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	 xmlns:n="http://typo3.org/ns/GeorgRinger/News/ViewHelpers"><channel><title>Nachrichten</title><link></link><description></description><language>de-DE</language><copyright>Diözese Bistum Würzburg</copyright><pubDate>Wed, 22 Jul 2026 10:32:42 +0200</pubDate><lastBuildDate>Wed, 22 Jul 2026 10:32:42 +0200</lastBuildDate><atom:link href="https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/hausgottesdienste/feed.rss" rel="self" type="application/rss+xml" /><generator>TYPO3 EXT:news</generator><item><guid isPermaLink="false">news-74178</guid><pubDate>Sat, 18 Jul 2026 18:26:43 +0200</pubDate><title>Hausgottesdienst am 16. Sonntag im Jahreskreis - A</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail-1/ansicht/hausgottesdienst-am-16-sonntag-im-jahreskreis-a/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst am<br />16. Sonntag im Jahreskreis - A<br />19. Juli 2026</b></p><p><b>Lied</b>:Gl 457, 1-3: Suchen und fragen...</p><p><b>Kreuzzeichen</b><br />evtl. Entzünden einer Osterkerze oder einer anderen Kerze</p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />„In der Ruhe liegt die Kraft.“ heißt es in einem geflügelten Wort. Ein jeder Gottesdienst will uns zur Ruhe kommen lassen, damit wir wieder Kraft schöpfen können für unseren Alltag, die vielen Pflichten und Aufgaben. Ruhe kann uns auch helfen, uns in Geduld und Gelassenheit einzuüben. Ich darf auch einmal etwas stehen und liegen lassen. Nicht alles muss sofort erledigt werden.<br /><i>Stimmen wir ein in das Lob Gottes:</i></p><p><b>Loblied</b>:Gl 383, 2: Ich lobe meinen Gott, der mir den neuen Weg weist...</p><p><b>Gebet</b>:<br />Verborgener Gott,<br />du lässt uns Menschen gewähren,<br />du wartest und greifst nicht ein.<br />Du gibst uns Zeit,<br />du öffnest Wege,<br />du redest zu uns in Langmut und Liebe.<br />Wir danken dir für deine Geduld.<br />Bring uns heute zur Besinnung.<br />Mach uns offen für dich.<br />Lass die ganze verlorene Menschheit hinfinden zu dir.<br />Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn <sub><i>(Messbuch 22/313)</i></sub></p><p><b>Halleluja</b>:Gl 174,1 oder 716</p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - (Mt 13, 24-35)</b><br />Jesus erzählte der Menge noch ein anderes Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Mann, der guten Samen auf seinen Acker säte.<br />Während nun die Leute schliefen, kam sein Feind, säte Unkraut unter den Weizen und ging wieder weg.<br />Als die Saat aufging und sich die Ähren bildeten, kam auch das Unkraut zum Vorschein.<br />Da gingen die Knechte zu dem Gutsherrn und sagten: Herr, hast du nicht guten<br />Samen auf deinen Acker gesät? Woher kommt dann das Unkraut?<br />Er antwortete: Das hat ein Feind von mir getan. Da sagten die Knechte zu ihm:<br />Sollen wir gehen und es ausreißen?<br />Er entgegnete: Nein, sonst reißt ihr zusammen mit dem Unkraut auch den Weizen<br />aus.<br />Lasst beides wachsen bis zur Ernte. Wenn dann die Zeit der Ernte da ist, werde ich<br />den Arbeitern sagen: Sammelt zuerst das Unkraut und bindet es in Bündel, um es<br />zu verbrennen; den Weizen aber bringt in meine Scheune. Er erzählte ihnen ein<br />weiteres Gleichnis und sagte: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Senfkorn,<br />das ein Mann auf seinen Acker säte. Es ist das kleinste von allen Samenkörnern;<br />sobald es aber hochgewachsen ist, ist es größer als die anderen Gewächse und wird<br />zu einem Baum, sodass die Vögel des Himmels kommen und in seinen Zweigen<br />nisten. Und er erzählte ihnen noch ein Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie<br />mit dem Sauerteig, den eine Frau unter einen großen Trog Mehl mischte, bis das<br />Ganze durchsäuert war. Dies alles sagte Jesus der Menschenmenge durch<br />Gleichnisse; er redete nur in Gleichnissen zu ihnen. Damit sollte sich erfüllen, was<br />durch den Propheten gesagt worden ist: Ich öffne meinen Mund und rede in<br />Gleichnissen, ich verkünde, was seit der Schöpfung verborgen war.<br /><b><i>oder: In leichter Sprache</i></b><br />Jesus wollte den Menschen wieder von Gott erzählen. Und vom Himmel-Reich.<br />Das ist manchmal schwer zu verstehen. Darum erzählte Jesus Geschichten und<br />Beispiele. Jesus sagte: Mit dem Himmel-Reich ist es wie mit einem Bauer. Der Bauer<br />streute gute Weizen-Körner auf sein Feld. Daraus sollte guter Weizen wachsen.<br />Danach ging der Bauer nach Hause. Der Bauer hatte einen Feind. Der Feind wollte<br />den Bauer ärgern. Der Feind ging zu dem Feld mit dem guten Weizen. Der Feind<br />streute heimlich Unkraut auf das Feld. Der Bauer merkte das nicht. Bald fing der<br />Weizen zu wachsen an. Das Unkraut fing auch zu wachsen an. Nach einiger Zeit<br />konnte man genau merken, dass Unkraut zwischen dem Weizen war. Die Arbeiter<br />fragten den Bauern: Wieso ist Unkraut zwischen dem Weizen? Der Bauer sagte:<br />Bestimmt hat das der Feind heimlich gesät. Die Arbeiter fragten: Sollen wir das<br />Unkraut aus dem Boden ausreißen? Der Bauer sagte: Nein, lieber nicht. Sonst reißt<br />ihr den Weizen auch aus Versehen heraus. Der Weizen soll mit dem Unkraut zu<br />Ende wachsen. Bei der Ernte machen wir das so: Zuerst holen wir das Unkraut vom<br />Feld. Dann verbrennen wir das Unkraut. Danach ernten wir den Weizen. Den<br />Weizen sammeln wir in der Scheune.<br />Jesus erzählte ein anderes Beispiel vom Himmelreich. Jesus sagte: Mit dem<br />Himmelreich ist es wie mit einem Senfkorn. Zuerst ist das Senfkorn ganz klein.<br />Dann wächst das Senfkorn. Das Senfkorn wächst so groß wie ein Baum. Der Baum<br />ist größer als andere Bäume. Die Vögel können ein Nest in dem Baum bauen. Jesus<br />erzählte noch ein Beispiel vom Himmelreich.Jesus sagte: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einer Frau. Die Frau will Brot backen. Die Frau hat eine große Schüssel mit Mehl. Und andere Zutaten.Die Frau muss die Zutaten mit dem Mehl verkneten. Damit das Mehl zu einem richtigen Brotteig wird. Der Teig wird dicker und dicker. Zum Schluss wird der Teig ein großes dickes Brot.<sub><i>© katholisches Bibelwerk</i></sub></p><p><b>Lied</b>:Gl 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht...</p><p><b>Predigtgedanken:</b><br />Wir leben in einer schnelllebigen Welt. Wir kommunizieren in Sekundenschnelle mithilfe der sozialen Medien - per E-Mail, SMS, Instragram, whatsapp oder signal. Und die Glasfasertechnologie erhöht noch die Datengeschwindigkeit. Früher wurde ein Brief geschrieben. Der war einen bis zwei Tage unterwegs und ebenso lange dauerte es mindestens bis eine Antwort kam. Und wer kann sich noch an das Telefonieren mit dem Wählscheibentelefon erinnern. Auch unsere Autobahnen werden immer breiter, damit weniger Staus das Vorwärtskommen beschleunigen. Früher war man stundenlang zu Fuß oder tagelang mit der Kutsche unterwegs. Mittlerweile muss alles ruck-zuck gehen. Kommt eine Nachricht auf dem Handy an, muss sie sofort gelesen und beantwortet werden - egal, ob man man gerade mit dem Auto oder dem E-Scooter oder auf dem Fahrrad unterwegs ist.<br />Was bei all dem verloren geht, ist die Geduld, die Gelassenheit, das Warten-Können.<br />Gleich drei Gleichnisse zum Himmelreich legt uns Jesus heute vor. Was haben sie gemeinsam?<br />Bei allen drei geht es um eben diese Geduld, die Gelassenheit, das Warten-Können.<br />Wenn das ausgesäte Weizenkorn austreibt, ist der junge Halm noch grün und so gut wie nicht von Unkraut zu unterscheiden. Erst wenn sich der Halm verfestigt, braun wird und die Ähre ausbildet, kann man den Weizen eindeutig vom grünen Unkraut unterscheiden.<br />Das kleinste Senfkorn braucht seine Zeit bis es zur großen Staude herangewachsen ist.<br />Und auch das Durchsäuern einer großen Menge Mehl mit ein wenig Sauerteig geht nicht von jetzt auf gleich. Man muss den Teig stundenlang gehen und ruhen lassen. So braucht auch die Verwirklichung des Himmelreichs Zeit. Frieden, Gerechtigkeit, Freiheit entstehen nicht von heute auf morgen. „Vor Gott sind tausend Jahre wie ein Tag.“ und der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt.<br />Was war das für ein Durchbruch, als die ersten Gespräche zwischen Adenauer und de Gaulle nach Jahrhunderten der Erbfeindschaft die deutsch - französische Freundschaft anbahnten.<br />Was war das für ein Durchbruch, als nach der Erfahrung des Holocaust die Gespräche zwischen Adenauer und Ben Gurion die deutsch-jüdische Aussöhnung anbahnten?<br />„Gut Ding will Weile haben!“ Mit Jesus ist vor zwei Jahrtausenden das Reich Gottes angebrochen. Aber es braucht Zeit, bis es wirklich vollendet ist. Dieses Reich muss wachsen. Und es braucht auch immer die Mitarbeit von Menschen und damit auch unsere Mitarbeit. Und es braucht die Geduld, die Gelassenheit, das Warten-Können.<br />Vielleicht kennen Sie/ kennt Ihr die Geschichte aus China von dem Mann, der seinen Pflanzen beim Wachsen helfen wollte:<br />Ein Mann hatte seinen kleinen Acker gut vorbereitet, gepflügt und gesät. Er wunderte sich nur nach ein paar Wochen, dass die Saat so langsam aufging. Bei seinem Nachbarn sah er schon kräftigen, grünen Wuchs!<br />Von Tag zu Tag wurde seine Geduld geringer. Er konnte vor Sorge nicht mehr schlafen.<br />Schließlich hatte er eine wahnwitzige Idee. Er lief zu seinem Feld und begann, die kleinen zarten Halme etwas in die Höhe zu ziehen. Das war natürlich eine mühsame Arbeit; aber schließlich war er fertig.<br />Er traf unterwegs seinen Nachbarn und sagte ihm, dass er seinem Korn beim Wachsen geholfen habe. Neugierig geworden, liefen sie zu seinem Feld und sahen alles zerstört und verwelkt. - Und noch lange lachte man im Dorf über den Mann, der nicht warten konnte.<br /><b><i>Für Familien mit Kindern:</i></b><br />Ernte und Unkraut gemeinsam auf einem Feld, das klingt zunächst komisch. Vielleicht ist es auch in meinem Leben so. Manche Eigenschaften an mir sind gut und sie gedeihen, manches ist vielleicht noch nicht so optimal und trotzdem ist es da und gehört zu meiner Person. Erst im Laufe der Zeit erkennen wir, was wir fördern und was wir uns vielleicht abgewöhnen müssen. das braucht Geduld, Zeit und die richtige Erkenntnis. Was magst du an dir? Stört dich auch etwas?<br /><i>Guter Gott, nicht alles an mir mag ich. Manchmal ärgere ich mich über mich selber, z. B. wenn ich…&lt;hier ein wenig über das eigene Leben nachdenken&gt; Hilf mir zu erkennen, wo ich mein Verhalten vielleicht verbessern kann. Amen <sub>(dkv - Mein Sonntagsblatt - 2020)</sub></i></p><p><b>Glaubensbekenntnis</b>:Wir dürfen gemeinsam unseren Glauben bekennen - gesprochen oder gesungen: Gl 354&nbsp;</p><p><b>Fürbittgebet</b><br /><i>Die Fürbitten sind unser Gebet für die anderen. Es bedarf nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor, worum wir bitten wollen.<br />Wir können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es, die Namen derer laut auszusprechen, die man Gott ans Herz legen will, .<br />Wir dürfen Gott unsere Bitten aber auch still anvertrauen.<br />Als Antwortruf eignen sich: Gl 182 oder Gl 817<br /><b>oder:</b><br />V: Herr Jesus Christus, du lädst uns ein zu Geduld und Gelassenheit. Wir bitten Dich - Gl 182:</i><br />➢ Für alle, die sich schon lange nach einer versöhnten und gerechten Welt sehnen.<br />➢ Für alle, die durch die Verkündigung der Frohen Botschaft versuchen, die Hoffnung auf das Reich Gottes wach zu halten.<br />➢ Für alle, denen in ihrem Alltag Geduld und Gelassenheit fehlen.<br />➢ Wir halten eine kurze Stille und vertrauen Dir im stillen Gebet unsere Fragen und Anliegen an.<br />➢ Für unsere Verstorbenen, die wir Deiner Güte und Barmherzigkeit anvertrauen.<br />In Dir, Herr, unser Gott, finden wir Heimat und Antworten auf unsere Fragen.Dafür danken wir dir durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn.</p><p><b>Hinführung zum Vater unser</b>: Herr Jesus, wir wissen nicht, worum wir in rechter Weise beten sollen. Der Vater im Himmel weiß um unsere Fragen, bevor wir sie aussprechen. So bitten wir um seine Antwort in dem Gebet, das du selbst uns gelehrt hast: <i>Vater unser...</i></p><p><b>Lied</b>:Gl 805, 1+2+5: Sing mit mir ein Halleluja...</p><p><b>Gebet</b>:<br />Möge die Liebe stark sein und wachsen.<br />Gott, gib mir den Mut, die Hoffnung, die Kraft,<br />in eine Welt der Gleichgültigkeit,<br />der Verantwortungslosigkeit,<br />der Trägheit und der Unachtsamkeit<br />Liebe zu säen,<br />Empfindsamkeit zu pflanzen,<br />Zartheit zu behüten,<br />Verstehen zu hegen,<br />Brachliegendes zu bestellen,<br />Darbendes zu bewässern,<br />Überwucherndes zu beschneiden,<br />Knospendes zu schützen.<br />Mache mich frei von Hass und Gewalt.<br />Schenke mir Demut und Ehrfurcht vor dem Leben.<br />Segne den Boden,<br />segne die Saat,<br />segne die Frucht,<br />segne mein Tun.<em><sub>(Andrea Schwarz - in: Laacher Messbuch 2020)</sub></em><br />So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott - der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.<br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><b>Lied</b>:Gl 400, 1+2: Ich lobe meinen Gott mit ganzem Herzen...</p><p><a href="https://www.familien234.de/export/sites/familien-234/bibelbild/.content/.galleries/LesejahrA_Ausmalbilder-zum-Sonntagsevangelium/A_16.SO.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Ausmalbild für Kinder</a></p>]]></content:encoded><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-74018</guid><pubDate>Sat, 11 Jul 2026 13:40:11 +0200</pubDate><title>Hausgottesdienst am 15. Sonntag im Jahreskreis A</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail-1/ansicht/hausgottesdienst-am-15-sonntag-im-jahreskreis-a/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst am<br />15. Sonntag im Jahreskreis A<br />12. Juli 2026</b></p><p><b>Lied</b>:Gl 803, 1+2: Unser Leben sei ein Fest...</p><p><b>Kreuzzeichen </b>- evtl. Entzünden einer Osterkerze oder einer anderen Kerze</p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />Tag für Tag haben wir es mit vielen Worten zu tun. Manche gehen in ein Ohr hinein und sofort aus dem anderen wieder hinaus. Wir überhören sie oder überlesen sie. Andere Worte gehen uns zu Herzen, ja, treffen uns manchmal mitten ins Herz und begleiten uns ein Leben lang. Das Wort, das Gott zu uns spricht, will uns auch zu Herzen gehen, will uns treffen, uns begleiten. Bin ich offen für dieses Wort Gottes? Will ich mich auf dieses Wort einlassen und dieses Wort in mein Leben einlassen?<br /><i>Herr Jesus Christus, öffne uns für dein Wort. - Herr, erbarme dich.<br />Lass uns nicht hartherzig sein, sondern mache uns frei durch dein Wort. - Christus, erbarme dich.<br />Lass uns Frucht bringen im Hören und Verstehen dessen, was du uns sagen willst. - Herr, erbarme dich.</i><br />Stimmen wir mit ein in das Lob Gottes:</p><p><br /><b>Loblied</b>:Gl 389, 5: Dass du mich einstimmen lässt in deinen Jubel...</p><p><b>Gebet:</b><br />Gott,<br />Dein Wort bringt Licht und Freude in die Welt.<br />Es macht das Leben reich,<br />es stiftet Frieden und Versöhnung.<br />Gib, dass wir es nicht achtlos überhören.<br />Mach uns offen, es aufzunehmen.<br />Bring Dein Wort in uns zu hundertfältiger Frucht.<br />Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn. <sub><i>(Messbuch 6/307)</i></sub></p><p><b>Lesung aus dem Buch Jesaja - (Jes 55, 10-11)</b><br />So spricht der Herr: Wie der Regen und der Schnee vom Himmel fällt und nicht dorthin zurückkehrt, sondern die Erde tränkt und sie zum Keimen und Sprossen bringt, wie er dem Sämann Samen gibt und Brot zum Essen, so ist es auch mit dem Wort, das meinen Mund verlässt: Es kehrt nicht leer zu mir zurück, sondern bewirkt, was ich will, und erreicht all das, wozu ich es ausgesandt habe.</p><p><b>Antwortgesang</b>:Gl 449, 1+2: Herr, wir hören auf dein Wort...</p><p><b>Halleluja</b>:Gl 175, 3 oder 716</p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - (Mt 13, 1-23)</b><br />An jenem Tag verließ Jesus das Haus und setzte sich an das Ufer des Sees.<br />Da versammelte sich eine große Menschenmenge um ihn. Er stieg deshalb in ein Boot und setzte sich; die Leute aber standen am Ufer.<br />Und er sprach lange zu ihnen in Form von Gleichnissen. Er sagte: Ein Sämann ging aufs Feld, um zu säen. Als er säte, fiel ein Teil der Körner auf den Weg und die Vögel kamen und fraßen sie. Ein anderer Teil fiel auf felsigen Boden, wo es nur wenig Erde gab, und ging sofort auf, weil das Erdreich nicht tief war; als aber die Sonne hochstieg, wurde die Saat versengt und verdorrte, weil sie keine Wurzeln hatte. Wieder ein anderer Teil fiel in die Dornen und die Dornen wuchsen und erstickten die Saat. Ein anderer Teil schließlich fiel auf guten Boden und brachte Frucht, teils hundertfach, teils sechzigfach, teils dreißigfach. Wer Ohren hat, der höre! Da kamen die Jünger zu ihm und sagten: Warum redest du zu ihnen in Gleichnissen? Er antwortete: Euch ist es gegeben, die Geheimnisse des Himmelreichs zu erkennen; ihnen aber ist es nicht gegeben. Denn wer hat, dem wird gegeben, und er wird im Überfluss haben; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er hat. Deshalb rede ich zu ihnen in Gleichnissen, weil sie sehen und doch nicht sehen, weil sie hören und doch nicht hören und nichts verstehen. An ihnen erfüllt sich die Weissagung Jesajas: Hören sollt ihr, hören, aber nicht verstehen; sehen sollt ihr, sehen, aber nicht erkennen. Denn das Herz dieses Volkes ist hart geworden und mit ihren Ohren hören sie nur schwer und ihre Augen halten sie geschlossen, damit sie mit ihren Augen nicht sehen und mit ihren Ohren nicht hören, damit sie mit ihrem Herzen nicht zur Einsicht kommen, damit sie sich nicht bekehren und ich sie nicht heile. Ihr aber seid selig, denn eure Augen sehen und eure Ohren hören. Amen, ich sage euch: Viele Propheten und Gerechte haben sich danach gesehnt zu sehen, was ihr seht, und haben es nicht gesehen, und zu hören, was ihr hört, und haben es nicht gehört. Hört also, was das Gleichnis vom Sämann bedeutet. Immer wenn ein Mensch das Wort vom Reich hört und es nicht versteht, kommt der Böse und nimmt alles weg, was diesem Menschen ins Herz gesät wurde; hier ist der Samen auf den Weg gefallen. Auf felsigen Boden ist der Samen bei dem gefallen, der das Wort hört und sofort freudig aufnimmt, aber keine Wurzeln hat, sondern unbeständig ist; sobald er um des Wortes willen bedrängt oder verfolgt wird, kommt er zu Fall. In die Dornen ist der Samen bei dem gefallen, der das Wort zwar hört, aber dann ersticken es die Sorgen dieser Welt und der trügerische Reichtum und es bringt keine Frucht. Auf guten Boden ist der Samen bei dem gesät, der das Wort hört und es auch versteht; er bringt dann Frucht, hundertfach oder sechzigfach oder dreißigfach.<br /><b><i>oder: In leichter Sprache</i></b><br />Einmal war Jesus an einem See. Viele Menschen waren bei Jesus. Alle Menschen wollten Jesus zuhören. Darum stieg Jesus in ein Boot. Das Boot fuhr auf den See.So konnten alle Menschen Jesus sehen. Und hören. Jesus erzählte ein Beispiel von einem Bauern. Jesus sagte: Ein Bauer ging auf sein Feld. Der Bauer wollte Samenkörner ausstreuen. Die Samenkörner sollten wachsen. Und Frucht bringen.Der Bauer streute die Körner auf die Erde. Aber einige Körner fielen auf den Weg.Da kamen Vögel. Die Vögel fraßen die Körner auf. Einige Körner fielen zwischen die Steine. Zuerst wurden aus den Körnern grüne Halme. Weil zwischen den Steinen noch ein bisschen Erde war. Und ein bisschen Wasser. Aber dann schien die Sonne sehr heiß. Da verwelkten die grünen Halme. Einige Körner fielen in die Dornen. Zuerst wurden aus den Körnern grüne Halme. Die Dornen waren aber größer als die Halme. Die Halme konnten nicht durch die Dornen hindurch wachsen. Die Halme verwelkten. Die anderen Körner fielen auf guten Boden. Aus den Körnern wurden zuerst grüne Halme. An den grünen Halmen wuchsen neue Körner. An einigen Halmen wuchsen 30 Körner. An einigen Halmen wuchsen 60 Körner. An einigen Halmen wuchsen sogar 100 Körner. Jesus sagte: Wer Ohren hat, soll gut zuhören. Jesus war mit dem Erzählen fertig. Die Freunde fragten Jesus: Warum erzählst du dieses Beispiel? Jesus sagte: Ich möchte den Menschen gerne von Gott erzählen. Und vom Himmel-Reich. Damit die Menschen froh werden.Und sich freuen. Aber die Menschen hören nicht richtig zu. Die Menschen hören nicht mit ihrem Herzen zu. Wer Gott verstehen will, muss mit dem Herzen zuhören. Wenn die Menschen mit dem Herzen zuhören, werden die Menschen froh. Darum erzähle ich Beispiele. Weil die Menschen Beispiele besser verstehen können. Dann erklärte Jesus seinen Freunden das Beispiel vom Körner-Säen. Jesus sagte: Bei den Menschen ist das so wie mit den Körnern. Einige Körner fallen auf den Boden. Die Körner vertrocknen. So ähnlich ist es bei einigen Menschen. Die Menschen hören mir zu, wenn ich von Gott erzähle. Aber diese Menschen verstehen nicht in ihrem Herzen. Das Herz von diesen Menschen ist wie ein steiniger Boden. Alles, was ich erzähle, vertrocknet in den Herzen. Einige Körner fallen zwischen die Steine. Zwischen den Steinen ist zu wenig Erde. Und zu wenig Wasser zum Wachsen. Die Körner vertrocknen. So ähnlich ist es bei einigen Menschen. Die Menschen hören zu, wenn ich von Gott erzähle. Aber dann denken die Menschen über andere Sachen nach. Und machen viele andere Sachen. Die Menschen haben zu wenig Zeit an Gott zu denken. Die Menschen vergessen alles, was ich erzählt habe. Die Menschen bleiben traurig. Einige Körner fallen unter die Dornen. Unter den Dornen können keine Körner wachsen. Weil die Dornen so groß sind. Die Körner vertrocknen. So ähnlich ist es bei einigen Menschen. Die Menschen haben viele Sorgen. Vor lauter Sorgen hören die Menschen nicht richtig zu. Und bleiben traurig. Andere Körner fallen auf guten Boden. Diese Körner können wachsen. Diese Körner bringen Frucht. So ähnlich ist es auch bei einigen<br />Menschen. Diese Menschen hören richtig zu. Diese Menschen hören mit dem Herzen zu. Diese Menschen können Gott verstehen. Diese Menschen freuen sich über Gott.<em><sub>© katholisches Bibelwerk</sub></em></p><p><b>Lied</b>:Gl 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht…</p><p><b>Predigtgedanken:</b><br />Logorrhoe bezeichnet einen krankhaft gesteigerten, unkontrollierbaren Rededrang. Betroffene sprechen extrem schnell, unaufhörlich und springen oft sprunghaft von einem Thema zum anderen. Der Redefluss ist für Außenstehende kaum zu stoppen. Umgangssprachlich spricht man auch von Sprechdurchfall.<br />Wenn wir derzeit auf unsere Welt und unsere Gesellschaft schauen, dann finden wir viele Beispiele für solchen Sprechdurchfall. Wer kann noch zählen, beim wievielten Rahmenabkommen für einen Frieden im Nahen und Mittleren Osten wir mittlerweile angekommen sind und erleben immer wieder, dass von einem auf den anderen Tag das vielbeschworene Abkommen nicht mehr das Papier wert ist, auf das es geschrieben wurde.<br />Neue Gesetze werden vorgestellt und dann wieder umgeschrieben. Vor Wahlen werden viele vollmundige Versprechungen gemacht, die nach der Wahl nicht immer gehalten werden.<br />Damit ein Wort wirklich wirken kann, wenn sich ein Wort mit Leben füllen soll, braucht es das Wechselspiel von Geben und Nehmen, von Senden und Empfangen, von Angebot und Nachfrage.<br />Wenn mir ein Wort angeboten wird, ich mich aber nicht dafür interessiere, nicht nachfrage, sondern es überhöre, kann es bei mir nichts bewirken. Wenn im Radio oder im Fernsehen eine wichtige Information gesendet wird, auch aber mein Gerät nicht eingeschaltet habe oder der Sender falsch eingestellt ist, wird mich die Nachricht nicht erreichen. Wenn mir jemand einen wichtigen Rat geben will, ich diesen Rat aber nicht annehme, bringt er mit mir nichts.<br />Es genügt auch nicht, etwas zu hören, wenn ich nicht verstehe, was ich gehört habe. In diesem Fall ist es nötig, nachzufragen. Sich das Gesagte noch einmal erklären zu lassen, damit es mein Herz erreicht und ich es nachvollziehen kann.<br />Manchmal sind auch überfordert von der Fülle von Worten und Botschaften, die über uns hereinstürzen und wir vergessen ein im Grunde wichtiges Wort wieder.<br />Aber dann gibt es auch Worte, die sind so prägend, dass wir sie nie mehr vergessen. Sie sind in unser Herz eingeschrieben und sie begleiten uns ein ganzes Leben lang. Das ist vielleicht ein Wort, dass mir bei einer wichtigen Lebensentscheidung zugesprochen wurde. Das sind vielleicht die letzten Worte, die mir ein lieber und nahestehender Mensch kurz vor seinem Tod noch gesagt hat. Brautleute wählen sich oft einen Trauspruch, der ihre Liebe noch einmal in einem kurzen Wort auf den Punkt bringt. Eltern suchen für ihr neugeborenes Kind einen<br />Taufspruch und legen ihre guten Wünsche für den weiteren Weg dieses Kindes in dieses Wort hinein. Junge evangelische Christinnen und Christen haben ihren Konfirmationsspruch und auch jeder Neupriester sucht sich für seine Priesterweihe den so genannten Primizspruch, der den eigenen Berufungsweg noch einmal unter das Wort Gottes stellt.<br />Von keinem Menschen wird verlangt, dass er die ganze Heilige Schrift auswendig kennt und daher sagen kann. Aber es wäre ein schönes Ziel, aus jedem Gottesdienst einen Satz oder vielleicht sogar nur ein Wort aus der Heiligen Schrift mitzunehmen hinaus in den Alltag. Ein Wort, ein Satz, von dem ich sagen kann: Ich habe verstanden, was Gott mir mit diesem einen Wort sagen will. Ich will dieses Wort mitnehmen in die Begegnung mit Anderen in der kommenden Woche, will dieses Wort Gottes mit Alltagsleben füllen und zum Klingen bringen, will dieses Wort mit anderen teilen und Frucht bringen lassen.<br /><b><i>Für Familien mit Kindern:</i></b><br />Wie geht es dir, wenn du jemandem zuhörst? Manches bekommst du gar nicht so genau mit, vor allem, wenn du nicht gut zuhörst. Manchmal hören wir Menschen zwar zu, aber dann vergessen wir das meiste davon gleich wieder. Man kann sich ja nicht alles merken! Ein anderes Mal ist man anfangs von etwas begeistert, aber später erscheinen einem andere Dinge viel wichtiger. Aber es gibt auch Dinge, die hören wir und die nehmen wir ganz in unser Herz auf, die bewegen uns und spornen uns zu neuen Taten an.<br /><i>Barmherziger Gott, es ist nicht immer sicher, ob deine Botschaft wirklich bei mir ankommt. Deswegen ist es gut, wenn ich sie immer wieder hören kann. So kann ich sie nicht so leicht vergessen und kann sie in mein Herz und mein Leben aufnehmen. (dkv-Mein Sonntagsblatt 2014)</i></p><p><b>Glaubensbekenntnis</b>:Wir dürfen gemeinsam unseren Glauben bekennen - gesprochen oder gesungen: Gl 354</p><p><b>Fürbittgebet</b><br /><i>Die Fürbitten sind unser Gebet für die anderen. Es bedarf nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor, worum wir bitten wollen.<br />Wir können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es, die Namen derer laut auszusprechen, die man Gott ans Herz legen will, .<br />Wir dürfen Gott unsere Bitten aber auch still anvertrauen.<br />Als Antwortruf eignen sich: Gl 182 oder Gl 817<br /><b>oder:</b><br />V: Herr Jesus Christus, du hast die Frohe Botschaft Gottes den Menschen verkündet und ihnen Gottes Liebe geoffenbart. Wir bitten dich:</i><br />➢&nbsp;Für alle, die deine Frohe Botschaft verkünden sollen: Dass ihre Worte auf offene Herzen bei den Zuhörern treffen.<br />➢&nbsp;Für alle, die sich in Verhandlungen dafür einsetzen, dass Frieden und soziale Gerechtigkeit geschaffen werden: Dass dieser Same bei den Verantwortlichen aufgehe.<br />➢ Für alle, die mit Worten zu heilen versuchen: Dass sie die richtigen Worte zur richtigen Zeit finden.<br />➢ Für alle, die dein Wort hören und in ihrem Herzen bedenken: Dass sie immer mehr von deiner Frohen Botschaft verstehen.<br />➢ Für unsere lieben Verstorbenen: Dass das Leben bei dir ihre Frucht in der Ewigkeit ist.<br /><i>Herr, unser Gott, auf dich hoffen und vertrauen wir. Wir loben dich und danken dir, heute und alle Tages unseres Lebens.(Liturgie konkret 7/2023)</i></p><p><b>Hinführung zum Vater unser</b>: Herr Jesus, wir haben den Geist empfangen, in dem wir mit Dir Gott unseren Vater nennen dürfen. Für dieses Wirken des Geistes wollen wir offen bleiben und beten: <i>Vater unser...</i></p><p><b>Lied</b>:Gl 451, 1-3: Komm, Herr, segne uns...</p><p><b>Gebet:</b><br />Noch wissen wir, Herr, Gott,<br />wie Jesus von Nazareth gesprochen hat<br />über diese Erde,<br />über dich<br />und über alles Menschliche.<br />Etwas von seinen Worten und von seiner Stimme<br />ist uns bewahrt geblieben.<br />genug, dass es uns ahnen lässt,<br />wer du bist.<br />Wir bitten dich:<br />Lass uns sprechen aus seinem Geist,<br />einfach und verständlich.<br />Wir bitten dich für alle,<br />die bestellt sind,<br />das Evangelium zu verkünden.<br />Wir bitten dich für alle,<br />die hinausgehen,<br />den Glauben auszusäen.<br />Schließlich bitten wir dich für uns selbst,<br />dass wir uns deiner Stille nicht entziehen,<br />Gott der Ferne und Nähe. <sub><i>(Nach: Das Evangelium verkünden - in „Beten“ - action 365 - 1981 - S. 37)</i></sub></p><p>Bitten wir Gott um seinen <b>Segen </b>für die kommende Woche:<br />So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott - der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.<br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><b>Lied</b>:Gl 453, 1-4: Bewahre uns Gott,...</p><p><a href="https://www.familien234.de/export/sites/familien-234/bibelbild/.content/.galleries/LesejahrA_Ausmalbilder-zum-Sonntagsevangelium/A_15.SO.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Ausmalbild für Kinder</a><br />&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-73876</guid><pubDate>Sat, 04 Jul 2026 17:44:40 +0200</pubDate><title>Hausgottesdienst am Hochfest der Frankenapostel Kilian, Kolonat und Totnan</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail-1/ansicht/hausgottesdienst-am-hochfest-der-frankenapostel-kilian-kolonat-und-totnan-1/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst am<br />Hochfest der Frankenapostel Kilian, Kolonat und Totnan<br />05. Juli 2026</b></p><p><b>Lied</b>:Gl 890, 1-3: Wir rufen an den teuren Mann...</p><p><b>Kreuzzeichen</b><br />evtl. Entzünden einer Osterkerze oder einer anderen Kerze</p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />Zusammen mit unserer Diözese Würzburg feiern wir heute unsere Frankenapostel Kilian, Kolonat und Totnan; vor allem ihr Glaubenszeugnis. Mit viel Gottvertrauen haben sie ihre angestammte und geliebte Heimat Irland hinter sich gelassen, sind aufgebrochen, um in einer fremden Umgebung Menschen mit einer fremden Sprache den Glauben zu verkünden. Ein Neuaufbruch ist auch heutzutage in unserer Kirche gefragt. Auch wir müssen von Neuem versuchen, das woran wir glauben, Menschen in unserer Umgebung in einer verständlichen Sprache nahe zu bringen.<br />Stimmen wir mit ein in das Lob Gottes:</p><p><b>Loblied</b>:Gl 169: Gloria, Ehre sei Gott...</p><p><b>Gebet:</b><br />Allmächtiger und barmherziger Gott<br />Durch die Missionsarbeit des Hl. Kilian und seiner Gefährten<br />hast du im fränkischen Land<br />den christlichen Glauben grundgelegt.<br />Auf die Fürsprache dieser Glaubensboten<br />festige uns alle in der Treue<br />zu unserem Herrn Jesus Christus.