzen und das Gute zu tun.<br />Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Herrn.<br />Amen <sub><i>(Anton Dinzinger/ Heidi Ehlen - Gottes bunter Regenbogen - S. 171)</i></sub></p><p><b>Segen</b>:<br />So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott -<br />der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.<br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><b>Lied</b>:Gl 451,1+3: Komm, Herr, segne uns,…</p><p><a href="https://www.erzbistum-koeln.de/export/sites/ebkportal/seelsorge_und_glaube/ehe_und_familie/.content/.galleries/ausmalbilder/C_33.So.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Ausmalbild für Kinder</a></p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-68620</guid><pubDate>Tue, 11 Nov 2025 17:35:10 +0100</pubDate><title>Hausgottesdienst am 09. November 2025</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail/ansicht/hausgottesdienst-am-09-november-2025/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst am<br />09. November 2025<br />Weihetag der Lateranbasilika<br />( + Gedenken an die Reichspogromnacht)</b></p><p><b>Lied</b>:Gl 893, 1-3: Jerusalem, du sel'ge Stadt…</p><p><b>Kreuzzeichen</b><br />evtl. Entzünden einer Osterkerze oder einer anderen Kerze</p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />Der 9. November ist ein schicksalhafter Tag in der deutschen Geschichte. Am 9. November 1918 rief Philipp Scheidemann von einem Balkon des Reichstagsgebäudes die Republik aus. Am 9. November 1923 versuchte Adolf Hitler mit dem Marsch auf die Feldherrnhalle in München vergeblich einen Putsch gegen die damalige Reichsregierung. Am 9. November 1938 brannte in Deutschland jüdische Gotteshäuser, wurden jüdische Geschäfte zerstört und jüdische Mitbürger verhaftet, verletzt und auch umgebracht. Am 9. November 1989 fiel die Mauer, die unser Heimatland von August 1961 an getrennt hatte.<br />Wahrlich ein geschichtsträchtiger Tag. Liturgisch feiern wir heute den Weihetag der Lateranbasilika in Rom. Sie ist die eigentliche Kathedralkirche des Bischofs von Rom, von Papst Leo XIV. <i>„Mutter und Haupt aller Kirchen“</i> - das ist der Ehrentitel, den diese Kirche trägt. Wie jedes Kirchweihfest will uns auch das heutige daran erinnern, dass wir alle als Getaufte und Gefirmte „lebendige Steine“ in diesem Bau der Kirche sein sollen.</p><p>Stimmen wir ein in das Lob Gottes:<br /><b>Loblied</b>:Gl 169, 1-3: Gloria, Ehre sei Gott...</p><p><b>Gebet</b>:<br />Allmächtiger Gott,<br />Du erbaust Dir ein ewiges Haus aus lebendigen Steinen.<br />Mache Deine Kirche reich an Früchten des Geistes,<br />den Du ihr geschenkt hast,<br />und lass alle Gläubigen in ihm wachsen,<br />bis Dein ganzes Volk<br />im himmlischen Jerusalem angekommen ist<br />und teilhat an Deinem unvergänglichen Leben.<br />Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn.<br /><sup><i>(Peter Köster - Gebete zur Feier der Eucharistie - S. 218)</i></sup></p><p><b>Lesung aus dem 1. Brief des Apostels Paulus an die Korinther ( 1 Kor 3, 9c-11.16-17)</b><br />Ihr seid Gottes Bau. Der Gnade Gottes entsprechend, die mir geschenkt wurde, habe ich wie ein guter Baumeister den Grund gelegt; ein anderer baut darauf weiter. Aber jeder soll darauf achten, wie er weiterbaut. Denn einen anderen Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist: Jesus Christus. Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist<br />Gottes in euch wohnt? Wer den Tempel Gottes verdirbt, den wird Gott verderben. Denn Gottes Tempel ist heilig, und der seid ihr.</p><p><b>Antwortgesang</b>:Gl 478, 3+4: Die Kirche ist erbauet auf Jesus Christ allein</p><p><b>Halleluja</b>:Gl 175, 4 oder 716<br />Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes (Joh 2, 13-2)<br />Das Pas - chafest der Juden war nahe und Jesus zog nach Jerusalem hinauf. Im Tempel fand er die Verkäufer von Rindern, Schafen und Tauben und die Geldwechsler, die dort saßen. Er machte eine Geißel aus Stricken und trieb sie alle aus dem Tempel hinaus, dazu die Schafe und Rinder; das Geld der Wechsler schüttete er aus und ihre Tische stieß er um.<br />Zu den Taubenhändlern sagte er: Schafft das hier weg, macht das Haus meines Vaters nicht zu einer Markthalle!<br />Seine Jünger erinnerten sich an das Wort der Schrift: <i>Der Eifer für dein Haus verzehrt mich</i>. Da stellten ihn die Juden zur Rede: Welches Zeichen lässt du uns sehen als Beweis, dass du dies tun darfst? Jesus antwortete ihnen: Reißt diesen Tempel nieder, in drei Tagen werde ich ihn wieder aufrichten. Da sagten die Juden: Sechsundvierzig Jahre wurde an diesem Tempel gebaut und du willst ihn in drei Tagen wieder aufrichten?<br />Er aber meinte den Tempel seines Leibes. Als er von den Toten auferstanden war, erinnerten sich seine Jünger, dass er dies gesagt hatte, und sie glaubten der Schrift und dem Wort, das Jesus gesprochen hatte.<br /><b><i>oder: In leichter Sprache:</i></b><br />Jesus lebte vor 2000 Jahren. Vor 2000 Jahren waren viele Sachen anders. Zum Beispiel das Haus zum Beten. Das Haus zum Beten hieß Tempel. Im Tempel konnten die Menschen nahe bei Gott sein. Viele Menschen gingen in den Tempel. Die Menschen wollten nahe bei Gott sein. Und Gott etwas schenken. Viele Menschen wollten Gott ein Tier schenken.<br />Zum Beispiel ein Schaf. Oder eine Kuh. Oder eine Taube. Die Menschen konnten im Tempel die Tiere kaufen: Die Kühe und Schafe waren im Tempel festgebunden. Die Tauben waren im Taubenkäfig. Die Verkäufer von den Tieren verdienten viel Geld.<br />Die Tiere im Tempel machten viel Krach. Keiner konnte leise beten. Und mit Gott sprechen.<br />Einmal kam Jesus in den Tempel. Jesus wollte beten. Jesus wollte mit seinem Vater im Himmel sprechen. Aber überall standen Kühe. Und Schafe. Und Tauben im Taubenkäfig.Und Tische. Und das viele Geld von den Verkäufern. Überall war Krach.Das alles machte Jesus traurig. Und wütend. Weil keiner mit Gott sprechen konnte.<br />Jesus tobte. Jesus jagte die Tiere und die Verkäufer aus dem Tempel raus. Und warf das viele Geld auf den Boden. Und schubste alle Tische um. Jesus schrie: Bringt die Taubenkäfige weg. Macht alles sauber. Der Tempel ist zum Beten. Der Tempel ist das Haus für Gott. Gott ist mein Vater im Himmel. Ihr macht das Haus von meinem Vater zu einem Supermarkt.<br />Einige Leute fragten Jesus: Darfst du so herumtoben? Jesus sagte zu den Leuten: Ihr macht den Tempel kaputt. Ich baue den Tempel in drei Tagen wieder auf. Dieser Satz war für die Leute schwer zu verstehen. Die Leute dachten: Jesus spinnt. Die Leute lachten Jesus aus.Die Leute sagten: Das schaffst du nie. Du kannst den Tempel nicht in drei Tagen aufbauen.Du brauchst mindestens 46 Jahre zum Tempelbauen. Die Freunde von Jesus hörten Jesus gut zu. Die Freunde konnten Jesus auch nicht verstehen. Aber die Freunde dachten nach.Die Freunde überlegten, was Jesus meinte. Eines Tages konnten die Freunde den Satz von Jesus doch verstehen. Das war, als Jesus von den Toten auferstanden war.Da wussten die Freunde: Jesus ist selber ein Tempel für Gott. Bei Jesus können die Menschen nahe bei Gott sein. Jesus war tot. Da war Jesus wie ein kaputter Tempel.Nach drei Tagen ist Jesus auferstanden. Da war Jesus wie ein neu gebauter Tempel.Jetzt können die Menschen wieder zu Jesus gehen. Jesus ist wie ein neu gebauter Tempel.<br /><sup><i>© katholisches bibelwerk</i></sup></p><p><b>Lied</b>:Gl 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht...</p><p><b>Predigtgedanken:</b><br />Zu einem Kirchweihfest fällt einem vielleicht nicht als allererstes das Evangelium von der Tempelreinigung ein. Eher denken wir vielleicht an das Petrusbekenntnis in Cäsarea Philippi, das in die Worte mündet, die sich auch in der Kuppel des Petersdoms finden: <i>Du bist Petrus, der Fels und auf diesen Fels werde ich meine Kirche bauen</i>. Oder wir denken an die Zachäusgeschichte, die in dem Satz gipfelt: <i>Heute ist diesem Haus Heil widerfahren</i>.<br />Doch der Zusammenhang erschließt sich, wenn wir auf die Bemerkung schauen: <i>Er aber meinte den Tempel seines Leibes</i>. Dieses Wort schlägt den Bogen zum 1. Korintherbrief, der uns darauf verweist: <i>Ihr seid Gottes Bau...Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?</i><br />Es geht um die Kirche aus lebendigen Steinen, die immer wieder der Reinigung, der Erneuerung bedarf. Sowohl als Einzelnem als auch als Gemeinschaft.<br />Ist es mir, ist es uns immer bewusst, dass wir Gottes Tempel sind und dass der Geist Gottes in uns wohnt? Es gibt viele Möglichkeiten, diesen Tempel zu verunreinigen. Manchmal denken, reden oder handeln wir geistlos, geben den Ungeistern unserer Zeit Raum in unserem Leben. Wir pflegen Vorurteile, richten, verurteilen. Wir lassen uns manipulieren von Meinungsmachern, von Scharfmachern, geben der Hetze nach, die in unserem Umfeld grassiert. Wir sind nicht immer bereit zur Versöhnung. Öfters verharren wir in unseren Konflikten. Wir sind anfällig für schlechte Gedanken, begeben uns in Abhängigkeiten, verfallen der einen oder anderen Sucht. Wir hegen und pflegen unsere Egoismen.<br />Auch vor 87 Jahren brach sich diese Geistlosigkeit Bahn, als Synagogen und jüdische Gebetshäusern niedergebrannt oder geschändet wurden, als jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger, verhaftet, deportiert oder sogar umgebracht wurden. Der evangelische Pfarrer Martin Niemöller fand in diesem Zusammenhang einmal die Worte:<br /><i>Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist.<br />Als sie die Gewerkschaftler holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Gewerkschaftler.<br />Als sie die Juden holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Jude.<br />Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.</i><br />Diese Worte machen nachdenklich. Sie rufen uns auf zur Wachsamkeit, denn auch in unseren Tagen und unseren Breiten erleben wir wieder einen Hang zur Abschottung, zur Ausgrenzung, leben Vorurteile wieder auf, brechen sich Vorverurteilungen wieder Bahn.<br />Der Geist Jesu war geprägt von Offenheit, von Toleranz, Menschenfreundlichkeit, Vergebungsbereitschaft, Barmherzigkeit. Wenn dieser Geist Gottes, der Geist Jesu in uns wohnen soll, damit wir Tempel Gottes werden und sein können, dann müssen wir im Grunde auch all dem Raum geben, wofür dieser Geist Jesu steht.<br />Ansonsten wäre es an der Zeit, selbst wieder einmal Hand anzulegen und mit einer erneuten Reinigungsaktion zu beginnen, auszuräumen und auszumisten, was sich an unguten, unheilvollen und unheiligen Gedanken und Gewohnheiten in unserem Leben eingenistet hat.<br />Die Reinigung, die Erneuerung der Kirche beginnt immer bei jedem und jeder einzelnen.<br />Die Theologin Heike Helmchen- Menke schreibt in der jüngsten Ausgabe der zeitschrift „Christ in der Gegenwart“ zu den heutigen Schrifttexten: <i>Jede einzelne Person ist ein lebendiger Baustein - und ist gefragt, wie das Leben in unserer Gesellschaft christlich durchdrungen bleiben kann: im Menschenbild, im Dienst für Frieden und Schöpfung, im ehrenamtlichen Engagement, in den Werten, im Rechtssystem oder in Kunst und Kultur.</i><br /><b><i>Für Familien mit Kindern:</i></b><br />Es gibt Gotteshäuser aus echten Steinen. Wir nennen sie Dom oder Pfarrkirche oder Kapelle. Dort treffen sich Menschen, um allein für sich oder gemeinsam zu beten, zu singen und Gottesdienst zu feiern. Die Heilige Schrift spricht aber auch immer wieder von der Kirche aus lebendigen Steinen. Das sind wir alle. Mit unserer Taufe haben wir den Heiligen Geist empfangen. Damit wohnt Gott auch in uns selber. Das sollen wir zeigen, indem wir versuchen, wie Jesus zu leben und miteinander umzugehen: verständnisvoll, rücksichtsvoll, freundlich und hilfsbreit. So zeigen wir im Kleinen, dass Gott unter uns lebt und wirkt.</p><p><b>Glaubensbekenntnis</b>:Wir dürfen gemeinsam unseren Glauben bekennen:<br />sprechen oder singen: Gl 790, 1-4: Ich glaube an den Vater...</p><p><b>Fürbittgebet</b><br /><i>Die Fürbitten sind unser Gebet für die anderen. Es bedarf nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor, worum wir bitten wollen.<br />Wir können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es, die Namen derer laut auszusprechen, die man Gott ans Herz legen will. Wir dürfen auch beten für verstorbene Freunde und Angehörigen. Wir dürfen Gott unsere Bitten aber auch still anvertrauen.<br />Als Antwortruf eignen sich: Gl 182 oder Gl 817<br /><b>oder:</b><br />Herr Jesus Christus, du bist unsere Zuflucht und Stärke, Helfer und Heil in allen Nöten. Wir bitten dich:</i><br />➢ Für alle Opfer der Reichspogromnacht 1938, derer wir heute besonders gedenken und für alle, die aktuell unter der antisemitischen Stimmung leiden.<br />➢ Für alle, die auftreten gegen Menschenhass und Gewalt und für alle, die auftreten für Frieden und Versöhnung.<br />➢ Für Papst Leo, unseren Bischof Franz und für alle, die in Deiner Kirche Verantwortung übernehmen für ein gelingendes Miteinander.<br />➢ Für alle, die sich als lebendige Steine einbringen in ein fruchtbares Gemeindeleben.<br />➢ Für unsere Verstorbenen: Um ewige Freude und ewiges Leben bei dir.<br /><i>Herr, unser Gott. In deinem Sohn Jesus Christus hast du uns einen guten Wegbegleiter geschenkt. Wir danken Dir für ihn, für das Vorbild seines Lebens und Wirkens, heute und alle Tage unseres Lebens.<sub>(Nach: Gottesdienst 18-2025)</sub></i></p><p><b>Hinführung zum Vater unser</b>: Herr Jesus Christus, in Verbundenheit mit der Kirche in der ganzen Welt beten wir gemeinsam und voll Vertrauen mit deinen Worten:<br /><i><b>Vater unser…</b><sub>(Nach: Laacher Messbuch 2025)</sub></i></p><p><b>Lied</b>:Gl 479, 1-3: Eine große Stadt ersteht…</p><p><b>Zum Nachdenken</b>:<br />Unsere Hoffnung sind junge Menschen,<br />die nicht zufrieden sind mit dem, was ist,<br />sondern vielmehr träumen von einer Welt,<br />wo Hände teilen und worte Wahrheit sdind.<br />Unsere Hoffnung sind Familien,<br />wo Gemeinschaft und Geborgenheit erfahren wird.<br />Unsere Hoffnung ist,<br />dass Menschen ihre konflikte nicht mit Gewalt lösen.<br />Dass immer mehr Frieden wird auf der Welt,<br />Friede in den Familien,<br />Friede unter Nachbarn und<br />Friede zwischen den Völkern.<br />Unsere Hoffnung ist,<br />dass der Mensch wieder lernt,<br />für diese Erde ein guter Gärtner zu sein,<br />ein Hüter des Lebens,<br />einer, der behutsam umgeht mit allem,<br />was wächst und lebt.<br />Unsere Hoffnung ist eine Kirche,<br />die die Sorgen der Mewnschen versteht und ihre Sprache spricht.<br />Eine Kirche, die nicht mehr gespalten und zerrissen ist.<br />Unsere Hoffnung ist die Kirche als Ort der Verheißung,<br />dass Gott bis zum ende mit uns Menschen geht. <sub style=""><i>(Pastoralamt der Erzdiözese Wien)</i></sub></p><p><b>Gebet:</b><br />Herr, unser Gott,<br />Du hast uns auf verborgene und geheimnisvolle Weise<br />in der Kirche auf Erden<br />ein Abbild des himmlischen Jerusalems geschenkt.<br />Lass uns tiefer erkennen,<br />dass wir Gottes Tempel sind<br />und der Geist Gottes in uns wohnt.<br />Darum bitten wir durch Jesus Christus,<br />unseren Bruder und Herrn <sub><i>(Peter Köster - Gebete zur Feier der Eucharistie - S. 219)</i></sub></p><p><b>Segen</b>:<br />So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott -<br />der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.<br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><b>Schlusslied</b>:Gl 380, 1+2: Großer Gott...</p><p><a href="https://www.erzbistum-koeln.de/export/sites/ebkportal/seelsorge_und_glaube/ehe_und_familie/.content/.galleries/ausmalbilder/B_03.FaSo.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Ausmalbild für Kinder</a></p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-68453</guid><pubDate>Sat, 01 Nov 2025 11:26:15 +0100</pubDate><title>Hausgottesdienst am Hochfest Allerheiligen</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail/ansicht/hausgottesdienst-am-hochfest-allerheiligen/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst am<br />Hochfest Allerheiligen<br />01. November 2025</b></p><p><b>Lied</b>:Gl 543, 1+4+5: Wohl denen, die da wandeln...