<br />Darum bitten wir durch ihn,<br />Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn. - Amen <sub><i>(Messbuch S. 717)</i></sub></p><p><b>Halleluja</b>:Gl 175,6&nbsp;</p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - (Mt 5,1-12a )</b><br />Als Jesus die vielen Menschen sah, stieg er auf einen Berg. Er setzte sich, und seine Jünger traten zu ihm.Dann begann er zu reden und lehrte sie.Er sagte: Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich.<br />Selig die Trauernden;<br />denn sie werden getröstet werden.<br />Selig, die keine Gewalt anwenden;<br />denn sie werden das Land erben.<br />Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit;<br />denn sie werden satt werden.<br />Selig die Barmherzigen;<br />denn sie werden Erbarmen finden.<br />Selig, die ein reines Herz haben;<br />denn sie werden Gott schauen.<br />Selig, die Frieden stiften;<br />denn sie werden Söhne und Töchter Gottes genannt werden.<br />Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden;<br />denn ihnen gehört das Himmelreich.<br />Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt<br />und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet.<br />Freut euch und jubelt: Euer Lohn im Himmel wird groß sein.</p><p><b>Lied</b>: Gl 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht…</p><p><b>Predigtgedanken:</b><br />Vor etlichen Jahren hatte ich mit einem Freund aus Schweinfurt begonnen, von<br />Würzburg aus den Jakobsweg unter die Füße zu nehmen. Die einzelnen Etappen<br />haben uns damals bis nach Ulm gebracht.<br />Wer selber schon einmal eine mehrtätige Wanderung oder einen Pilgerweg in<br />angriff genommen hat, der kennt wohl diese und ähnliche Eindrücke: Neben den<br />schönen Erfahrungen und Erinnerungen des gemeinsamen Unterwegsseins, des<br />Besuchs schöner Kirchen, des befriedigenden Gefühls wieder ein Stück Weg<br />geschafft zu haben, stehen Erfahrungen eigener Grenzerfahrung und des<br />Scheiterns. Einmal zwingt eine Fußverletzung zum Aufgeben, ein anderes Mal<br />spielt ein Knie nicht mit, wieder einmal ist es die mörderische Hitze, die einen<br />Strich durch die Planung macht. Und doch bleibt die Hoffnung, irgendwann einmal<br />das Ziel zu erreichen. Und jedes Mal, wenn man sich wieder an eine weitere Etappe<br />heranwagt, stellt sich von neuem die Frage: Was brauche ich für den jetzt vor mir<br />liegenden Weg? Was ist unbedingt notwendig, unverzichtbar und was ist nur<br />unnötiger Ballast?<br />Vor 134o Jahren sind die Frankenapostel Kilian, Kolonat und Totnan aus ihrer<br />irischen Heimat aufgebrochen, um ihren Glauben an Jesus Christus zu anderen<br />Menschen zu tragen, auch sie von der Botschaft für das Reich Gottes zu begeistern.<br />Sie wählen das damals sogenannte „weiße Martyrium“. Sie verlassen die geliebte,<br />angestammte Heimat und ziehen in die Fremde, eine ungewisse Zukunft. Ob sie<br />damals schon geahnt haben, dass sich an ihnen auch noch das „rote Martyrium“<br />vollenden würde? Wie dem auch sei, sie brechen auf, wagen Neues, setzen sich ein Ziel. Auch sie werden sich gefragt haben: was nehmen wir mit, was brauchen wir für unseren Weg? Was ist unverzichtbar?<br />Was wir wissen ist, dass jeder irdische Wandermönch ein Neues Testament und die Psalmen in seinem Reisegepäck mit sich trug. Das Leben Jesu und das alttestamentliche Zeugnis der Nähe Gottes, der Gegenwart Jahwes, des „Ich bin der ich bin da“ in den Dank-, Bitt -, und Klagepsalmen waren ihre Richtschnur und Orientierung. Wie bei den Jüngern von Emmaus drückt sich in diesem Reisegepäck die Hoffnung und Zuversicht aus: Der Herr ist mit uns auf dem Weg. Er geht mit uns. Wir sind nicht allein.<br />Jeder und jede von uns kennt vermutlich die Angst oder sogar die Erfahrung, allein gelassen zu werden, niemand zu haben, an dem man sich festhalten kann, der einem Halt und Stütze gibt, der einem durch eine dunkle Lebenserfahrung hindurch hilft.<br />Auch wir kennen aus unserem Alltag Situationen des Aufbruchs, die uns vor neue Herausforderungen und Aufgaben stellen. Wenn Eltern ihre Kinder loslassen und freigeben sollen, damit sie ihren eigenen Lebensweg gehen können, wenn eine ärztliche Diagnose unsere bisherige Lebensgestaltung über den Haufen wirft, wenn berufliche Veränderung einen Umzug in eine andere Stadt, eine völlig fremde Umgebung notwendig macht, wenn Arbeitslosigkeit die Existenzgrundlage entzieht oder der Tod einen lieben und wichtigen Menschen raubt, dann ereignet sich auch immer wieder Aufbruch. Dann müssen wir uns neu auf das „Wagnis Leben“ einlassen. Und auch dann stellt sich uns die Frage: Was brauche ich für diesen vor mir liegenden Weg, was ist unverzichtbar, was ist unnötiger Ballast? Im heutigen Evangelium der Bergpredigt haben wir die Verheißung gehört: Selig, die arm sind vor Gott, denn ihnen gehört das Himmelreich. Das ist die Grundhaltung, die im Eigentlichen und Letzten alles von Gott erwartet, ihm alles zutraut. Nicht, was wir mit uns herumtragen, nicht, was wir mitbringen und vorzuweisen haben, ist das Ausschlaggebende, sondern was uns Gott zukommen lässt. Eine solche Grundhaltung erfordert viel Geduld, Vertrauen und Gelassenheit. Es widerspricht unserem Bedürfnis, alles selber zu bewerkstelligen, zu schaffen und zu meistern. Aber wenn wir mit Gott unterwegs sind auf den Wegen unseres Lebens, dann sollen wir davon Abstand nehmen, alles von unserer eigenen Leistung zu erwarten und von ihm zu erwarten, dass er unser Leben zu richtigen Ziel und zu einem guten Ende führt.</p><p><b>Glaubensbekenntnis</b>:Wir dürfen gemeinsam unseren Glauben bekennen - gesprochen oder gesungen: Gl 790,1-4</p><p><b>Fürbittgebet</b><br /><i>Die Fürbitten sind unser Gebet für die anderen. Es bedarf nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor, worum wir bitten wollen.<br />Wir können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es, die Namen derer laut auszusprechen, die man Gott ans Herz legen will, .<br />Wir dürfen Gott unsere Bitten aber auch still anvertrauen.<br />Als Antwortruf eignen sich: Gl 182 oder Gl 817<br /><b>oder:</b><br />Herr Jesus Christus, wir schauen heute besonders auf das Glaubenszeugnis der heiligen Kilian, Kolonat und Totnan. Sie waren begeistert von deiner Botschaft und haben ihr Leben für dich eingesetzt. Wir bitten dich:</i><br />➢ Für alle, die in dieser schwierigen Zeit versuchen, haupt - oder ehrenamtlich die Frohe Botschaft verständlich und ansteckend zu verkünden und vorzuleben.<br />➢ Für alle, die sich enttäuscht und resigniert von der Kirche abgewandt haben und den eigenen Weg des Lebens und des Glaubens suchen.<br />➢ Für alle, die sich im sozial - caritativen Bereich für Hilfsbedürftige einsetzen und ihnen etwas von der Barmherzigkeit Gottes erfahrbar machen.<br />➢ Für die unzähligen Schwestern und Brüder im Glauben, die überall auf der Welt wegen ihres Glaubens an dich Nachteile und Verfolgung erfahren.<br />➢ Für unsere Verstorbenen. Lass ihre Hoffnung und in ihr Vertrauen auf dich nicht vergeblich gewesen sein.<br /><i>Herr, unser Gott! Wir feiern das Gedächtnis an die Frankenapostel. Lass uns - wie sie - dir immer vertrauen. Schenke uns Halt und Stärke in allen Stürmen unseres Lebens. Darum bitten wir auf die Fürsprache der heiligen Kilian, Kolonat und Totnan durch Christus, unseren Herrn.</i></p><p><b>Hinführung zum Vater unser</b>: Herr Jesus Christus, im Vertrauen auf Dich und Deine Führung haben die Frankenapostel den Aufbruch gewagt. Auch wir bitten Dich um dieses Vertrauen, um den Mut immer wieder neu aufzubrechen und Neues zu wagen. Mit Deinen Worten beten wir: <i>Vater unser...</i></p><p><b>Lied</b>:Gl 885, 1+4: Herr, heilger Liebe fester Grund… oder Gl 543, 1+4: Wohl denen, die da wandeln...</p><p><b>Gebet:</b><br />Guter Gott,<br />wir haben das Gedenken an Leben, Wirken und Sterben<br />der Frankenapostel Kilian, Kolonat und Totnan gefeiert.<br />Festige uns im Glauben,<br />stärke uns in der Hoffnung,<br />und mache uns eifrig in Werken der Liebe.<br />Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn,<br />der mit dir und dem Hl. Geist, lebt und herrscht in Ewigkeit. Amen</p><p>Gehen wir in die kommende Woche begleitet vom <b>Segen</b> Gottes:<br />Guter Gott, du hast die Frankenapostel zur Vollendung geführt.<br />Segne auch uns und bewahre uns vor allem Unheil.<br />Die Frankenapostel Kilian, Kolonat und Totnan haben freimütig das Evangelium verkündet.<br />Stärke auch uns durch ihre Botschaft zum Zeugnis für die Wahrheit.<br />Das Vorbild dieser Heiligen lehre uns<br />und ihre Fürsprache helfe uns, Gott und den Menschen zu dienen.<br />So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott - der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.<br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><b>Lied</b>:Gl 380, 1+4+11: Großer Gott, wir loben dich…</p><p><a href="https://www.familien234.de/export/sites/familien-234/bibelbild/.content/.galleries/LesejahrA_Ausmalbilder-zum-Sonntagsevangelium/A_4.SO.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Ausmalbild für Kinder</a></p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-73767</guid><pubDate>Sat, 27 Jun 2026 11:38:23 +0200</pubDate><title>Hausgottesdienst am 13. Sonntag im Jahreskreis - A</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail-1/ansicht/hausgottesdienst-am-13-sonntag-im-jahreskreis-a/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst am<br />13. Sonntag im Jahreskreis - A<br />28. Juni 2026</b></p><p><b>Lied</b>: Gl 148, 1-3: Komm her, freu dich mit uns...</p><p><b>Kreuzzeichen</b><br />evtl. Entzünden einer Osterkerze oder einer anderen Kerze</p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />Aufnahmefähig, aufnahmebereit sein - das ist eine wichtige Fähigkeit für unser<br />Leben. Dazu braucht es Offenheit, Aufmerksamkeit, ein offenes Ohr, ein weites<br />Herz. Bitten wir jetzt wieder um die Aufnahmefähigkeit, diese<br />Aufnahmebereitschaft, wenn wir Gottesdienst feiern und Gott bei uns ankommen<br />will. Stimmen wir mit ein in das Lob Gottes:</p><p><b>Loblied</b>: Gl 169, 1-3: Gloria, Ehre sei Gott...</p><p><b>Gebet</b>:<br />Gott,<br />Dein Wort bringt Licht und Freude in die Welt.<br />Es macht das Leben reich.<br />Es stiftet Frieden und Versöhnung.<br />Gib, dass wir es nicht achtlos überhören.<br />Mach uns aufnahmebereit.<br />Bring dein Wort in uns zu hundertfältiger Frucht.<br />Darum bitten wir durch ihn,<br />Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn. - Amen <sub><i>(Messbuch - 6/307)</i></sub></p><p><b>Lesung aus dem 2. Buch der Könige - (2 Kön 4,8-11.14-16a)</b><br />Eines Tages ging Elischa nach Schunem. Dort lebte eine vornehme Frau, die ihn<br />dringend bat, bei ihr zu essen. Seither kehrte er zum Essen bei ihr ein, sooft er<br />vorbeikam. Sie aber sagte zu ihrem Mann: Ich weiß, dass dieser Mann, der ständig<br />bei uns vorbeikommt, ein heiliger Gottesmann ist. Wir wollen ein kleines,<br />gemauertes Obergemach herrichten und dort ein Bett, einen Tisch, einen Stuhl und<br />einen Leuchter für ihn bereitstellen. Wenn er dann zu uns kommt, kann er sich<br />dorthin zurückziehen. Als Elischa eines Tages wieder hinkam, ging er in das<br />Obergemach, um dort zu schlafen.<br />Und als er seinen Diener Gehasi fragte, was man für die Frau tun könne, sagte<br />Gehasi: Nun, sie hat keinen Sohn und ihr Mann ist alt. Da befahl er: Ruf sie herein!<br />Er rief sie und sie blieb in der Tür stehen. Darauf versicherte ihr Elischa: Im<br />nächsten Jahr um diese Zeit wirst du einen Sohn liebkosen.</p><p><b>Antwortgesang</b>:Gl 362, 1: Jesus Christ, you are my life…</p><p><b>Halleluja</b>:Gl 721 oder 716</p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - (Mt 10. 37-41)</b><br />Jesus sprach zu seinen Aposteln: Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig, und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig. Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht würdig. Wer das Leben gewinnen will, wird es verlieren; wer aber das Leben um meinetwillen verliert, wird es gewinnen. Wer euch aufnimmt, der nimmt mich auf, und wer mich aufnimmt, nimmt den auf, der mich gesandt hat. Wer einen Propheten aufnimmt, weil es ein Prophet ist, wird den Lohn eines Propheten erhalten. Wer einen Gerechten aufnimmt, weil es ein Gerechter ist, wird den Lohn eines Gerechten erhalten. Und wer einem von diesen Kleinen auch nur einen Becher frisches Wasser zu trinken gibt, weil es ein Jünger ist - amen, ich sage euch: Er wird gewiss nicht um seinen Lohn kommen.<br /><strong><i>oder: In leichter Sprache</i></strong><br />Die Freunde sind die besten Helfer von Jesus. Die Freunde helfen Jesus.Die Freunde erzählen von Gott. Und machen die Kranken gesund.Jesus sagte zu seinen Freunden: Eure Aufgabe ist sehr wichtig.Eure Eltern dürfen die Aufgabe nicht verbieten.Eure Familie darf die Aufgabe nicht verbieten. Vielleicht machen andere Leute Ärger wegen dieser Aufgabe. Vielleicht habt ihr Angst. Ihr sollt mutig weiter machen. Das gehört zu der Aufgabe dazu. Am Ende seid ihr sehr froh darüber. Jesus sagte: Ihr seid genauso wichtig wie ich. Wenn andere Menschen gut zu euch sind, sind die Menschen gut zu Gott. Wer euch einen Becher Wasser zu trinken gibt,der bekommt ein Dankeschön von Gott. <sub><i>© katholisches bibelwerk</i></sub></p><p><b>Lied</b>:Gl 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht…</p><p><b>Predigtgedanken:</b><br />„Aufnehmen“ hat in unserer Sprache eine vielfältige Bedeutung. Wir nehmen Filme oder Bilder auf, um eine schöne Erinnerung an einen Urlaub oder eine Freizeit zu haben. Wissenschaftler nehmen Geräusche, Tierstimmen oder Sprache auf, um sie auszuwerten. Sprachnachrichten oder Podcasts werden aufgenommen, um mit anderen zu kommunizieren. Im Sinne der Gastfreundschaft nehmen wir Menschen in unser Haus, in unsere Wohnung auf. In der Verwaltung werden Daten und Personalien aufgenommen, um sie weiter zu verarbeiten. Und unser Körper nimmt täglich Flüssigkeit und Nahrung auf, um zu funktionieren. Auch Jesus spricht heute<br />vier Mal vom „Aufnehmen“: <em>Wer euch aufnimmt, der nimmt mich auf, und wer mich aufnimmt, nimmt den auf, der mich gesandt hat. Wer einen Propheten aufnimmt, weil es ein Prophet ist, wird den Lohn eines Propheten erhalten. Wer einen Gerechten aufnimmt, weil es ein Gerechter ist, wird den Lohn eines Gerechten erhalten.</em><br />Nicht nur hier betont Jesus den Zusammenhang von Gottes - und Nächstenliebe. Er macht ihn deutlich in seinem Wort: „Du sollst den Herrn, deinen Gott lieben und deinen Nächsten wie dich selbst.“ Er bringt ihn zum Ausdruck in der so genannten Gerichtsrede: „Was ihr dem geringsten meiner Brüder oder der geringsten meiner Schwestern getan habt, das habt ihr mir getan.“ Wir erweisen Jesus selbst unsere Gastfreundschaft, wenn wir einen Menschen zu uns einladen. So sagt auch die Benediktsregel über die Aufnahme der Gäste: <em>Alle Fremden, die kommen, sollen aufgenommen werden wie Christus, denn er wird sagen: 'Ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen.</em><br />Doch gibt es auch noch andere Formen, um Gott in seinem Leben aufzunehmen: im Gebet, in der Meditation, in der Beschäftigung mit der Heiligen Schrift, durch Exerzitien und stille Tage, im Empfang der Sakramente, im bewussten Wahrnehmen seiner guten Schöpfung, um nur einige Beispiele zu nennen.<br />Es braucht eben die Offenheit und die Bereitschaft, Gott im eigenen Leben Raum zu geben, wie es auch eine bekannte chassidische Geschichte des jüdischen Theologen Martin Buber zum Ausdruck bringt: <em>„Wo wohnt Gott?“ Mit dieser Frage überraschte Rabbi Menachem Mendel von Kozk einige gelehrte Männer, die bei ihm zu Gast waren. Sie lachten über ihn: „Wie ie redet ihr! Ist doch die Welt seiner Herrlichkeit voll. Er aber beantwortete die eigene Frage: „Gott wohnt, wo man ihn einlässt.“</em></p><p><b>Glaubensbekenntnis</b>:Wir dürfen gemeinsam unseren Glauben bekennen - gesprochen oder gesungen: Gl 534</p><p><b>Fürbittgebet</b><br /><em>Die Fürbitten sind unser Gebet für die anderen. Es bedarf nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor, worum wir bitten wollen.<br />Wir können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es, die Namen derer laut auszusprechen, die man Gott ans Herz legen will, .<br />Wir dürfen Gott unsere Bitten aber auch still anvertrauen.<br />Als Antwortruf eignen sich: Gl 182 oder Gl 817<br /><b>oder:</b><br />Herr Jesus Christus, du willst, dass wir das Leben in Fülle finden. Manchmal liegt aber auch ein Kreuz schwer auf unseren Schultern. Wir bitten dich:</em><br />➢ Für Papst Leo, die Bischöfe und alle, die im Dienst der Verkündigung der Frohen Botschaft stehen: dass sie suchenden Menschen einen Zugang zu dir erschließen können.<br />➢ Für alle, die in Russland und der Ukraine, im Nahen und Mittleren Osten unter den Folgen von Krieg und Gewalt leiden und für die Menschen in Venezuela, die nach dem schweren Erdbeben vor den Trümmern ihrer Existenz stehen.<br />➢ Für alle, die derzeit ein schweres Kreuz zu tragen haben und darunter zu zerbrechen drohen: Um Menschen, die bereit sind, mit ihnen dieses Kreuz zu tragen.<br />➢ In einer kurzen Stille können wir unsere ganz persönlichen Bitten und Anliegen vor Dich bringen…<br />➢ Für alle unsere Verstorbenen: dass sich ihre Hoffnung erfüllt und sie das Leben in Fülle finden.<br /><i>Herr, unser Gott! Du willst Teil unseres Lebens sein. Dafür danken wir dir. Lass uns offen sein und bleiben für dich. Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn.</i></p><p><b>Hinführung zum Vater unser</b>: Jesus, wenn wir dich aufnehmen, nehmen wir nach deinem Wort den auf, der dich gesandt hat. Mit deinen Worten beten wir: <i>Vater Unser...</i></p><p><b>Lied</b>:Gl 835, 1+3: Wer glaubt, ist nie allein…oder: Gl 461, 1+3: Mir nach, spricht Christus, unser Held..</p><p><b>Gebet </b>-<br />Gott,<br />gib mir Achtsamkeit,<br />dass ich dich erahne,<br />den Nächsten gerne beherberge<br />und mich mir selst gönne.<br />Gott,<br />gib mir Halt in deinem Wort,<br />in der Gemeinschaft um dein Wort<br />und durch dein Wort in mir.<br />Lass mich innehalten und lauschen,<br />damit ich Halt von innen finde.<br />Gott,<br />gib mir Bereitschaft,<br />dich Tag für Tag neu zu suchen,<br />meine Beziehungen zu erneuern<br />und nichts in meinem Leben<br />zur bloßen Gewohnheit werden zu lassen.<br />Mag ich im Alltag auch aufgerieben werden,<br />dein Geist schenkt mir Ruhe im Getue.<sub><i>(Wolfgang Steffel - in: Laacher Messbuch 2026)</i></sub></p><p>Gehen wir in die kommende Woche begleitet vom <b>Segen</b> Gottes:<br />So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott - der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.<br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><b>Lied</b>:Gl 365: Meine Hoffnung und meine Freude…</p><p><a href="https://www.familien234.de/export/sites/familien-234/bibelbild/.content/.galleries/LesejahrA_Ausmalbilder-zum-Sonntagsevangelium/A_13.SO.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Ausmalbild für Kinder</a><br />&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-73411</guid><pubDate>Sat, 20 Jun 2026 10:52:12 +0200</pubDate><title>Hausgottesdienst am 12. Sonntag im Jahreskreis A</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail-1/ansicht/hausgottesdienst-am-12-sonntag-im-jahreskreis-a/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst am<br />12. Sonntag im Jahreskreis A<br />21. Juni 2026</b></p><p><b>Lied</b>:Gl 481, 1+5+6: Sonne der Gerechtigkeit...</p><p><b>Kreuzzeichen</b><br />evtl. Entzünden einer Osterkerze oder einer anderen Kerze</p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />„Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen“ - ist der Titel eines der Märchen der Gebrüder Grimm. Beim Blick auf unsere Zeit müsste er wahrscheinlich heutzutage nicht sehr weit ziehen, bis er die Erfahrung des Fürchtens machen würde. Die vielen Konflikte und Kriege, der Klimawandel mit seinen Folgen, die rasanten innenpolitischen Veränderungen, aber auch persönliche Schicksalsschläge lehren uns oft das Fürchten. Dem stellt Jesus heute ein „Fürchtet euch nicht!“ entgegen. Versuchen wir, uns mit unserem Leben ihm anzuvertrauen. Stimmen wir mit ein in das Lob Gottes:</p><p><b>Loblied</b>:Gl 383,2: Ich lobe meinen Gott, der mir den neuen Weg weist...</p><p><b>Gebet</b>:<br />Gott, du bist da.<br />Deine Gegenwart umhüllt und durchdringt uns<br />wie die Luft, die wir atmen,<br />ohne die wir nicht leben können.<br />Gib, dass wir dir ganz vertrauen<br />und leben ohne Angst.<br />Darum bitten wir durch Jesus Christus,<br />unseren Bruder und Herrn.<sub><i>(Messbuch 5/306)</i></sub></p><p><b>Lesung aus dem Buch Jeremia</b><br />Jeremia sprach: Ich hörte doch die Verleumdung der Vielen: Grauen ringsum! Zeigt ihn an! Wir wollen ihn anzeigen. Meine nächsten Bekannten warten alle darauf, dass ich stürze: Vielleicht lässt er sich betören, dass wir ihm beikommen können und uns an ihm rächen.Doch der Herr steht mir bei wie ein gewaltiger Held. Darum straucheln meine Verfolger und kommen nicht auf. Sie werden schmählich zuschanden, da sie nichts erreichen, in ewiger, unvergesslicher Schmach.Aber der Herr der Heere prüft den Gerechten, er sieht Herz und Nieren. Ich werde deine Rache an ihnen erleben; denn dir habe ich meine Sache anvertraut. Singt dem<br />Herrn, rühmt den Herrn; denn er rettet das Leben des Armen aus der Hand der Übeltäter.</p><p><b>Antwortgesang</b>:Gl 435, 1+2: Herr, ich bin dein Eigentum...</p><p><b>Halleluja</b>:Gl 174,1 oder 716</p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - (Mt 10,26-33)</b><br />Jesus sprach zu seinen Aposteln: Fürchtet euch nicht vor den Menschen! Denn nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird.Was ich euch im Dunkeln sage, davon redet am hellen Tag, und was man euch ins Ohr flüstert, das verkündet von den Dächern. Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht töten können, sondern fürchtet euch vor dem, der Seele und Leib ins Verderben der Hölle stürzen kann. Verkauft man nicht zwei Spatzen für ein paar Pfennig? Und doch fällt keiner von ihnen zur Erde ohne den Willen eures Vaters. Bei euch aber sind sogar die Haare auf dem Kopf alle gezählt. Fürchtet euch also nicht! Ihr seid mehr wert als viele Spatzen. Wer sich nun vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem werde auch ich mich vor meinem Vater im Himmel bekennen. Wer mich aber vor den Menschen verleugnet, den werde auch ich vor meinem Vater im Himmel verleugnen.<br /><b><i>oder: In leichter Sprache</i></b><br />Einmal sagte Jesus zu seinen Freunden: Viele Leute denken, dass sie mächtig sind.Und dass sie immer Recht haben. Und alles dürfen. Dass sie sogar Menschen umbringen dürfen. Wenn die Menschen eine andere Meinung haben. Jesus sagte: Ihr braucht euch vor diesen Leuten nicht zu fürchten. Diese Leute können in Wirklichkeit nicht alles. Diese Leute können den Körper umbringen. Aber diese Menschen können nicht euer Herz umbringen. Gott kennt euer Herz. Gott weiß, was in eurem Herzen ist. Gott sorgt für euch. Für Gott seid ihr immer wichtig.<br />Jesus erzählte ein Beispiel. Jesus sagte: Draußen gibt es viele Spatzen. Die Menschen finden Spatzen langweilig. Aber Gott findet Spatzen wichtig. Gott passt auf alle Spatzen auf. Gott passt sogar auf, wenn die Spatzen fliegen. Damit kein Spatz beim Fliegen herunterfällt. Jesus sagte: Ihr seid viel wichtiger als die Spatzen. Gott passt auf euch viel mehr auf als auf die Spatzen. Bei Gott ist alles von euch wichtig. Bei Gott sind sogar eure Haare wichtig. Gott hat alle Haare auf eurem Kopf gezählt.<br />Jesus sagte: Ihr könnt den Menschen ruhig erzählen, dass ihr bei Gott wichtig seid.– Und dass Gott auf euch aufpasst.– Und dass Gott immer bei euch ist.– Und dass Gott auf euch schaut.Dann freut sich Gott über euch.<sub><i>© katholisches bibelwerk</i></sub></p><p><b>Lied</b>:Gl 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht...</p><p><b>Predigtgedanken</b>:<br />Dietrich Bonhoeffer; Edith Stein; die Geschwister Scholl; Alfred Delp - das sind nur einige geschichtliche Persönlichkeiten, die in Nilkheim in Straßen - oder Platzbezeichnungen auftauchen. Sie alle haben gemeinsam, dass sie unter der Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten mutig zu ihrer Überzeugung und ihrem Glauben gestanden sind, für dieses Einstehen Verfolgung, Verurteilung und sogar die Hinrichtung bzw. den Tod im Konzentrationslager auf sich genommen haben. Woher nahmen sie die Kraft, sich gegen eine ganze Diktatur zu stellen und bis zum bitteren Ende sich zur Bedeutung von Gerechtigkeit, Freiheit und Frieden zu bekennen. Kurz vor seiner Hinrichtung am 9. April 1945 soll Dietrich Bonhoeffer zu einem Mitgefangenen im Konzentrationslager Flossenbürg gesagt haben: „<em>Es ist das Ende. Für mich der Beginn des Lebens.</em>“ Bei all den genannten Widerstandskämpfern und -kämpferinnen spielte ihr ganz persönlicher Glaube eine entscheidende Rolle. In einer Verfilmung des Lebens der Geschwister Scholl verabschiedet sich Sophie Scholl ein letztes Mal von ihrer Mutter. Die Mutter sagt zu ihr: Denk daran: Jesus und sie: Du, aber auch: Jesus!<br />Aus ihrem Glauben, aus ihrem Vertrauen in einen menschenfreundlichen Gott konnten die Genannten die Kraft finden, einem menschenverachtenden System die Stirn zu bieten. Der Erfahrung von Unfreiheit und Unterdrückung setzen sie den Ruf nach Freiheit entgegen. In einem System, das Menschen klein machen herabwürdigen und entwürdigen wollte, wussten sie um die unangreifbare Würde, die Gott ihnen mit auf den Weg gegeben hatte. Das Unrechtsregime des III. Reiches ist untergegangen. Gott sei Dank und wenn auch unter großen Verlusten und Zerstörungen. Umso wichtiger ist es, dass wir aus unserem Glauben heraus alles versuchen, um dem Frieden, der Gerechtigkeit, der Freiheit auch weiterhin Wege zu bahnen. Das „Fürchtet euch nicht vor den Menschen“ gilt auch uns in unserer Zeit. Wir müssen wachsam und aufmerksam sein, wenn sich jetzt unheilvolle Geschichte zu wiederholen beginnt. „Wehret den Anfängen!“ - daran gilt es sich zu erinnern, wenn sich in unseren Tagen Staatslenker wie Alleinherrscher gebären. Daran gilt es sich zu erinnern, wenn sich in unserem Land wieder rechts - bzw. linksextreme Tendenzen breit machen, die unsere Demokratie gefährden. In der Zeit des Nationalsozialismus gab es viele, die geschwiegen haben, die als Mitläufer versucht haben, den eigenen Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Doch dieses Schweigen hat die Anderen groß gemacht. Deshalb ist es gut und wichtig, wenn in unseren Tagen Menschen für die Demokratie, für Gerechtigkeit, für Freiheit und Frieden aufstehen, auf die Straße gehen und Flagge zeigen, wenn Unrecht beim Namen genannt und nicht verschwiegen wird.<br />Das Urteil über unser Leben fällt nicht nur diese Welt und die Menschen in ihr. Wir glauben, dass es ein Anderer sein wird, er, der über dieser Welt steht, der das letzte und endgültige Urteil über unser Leben sprechen wird. Einer, der es gut mit uns meint und an dem wir uns immer wieder festmachen dürfen und sollen.<br /><em><strong>Für Familien mit Kindern:</strong></em><br />Fürchtest du dich manchmal, wenn es dunkel wird oder du alleine zu Hause bist? Kennst du Träume, die nicht schön sind? Hast du Sorge, etwas nicht zu schaffen? Machst du dir Gedanken über viele Dinge? Wir Menschen machen uns oft Sorgen, Kinder und Erwachsene. Jesus sagt zu uns, dass wir uns nicht zu viele Sorgen machen sollten. Den Satz: „Fürchtet euch nicht!“ lesen wir immer wieder in der Bibel. Manchmal kann es dir helfen, deine Sorgen und Ängste jemandem zu erzählen. Du darfst alles, was dich belastet, auch Gott im Gebet anvertrauen. Vielleicht schaffen wir es ein Stück weit, auf Jesus zu vertrauen und unsere Sorgen nicht zu groß werden zu lassen.<br /><em>Guter Gott, manchmal habe ich Angst vor etwas. das ist kein schönes Gefühl. Du sagst, ich soll mich nicht fürchten. Hilf mir, dass mir das gelingt und ich an dich denke, wenn ich Angst habe. Amen</em></p><p><b>Glaubensbekenntnis</b>:Wir dürfen gemeinsam unseren Glauben bekennen - gesprochen oder gesungen: Gl 456, 1+4: Herr, du bist mein Leben...</p><p><b>Fürbittgebet</b><br /><i>Die Fürbitten sind unser Gebet für die anderen. Es bedarf nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor, worum wir bitten wollen.<br />Wir können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es, die Namen derer laut auszusprechen, die man Gott ans Herz legen will, .<br />Wir dürfen Gott unsere Bitten aber auch still anvertrauen.<br />Als Antwortruf eignen sich: Gl 182 oder Gl 817<br /><b>oder:</b><br />Herr Jesus Christus, viele Menschen haben Angst und sind unsicher. Sie suchen Halt, Hilfe und Begleitung. In unseren Bitten bringen wir sie zu dir, Herr, unser Gott: - Liedruf: Du sei bei uns…</i><br />➢ Für alle, die mutig und entschlossen ihren Weg suchen und gehen. Gib ihnen die nötige Kraft und verlässliche Menschen an die Seite.<br />➢ Für alle, deren Weg schwer geworden ist. Die durch Krankheit geschwächt oder durch Krisen verunsichert sind. Lass sie deine Nähe immer spüren.<br />➢ Für alle, die wegen ihres Glaubens lächerlich gemacht, verletzt, verfolgt und getötet werden. Sei und bleibe ihnen nahe.<br />➢ Für die Kinder und Jugendlichen, die nach Orientierung suchen. Sei du das Ziel ihrer Sehnsucht.<br />➢ Für die Menschen, die aus diesem Leben heimgegangen sind zu dir. Lass sie in deiner Liebe leben.<br /><i>Vater im Himmel, du bist die Kraft unseres Lebens. Hilf uns, dass wir darauf vertrauen - in allen Stunden und bis in Ewigkeit.<sub>(Nach: Laacher Messbuch 2023)</sub></i></p><p><b>Vater unser</b>: Herr Jesus Christus, im Vertrauen auf Dich und den Vater im Himmel finden wir die Kraft, unser Leben zu meistern. Mit deinen Worten dürfen wir beten: <i>Vater unser…</i></p><p><b>Lied</b>:Gl 429, 3+5: Gott wohnt in einem Lichte…</p><p><b>Gebet:</b><br />Herr,<br />du hast uns gerufen.<br />Die Unruhe, die uns ergreift,<br />wenn wir dein Wort hören,<br />beweist es.<br />Du kennst unsere Schwäche.<br />Du weißt, wie leicht wir den Mut verlieren.<br />Du weißt, wie ängstlich wir unsere Schritte setzen.<br />Aber du hast uns gerufen.<br />Darauf verlassen wir uns.<br />Wirke in uns,<br />wenn es dein Wille ist.<br />Brauche uns<br />und mache uns brauchbar. <sub><i>(beten - action 365 - S. 35)</i></sub></p><p>Gehen wir in die kommende Woche begleitet vom <b>Segen</b> Gottes:<br />Getrost und getröstet können wir gehen<br />wir sind nicht allein<br />Getrost und getröstet können wir das Leben wagen<br />da ist einer der mit uns ist<br />Getrost und getröstet können wir uns auf den Weg machen<br />da ist einer der für uns ist<br />da ist einer der uns beschützt<br />der seine bergende Hand über uns hält<br />über dich und mich<br />und uns und diese Stadt<br />unser Land und unsere Welt<br />Der uns behütet schläft nicht<br />er nimmt uns in seine Obhut<br />in ihm können wir getrost sein<br />Behütet und getröstet von dem<br />der das Leben will<br />lasst uns aufbrechen und gehen<br />dem Leben entgegen<br />weil wir das Leben mit uns tragen<br />lasst uns das Leben zu den Menschen bringen<br />getragen und getröstet von dem<br />der das Leben ist <sub><i>(Andrea Schwarz: Du Gottes des Weges segne uns-Herder-S. 65ff-in Auszügen)</i></sub><br />So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott - der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.