</p><p><b>Kreuzzeichen</b><br />evtl. Entzünden einer Osterkerze oder einer anderen Kerze</p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />Heil sein, heil werden - das ist eine große Sehnsucht des Menschen, mit sich und der eigenen Umgebung im Reinen sein. Wenn wir Allerheiligen feiern, dann schauen wir auf Menschen, auf Glaubenszeugen, denen das gelungen ist; die sich in ihrem Leben an Jesus Christus und seiner Botschaft ausgerichtet und auch immer wieder aufgerichtet haben.<br />Zeit unseres Lebens sehnen wir uns nach Vorbildern, die uns helfen unser Leben zu meistern. Große und kleine Heilige können uns dabei helfen.</p><p>Stimmen wir mit ein in das Lob Gottes:<br /><b>Loblied</b>:Gl 413, 1: Ehre, Ehre sei Gott in der Höhe...</p><p><b>Gebet</b>:<br />Heiliger Gott,<br />wir erinnern uns heute all der vielen Menschen,<br />deren sinnerfülltes Leben uns ermutigt<br />und uns Anstoß gibt,<br />dass wir selbst zu einem heiligen, leidenschaftlichen<br />und wahrhaft menschlichen Leben berufen sind.<br />Wir bitten dich:<br />Setze die Kräfte und die Phantasie in uns frei,<br />die uns zu einem heiligen Leben befreien.<br />So bitten wir durch Jesus Christus,<br />unseren Bruder und Herrn.<br /><sup><i>(Bitten und Gebete - Exodus - S. 36)</i></sup></p><p><b>Halleluja</b>:Gl 483, 2: Hallelluja - Ihr seid das Volk, das der Herr sich auserseh'n</p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - (Mt 5,1-12a )</b><br />Als Jesus die vielen Menschen sah, stieg er auf einen Berg. Er setzte sich, und seine Jünger traten zu ihm.Dann begann er zu reden und lehrte sie.Er sagte:<br />Selig, die arm sind vor Gott;<br />denn ihnen gehört das Himmelreich.<br />Selig die Trauernden;<br />denn sie werden getröstet werden.<br />Selig, die keine Gewalt anwenden;<br />denn sie werden das Land erben.<br />Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit;<br />denn sie werden satt werden.<br />Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden.<br />Selig, die ein reines Herz haben;<br />denn sie werden Gott schauen.<br />Selig, die Frieden stiften;<br />denn sie werden Söhne und Töchter Gottes genannt werden.<br />Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden;<br />denn ihnen gehört das Himmelreich.<br />Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt<br />und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet.<br />Freut euch und jubelt: Euer Lohn im Himmel wird groß sein.<br /><b><i>oder in einfacher Sprache:</i></b><br />Einmal waren wieder viele Menschen bei Jesus. Jesus stieg auf einen Berg. So konnten alle Menschen Jesus sehen. Jesus setzte sich hin. Jesus fing an zu erzählen. Jesus sagte:<br />Es gibt Menschen, die keine großen Sachen machen können. Diese Menschen können sich freuen. Diese Menschen kommen zu Gott.<br />Es gibt Menschen, die traurig sind. Diese Menschen können sich freuen. Weil Gott die Menschen trösten will.<br />Es gibt Menschen, die keinen Streit anfangen. Und keinen Krieg. Diese Menschen können sich freuen. Weil eines Tages im ganzen Land Frieden ist.<br />Es gibt Menschen, die möchten, dass alles gerecht ist. Die möchten, dass alle anderen Menschen gerecht behandelt werden. Diese Menschen können sich freuen. Weil Gott selber für Gerechtigkeit sorgt.<br />Es gibt Menschen, die sind sehr gut zu anderen Menschen. Das heißt: die sind barmherzig.Die barmherzigen Menschen können sich freuen. Weil Gott auch barmherzig ist zu diesen Menschen.<br />Es gibt Menschen, die haben ein reines Herz. Ein reines Herz heißt: die Menschen sind nicht sauer oder böse oder neidisch.Die Menschen mit dem reinen Herz können sich freuen. Weil diese Menschen Gott anschauen können.<br />Es gibt Menschen, die sind friedlich. Diese Menschen sorgen für den Frieden. Diese Menschen können sich freuen. Weil Gott bei ihnen ist.<br />Es gibt Menschen, die sind immer ehrlich. Andere Leute wollen das nicht. Die anderen Leute schicken die ehrlichen Menschen ins Gefängnis. Die ehrlichen Menschen im Gefängnis können sich freuen. Weil Gott immer bei den ehrlichen Menschen im Gefängnis ist.<br />Es gibt Menschen, die erzählen den anderen Leuten von Gott. Aber die Leute wollen nichts von Gott hören. Die Leute lachen die anderen Menschen aus. Und die Leute schimpfen mit den anderen Menschen. Und die Leute schicken die Menschen ins Gefängnis.<br />Jesus sagte: Alle Menschen, die wegen Gott ins Gefängnis kommen, könnensich freuen. Weil der gute Gott immer bei den Menschen im Gefängnis ist. Und weil die Menschen Gott im Herzen fühlen.</p><p><b>Lied</b>:Gl 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht…</p><p><b>Predigtgedanken:</b><br />Es gibt die großen, berühmten Heiligen, aber auch die hatten - bei näherer Betrachtung ihrer Lebensgeschichte - ihre Ecken und Kanten.<br />Und es gibt die kleinen, eher unbekannten Heiligen, die uns in unserem Leben, in unserem Umfeld etwas vom Glauben überzeugend vorgelebt und nahegebracht haben. Durch die Geschichte hindurch waren und sind sie wie Leuchttürme. Auch sie haben - wenn auch im Kleinen - Orientierung gegeben und Licht gespendet.<br />Wer sind diese Heiligen meines Lebens, die mir etwas von Glauben aufgezeigt haben, die mir durch ihr Leben deutlich gemacht haben, was es heißt, sich fest zu machen an Gott, ihm zu vertrauen und Christus nachzueifern.<br />Ich bin dankbar für das Vorbild, das meine Eltern und Großeltern mir in Bezug auf den Glauben mitgegeben haben, für die die Mitfeier des Gottesdienstes wichtig war und die auch in ihrem Alltag Kraft geschöpft haben aus ihrer Beziehung zu Gott.<br />Ich bin dankbar für Pfarrer und Ordensleute, die mich auf meinem Lebens - und Glaubensweg begleitet haben, die mir wertvolle Impulse und Anregungen mit auf den Weg gegeben haben und die mir an der einen oder anderen Wegkreuzung die richtige Richtung gewiesen haben.<br />Ich bin dankbar für Freunde, die mich dadurch beeindrucken, dass sie auch durch die Erfahrung von schwerer Krankheit und Leid hindurch, den Glauben und die Hoffnung nicht verlieren, sondern zuversichtlich durch ihr Leben gehen.<br />Ich bin dankbar für Gemeindemitglieder, die mir in Gesprächen und durch ihr Engagement deutlich machen, was ihnen ihr Glauben bedeutet und wie sie ihn zu leben versuchen.<br />Ich hoffe aber auch, dass es Menschen gibt, denen ich selber, denen wir alle etwas von dem vorleben konnten und können, was Glauben meint, dass wir ihnen Halt geben konnten in schwierigen Lebensphasen, dass wir da und dort beitragen konnten zu einer Versöhnung, dass wir an der einen oder anderen Stelle ein Hoffnungslicht in der Erfahrung von Krankheit, Leid oder Trauer entzünden konnten.<br />Das Evangelium, die Frohe Botschaft, die Gute Nachricht verbreitet sich nicht von alleine. Es braucht zu alleine Zeiten Menschen, die sich von dieser Botschaft anrühren lassen, die bedenken, was diese Botschaft für ihr eigenes Leben bedeutet und dann auch versuchen, das, was sie von dieser Botschaft verstanden haben, im Alltag zu leben.<br />Das ist nicht immer leicht. Manchmal scheuen wir uns schon, dieses Evangelium überhaupt an uns heran zu lassen. Manchmal verstehen wir die Worte nicht, die wir leben. Und manchmal sind wir nicht breit, dem Gehörten und Verstandenen auch wirklich Taten folgen zu lassen.<br />Denn es bleibt ja nicht folgenlos, wenn wir uns entscheiden, Christus und seiner Botschaft nachzufolgen. Wir machen uns damit auch angreifbar. Bin ich auch dazu bereit? Für<br />meinen Glauben, meine Beziehung zu Jesus einzustehen, auch wenn ich dafür Gegenwind ernte?<br />In solchen Momenten kann es helfen, doch auch wieder einen Blick zu werfen auf die „großen“ Heiligen, die es geschafft haben, in innerer oder äußerer Anfechtung an ihrem Glauben festzuhalten und sich fest zu machen an Jesus und seiner Botschaft.<br /><b><i>Für Familien mit Kindern:</i></b><br />Selig - das ist ein anderes Wort für „glücklich“. Da alle Menschen nach Glück streben, haben die Leute damals wohl sicherlich auch von Jesus wissen wollen, was wirklich glücklich macht. Doch Jesus hat ihnen weder Reichtum noch Gesundheit, weder Macht noch Erfolg genannt. Denn all diese Werte sind vergänglich. Glücklich sind vielmehr die, die keine Gewalt anwenden, die Barmherzigen, die Friedensstifter, ja sogar die Trauernden. Denn denen ist großer Lohn im Himmel versprochen.<br />Herr, es gibt viele Heilige, die vorgelebt haben, wie ein „seliges“ Leben aussehen kann. Viele davon können mir Vorbild sein, denn sie zeigen mir, wie ich mein Leben sinnvoll gestalten kann. Danke, Gott, dass du uns solche Vorbilder geschenkt hast. Amen (Mein Sonntagsblatt - dkv - 2010)</p><p><b>Glaubensbekenntnis</b>:Wir dürfen gemeinsam unseren Glauben bekennen - gesprochen oder gesungen: Gl 456, 1+4: Herr, du bist mein Leben...</p><p><b>Fürbittgebet</b><br /><i>Die Fürbitten sind unser Gebet für die anderen. Es bedarf nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor, worum wir bitten wollen.<br />Wir können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es, die Namen derer laut auszusprechen, die man Gott ans Herz legen will, .<br />Wir dürfen Gott unsere Bitten aber auch still anvertrauen.<br />Als Antwortruf eignen sich: Gl 182 oder Gl 817<br /><b>oder:</b><br />Herr Jesus Christus, du willst unser Heil. Du willst, dass unser Leben heil wird und wir anderen Menschen Heil und Heilung bringen. Im Vertrauen auf dich bitten wir:</i><br />➢ Für alle, die versuchen, ihre Berufung zu leben, dass es ihnen gelingt, dies möglichst überzeugend und glaubwürdig zu tun.<br />➢ Für die Menschen auf Jamaika, Kuba und Haiti, die unter den Folgen des verheerenden Wirbelsturms zu leiden haben.<br />➢ Für die Menschen in der Ukraine, im Heiligen Land und in den vielen anderen Krisengebieten unserer Erde, die sich nach einem Leben in Frieden und Sicherheit sehnen.<br />➢ Für alle, die wegen ihres Glaubens an dich Nachteile, Ausgrenzung oder sogar Verfolgung erfahren, dass sie dennoch an dir festhalten.<br />➢ Für unsere Verstorbenen, für Verwandte und Freunde, die uns auf unserem Lebens - und Glaubensweg begleitet haben und uns schon vorausgegangen sind in dein Reich des Lichtes und des Friedens.<br /><i>Herr, unser Gott! Du begleitest uns durch unser Leben; erfüllst uns mit deinem Geist; schenkst uns dein Wort als Orientierung für unser Leben. Für all das danken wir dir durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn.</i></p><p><b>Vater unser</b><br />Wir heißen Kinder Gottes und sind es. Mögen wir es bleiben. Mögen wir immer mehr begreifen, was das heißt und verheißt. So beten wir : <i>Vater unser… <sub>(Laacher Messbuch 2022 - S. 885)</sub></i></p><p><b>Lied</b>:Gl 459, 1-4: Selig seid ihr...</p><p><b>Gebet</b>:<br />Heiliger Gott,<br />wir danken dir für diese Feier.<br />Gestärkt mit der Frohen Botschaft Jesu<br />und mit der Gemeinschaft der Heiligen,<br />in der wir leben dürfen,<br />gehen wir getrost unseren eigenen Weg.<br />Bleibe uns nahe, jetzt und alle Tage unseres Lebens.<br /><sup><i>(Nach: Bitten und Gebete - Exodus - S. 36)</i></sup></p><p>Gehen wir in die kommende Woche begleitet vom <b>Segen</b> Gottes:<br />Der gute Gott, der die Heiligen zur Vollendung geführt hat,<br />segne uns und bewahre uns vor allem Unheil.<br />Das Vorbild der Heiligen lehre uns und ihre Fürsprache helfe uns, Gott und den Menschen zu dienen.<br />Am heutigen Festtag gedenkt die Kirche in Freude aller Heiligen. Gott führe uns nach diesem Leben zur ewigen Gemeinschaft mit ihnen.<br />So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott - der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.<br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><b>Lied</b>:Gl 380, 1+4+11: Großer Gott, wir loben dich…</p><p><a href="https://www.erzbistum-koeln.de/export/sites/ebkportal/seelsorge_und_glaube/ehe_und_familie/.content/.galleries/ausmalbilder/B_Allerheiligen.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Ausmalbild für Kinder</a></p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-68309</guid><pubDate>Sat, 25 Oct 2025 19:23:48 +0200</pubDate><title>Hausgottesdienst am 30. Sonntag im Jahreskreis - C</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail/ansicht/hausgottesdienst-am-30-sonntag-im-jahreskreis-c/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst am<br />30. Sonntag im Jahreskreis - C<br />Weltmissionssonntag<br />26. Oktober 2025</b></p><p><b>Lied</b>:Gl 365 (3x): Meine Hoffnung und meine Freude…</p><p><b>Kreuzzeichen</b><br />evtl. Entzünden einer Osterkerze oder einer anderen Kerze</p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />Im Römerbrief heißt es: „Hoffnung lässt nicht zugrunde gehen“. Dieser Vers begleitet uns auch an dem Tag, an dem die Kirchen den Sonntag der Weltmission feiern.<br />Wir blicken auf Myanmar, ein Land, das seit dem Militärputsch 2021 von einem gnadenlosen Bürgerkrieg erschüttert wird und am 28. März von einem schweren Erdbeben heimgesucht wurde.<br />Millionen Menschen sind auf der Flucht. Doch mittendrin gibt es eine Kirche, die Hoffnung schenkt. Auch dann, wenn sie selbst auf der Flucht ist.<br />Ein eindrucksvolles Beispiel sind die Ordensschwestern der „Missionarischen Dienerinnen des Heiligen Sakraments“. In der Stadt Loikaw führten sie ein Internat für 60 Mädchen. Doch als Bomben fielen, mussten sie gemeinsam mit den Kindern fliehen. Sie versteckten sich im Dschungel, bis sie endlich einen sicheren Ort fanden.<br />Beten wir heute um Hoffnungszeichen – für alle, deren Lage aussichtslos erscheint. Und für all die Menschen, die sich unermüdlich für andere einsetzen. Und: zeigen wir uns solidarisch</p><p>Stimmen wir ein in das Lob Gottes:<br /><b>Loblied</b>:Gl 383,2 Ich lobe meinen Gott...</p><p><b>Gebet</b>:<br />Guter Vater,<br />du hast alle Menschen nach deinem Ebenbild erschaffen.<br />Wir sind alle deine Kinder.<br />Auf der ganzen Welt feiern Christen heute den heiligen Sonntag.<br />Sie loben dich und danken dir durch Jesus Christus,<br />deinen Sohn, unseren Herrn und Gott,<br />der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und wirkt in Ewigkeit.<br /><sup><i>(Anton Dinzinger - Heidi Ehlen - Gottes bunter Regenbogen - S. 55)</i></sup></p><p><b>Halleluja</b>: Gl 721 oder 716</p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus (Mt 28, 16-20)</b><br />Die elf Jünger gingen nach Galiläa auf den Berg, den Jesus ihnen genannt hatte. Und als sie Jesus sahen, fielen sie vor ihm nieder. Einige aber hatten Zweifel. Da trat Jesus auf sie zu<br />und sagte zu ihnen: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf der Erde. Darum geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.<br /><i><b>oder: In leichter Sprache:</b></i><br />Jesus wollte seinen Freunden zeigen, dass er lebt. Und dass er immer bei ihnen bleibt. Auch wenn Jesus bei seinem Vater im Himmel ist. Dafür wollte Jesus seine Freunde auf dem Berg treffen. Die Freunde gingen auf den Berg. Als die Freunde Jesus sahen, freuten sie sich. Die Freunde fielen vor Jesus nieder. Einige Freunde aber dachten: Ist das wirklich Jesus? Ist er wirklich auferstanden? Jesus sagte zu den Freunden: Ich gehe jetzt zu meinem Vater im Himmel. Dann kann ich für euch noch mehr tun als vorher. Darum geht zu allen Menschen auf der ganzen Erde. Ihr sollt allen Menschen von mir erzählen. Alle Menschen sollen wissen, dass ich sie lieb habe. Alle Menschen sollen wissen, dass ich für sie da bin.Alle Menschen sollen hören, was ich erzählt habe. Alle Menschen sollen so leben, wie ich es vorgemacht habe. Darum sollt ihr alle Menschen taufen. Taufen heißt: Die Menschen in Wasser tauchen. Und dabei beten. Ihr sollt die Menschen taufen im Namen von Gott: Im Namen des Vaters. Und im Namen des Sohnes. Und im Namen des Heiligen Geistes. Ich bin alle Tage bei euch. Bis zum Ende der Welt. Darauf könnt ihr euch verlassen.<br /><sub>© katholisches bibelwerk</sub></p><p><b>Lied</b>:Gl 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht...</p><p><b>Predigtgedanken:</b><br />Wenn wir nach Myanmar blicken, erfahren wir von Menschen, die vor vor Bomben fliehen, Brücken und Landesgrenzen überqueren. Sie kämpfen um Bildung und träumen von einer sicheren Zukunft. Doch alles ist unsicher. Nur eines ist gewiss: Es gibt eine Größe, die lässt sie nicht im Stich: Die Kirche Jesu Christi.