<br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><b>Lied</b>:Gl 365: Meine Hoffnung und meine Freude….oder Gl 819: Gott sagt uns immer wieder...</p><p><a href="https://www.familien234.de/export/sites/familien-234/bibelbild/.content/.galleries/LesejahrA_Ausmalbilder-zum-Sonntagsevangelium/A_12.SO.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Ausmalbild für Kinder</a></p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-73073</guid><pubDate>Sun, 14 Jun 2026 09:52:29 +0200</pubDate><title>Hausgottesdienst am 11. Sonntag im Jahreskreis A</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail-1/ansicht/hausgottesdienst-am-11-sonntag-im-jahreskreis-a/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst am<br />11. Sonntag im Jahreskreis A<br />14. Juni 2026</b></p><p><b>Lied</b>:Gl 816, 1+2: Meine Zeit steht in deinen Händen...</p><p><b>Kreuzzeichen </b>- evtl. Entzünden einer Osterkerze oder einer anderen Kerze</p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />Das Leben ist keine Einbahnstraße. Die Beziehungen, von denen wir leben, die unser Leben reich machen, gelingen, wenn ein stetiges Wechselspiel zwischen Geben und Nehmen stattfindet. Das gilt auch für unsere Beziehung zu gott, für unsere Feier des Gottesdienstes. Wir geben Gott Zeit für uns, geben ihm Anteil an unserem Leben und empfangen von ihm, was wir für unser Leben brauchen: seinen Zuspruch, sein Wort und in der Feier der Eucharistie auch den Leib seines Sohnes, den er in unsere Hände gibt.<br />Stimmen wir ein in das Lob Gottes:</p><p><b>Loblied</b>:Gl 171: Preis und Ehre, Gott, dem Herren...</p><p><b>Gebet</b>:<br />Herr, unser Gott,<br />du bist unsere Hoffnung.<br />Du stehst uns zur Seite und willst uns auch durch schwierige Zeiten tragen.<br />Wir vertrauen auf deine Nähe und Gegenwart in unserem Leben.<br />Hilf uns, damit wir denken, reden und handeln,<br />wie es dir gefällt,<br />damit auch andere durch uns spüren,<br />dass du bei uns bist.<br />Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn.</p><p><b>Lesung aus dem Buch Exodus (Ex19, 2-6a):</b><br />In jenen Tagen kamen die Israeliten in die Wüste Sinai. Sie schlugen in der Wüste das Lager auf. Dort lagerte Israel gegenüber dem Berg. Mose stieg zu Gott hinauf. Da rief ihm der HERR vom Berg her zu: Das sollst du dem Haus Jakob sagen und den Israeliten verkünden: Ihr habt gesehen, was ich den Ägyptern angetan habe, wie ich euch auf Adlerflügeln getragen und zu mir gebracht habe. Jetzt aber, wenn ihr auf meine Stimme hört und meinen Bund haltet, werdet ihr unter allen Völkern mein besonderes Eigentum sein. Mir gehört die ganze Erde, ihr aber sollt mir als ein Königreich von Priestern und als ein heiliges Volk gehören.</p><p><b>Antwortgesang</b>:Gl 392, 2+4+5: Lobet den Herren...</p><p><b>Halleluja</b>:Gl 174,1 oder 716</p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - ( Mt 9, 36-10,8)</b><br />Als er die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen; denn sie waren müde und erschöpft wie Schafe, die keinen Hirten haben.<br />Da sagte er zu seinen Jüngern: Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter. Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden.<br />Dann rief er seine zwölf Jünger zu sich und gab ihnen die Vollmacht, die unreinen Geister auszutreiben und alle Krankheiten und Leiden zu heilen. Die Namen der zwölf Apostel sind: an erster Stelle Simon, genannt Petrus, und sein Bruder Andreas, dann Jakobus, der Sohn des Zebedäus, und sein Bruder Johannes, Philippus und Bartholomäus, Thomas und Matthäus, der Zöllner, Jakobus, der Sohn des Alphäus, und Thaddäus, Simon Kananäus und Judas Iskariot, der ihn später verraten hat.Diese Zwölf sandte Jesus aus und gebot ihnen: Geht nicht zu den Heiden und betretet keine Stadt der Samariter, sondern geht zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel. Geht und verkündet: Das Himmelreich ist nahe. Heilt Kranke, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus! Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben.<br /><b><i>oder: In leichter Sprache</i></b><br />Jeden Tag kamen viele Menschen zu Jesus. Die Menschen waren müde. Und traurig. Und krank. Die Menschen taten Jesus leid. Jesus konnte alleine nicht alle Menschen gesund machen. Er konnte nicht allen Menschen helfen. Darum sagte Jesus zu seinen Freunden: Das sind zu viele Menschen. Wir brauchen viele Leute, die den Menschen helfen. Betet zu Gott. Gott soll euch immer genug Helfer für die Menschen geben. Jesus gab den zwölf besten Freunden eine besondere Kraft. Mit der besonderen Kraft konnten die zwölf besten Freunde die Menschen gesund machen. Die zwölf besten Freunde von Jesus heißen: Simon Petrus, Andreas, Jakobus, Johannes, Philippus, Bartholomäus, Thomas, Matthäus, noch ein Jakobus, Thaddäus, Simon, Judas. Jesus schickte die Freunde in das ganze Land. Jesus sagte zu den Freunden. Ihr sollt die Kranken gesund machen. Auch die psychisch Kranken. Und ihr sollt die Toten wieder lebendig machen. Ihr sollt überall von Gott erzählen. Ihr sollt kein Geld dafür verdienen. Das habe ich auch nicht gemacht. <sub><i>© katholisches bibelwerk</i></sub></p><p><b>Lied</b>:Gl 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht...</p><p><b>Predigtgedanken:</b><br />Ein Studienkollege brachte vor vielen Jahren einmal seinen Predigtdienst so zum Ausdruck: <i>Ich habe manchmal Angst, dass ich den Leuten 'ungedeckte Schecks'</i> ausstelle.<br />Was meinte er damit? Wir finden manchmal so schöne und hehre Worte zu den Schrifttexten des jeweiligen Sonntags. Doch die entscheidende Frage ist doch letztendlich: Sind diese Worte auch von meinem eigenen Leben, meinem eigenen Verhalten gedeckt? Halte ich mich selber an das, was ich anderen an wohlmeinenden Worten ans Herz lege?<br />Wie letzten Sonntag: „<i>Seid barmherzig, wie auch euer Vater im Himmel barmherzig ist.</i>“ Ein schönes, ein hehres Wort - doch wie schnell gerät es auch wieder in den Hintergrund, wenn ich mich über das Verhalten eines anderen ärgere und aufrege.<br />Oder: „<i>Seid vollkommen, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist.</i>“ Stellt diese Auf - Forderung nicht eine völlige Über - Forderung dar? So vollkommen sein zu wollen, wie Gott selbst?<br />Oder heute: „<i>Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben.</i>“ In einem Kommentar zu dieser Evangeliumsstelle heißt es: <i>In innerer Freiheit zu den Dingen und Undingen und im Ausstieg aus dem eigenen 'wenn-Dann' gewinnen wir neuen Spielraum und kommen neu mit Gott in Kontakt, ins Gespräch, in Resonanz. Dann sagen wir nicht mehr: 'Wenn du mir gibst, gebe ich auch dir', sondern: 'Ich gebe gerne umsonst.' Wir haben dann keine Angst mehr ausgenutzt zu werden und der Dumme zu sein.</i>“<br />Doch: Ich spüre immer noch die Angst, ausgenutzt zu werden in meiner Gutmütigkeit. Ich habe immer noch die Angst, am Ende als der Dumme da zu stehen.<br />Ich denke mir dann: Wie geht diese eingeforderte Selbstlosigkeit einher mit dem Dreifach-Gebot aus dem Mund Jesu: „<i>Du sollst den Herrn, deinen Gott lieben; und deinen Nächsten wie dich selbst.?</i><br />Ich habe immer wieder mit Menschen zu tun, die meinen, sie müssten immer und jederzeit nur für andere da sein; die sich nie eine Pause, nie eine Erholung, eine Auszeit gönnen, weil sie meinen, unverzichtbar in ihrem Dienst und ihrer Aufgabe zu sein.<br />Aber niemand kann immer nur geben. Auch die Hingabe hat Grenzen.<br />Den Begriff „Selbstachtung“ können wir auch so umschreiben: Es ist notwendig, dass ich auch selber auf mich Acht gebe: auf meine Befindlichkeit, auf meine Bedürfnisse, auf meine Ressourcen und Kraftreserven. Nicht aus einem falsch verstandenen Egoismus heraus, sondern weil ich auch auf Zukunft hin offen sein und bleiben will für Andere.<br />Mein Note - Book und mein Handy zeigen mir bei Bedarf an: <i>Zu geringe Ladung - Umschalten auf Stromsparmodus</i>. Dann ist es Zeit, das Ladegerät ins Spiel zu bringen, damit die Akkus sich wieder aufladen können und wieder volle Leistung bringen können.<br />Wenn ich mit dem Auto unterwegs bin, kann es passieren, dass das Tankwarnlicht aufleuchtet und mich erinnert, dass ich nur noch für einige Kilometer Benzin im Tank habe. Dann braucht es auch zeitnah eine Aus - Zeit an der Tankstelle, will ich nicht irgendwo auf offener Strecke liegen bleiben.<br />Wie sieht es aber in meinem eigenen Leben aus mit den Aus - Zeiten, den Tankstellen, wo ich, meine Seele, mein Herz auftanken lassen kann?<br />Auch wenn es vielleicht einzelne Aussagen aus der Heiligen Schrift suggerieren: Gott will nicht, dass wir uns ständig überfordern, ständig über unsere Grenzen gehen. Auf das rechte Maß zwischen Geben und Nehmen kommt es an.<br /><b><i>Für Familien mit Kindern:</i></b><br />Im Moment ist Spargelernte. Auch die Erdbeeren sind reif. Warst du schon einmal auf einem Erdbeerfeld? Es ist ganz schön mühsam, wenn man jede Frucht mit der Hand ernten muss. Aber auch sehr lecker.<br />Jesus erkannte, dass es viel Arbeit bedeuten würde, den Menschen von seiner Botschaft zu erzählen. Er versuchte deshalb, Helfer zu gewinnen, damit ganz viele Menschen vom Reich Gottes erfahren konnten. Auch heute brauchen wir Menschen, die uns von Gott erzählen, das kann mühsam, aber auch bereichernd sein.<br /><i>Danke für die Menschen, die sich um die Ernte kümmern, damit wir alle etwas zu essen haben. Danke für die Menschen, die uns von Gott erzählen. Amen</i></p><p><b>Glaubensbekenntnis</b>:Wir dürfen gemeinsam unseren Glauben bekennen: gesungen: Gl 456, 1+4: Herr, du bist mein Leben...</p><p><b>Fürbittgebet</b><br /><i>Die Fürbitten sind unser Gebet für die anderen. Es bedarf nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor, worum wir bitten wollen. Wir dürfen Gott unsere Bitten aber auch still anvertrauen.<br />Als Antwortruf eignen sich: Gl 182 oder Gl 817<br /><b>oder:</b><br />Herr Jesus Christus, du suchst auch in unseren Tagen Arbeiterinnen und Arbeiter für deine Ernte. Wir bitten dich:</i><br />➢&nbsp;Stehe allen, die sich in den Dienst der Verkündigung deiner Frohen Botschaft gestellt haben mit deinem Geist bei.<br />➢ Lass die jungen Menschen, die auf der Suche sind, den richtigen Weg mit dir und zu dir erkennen.<br />➢&nbsp;Gib allen, die im Dienst für andere an ihre Grenzen kommen, immer wieder neu Kraft und Zuversicht.<br />➢ Lass die, die deine Hilfe und deinen Beistand am nötigsten brauchen - Kranke, Trauernde, Enttäuschte, Bedrückte - in kleinen alltäglichen Zeichen deine Gegenwart spüren.<br />➢ Vergelte unseren Verstorbenen, was sie in ihrem Leben an Gutem getan haben.<br /><i>Herr, unser Gott, für dein Mitgehen loben wir dich und danken dir durch Jesus Christus.</i></p><p><b>Vater unser</b>: Herr Jesus Christus, du hast Worte gefunden, die wir bis heute teilen können. An Gott, unseren guten Vater im Himmel wenden wir uns mit deinen Worten: <i>Vater unser… <sub>(Nach: Laacher Messbuch 2023)</sub></i></p><p><b>Lied</b>:Gl 409, 1-3: Singt dem Herrn ein neues Lied...</p><p><b>Zur Vertiefung:</b><br />Solang es Menschen gibt auf Erden,<br />solang die Erde Früchte trägt,<br />solang bist du uns ein Gefährte,.<br />Wir danken dir für das, was lebt.<br />Du nährst die Vögel auf den Bäumen,<br />du schmückst die Blumen auf dem Feld,<br />hältst uns in deinem Schoß geborgen,<br />hast uns're Tage schon gezählt.<br />Darum muss alles dich besingen,<br />was einst dein Wort hervorgebracht.<br />Komm du und bleib in unsrer Mitte. <sub><i>(Huub Osterhuis - Solang die Erde Früchte trägt)</i></sub></p><p><b>Gebet</b>:<br />Herr, unser Gott,<br />eine neue Woche liegt vor uns.<br />Wir wissen noch nicht, was sie bringen wird.<br />Aber wir vertrauen darauf, dass du uns nahe bist und nahe bleibst,<br />dass du uns in Herausforderungen, Sorgen und Nöten trägst und<br />uns auffängst, wenn wir ins Bodenlose zu stürzen drohen.<br />Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn,<br />der mit dir und dem Hl. Geist, lebt und herrscht in Ewigkeit. Amen</p><p><b>Segen</b>:<br />Der Herr segne uns und behüte uns.<br />Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über uns und sei uns gnädig.<br />Der Herr wende uns sein Antlitz zu und schenke uns seinen Frieden.<br />A:Amen.<br />So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott -<br />der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.<br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><b>Lied</b>:Gl 484, 1+2+6: Dank sei dir, Vater,...</p><p><a href="https://www.familien234.de/export/sites/familien-234/bibelbild/.content/.galleries/LesejahrA_Ausmalbilder-zum-Sonntagsevangelium/A_11.SO.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Ausmalbild für Kinder</a></p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-72871</guid><pubDate>Wed, 03 Jun 2026 15:43:47 +0200</pubDate><title>Hausgottesdienst an Fronleichnam</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail-1/ansicht/hausgottesdienst-an-fronleichnam-1/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst an<br />Fronleichnam - A<br />4. Juni 2026</b></p><p><b>Lied</b>:Gl 849, 1+2+4: Deinem Heiland, deinem Lahrer...</p><p><b>Kreuzzeichen</b><br />evtl. Entzünden einer Kerze</p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />Wir feiern Fronleichnam - die Einsetzung der Eucharistie. Eucharistie heißt „Danksagung“. Jede Eucharistiefeier, aber auch jeder Gottesdienst lädt mich dazu ein, still zu werden und darüber nachzudenken, wofür ich dankbar sein darf. in der Begegnung mit Gott darf ich mir bewusst machen, was Gott alles für mich tut, was sein Dienst, Gottes Dienst an mir ist.</p><p><b>Loblied</b>:Gl 389,2: Dass du mich einstimmen lässt… oder Gl 807: Anbetung, Dank und Ehre...</p><p><b>Gebet</b>:<br />Barmherziger Gott,<br />am Abend vor seinem Leiden<br />hat Dein Sohn uns im eucharistischen Mahl<br />das Gedächtnis seines Todes<br />und seiner Auferstehung anvertraut.<br />Lass uns dieses Geheimnis so feiern,<br />dass wir teilhaben an seiner erlösenden Kraft<br />durch ihn, der in der Einheit des Heiligen Geistes<br />mit Dir lebt und herrscht in Ewigkeit.<br /><sup><i>(Peter Köster: Gebete zur Feier der Eucharistie)</i></sup><br /><b><i>oder:</i></b><br />Danke, Jesus,<br />dass du Brot und Wein für uns bist,<br />dass du unsere Nahrung bist,<br />wenn wir es satt haben,<br />dass du unsere Kraft bist,<br />wenn wir nicht mehr aufstehen können,<br />dass du unser Licht bist,<br />wenn wir nicht mehr durch blicken,<br />dass du unser Weg bist und unser Ziel,<br />unsere Hoffnung und unser Leben,<br />heute und an allen Tagen unseres Lebens<br />bis in Ewigkeit. <sub><i>(Heriburg Laarmann - Das Fest unseres Lebens feiern - S. 116)</i></sub></p><p><b>Lesung aus dem 1. Korintherbrief (1Kor 10, 16-17)</b><br />Ist der Kelch des Segens, über den wir den Segen sprechen, nicht Teilhabe am Blut Christi? Ist das Brot, das wir brechen, nicht Teilhabe am Leib Christi? Ein Brot ist es. Darum sind wir viele ein Leib; denn wir alle haben teil an dem einen Brot.</p><p><b>Antwortgesang</b>:Gl 484, 1+2+3: Dank sei dir Vater...</p><p><b>Halleluja</b>:Gl 174,1 oder 716</p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes ( Joh 6, 51-58)</b><br />Jesus sprach zu der Menge: Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch, ich gebe es hin für das Leben der Welt. Da stritten sich die Juden und sagten: Wie kann er uns sein Fleisch zu essen geben. Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, das sage ich euch: Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben, und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag. Denn mein Fleisch ist wirklich eine Speise und mein Blut ist wirklich ein Trank. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich bleibe in ihm. Wie mich der lebendige Vater gesandt hat und wie ich durch den Vater lebe, so wird jeder, der mich isst, durch mich leben. Dies ist das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Mit ihm ist es nicht wie mit dem Brot, das die Väter gegessen haben; sie sind gestorben. Wer aber dieses Brot isst, wird leben in Ewigkeit.<br /><b>oder in leichter Sprache:</b><br />Jesus sagte zu den Menschen: Ich bin lebendiges Brot von Gott.Ich gebe euch das lebendige Brot. Ich bin selber das lebendige Brot. Wer das Brot von Gott aufnimmt, lebt für immer bei Gott. Das lebendige Brot aufnehmen heißt:Dass ihr gut zuhört, was ich euch erzähle. Dass ihr mit eurem Herzen zuhört.<br />Denn ich habe euch lieb. Ich sterbe sogar für euch. Damit ihr immer das lebendige Brot zum Essen habt. Die Menschen fingen an zu streiten.Die Menschen sagten: Wieso ist Jesus das lebendige Brot? Wieso sollen wir Jesus essen? Sollen wir Jesus mit Haut und Knochen aufessen? Jesus sagte zu den Menschen: Hört mir gut zu. Ich erkläre euch etwas Wichtiges. Ihr habt mich falsch verstanden. Ihr sollt nicht Haut und Knochen von mir essen. Ich erkläre es euch anders:<br />Ich bin der Menschensohn. Menschensohn bedeutet zwei Sachen:Menschensohn bedeutet: Dass ich genauso ein Mensch bin wie ihr.<br /><b>Und</b>: Menschensohn bedeutet: Dass ich von Gott komme. Dass ich der Sohn von Gott bin. Der Sohn von Gott ist lebendig. Der Sohn von Gott ist lebendig, so wie Gott lebendig ist. Darum sage ich zu euch: Der Menschensohn ist lebendig:<br />– Das Fleisch vom Menschensohn ist lebendig. Das Fleisch vom Menschensohn istlebendiges Brot. Dieses lebendige Brot sollt ihr essen.<br />– Und das Blut vom Menschensohn ist lebendig. Das Blut vom Menschensohn ist lebendiger Wein. Diesen lebendigen Wein sollt ihr trinken. Wenn ihr also das <b>lebendige </b>Fleisch esst, und wenn ihr das <b>lebendige </b>Blut trinkt, dann lebe ich in euch. Und ihr seid immer bei mir. Dann lebt ihr für immer bei Gott.So wie ich immer bei Gott lebe. Darum hat mich Gott extra zu euch geschickt.Das meine ich, wenn ich zu euch sage: Ich bin das lebendige Brot. Alles andere Brot ist Brot für den Bauch.</p><p><b>Lied</b>:Gl 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht…</p><p><b>Predigtgedanken</b>:<br />In Wikipedia heißt es zum Begriff „Lebensmittel:<br /><i>Lebensmittel, auch Nahrungsmittel genannt, bilden einen wesentlichen Teil der Ernährung des Menschen und sind alle Stoffe oder Erzeugnisse, die dazu bestimmt sind, dass sie (in verarbeitetem, teilweise verarbeitetem oder unverarbeitetem Zustand) von Menschen als Nahrung aufgenommen werden. Die zentrale Funktion des Konsums von Lebensmitteln ist die Versorgung des menschlichen Körpers mit Nährstoffen. Diese sind unverzichtbar für die Selbsterhaltung und daher oft der zentrale Bestandteil von Lebensmitteln. Eine weitere (erwünschte) Funktion des Konsums von Lebensmitteln kann der Genuss sein. Begrifflich abzugrenzen sind die Genussmittel, bei denen die Ernährung nur eine untergeordnete Rolle spielt.</i><br />Seit einiger Zeit werden einige Lebensmittel auch als „Super food“ beworben, weil sie besonders gesund und effektiv sein sollen.<br />Letztlich steckt hinter dem Begriff „Lebensmittel“ die einfache Frage: Was lässt mich leben? Was gibt mir die Kraft zum Leben?<br />In einem Schlager der 70er Jahre hieß es einmal: „<i>Nur die Liebe lässt uns leben…</i>“<br />Und ein geflügeltes Wort drückt aus: <i>Da lebt einer nur von Luft und Liebe</i>.<br />„<i>Nur die Liebe lässt uns leben…</i>“ - Die Liebe Gottes zu uns Menschen hat ein Gesicht - in der Person des Jesus von Nazareth. Sie hat unter uns Gestalt angenommen - in Brot und Wein.<br />Er gibt sich selber in unsere Hände. Er schenkt sich uns, damit wir leben können. In der christlichen Bildersprache kennen wir diesbezüglich das Bild des Pelikans. Es geht zurück auf eine Erzählung aus Afrika:<br /><i>Ein Land wurde von einer großen Hungersnot befallen. Menschen und Tiere litten Not. Sie wussten nicht, wie sie ihr Leben erhalten konnten.<br />In diesem Land lebte auch ein Pelikan, der sich nicht so sehr um sein Leben als vielmehr um das Leben seiner Jungen sorgte. sie forderten Tag für Tag ihre Nahrung. Dfer Pelikan wusste keinen Ausweg mehr,. In seiner großen Not bohrte er sich mit dem Schnabel ein Loch in die Brust und gab sein Blut den Jungen zu trinken.<br />Als die Hungersnot vorüber war, konnten die Jungen gekräftigt ins Leben hinausfliegen. Der Pelikan aber starb. Er hatte sein Blut, sein Leben verschenkt an seine Jungen.</i><br />Der Pelikan - ein Sinnbild für Christus.<br />Und auch vom Heiligen Nikolaus von Flüe heißt es, dass er Jahre lang sich ausschließlich vom Empfang der Eucharistie ernährt habe.<br />Der Leib Christi ist <b>das</b> Lebensmittel, das Super food, das Jesus uns immer wieder in die Hände legt, damit unser Körper, unsere Seele und unser Geist immer wieder mit dem versorgt wird, was wir für unser Leben und unseren Glauben brauchen.</p><p><b>Credo - Lied</b>:Gl 354: Gott ist dreifaltig einer...</p><p><b>Fürbittgebet</b><br /><i>Die Fürbitten sind unser Gebet für die anderen. Es bedarf nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor, worum wir bitten wollen.<br />Wir können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es, die Namen derer laut auszusprechen, die man Gott ans Herz legen will, .<br />Wir dürfen Gott unsere Bitten aber auch still anvertrauen.<br />Als Antwortruf eignen sich: Gl 182 oder Gl 817<br /><b>oder:</b><br />Herr Jesus Christus, du suchst Menschen, die als deine Verbündete mitbauen am Reich Gottes, am Reich deines Vaters. Wir bitten dich:</i><br />➢ Wir bitten um Gerechtigkeit für alle Menschen, die in Armut und Elend leben müssen, denen täglich das Nötigste fehlt, die ihrer Menschenwürde beraubt sind.<br />➢ Wir bitten um Freiheit für alle, die ihre Meinung nicht frei äußern dürfen, die unter Diktaturen leben müssen, die widerrechtlich eingesperrt wurden.<br />➢ Wir bitten um Frieden für die Menschen in der Ukraine und in Russland, im Nahen und Mittleren Osten und an den vielen anderen Orten, an denen Krieg und Gewalt herrschen, die wir aber oft übersehen.<br />➢ Wir bitten um Trost für alle Verzweifelten und Trauernden.<br />➢ Wir erinnern uns unserer Verstorbenen und bitten für sie um ewiges Leben und deinen Frieden.<br /><i>Herr, unser Gott, immer wieder bietest Du uns Menschen Deinen Bund an. Du willst mit uns durch dieses Leben gehen und uns zu einem guten Ziel führen. Dafür danken wir dir durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn.</i></p><p><b>Vater unser</b><br />Herr Jesus Christus, mit deinen Worten bitten wir um alles, was wir zum Leben brauchen; Brot, Versöhnung, Gemeinschaft mit dir, mit dem Vater und miteinander: <i>Vater unser…</i></p><p><b>Lied</b>:Gl 851, 1+2: Kommt her, ihr Kreaturen all… oder&nbsp;Gl 470, 1-3: Wenn das Brot, das wir teilen...</p><p><b>Gebet</b>:<br />Unser tägliches Brot, lieber Vater im Himmel,<br />gib uns, damit wir nicht hungern.<br />Du selbst hast uns geboten, so zu bitten.<br />Gib uns das Brot.<br />Gib uns den Frieden.<br />Gib Brot und Frieden allen Menschen.<br />Auch das Wort ist Brot.<br />Gib uns Phantasie, lieber Vater im Himmel,<br />damit uns ein Wort einfällt,<br />denn es ist Brot für andere.<br />Lass uns ein Wort einfallen,<br />wenn Streit ist, Angst oder Verdacht.<br />Lass uns tägliches Brot sein für die Menschen,<br />die nicht leben können ohne unser Wort<br />Gib tägliches Brot durch unseren Mund.<br />Du hast allen das Brot und das Wort gegeben<br />seit all den Jahren,<br />in denen wir Frieden genießen.<br />Mach uns nun zum Brot für die Hungernden in der Welt:<br />für die, die in der Ferne nach Brot hungern,<br />und die, die in der Nähe unser Wort brauchen.<br />Unser tägliches Brot,<br />Vater im Himmel,<br />gib uns durch unser aller Hände<br />und durch unser aller Wort.<br /><sup><i>(Jörg Zink - in: Ursula Klauke/ Norbert Brockmann - angedacht - S. 175)</i></sup></p><p><b>Segen</b><br />Gesegnet sei unser Mund, der das Wort verkündet!<br />Gesegnet seien unsere Füße, die das Wort in die Welt tragen.<br />Gesegnet seien unsere Hände, die das Wort in die Tat umsetzen<br />und das Brot mit den Menschen teilen.<br />Gesegnet sind wir – durch den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist.<br />Amen. <sub><i>(ARGE Liturgie)</i></sub><br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><b>Lied</b>:Gl 853, 1+5+6: O heil'ger Leib des Herrn...oder Gl 380, 1+6+11: Großer Gott, wir loben dich…</p><p><a href="https://www.familien234.de/export/sites/familien-234/bibelbild/.content/.galleries/LesejahrB_Ausmalbilder-zum-Sonntagsevangelium/B_20.SO1.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Ausmalbild für Kinder</a></p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-72684</guid><pubDate>Fri, 22 May 2026 17:00:02 +0200</pubDate><title>Dreifaltigkeitssonntag 31. Mai 2026</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail-1/ansicht/dreifaltigkeitssonntag-31-mai-2026/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Dreifaltigkeitssonntag<br />31. Mai 2026<br />Hausgottesdienst</b></p><p><b>Eingangslied</b>:Gl 786,1+3+4: Kommt, lasst uns unsern Gott und Herren preisen...</p><p><b>Kreuzzeichen </b>- Entzünden einer Kerze</p><p><b>Thematische Hinführung</b><br />Mit jedem Kreuzzeichen legen wir Zeugnis ab für unseren Glauben an den dreifaltigen und dreieinigen Gott. Wir glauben an einen Gott in drei Personen. Das ist nicht immer leicht zu verstehen und dennoch lassen wir uns auf dieses Geheimnis ein.<br />Stimmen wir ein in den Lobgesang auf diesen dreieinigen Gott:</p><p><b>Loblied</b>:Gl 714: Gott soll gepriesen werden...</p><p><b>Tagesgebet</b>:<br />Vater im Himmel,<br />du hast Jesus Christus, deinen Sohn, dein ewiges Wort<br />und den Heiligen Geist in unsere Welt gesandt,<br />um uns das Geheimnis der Dreifaltigkeit zu erschließen.<br />Hilf uns, an dieses Geheimnis zu glauben<br />und es in unserem Alltag zu bekennen und zu bezeugen.<br />Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn,<br />der mit dir und dem Hl. Geist, lebt und herrscht in Ewigkeit. Amen</p><p><b>Halleluja</b>:Gl 718 oder 716</p><p><b>Aus dem Evangelium nach Johannes (Joh 3, 16 - 18)</b><br />Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird.Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er an den Namen des einzigen Sohnes Gottes nicht geglaubt hat.<br /><b><i>oder in leichter Sprache:</i></b><br />Gott hat die Menschen sehr, sehr lieb. Gott möchte, dass alle Menschen glücklich sind. Die Menschen sollen ganz glücklich sein. Die Menschen sollen richtig<br />glücklich sein. Die Menschen können nur bei Gott ganz glücklich sein. Weil die Menschen nur bei Gott richtig leben können. Damit die Menschen richtig leben können, hat Gott seinen Sohn zu den Menschen geschickt. Jesus ist der Sohn von Gott. Jesus soll den Menschen von Gott erzählen. Jesus soll zeigen, wie lieb Gott die Menschen hat. Wenn die Menschen an Jesus glauben, werden die Menschen froh.Und glücklich.</p><p><b>Ruf nach dem Evangelium:Gl 450</b></p><p><b>Predigt</b>:<br />Mein Vater hat immer wieder erzählt, dass seine Mutter - meine Großmutter - den Dreifaltigkeitssonntag ganz besonders geliebt und geschätzt hat. Warum weiß ich eigentlich gar nicht. Vielleicht weil uns hier die Summe unseres Glaubens vor Augen gestellt wird, wie wir es auch im Glaubensbekenntnis immer wieder zum Ausdruck bringen: Unser Glaube an den einen Gott in drei Personen.<br />Dabei ist dieses Bekenntnis ja gar nicht so leicht zu verstehen und die anderen beiden monotheistischen Weltreligionen - das Judentum und der Islam - tun sich noch schwerer, dieses Bekenntnis zum dreifaltigen bzw. dreieinigen Gott nachzuvollziehen. Sie sehen darin einen Verrat an dem Glauben an den einen Gott.<br />Und auch innerhalb der Kirche wurde in den ersten Jahrhunderten erbittert um ein einheitliches Verständnis gerungen. Ausdrücklich sind hier die beiden ersten allgemeinen Konzilien in Nikaia (325) und Konstantinopel (381) zu nennen. Zwei irrtümliche Lehren mussten vermieden werden:<br />Zum einen, dass Sohn und Heiliger Geist Gott, dem Vater, untergeordnet seien bzw. dass der eine Gott nur gleichsam hinter drei verschiedenen Masken als Vater, Sohn und Heiliger Geist erscheinen würde.<br />Vielmehr wird betont: Gott ist Vater, Sohn und Heiliger Geist. Und doch sind es nicht drei Götter, sondern ein Gott in drei Personen.<br />Dieses Bekenntnis zum dreieinigen will ein großes Geheimnis zum Ausdruck bringen: Das Geheimnis einer unergründlichen und unfassbaren Liebe: Unser Gott ist kein einsames Wesen, sondern ein Gott, der sich an andere verschenkt und sich mitteilt, ein Gott, der in der Gemeinschaft von Vater, Sohn und Geist lebt und der darum auch Gemeinschaft schenken und stiften kann.<br />Dieses Gemeinschaft zwischen Gott und den Menschen wird erfahrbar an Weihnachten - im Geheimnis der Menschwerdung Gottes in seinem Sohn Jesus Christus, durch den der eigentlich unbegreifliche Gott in einer gewissen Weise greifbar und begreifbar wird.<br />Sie wird erfahrbar an Ostern, wenn uns der Vater im Himmel in der Auferweckung seines Sohnes vor Augen stellt: Der Tod spricht auch über dein Leben nicht das letzte Wort, sondern auch du wirst einmal heimkehren dürfen in die Gemeinschaft mit mir - deinem Vater im Himmel.<br />Sie wird erfahrbar an Pfingsten, wenn Gott uns mit der Ausgießung des Heiligen Geistes zeigt: Auch mit dir habe ich etwas vor. Du sollst mit deinem Denken, Reden und Handeln Zeugnis geben für deinen Glauben, für deine Hoffnung, für das, was dich trägt und hält.<br />Am Dreifaltigkeitssonntag werden im Grunde diese drei großen Geheimnisse, diese drei Hochfeste noch einmal gebündelt und zusammengeführt. Vielleicht hat meine Großmutter deshalb das Dreifaltigkeitsfest so geliebt.<br /><b><i>Für Familien mit Kindern:</i></b><br />Es gibt zwar viele kluge Menschen, aber Menschen, die wir als weise bezeichnen, gibt es auf der Welt nur sehr wenige, denn Weisheit ist noch viel, viel mehr als nur klug zu sein. Wenn wir heute von der Weisheit Gottes sprechen, dann meinen wir damit, dass Gott größer und allwissender ist, als wir es mit unserem kleinen Verstand auch nur erahnen können. Und auch, wenn wir vieles nicht verstehen können, wir dürfen vertrauen, dass Gottes unendliche Weisheit alles Leben durchdringt.<br /><i>Gott, du hast die ganze Welt mit großer Weisheit erschaffen. Du bist in allem, was lebt. Über all das können wir nur staunen. Wir loben dich dafür. Amen</i></p><p><b>Glaubensbekenntnis</b>:Wir dürfen leben in der Gemeinschaft des dreieinigen Gottes und bekennen unseren Glauben:gesprochen: Gl 586,2</p><p><b>Fürbittgebet</b><br /><i>Guter Gott, auch wenn du uns verborgen und unsichtbar erscheinst, so bist du doch da. Voller Vertrauen bitten wir:</i><br />➢ Für die Menschen in der Ukraine, im Nahen und Mittleren Osten und den anderen Kriegsgebieten unserer Erde, die sich nach Frieden und einem Leben in Sicherheit sehnen.<br />➢ Für alle, die auch der Suche sind nach dem Sinn ihres Lebens und sich dabei unbewusst nach dir sehnen.<br />➢ Für alle Menschen, die unter Einsamkeit leiden und Nähe und Geborgenheit vermissen.<br />➢ Für alle, die wegen ihres Glaubens verfolgt und benachteiligt werden.<br />➢ Für den Dialog zwischen Juden, Christen und Muslime, die an den einen Gott glauben und sich doch schwer tun, einander zu verstehen.<br />➢ Für alle Verstorbenen, an die wir uns heute besonders erinnern.<br /><i>Barmherziger Gott, du bist viel größer als wir denken können. Sei du die Kraft, die unser Leben mehr und mehr bestimmt. Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn, der mit dir und dem Hl. Geist lebt und herrscht in Ewigkeit.