<br />Seit dem Militärputsch 2021 tobt in Myanmar, einem überwiegend buddhistischen Land, ein blutiger Bürgerkrieg. Die Christen stellen nur etwa sechs Prozent der Bevölkerung. Die Militärjunta kämpft auch gezielt gegen christliche Dörfer. Kirchen, Schulen und Krankenhäuser werden bombardiert.Im November 2023 gerät die Stadt Loikaw ins Kreuzfeuer der Gefechte. Die Bevölkerung flieht vom Gelände der der Kathedrale, das ihnen noch Schutz gab. Seither leben sie mit ihrem Bischof im Dschungel, in provisorischen Lagern aus Bambusstangen und Planen, mit Kochstellen aus Lehm und Stein. Doch selbst diese werden bombardiert. Der Bischof sagt: „Viele rieten mir, dorthin zu gehen, wo es keine Kämpfe gibt. Aber wie kann ich meine Leute verlassen?“<br />Die Kirche in Myanmar ist mutig, mitfühlend und stark.<br />Viele junge Menschen sind zutiefst verunsichert. Der Militärputsch hat ihren Wunsch auf ein selbstbestimmtes Leben abrupt zunichte gemacht. Doch sie geben nicht auf. Die Kirche organisiert Bildung und hilft den Jugendlichen, die Hoffnung nicht zu verlieren.<br />Die Angst, zur Armee und in den Krieg zu müssen ist allgegenwärtig. Manchmal singen die Jugendlichen gemeinsam „One Day“, was „Eines Tages“ bedeutet. Im Lied des israelischen Sängers Matisyahu heißt es: „Manchmal ertrinke ich in meinen Tränen. Aber<br />ich lasse mich nicht unterkriegen … eines Tages wird sich alles ändern … Ich habe gebetet, dass die Leute sagen: Wir wollen nicht mehr kämpfen. Es wird keine Kriege mehr geben. Unsere Kinder werden spielen ... Eines Tages.“ Wenn das Lied endet, wischen sie sich die Tränen aus den Augen, nehmen die Stifte in die Hand und lernen weiter.<br />„Wer ständig Angst hat, kann nicht wirklich gut lernen“, sagt der Bischof. Trotz allem bleibt er hoffnungsvoll: „Ich habe gelernt, dass wir Schwierigkeit in Chancen verwandeln müssen. Dies ist die Zeit, in der Gott uns aufruft , uns zu vereinen. Wir spüren, dass Gott mit uns ist.“<br />Manchmal, so erzählt der Bischof, fragten ihn Gläubige, wann sie wieder zurück in ihre Kathedrale könnten. „Dann sage er: Die Kirche ist kein Gebäude. Wenn wir zusammen beten, zusammen bleiben und füreinander sorgen, dann ist die Kirche da.“<br />Die Kirche ist eine Gemeinschaft, weltweit verbunden. Heute sind wir Kirche, wenn wir für die Menschen in Myanmar beten und unsere Solidarität in der Kollekte greifbar wird.<br /><b><i>Für Familien mit Kindern:</i></b><br />Nicht nur bei uns wird der Glaube an Jesus gelebt. Auf allen Erdteilen suchen Menschen nach Jesus. Heute feiern wir den Weltmissionssonntag. Er greift in diesem Jahr ein Wort aus dem Römerbrief auf: „Hoffnung lässt nicht zugrunde gehen.“ Hoffnung kommt von Hüpfen. Klingt lustig, ist aber wahr. Das Wort Hoffnung hat seinen Ursprung im mittelniederdeutschen Wort „hopen“, also „hopsen“, „hüpfen“. So wie man eben manchmal einfach hüpfen muss, wenn das Herzen voller Hoffnung und Freude ist. Kennt ihr das?<br />Überlege dir und sprecht darüber, was euch hoffen lässt und Vertrauen in die Zukunft schenkt.</p><p><b>Glaubensbekenntnis</b>:Wir dürfen gemeinsam unseren Glauben bekennen:<br />sprechen oder singen: Gl 790, 1-4 Ich glaube an den Vater...</p><p><b>Fürbittgebet</b><br /><i>Die Fürbitten sind unser Gebet für die anderen. Es bedarf nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor, worum wir bitten wollen.<br />Wir können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es, die Namen derer laut auszusprechen, die man Gott ans Herz legen will. Wir dürfen auch beten für verstorbene Freunde und Angehörigen. Wir dürfen Gott unsere Bitten aber auch still anvertrauen.<br />Als Antwortruf eignen sich: Gl 182 oder Gl 817<br /><b>oder:</b><br />Pfr.: Guter Gott, voller Hoffnung bringen wir unsere Bitten zu dir.</i><br />Für die Menschen, die wegen gewaltsamer Auseinandersetzungen auf der Flucht sind. Um die Gewissheit, nicht allein zu sein. Du Gott der Hoffnung, A: wir bitten dich, erhöre uns.<br />Für die Menschen, die in Unterdrückung und Unfreiheit leben. Um Gerechtigkeit und Hilfe in der Not. Du Gott der Hoffnung, A: wir bitten dich, erhöre uns.<br />Für die Menschen, die in schwierigen Lebenssituationen die Hoffnung verlieren. Um neuen Mut, ihr Leben zu gestalten. Du Gott der Hoffnung, A: wir bitten dich, erhöre uns.<br />Für die Menschen, die sich als Missionarinnen und Missionare für andere einsetzen. Um Mut und Kraft, deine befreiende Botschaft weiterzutragen. Du Gott der Hoffnung, A: wir bitten dich, erhöre uns.<br />Für die Menschen, die Zeugnis geben von deiner Gegenwart. Um ein Gespür für die richtigen Worte und Gesten. Du Gott der Hoffnung, A: wir bitten dich, erhöre uns.<br />Für die Menschen, die uns vorausgegangen sind. Um Freude in deiner Gegenwart. Du Gott der Hoffnung, A: wir bitten dich, erhöre uns.<br /><i>Pfr.:Guter Gott, in deinem Sohn hast du uns Hoffnung und Zuversicht geschenkt. Wir danken dir für deine Nähe und deine Güte. Amen.(Nach:Arbeitshilfe missio)</i></p><p><b>Hinführung zum Vater unser</b>: Herr Jesus Christus, durch den Glauben an Dich sind wir weltweit als Schwestern und Brüder im Glauben unterwegs. Du willst immer wieder unsere Hoffnung stärken. Mit Deinen Worten beten wir: <b><i>Vater unser…</i></b></p><p><b>Lied</b>:Gl 474: 1+3+4 Wenn wir das Leben teilen...</p><p><b>Gebet:</b><br />Herr Jesus Christus,wenn Frauen und Männernicht wissen,wie sie ihren Alltag bestehen sollen,schenke ihnenSpuren der Hoffnung,denen sie folgen können.<br />Wenn Kinder und Jugendlicheihr Vertrauenin die Zukunft verlieren,sende ihnenBoten der Hoffnung,mit denen sie ihr Lebenteilen können.<br />Wenn ich selbst vergesse,wie fest meine Hoffnungwurzelt in dir,lass mich den Weg zu dirneu finden,auf dem die Hoffnungimmer neu erblüht.<br />Denn Hoffnung lässt nichtzugrunde gehen. <sub><i>Arbeitshilfe missio</i></sub></p><p><b>Segen</b>:<br />Gott,<br />Dein Segen entfache in uns die Liebe,<br />die über Grenzen hinweg verbindet.<br />Dein Segen schenke uns Freude und Fantasie,<br />wenn wir unsere Gaben im Alltag teilen.<br />Dein Segen stifte Frieden in uns,<br />wenn wir Vielfalt in Einheit zu leben versuchen.<br />Dein Segen ermutige uns zum Neubeginn,<br />wenn wir uns selbst überschätzen und andere gering achten.<br />Dein Segen schenke uns Mut, voneinander zu lernen.<br />Durch deinen Segen,<br />der schöpferisch, liebend und ermutigend Zukunft und Hoffnung gibt,<br />können auch wir zum Segen werden.<br />Das gewähre uns und allen, die uns nahe sind, der dreieinige Gott-<br />der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.&nbsp;<sub><i>(Nach: Arbeitshilfe missio)</i></sub><br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><b>Lied</b>:Gl 451 / 1+2 + 3 Komm Herr, segne uns</p><p><b><i>Wer von zu Hause aus die Arbeit von missio unterstützen möchte, kann eine Spende überweisen an:<br />missio München<br />IBAN: DE96 7509 0300 0800 0800 04<br />Spendennummer: 250084Stichwort: Sonntag der Weltmission</i></b></p><p><a href="https://www.erzbistum-koeln.de/export/sites/ebkportal/seelsorge_und_glaube/ehe_und_familie/.content/.galleries/ausmalbilder/C_30.So.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Ausmalbild für Kinder</a></p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-68165</guid><pubDate>Sat, 18 Oct 2025 12:03:26 +0200</pubDate><title>Hausgottesdienst am 29. Sonntag im Jahreskreis - C</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail/ansicht/hausgottesdienst-am-29-sonntag-im-jahreskreis-c/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst am<br />29. Sonntag im Jahreskreis - C<br />19. Oktober 2025</b></p><p><b>Lied</b>:Gl 816, 1+2: Meine Zeit steht in deinen Händen…</p><p><b>Kreuzzeichen</b><br />evtl. Entzünden einer Osterkerze oder einer anderen Kerze</p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />„Gib mir ein festes Herz, mach es fest in dir“ - Unser Alltag mit seinen Fragen, Sorgen, Herausforderungen lässt uns immer wieder diese Bitte an Gott richten. Diese Bitte drückt aber auch das aus, was wir „Glaube“ nennen: Einen Halt haben, sich festmachen an Gott, in Gott. Im Evangelium stellt uns Jesus heute vor die Frage: „<i>Wird jedoch der Menschensohn, wenn er kommt, auf der Erde noch Glauben vorfinden?</i>“ Was könnte unsere Antwort sein?</p><p><br />Stimmen wir ein in das Lob Gottes:<br /><b>Loblied</b>:Gl 810: Ehre dir, Gott im heilgen Thron...