</i></p><p><b>Hinführung zum Vater unser</b>: Herr Jesus Christus, du verkündest das Reich Gottes im Vertrauen auf die Liebe deines Vaters im Himmel. In deinem Geist beten wir zu Gott, unserem Vater: <i>Vater unser…</i></p><p><b>Lied</b>:Gl 788, 1+5: Sei gelobt und hoch gepriesen...</p><p><b>Gebet</b>:<br />Guter Gott,<br />wir haben dich als Vater, Sohn und Heiligen Geist gefeiert.<br />Du bist der Gott, der im Heiligen Geist mit uns ist.<br />Lass uns niemals von Dir getrennt werden<br />und bewahre uns in deiner Liebe.<br />Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn,<br />der mit dir und dem Hl. Geist, lebt und herrscht in Ewigkeit. Amen</p><p><b>Segen</b>:<br />Der Vater schenke uns seine Liebe. Der Sohn erfülle uns mit seinem Leben. Der Heilige Geist stärke uns mit seiner Kraft.<br />A:Amen.<br />So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott -<br />der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.</p><p><b>Schlusslied</b>:Gl 380, 1+5: Großer Gott…</p><p><a href="https://www.familien234.de/export/sites/familien-234/bibelbild/.content/.galleries/LesejahrA_Ausmalbilder-zum-Sonntagsevangelium/A_Dreifaltigkeitssonntag.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Ausmalbild für Kinder</a></p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-72662</guid><pubDate>Fri, 22 May 2026 12:24:08 +0200</pubDate><title>Hausgottesdienst am Pfingstfest</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail-1/ansicht/hausgottesdienst-am-pfingstfest/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst am<br />Pfingstfest<br />24. Mai 2026 - A</b></p><p><b>Lied</b>:Gl 784, 1-3: Komm, Heil'ger Geist...</p><p><b>Kreuzzeichen</b><br />evtl. Entzünden einer Osterkerze oder einer anderen Kerze</p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />50 Tage sind seit dem Osterfest vergangen und wir feiern das Pfingstfest. Die 50 ist eine Zahl mit einer großen Symbolik. Sie ergibt sich aus 7x7+1. Die Sieben ist die Zahl, die für Vollkomenheit steht. Wir sprechen von den 7 Gaben des Heiligen Geistes. Wir sprechen von den 7 Sakramenten. Die 7 wiederum entsteht aus der Summe von 3 (die für das Göttliche steht) und der 4 (für alles Irdische). In der 7 verbinden sich quasi Himmel und Erde, Gott und Mensch. Und mit Pfingsten dürfen wir diese Verbundenehit in ihrer ganzen Fülle erfahren.<br />Deshalb dürfen wir ihn, Jesus, unseren Bruder, um seinen Geist bitten: Gl 165<br />Mit allen, die sich heute zum Gottesdienst versammeln, um das Kommen des Heiligen Geistes zu feiern, dürfen wir einstimmen in das <b>Lob auf Gott: Gl 389,3</b></p><p><b>Gebet</b><br />Guter Gott,<br />dein Sohn ist zu dir in den Himmel aufgefahren.<br />Er will uns aber auf Erden nicht alleine lassen.<br />Deshalb schickt er uns seinen Beistand, den Heiligen Geist.<br />Wir danken dir dafür, denn er hilft uns in unserem Leben.<br />Hilf uns, dass wir verstehen und begreifen, wohin dein guter Geist uns führen will.<br />Lass uns erkennen, was du mit uns vor hast.<br />Darum bitten wir durch Jesus Christus, der mit dir und dem Heiligen Geist lebt und herrscht in Ewigkeit.<br /><sup><i>(Stefan Anzinger-Marcus Lautenbacher: Zwei mal zehn Familiengottesdienste - Pustet - S. 109)</i></sup></p><p><b>Lesung</b>:<br />Als der Pfingsttag gekommen war, befanden sich alle am gleichen Ort. Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie waren. Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder. Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen, in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab. In Jerusalem aber wohnten Juden, fromme Männer aus allen Völkern unter dem Himmel. Als sich das Getöse erhob, strömte<br />die Menge zusammen und war ganz bestürzt; denn jeder hörte sie in seiner Sprache reden. Sie gerieten außer sich vor Staunen und sagten: Sind das nicht alles Galiläer, die hier reden? Wieso kann sie jeder von uns in seiner Muttersprache hören:<br />Parther, Meder und Elamiter, Bewohner von Mesopotamien, Judäa und Kappadozien, von Pontus und der Provinz Asien, von Phrygien und Pamphylien, von Ägypten und dem Gebiet Libyens nach Zyrene hin, auch die Römer, die sich hier aufhalten, Juden und Proselyten, Kreter und Araber, wir hören sie in unseren Sprachen Gottes große Taten verkünden.<br /><b><i>oder in leichter Sprache</i></b><br />Zum ersten Pfingstfest waren alle Freunde von Jesus wieder versammelt. Plötzlich hörten sie in dem Haus, in dem sie waren, ein lautes Rauschen, wie wenn ein Sturm kommt. Und über ihren Köpfen sahen sie etwas, das wie Feuer aussah. So kam der Geist Gottes auf die Jünger herab und plötzlich begannen sie in allen möglichen Sprachen zu reden. Sie wurden mutig und spürten eine ganz besondere Kraft. So gingen sie auf die Straße hinaus. In Jerusalem lebten viele Menschen, die viele verschiedene Muttersprachen hatten. Doch plötzlich konnte jeder von ihnen die Jünger in ihrer eigenen Sprache hören. Und sie erzählten den Menschen begeistert von den wunderbaren Taten Gottes.</p><p><b>Antwortgesang</b>:Gl 783, 1-4</p><p><b>Halleluja</b>:Gl 483, 1</p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - (Joh 20, 19-23)</b><br />Am Abend dieses ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden die Türen verschlossen hatten, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, dass sie den Herrn sahen.<br />Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert.<br />oder in leichter Sprache<br />Jesus war von den Toten auferstanden. Aber seine Freunde konnten immer noch nicht richtig glauben, dass Jesus lebt. Acht Tage nach Ostern waren die Freunde von Jesus zusammen. Die Freunde hatten immer noch Angst. Weil die Soldaten und Politiker Jesus umgebracht hatten. Die Freunde schlossen alle Türen ab. Plötzlich kam Jesus. Jesus stellte sich mitten unter seine Freunde. Jesus sagte zu seinen Freunden: Friede soll mit euch sein. Dann zeigte Jesus den Freunden seine Hände.<br />Und Jesus zeigte seine Herz-Seite. Die Freunde konnten die Verletzungen von der Kreuzigung sehen. Da freuten sich die Freunde. Weil es Jesus wirklich war.<br />Jesus sagte noch einmal: Friede soll mit euch sein. Mein Vater hat mich zu den Menschen geschickt. Damit ich den Menschen von Gott erzähle. Jetzt schicke ich euch genauso zu den Menschen. Wie das mein Vater bei mir gemacht hat. Jesus hauchte die Freunde an. Dazu sagte Jesus: Das ist der Atem von Gott. Das ist die Kraft von Gott. Die Kraft von Gott ist der Heilige Geist. Ihr bekommt den Heiligen Geist. Mit dieser Kraft könnt ihr den Menschen die Sünden vergeben. Bringt Frieden zu den Menschen. <sub><i>© katholisches bibelwerk</i></sub></p><p><b>Lied</b>:Gl 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht...</p><p><b>Predigtgedanken</b>:<br />„<i>Du sendest den Geist und du machst mich ganz neu und erfüllst mich mit deinem Frieden.</i>“ - So haben wir gerade in unserem Gloria - Lied gesungen. Der Heilige Geist steht für Erneuerung. Das zeigt sich schon in den Sprachbildern, mit denen in der Pfingsterzählung der Apostelgeschichte das Wirken des Heiligen Geistes beschrieben wird:<br />Da ist das <i>Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daher fährt</i>. D.h. der Heilige Geist will frischen Wind in unser Leben bringen. Er will uns als Rückenwind nach vorne treiben in Zeiten, in denen uns als Kirche, als glaubende Menschen oft der Gegenwind von Misstrauen, Unverständnis oder sogar Lächerlichmachung entgegenschlägt.<br />Da erscheinen <i>Zungen wie von Feuer, die sich verteilten</i>. Der Heilige Geist will, dass der Funken überspringt zwischen Gott und Mensch, zwischen der Frohen Botschaft vom Reich Gottes und unserem Alltag. Der Heilige Geist will uns erfüllen, damit wir „<i>Feuer und Flamme</i>“ sein können für Gott, für seine Botschaft für uns Menschen, für die Menschen selbst. In einem zeitgenössischen geistliche Lied heißt es: <i>Wenn der Geist sich regt und Feuer legt und verbrennnen will, was ihr noch pflegt, gebt ihm Raum, errichtet nichts, was trennt, Feuer warf er auf die Erde, dass es brennt.</i><br />Und da beginnen die Jünger, <i>in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab</i>. Wo der Geist wirken darf, da finden Menschen die richtigen Worte füreinander und auch den richtigen Ton, da wächst Verstehen und Verständnis über alle vermeintlichen Grenzen hinweg.<br />Sprich: der Heilige Geist steht für Erneuerung und Aufbruch. Erneuerung und Aufbruch haben unsere Kirche und auch unsere Welt in der gegenwärtigen Zeit bitter nötig. So vieles liegt im Argen.<br />In der Ausgabe der Zeitschrift „<i>Christ in der Gegenwart</i>“ vom 17. Mai wird auf der Titelseite Kradinal Julius Döpfner zitiert mit den Worten: „<i>Wo Reform da Kirche, wo keine Reform, da Sekte.</i>“ - Ein nachdenkenswertes Wort.<br />Aber wir erleben ja derzeit, dass es gar nicht so einfach ist mit der Reform. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am deutschen Reformprojekt „Synodaler Weg“<br />scheinen eine andere Vorstellung von Reform der Kirche zu haben als der Vatikan oder auch andere Teile der Weltkirche. Selbst innerhalb der deutschen Bischöfe gehen diesbezüglich die Vorstellungen auseinander. Auch beim Begriff der „Synodalität“ schien es schon unter Papst Franziskus unterschiedliche Erwartungen zwischen dem Vatikan und der Kirche in Deutschland gegeben zu haben.<br />Wie soll sie also aussehen die Erneuerung der Kirche und der Welt? Wie soll sie vorangehen? Welche Schritte sind notwendig? Welche sind sinnvoll?<br />Ein wenig erinnert die gegenwärtige Situation an die Situation der Jünger nach Ostern in Jerusalem. Die junge Kirche hat sich verbarrikadiert, sitzt hinter verschlossenen Türen, hat Angst. Der Mut fehlt. Erst die Begegnung mit dem Auferstandenen wendet das Blatt. Er gibt ihnen Anteil an seinem Geist, seiner Kraft und so werden aus Zauderern Gesandte für die Frohe Botschaft.<br />Wie sieht meine Begegnung mit dem Auferstandenen aus? Und bin ich breit, mich vom Heiligen Geist erfüllen und mich senden zu lassen, um anderen von meinem Glauben und meiner Hoffnung zu erzählen?<br />Vielleicht wäre das schon ein Beitrag zur Erneuerung der Kirche, zur Erneuerung der Welt.<br /><b><i>oder: Für Familien mit Kindern:</i></b><br />Ein Sturm ist ein faszinierendes Wetterphänomen. Er hat unglaubliche Kraft und reißt alles mit, was nicht richtig befestigt ist. Starken Stürmen kann man sich kaum entziehen, außer man bleibt zu Hause. Sicherlich wird deswegen der Heilige Geist wie ein Sturm beschrieben. Die Frohe Botschaft Jesu hat alle begeistert und mitgerissen, so dass sich kaum einer entziehen konnte. Immer mehr schlossen sich dem Glauben an Jesus an.<br /><i>Lieber Gott, manchmal ist es in der Kirche langweilig und dann ist es auch wieder schön, z. B. wenn wir tolle Lieder singen und Gemeinschaft zu spüren ist. Gut, dass ich immer wieder von der Begeisterung der anderen mitgerissen werde. <sub>(Mein Sonntagsblatt - dkv - 2014)</sub></i></p><p><b>Glaubenbekenntnis</b>: Gl 456, 1+4</p><p><b>Fürbittgebet</b>:<br /><i>Die Fürbitten sind unser Gebet für die anderen. Es bedarf nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor, worum wir bitten wollen.<br />Wir können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es, die Namen derer laut auszusprechen, die man Gott ans Herz legen will, .<br />Wir dürfen Gott unsere Bitten aber auch still anvertrauen.<br />Als Antwortruf eignen sich: Gl 182 oder Gl 817<br /><b>oder:</b><br />Herr Jesus Christus, du kommst in unsere Mitte und belebst uns mit deinem Geist. Wir bitten dich: &lt;Liedruf: Sende aus deinen Geist...&gt;</i><br />➢&nbsp;Um den Geist der Einsicht für die Menschen in den Kriegs - und Unruhegebieten der Erde: um Frieden, Gerechtigkeit und Versöhnung.<br />➢ Um den Geist der Frömmigkeit und Gottesfurcht für alle, die im Dienst der Verkündigung der Frohen Botschaft stehen.<br />➢ Um den Geist der Stärke für alle, die getauft und gefirmt sind, um die Bereitschaft, den Glauben im Alltag zu bezeugen.<br />➢ Um den Geist des Trostes für die Schwachen und Armen in unserer Gesellschaft; um Hilfe in ihrer Not.<br />➢ Um den Geist des Lebens für unsere Verstorbenen.<br /><i>Guter Gott, wir danken dir für das Geschenk des Heiligen Geistes und für seine Gaben durch Jesus Christus, unseren Herrn.</i></p><p><b>Hinführung zum Vater unser</b>: Herr Jesus Christus, als der Auferstandene schenkst du uns den Geist des Friedens und der Versöhnung. Daher beten wir mit deinen Worten: <i>Vater unser… <sub>(Nach: Laacher Messbuch 2026)</sub></i></p><p><b>Lied</b>:Gl 484, 1+5</p><p><b>Gebet</b>:<br />Komm, heiliger Geist,<br />komm und schenke dich uns.<br />Du bist die Liebe, die Gott-Vater und Gott-Sohn verbindet.<br />Du bist die Liebe, die Gott und Menschen verbindet.<br />Du bist die Liebe, die uns Menschen verbinden kann.<br />Lass diese Liebe in unseren Herzen wachsen.<br />Lass nicht zu, dass Spaltung und Hass groß werden.<br />Lass die Liebe groß werden und immer neue Brücken entstehen.<br />Sei das Feuer, wo es dunkel und traurig ist.<br />Sei die Wärme, wo es unterkühlt zugeht.<br />Sei die Weite, wo die Herzen eng sind.<br />Komm und schenke dich uns.<br />Komm , Heiliger Geist, und schenke Verbindung.<br /><sup><i>(Christoph Schnellbacher in:Pallotiner-Kalender „Verbunden“ 2023)</i></sup></p><p><b>Segen</b>:<br />Segne uns, du Gott, der sich zeigt in Zungen wie von Feuer Komm und entflamme uns Entfache das Feuer der Sehnsucht Schüre den Traum einer anderen Welt Verbrenne, was uns festhält<br />Versenge die Gewöhnung Lass die Hoffnung aufflackern, die Leidenschaft für den Glauben aufflammen,<br />den Funken Liebe auflodern<br />Gib uns den Funken, der uns lebendig macht Schenk uns dein Feuer, damit wir neu entflammen<br /><sup><i>(Nach Andrea Schwarz: Windhauch - Feueratem - Herder - S. 137)</i></sup><br />So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott -<br />der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.<br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><b>Lied</b>:Gl 474,1+4+5 oder<br />Gl 380, 1+5</p><p><b><i>Wer die Aktion „Renovabis“ mit einer Spende unterstützen möchte, kann dies tun mit einer Überweisung auf das Konto:<br />LIGA Bank eG IBAN: DE24 7509 0300 0002 2117 77</i></b></p><p><a href="https://www.familien234.de/export/sites/familien-234/bibelbild/.content/.galleries/LesejahrB_Ausmalbilder-zum-Sonntagsevangelium/B_Pfingsten.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Für Kinder zum Ausmalen</a></p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-72523</guid><pubDate>Sat, 16 May 2026 12:22:27 +0200</pubDate><title>Hausgottesdienst am 7. Sonntag der Osterzeit - A</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail-1/ansicht/hausgottesdienst-am-7-sonntag-der-osterzeit-a/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst am<br />7. Sonntag der Osterzeit - A<br />17. Mai 2026</b></p><p><b>Lied</b>:Gl 780, 3+5</p><p><b>Kreuzzeichen </b>- evtl. Entzünden einer Osterkerze oder einer anderen Kerze</p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />Die diesjährige Osterzeit neigt sich ihrem Ende entgegen. Jesus ist heimgekehrt in die Gemeinschaft mit dem Vater. Wir hoffen in einer Woche - am Pfingstfest - auf die Sendung des Heiligen Geistes, der uns helfen soll, unser Leben zu meistern und unseren Glauben überzeugend und glaubwürdig zu leben. Im Geist Jesu sollen wir denken, reden und handeln. Deshalb wollen wir ihn, Jesus, unseren Bruder, um seinen Geist bitten:</p><p><b>Bitte um den Hl. Geist:</b>Gl 165</p><p><b>Loblied</b>:Gl 800</p><p><b>Gebet</b><br />Guter Gott,<br />wir danken dir, dass wir jetzt hier zusammen sein dürfen.<br />Diese Gemeinschaft hält in uns wach und lebendig,<br />was wir allein vergessen und verlieren würden.<br />Zeige uns heute neu, was unser Leben erfüllt und lebenswert macht.<br />Stärke unsere Gemeinschaft mit dir und miteinander.<br />Schenke uns deinen Geist .<br />Darum bitten wir durch deinen Sohn Jesus Christus,<br />der unser Bruder geworden ist.<br />Amen <sub><i>(Nach Messbuch: S. 312-20)</i></sub></p><p><b>Halleluja</b>:Gl 718</p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - (Joh 17, 1-11a)</b><br />Jesus erhob seine Augen zum Himmel und sprach: Vater, die Stunde ist da. Verherrliche deinen Sohn, damit der Sohn dich verherrlicht. Denn du hast ihm Macht über alle Menschen gegeben, damit er allen, die du ihm gegeben hast, ewiges Leben schenkt. Das ist das ewige Leben: dich, den einzigen wahren Gott, zu erkennen und Jesus Christus, den du gesandt hast. Ich habe dich auf der Erde verherrlicht und das Werk zu Ende geführt, das du mir aufgetragen hast.<br />Vater, verherrliche du mich jetzt bei dir mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, bevor die Welt war. Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast. Sie gehörten dir und du hast sie mir gegeben, und sie haben an deinem Wort festgehalten. Sie haben jetzt erkannt, dass alles, was du mir gegeben hast, von dir ist.<br />Denn die Worte, die du mir gegeben hast, gab ich ihnen und sie haben sie angenommen. Sie haben wirklich erkannt, dass ich von dir ausgegangen bin, und sie sind zu dem Glauben gekommen, dass du mich gesandt hast.Für sie bitte ich; nicht für die Welt bitte ich, sondern für alle, die du mir gegeben hast; denn sie gehören dir. Alles, was mein ist, ist dein, und was dein ist, ist mein; in ihnen bin ich verherrlicht.<br />Ich bin nicht mehr in der Welt, aber sie sind in der Welt, und ich gehe zu dir.<br /><b><i>oder in leichter Sprache:</i></b><br />Jesus betete zu seinem Vater im Himmel. Jesus sagte: Vater. Jetzt ist es soweit.Jetzt gehe ich zu dir. Vater. Ich habe hier auf der Erde alles zu Ende gemacht.Hier auf der Erde habe ich alles getan, was du mir gesagt hast. Vater. Du hast die Menschen lieb. Darum hast du mich zu den Menschen geschickt: Damit ich ihnen alles von dir erzähle. Jetzt bin ich fertig. Die Menschen haben gut zugehört. Die Menschen haben ihre Herzen für dein Wort auf gemacht. Die Menschen haben gemerkt, dass ich wirklich von dir komme. Dass du mich wirklich geschickt hast.Vater. Jetzt gehe ich zu dir zurück. Dann bin ich nicht mehr auf der Erde. Weil ich bei dir bin. Aber die Menschen sind noch auf der Erde. Die Menschen sind noch in der Welt. Aber du bist bei ihnen. Beschütze die Menschen. <sub><i>© katholisches bibelwerk</i></sub></p><p><b>Lied</b>:Gl 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht...</p><p><b>Predigtgedanken</b>:<br />Heute morgen geht mit dem Schlussgottesdienst auf dem Residenzplatz der diesjährige Katholikentag in Würzburg zu Ende. Seit Mittwochabend war Gelegenheit sich bei unzähligen verschiedenen Angeboten Anregungen für sein Leben und seinen Glauben zu holen. In den Nachrichten wurde immer wieder von einzelnen Veranstaltungen berichtet. Dieser Katholikentag wurde durchaus in der Öffentlichkeit wahrgenommen. Doch es ist auch nicht zu verhehlen, dass die Kirche in Deutschland und Europa weiterhin durch schwierige Zeiten geht. Das zeigte sich auch bei diversen Diskussionen dieser Tage; z. B. zum Thema „Geschlechtergerechtigkeit und der Stellung der Frau in der Kirche“; oder zum wieder brisant gewordenen Thema. „Stellung der Kirche zur Frage von Krieg und Frieden“.<br />Aber auch ganz allgemein blicken wir auf Besorgnis erregende Tendenzen. Im Zusammenhang mit der Berichterstattung über den Katholikentag bietet die Wochenendausgabe des „Main-Echo“ einige statistische Zahlen zur Situation der<br />Kirche in der Diözese Würzburg. In den letzten 15 Jahren hat die Katholikenzahl von über 800 000 auf 615 000 abgenommen. 2025 wurden 44 500 Gottesdienstmitfeiernde gezählt; 2015 waren es noch 98 000; 2010 sogar noch über 120 000. Eine Tendenz, die wir ja auch in unserer Pfarreiengemeinschaft und in unserem Pastoralen Raum Aschaffenburg-Stadt erleben. Deutschlandweit stellen katholische und evangelische Christen nur noch einen Bevölkerungsanteil von 45%.<br />Von diesem Blickwinkel her macht es Sinn, dass Jesus im heutigen Evangelium für die betet, die der Vater ihm gegeben hat - also auch für uns. Wenn er nicht mehr leiblich in der Welt ist, sondern zum Vater heimkehrt, dann braucht es andere, die die Erinnerung an ihn und seine Frohe Botschaft wach und lebendig halten. Und das sind auch wir alle. Paulus schreibt im 10. Kapitel seines Briefes an die Gemeinde in Rom:<br /><em>Wenn du mit deinem Mund bekennst: «Jesus ist der Herr» und in deinem Herzen glaubst: «Gott hat ihn von den Toten auferweckt», so wirst du gerettet werden. Wer mit dem Herzen glaubt und mit dem Mund bekennt, wird Gerechtigkeit und Heil erlangen. Denn jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden. Wie sollen sie nun den anrufen, an den sie nicht glauben? Wie sollen sie an den glauben, von dem sie nichts gehört haben? Wie sollen sie hören, wenn niemand verkündigt? Wie soll aber jemand verkündigen, wenn er nicht gesandt ist?</em><br />Nun sind wir im Grunde aber alle gesandt. Mit unserer Taufe und mehr noch mit unserer Firmung sind wir hineingenommen in die Sendung Jesu, sind wir Gesandte an Christi Statt, wie es Paulus im 2. Brief an die Korinther ausdrückt.<br />Vielleicht fragen wir uns jetzt: Wie soll das gehen verkündigen? Aus dem Leben des Hl. Franziskus von Assisi, dessen Todestag sich in diesem Jahr zum 800. Mal jährt, gibt es dazu folgende Erzählung:<br /><i>Der Heilige Franz von Assisi, so erzählt die Legende, schlug eines Tages einem jungen Mönch vor, sie sollten in die Stadt gehen und dort den Leuten predigen. So machten sie sich auf den Weg, sie gingen über die Straßen und über den Marktplatz und unterhielten sich dabei über ihre geistlichen Erfahrungen. Als sie schon wieder auf dem Weg nach Hause waren, rief der junge Mönch ungeduldig aus: „Aber wir wollten doch den Leuten predigen!“ Franz von Assisi legte lächelnd die Hand auf die Schulter des jungen Mannes. „Wir haben die ganze Zeit nichts anderes getan“, antwortete er. „Wir wurden beobachtet und Teile unseres Gesprächs wurden mitgehört. Unsere Gesichter und unser Verhalten wurden gesehen. So haben wir gepredigt.“ Dann fügt er hinzu: „Merke dir, es hat keinen Sinn zu gehen, um zu predigen, wenn wir nicht beim Gehen predigen.“</i><br />Wie wirken wir auf Andere, wenn sie uns beobachten, wenn andere hören, worüber wir uns unterhalten und Gedanken machen; wenn sie in unsere Gesichter und unser Verhalten sehen?<br /><b><i>oder: Für Familien mit Kindern:</i></b><br />Gott als einzigen wahren Gott zu erkennen, das ist gar nicht so leicht. Gott ist der, der Hoffnung schenken kann. Alle Menschen hoffen und warten auf verschiedenste Dinge. Das Wort kommt von hüpfen, springen oder auch zappeln. Kennst du das auch, dass du vor lauter Vorfreude, Ungeduld oder Hoffnung zappelst oder herum hüpfst? Hoffnung bedeutet, etwas Gutes in der Zukunft zu erwarten. Auf was hoffst und wartest du denn?<br /><i>Tröstender Gott, wo keine Hoffnung mehr vorhanden ist, können sich Angst und Verzweiflung ausbreiten. Ich bitte für alle Menschen, dass sie auf etwas hoffen können. Amen. <sub>(dkv - Mein Sonntagsblatt - 2020)</sub></i></p><p><b>Glaubenbekenntnis</b>: Gl 787 - Mel.: 170</p><p><b>Fürbittgebet</b><br /><i>Die Fürbitten sind unser Gebet für die anderen. Es bedarf nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor, worum wir bitten wollen.<br />Wir können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es, die Namen derer laut auszusprechen, die man Gott ans Herz legen will, .<br />Wir dürfen Gott unsere Bitten aber auch still anvertrauen. Als Antwortruf eignet sich in diesen Tagen der Pfingstnovene v.a. Gl 312,2: Sende aus deinen Geist und das Antlitz der Erde wird neu.<br /><b>oder:</b><br />Herr Jesus Christus, der diesjährige Katholikentag stand unter dem Leitwort aus der Bartimäuserzählung: „Hab Mut! Steh auf“. Wir hoffen auf deinen Geist, der uns von Neuem Mut, Hoffnung und Zuversicht schenken soll. Deshalb bitten wir dich:</i><br />➢ Um Hoffnung und Zukunft für alle, die derzeit unter Krieg und Gewalt zu leiden haben.<br />➢ Um Hoffnung und Zukunft für alle, deren Leben derzeit geprägt ist von Armut, Hunger oder Verfolgung.<br />➢ Um Hoffnung und Zukunft für alle, die unter den Folgen von Naturkatastrophen und des Klimawandels zu leiden haben.<br />➢ Um Hoffnung und Zukunft für alle, die selber von einer schweren Krankheit betroffen sind oder sich um einen lieben Menschen sorgen.<br />➢ Um Hoffnung und Zukunft für alle Verstorbenen , an die wir uns heute besonders erinnern.<br /><i>Herr, unser Gott, begleite und führe uns durch dieses Leben und lass uns zu einem guten Ziel finden - zu dir selbst. Darum bitten wir im Heiligen Geist durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn.</i></p><p><b>Hinführung zum Vater unser</b>: Herr Jesus Christus, wir sind Söhne und Töchter des einen Vaters im Himmel. Du hast uns gelehrt, wie wir in der rechten Weise beten sollen Deshalb sprechen mit deinen Worten: <i>Vater unser…</i></p><p><b>Lied</b>:Gl 453, 1+4</p><p><b>Zum Nachdenken: <i>Wortreich</i></b><br />Baut eure Hoffnung auf das Wort.<br />Lasst euch nicht entmutigen und traurig machen:<br />durch all die Widerwärtigkeiten dieser schwierigen Welt,<br />durch die Vergeblichkeit guter Bemühungen,<br />durch die wachsende Macht der Finsternis,<br />durch die Hinfälligkeit der Hoffnungen,<br />die gebaut sind auf dem Flugsand der vorbeieilenden Zeit.<br />Baut eure Hoffnung aus das Wort, das nicht vergeht,<br />auf die Dinge, die wahrhaft wert sind, begehrt zu werden.<br /><sup><i>(Papst Paul VI. in: Vivat - Fasten-und Osterkalender 2023)</i></sup></p><p><b>Gebet</b>:<br />Guter Gott,<br />du willst, dass wir nach dem Vorbild Jesu leben.<br />Mit unserer Taufe hast du uns deinen Heiligen Geist geschenkt.<br />Ermutige uns, in unserem Alltag deine Frohe Botschaft mit Leben zu füllen<br />und deinem Geist in unserem Leben Raum zu geben.<br />Darum bitten wir im Heiligen Geist durch Jesus Christus,<br />unseren Bruder und Herrn. <sub><i>(Nach Messbuch S. 526-6)</i></sub></p><p><b>Segen</b>:<br />Gott hat Christus zu seiner Rechten erhöht<br />und uns den Zugang zum Leben erschlossen:<br />Er gewähre uns die Fülle seines Segens.<br />Christus ist in der Herrlichkeit seines Vaters<br />und bleibt dennoch inmitten seiner Kirche:<br />Er schenke uns den Trost seiner Gegenwart.<br />Christus hat uns die Kraft aus der Höhe verheißen:<br />Er sende uns den Beistand und die Gaben des Heiligen Geistes.<br />So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott -<br />der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.<br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><b>Lied</b>:Gl 400, 1+2: Ich lobe meinen Gott...und/oder<br />Gl 536, 1+3: Gegrüßet seist du, Königin...</p><p><a href="https://www.familien234.de/export/sites/familien-234/bibelbild/.content/.galleries/LesejahrA_Ausmalbilder-zum-Sonntagsevangelium/A_7.Sonntag_Osterzeit.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Für Kinder zum Ausmalen</a></p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-72459</guid><pubDate>Wed, 13 May 2026 14:57:07 +0200</pubDate><title>Hausgottesdienst an Christi Himmelfahrt</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail-1/ansicht/hausgottesdienst-an-christi-himmelfahrt-1/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst an<br />Christi Himmelfahrt<br />14. Mai 2026</b></p><p><b>Lied</b>:Gl 339, 1-4: Ihr Christen, hoch erfreuet euch...</p><p><b>Kreuzzeichen </b>- evtl. Entzünden einer Osterkerze oder einer anderen Kerze</p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />Die „Vierzig“ ist in der Bibel immer eine Symbolzahl, die darauf hinweist, dass etwas seine Vollendung findet. 40 Tage - bis die Arche Noah das rettende Land erreicht; nach 40 Tagen auf dem Sinai empfängt Mose die 10 Gebote; 40 Jahre zieht das Volk Israel durch die Wüste bis es das Gelobte Land erreicht. Vierzig Tage wandert Elija zum Gottesberg Horeb. Vierzig Tage fastet Jesus vor seinem öffentlichen Wirken in der Wüste. Vierzig Tage nach seiner Auferstehung findet das irdische Wirken Jesu sein Ende und er kehrt heim zum Vater im Himmel. Bitten wir darum, dass sich auch unser Lebens - und Glaubensweg beim Vater im Himmel vollendet.</p><p>Singen wir Gott, der jetzt in unserer Mitte ist, unser Lob:<br /><b>Loblied</b>:Gl 780, 3: Uns zum Himmel zu erheben...</p><p><b>Gebet</b><br />Allmächtiger, ewiger Gott,<br />erfülle uns mit Hoffnung und Zuversicht,<br />Freude und Dankbarkeit,<br />denn in der Himmelfahrt deines Sohnes<br />hast du auch uns und alle Menschen erhöht.<br />Schenke uns das feste Vertrauen,<br />dass auch wir zu der Herrlichkeit finden dürfen,<br />in die Christus uns bereits vorausgegangen ist,<br />er, unser Bruder,<br />der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir<br />lebt und herrscht in Ewigkeit.</p><p><b>Aus der Apostelgeschichte ( Apg 1,1-11)</b><br />Im ersten Buch, lieber Theophilus, habe ich über alles berichtet, was Jesus getan und gelehrt hat, bis zu dem Tag, an dem er (in den Himmel) aufgenommen wurde.<br />Vorher hat er durch den Heiligen Geist den Aposteln, die er sich erwählt hatte, Anweisungen gegeben. Ihnen hat er nach seinem Leiden durch viele Beweise gezeigt, dass er lebt; vierzig Tage hindurch ist er ihnen erschienen und hat vom Reich Gottes gesprochen. Beim gemeinsamen Mahl gebot er ihnen: Geht nicht weg von Jerusalem, sondern wartet auf die Verheißung des Vaters, die ihr von mir vernommen habt. Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber werdet schon in wenigen Tagen mit dem Heiligen Geist getauft. Als sie nun beisammen waren, fragten sie ihn: Herr, stellst du in dieser Zeit das Reich für Israel wieder her? Er sagte zu ihnen: Euch steht es nicht zu, Zeiten und Fristen zu erfahren, die der Vater in seiner Macht festgesetzt hat. Aber ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch herabkommen wird; und ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an die Grenzen der Erde. Als er das gesagt hatte, wurde er vor ihren Augen emporgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf und entzog ihn ihren Blicken. Während sie unverwandt ihm nach zum Himmel emporschauten, standen plötzlich zwei Männer in weißen Gewändern bei ihnen und sagten: Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und schaut zum Himmel empor? Dieser Jesus, der von euch ging und in den Himmel aufgenommen wurde, wird ebenso wiederkommen, wie ihr ihn habt zum Himmel hingehen sehen.</p><p><b>Antwortgesang</b>:Gl 329, 1+4: Das ist der Tag, den Gott gemacht…</p><p><b>Halleluja</b>:Gl 175,6</p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus (Mt 28, 16-20)</b><br />Die elf Jünger gingen nach Galiläa auf den Berg, den Jesus ihnen genannt hatte. Und als sie Jesus sahen, fielen sie vor ihm nieder. Einige aber hatten Zweifel. Da trat Jesus auf sie zu und sagte zu ihnen: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf der Erde. Darum geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.<br /><b><i>oder in leichter Sprache:</i></b><br />Jesus wollte seinen Freunden zeigen, dass er lebt. Und dass er immer bei ihnen bleibt. Auch wenn Jesus bei seinem Vater im Himmel ist. Dafür wollte Jesus seine Freunde auf dem Berg treffen. Die Freunde gingen auf den Berg. Als die Freunde Jesus sahen, freuten sie sich. Die Freunde fielen vor Jesus nieder. Einige Freunde aber dachten: Ist das wirklich Jesus? Ist er wirklich auferstanden?