</p><p><b>Gebet</b>:<br />Herr Jesus Christus,<br />du bist Mensch geworden, um mit uns und für uns zu leben.<br />Dein Leben, deine Liebe verbinden uns miteinander zu einem Leib.<br />Lass uns miteinander nach deinem Wort leben und tun,<br />was du uns aufgetragen hast.<br />Darum bitten wir dich, der du mit dem Vater und dem Heiligen Geist lebst,<br />heute und in Ewigkeit. Amen <sub><i>(Heriburg Laarmann - Mit Freude das Leben feiern - S.107)</i></sub></p><p><b>Lesung aus dem 2. Brief des Apostels Paulus an Timotheus</b><br />Du aber bleibe bei dem, was du gelernt und wovon du dich überzeugt hast. Du weißt, von wem du es gelernt hast; denn du kennst von Kindheit an die heiligen Schriften, die dir Weisheit verleihen können, damit du durch den Glauben an Christus Jesus gerettet wirst.<br />Jede von Gott eingegebene Schrift ist auch nützlich zur Belehrung, zur Widerlegung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit; so wird der Mensch Gottes zu jedem guten Werk bereit und gerüstet sein.<br />Ich beschwöre dich bei Gott und bei Christus Jesus, dem kommenden Richter der Lebenden und der Toten, bei seinem Erscheinen und bei seinem Reich: Verkünde das Wort, tritt dafür ein, ob man es hören will oder nicht; weise zurecht, tadle, ermahne, in unermüdlicher und geduldiger Belehrung.</p><p><b>Antwortgsang</b>:Gl 449, 1+2: Herr, wir hören auf dein Wort...</p><p><b>Halleluja</b>: Gl 721 oder 716</p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas (Lk 18, 1-8)</b><br />Jesus sagte ihnen durch ein Gleichnis, dass sie allezeit beten und darin nicht nachlassen sollten: In einer Stadt lebte ein Richter, der Gott nicht fürchtete und auf keinen Menschen Rücksicht nahm. In der gleichen Stadt lebte auch eine Witwe, die immer wieder zu ihm kam und sagte: Verschaff mir Recht gegen meinen Feind! Lange wollte er nichts davon wissen. Dann aber sagte er sich: Ich fürchte zwar Gott nicht und nehme auch auf keinen Menschen Rücksicht; trotzdem will ich dieser Witwe zu ihrem Recht verhelfen, denn sie lässt mich nicht in Ruhe. Sonst kommt sie am Ende noch und schlägt mich ins Gesicht.<br />Und der Herr fügte hinzu: Bedenkt, was der ungerechte Richter sagt.<br />Sollte Gott seinen Auserwählten, die Tag und Nacht zu ihm schreien, nicht zu ihrem Recht verhelfen, sondern zögern? Ich sage euch: Er wird ihnen unverzüglich ihr Recht verschaffen. Wird jedoch der Menschensohn, wenn er kommt, auf der Erde noch Glauben vorfinden?<br /><b><i>oder: In leichter Sprache:</i></b><br />Einmal sagte Jesus zu seinen Freunden: Ihr sollt immer beten. Ihr dürft Gott immer um Hilfe bitten. Ihr dürft Gott alles erzählen. Ihr könnt auf Gott immer vertrauen. Jesus erzählte ein Beispiel, wie wir immer zu Gott beten sollen. Das Beispiel ging so: Es war einmal eine arme Frau. Die Frau hatte keine Kinder. Und keine Verwandten. Und keine Freunde. Der Mann von der Frau war schon tot. Die Frau war ganz alleine. Da kamen Diebe zu der Frau. Die Frau konnte sich nicht wehren. Weil die Frau ganz allein war. Die Diebe klauten die Sachen von der Frau. Und das Geld. Die Frau ging zu einem Polizist.Die Frau sagte: Du sollst die Diebe fangen. Die Diebe sollen mir meine Sachen zurückgeben. Der Polizist hatte keine Lust zum Diebefangen. Der Polizist jagte die Frau weg. Aber die Frau ging jeden Tag zu dem Polizist. Die Frau nervte den Polizist jeden Tag.Die Frau sagte jeden Tag: Du sollst die Diebe fangen. Die Diebe sollen mir meine Sachen wieder geben. Die Frau hörte nicht auf, den Polizist zu nerven. Eines Tages dachte der Polizist: Ich kann das Nerven von der Frau nicht mehr aushalten. Ich fange die Diebe.Damit die Frau mich endlich in Ruhe lässt. Jesus sagte zu den Freunden: Die Frau hat den Polizist immer wieder genervt. Bis der Polizist endlich nachgibt.So sollt ihr das auch beim Beten machen. Ihr sollt immer wieder zu Gott beten. Und Gott alles erzählen. Weil ihr wisst, dass Gott euch helfen will. Gott freut sich. Gott hört euch immer. Und will euch helfen. <sub><i>© katholisches bibelwerk</i></sub></p><p><b>Lied</b>:Gl 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht...</p><p><b>Predigtgedanken</b>:<br />2023 wurde von der Evangelischen Kirche die 6. Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung veröffentlicht. Neu an dieser 6. Studie war, dass auch erstmals die katholische Kirche sich daran beteiligt hat. Eine der Hauptbotschaften für die Kirchen lautet: Nicht nur die Kirchlichkeit, sondern auch die Religiosität als solche geht zurück. Nur noch 13% der deutschen Bevölkerung bezeichnen sich noch als kirchlich-religiös, 25% als distanziert-religiös. Dem gegenüber stehen 56%, die als säkular einzustufen sind und von diesen 56 stehen 36% der Religion ablehnend bis feindlich gegenüber. Bedeutsam ist Religion am<br />ehesten noch im Bereich der Kindererziehung mit einem Wert von 37% und beim Umgang mit schwierigen Situationen bei 34%. Hier greift anscheinend nach wie vor die alte Erfahrung: „Not lehrt beten“.<br />Das alles hat Auswirkungen z. B. auf das Gottesbild. Nur noch 19% glauben an einen personalen Gott; auf die Teilnahme am Gottesdienst - derzeit sind es nach Angaben nur noch 20%, die mehr als einmal im Jahr einen Gottesdienst mitfeiern. Eng verbunden mit der Kirche fühlen sich nur noch 4% der Katholiken.<br />Dramatisch ist der Vertrauensverlust in die Kirche im katholischen Bereich. In der Rangfolge der Organisationen steht die Katholische Kirche auf dem vorletzten Platz. Das Vertrauen der Katholiken in die eigene Kirche lieht bei 22%.<br />Erstaunlich ist auf diesem Hintergrund zu nennen, dass 52% den Kontakt zu kirchlichen Einrichtungen vor Ort und dem pastoralen Personal als sehr bzw. eher wichtig für ihren Lebensalltag und 31% als sehr bzw. eher wichtig für ihren Glauben einschätzen.<br />Erwartungen an Kirche bestehen in Bezug auf soziale und solidarische Aktivitäten und auf Reformen.<br />All diese Erosionsprozesse bergen ein gewisses Frustationspotenzial: Auch wenn es den in der Pastoral Tätigen gelingt, eine Tauffeier oder eine Trauung ansprechend zu gestalten, eine Beerdigung würdig zu halten: Das ist keine Garantie, dass die teilnehmenden Menschen dann auch am kommenden Sonntag wieder in den Gottesdienst kommen.<br />Wie kann, wie soll es weitergehen mit Kirche und Glaube? Kann soziales, solidarisches Engagement langfristig ohne Gott funktionieren? Wie kann die horizontale - die zwischenmenschliche - und die vertikale Dimension- die Beziehung zu Gott - zusammengehalten werden? Und genau das wäre so notwendig. Besteht doch das Zeichen unseres Glaubens, das Zeichen unserer Hoffnung - das Kreuz - aus eben dieser Verbindung der Horizontalen mit der Vertikalen. Das Kreuz will uns immer wieder vor Augen stellen, dass Gott durch unsere Hinwendung zu unseren Mitmenschen, aber auch in unserer immer neuen Hinwendung zu ihm ein großes Pluszeichen über unser Leben setzen will.<br />Verstehen wir uns in Zukunft als eine kreative Minderheit in der Gesellschaft, die im Sinne des Gemeinwohls und der Menschenwürde mit ihren Werten ihren Beitrag zur Lösung der anstehenden Probleme leisten will oder eher als „heiligen Rest“, der sich von der Gesellschaft abschottet und sich als „Insel der Seligen“ versteht.<br />Eine Diskussion zu dieser Frage kann eine spannende werden.<br /><b><i>Für Familien mit Kindern:</i></b><br />Ein scheinbar aussichtsloses Unterfangen: Der ungläubige und rücksichtslose Richter hat keinerlei Interesse, der armen Witwe zu helfen. Warum sollte sie sich weiter abmühen? Aber diese arme Frau ist so hartnäckig, dass es dem Richter zu viel wird und er ihr doch hilft. Jesus zeigt uns mit diesem Beispiel: Gebt nicht immer gleich auf! Gott ist viel gütiger als dieser Richter. Er wird euch sicher helfen, wenn ihr ihn bittet.<br /><i>Der Herr ist allen, die ihn anrufen, nahe,<br />allen, die zum ihm aufrichtig rufen.<br />Wie Wünsche derer, die ihn fürchten, erfüllt er,<br />er hört ihr Schreien und rettet sie.</i><sub><i>(Ps 145, 18-19)(dkv - Mein Sonntagsblatt 2010)</i></sub></p><p><b>Glaubensbekenntnis</b>:Wir dürfen gemeinsam unseren Glauben bekennen:<br />sprechen oder singen: Gl 456, 1+4: Herr, du bist mein Leben...