<br />Jesus sagte zu den Freunden: Ich gehe jetzt zu meinem Vater im Himmel. Dann kann ich für euch noch mehr tun als vorher. Darum geht zu allen Menschen auf der ganzen Erde. Ihr sollt allen Menschen von mir erzählen. Alle Menschen sollen wissen, dass ich sie lieb habe. Alle Menschen sollen wissen, dass ich für sie da bin. Alle Menschen sollen hören, was ich erzählt habe. Alle Menschen sollen so leben, wie ich es vorgemacht habe. Darum sollt ihr alle Menschen taufen.Taufen heißt: Die Menschen in Wasser tauchen. Und dabei beten. Ihr sollt die Menschen taufen im Namen von Gott: Im Namen des Vaters. Und im Namen des Sohnes. Und im Namen des Heiligen Geistes. Ich bin alle Tage bei euch. Bis zum Ende der Welt. Darauf könnt ihr euch verlassen.</p><p><b>Lied</b>:Gl 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht...</p><p><b>Predigtgedanken</b><br />Gestern Abend hat der Katholikentag in Würzburg begonnen, der in Anlehnung an die Heilung des blinden Bartimäus unter dem Leitwort steht: „<em>Hab Mut, steh auf!</em>“<br />Diese Aufforderung passt aber auch gut zu unserer heutigen Himmelfahrts - erzählung. Ein Teil der Jünger - so hören wir- wirft sich auf den Boden; der andere Teil hat Zweifel. Dem einen Teil gilt der Zuruf: Steh auf! Dem anderen: „Hab Mut!“<br />Der Auferstandene will ihnen Mut machen, aufzustehen, aufzubrechen und mutig seine Sache, die Verkündigung der Frohen Botschaft, die Verwirklichung des Reiches Gottes weiter zu tragen, mitzubauen an einer immer gerechteren, friedlicheren, befreiteren Welt. Und die Jüngern sind aufgebrochen und haben - mitunter auch unter dem Einsatz ihres eigenen Lebens - die Frohe Botschaft bis an die Grenzen der damals bekannten Welt getragen.<br />„<em>Die Sache Jesu braucht Begeisterte, sein Geist sucht sie auch unter uns…</em>“ so heißt es in einem zeitgenössischen geistlichen Lied. Und in den einzelnen Strophen werden wir unter anderem vor die Fragen gestellt:<br /><em>Wer friedlos ist, wer Hass im Herzen trägt, wer entzweit lebt, wer befreit sie zum Frieden?<br />Wer verzweifelt ist, wer verbittert klagt, wer entfremdet lebt, wer befreit sie zur Hoffnung?<br />Wer herzlos ist, wer eiskalt rechnet, wer über Leichen geht, wer befreit sie zur Liebe?</em><br />Und auf all diese und weitere Fragen folgt immer wieder die Erinnerung: „<em>Die Sache Jesu braucht Begeisterte, sein Geist sucht sie auch unter uns…</em>“<br />Wir selber - du und ich - sollen es sein, die aufstehen, Mut fassen und das Evangelium, die Frohe Botschaft, die Botschaft vom Reich Gottes spürbar, erfahrbar werden lassen.<br />Doch geht es uns nicht auch oft so wie den Jüngern auf dem nicht näher bezeichneten Berg in Galiläa? Liegen bleiben statt aufzustehen? Zweifeln statt Mut zu haben?<br />„<em>Hab Mut, steh auf!</em>“ - Das geht nur, wenn Jesus uns Anteil gibt an seiner Kraft, seinem Beistand. Das geht nur, weil Jesus uns Anteil gibt an seiner Kraft, seinem Beistand. Er lässt uns nicht als Waisen zurück, wie er es uns in den Abschiedsreden des Johannes - Evangeliums zusagt. Er sendet seine Kraft, seinen Beistand in die Welt, den Geist Gottes, den Heiligen Geist. In den verbleibenden Tagen bis zum Pfingstfest sind wir eingeladen, in besonderer Weise um das Kommen dieses Geistes zu beten, um den Geist, der uns immer wieder darin versichert, dass Jesus in seinem Geist bei uns ist „<em>alle Tage bis zum Ende der Welt.</em>“<br /><em><strong>Für Familien mit Kindern:</strong></em><br />Sicherlich kennst du das Sprichwort: Aus den Augen - aus dem Sinn! Das bedeutet, dass manche Menschen ihre Freunde/Freundinnen vergessen, sobald diese nicht mehr in der Nähe sind, z.B. wenn ein Freund/eine Freundin in eine andere Stadt zieht oder für längere Zeit verreist. Bei den Freunden Jesu geschieht genau das Gegenteil: Auch wenn sie Jesus nicht mehr sehen können, so setzen sie sich mit ganzer Kraft für ihn ein und predigen überall, damit Jesus und seine Botschaft nicht vergessen werden. Auch heute können wir Jesus nicht sehen. Trotzdem soll er immer in unseren Gedanken gegenwärtig sein. <sub><em>(Mein Sonntagsblatt - dkv)</em></sub></p><p><i>Überlegt gemeinsam: Wie kann ich/ wie können wir die Erinnerung an Jesus in unserem Alltag und unserem Zusammenleben wach halten? - Und nicht vergessen dem Papa zum Vatertag zu gratulieren!</i></p><p><b>Fürbittgebet:</b><br /><i>Herr Jesus Christus, du versprichst uns: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt. Im Vertrauen darauf bitten wir dich:</i><br />➢&nbsp;Für alle, die in diesen Tagen am Katholikentag teilnehmen und neue Impulse für ihr Leben und ihren Glauben suchen.<br />➢ Für alle, die an dich glauben und deine Frohe Botschaft glaubwürdig zu den Menschen tragen sollen.<br />➢ Für alle Väter, die heute den Vatertag feiern, dass sie ihren Kindern gute Vorbilder und Wegbegleiter sein können.<br />➢ Für alle Opfer von Krieg, Gewalt und menschenverachtenden Systemen.<br />➢ Für alle, die schwer tragen an der Erfahrung von Krankheit, Leid oder Trauer.<br />➢ Für unsere Verstorbenen und alle, die sich auf den Weg gemacht haben zur himmlischen Heimat.<br /><i>Herr, unser Gott! Dein Sohn Jesus Christus ist heimgekehrt in deine Herrlichkeit. Auch wir hoffen, dass wir einmal heimkehren dürfen zu dir. Darum bitten wir durch ihn Christus, unseren Bruder und Herrn.</i></p><p><b>Vater unser</b><br />Herr Jesus Christus, du gibst deinen Jüngern den Auftrag, aufzubrechen und zu taufen. Mit der Taufe wird eutlich, dass wir Söhne und Töchter Gottes sind. So beten wir mit deinen Worten:<i>Vater unser …</i></p><p><b>Lied</b>:Gl 337, 1+5+7: Freu dich, erlöste Christenheit...</p><p><b>Schlussgebet:</b><br />V: Gott, Vater im Himmel,<br />in und durch Jesus Christus<br />steht uns der Himmel offen.<br />Jesus hat uns zugesagt,<br />mit seinem Heiligen Geist<br />bei uns zu bleiben.<br />Mache unsere Herzen weit<br />für den Geist deines Sohnes,<br />damit uns der Himmel erfüllen kann,<br />durch ihn, Christus, unseren Herrn.<br />A: Amen.</p><p><b>Lied</b>:Gl 319: Christ fuhr gen Himmel...</p><p><b>Segen:</b><br />Du Herr des Mondes und der Sonne,<br />du König über dem Sternenzelt,<br />du allein kennst unsere Sorgen und Nöte,<br />o du barmherziger Gott des Lebens,<br />sei bei uns jeden Tag und jede Nacht.<br />So segne uns für diesen Tag und die neue Woche<br />der gute und uns liebende Gott,<br />der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.<br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><b>Schlusslied</b>:Gl 380,7: Durch dich steht das Himmelstor...</p><p><a href="https://www.familien234.de/export/sites/familien-234/bibelbild/.content/.galleries/LesejahrA_Ausmalbilder-zum-Sonntagsevangelium/A_ChristiHimmelfahrt.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Für Kinder zum Ausmalen</a></p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-72363</guid><pubDate>Sat, 09 May 2026 11:27:14 +0200</pubDate><title>Hausgottesdienst am 6. Sonntag der Osterzeit</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail-1/ansicht/hausgottesdienst-am-6-sonntag-der-osterzeit-1/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst am<br />6. Sonntag der Osterzeit<br />10. Mai 2026</b></p><p><b>Lied</b>:Gl 457, 1-3: Suchen und fragen...</p><p><b>Kreuzzeichen</b><br />evtl. Entzünden einer Osterkerze oder einer anderen Kerze</p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />„<i>Suchen und fragen, hoffen und sehn…</i>“ mit diesem Gedanken haben wir unseren Gottesdienst begonnen. In unserem ganzen Leben sind wir unterwegs; suchen den richtigen Weg für unser Leben, suchen Antworten auf die Fragen unseres Lebens; gehen diesen Weg in der Hoffnung, zu sehen, durchzublicken, eine Perspektive für unser Leben zu finden. Wir vertrauen darauf, dass Jesus in diesem Leben mit uns unterwegs ist und uns begleitet, uns führt.</p><p>Loben wir den Herrn, den wir unter uns glauben:<br /><b>Loblied</b>:Gl 383, 2: Ich lobe meinen Gott, der mir den neuen Weg weist...</p><p><b>Gebet</b><br />Herr, du bist da,<br />wenn wir als Freunde leben,<br />denn du bist es, der uns verbindet.<br />Du bist mitten unter uns.<br />Du bist da,wenn wir für andere sorgen,<br />du öffnest uns die Augen<br />und bist mitten unter uns.<br />Du bist da,<br />damit wir nicht stehen bleiben,<br />du treibst uns an zum Gehen.<br />Dann bist du mitten unter uns.<br />Du bist da,<br />wenn wir gemeinsam hoffen,<br />denn du bist unsere Zukunft<br />und bist mitten unter uns. <sub><i>(Nach: Gute Besserung - Wochenbrief - nicht nur für Kranke - 14.5.2022)</i></sub></p><p><b>Lesung aus dem 1. Petrusbrief:</b><br />Haltet in eurem Herzen Christus, den Herrn, heilig! Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung fragt, die euch erfüllt; aber<br />antwortet bescheiden und ehrfürchtig, denn ihr habt ein reines Gewissen. Dann werden die, die euch beschimpfen, weil ihr in (der Gemeinschaft mit) Christus ein rechtschaffenes Leben führt, sich wegen ihrer Verleumdungen schämen müssen.Es ist besser, für gute Taten zu leiden, wenn es Gottes Wille ist, als für böse.<br />Denn auch Christus ist der Sünden wegen ein einziges Mal gestorben, er, der Gerechte, für die Ungerechten, um euch zu Gott hinzuführen; dem Fleisch nach wurde er getötet, dem Geist nach lebendig gemacht.</p><p><b>Antwortgesang</b>:Gl 347, 1+4: Der Geist des Herrn erfüllt das All...</p><p><b>Halleluja</b>:Gl 175,4</p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - (Joh 14, 15-21)</b><br />Jesus sprach zu seinen Jüngern: Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten. Und ich werde den Vater bitten und er wird euch einen anderen Beistand geben, der für immer bei euch bleiben soll. Es ist der Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht und nicht kennt. Ihr aber kennt ihn, weil er bei euch bleibt und in euch sein wird. Ich werde euch nicht als Waisen zurücklassen, sondern ich komme wieder zu euch. Nur noch kurze Zeit, und die Welt sieht mich nicht mehr; ihr aber seht mich, weil ich lebe und weil auch ihr leben werdet. An jenem Tag werdet ihr erkennen: Ich bin in meinem Vater, ihr seid in mir und ich bin in euch. Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; wer mich aber liebt, wird von meinem Vater geliebt werden und auch ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.<br /><b><i>oder: In leichter Sprache</i></b><br />Einmal sagte Jesus zu seinen Freunden. Wenn mich einer lieb hat, tut er, was ich sage. Ich gehe jetzt bald zu meinem Vater. Aber ich komme wieder. In der Zwischenzeit lasse ich euch nicht alleine. Aber ich kann nicht selber hier bleiben.Mein Vater schickt euch jemand. Der bleibt immer bei euch. Mein Vater sendet euch einen Helfer. Der Helfer gibt euch Kraft. Der Helfer ist der Heilige Geist. Der Heilige Geist bleibt immer bei euch. Der Heilige Geist bleibt bei allen Menschen,die auf meine Worte hören. Der Heilige Geist will in eurem Herzen sein. Jetzt seht ihr mich noch. Bald seht ihr mich nicht mehr. Aber ich bin immer bei euch. Im Heiligen Geist. Wenn ihr mich lieb habt, dann ist auch der Vater bei euch.Und ich bin immer bei euch. Ihr werdet es merken. <sub><em>© katholisches bibelwerk</em></sub></p><p><b>Lied</b>:Gl 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht...</p><p><b>Predigtgedanken:</b><br />Wenn man Kindern beim Spielen zusieht, kann man beobachten, wie sie über Wiesen springen, wie sie auf einem Trampolin hüpfen, wie sie ausgelassen<br />herumhopsen. Es ist Ausdruck ihrer Unbeschwertheit. Kinder machen sich noch nicht so viele Gedanken über die Zukunft. Sie leben mehr im Hier und Jetzt. Springen, hüpfen und hopsen haben viel mit Hoffnung zu tun. Im Englischen heißt „Hoffnung“ „hope“ und da stecken die Begriffe „hüpfen“ oder „hopsen“ drin.<br />Wer in der Lage ist, aus der Hoffnung zu leben, der nimmt sein Leben leichter; der ist unbeschwerter. Erwachsene sehen wir seltener herumhüpfen, herumhopsen. Ja, im Sport oder bei einem anderen Wettbewerb, wenn nach einem Sieg der Erfolg gefeiert wird, wenn der ganze Erwartungsdruck von einem abfällt.<br />Je älter man wird, desto weniger hüpfen oder hopsen wir herum. Das kann mit der schwindenden Beweglichkeit zu tun haben. Das kann aber auch daher kommen, dass wir mehr Ballast auf unseren Schultern mit uns tragen. Die Anforderungen im Beruf, die Sorge um nahestehende Menschen, Gedanken zur eigenen Zukunft oder zur Zukunft der ganzen Welt, ungeklärte Fragen und Konflikte machen es uns oft schwer oder nehmen uns die Lust, ausgelassen herum zu hopsen.<br />Umso wichtiger ist es, dass wir die Worte nicht vergessen, die uns der 1. Petrusbrief heute mit auf den Weg gibt: <i>Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung fragt, die euch erfüllt</i>. - Eines meiner Lieblingsworte in der ganzen Heiligen Schrift. Wenn ich bedrückt und niedergeschlagen bin, dann lasse ich oft den Kopf hängen. Doch damit verliere ich auch den Blick nach vorn. Dann geht mir auf die Aussicht auf meine Zukunft verloren. Deshalb ist es so wichtig, dass wir in unserem Alltag mit allen Beschwernissen, mit allen Sorgen und Fragen auch immer wieder innehalten und uns selber die Frage stellen: Was hoffe ich? Worauf oder auf wen setze ich meine Hoffnung? Was ist konkret die Hoffnung, die <i>mich</i> erfüllt?<br />Um das erkennen zu können, brauchen wir die Hilfe, den Beistand Gottes, den Jesus seinen Jüngern und uns verheißt im „<i>Geist der Wahrheit</i>“. Manchmal haben wir das Gefühl: Ich bin von Gott und der ganzen Welt verlassen. Doch Jesus sagt uns zu: <i>Ich komme wieder zu euch. Ich bin in euch</i>. Unsere Hoffnung, die uns als Christinnen und Christen erfüllen will, hat einen Namen, hat für unser Leben Gestalt angenommen: Jesus selbst will für uns die Hoffnung sein; die Perspektive auf eine gute Zukunft für unser Leben. Damit er uns erfüllen kann, müssen wir uns immer wieder öffnen für ihn, müssen wir ihn immer wieder einladen in unser Leben, in unseren Alltag. Nur so kann er uns auch erfüllen, kann er in uns sein und bleiben.<br />„Die Hoffnung stirbt zuletzt“ sagt ein geflügeltes Wort. Wenn Jesus, der Auferstandene unsere Hoffnung ist, dann stirbt auch diese nicht. Dann will uns diese Hoffnung durch alle Fragen, Sorgen, Ängste und Beschwernisse in ein Leben in Fülle führen.<br /><b><i>oder: Für Familien mit Kindern:</i></b><br />Jemandem Rede und Antwort stehen - das ist eine ganz alte Formulierung. Sie bedeutet, dass ich bereit bin, dem anderen ehrliche Antworten auf seine Fragen zu<br />geben und notfalls auch einmal etwas genauer zu erklären, wenn der andere nicht gleich versteht. Das sollen wir freudig tun, nicht besserwisserisch oder arrogant,<br /><i>Jesus, es ist schön an dich zu glauben. Ich will gerne anderen von dir erzählen, wenn sie mich danach fragen. Bitte, gib auch mir Menschen, die ich fragen kann, wenn ich mehr über dich wissen möchte. Amen <sub>(Nach: Mein Sonntagsblatt - dkv - 2010)</sub></i></p><p><b>Glaubenbekenntnis</b>: Gl 790,1-4 oder gespr.</p><p><b>Fürbittgebet:</b><br /><i>Die Fürbitten sind unser Gebet für die anderen. Es bedarf nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor, worum wir bitten wollen.<br />Wir können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es, die Namen derer laut auszusprechen, die man Gott ans Herz legen will, .<br />Wir dürfen Gott unsere Bitten aber auch still anvertrauen.<br />Als Antwortruf eignen sich: Gl 182 oder Gl 817<br /><b>oder:</b><br />Herr Jesus Christus, wir schauen auf den von 13. bis 17. Mai in Würzburg stattfindenden Katholikentag und bitten dich:</i><br />➢ Dein Geist helfe allen, die an dich glauben, mutig mit dem auferstandenen Herrn aufzustehen, um Zeugnis von ihrem Glauben zu geben.<br />➢ Dein Geist stärke die Einheit in unserem Bistum und unter allen Christen.<br />➢ Dein Geist ermutige alle, das gesellschaftliche Miteinander aus dem Geist des Evangeliums mit zu gestalten.<br />➢ Dein Geist mache diesen Katholikentag zu einem Fest des Glaubens, an dem die österliche Freude für alle erfahrbar wird.<br /><i>Herr, unser Gott! Auf dich setzen wir unsere Hoffnung. Diese Hoffnung wollen wir mit anderen teilen. Hilf uns dazu durch deinen Heiligen Geist. Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn.</i></p><p><b>Vater unser</b><br />Herr Jesus Christus, du willst, dass wir Rede und Antwort stehen für die Hoffnung, die uns erfüllt. Wir hoffen auf den Gott, der immer mit uns durchs Leben geht. Mit deinen Worten dürfen wir beten: <i>Vater unser…</i></p><p><b>Lied</b>:Gl 451, 1+3: Komm, Herr, segne uns...</p><p><b>Gebet</b>:<br />Guter Gott,<br />du willst, dass wir nach dem Vorbild Jesu leben.<br />Mit unserer Taufe hast du uns deinen Heiligen Geist geschenkt.<br />Ermutige uns, in unserem Alltag deine Frohe Botschaft mit Leben zu füllen<br />und deinem Geist in unserem Leben Raum zu geben.<br />Darum bitten wir im Heiligen Geist durch Jesus Christus,<br />unseren Bruder und Herrn. <sub><i>(Nach Messbuch S. 526-6)</i></sub></p><p><b>Segen</b>:<br />So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott -<br />der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.<br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><b>Lied</b>:Gl 400, 1+2: Ich lobe meinen Gott...und/oder<br />Gl 533, 1-3: Lasst uns erfreuen herzlich sehr...</p><p><a href="https://www.familien234.de/export/sites/familien-234/bibelbild/.content/.galleries/LesejahrA_Ausmalbilder-zum-Sonntagsevangelium/A_6.SO_Osterzeit.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Für Kinder zum Ausmalen</a></p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-72217</guid><pubDate>Sun, 03 May 2026 12:20:33 +0200</pubDate><title>Hausgottesdienst am 5. Sonntag der Osterzeit - A</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail-1/ansicht/hausgottesdienst-am-5-sonntag-der-osterzeit-a/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst am<br />5. Sonntag der Osterzeit - A<br />3. Mai 2026</b></p><p><b>Lied</b>:Gl 148, 1-3: Komm her, freu dich mit uns...</p><p><b>Kreuzzeichen</b><br />evtl. Entzünden einer Osterkerze oder einer anderen Kerze</p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />„Weg, Wahrheit, Leben“ - so umschreibt sich Jesus im heutigen Evangelium. Seine Wege wollen wir in unserem Leben mitgehen. Seine Wahrheit suchen wir. Von ihm erhoffen wir das Leben in Fülle. Lassen wir uns von Neuem ein auf die Begegnung mit ihm und seinem Wort und stimmen wir ein in den Lobgesang auf seine Größe und Herrlichkeit:</p><p><b>Lied</b>:Gl 168, 1-3: Gloria, Ehre sei Gott...</p><p><b>Gebet</b>:<br />Guter Gott,<br />sei du in unserer Mitte,<br />wenn wir jetzt zusammenkommen,<br />um miteinander zu beten und zu singen,<br />auf Dein Wort zu hören<br />und miteinander Gottesdienst zu feiern.<br />Hilf uns,<br />dass wir vor dem Leben nicht die Augen verschließen.<br />Stärke unsere Hoffnung,<br />dass wir den Mut zum Leben nicht verlieren.<br />Schenke uns Dein Wort, das uns Trost geben kann in schweren Zeiten<br />und Zuversicht, wenn wir in Not sind.<br />Hilf uns, einander beizustehen auch auf dunklen Wegen<br />und in schweren Stunden.<br />Darum bitten wir<br />durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn.<br /><sup><i>(nach: Regina Kraus: ..da berühren sich Himmel und Erde“ - Herder - S. 162)</i></sup></p><p><b>Lesung aus dem 1. Petrusbrief - (1 Petr 2, 4-9)</b><br />Kommt zu ihm, dem lebendigen Stein, der von den Menschen verworfen, aber von Gott auserwählt und geehrt worden ist. Lasst euch als lebendige Steine zu einem geistigen Haus aufbauen, zu einer heiligen Priesterschaft, um durch Jesus Christus geistige Opfer darzubringen, die Gott gefallen. Denn es heißt in der Schrift: Seht<br />her, ich lege in Zion einen auserwählten Stein, einen Eckstein, den ich in Ehren halte; wer an ihn glaubt, der geht nicht zugrunde. Euch, die ihr glaubt, gilt diese Ehre. Für jene aber, die nicht glauben, ist dieser Stein, den die Bauleute verworfen haben, zum Eckstein geworden, zum Stein, an den man anstößt, und zum Felsen, an dem man zu Fall kommt. Sie stoßen sich an ihm, weil sie dem Wort nicht gehorchen; doch dazu sind sie bestimmt. Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, eine königliche Priesterschaft, ein heiliger Stamm, ein Volk, das sein besonderes Eigentum wurde, damit ihr die großen Taten dessen verkündet, der euch aus der Finsternis in sein wunderbares Licht gerufen hat.</p><p><b>Antwortgesang</b>:478, 3+5: Die Kirche ist erbauet...</p><p><b>Halleluja</b>:Gl 718 oder 716</p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - (Joh 14, 1-12)</b><br />Euer Herz lasse sich nicht verwirren. Glaubt an Gott und glaubt an mich!Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich euch dann gesagt: Ich gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten? Wenn ich gegangen bin und einen Platz für euch vorbereitet habe, komme ich wieder und werde euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin. Und wohin ich gehe - den Weg dorthin kennt ihr. Thomas sagte zu ihm: Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst. Wie sollen wir dann den Weg kennen? Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich. Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Schon jetzt kennt ihr ihn und habt ihn gesehen. Philippus sagte zu ihm: Herr, zeig uns den Vater; das genügt uns. Jesus antwortete ihm: Schon so lange bin ich bei euch und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Wie kannst du sagen: Zeig uns den Vater? Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch sage, habe ich nicht aus mir selbst. Der Vater, der in mir bleibt, vollbringt seine Werke. Glaubt mir doch, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist; wenn nicht, glaubt wenigstens aufgrund der Werke! Amen, amen, ich sage euch: Wer an mich glaubt, wird die Werke, die ich vollbringe, auch vollbringen und er wird noch größere vollbringen, denn ich gehe zum Vater.<br /><b><i>oder in leichter Sprache:</i></b><br />Einmal sagte Jesus zu seinen Freunden: Im Haus von meinem Vater gibt es viele Wohnungen. Ich gehe zu meinem Vater im Himmel. Ich bereite für euch eine Wohnung vor. Wenn alles fertig vorbereitet ist, komme ich wieder. Dann hole ich euch ab. Ich hole euch zu mir in das Haus von meinem Vater. Das Ganze dauert etwas. Lasst euch in der Zwischenzeit nicht durcheinander bringen. Bleibt ganz<br />ruhig in eurem Herzen. Denkt nicht, dass ich euch vergessen habe. Was ich versprochen habe, das halte ich. Wenn ich fertig bin, hole ich euch. Ich freue mich, wenn ihr da seid, wo ich bin. Den Weg dahin kennt ihr schon. Einer von den Freunden von Jesus hieß Thomas. Thomas sagte: Jesus, wir wissen gar nicht, wohin du gehst. Darum wissen wir auch den Weg nicht. Jesus sagte zu Thomas: Ich bin selber die Wahrheit. Und ich bin selber das Leben. Und ich bin selber der Weg.Ich bin der Weg zum Vater. Das bedeutet: Niemand kann alleine zum Vater im Himmel kommen. Ihr könnt nur zum Vater im Himmel kommen, wenn ihr bei mir bleibt. Weil ich der Weg bin. Philippus war auch ein Freund von Jesus.Philippus sagte zu Jesus: Jesus, zeige uns den Vater. Damit wir Bescheid wissen. Jesus wunderte sich. Jesus sagte zu Philippus: Philippus, weißt du das gar nicht?Das ist doch ganz einfach. Du siehst mich doch die ganze Zeit. Wenn du mich siehst, dann siehst du den Vater im Himmel. Ich bin genauso wie der Vater im Himmel. Weil ich genau das tue, was der Vater im Himmel tut. Und weil ich genau das sage, was der Vater im Himmel meint. Alles, was ich getan habe, kommt von meinem Vater im Himmel. Alles, was ich erzählt habe, kommt von meinem Vater im Himmel. Der Vater im Himmel ist genauso wie ich. Und ich bin genauso wie der Vater. Gott ist mein Vater. Glaube mir das doch einfach. Glaube das doch einfach, weil du die Wunder gesehen hast. Ein Mensch kann keine Wunder tun. Nur Gott kann Wunder tun. Ich kann die Wunder nur tun, weil ich die Kraft von Gott imHimmel habe. Weil Gott mein Vater im Himmel ist. Jesus sagte feierlich: Amen. Amen. Wenn ihr an mich glaubt, dann könnt ihr tun, was ich getan habe. Dann könnt ihr so wie ich von Gott erzählen. Dann könnt ihr noch besser als ich von Gott erzählen. Dann könnt ihr tun, was ich getan habe. Weil ich dafür sorgen werde.Weil ich zum Vater gehe. Und weil ich immer für euch da bin. Genau wie mein Vater. <sub><i>© katholisches bibelwerk</i></sub></p><p><b>Lied</b>:Gl 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht...</p><p><b>Predigtgedanken</b><br /><i>Wohin sollen wir gehen, sag uns wohin?/ So viele Termine, welcher ist wichtig?/ So viele Parolen, welche ist richtig?/ So viele Straßen!/ Ein Weg ist wahr!</i><br />So hieß es in einem Lied in unserem alten Gotteslob (Worauf sollen wir hören; GL 1975, 623 - 2. Strophe).<br />Der Markt der Lebensmöglichkeiten ist groß. Viele, ganz unterschiedliche Weltanschauungen drängen auf uns ein und versuchen unserer Welt und unserem Leben eine entsprechende Deutung zu geben: Verschiedene christliche Strömungen, die anderen Weltreligionen, Esoterik, New Age, nihilistische Ansätze bieten uns ihre Antwortversuche an.<br />Wie damit umgehen? Mit strikter Ablehnung? Nur nichts Fremdes und Anderes an mich heran lassen!<br />Mit vermeintlicher Offenheit und Toleranz? Ich suche mir aus allem heraus, was mir am besten gefällt!<br />Oder mit einer kritischen Wertschätzung? Was ist all diesen Weltanschauungen gemeinsam?<br />Die <i>Erklärung über das Verhältnis der Kirche zu den nichtchristlichen Religionen</i> des II. Vatikanischen Konzils schreibt in seiner Hinführung:<br /><i>Die Menschen erwarten von den verschiedenen Religionen Antwort auf die ungelösten Rätsel des menschlichen Daseins, die heute wie von je die Herzen der Menschen im tiefsten bewegen: Was ist der Mensch? Was ist Sinn und Ziel unseres Lebens? Was ist das Gute, was die Sünde? Woher kommt das Glück? Was ist der Tod, das Gericht und die Vergeltung nach dem Tode? Und schließlich: Was ist jenes letzte und unsagbare Geheimnis unserer Existenz, aus dem wir kommen und wohin wir gehen? (Nostra aetate 3)</i><br />Die Fragen sind den verschiedenen Religionen und Weltanschauungen gemeinsam, die Antworten fallen aber ganz verschieden aus. Darum wäre es fatal, unreflektiert die Antwortversuche der verschiedenen Anschauungen zu übernehmen. Ein Sprichwort sagt: „<i>Wer für alles offen sein will, kann nicht ganz dicht sein.</i>“ Mein Leben braucht immer die Entscheidung. Ich kann mir nicht alle Wege offen halten. Ich kann an einer Kreuzung mit mehreren Wegmöglichkeiten nicht immer am Anfang stehen bleiben. Ich würde mein Leben ver - warten. Ich kann auch nicht alle Wege gleichzeitig angehen. Ich muss mich <i>für</i> einen einzigen entscheiden und entscheide mich gleichzeitig damit gegen alle anderen.<br />Für uns als Christen ist Christus der Weg, der uns zur letzten Wahrheit und damit auch zum wahren Leben führen kann und will. Er ist der Eckstein, wie es im 1. Petrusbrief heißt.<br />Vielleicht haben Sie schon einmal diese alten Wegsteine an den Landstraßen gesehen, in denen in altertümlicher Schrift die nächste Ortschaft mit der entsprechenden Kilometeranzahl eingemeißelt ist. So alt sie auch sind, so altertümlich und überholt sie auch wirken mögen. Mitunter sind sie wichtige Orientierungspunkte, wenn ich nicht mehr weiter weiß.<br />Viele sehen auch die christliche Botschaft als alt und überholt an, als nicht mehr lohnenswerter Weg und schlagen andere Richtungen ein. Aber für viele andere ist dieser alte Weg durchaus noch gangbar, ja reizvoll. Jesus, der Eckstein, ist ihnen mit seinem Vorbild und seiner Botschaft immer wieder Orientierung, Perspektive für gelingendes und erfülltes Leben.<br />In einem geistlichen Text von Josef Osterwalder heißt es:<br /><i>Gott, wir möchten auf den Weg gehen zu dir -<br />aber werden wir ihn nicht verfehlen?<br />Wir möchten nach dir fragen -<br />aber werden unsere Fragen nicht verstummen vor dem Leid der Welt?<br />Wir möchten dich suchen -<br />aber wissen wir, was wir finden werden?<br />Wir möchten auf den Weg und zugleich zaudern wir.<br />Gott, zeige uns deinen Weg,<br />den Weg, der uns frei macht von unserem Zögern.<br />Zeig uns den Weg Christi,<br />der durch Not und Freude der Welt geht.<br />Zeig uns den Weg, der hinführt zu dir und zugleich zu den Schwestern und Brüdern.<br /><b>oder für Familien mit Kindern:</b></i><br />Wenn du jemand einlädst, dann möchtest du, dass die Wohnung schön aussieht. Du räumst auf, deckst den Tisch stellst frische Blumen in die Vase und bereitest eine kleine Mahlzeit. Du willst damit nicht angeben, sondern möchtest, dass sich dein Gast wohlfühlt. Gott verspricht uns, dass auch wir eine Wohnung bei ihm haben werden. Auch wir sollen uns bei ihm Zuhause fühlen. Es ist gut zu wissen, dass alle Verstorbenen einen Platz bei Gott haben werden.<br /><i>Jesus, du willst uns unsere Angst nehmen. Du sagst, dass wir alle in Gottes Haus eine Wohnung bekommen. Danke, dass wir darauf vertrauen dürfen. Amen <sub>(Mein Sonntagsablatt - dkv - 2017)</sub></i></p><p><b>Glaubensbekenntnis</b>:gesprochen oder Gl 456, 1+4</p><p><b>Fürbittgebet:</b><br /><i>Die Fürbitten sind unser Gebet für die anderen. Es bedarf nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor, worum wir bitten wollen. Wir können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es, die Namen derer laut auszusprechen, die man Gott ans Herz legen will, . Wir dürfen Gott unsere Bitten aber auch still anvertrauen. Als Antwortruf eignen sich: Gl 182 oder Gl 817<br /><b>oder:</b><br />Herr Jesus Christus, Weg, Wahrheit und Leben,voll Vertrauen bitten wir dich:</i><br />➢ Für alle, die den Weg des Friedens und der Versöhnung für unsere friedlose Welt suchen. Für alle, in deren Macht es stünde, diesen Weg zu bahnen. Für alle, die den Weg ihres Lebens verloren haben, dass sie in dir einen gangbaren Weg für ihr Leben finden.<br />➢ Für alle, die den Sinn für ihr Leben suchen. Für alle, die wissentlich die Wahrheit verdrehen, um die eigenen Interessen durchzusetzen, dass sie sich von Neuem von deiner Wahrheit ergreifen lassen.<br />➢ Für alle, die sich nach einem erfüllten Leben sehnen, für alle, deren Leben bedroht ist von Gewalt, Krieg, Hunger und Armut, dass sie in dir das Leben in Fülle finden.<br />➢ Für unsere Verstorbenen: dass sie einen Platz finden in deinen himmlischen Wohnungen.<br /><i>Herr, unser Gott, durch und mit Jesus führst du uns durch unser Leben zu einem guten Ziel. Wir loben dich und danken dir, heute und alle Tage und in Ewigkeit.</i></p><p><b>Vater unser</b><br />Herr Jesus Christus, du bist der Weg zum Vater. Du erschließt uns seine Wahrheit. Du verheißt uns wahres und ewiges Leben. So wollen wir gemeinsam sprechen: <i>Vater unser…</i></p><p><b>Lied</b>:Gl 365 (2-3x): Meine Hoffnung und meine Freude...</p><p><b>Gebet</b><br />Du weißt, Gott,<br />ein Fels bin ich nicht,<br />allein ein Stein, der mitträgt.<br />Bin nicht dauernd Licht und<br />bin nicht unentwegt Salz.<br />Ein Stück Glaube aber,<br />die Hand voll Hoffnung<br />und das Maß Liebe,<br />die wohnen auch in mir,<br />und darum in deiner Kirche. <sub><i>(Jacqueline Keune - in: vivat - Aufbruch für die Seele - Fasten-und Osterkalender 2023)</i></sub></p><p><b>Segen</b>:<br />So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott -<br />der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.