</p><p><b>Fürbittgebet</b><br /><i>Die Fürbitten sind unser Gebet für die anderen. Es bedarf nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor, worum wir bitten wollen.<br />Wir können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es, die Namen derer laut auszusprechen, die man Gott ans Herz legen will. Wir dürfen auch beten für verstorbene Freunde und Angehörigen. Wir dürfen Gott unsere Bitten aber auch still anvertrauen.<br />Als Antwortruf eignen sich: Gl 182 oder Gl 817<br /><b>oder:</b><br />Herr Jesus Christus,du willst Deine Kirche durch die Wirren dieser Zeit führen. Im Vertrauen auf dich bitten wir.</i><br />➢ Für Deine Kirche, die zu allen Zeiten erneuerungsbedürftig ist.<br />➢ Für alle Menschen unserer Tage, die unter Krieg, Terror, Armut und Hunger zu leiden haben.<br />➢ Für alle Männer und Frauen, in deren Händen die Möglichkeit liegt, dieser Welt ein gerechtes und versöhntes Antlitz zu geben.<br />➢ Für alle, die in ihrem Leben derzeit an eine Grenze stoßen und nicht weiter wissen.<br />➢ Für alle unsere Verstorbenen, die über den Tod hinaus einen Platz in unserem Herzen haben.<br /><i>Herr, unser Gott! Du führst Deine Kirche durch diese, nicht immer leichte Zeit. Schenke uns Geduld und Zuversicht, damit wir mit Dir auf dem Weg bleiben.Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.</i></p><p><b>Hinführung zum Vater unser</b>: Herr Jesus Christus, wenn wir unsere Hände zum Gebet erheben, bringen wir damit unser Vertrauen, aber auch unsere Ohnmacht zum Ausdruck. Wir vertrauen darauf, dass Du unsere leeren Hände füllst und uns schenkst, was wir zum Leben brauchen. Mit deinen Worten wollen wir beten: <b><i>Vater unser…</i></b></p><p><b>Lied</b>:Gl 822, 1+6: Von guten Mächten...</p><p><b>Gebet</b>:<br />Gott,<br />wir danken dir für Jesus Christus, deinen Sohn,<br />der in unserer Mitte ist und uns miteinander verbindet.<br />Er ist das Brot, das uns leben lässt,<br />er ist die Liebe, die uns eint,<br />er ist Friede, der uns zusammenhält,<br />er ist unser Leben<br />heute und in Ewigkeit. Amen <sub><i>(Heriburg Laarmann - Mit Freude das Leben feiern - S.111)</i></sub></p><p><b>Segen</b>:<br />So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott -<br />der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.<br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><b>Lied</b>:Gl 831, 1-3: Gott, dein guter Segen…</p><p><a href="https://www.erzbistum-koeln.de/export/sites/ebkportal/seelsorge_und_glaube/ehe_und_familie/.content/.galleries/ausmalbilder/C_29.So.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Ausmalbild für Kinder</a></p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-68001</guid><pubDate>Sun, 12 Oct 2025 11:39:21 +0200</pubDate><title>Irland – Pilgerreise durch die Heimat des heiligen Kilian</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail/ansicht/irland-pilgerreise-durch-die-heimat-des-heiligen-kilian/</link><description>Prospekt zur Irland Reise vom 23.05. - 30.05.2026</description><content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://pg-am-schoenbusch.de/fileadmin/Bistum_PGs/PG_Am_Schoenbusch/PDFs/Digitaler_Reiseprospekt_Irland_PG_Am_Schoenbusch_Aschaffenburg.pdf" target="_blank">Prospekt </a>zur Irland Reise vom 23.05. - 30.05.2026</p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-68000</guid><pubDate>Sun, 12 Oct 2025 11:26:50 +0200</pubDate><title>Hausgottesdienst am 28. Sonntag im Jahreskreis - C</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail/ansicht/hausgottesdienst-am-28-sonntag-im-jahreskreis-c/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst am<br />28. Sonntag im Jahreskreis - C<br />12. Oktober 2025</b></p><p><b>Lied</b>:Gl 821, 1+3: Wir haben Gottes Spuren festgestellt…</p><p><b>Kreuzzeichen</b><br />evtl. Entzünden einer Osterkerze oder einer anderen Kerze</p><p><b>Gedanken zur Hinführung</b>:<br />„Auf die Spuren Gottes“ in unserem Leben zu stoßen und sie wie ein Fährtenleser richtig zu deuten - das ist die Aufgabe, vor der wir immer wieder stehen. Wir machen Erfahrungen in unserem Alltag, die wir zu deuten versuchen, die wir vielleicht manchmal sogar auf Gott hin hinterfragen. In mancher Begegnung können wir eine Ahnung erhalten, wo und wie Gott in unser Leben eingreifen und zum Guten verändern will. Lassen wir uns auch jetzt ein auf die Begegnung mit ihm und seinem Wort.</p><p>Stimmen wir ein in das Lob Gottes:<br /><b>Loblied</b>:Gl 714: Gott soll gepriesen werden...</p><p><b>Gebet</b>:<br />Herr, unser Gott,<br />die Wandlung unseres Herzens hängt davon ab,<br />dass wir mit unserem Leben<br />dem Weg des Evangeliums folgen.<br />Stärke uns in der Treue zu Dir<br />und mache uns zu Menschen,<br />die an den Auferstandenen erinnern,<br />der mit Dir lebt und herrscht heute und in Ewigkeit. <sub>(Peter Köster: Gebete zur Feier der Eucharistie - S. 90)</sub></p><p><b>Lesung aus dem 2. Buch der Könige (2 Kön 5, 14-17)</b><br />Naaman, der Syrer, ging zum Jordan hinab und tauchte siebenmal unter, wie ihm der Gottesmann befohlen hatte. Da wurde sein Leib gesund wie der Leib eines Kindes und er war rein. Nun kehrte er mit seinem ganzen Gefolge zum Gottesmann zurück, trat vor ihn hin und sagte: Jetzt weiß ich, dass es nirgends auf der Erde einen Gott gibt außer in Israel. So nimm jetzt von deinem Knecht ein Dankgeschenk an! Elischa antwortete: So wahr der Herr lebt, in dessen Dienst ich stehe: Ich nehme nichts an. Auch als Naaman ihn dringend bat, es zu nehmen, lehnte er ab. Darauf sagte Naaman: Wenn es also nicht sein kann, dann gebe man deinem Knecht so viel Erde, wie zwei Maultiere tragen können; denn dein Knecht wird keinem andern Gott mehr Brand- und Schlachtopfer darbringen als Jahwe allein.</p><p><b>Antwortgesang</b>:Gl 416, 1+2: Was Gott tut, das ist wohlgetan...</p><p><b>Halleluja</b>: Gl 721 oder 716</p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas (Lk 17, 11-19)</b><br />Auf dem Weg nach Jerusalem zog Jesus durch das Grenzgebiet von Samarien und Galiläa. Als er in ein Dorf hineingehen wollte, kamen ihm zehn Aussätzige entgegen. Sie blieben in der Ferne stehen und riefen: Jesus, Meister, hab Erbarmen mit uns! Als er sie sah, sagte er zu ihnen: Geht, <em>zeigt euch den Priestern!</em> Und während sie zu den Priestern gingen, wurden sie rein. Einer von ihnen aber kehrte um, als er sah, dass er geheilt war; und er lobte Gott mit lauter Stimme. Er warf sich vor den Füßen Jesu zu Boden und dankte ihm. Dieser Mann war aus Samarien. Da sagte Jesus: Es sind doch alle zehn rein geworden. Wo sind die übrigen neun? Ist denn keiner umgekehrt, um Gott zu ehren, außer diesem Fremden? Und er sagte zu ihm: Steh auf und geh! Dein Glaube hat dir geholfen.<br /><b><i>oder: In leichter Sprache:</i></b><br />Einmal kam Jesus zu einem Dorf. In dem Dorf kamen zehn Männer zu Jesus. Die Männer blieben weit weg von Jesus stehen. Denn die zehn Männer waren schwer krank. Die Männer hatten eine Hautkrankheit. Die Hautkrankheit von den zehn Männern heißt Aussatz. Der Aussatz ist sehr ansteckend. Darum müssen Aussatzkranke Menschen von gesunden Menschen weit weg bleiben. Damit sie niemanden anstecken können.<br />Die zehn Aussatzkranken Männer riefen: Jesus, bitte. Mach uns gesund. Jesus sagte zu den Aussatzkranken Männern: Geht zu den Priestern. Zeigt euch den Priestern. Damit die Priester sehen, dass ihr wieder gesund seid. Die Aussatzkranken Männer gingen los.Unterwegs wurden die Aussatzkranken Männer gesund. Einer von den Aussatzkranken Männern ging sofort zu Jesus zurück. Der Mann freute sich riesig. Weil er wieder gesund war. Der Mann fing laut an Gott zu loben. Und kniete sich vor Jesus auf den Boden. Der Mann dankte Jesus aus ganzem Herzen. Jesus freute sich über den Mann. Jesus sagte:<br />Ich freue mich, weil du zurückgekommen bist. Aber Jesus wunderte sich auch. Jesus fragte den Mann, der gesund geworden war: Wo sind denn die anderen neun Aussatzkranken Männer? Bist du ganz alleine gekommen? Es sind doch alle 10 Männer gesund geworden.Freuen die sich gar nicht? Wollen die anderen Männer Gott gar nicht loben? Weil Gott sie gesund gemacht hat? Jesus sagte zu dem dankbaren Mann: Jetzt ist alles gut. Geh nach Hause. Gott hat dir geholfen. Weil du an Gott geglaubt hast. <sub><i>© katholisches Bibelwerk</i></sub></p><p><b>Lied</b>:Gl 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht...</p><p><b>Predigtgedanken</b>:<br />Bei einem Geburtstag hört man oft: „Ich wünsche dir Gesundheit. Denn Gesundheit ist ja schließlich das allerwichtigste.“ Seit einigen Jahren sehe ich das ein wenig anders und habe auch die Reihenfolge in meinem Glückwunsch dementsprechend abgeändert. An erster Stelle steht nach wie vor der Segen Gottes, doch dem lasse ich die Zufriedenheit folgen und erst dann schließt sich auch die Gesundheit an. Zum Umdenken hat mich unter anderem auch ein Text von Lothar Zenetti gebracht, der unter dem Titel: <i>Begegnungen</i> formuliert:<br /><i>Ich traf einen jungen Mann, kerngesund, modisch gekleidet, Sportwagen, und fragte beiläufig, wie er sich fühle: Was 'ne Frage, sagte er, beschissen!<br />Ich fragte, ein wenig verlegen, eine schwerbehinderte ältere Frau in ihrem Rollstuhl, wie es ihr gehe: Gut, sagte sie, es geht mir gut.<br />Da sieht man wieder, dachte ich bei mir, immer hat man mit den falschen Menschen Mitleid.</i><br />Auch im heutigen Evangelium ist körperliche Gesundheit nicht das einzig und alles Entscheidende. Alle zehn werden von ihrem Aussatz geheilt, der sie an den Rand gedrängt, der sie aus dem gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen hat. Nach außen hin ist für sie wieder alles in Ordnung. Sie gelten „als geheilt entlassen“ und können wieder ganz normal einem geregelten Leben nachgehen.<br />Doch zu ihrem endgültigen Heil fehlt den neun noch etwas Wesentliches: Die richtige innere Einstellung; die Dankbarkeit; die Zufriedenheit; die Erkenntnis, dass ihre Heilung keine Selbstverständlichkeit, kein Automatismus ist, sondern dass sie ihre Heilung im Letzten einem anderen verdanken.<br />Der russische Schriftsteller Fjodor Dostojewski soll einmal gesagt haben: <i>Der Mensch sei ein undankbarer Zweibeiner, weil er das Gute, das ihm widerfährt, als Selbstverständlichkeit hinnimmt. während er sich gleichzeitig über das Schlechte im Leben beklagt.</i><br />„<i>Steh auf und geh! Dein Glaube hat dich gerettet!</i>“ - Diese Mahnung gibt Jesus dem dankbaren Samariter mit auf den Weg in eine neue Zukunft. Nicht allein auf die körperliche Heilung kommt es an, sondern auf die richtige innere Haltung: Sich an Gott festmachen, im eigenen Leben auf ihn bauen, ihm vertrauen, ihm zutrauen, dass er mir gerade auch in schwierigen Zeiten und großen Herausforderungen nahe sein will, dass er mich wieder aufrichten will, wo ich am Boden bin. Er tritt nicht nach, sondern will uns unter die Arme greifen und uns wieder auf unsere Füße stellen, damit es in unserem Leben wieder vorangehen kann.<br />Erwähnens - und bedenkenswert ist in unseren beiden Heilungsgeschichten auch die Tatsache, dass die Heilung gerade denen widerfährt, die gar nicht zum ausdrücklichen Volk Gottes Israel gehören. Die Heilung des Syrers Naaman und des namenlosen Samariters im Alten wie im Neuen Testament muss für einen gläubigen Juden als Affront gegolten haben. Nicht an einem Mitglied des auserwählten Volkes, sondern an vermeintlich „Ungläubigen“ erweist der Gott Israels seinen Heilswillen. So wird deutlich: dieser Heilswille Gottes macht sich nicht an äußeren Kriterien wie Herkunft oder Religionszugehörigkeit fest, sondern wird dort wirksam, wo sich ein Mensch auf das Heilsangebot Gottes einlässt und so Gott selbst in sein Leben einlässt.<br />Wie bei vielen biblischen Erzählungen stellen uns auch diese beiden Erzählungen vor die Frage: Wo finde ich selber mich wieder? In den neun selbstsicheren, die nicht groß nachdenken und ihre Heilung als selbstverständlich nehmen oder in einem Naaman bzw. einem dankbaren, namenlosen Samariter, die gespürt haben, wie wirkmächtig Gott in ihr Leben eingegriffen und es zum Guten gewendet hat?<br /><i><b>Für Familien mit Kindern:</b></i><br />Jesus hat zehn Aussätzige geheilt, aber nur einer kommt zu Jesus zurück und bedankt sich. Jesus freut sich über den einen, auch wenn er sicher enttäuscht ist über die anderen neun . Danke sagen ist nicht nur eine Form der Höflichkeit, man teilt dem anderen seine Freude und sein Glück mit, und tut auch dem, der geholfen hat, etwas Gutes. Bei wem könntest du dich in der kommenden Woche bedanken?<br /><i>Guter Gott, viele Menschen tun Gutes für mich: Meine Eltern, Großltern, Verwandten, Freunde, meine Lehrerinnen und Lehrer und Klassenkameradinnen - und kameraden. Danke, dass du mir so viele hilfsbereite Menschen gibst. Amen <sub>(dkv - Mein Sonntagsblatt 2016)</sub></i></p><p><b>Glaubensbekenntnis</b>:Wir dürfen gemeinsam unseren Glauben bekennen:<br />sprechen oder singen: Gl 847, 1+3: O Seligkeit, getauft zu sein…Mel.: Gl 334</p><p><b>Fürbittgebet</b><br /><i>Die Fürbitten sind unser Gebet für die anderen. Es bedarf nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor, worum wir bitten wollen.<br />Wir können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es, die Namen derer laut auszusprechen, die man Gott ans Herz legen will,. Wir dürfen auch beten für verstorbene Freunde und Angehörigen. Wir dürfen Gott unsere Bitten aber auch still anvertrauen.<br />Als Antwortruf eignen sich: Gl 182 oder Gl 817<br /><b>oder:</b><br />Herr Jesus Christus, du willst uns und unserer Welt Heil und Heilung schenken- Wir bitten dich:</i><br />➢ Erfülle mit deinem Geist die Verantwortlichen im Friedensprozess im Nahen und Mittleren Osten und lass auch die Menschen in der Ukraine bald wieder zu einem Leben in Versöhnung und Frieden finden.<br />➢ Für alle, die derzeit unter einer schweren Krankheit oder den Gebrechen des Alters leiden, dass sie nicht verzweifeln, sondern Kraft finden aus deiner Nähe.<br />➢ Für alle, die gedankenlos und undankbar durch ihr Leben gehen und ihr Wohlergehen als selbstverständlich ansehen. Lass sie von Neuem ahnen, was ihr Leben im Letzten trägt.<br />➢ Für unsere Schwestern und Brüder in unserer Partnergemeinde Sao Francisco im brasilianischen Juruti Para, mit denen wir vor einem Jahr unsere Partnerschaft geschlossen haben.<br />➢ Für alle unsere Verstorbenen, von denen wir hoffen, dass sie aufgenommen sind in deine Barmherzigkeit, in das Land des Lichtes und des Friedens.<br /><i>Herr, unser Gott, du kennst unsere Bitten, noch bevor wir sie aussprechen vor dir. Wir danken dir für deine Gegenwart in unserem Leben. Halte auch weiterhin deine Hände über uns. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.</i></p><p><b>Hinführung zum Vater unser</b>: Herr Jesus Christus, Du willst Glauben in uns wecken. Du willst unser Vertrauen in den Vater im Himmel stärken. Mit deinen Worten wollen wir beten:<b><i>Vater unser…</i></b></p><p><b>Lied</b>:Gl 453, 1-3: Bewahre uns, Gott,...</p><p><b>Gebet</b>:<br />Herr, unser Gott,<br />dein Wort will unserem Leben immer wieder neu Orientierung und Ziel geben.<br />Hilf uns, auf dich zu vertrauen.<br />Lass uns erfahren, dass wir von dir alles erhalten, was wir zum Leben brauchen.<br />Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.</p><p><b>Segen</b>:<br />Ein dankbarer Mensch strahlt jenes Vertrauen ins Leben aus,<br />das die Bibel Glaube nennt.<br />Er bleibt auch dann dankbar,<br />wenn Tage des Mangels kommen.<br />Er weint nicht darüber,<br />dass die schönen Tage vergangen sind,<br />sondern er lächelt,<br />dass sie gewesen sind. <sub><i>(Aus: Laacher Messbuch 2007)</i></sub><br />So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott -<br />der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.<br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><b>Lied</b>:Gl 400, 1+2: Ich lobe meinen Gott von ganzem Herzen… oder:<br />Gl 870, 1+3: Rosenkranzkönigin</p><p><a href="https://www.erzbistum-koeln.de/export/sites/ebkportal/seelsorge_und_glaube/ehe_und_familie/.content/.galleries/ausmalbilder/C_28.So.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Ausmalbild für Kinder</a></p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item></channel></rss>