<br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><b>Lied</b>:Gl 833, 1-3: Möge die Straße...</p><p><a href="https://www.familien234.de/export/sites/familien-234/bibelbild/.content/.galleries/LesejahrA_Ausmalbilder-zum-Sonntagsevangelium/A_5.SO_Osterzeit_.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Für Kinder zum Ausmalen</a><br />&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-72078</guid><pubDate>Sat, 25 Apr 2026 17:46:24 +0200</pubDate><title>Hausgottesdienst am 4. Sonntag der Osterzeit - A</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail-1/ansicht/hausgottesdienst-am-4-sonntag-der-osterzeit-a/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst am<br />4. Sonntag der Osterzeit - A<br />26. April 2026</b></p><p><b>Lied</b>:Gl 421, 1-3: „Mein Hirt ist Gott, der Herr…“ oder:<br />Gl 830, 1-3: „Halte zu mir, guter Gott...“</p><p><b>Kreuzzeichen</b><br />evtl. Entzünden einer Osterkerze oder einer anderen Kerze</p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />Der 4. Sonntag der Osterzeit trägt auch den Namen „Der-gute-Hirte-Sonntag“. In jedem Jahr begegnet uns in den verschiedenen Abschnitten des jeweiligen Sonntagsevangeliums Jesus als der „gute Hirte“. Wir vertrauen auf einen Gott, der mich kennt, der mich beim Namen ruft, der mir zu dem verhelfen will, was ich zum Leben brauche, der mich vor Leid und Not bewahren, der mich auf einem guten Weg zu einem guten Ziel führen will. Stimmen wir ein in das Lob auf, diesen Gott, der sich uns in Jesus, dem guten Hirten offenbart hat:</p><p><b>Lied</b>:Gl 171: Preis und Ehre, Gott dem Herren...</p><p><b>Gebet</b>:<br />Guter Gott, Vater im Himmel,<br />du lässt uns nicht allein.<br />Du schenkst uns in Deinem Sohn Jesus Christus<br />einen Hirten, der sein Leben<br />für uns hingegeben hat.<br />Wir danken Dir dafür<br />und bitten Dich:<br />Lass uns in unserem Beten und Singen,<br />im Hören auf Dein Wort und in unserer Gemeinschaft<br />spüren und erfahren,<br />dass DU uns in Deinem Sohn nahe bist.<br />Darum bitten wir Dich im Heiligen Geist<br />heute und alle Tage und in Ewigkeit.</p><p><b>Lied</b>:Gl 483,4 - „Halleluja“</p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - (Joh 10, 1-10)</b><br />So spricht der HERR: Amen, amen, das sage ich euch: Wer in den Schafstall nicht durch die Tür hineingeht, sondern anderswo einsteigt, der ist ein Dieb und ein<br />Räuber. Wer aber durch die Tür hineingeht, ist der Hirte der Schafe. Ihm öffnet der Türhüter und die Schafe hören auf seine Stimme; er ruft die Schafe, die ihm gehören, einzeln beim Namen und führt sie hinaus. Wenn er alle seine Schafe hinausgetrieben hat, geht er ihnen voraus, und die Schafe folgen ihm; denn sie kennen seine Stimme. Einem Fremden aber werden sie nicht folgen, sondern sie werden vor ihm fliehen, weil sie die Stimme des Fremden nicht kennen. Dieses Gleichnis erzählte ihnen Jesus; aber sie verstanden nicht den Sinn dessen, was er ihnen gesagt hatte. Weiter sagte Jesus zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Ich bin die Tür zu den Schafen. Alle, die vor mir kamen, sind Diebe und Räuber; aber die Schafe haben nicht auf sie gehört. Ich bin die Tür; wer durch mich hineingeht, wird gerettet werden; er wird ein- und ausgehen und Weide finden. Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und zu vernichten; ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.<br /><b><i>oder: In leichter Sprache</i></b><br />Jesus erzählte immer wieder von Gott. Und dass Jesus selber von Gott kommt.Und dass Jesus nur Gutes für die Menschen tun will. Jesus erzählte dafür ein Beispiel. Das Beispiel geht so: Schafe haben einen Stall. Das ist der Schaf-Stall. Der Schaf-Stall hat eine Tür. Die Schafe gehen durch die Tür in den Schaf-Stall. Der Mann, der auf die Schafe aufpasst, ist der Hirte. Der Hirte geht auch durch die Tür in den Schaf-Stall. Genauso wie die Schafe. Der Hirte kennt alle seine Schafe. Der Hirte hat jedes Schaf lieb. Der Hirte hat für jedes Schaf einen Namen. Der Hirte ruft jedes Schaf mit seinem Namen. Der Hirte führt die Schafe auf die Wiese. Der Hirte geht vor. Dann gehen die Schafe hinter dem Hirten her. Die Schafe hören und tun, wenn der Hirte etwas sagt. Die Schafe kennen ihren Hirten genau. Die Schafe können die Stimme von dem Hirten erkennen. Wenn der Hirte da ist, sind die Schafe in Sicherheit. Manchmal will einer die Schafe stehlen. Das ist ein Dieb oder ein Räuber. Der Räuber geht nicht durch die Tür in den Schaf-Stall. Der Räuber steigt heimlich durch das Fenster in den Schaf-Stall. Daran kann man merken, dass das ein Räuber ist. Manchmal kommt ein fremder Mann. Der fremde Mann ruft die Schafe wie der Hirte. Aber die Schafe merken, dass der fremde Mann eineandere Stimme hat. Die Schafe hören nicht auf den fremden Mann. Die Schafe rennen sofort weg. Dieses Beispiel erzählte Jesus seinen Freunden. Die Freunde verstanden nicht, was Jesus mit dem Beispiel sagen wollte. Darum erklärte Jesus das Beispiel. Jesus sagte: Ich bin selber die Tür zu den Schafen. Ich passe gut auf meine Schafe auf. Die Menschen sind wie die Schafe. Wer zu mir kommt, der ist in Sicherheit. Ich passe auf, dass die Menschen leben können. Und sich am Leben freuen. Manchmal kommen fremde Leute. Die fremden Leute sagen: Ich komme von Gott. Auf mich könnt ihr euch verlassen. Aber diese fremden Leute sind wie die Räuber und Diebe im Schaf-Stall. Diese fremden Leute wollen die Schafe nur stehlen. Und schlachten. Und umbringen. Jesus sagte: Ich bin die Tür. Wer zu mir<br />kommt, wird gerettet. Ich komme von Gott. Ich bin gekommen, damit ihr Leben in Fülle habt. Leben in Fülle heißt: Ein volles, frohes und gutes Leben. Ich bin gekommen, damit ihr ein volles, frohes und gutes Leben habt. <sub><em>© katholisches bibelwerk</em></sub></p><p><b>Lied</b>:Gl 281, 1+3: Also sprach beim Abendmahle...“</p><p><b>Predigtgedanken</b><br />An den letzten beiden Sonntagen haben 27 Kinder aus unserer Pfarreien - gemeinschaft ihre Erstkommunion gefeiert, haben zum ersten Mal den Leib Christi empfangen dürfen und haben damit - nach ihrer Taufe - den zweiten wichtigen Schritt in die Gemeinschaft der Glaubenden vollzogen. Jetzt bleibt zu hoffen, dass sie dieser Gemeinschaft auch treu bleiben und ihren Platz in dieser Gemeinschaft finden, um hier Angenommen - Sein, Wertschätzung und Anerkennung zu erleben bzw. die je eigenen Talente, Fähigkeiten und Begabungen einbringen zu können. Das ist nicht selbstverständlich. Wir erleben es in den letzten Jahren nicht nur in den Kirchen, sondern auch in Sportvereinen, Parteien oder Hilfsorganisationen, dass sich Menschen nicht mehr längerfristig binden wollen, mehr auf ihre Eigenständigkeit und Individualität setzen als auf ein Gemeinschaftsgefühl, das auch mit Verpflichtungen und Verantwortung verbunden ist.<br />Gemeinschaft kann etwas sehr Schönes sein; etwas, das trägt; das Sicherheit vermittelt, das Unterstützung anbietet, wenn es nötig ist.<br />Gemeinschaft kann aber auch ins Negative umschlagen. Dann sprechen wir vom Herdentrieb. Dann gibt es die Erfahrung von Massenhysterie. Dann kann sich eine ungesunde Gruppendynamik einstellen. Tief hat sich in mein Denken die schicksalhafte „Sportpalastrede“ von Joseph Goebbels am 18. Februar 1943 eingegraben mit der unsäglichen Frage: „Wollt ihr den totalen Krieg?“ und der ganze Saal jubelnd aufspringt. Auch bei anderen Großveranstaltungen erleben wir immer wieder solche Entgleisungen, die z.B. im Fußball in unkontrollierte Fanausschreitungen münden oder auch in einer Massenpanik enden können, in der Menschen zu Schaden oder sogar zu Tode kommen.<br />Ja, Gemeinschaft ist etwas sehr ambivalentes. Sie fordert immer auch die eigene Verantwortung, das eigene Mitdenken. In der jüngsten Ausgabe der Zeitschrift <i>„Christ in der Gegenwart“ wird der Würzburger Professor für Fundamentaltheologie Matthias Remènyi mit den Worten zitiert: „Gönne dir den Luxus eigenständigen Denkens und halte Herz und Hirn weit und offen“</i>.<br />Und ähnlich bringt es der Flörsheimer Pfarrer Friedhelm Meudt ins Wort, wenn er in einer Betrachtung zur heutigen Evangeliumsstelle schreibt: <i>Ich möchte nicht teil einer Herde sein. Ich bin es nicht gewohnt, einem „Leithammel“ nachzulaufen. Und ich finde den Vergleich mit Schafen nicht wirklich hilfreich, ja sogar irritierend...Ich tue mich schwer mit Hirten und Anführern. Zu oft habe ich erfahren und manchmal auch selbst erlebt, wie schwierig es werden kann, wenn da einer meint, anderen den Weg vorgeben zu sollen und zu wissen, wo es langgeht.“ <sub>(Laacher Messbuch 2026 - s. 442)</sub></i><br />Andererseits wissen wir aber auch aus eigener Erfahrung, dass Gemeinschaft immer eine gewisse Form der Leitung bzw. auch der An - Leitung braucht.<br />Mit Blick auf die so genannte antiautoritäre Erziehung wurde früher einmal die Frage eines Kindes im Kindergarten zitiert: <i>„Müssen wir heute wieder machen, was wir wollen?“</i><br />Ja, Gemeinschaft braucht, Leitung und An - Leitung, aber eben eine, die es gut mit allen meint; die versucht, alle - mit ihren unterschiedlichen Interessen, Empfindungen und Empfindlichkeiten ernst zu nehmen und mit zu nehmen; niemanden leichtfertig auf der Strecke zu lassen.<br />In Jesus haben wir so ein Vorbild vor Augen; einen lebens - und glaubenskundigen Menschen, der mir einen guten Weg durch mein Leben aufzeigen, mich auf diesem Weg begleiten und führen will, der seine Hand schützend und wohlwollend über nicht halten will. Um noch einmal abschließend Pfr. Meudt zu zitieren: <i>Seinem Weg nachzugehen..., das hat etwas für sich.</i><br /><b><i>Für Familien mit Kindern:</i></b><br />Wenn ich Gott nicht kennenlerne, dann ist er für mich wie ein Fremder. Wie kann ich auf Gott vertrauen, wenn er mir fremd ist? Deshalb ist es wichtig, Gott kennen zu lernen. Dazu muss ich von ihm hören, seine Geschichten kennen, Menschen treffen, die mir von ihren Erfahrungen mit Gott erzählen. Dann kann Gott für mich wie ein Hirte werden, wie jemand, der mich anführt, dem ich gerne folge. Hast du das Gefühl, dass du Gott kennst?<br /><i>Guter Gott, du sorgst für uns wie ein guter Hirte. Ich will dich immer besser kennenlernen, damit ich auf dich bauen und dir vertrauen kann. Amen</i></p><p><b>Glaubensbekenntnis</b>:Gl 354: Gott ist dreifaltig einer...</p><p><b>Fürbittgebet:</b><br />Herr Jesus Christus, du bist der gute Hirte, der seine Herde nicht alleine lässt. Dich bitten wir:<br />➢ Um Versöhnung und Frieden für unsere zerrissene und geschundene Welt; um Gerechtigkeit und Sicherheit für alle Menschen; um Entscheidungen bei den Mächtigen dieser Welt, die zu einem sicheren Zusammenleben führen.<br />➢ Um eine Kirche, die bereit ist, sich dem Wirken des Heiligen Geistes immer neu zu öffnen, nach deinem Willen zu suchen und zu fragen und das Evangelium glaubwürdig und überzeugend zu leben.<br />➢ Um Männer und Frauen, die im Ehrenamt, in den kirchlichen und christlichen Gruppen, Verbänden und den kirchlichen Berufen dir und unserer Gemeinschaft dienen.<br />➢ Für unsere Verstorbenen – besonders für alle, die uns deine Stimme als dem guten Hirten erfahrbar gemacht haben.<br /><i>Denn du. HERR, hast den Tod besiegt und uns das Leben gebracht. Dir sei Ehre in Ewigkeit. Amen.</i></p><p><b>Vater unser</b><br />Herr Jesus Christus, guter Hirte, du kennst jeden von uns mit Namen. Mit deinen Worten dürfen wir beten: <i>Vater unser…</i></p><p><b>Lied</b>:Gl 487,1-4 - „Nun singe Lob,...“</p><p><b>Gebet </b>- Nach Psalm 23:<br />Herr,<br />du kennst mich,<br />du bist bei mir,<br />bei dir bin ich geborgen.<br />Um nichts brauche ich mich ängstlich zu sorgen.<br />Du sorgst, dass ich leben kann.<br />Du gibst mir Brot für jeden Tag<br />und die Möglichkeit, dir zu begegnen.<br />Oft ist es dunkel und hoffnungslos,<br />oft habe ich Angst.<br />Dann kann ich nicht erkennen,<br />wohin du mich führst.<br />Ich glaube und will danach leben:<br />Du kennst mich, du bist bei mir,<br />bei dir bin ich geborgen.<br />Du hast die Macht,<br />mich vor allem Unheil zu bewahren.<br />Auch wenn sich niemand meiner annimmt,<br />du bist bei mir,<br />du nimmst mich an,<br />du schenkst mir mehr, als ich erwarte und erhoffe.<br />Herr,<br />du verlässt mich nicht<br />und beantwortest meine Treulosigkeit<br />mit deiner Treue.<br />Ich bitte dich,<br />bleibe bei mir.<br />Bleibe bei uns allen,<br />alle Tages unseres Lebens<br /><sup>(Severin Schneider - dich suchen wir - Echter/Tyrolia - S. 97)</sup></p><p><b>Segen:</b><br />So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott -<br />der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.<br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><b>Lied</b>:Gl 477, 2+3 - „Gott ruft sein Volk...“</p><p><a href="https://www.familien234.de/export/sites/familien-234/bibelbild/.content/.galleries/LesejahrA_Ausmalbilder-zum-Sonntagsevangelium/A_4.SO_Osterzeit_.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Für Kinder zum Ausmalen</a><br />Quelle: www.familie.bistum-wuerzburg.de · Ausmalbild zum 4. Sonntag in der Osterzeit im Lesejahr A, Joh 10, 1-10</p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-71946</guid><pubDate>Fri, 17 Apr 2026 18:17:42 +0200</pubDate><title>Hausgottesdienst am 3. Sonntag der Osterzeit</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail-1/ansicht/hausgottesdienst-am-3-sonntag-der-osterzeit-1/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst am<br />3. Sonntag der Osterzeit<br />19. April 2026</b></p><p><b>Lied</b>:Gl 775, 1-3: Das neue Morgenrot erglüht...</p><p><b>Kreuzzeichen</b><br />evtl. Entzünden einer Osterkerze oder einer anderen Kerze</p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />Schon zwei Wochen sind seit dem diesjährigen Osterfest bereits wieder vergangen. Der Alltag holt uns wieder ein. Die alltäglichen Aufgaben, sorgen, Fragen, Ängste fordern uns wieder ein; verlangen unsere Aufmerksamkeit. Auch wir laufen dabei Gefahr, den Auferstandenen zu übersehen, der bei uns sein und bleiben will.<br />Stimmen wir ein in das Loblied auf Gott, der uns nun nahe kommen will.</p><p><b>Lied</b>:Gl 800: Lasst uns gott, dem Herrn lobsingen...</p><p><b>Gebet</b>:<br />Lebendiger Gott,<br />alles, was lebt, hat seinen Ursprung in dir.<br />Wir danken dir für Jesus Christus, deinen Sohn,<br />durch den du der Welt neues Leben<br />und eine blühende Zukunft geschenkt hast.<br />Lass durch ihn zur Entfaltung kommen,<br />was in uns steckt.<br />Darum bitten wir durch ihn,<br />Jesus Christus,<br />der mit dir und dem hl. Geist lebt und wirkt,<br />heute und in Ewigkeit. Amen <sub><i>(Heriburg Laarmann - Bunt und schön ist unser Leben - S. 133)</i></sub></p><p><b>Ruf vor dem Evangelium:Gl 721</b></p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes (Joh 21, 1-14)</b><br />Jesus offenbarte sich den Jüngern noch einmal. Es war am See von Tiberias und er offenbarte sich in folgender Weise. Simon Petrus, Thomas, genannt Didymus (Zwilling), Natanaël aus Kana in Galiläa, die Söhne des Zebedäus und zwei andere von seinen Jüngern waren zusammen. Simon Petrus sagte zu ihnen: Ich gehe fischen. Sie sagten zu ihm: Wir kommen auch mit. Sie gingen hinaus und stiegen in das Boot. Aber in dieser Nacht fingen sie nichts. Als es schon Morgen wurde, stand Jesus am Ufer. Doch die Jünger wussten nicht, dass es Jesus war. Jesus sagte zu ihnen: Meine Kinder, habt ihr nicht etwas zu essen? Sie antworteten ihm: Nein. Er aber sagte zu ihnen: Werft das Netz auf der rechten Seite des Bootes aus und ihr werdet etwas fangen. Sie warfen das Netz aus und konnten es nicht wieder einholen, so voller Fische war es. Da sagte der Jünger, den Jesus liebte, zu Petrus: Es ist der Herr! Als Simon Petrus hörte, dass es der Herr sei, gürtete er sich das Obergewand um, weil er nackt war, und sprang in den See. Dann kamen die anderen Jünger mit dem Boot - sie waren nämlich nicht weit vom Land entfernt, nur etwa zweihundert Ellen - und zogen das Netz mit den Fischen hinter sich her. Als sie an Land gingen, sahen sie am Boden ein Kohlenfeuer und darauf Fisch und Brot. Jesus sagte zu ihnen: Bringt von den Fischen, die ihr gerade gefangen habt. Da ging Simon Petrus und zog das Netz an Land. Es war mit hundertdreiundfünfzig großen Fischen gefüllt, und obwohl es so viele waren, zerriss das Netz nicht. Jesus sagte zu ihnen: Kommt her und esst! Keiner von den Jüngern wagte ihn zu fragen: Wer bist du? Denn sie wussten, dass es der Herr war. Jesus trat heran, nahm das Brot und gab es ihnen, ebenso den Fisch. Dies war schon das dritte Mal, dass Jesus sich den Jüngern offenbarte, seit er von den Toten auferstanden war.<br /><b><i>oder: In leichter Sprache</i></b><br />Jesus war auferstanden. Jesus lebte. Jesus zeigte den Freunden immer wieder, dass er lebt. Und dass er immer da ist. Einmal war es so: Einige Freunde waren zusammen. Petrus und Johannes waren auch dabei. Die Freunde wollten zusammen Fische fangen. Mit einem großen Fischnetz. Am besten geht das Fischefangen in der Nacht. Die Freunde fischten die ganze Nacht. Aber die Freunde fingen keinen einzigen Fisch. Die Freunde fuhren mit dem Boot an das Land zurück. Am Land stand ein Mann. Der Mann war Jesus. Die Freunde merkten nicht, dass der Mann Jesus ist. Jesus fragte die Freunde: Habt ihr Fische gefangen? Habt ihr etwas zu essen? Die Freunde sagten: Nein, wir haben keinen einzigen Fisch gefangen. Jesus sagte: Fahrt noch einmal los. Werft das Netz auf der rechten Seite vom Boot aus. Dann fangt ihr viele Fische. Die Freunde fuhren mit dem Boot los.Die Freunde warfen das Netz auf der rechten Seite aus. Die Freunde fingen viele Fische. Das Fischnetz ging fast kaputt. Weil das Netz so voll war. Johannes sagte zu Petrus: Der Mann da vorn am Strand ist Jesus. Als Petrus das hörte, freute er sich.Petrus sprang sofort ins Wasser. Petrus wollte schnell bei Jesus sein. Die anderen Freunde kamen mit dem Boot und den Fischen hinterher. Das dauerte etwas. Als alle am Strand waren, brannte ein Grillfeuer. Auf dem Grillfeuer waren Fisch und Brot. Jesus sagte zu den Freunden: Bringt einige von euren gefangenen Fischen.<br />Petrus zog das Netz mit den Fischen ans Land. Es waren sehr viele große Fische.Jesus sagte zu den Freunden: Kommt her und esst. Jesus gab den Freunden das Brot und den Fisch zum Essen. <em><sub style="">© katholisches bibelwerk</sub></em></p><p><b>Lied</b>:Gl 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht...</p><p><b>Predigtgedanken</b><br />Bei der Planung von Veranstaltungen oder neuen Projekten wird Kritik oder Ablehnung oft in drei Standardargumente verpackt:<br /><em>„Das haben wir noch nie so gemacht!“<br />„Das haben wir schon immer so gemacht!“<br />„Wo kämen wir denn dahin?“</em><br />Bei den Jüngern am See Genezareth, dem See von Tiberias erleben wir ein ganz ähnliches Verhaltensmuster. Zurück zum Vertrauten - zurück zum vertrauten Ort, der angestammten Heimat; zurück in den vertrauten Beruf als Fischer - zurück zu den bisher bewährten Fangmethoden.<br />Das kennen wir vielleicht auch aus unserem eigenen Leben. Das Vertraute gibt Sicherheit, schafft einen bewährten Rahmen, in dem man sich auskennt und sich auf keine unliebsamen Überraschungen gefasst machen muss. In unserer immer komplizierter werdenden Welt suchen wir nach etwas Bleibendem, nach etwas, das Halt gibt.<br />Jedoch: Mit Ostern hat sich alles verändert. Wenn wir Ostern ernst nehmen, erkennen wir, dass die alten Muster nicht mehr zählen und nicht mehr funktionieren.<br />Nach dem alten Muster heißt es: Tot ist tot.<br />Nach Ostern heißt es: Der Tod spricht nicht das letzte Wort.<br />Auch im Umgang mit Schuld und Versagen stößt Ostern Türen auf: Das erleben wir am Beispiel des Petrus. Wie oft erleben wir in unserem eigenen Denken und Handeln die allzu menschliche Reaktion: „<em>Das, was Du mir angetan hat, kann ich dir nicht verzeihen. Geh mir aus den Augen. Für mich bist du gestorben.</em>“<br />Auch Petrus spürt die Folgen seiner im Grunde unverzeihlichen dreimaligen Verleumdung. Ausgerechnet er, der sich im Abendmahlssaal noch damit gebrüstet hat, sein Leben für Jesus hingeben zu wollen.<br />Und dann hat er sich - als es wirklich darauf ankam - blamiert bis auf die Haut. Mit seinem Verhalten hat er sich bloßgestellt. Das wird ihm in der Begegnung mit dem Auferstandenen am See wieder schmerzlich bewusst. Und auch sein Gewand, das er unsinnigerweise wieder anliegt, bevor er ins Wasser springt, soll wohl diese Scham, die Bloßstellung überdecken.<br />Aber auch diese menschliche Logik, dass eine Schuld so groß werden kann, dass sie nicht mehr vergeben werden kann, stößt bei der Begegnung mit dem Auferstandenen an seine Grenze. Durch den Auferstandenen wandelt sich die Leere in Fülle, das Scheitern in eine neue Chance, Schuld in Vergebung, Tod in Leben.<br />Und das gilt nicht nur für die frühe öesterliche Gemeinschaft im Boot auf dem See. das gilt auch für uns als österliche Gemeinde unserer Zeit.</p><p><b>Glaubensbekenntnis</b>:Gl 790,1-4: Ich glaube an den Vater...</p><p><b>Lied</b>:<br />Die Fürbitten sind unser Gebet für die anderen. Es bedarf nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor, worum wir bitten wollen. Wir können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es, die Namen derer laut auszusprechen, die man Gott ans Herz legen will. Wir dürfen Gott unsere Bitten aber auch still anvertrauen.<br />Als Antwortruf eignen sich: Gl 182 oder Gl 817<br /><i><b>oder</b>:</i><br /><b>Fürbitten:</b><br />Herr Jesus Christus, dein Geist des Friedens und der Versöhnung durchdringe unser Leben und das Leben aller Menschen. Wir bitten dich:<br />➢ Wir beten für die Menschen in der Ukraine, im Nahen und Mittleren Osten und an vielen anderen Orten dieser Welt, deren Leben bedroht ist durch Gewalt, Terror und Krieg.<br />➢ Wir beten für alle, die Verantwortung tragen für Gerechtigkeit, Versöhnung und Frieden in der Welt, dass sie dieser Verantwortung auch nachkommen.<br />➢ Für alle, die sich schwer tun, mit der eigenen Schuld und dem eigenen Versagen angemessen umzugehen.<br />➢ Wir beten für alle Kinder, die in diesen Tagen und Wochen die Erstkommunion feiern und die Jugendlichen, die auf den Empfang der Firmung zugehen.<br />➢ Wir beten für alle Verstorbenen, an die wir uns jetzt besonders erinnern. Führe sie zur Erfahrung der Auferstehung.<br /><i>Herr, unser Gott! Auf dein Wort hin machen wir uns wieder neu auf den Weg, wagen wir neu den Aufbruch. Bleibe mit uns auf dem Weg. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.</i></p><p><b>Vater unser</b><br />Herr Jesus Christus, im Vertrauen auf das Wort Gottes, das du uns offenbarst und nahe bringst, öffnen wir unsere Herzen. Mit deinen Worten dürfen wir beten: <i>Vater unser…</i></p><p><b>Lied</b>:Gl 474, 1+3+4: Wenn wir das Leben teilen...</p><p><b>Gebet</b>:<br />Lebendiger Gott, wir danken dir,<br />dass wir durch deinen Sohn Jesus Christus erfahren haben,<br />dass im Tod das Leben zu finden ist.<br />Durch dich verwandelt und gestärkt,<br />gehen wir in unseren Alltag zurück.<br />Lass uns neue, österliche Menschen sein,<br />Menschen der Freude und der Hoffnung,<br />Menschen, die glauben,<br />dass sie kostbar, einmalig und von dir geliebt sind.<br />Lass uns al neue Menschen leben und entfalten,<br />was in uns steckt.<br />Darum bitten wir durch Jesus Christus, der gekommen ist, um uns Leben zu bringen, Leben in Fülle. Amen (Nach: Heriburg Laarmann - Bunt und schön ist unser Leben - S. 140)</p><p><b>Segen</b>:<br />So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott -<br />der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.<br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><b>Lied</b>:Gl 835, 1-3: Wer glaubt, ist nie allein…</p><p><a href="https://www.erzbistum-koeln.de/export/sites/ebkportal/seelsorge_und_glaube/ehe_und_familie/.content/.galleries/ausmalbilder/C_3.Ostersonntag.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Für Kinder zum Ausmalen</a></p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-71798</guid><pubDate>Sat, 11 Apr 2026 10:59:36 +0200</pubDate><title>Hausgottesdienst am 2. Sonntag der Osterzeit</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail-1/ansicht/hausgottesdienst-am-2-sonntag-der-osterzeit-1/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst am<br />2. Sonntag der Osterzeit<br />12. April 2026</b></p><p><b>Lied</b>:&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Gl 457, 1-3</p><p><b>Kreuzzeichen</b><br />evtl. Entzünden einer Osterkerze oder einer anderen Kerze</p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />Den 2. Sonntag der Osterzeit nennen wir den „Weißen Sonntag.“ In vielen Pfarrgemeinden wird an diesem Sonntag Erstkommunion gefeiert. Wir schauen heute bewusst auf den Apostel Thomas, der uns immer im Evangelium des 2. Ostersonntags begegnet. Er will den Auferstandenen nicht nur sehen, er will ihn berühren. Er will &nbsp;- im wahrsten Sinne des Wortes - das Geheimnis der Auferstehung be - greifen. Vielleicht geht es uns oft genauso. Vielleicht ist uns der Apostel Thomas näher als wir denken. Stimmen wir ein in das Lob Gottes:</p><p><b>Lied</b>:&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Gl 168 (3x) oder: Gl 167</p><p><b>Gebet:</b><br />Christus, du Weg zu Gott, dem Vater.<br />Deine Gegenwart und Nähe hat Thomas leibhaftig erfahren.<br />Wir bitten dich:<br />Überwinde auch unsere Zweifel<br />und stärke uns in der Gewissheit des Lebens,<br />das du uns in deiner Auferstehung geschenkt hast.<br />Der du mit dem Vater und dem Heiligen Geist lebst und wirkst in Ewigkeit.</p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - (Joh 20,19-31)</b><br />Am Abend dieses ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden die Türen verschlossen hatten, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch!<br />Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, dass sie den Herrn sahen.<br />Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.<br />Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist!<br />Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert.<br />Thomas, genannt Didymus &nbsp;- der Zwilling, einer der Zwölf, war nicht bei ihnen, als Jesus kam.<br />Die anderen Jünger sagten zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen. Er entgegnete ihnen: Wenn ich nicht die Male der Nägel an seinen Händen sehe und wenn ich meinen Finger nicht in die Male der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite lege, glaube ich nicht.<br />Acht Tage darauf waren seine Jünger wieder versammelt und Thomas war dabei. Die Türen waren verschlossen. Da kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte: Friede sei mit euch!<br />Dann sagte er zu Thomas: Streck deinen Finger aus - hier sind meine Hände! Streck deine Hand aus und leg sie in meine Seite und sei nicht ungläubig, sondern gläubig!<br />Thomas antwortete ihm: Mein Herr und mein Gott!<br />Jesus sagte zu ihm: Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.<br />Noch viele andere Zeichen, die in diesem Buch nicht aufgeschrieben sind, hat Jesus vor den Augen seiner Jünger getan.<br />Diese aber sind aufgeschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Messias ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben das Leben habt in seinem Namen.<br /><b><i>oder in Leichter Sprache:</i></b><br />Auf einmal ist Jesus mitten bei seinen Freunden. Am Ostermorgen war Jesus von den Toten auferstanden. Maria von Magdala hatte Jesus schon gesehen. Maria von Magdala hatte den Jüngern erzählt, dass Jesus lebt. Aber die Jünger konnten immer noch nicht glauben, dass Jesus lebt. Am Abend des Ostertages waren alle Jünger zusammen. Nur einer fehlte. Das war Thomas. Thomas war nicht da. Die anderen Jünger hatten immer noch Angst. Weil die Menschen Jesus umgebracht hatten.<br />Die Jünger schlossen alle Türen ab. Plötzlich kam Jesus. Jesus stellte sich mitten unter die Jünger. Jesus sagte zu den Jüngern: Friede sei mit euch.<br />Dann zeigte Jesus den Jüngern seine Hände. Und Jesus zeigte seine Seite. Da freuten sich die Jünger. Weil es wirklich Jesus war. Jesus sagte noch einmal: Friede sei mit euch. Mein Vater hat mich zu den Menschen geschickt. Jetzt schicke ich euch genauso zu den Menschen. Wie das mein Vater bei mir gemacht hat. Jesus hauchte die Jünger an. Dazu sagte Jesus: Das ist der Atem von Gott. Das ist die Kraft von Gott. Die Kraft von Gott ist der Heilige Geist. Ihr bekommt den Heiligen Geist<br />Mit dieser Kraft könnt ihr den Menschen die Sünden vergeben. Bringt Frieden zu den Menschen. Später kam Thomas dazu. Die Jünger sagten: Wir haben Jesus gesehen. &nbsp;Thomas sagte: Das kann gar nicht sein. Jesus ist tot. Ich glaube das nicht, dass Jesus da war. Ich glaube das nur, wenn ich Jesus auch sehe. Ich glaube das nur, wenn ich Jesus anfassen kann. Nach einer Woche waren wieder alle Jünger versammelt. Thomas war auch dabei. Alle Türen waren wieder abgeschlossen.<br />Da kam Jesus. Jesus stand wieder mitten unter seinen Jüngern. Jesus sagte:<br />Friede sei mit euch. Dann ging Jesus zu Thomas. Jesus zeigte Thomas seine Hände.<br />Thomas konnte die Wunden sehen. Jesus sagte zu Thomas: Hier sind meine Hände.<br />Fass sie mit deinen Fingern an. Jesus zeigte auch seine Seite. Thomas konnte die Wunde sehen. Jesus sagte zu Thomas: Streck deine Hand aus. Fass meine Seite an.<br />Dann kannst du glauben, dass ich es bin. Thomas war völlig überrascht.<br />Thomas sagte voller Freude: Du bist wirklich Jesus. Mein Herr und mein Gott.<br />Jesus sagte zu Thomas: Du glaubst jetzt, weil du mich gesehen hast. Andere Menschen können mich nicht sehen. Sie glauben trotzdem, dass ich lebe.<br />Sie dürfen sich freuen. Jesus hat noch viel, viel mehr getan. Das kann man alles gar nicht aufschreiben. Aber einige Sachen haben die Jünger aufgeschrieben. Damit wir glauben, dass Jesus wirklich von Gott kommt. Dass Jesus der Sohn von Gott ist.<br />Und damit wir selber auch das Leben von Gott haben. Und die Freude von Gott.<br /><em><sup>© evangelium-in-leichter-sprache.de</sup></em></p><p><b>Lied</b>:&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Gl 322, 9-11</p><p><strong>Predigtgedanken</strong><br />„Ich bin von felsenfest überzeugten Menschen umgeben und habe Angst, dass diese Steine mich erschlagen.“ Ein Wort von Armin Gallus, evangelischer Theologe im 16. Jahrhundert.<br />Vielleicht ist mir deshalb der Apostel Thomas ein so lieber Heiliger, weil er eben nicht felsenfest überzeugt ist, weil er zweifelt, weil er sich selber eine begründete Meinung bilden will und sich nicht nur auf das verlassen will, was andere ihm sagen.<br />Ja, auch er will begreifen, was es heißt: „Da ist einer von den Toten auferstanden.“ Doch die Bedeutung des Wortes „begreifen“ meint auch das konkrete Hin-greifen, das An-greifen. Und der Auferstandene macht sich im wahrsten Sinne des Wortes für Thomas angreifbar und somit letztlich auch begreifbar.<br />Wir leben in einer Zeit, in der wir nicht so einfach jedem Wort und jedem Satz Glauben schenken können und wollen.<br />Mit Blick auf die Zustände in unserer Welt werden wir oft abgespeist mit Halbwahrheiten, Verdrehungen und Lügen. Man weiß bald nicht mehr, was man noch glauben soll und kann. Auch wir wollen begreifen, was um uns herum vorgeht, wie es um unsere Welt bestellt ist.<br />Unser Glaube fordert uns immer wieder dazu auf, Suchende und Fragende zu sein und zu bleiben. Unser Glaube ist keine Gewissheit, wie auch das Wesen Gottes im Letzten keine Gewissheit ist. Immer bleiben wir Tastende, Ahnende, Hoffende. Paulus schreibt im Brief an die Römer: Hoffnung, die man schon erfüllt sieht, ist keine Hoffnung.<br />Unsere Auferstehungshoffnung – ebenso wie die des Thomas &nbsp;- besteht darin, dass wir eine Ahnung erhalten, was Auferstehung bedeutet. Wir dürfen hinspüren, uns herantasten, aber wir können und dürfen nicht festhalten.<br />Auch Maria von Magdala hört aus dem Mund des Auferstandenen das Wort: „Halte mich nicht fest. Denn ich bin noch nicht zu meinem Vater hinaufgegangen.“<br />Es braucht auch immer wieder den so genannten „Sprung des Glaubens“ – ausgedrückt in folgender kurzen Geschichte: Eines Nachts brach in einem Haus ein Brand aus. Während die Flammen hervorschiessen,<br />stürzen Eltern und Kinder aus dem Haus. Entsetzt sehen sie dem Schauspiel<br />des Brandes zu.<br />Plötzlich bemerken sie, dass der Jüngste fehlt, ein fünfjähriger Knabe, der sich im<br />Augenblick der Flucht vor Rauch und Flammen fürchtete und in den oberen Stock<br />kletterte. Man schaut einander an. Keine Möglichkeit, sich in etwas hineinzuwagen,<br />das immer mehr zu einem Glutofen wird. Da öffnet sich oben ein Fenster.<br />Das Kind ruft um Hilfe. Sein Vater sieht es und schreit ihm zu: „Spring!“<br />Das Kind sieht nur Rauch und Flammen. Es hört aber die Stimme des Vaters und<br />antwortet: „Vater, ich sehe dich nicht!“ Der Vater ruft ihm zu: „Aber ich sehe<br />dich, das genügt, spring!“ Das Kind springt und findet sich heil und gesund in den<br />Armen seines Vaters, der es aufgefangen hat.<br />(aus: Willi Hoffsümmer, Kurzgeschichten 1, Nr.91)<br />Wir können den Vater im Letzten nicht sehen. Wir hören nur seine Stimme. Wir hören, dass er uns beim Namen ruft, dass er uns Mut macht, den Sprung des Glaubens zu wagen, dass er uns zusagt, dass wir bei diesem Sprung nicht ins Bodenlose stürzen, sondern dass er uns auffängt mit unseren Fragen, unseren Ängsten unseren Zweifeln.<br />Thomas genügt diese tastende, hinspürende Annäherung an den Auferstandenen und somit an die Erfahrung der Auferstehung, um am Ende bekennen zu können: Mein HERR, und mein GOTT!<br />Finde auch ich den Mut, mich so dem Auferstandenen zu nähern und den Sprung des Glaubens zu wagen?<br />&nbsp;<br /><strong>Glaubenslied</strong>:&nbsp;&nbsp; &nbsp;Gl 456, 1+2+4</p><p><strong>Fürbitten</strong>:<br /><em>Herr Jesus Christus, du willst uns nahe sein. du hilfst uns, dich zu begreifen als den Auferstandenen. Wir bitten dich:</em><br />Für alle, die tastend Gott suchen, dass sie ihn finden.<br />Für alle, die meinen, Gott zu besitzen, dass sie ihn suchen.<br />Für alle, die die Zukunft fürchten, dass sie vertrauen.<br />Für alle, die gescheitert sind, dass sie neue Chancen bekommen.<br />Für alle, die zweifeln, dass sie nicht verzweifeln.<br />Für alle, die verloren umherlaufen, dass sie ein Zuhause finden.<br />Für die Einsamen, dass sie einem Menschen begegnen.<br />Für alle, die hungern, wie auch immer, dass sie satt werden.<br />Für alle, die satt sind, dass sie lernen, was Hunger ist.<br />Für alle, die es gut haben, dass sie nicht hartherzig werden.<br />Für die Mächtigen, dass sie ihre Verletzlichkeit begreifen.<br />Für alle, die in dieser Welt leben zwischen Hoffnung und Furcht<br />und für uns selbst beten wir zu Gott:<br />Befreie uns von der Furcht und von der falschen Sicherheit<br />und gib uns alles, was gut für uns ist,<br />durch Christus, unsern Herrn<br /><em><sup>( Aus: Beten - action 365 - S. 68)</sup></em></p><p><b>Vater unser</b><br />Jesus, du bist uns nahe - in deinem Wort, in unserem Beten und Singen, in unserem Zusammen - Sein. Mit deinen Worten dürfen wir beten: <i>Vater unser…</i></p><p><b>Lied</b>:&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Gl 337,1+3</p><p><b>Zum Nachdenken</b><br />Ich muss nicht das tun, was alle anderen tun!<br />Ich muss nichts das fühlen, was die anderen empfinden.<br />Ich muss nicht das glauben, was andere mir sagen.<br />Ich glaube nur das, was ich mit meinen eigenen Augen gesehen habe.<br />Das sagt auch der Apostel Thomas, als sie ihm Unglaubliches erzählen:<br />„Jesus ist nicht tot, er lebt! Wir sind ihm begegnet.“<br />Aber das kann nicht sein, auch wenn er das gerne glauben würde…<br />Doch dann kommt Jesus zu ihm,<br />schaut ihn an<br />und spricht ihn an.<br />Da erkennt Thomas:<br />Jesus, du kommst zu mir.<br />Du willst mich 'treffen'.<br />Du willst mir nahe kommen.<br />Du siehst mich an.<br />Ich darf dich ganz persönlich erleben.<br />Ich darf dich berühren.<br />Du lässt dich fassen, wo du doch unfassbar bist.<br />„Mein Herr und mein Gott!“<br />Bin ich auch bereit, dir zu begegnen?<br />Spüre ich Deine Nähe?<br />Lasse ich mich von Dir berühren?<br />Erkenne ich Dich in unserer Welt?<br />Glaube ich, auch ohne zu sehen?&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;<em><sub>(Norbert Koch)</sub></em></p><p><strong>Lied</strong>:&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Gl 497, 1+2+4</p><p><strong>Gebet</strong>:<br />Mein Herr und mein Gott,<br />Dank Thomas, der zweifelte<br />und den Auferstandenen berühren wollte,<br />wird uns offenbar, dass Christus sich berühren lässt -<br />auch von uns.<br />Durch den, der zweifelte, bringst du denen, die zweifeln,<br />die Botschaft vom Leben und vom Frieden.<br />Lass uns - gestärkt durch Dein Wort und Deine Nähe<br />aus Glauben und Vertrauen leben.<br />Gib uns den Mut, auch unsere Zweifel anzunehmen.<br />Darum bitten wir im Heiligen Geist durch Jesus Christus,<br />unseren auferstandenen Herrn.</p><p><strong>Segen</strong>:<br />Sei gesegnet,<br />wo du anfängst und aufhörst,<br />wo du betest und arbeitest.</p><p>Sei gesegnet,<br />wo du Feinde hast und verkannt wirst,<br />wo du Ansehen genießt und geachtet wirst.</p><p>Sei gesegnet,<br />wo du den Kürzeren ziehst und verlierst,<br />wo du Erfolg hast und gewinnst.</p><p>Sei gesegnet,<br />wo du nachsiehst und übersiehst,<br />wo du nachgibst und vergibst.</p><p>Sei gesegnet,<br />wo du wachst und schläfst,<br />wo du bittest und dankst.</p><p><br />Sei gesegnet,<br />wo du deinen Gott suchst und vor ihm schweigst,<br />wo du ihn vermisst und ihm begegnest,<br />wo er dich umarmt und auffängt. &nbsp;<em><sub>( Paul Weismantel in Kürzinger/Sill: Das große Buch der Gebete - S. 813f)</sub></em></p><p>So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott -<br />der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.</p><p>Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><strong>Lied</strong>:&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Gl 831, 1-3</p><p><a href="https://www.erzbistum-koeln.de/export/sites/ebkportal/seelsorge_und_glaube/ehe_und_familie/.content/.galleries/ausmalbilder/C_2OsterSo.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Für Kinder zum Ausmalen</a></p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-71655</guid><pubDate>Sat, 04 Apr 2026 13:58:55 +0200</pubDate><title>Hausgottesdienst am Ostersonntag im Jahreskreis A 05. April 2026</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail-1/ansicht/hausgottesdienst-am-ostersonntag-im-jahreskreis-a-05-april-2026/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst am<br />Ostersonntag im Jahreskreis A<br />05. April 2026</b></p><p><b>Lied</b>:Gl 775, 1-3: Das neue Morgenrot erglüht...</p><p><b>Kreuzzeichen </b>- evtl. Entzünden einer Kerze</p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />Die Osternacht liegt hinter uns. Wir haben das Osterfeuer und die neue Osterkerze entzündet. Wir stehen am Ostermorgen. <i>Das Grab ist leer; der Held erwacht, der Heiland ist erstanden </i>- wie es in einem alten Osterlied heißt. Er will uns mitnehmen auf den Weg zum Leben. Er will uns Anteil schenken an der Erfahrung der Auferstehung.</p><p><b>Gebet</b>:<br />Lebendiger Gott,<br />heute ist ein wunderbarer Tag:<br />Jesus ist von den Toten auferstanden!<br />Er hat Dunkelheit und Tod besiegt.<br />Licht und Leben hat er uns geschenkt für immer.<br />Wir danken dir, dass wir mit ihm auferstehen und ewig leben dürfen.<br />Gib uns durch Jesus die Kraft, andere aufzurichten<br />und ihr Leben hell und froh zu machen,<br />damit Ostern wird hier und überall.<br />Lass uns leben in österlicher Freude<br />durch Jesus Christus im Heiligen Geist, heute und in Ewigkeit. Amen.<br /><sup><i>(Christine Willers-Vellguth: Das große Werkbuch Fastenzeit/ Ostern - S. 92)</i></sup></p><p><b>Ruf vor dem Evangelium:Gl 174,1 oder 175,2</b></p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes (Joh 20, 1-18)</b><br />Am ersten Tag der Woche kam Maria von Magdala frühmorgens, als es noch dunkel war, zum Grab und sah, dass der Stein vom Grab weggenommen war.<br />Da lief sie schnell zu Simon Petrus und dem Jünger, den Jesus liebte, und sagte zu ihnen: Man hat den Herrn aus dem Grab weggenommen und wir wissen nicht, wohin man ihn gelegt hat.<br />Da gingen Petrus und der andere Jünger hinaus und kamen zum Grab; sie liefen beide zusammen dorthin, aber weil der andere Jünger schneller war als Petrus, kam er als erster ans Grab.<br />Er beugte sich vor und sah die Leinenbinden liegen, ging aber nicht hinein.<br />Da kam auch Simon Petrus, der ihm gefolgt war, und ging in das Grab hinein. Er sah die Leinenbinden liegen und das Schweißtuch, das auf dem Kopf Jesu gelegen hatte; es lag aber nicht bei den Leinenbinden, sondern zusammengebunden daneben an einer besonderen Stelle.<br />Da ging auch der andere Jünger, der zuerst an das Grab gekommen war, hinein; er sah und glaubte. Denn sie wussten noch nicht aus der Schrift, dass er von den Toten auferstehen musste. Dann kehrten die Jünger wieder nach Hause zurück.Maria aber stand draußen vor dem Grab und weinte. Während sie weinte, beugte sie sich in die Grabkammer hinein. Da sah sie zwei Engel in weißen Gewändern sitzen, den einen dort, wo der Kopf, den anderen dort, wo die Füße des Leichnams Jesu gelegen hatten. Die Engel sagten zu ihr: Frau, warum weinst du? Sie antwortete ihnen: Man hat meinen Herrn weggenommen und ich weiß nicht, wohin man ihn gelegt hat.<br />Als sie das gesagt hatte, wandte sie sich um und sah Jesus dastehen, wusste aber nicht, dass es Jesus war.<br />Jesus sagte zu ihr: Frau, warum weinst du? Wen suchst du? Sie meinte, es sei der Gärtner, und sagte zu ihm: Herr, wenn du ihn weggebracht hast, sag mir, wohin du ihn gelegt hast. Dann will ich ihn holen.<br />Jesus sagte zu ihr: Maria! Da wandte sie sich ihm zu und sagte auf Hebräisch zu ihm: Rabbuni!, das heißt: Meister.<br />Jesus sagte zu ihr: Halte mich nicht fest; denn ich bin noch nicht zum Vater hinaufgegangen. Geh aber zu meinen Brüdern und sag ihnen: Ich gehe hinauf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott.<br />Maria von Magdala ging zu den Jüngern und verkündete ihnen: Ich habe den Herrn gesehen. Und sie richtete aus, was er ihr gesagt hatte.<br /><b><i>oder in leichter Sprache:</i></b><br />Maria von Magdala war eine Freundin von Jesus. Maria von Magdala wollte das Grab von Jesus besuchen. Maria von Magdala ging früh am Morgen los.Draußen war noch alles dunkel. Eigentlich war ein dicker Stein vor dem Grab von Jesus. Aber als Maria von Magdala kam, war der Stein weg. Maria von Magdala bekam einen Schreck. Maria von Magdala dachte: Andere Leute haben Jesus aus dem Grab weggenommen.<br />Maria von Magdala rannte schnell zu Petrus. Petrus war gerade mit einem anderen Freund zusammen. Das war der Freund, den Jesus besonders lieb hatte. Maria von Magdala sagte zu Petrus und zu dem anderen Freund: Jesus ist weg. Andere Leute haben Jesus aus dem Grab weggenommen. Wir wissen nicht, wo Jesus ist.<br />Petrus und der andere Freund rannten schnell zum Grab. Der andere Freund war zuerst da. Der andere Freund guckte in das Grab. Im Grab lagen weiße Tücher.<br />Petrus ging in das Grab hinein. Petrus sah auch die weißen Tücher. Die weißen Tücher waren von der Beerdigung. Jesus war bei der Beerdigung in die weißen<br />Tücher eingewickelt. Der andere Freund ging auch in das Grab hinein. Der andere Freund sah sich alles an. Der andere Freund glaubte jetzt: Jesus ist wirklich auferstanden. Petrus und der andere Freund gingen wieder nach Hause.<br />Maria von Magdala stand immer noch vor dem Grab. Maria von Magdala weinte.Maria von Magdala sah auch in das Grab hinein. Im Grab saßen 2 Engel.Die Engel hatten ein weißes Gewand an. Ein Engel saß am Kopfende.Der andere Engel saß am Fußende vom Grab. Ein Engel fragte Maria von Magdala:<br />Frau, warum weinst du?<br />Maria von Magdala sagte: Einige Leute haben Jesus aus dem Grab weggenommen.Ich weiß nicht, wo Jesus jetzt ist.<br />Dann drehte sich Maria von Magdala um. Da stand ein Mann hinter Maria von Magdala. Der Mann war Jesus. Aber Maria von Magdala merkte nicht, dass es Jesus war. Jesus fragte Maria von Magdala: Frau, warum weinst du? Wen suchst du?<br />Maria von Magdala dachte, der Mann ist ein Gärtner. Maria von Magdala sagte: Herr, hast du Jesus weggebracht? Sag mir, wohin du Jesus gebracht hast. Ich will Jesus holen.<br />Jesus sagte: Maria.<br />Da drehte sich Maria von Magdala zu Jesus um. Maria von Magdala erkannte, dass der Mann Jesus ist. Maria von Magdala sagte voller Freude: Mein lieber Meister.<br />Jesus sagte zu Maria von Magdala: Halte mich nicht fest. Geh schnell zu meinen Freunden. Sag meinen Freunden: Ich gehe zu meinem Vater im Himmel. Mein Vater ist auch euer Vater. Ich gehe zu meinem Gott. Mein Gott ist auch euer Gott.<br />Maria von Magdala rannte zu den anderen Freunden. Maria von Magdala erzählte voller Freude: Ich habe Jesus gesehen. Jesus hat gesagt: Ich soll euch Bescheid sagen. Maria von Magdala erzählte alles, was Jesus gesagt hat.</p><p><b>Lied</b>:Gl 321: Surrexit Dominus vere… oder:<br />Gl 329,1+2: Das ist der Tag, den Gott gemacht...</p><p><b>Predigtgedanken</b><br />Ostern - Fest des Lebens: Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten?<br />Ostern - Fest des Friedens: Shalom alecheim - Der Friede sei mit Euch; der Ostergruß des Auferstandenen an seine trauernden Jünger.<br />Fest des Lebens - wirklich? In diesen Tagen, in denen der Krieg im Nahen und Mittleren Osten unvermindert weiter geht und immer neue Todesopfer fordert; obwohl die Juden in diesen Tagen ihr Pessach-Fest feiern.<br />Fest des Lebens - wirklich? In diesen Tagen, in denen die russische Führung auch in diesem Jahr die Bitte um einen Waffenstillstand über die Tage des orthodoxen Osterfestes ablehnt?<br />Fest des Friedens - wirklich? Wo sich die Konfliktparteien wechselseitig verdammen und verurteilen.<br />Ostern - Fest des Lebens - wirklich? Die Altstadt in Jerusalem ist wie ausgestorben. Nur wenige werden durch die Polizei - und Militärkontrollen an den Stadttoren durchgelassen. Die große Osterprozession ist ausgefallen. Die liturgischen Feiern zum Karfreitag und zur Auferstehungsfeier durften nur im kleinen Kreis stattfinden.<br />Ostern - Fest der Auferstehung: Auch in unseren Breiten streng genommen nur noch ein Fest „im kleinen Kreis“; gaben doch bei einer im März veröffentlichten Umfrage nur noch 21 % der Befragten an, Ostern sei für sie ein religiöses Fest. Für 28% ist es nur ein Familienfest; 12% sehen in Ostern einen Anlass zu Freizeit oder gemeinsamem Essen; ähnlich wir die 17 %, die sich über ein verlängertes Wochenende freuen und 11 % gaben an, in Ostern Frühlingsfest zu sehen.<br />So ist es auch nicht wirklich verwunderlich, dass der „Kreuzweg der Erwachsenen“ am Karfreitagfrüh in Leider an einem Haus vorbei kam, an dem gerade emsig die Hauswand neu gestrichen wurde.<br />Doch wir, die wir jetzt hier zusammengekommen sind, wir wollen miteinander das Leben feiern, das uns Jesus mit seiner Auferstehung gebracht hat.<br />Gerade angesichts des derzeitigen Zustand der Welt mit ihren vielen Unsicherheiten, mit den vielfältigen Formen der Angst, der Trauer, des Leids, des Unfriedens, mit allem Hass, aller Zerstörung braucht es ein Gegengewicht. Braucht es die Botschaft der Hoffnung, braucht es die Botschaft des neuen Lebens von Gott her.<br />Auch Jesus wurde ein Opfer von Hass, wurde ein Opfer von Fanatismus, von Selbstüberschätzung. Dennoch ist er seinen Weg konsequent gegangen - bis hinein in sein Sterben. Doch der Ostermorgen macht uns deutlich: der Hass, der Fanatismus, die Selbstüberschätzung, das Leid, die Trauer, der Tod sprechen nicht das letzte Wort über unser Leben, sondern eben die Botschaft des Engels: „<i>Was sucht ihr den Lebenden bei Toten? Er ist nicht hier! Er ist auferstanden.</i>“ Und gegen alle Trauer, allen Unfrieden, allen Streit, alle Gewalt, allen Krieg stellt der Auferstandene sein: „Der Friede sei mit euch!“<br />Friede kommt nicht durch Gewalt, von oben nicht und nicht von selbst - Gott will durch uns Frieden und Versöhnung schaffen. Die Jünger taten sich in den ersten Begegnungen mit dem Auferstandenen auch noch schwer, sich für ihn und seine Botschaft zu öffnen, ihn an sich heran zu lassen. Aber nur, wenn wir uns öffnen für diese Botschaft, diese Verheißung des Lebens, der Versöhnung und des Friedens kann wirklich Ostern werden, kann Auferstehung, kann neues Leben erfahrbar werden.<br />Die Theologin Andrea Schwarz schreibt in einer Ostermeditation:<br /><i>Auferstehung<br />das ist nur möglich mit uns<br />und nicht gegen uns<br />wie will einer auferstehen<br />wenn wir ihn nicht auferstehen lassen<br />wie will einer<br />uns zum Leben rufen<br />wenn wir nicht wollen</i><br />Ostern - Auferstehung - neues Leben von Gott: Das muss sich immer wieder neu ereignen - erst in uns und dann auch durch uns selbst.</p><p><b>Credo </b>- Lied:Gl 456, 2+4 ...Herr, du bist mein Leben...</p><p><b>Fürbittgebet</b><br /><i>Die Fürbitten sind unser Gebet für die anderen. Es bedarf nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor, worum wir bitten wollen.<br />Wir können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es, die Namen derer laut auszusprechen, die man Gott ans Herz legen will, .<br />Wir dürfen Gott unsere Bitten aber auch still anvertrauen.<br />Als Antwortruf eignen sich: Gl 182 oder Gl 817<br /><b>oder:</b><br />Herr Jesus, auferstanden aus dem Dunkel des Todes in das Licht des neuen Lebens. Du nimmst uns mit in die Hoffnung auf die Auferstehung. Wir bitten dich:</i><br />➢&nbsp;Christen in aller Welt und in allen Konfessionen feiern in diesen Tagen und Wochen Ostern. Gleichzeitig herrscht Krieg in der Ukraine, im Nahen und Mittleren Osten und an vielen anderen Orten dieser Erde. Schenke Bereitschaft zu Versöhnung und Frieden.<br />➢&nbsp;Auch im Heiligen Land feiern die Christen Ostern, die Juden begehen ihr Pessachfest. Dennoch gibt es Gewalt und Konflikt. Lege die Bereitschaft zu Verständigung und Aussöhnung über das Land deiner Herkunft.<br />➢ Auch in diesen Ostertagen machen sich Menschen Sorgen um ihre eigene Gesundheit oder um die lieber Menschen. Sende Hoffnung, Geduld und Zuversicht in ihre Herzen.<br />➢ Du hast uns in der Osternacht von Neuem das Licht der Hoffnung auf neues Lebens geschenkt. Mache uns bereit, dieses Licht zu vielen anderen Menschen zu tragen.<br />➢ In diesen Tagen führt uns unser Weg vielleicht auch an die Gräber unserer Lieben. Wir bitten dich für alle unsere Verstorbenen, die über den Tod hinaus einen Platz in unseren Herzen und Erinnerungen haben.<br /><i>Herr, unser Gott! Du hast Deinen Sohn Jesus Christus nicht im Tod gelassen. Du hast ihn auferweckt zum neuem Leben. Erneuere in uns die Hoffnung, dass auch wir einst Anteil erhalten an diesem Ostergeheimnis. Darum bitten wir durch ihn, Jesus Christus, unseren auferstandenen Herrn.</i></p><p>Hinführung zum <b>Vater unser:</b><br />Herr Jesus Christus, du hast den Tod überwunden und uns von Neuem das Licht der Hoffnung geschenkt. Mit deinen Worten dürfen wir beten: Vater unser…</p><p><b>Lied</b>:Gl 780,1+2: Preis dem Todesüberwinder…</p><p><b>Zum Nachdenken:</b><br />Vom Suchen zum Finden.<br />Vom Erstarren zum Aufbrechen.<br />Vom Weinen zum Lachen.<br />Das Leben blüht auf.<br />Nach der Angst der Mut.<br />Nach der Verzweiflung die Hoffnung.<br />Nach der Nacht der Tag.<br />Das Leben blüht auf.<br />Durch den Abstand zur Nähe.<br />Durch die Frage zur Antwort.<br />Durch die Trauer zur Freude.<br />Das Leben blüht auf.<br />Das ist Ostern -<br />immer wieder<br />im Kleinen<br />im Großen<br />Gott schenke dir zum Blühen seinen Segen. <sub><i>(Christiane Bundschuh- Schramm)</i></sub></p><p><b>Gebet</b>:<br />Gott,<br />wälz den Stein weg, der mich hindert zu glauben.<br />Ich möchte glauben, dass du das Leben bist<br />und dass du den Tod überwindest.<br />Ich möchte glauben,<br />dass du bereits damit begonnen<br />und Jesus zu einem neuen Leben auferweckt hast.<br />Wälz den Stein weg,<br />damit ich glaube und aufstehe<br />zu einem frohen Leben. Amen<br /><sup><i>(Anton Rotzetter im: Fastenkalender 2021- vivat)</i></sup></p><p><b>Segnung der Osterspeisen:</b><br />Herr, du bist nach deiner Auferstehung deinen Jüngern erschienen<br />und hast mit ihnen gegessen.<br />Du hast uns zu dir eingeladen und diesen Ostergottesdienst mit uns gefeiert.<br />Segne dieses Brot, die Eier, das Salz und das Fleisch<br />und sei beim österlichen Feiern in unseren Häusern bei uns.<br />Schenke uns deine Liebe und erfülle uns mit Freude über Ostern, das neue Leben.<br />Darum bitten wir dich, Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn.<br /><sup><i>(nach: Benediktionale - S. 58)</i></sup><br /><b><i>oder:</i></b><br />Guter Gott,<br />wir danken dir für das Brot, die Eier<br />und alles, was wir für heute vorbereitet haben.<br />Du bist mit uns,<br />wenn wir diese Speisen gemeinsam genießen.<br />Wir bitten dich: Segne diese Speisen<br />und segne uns alle.<br />Amen <sub>(Ostern feiern - Diözese Linz - S. 15)</sub></p><p><b>Segen:</b><br />Gott des Lebens!<br />Den Stein des Todes,<br />den Stein, der uns im Weg lag,<br />den Stein, der uns vom Leben trennte -<br />Du hast ihn weggerückt in jener Nacht.<br />Der Weg zum Leben ist frei.<br />Das Licht des Lebens vor Augen,<br />das Licht der Auferstehung im Sinn,<br />das Licht von Ostern im Herzen,<br />bitten wir dich:<br />Segne uns, o Gott,<br />Stirn, Mund und Hände,<br />damit wir dein Wirken begreifen,<br />Deine Botschaft der Auferstehung verkünden<br />und Deine Werke der Gerechtigkeit verrichten auf Erden.<br /><sup><i>(Ellen Ullrich/ Hildegunde Keul - Fastenkalender 2021 - vivat)</i></sup><br />So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott - der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.<br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><b>Lied</b>:Gl 777,1+2: Heil uns Heil, Halleluja …</p><p><a href="https://www.familien234.de/export/sites/familien-234/bibelbild/.content/.galleries/LesejahrA_Ausmalbilder-zum-Sonntagsevangelium/A_Ostern.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Zum Ausmalen</a></p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-71478</guid><pubDate>Sat, 28 Mar 2026 12:13:06 +0100</pubDate><title>Hausgottesdienst am Palmsonntag 29. März 2026</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail-1/ansicht/hausgottesdienst-am-palmsonntag-29-maerz-2026/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst am<br />Palmsonntag<br />29. März 2026</b></p><p><b>Lied</b>:Gl 280: Singt dem König Freudenpsalmen...</p><p><b>Kreuzzeichen </b>- evtl. Entzünden einer Kerze</p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />Wir beginnen mit diesem Gottesdienst die Heilige Woche. Beim Einzug in Jerusalem bringt Jesus den Wunsch zum Ausdruck: Ich will dieser Stadt den Frieden bringen. Der König des Friedens - er reitet auf einem Esel. Die Menschen begrüßen ihn als ihren König, der im Namen Gottes in die Welt gekommen ist. Wir feiern diesen Palmsonntag, begehen diese Karwoche in einer Zeit, in der der Friede in unserer Welt massiv gefährdet ist, in einer Zeit, in der Menschen unter Krieg, Gewalt und Terror zu leiden haben. Unser Gottesdienst ist auch Ausdruck unserer Sehnsucht nach Versöhnung und Frieden für diese Welt und die Menschen, die auf ihr leben. Wichtiges Symbol für den Palmsonntag sind die Palmzweige, die uns an den Einzug Jesu in Jerusalem erinnern wollen und uns - an ein Kreuz gesteckt - durch das weitere Jahr begleiten wollen. Wir bitten Gott um seinen Segen für diese Zweige:</p><p><b>Segnung der Palmzweige:</b><br />Allmächtiger, ewiger Gott<br />segne + diese Zweige,<br />die Zeichen des Lebens und des Friedens,<br />mit denen wir Christus, unserem König begrüßen und ihn begleiten.<br />Mit diesen Zeichen der Versöhnung und des Friedens wollen wir zeigen,<br />dass wir Jesus auf seinem Schicksalsweg begleiten wollen<br />in seine heilige Stadt;<br />wir wollen bei ihm bleiben auf dem Weg des Leidens,<br />der Ohnmacht, der Geduld, und des Sterbens.<br />Lass diese Zweige für uns zum Zeichen werden,<br />dass deine Liebe größer ist als alles Sterben,<br />und in allem Scheitern dein Leben neu aufblühen kann.<br />Darum bitten wir durch ihn, Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn,<br />der mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.<br /><sup><i>(Konrad Irslinger-Christa Straub: Von Hosanna bis Halleluja - S.11)</i></sup></p><p><i>Die Zweige werden mit Weihwasser besprengt.</i></p><p><b>Lied</b>:Jesus zieht in Jerusalem ein… <i>(Wer sich in der Melodie nicht &lt;mehr&gt; sicher ist, kann sie sich unter youtube noch einmal anhören)</i><br />1.Jesus zieht in Jerusalem ein, Hosianna! Alle Leute fangen auf der Straße an zu schrein: Hosianna, Hosianna, Hosianna in der Höh! Hosianna, Hosianna, Hosianna in der Höh!<br />2. Jesus zieht in Jerusalem ein, Hosianna! Seht, er kommt geritten, auf dem Esel sitzt der Herr, Hosianna, …<br />3. Jesus zieht in Jerusalem ein, Hosianna! Kommt und legt ihm Zweige von den Bäumen auf den Weg! Hosianna….<br />4. Jesus zieht in Jerusalem ein, Hosianna! Kommt und breitet Kleider auf der Straße vor ihm aus! Hosianna ….<br />5. Jesus zieht in Jerusalem ein, Hosianna! Alle Leute rufen laut und loben Gott den Herrn! Hosianna….<br />6. Jesus zieht in Jerusalem ein, Hosianna! Kommt und laßt uns bitten, statt das »Kreuzige« zu schrein: Komm, Herr Jesus, komm, Herr Jesus, komm, Herr Jesus, auch zu uns. Komm, Herr Jesus, komm, Herr Jesus, komm, Herr Jesus, auch zu uns</p><p><b>Gebet</b>:<br />Gott, so sehr hast du die Welt geliebt,<br />dass du selber Mensch geworden bist in Jesus Christus.<br />Er ist den Weg des Dienens und der Ohnmacht gegangen.<br />Hilf uns,<br />dass wir seinen Weg mitgehen und ihn begleiten.<br />Lass uns erfahren,<br />dass unser Leben und sein Leben tief verbunden sind.<br />Wenn wir den Weg Jesu durch Leid und Tod mitgehen,<br />dann lass uns mit ihm das neue Leben finden,<br />der Du Leben bist und Leben schenkst,<br />heute und in Ewigkeit.<br />Amen</p><p><b>Ruf vor dem Evangelium:Gl 560,1</b></p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus (Mt 21, 1-11)</b><br />Als sich Jesus mit seinen Begleitern Jerusalem näherte und nach Betfage am Ölberg kam, schickte er zwei Jünger voraus und sagte zu ihnen: Geht in das Dorf, das vor euch liegt; dort werdet ihr eine Eselin angebunden finden und ein Fohlen bei ihr. Bindet sie los und bringt sie zu mir! Und wenn euch jemand zur Rede stellt, dann sagt: Der Herr braucht sie, er lässt sie aber bald zurückbringen. Das ist geschehen,<br />damit sich erfüllte, was durch den Propheten gesagt worden ist: Sagt der Tochter Zion: Siehe, dein König kommt zu dir. Er ist friedfertig und er reitet auf einer Eselin und auf einem Fohlen, dem Jungen eines Lasttiers. Die Jünger gingen und taten, was Jesus ihnen aufgetragen hatte. Sie brachten die Eselin und das Fohlen, legten ihre Kleider auf sie, und er setzte sich darauf. Viele Menschen breiteten ihre Kleider auf der Straße aus, andere schnitten Zweige von den Bäumen und streuten sie auf den Weg. Die Leute aber, die vor ihm hergingen und die ihm folgten, riefen: Hosanna dem Sohn Davids! Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn. Hosanna in der Höhe! Als er in Jerusalem einzog, geriet die ganze Stadt in Aufregung, und man fragte: Wer ist das? Die Leute sagten: Das ist der Prophet Jesus von Nazaret in Galiläa.<br /><b><i>oder in leichter Sprache:</i></b><br />Jesus kam in die Nähe von der Stadt Jerusalem. Jesus sagte zu zwei Freunden: Geht schon mal voraus. Bald kommt ihr in ein Dorf. In dem Dorf ist eine Eselmutter.Mit einem kleinen Eselchen. Die Eselmutter ist mit einem Seil festgebunden. Bindet die Eselmutter mit dem kleinen Eselchen los. Bringt die Eselmutter mit dem kleinen Eselchen zu mir. Vielleicht fragt einer: Warum tut ihr das? Ihr könnt sagen:Jesus braucht die Eselmutter. Wir bringen die Eselmutter mit dem kleinen Eselchen nachher wieder zurück. Die zwei Freunde gingen los. Die zwei Freunde dachten daran, was Sacharja schon vor vielen Jahren gesagt hat. Sacharja war ein Prophet.Ein Prophet ist ein Mensch, der in seinem Herzen mit Gott redet. Der Prophet erzählt den Menschen, was Gott zu ihm sagt. Sacharja hat gesagt:<br />So sieht euer <b>richtiger</b> König aus: Euer <b>richtiger</b> König reitet auf einer Eselmutter.Mit einem kleinen Eselchen. Euer richtiger König ist ohne Waffen. Euer richtiger König bringt Frieden. Die Freunde brachten die Eselmutter mit dem kleinen Eselchen zu Jesus. Jesus setzte sich auf die Eselmutter. Das kleine Eselchen lief nebenher. Die Menschen freuten sich über Jesus. Die Menschen dachten:<br />Jesus ist unser <b>richtiger</b> König. Viele Leute legten Kleider auf die Straße.Die Kleider waren wie ein Teppich. Die Leute pflückten Zweige von den Bäumen.Die Leute winkten mit den Zweigen. Die Leute sangen ein Lied. Das Lied ging so:<br />Hosanna. Jesus ist unser König. Jesus hilft uns. Hosanna.<br />In der Stadt Jerusalem war große Aufregung. Viele Leute fragten: Wer reitet da auf der Eselmutter? Die anderen Leute sagten: Das ist Jesus. Jesus ist ein Prophet. Jesus kommt von Gott.</p><p><b>Lied</b>:Gl 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht…</p><p><b>Predigtgedanken:</b><br />Die Leidensgeschichte Jesu geht weiter. Sie reicht bis in unsere Tage und betrifft unsere Schwestern und Brüder im Glauben im Nahen und Mittleren Osten.<br />Im vergangenen Monat gab Abt Nikodemus Schnabel von der Dormitio-Abtei auf dem Zionsberg in Jerusalem ein Interview zur derzeitigen Lage der Christen im Hl. Land. Er berichtet davon, dass er - wenn er in seinem Ordenshabit durch Jerusalem geht - immer wieder verbal angegriffen oder angespuckt wird. Er berichtetet auch von dem maronitischen Priester Pierre El Raii , der am 9. März 2026 im Alter von 50 Jahren bei einem israelischen Angriff im Südlibanon getötet worden ist. Er starb im Dorf Qlayaa, als er versuchte, einem verletzten Gemeindemitglied zu helfen. Er verweist auf die Auswirkungen der kriegerischen Auseinandersetzungen des seit 7. Oktober 2023 wütenden Gazakrieges und des seit vier Wochen herrschenden Irankrieges. Die Pilger und Wallfahrer bleiben aus. Leidtragende sind auch und vor allem die Christen an den Heiligen Stätten, deren Existenz aufgebaut ist auf ihren Hotelbetrieben, auf Restaurants oder dem Verkauf von Andenken an das Hl. Land. Auch hört man immer wieder von Übergriffen von extremistischen jüdischen Siedlern, die Christen vertreiben wollen. Diese Übergriffe umfassen physische Angriffe, Vandalismus an Kirchen und Klöstern, Beschimpfungen und die Zerstörung von Eigentum. Für 2024 sind über 111 Übergriffe gegen Christen dokumentiert, nach 89 Fällen im Vorjahr. Im Jahr 2025 gab es wiederholte Angriffe auf das christlich-palästinensische Dorf Taybeh (Taibeh) im Westjordanland, bei denen Siedler Feuer legten und Zerstörungen anrichteten. Auch kirchliche Einrichtungen und Friedhöfe in Jerusalem wurden Ziel von Vandalismus.<br />Trotz all dieser Erfahrungen haben die Franziskaner im Hl. Land und der Deutsche Verein vom Heiligen Land in diesem Jahr die Palmsonntagskollekte unter das Leitwort gestellt: „Hoffnung säen“. <em>Die politische Realität scheint die Hoffnung auf Frieden und Versöhnung erstickt zu haben. Doch inmitten der Resignation und Polarisierung gibt es Juden, Christen und Muslime, die unbeirrt am der Vision eines friedlichen Miteinanders festhalten</em>. So heißt es in einem Schreiben zum heutigen Palmsonntag. Christen betreiben Kindergärten, Schulen, Behindertenein - richtungen, Krankenhäuser, Ausbildungsmöglichkeiten im Hl. Land. Mit unserer Kollekte, mit unserer finanziellen Unterstützung können auch wir „Hoffnung säen“, damit nicht noch mehr Christen entmutigt ihre Heimat verlassen, sondern dass er christliche Glaube auch weiterhin in der Heimstatt des Evangeliums gelebt wird. Und es lebt auch die Hoffnung, dass es irgendwann auch wieder möglich sein wird, die Heiligen Stätten in Frieden und Sicherheit besuchen zu können. Das Heilige Land hat es verdient, dass wir es nicht vergessen.<br /><b><i>Für Familien mit Kindern</i></b><br />Heute am Palmsonntag denken wir an den Einzug von Jesus nach Jerusalem. Er ritt auf einem Esel in die Stadt und die Menschen schmückten die Straßen mit Kleidern und wedelten mit Palmzweigen. In manchen Gegenden bei uns halten wir an den Brauch der Palmprozession fest. Die geweihten Palmen sollen dann Segen für die Häuser bringen und erhalten dort oft einen besonderen besonderen Platz, zum Beispiel im „Herrgottswinkel“.<br /><i>Mit dem Palmsonntag beginnt die Karwoche. Guter, Gott, ich will diese Woche ganz besonders an Jesus denken und mich auf Ostern vorbereiten.</i></p><p><b>Lied</b>:Gl 460, 1+2+5: Wer leben will wie Gott auf dieser Erde...</p><p><b>Fürbittgebet</b><br /><i>Die Fürbitten sind unser Gebet für die anderen. Es bedarf nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor, worum wir bitten wollen.<br />Wir können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es, die Namen derer laut auszusprechen, die man Gott ans Herz legen will, .<br />Wir dürfen Gott unsere Bitten aber auch still anvertrauen.<br />Als Antwortruf eignen sich: Gl 182 oder Gl 817<br /><b>oder:</b><br />Herr Jesus Christus, deine Leidensgeschichte führt uns das Elend der Welt, aber in dir auch die Hoffnung für die Welt vor Augen. In dieser Hoffnung beten wir:</i><br />➢ Du bist als König und Friedensfürst in Jerusalem eingezogen. Sei mit deinem Geist des Friedens bei allen Bemühungen den Krieg im Heiligen Land zu beenden und den Menschen im Nahen und Mittleren Osten ein Leben in Frieden und Gerechtigkeit zu ermöglichen.<br />➢ Du hast dich den Mächtigen ausgeliefert. Wir beten um den Geist der Gerechtigkeit, des Friedens und der Achtung vor dem Leben und der Würde eines jeden Menschen.<br />➢ Du hast Spott, unrecht und Gewalt ertragen. Wir beten um Mut für alle Menschen, Gräben de Feindschaft zu überwinden und Wege der Versöhnung zu suchen.<br />➢ Du bist im Vertrauen auf deinen Vater im Himmel deinen Weg gegangen. Wir beten für unsere Schwestern und Brüder im Glauben im Heiligen Land; für alle, die die christlichen Gemeinschaften unterstützen, damit sie weiterhin dort leben und ihren Glauben gestalten können und für alle, die das Heilige Land verlassen wollen, weil sie sich nicht mehr sicher fühlen.<br />➢ Du bist den Weg durch die Nacht und die Angst des Todes gegangen. Wir beten für unsere Verstorbenen und alle, die Christus gefolgt sind in der Hoffnung, mit ihm zum Leben aufzuerstehen.<br /><i>Diese Bitten und die vielen Anliegen, die jetzt unausgesprochen bleiben müssen, kennst Du, Gott des Friedens und der Hoffnung. Dich preisen wir jetzt und in Ewigkeit.</i></p><p><b>Hinführung zum Vater unser:</b><br />Leicht gesagt und schwer gelebt: „Dein Wille geschehe...“Voll Hoffnung kommen wir zu dir, guter Gott, und bitten dich mit den Worten Jesu um den Mut zum Aufbruch aus allem Dunkel, aus aller Angst, aus allem Unfrieden, aus allem Leid in dein Licht, in das neue Leben: <i>Vater unser...</i></p><p><b>Lied</b>:Gl 210, 1-4: Das Weizenkorn muss sterben…</p><p><b>Gebet</b>:<br />Guter Gott,<br />Hosianna, so riefen die Leute.<br />Rette uns, Gott, das rufen auch wir.<br />Sieh die Not in unserer heillos zerstrittenen Welt<br />und schenke uns deinen Frieden.<br />Lass uns nicht am Wege stehen bleiben,<br />sondern Schritte auf deinen Frieden hin wagen<br />Darum bitten wir durch Jesus Christus,<br />unseren Bruder und Herrn...</p><p><b>Segen</b>:<br />Der Herr segne euch und behüte euch.<br />Der Herr begleite euch durch das Dunkel eures Lebens.<br />Er sei bei euch in schmerzvollen Stunden,<br />in denen auch auf euren Schultern das Kreuz des Lebens liegt.<br />Er stärke euch,<br />dass ihr den Glauben an die Liebe nie verliert,<br />damit ihr euren Weg mit der Kraft und Leidenschaft gehen könnt,<br />mit der ihn Jesus selbst gegangen ist.<br />So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott - der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.<br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><b>Lied</b>:Gl 451,1+3: Komm, Herr, segne uns…</p><p><i>Sie können einen Beitrag für die Christen im Heiligen Land leisten, wenn Sie spenden an:</i><br /><b>Deutscher Verein vom Heiligen Land - Pax-Bank eG. Köln<br />IBAN: DE81 3706 0193 0021 9900 19 - BIC: GENODED1PAX -<br />Stichwort: Spende zu Palmsonntag</b></p><p><a href="https://www.familien234.de/export/sites/familien-234/bibelbild/.content/.galleries/LesejahrA_Ausmalbilder-zum-Sonntagsevangelium/A_Palmsonntag.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Ausmalbild für Kinder</a></p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-71289</guid><pubDate>Sat, 21 Mar 2026 12:40:12 +0100</pubDate><title>Hausgottesdienst am 5. Fastensonntag im Jahreskreis A</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail-1/ansicht/hausgottesdienst-am-5-fastensonntag-im-jahreskreis-a/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst am<br />5. Fastensonntag im Jahreskreis A<br /><i>Misereorsonntag</i><br />22. März 2026</b></p><p><b>Lied</b>:Gl 266, 5+6: Bekehre uns, vergib die Sünde...</p><p><b>Kreuzzeichen </b>- evtl. Entzünden einer Kerze</p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />Immer näher kommen wir der Feier der Karwoche und der Heiligen Drei Tage. Die Verheißung neuen Lebens rückt immer mehr in unseren Blick. Mit dem heutigen 5. Fastensonntag begehen wir auch den so genannten Misereor - Sonntag. Misereor lenkt in diesem Jahr unseren Blick auf Schülerinnen und Schüler in Kamerun - ein Land in Zentralafrika mit gut 30 Millionen Einwohnern.<br />Auch dort bereiten sie sich auf ihre Abschlussprüfungen vor, doch die Aussichten danach sehen anders aus - die wenigsten werden eine Ausbildung oder ein Studium beginnen können. Damit fehlt auch die Perspektive, sich eine eigene Existenz aufbauen zu können.<br />Hier fängt Zukunft an – so lautet das Motto der diesjährigen Fastenaktion Misereor. Was muss zusammenkommen, was muss passen, dass für einen Jugendlichen aus Kamerun dieser Satz Gültigkeit hat?</p><p><b>Kyrie</b><br />Jesus Christus, du weckst in uns Talente, hast uns mit Fähigkeiten beschenkt. Wir sollen sie frei entfalten und zum Wohle aller einsetzen können.<br /><b>A Herr, erbarme dich.</b><br />Du hast uns große Träume und Wünsche ins Herz gelegt. Und du schenkst uns den Mut, allen Widerständen zum Trotz daran festzuhalten.<br /><b>A Christus, erbarme dich.</b><br />Du bist unsere Hoffnung auf Zukunft. Deine Vision von einer besseren Welt soll für alle Wirklichkeit werden.<br /><b>A Herr, erbarme dich.</b></p><p><b>Gebet</b>:<br />Wo fängt Zukunft an?<br />Hier fängt Zukunft an.<br />Guter Gott, du hast uns die Freiheit geschenkt,<br />unsere Zukunft selbst in die Hand zu nehmen.<br />Gib besonders jungen Menschen auf der ganzen Welt<br />Kraft, Mut und Perspektiven,<br />die eigene Zukunft kreativ und miteinander zu gestalten.<br />Dazu benötigen wir die Kraft deines heiligen Geistes,<br />um die Möglichkeiten für Bildung zu vergrößern<br />und Zugänge zu Ausbildungsplätzen zu erleichtern.<br />Sei du an unserer Seite und besonders an der Seite der jungen Menschen,<br />die eine Perspektive für ihr Leben suchen.<br />Dann kann überall auf der Welt eine gute Zukunft beginnen.<br />Darum bitten wir dich heute und alle Tage unseres Lebens.<br />AAmen. <sub><i>(Aktionsheft Misereor 2026)</i></sub></p><p><b>Lesung aus dem Buch Ezechiel (Ez 37, 12b-14)</b><br />So spricht Gott, der Herr: Ich öffne eure Gräber und hole euch, mein Volk, aus euren Gräbern herauf. Ich bringe euch zurück in das Land Israel. Wenn ich eure Gräber öffne und euch, mein Volk, aus euren Gräbern heraufhole, dann werdet ihr erkennen, dass ich der Herr bin. Ich hauche euch meinen Geist ein, dann werdet ihr lebendig und ich bringe euch wieder in euer Land. Dann werdet ihr erkennen, dass ich der Herr bin. Ich habe gesprochen und ich führe es aus - Spruch des Herrn.</p><p><b>Antwortgesang</b>:Gl 283, 1-4: Aus der Tiefe rufe ich zu dir...</p><p><b>Ruf v. d. Evangelium</b>: Gl 386: Laudate omnes gentes...</p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes (Joh 11, 3-7.17.20-27.33b-45)</b><br />Die Schwestern des Lazarus sandten Jesus die Nachricht: Herr, dein Freund ist krank. Als Jesus das hörte, sagte er: Diese Krankheit wird nicht zum Tod führen, sondern dient der Verherrlichung Gottes: Durch sie soll der Sohn Gottes verherrlicht werden. Denn Jesus liebte Marta, ihre Schwester und Lazarus. Als er hörte, dass Lazarus krank war, blieb er noch zwei Tage an dem Ort, wo er sich aufhielt. Danach sagte er zu den Jüngern: Lasst uns wieder nach Judäa gehen. Als Jesus ankam, fand er Lazarus schon vier Tage im Grab liegen. Als Marta hörte, dass Jesus komme, ging sie ihm entgegen, Maria aber blieb im Haus. Marta sagte zu Jesus: Herr, wärst du hier gewesen, dann wäre mein Bruder nicht gestorben. Aber auch jetzt weiß ich: Alles, worum du Gott bittest, wird Gott dir geben.<br />Jesus sagte zu ihr: Dein Bruder wird auferstehen. Marta sagte zu ihm: Ich weiß, dass er auferstehen wird bei der Auferstehung am Letzten Tag. Jesus erwiderte ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt, und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig nicht sterben. Glaubst du das? Marta antwortete ihm: Ja, Herr, ich glaube, dass du der Messias bist, der Sohn Gottes, der in die Welt kommen soll. Jesus war er im Innersten erregt und erschüttert. Er sagte: Wo habt ihr ihn bestattet? Sie antworteten ihm: Herr, komm und sieh! Da weinte Jesus. Die Juden sagten: Seht, wie lieb er ihn hatte! Einige aber sagten: Wenn er dem Blinden die Augen geöffnet hat, hätte er dann nicht auch verhindern können, dass dieser hier starb? Da wurde Jesus wiederum innerlich erregt und er ging zum Grab. Es war eine Höhle, die mit einem Stein verschlossen war. Jesus sagte: Nehmt den Stein weg! Marta, die Schwester des Verstorbenen, entgegnete ihm: Herr, er riecht aber schon, denn es ist bereits der vierte Tag.<br />Jesus sagte zu ihr: Habe ich dir nicht gesagt: Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen? Da nahmen sie den Stein weg. Jesus aber erhob seine Augen und sprach:<br />Vater, ich danke dir, dass du mich erhört hast. Ich wusste, dass du mich immer erhörst; aber wegen der Menge, die um mich herum steht, habe ich es gesagt; denn sie sollen glauben, dass du mich gesandt hast. Nachdem er dies gesagt hatte, rief er mit lauter Stimme: Lazarus, komm heraus! Da kam der Verstorbene heraus; seine Füße und Hände waren mit Binden umwickelt, und sein Gesicht war mit einem Schweißtuch verhüllt. Jesus sagte zu ihnen: Löst ihm die Binden und lasst ihn weggehen! Viele der Juden, die zu Maria gekommen waren und gesehen hatten, was Jesus getan hatte, kamen zum Glauben an ihn.<br /><b><i>oder in leichter Sprache:</i></b><br />Jesus hatte einen guten Freund. Der Freund hieß Lazarus. Lazarus hatte zwei Schwestern. Eine Schwester hieß Marta. Die andere Schwester hieß Maria. Lazarus und Marta und Maria wohnten zusammen in einem kleinen Dorf. Eines Tages war Lazarus schlimm krank. Lazarus lag im Sterben. Marta und Maria schickten Leute zu Jesus. Die Leute sollten Jesus sagen. Lazarus ist schwer krank. Lazarus liegt im Sterben. Jesus sagte:<br />Die Krankheit von Lazarus zeigt euch, dass Gott Großes tun kann. ZweiTage danach sagte Jesus zu seinen Freunden: Jetzt gehen wir Lazarus besuchen.Lazarus schläft. Ich will Lazarus aufwecken. Die Freunde sagten: Nein, Jesus. Du sollst Lazarus schlafen lassen. Schlafen ist gut. Vom Schlafen wird Lazarus gesund. Jesus sagte: Ich meine nicht das Schlafen im Bett. Ich meine das Schlafen im Tod. Lazarus ist gestorben. Jesus und seine Freunde gingen in das Dorf, wo Lazarus wohnte. Lazarus war schon vier Tage tot. Lazarus war schon beerdigt. Marta und Maria weinten. Marta sagte zu Jesus: Jesus, du bist zu spät gekommen. Du kannst Lazarus nicht mehr gesund machen. Lazarus ist gestorben.<br />Jesus sagte: Lazarus wird auferstehen. Marta sagte: Ja, das weiß ich. Lazarus wird am Ende der Welt auferstehen. Am Ende der Welt werden alle Toten auferstehen.<br />Jesus sagte: Ich bin selber die Auferstehung. Wer an mich glaubt, der lebt. Auch wer gestorben ist, der lebt. Jesus fragte Marta: Glaubst du das, Marta? Marta sagte: Ja, Jesus. Ich glaube an dich. Ich glaube, dass du von Gott kommst.<br />Jesus war in seinem Herzen sehr aufgeregt. Jesus fragte: Wo ist Lazarus beerdigt?Die Leute zeigten das Grab von Lazarus. Jesus fing an zu weinen. Einige Leute sagten:<br />Seht nur, wie lieb Jesus den Lazarus hatte. Jesus weint. Andere Leute sagten: Jesus hat andere Leute gesund gemacht. Warum hat Jesus Lazarus nicht gesund gemacht?Jesus sagte zu den Leuten: Tut den Stein vom Grab weg. Marta sagte: Nein, Jesus. Das geht nicht. Lazarus ist schon tot. Jesus sagte: Doch, das geht. Tut den Stein weg. Die Leute taten den Stein weg. Jesus schaute zum Himmel. Jesus betete zu Gott. Jesus sagte: Vater im Himmel. Du hörst immer, wenn ich zu dir bete. Die Leute, die hier stehen, sollen glauben, dass du Gott bist. Und dass ich von dir komme. Jesus rief laut: Lazarus, komm heraus. Da kam Lazarus aus dem Grab. Lazarus lebte. Lazarus hatte noch alle Sachen von der Beerdigung an den Händen und an den Füßen hängen.<br />Jesus sagte: Tut alle die Sachen weg. Und dann lasst Lazarus in Ruhe weggehen. Die Leute, die dabei standen, staunten. Die Leute glaubten, dass Jesus von Gott kommt.</p><p><b>Lied</b>:Gl 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht…</p><p><b>Predigtgedanken</b><i>(Die heutigen Gedanken sind zu einem Großteil den Materialien der diesjährigen <b>misereor</b> - Fastenaktion entnommen - kursive Schrift)</i><br /><i>Viele biblische Texte wie der von der Totenerweckung des Lazarus sind voller Emotionen, sie mischen uns auf, zwischen Erschrecken und Staunen wecken sie auch Hoffnung. Im Evangelium an diesem fünften Fastensonntag lesen wir von zwei Schwestern, die um ihren jung verstorbenen Bruder trauern. Als Jesus zu Besuch kommt, endlich, klingt es wie ein Vorwurf, als Marta sagt: „Wärst du hier gewesen, wäre mein Bruder nicht gestorben.“</i> In einer Jesus-Verfilmung wird Marta auch durchaus so vorwurfsvoll dargestellt. Doch der Vorwurf wandelt sich nach einiger Zeit in einen Hauch von Hoffnung: <i>„Auch jetzt weiß ich: Alles, worum du Gott bittest, wird Gott dir geben.“</i> Ein Hauch von Hoffnung: Hoffnung auf einen Gott, der <i>die Kraft hat, heillose Situationen zu verwandeln; er sucht dazu immer und überall Menschen, die mitmachen. Wir wissen um viele lebensfeindliche, todbringende Situationen weltweit; Hoffnungsperspektiven und vertrauenden Glauben; so lassen sich schwierigste Bedingungen überwinden. (...)<br />Wir schauen in diesem Jahr in der Fastenaktion auf sehr unterschiedliche Menschen, auch auf eine seit Jahren alleinerziehende Mutter: Wie in vielen Teilen der Welt tragen oft (allein) die Mütter besonders Sorge um ihre Kinder. Sorge darum, genug Geld zu haben, um ihnen genug und Richtiges zu essen zu geben, Schulkleidung und -bücher kaufen können, Sorge dafür tragen, dass sie sich sicher bewegen in den großen Städten, wo - anders als in ländlichen Gebieten - größere Gefahren lauern durch Unfälle oder kriminelle Übergriffe. (...)<br />Und so lernen wir von mutigen Menschen, (…) die aufstehen und sich für das Leben und die Lebensperspektiven ihrer Kinder und noch ganz anderer Menschen einsetzen.<br />Wir hören von einer Mutter in Kamerun, die selbst hart arbeitet, über Jahre den ganzen Arbeitstag im Dampf von Frittierfett steht, um mit dieser harten Arbeit Geld für den Familienunterhalt beizutragen. Sie besteht das und versucht, ihren Kindern bessere Lebensbedingungen zu schaffen. Von klein auf mussten auch ihre beiden Söhne (…) nach der Schule die Mutter bei der Arbeit auf dem Markt unterstützen und dabei erfahren, wie Kindheitsträume der harten Realität weichen mussten. Wir sehen einen von ihnen auf dem Aktionsplakat: Silas Teyim. Sein Bruder heißt Ulrich Gansop.<br />Doch die Geschichte von Silas Teyim und Ulrich Gansop zeigt, wie es trotz aller Aussichtslosigkeit Perspektiven geben kann. Das eigene Durchhaltevermögen, aber auch Orte, Personen, Umstände, auf die Menschen treffen, sind entscheidend für die Chancen darauf, die Herausforderungen des Lebens zu bewältigen. Die Lebensgeschichte von Silas und Ulrich zeigt, dass sich da, wo durch den Glauben und die Initiative von anderen Menschen Hoffnung (…) belohnt wird, unglaubliche Möglichkeiten und Zukunftsperspektiven auftun. Hier beginnt Zukunft! Das gilt für eine berufsbildende Werkstatt in Douala in Kamerun genauso wie für viele andere Orte, an denen Menschen sicher leben können: In dieser Nachbarschaft, in dieser Gemeinschaft beginnt Zukunft!<br />Armut macht krank, Schutzlosigkeit beraubt Menschen sogar des letzten Gespürs für ihre Würde, macht hoffnungslos. Aber alle Menschen haben Würde, und sie verdienen, in ihrer Würde gestärkt zu werden. (...)<br />Als Jesus um seinen verstorbenen jungen Freund weint, beobachten die Menschen ihn sehr genau: „Seht, wie sehr er ihn liebhatte.“ Diese Liebe (...) gilt auch uns, und sie gilt allen Menschen auf der Welt. (…)<br />Auch wir werden vom Glauben zum Mitfühlen eingeladen, geradezu zur Hoffnung und zur konkreten Tat gedrängt: (...)<br />Das heutige Evangelium ist eine Einladung zum Vertrauen auf Gott(...) und zum Handeln:<br />Christliches Leben, die Freundschaft und die Nachfolge Jesu laden uns zu aktivem Engagement ein für die Veränderung aller todbringenden Strukturen … hier bei uns und weltweit, denn Gott ist ein Gott des Lebens und will, dass wir leben – gut und würdevoll: auf dieser Erde, überall und dann auch in der Geborgenheit Gottes: Hier fängt zusammen Zukunft an. <sub>(Dr. Andreas Frick, Misereor-Hauptgeschäftsführer)</sub></i></p><p><b><i>Für Familien mit Kindern:</i></b><br />Im Herbst werfen die Bäume ihre Blätter ab. Sie ruhen sich aus. Manche scheinen gar wie tot. Faszinierend ist es zu sehen, wie die Bäume im Frühling wieder neue Knospen und neue blätter ansetzen. Hast Du schon einmal einen Baum im Frühling genau angesehen? Auch aus der Erde sprießen lauter neue Triebe. Mach doch einen Spaziergang und schaue genau hin, wo die Natur zu neuem Leben erwacht.<br /><i>Guter Gott, ich freue mich, wenn die Blätter und das Gras wieder wachsen. Ich staune, wie das alles geht. Heute will ich die Bäume einmal ganz besonders genau ansehen. amen<br /><sup>(dkv - Mein Sonntagsblatt 2017)</sup></i></p><p><b>Glaubensbekenntnis </b>- gespr.:Gl 790,1-4</p><p><b>Fürbittgebet</b><br /><i>Die Fürbitten sind unser Gebet für die anderen. Es bedarf nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor, worum wir bitten wollen.<br />Wir können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es, die Namen derer laut auszusprechen, die man Gott ans Herz legen will, .<br />Wir dürfen Gott unsere Bitten aber auch still anvertrauen.<br />Als Antwortruf eignen sich: Gl 182 oder Gl 817<br /><b>oder:</b><br />Hier fängt Zukunft an - mit dieser Botschaft geht Misereor in diesem Jahr an die Öffentlichkeit. Junge Leute aus Douala in Kamerun stehen im Mittelpunkt. In ihrem und den Anliegen der Welt bitten wir: Gott, der uns Zukunft verheißt.</i><br />A Wir bitten dich, erhöre uns.<br />➢ In Kamerun arbeiten über 80 Prozent der Menschen ohne jede Sicherheit oder in Gelegenheitsjobs. Wir bitten für sie um den Mut, zu träumen und die Kraft, ihre Talente zu entwickeln. - Stille - Gott, der uns Zukunft verheißt. A Wir bitten dich, erhöre uns.<br />➢ Ausbilder Bertrand lobt seine Azubis Ulrich und Silas: „Die beiden sind richtig talentiert, neugierig und ehrgeizig.“ Wir bitten für alle, die junge Leute ausbilden: um viel Geduld und Kraft, ihnen den Weg in die Zukunft zu ebnen. - Stille - Gott, der uns Zukunft verheißt. A Wir bitten dich, erhöre uns.<br />➢ „Die Korruption ist überall, Steuergelder werden nur für Elitenförderung eingesetzt, jeder Unternehmergeist im Keim erstickt“, sagt der Direktor von CODAS Caritas Douala. Wir bitten für alle Verantwortlichen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, dass sie sich um das Gemeinwohl mühen, Initiativen fördern und für Gerechtigkeit eintreten. - Stille - Gott, der uns Zukunft verheißt. A Wir bitten dich, erhöre uns.<br />➢ CODAS Caritas stellt den Menschen ins Zentrum unabhängig von Religion, Geschlecht oder Bevölkerungsgruppe. Wir bitten für die Verantwortlichen, dass sie den Jugendlichen Räume öffnen, um als Menschen zu wachsen ihre Fähigkeiten zu entwickeln, und dass dieses Projekt Schule macht. - Stille - Gott, der uns Zukunft verheißt. A Wir bitten dich, erhöre uns.<br /><i>„Hier fängt Zukunft an“ – also da, wo junge Menschen ihren Platz in der Gesellschaft finden und mit ihren Talenten ihr Leben meistern können. Schenke uns die Kraft deines Geistes, Gott, gemeinsam, global und gerecht auf dem Weg in deine und unsere Zukunft zu sein. Darum bitten wir durch Christus, unseren Bruder und Herrn.<br />A Amen. <sub>(Aktionsheft Misereor 2026)</sub></i></p><p><b>Hinführung zum Vater unser:</b><br />Herr Jesus. du offenbarst uns deinen Vater im Himmel als einen Gott dfes Lebens. In ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. Mit Deinen Worten dürfen wir voll Vertrauen zu ihm beten: <i>Vater unser… <sub>(Nach: Laacher Messbuch 2026)</sub></i></p><p><b>Lied</b>:Gl 481,1+6: Sonne der Gerechtigkeit…</p><p><b>Gebet:</b><br />Gott, treuer Begleiter und Liebhaber des Lebens,<br />du willst, dass jeder Mensch mit Hoffnung in die Zukunft schauen kann.<br />Schließlich hast du jede und jeden von uns mit Würde geschaffen.<br />Die jungen Menschen in Kamerun und in vielen Ländern weltweit<br />brauchen Mut und Durchhaltevermögen, an ihrer Zukunft zu arbeiten.<br />Und sie brauchen Unterstützung und faire Chancen.<br />Wie kostbar es doch ist,<br />die eigene Zukunft aktiv mitgestalten zu können!<br />Auf dass auch wir das nie vergessen.<br /><b>A</b> Amen.</p><p><b>Segensgebet</b><br />Wir leben mit Gottes Segen.<br /><i>(Stellen Sie sich vor, dass Gott Sie liebevoll anblickt und Sie diese Worte hören):</i><br />Mein Segen ruht auf dir,<br />vergiss das nicht.<br />Mein Segen ruht auf dir,<br />jetzt in diesem Moment und alle Tage, wo immer du bist, was immer du tust.<br />Ich habe dich mit so vielem beschenkt,<br />denke immer wieder daran und mache es stark.<br />Du brauchst nicht auf die Zukunft zu warten.<br />Sie beginnt immer hier und jetzt.<br />Und mach dir keine Gedanken,<br />was du versäumt haben könntest,<br />ob du eine Chance vertan hast.<br />Die nächste liegt schon vor dir.<br />Fange einfach an.<br />Nimm den Faden wieder auf, wenn du ihn verloren hast.<br />Hier und jetzt.<br />Eines ist mir noch wichtig:<br />Mein Segen ruht nicht nur auf dir.<br />Du hast viele an deiner Seite,<br />viele, die mit dir gehen.<br />Hilfe ist niemals fern.<br />Bitte darum.<br />Und neue Perspektiven gewinnt ihr am besten gemeinsam.<br />Und jetzt geh,<br />mein Segen ruht auf dir.<br />Lassen wir uns senden und vergewissern wir uns des Segens, der auf uns ruht:<br />So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott - der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.<br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><b>Lied</b>:Gl 832, 1+4: Herr, wir bitten, komm und segne uns…</p><p><b>Wer mit einer Spende die Arbeit von misereor in Afrika; Asien und Südamerika unterstützen möchte, kann einen Betrag überweisen auf das<br />Konto:<br />IBAN DE 75 3706 0193 0000 1010 10<br />Kennwort: Fastenaktion 2026</b></p><p><a href="https://www.familien234.de/export/sites/familien-234/bibelbild/.content/.galleries/LesejahrA_Ausmalbilder-zum-Sonntagsevangelium/A_5._Fastensonntag_.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Ausmalbild für Kinder</a></p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-71166</guid><pubDate>Sat, 14 Mar 2026 12:15:47 +0100</pubDate><title>Hausgottesdienst am 4. Fastensonntag im Jahreskreis A</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail-1/ansicht/hausgottesdienst-am-4-fastensonntag-im-jahreskreis-a/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst am<br />4. Fastensonntag im Jahreskreis A<br />15. März 2026</b></p><p><b>Lied</b>:Gl 769, 1+4+6: Sag ja zu mir...</p><p><b>Kreuzzeichen </b>- evtl. Entzünden einer Kerze</p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />Es ist schon wieder Halbzeit in der diesjährigen Österlichen Bußzeit. Wir feiern den 4. Fastensonntag - „Laetare“ - „Freue dich!“, wie er - in Bezug auf den Eingangsvers der heutigen Liturgie - auch genannt wird: <i>Freue dich, Stadt Jerusalem! Seid fröhlich mit ihr, alle, die ihr traurig wart</i>. Ein Hoffnungswort an alle, die derzeit noch in Trauer leben, in Angst und Sorgen, in Armut und Hunger. Auch wir erleben diese Spannung zwischen Freude und Trauer; Licht und Dunkel. Unsere Kommunionkinder freuen sich auf ihre erste Heilige Kommunion, andere sind in Sorge wegen des Krieges und der unsicheren Verhältnisse in unserer Welt. Die Texte der Heiligen Schrift, die wir heute hören, drehen sich um das richtige Sehen. Gott will auch uns die Augen öffnen für das, auf das wir hoffen können und dürfen.</p><p><b>Gebet</b>:<br />Guter Gott,<br />du hast ein Auge für uns.<br />Liebend schaust du uns an.<br />Du weißt, dass wir oft blind sind füreinander,<br />blind für das, was du uns schenkst.<br />Öffne unsere Augen und mache uns sehend.<br />Darum bitten wir durch Jesus Christus,<br />unseren Bruder und Herrn,<br />heute und in Ewigkeit. <sub><i>(Nach:Heriburg Laarmann - Das Fest unseres Lebens feiern - S.150)</i></sub></p><p><b>Lesung aus dem 1. Buch Samuel (1 Sam16, 1b.6-7.10.13b)</b><br />Der Herr sagte zu Samuel: Fülle dein Horn mit Öl und mach dich auf den Weg! Ich schicke dich zu dem Betlehemiter Isai; denn ich habe mir einen von seinen Söhnen als König ausersehen.<br />Als Samuel Eliab sah, dachte er: Gewiss steht nun vor dem Herrn sein Gesalbter. Der Herr aber sagte zu Samuel: Sieh nicht auf sein Aussehen und seine stattliche Gestalt, denn ich habe ihn verworfen; Gott sieht nämlich nicht auf das, worauf der Mensch sieht. Der Mensch sieht, was vor den Augen ist, der Herr aber sieht das Herz. So ließ Isai sieben seiner Söhne vor Samuel treten, aber Samuel sagte zu Isai: Diese hat der Herr nicht erwählt. Und er fragte Isai: Sind das alle deine Söhne? Er antwortete: Der jüngste fehlt noch, aber der hütet gerade die Schafe. Samuel sagte zu Isai: Schick jemand hin und lass ihn holen; wir wollen uns nicht zum Mahl hinsetzen, bevor er hergekommen ist. Isai schickte also jemand hin und ließ ihn kommen. David war blond, hatte schöne Augen und eine schöne Gestalt. Da sagte der Herr: Auf, salbe ihn! Denn er ist es. Samuel nahm das<br />Horn mit dem Öl und salbte David mitten unter seinen Brüdern. Und der Geist des Herrn war über David von diesem Tag an.</p><p><b>Antwortgesang</b>:Gl 457, 1+2: Suchen und fragen, hoffen und sehn...</p><p><b>Ruf v. d. Evangelium: Gl 560,1: Christus Sieger, Christus König...</b></p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Johanness (Joh 9, 1.6-9.13-17.34-38)</b><br />Jesus sah unterwegs einen Mann, der seit seiner Geburt blind war. Jesus spuckte er auf die Erde; dann machte er mit dem Speichel einen Teig, strich ihn dem Blinden auf die Augen und sagte zu ihm: Geh und wasch dich in dem Teich Schiloach! Schiloach heißt übersetzt: Der Gesandte. Der Mann ging fort und wusch sich. Und als er zurückkam, konnte er sehen. Die Nachbarn und andere, die ihn früher als Bettler gesehen hatten, sagten: Ist das nicht der Mann, der dasaß und bettelte? Einige sagten: Er ist es. Andere meinten: Nein, er sieht ihm nur ähnlich. Er selbst aber sagte: Ich bin es.<br />Da brachten sie den Mann, der blind gewesen war, zu den Pharisäern. Es war aber Sabbat an dem Tag, als Jesus den Teig gemacht und ihm die Augen geöffnet hatte. Auch die Pharisäer fragten ihn, wie er sehend geworden sei. Der Mann antwortete ihnen: Er legte mir einen Teig auf die Augen; dann wusch ich mich und jetzt kann ich sehen. Einige der Pharisäer meinten: Dieser Mensch kann nicht von Gott sein, weil er den Sabbat nicht hält. Andere aber sagten: Wie kann ein Sünder solche Zeichen tun? So entstand eine Spaltung unter ihnen. Da fragten sie den Blinden noch einmal: Was sagst du selbst über ihn? Er hat doch deine Augen geöffnet. Der Mann antwortete: Er ist ein Prophet. Sie entgegneten ihm: Du bist ganz und gar in Sünden geboren und du willst uns belehren? Und sie stießen ihn hinaus. Jesus hörte, dass sie ihn hinausgestoßen hatten, und als er ihn traf, sagte er zu ihm: Glaubst du an den Menschensohn? Der Mann antwortete: Wer ist das, Herr? Sag es mir, damit ich an ihn glaube. Jesus sagte zu ihm: Du siehst ihn vor dir; er, der mit dir redet, ist es. Er aber sagte: Ich glaube, Herr! Und er warf sich vor ihm nieder.<br /><b><i>oder in leichter Sprache:</i></b><br />Einmal war ein Sabbat. Sabbat ist der siebte Tag in der Woche. Der siebte Tag ist zum Ausruhen. Alle Menschen und Tiere sollen sich am 7. Tag ausruhen. Der Sabbat ist ein Ruhetag. An einem Sabbat war Jesus mit seinen Freunden bei einem Teich.Bei dem Teich war ein Mann. Der Mann war blind. Jesus sagte zu den Freunden:<br />Gott will, dass alle Menschen das Licht sehen. Der blinde Mann soll das Licht sehen. Der blinde Mann soll gesund werden. Ich will den blinden Mann gesund machen. Jesus spuckte auf die Erde. Jesus machte mit der Spucke einen Brei.Jesus legte den Brei auf die Augen von dem blinden Mann. Jesus sagte zu dem blinden Mann. Geh zum Teich. Wasch deine Augen mit dem Wasser im Teich. Der Mann ging zum Teich. Der Mann wusch sich die Augen mit dem Wasser im Teich.Da konnte der Mann sehen. Die anderen Leute merkten, dass der blinde Mann sehen konnte. Der Mann war geheilt. Die Leute staunten. Die Leute fragten: Wie kommt das, dass du sehen kannst? Warum bist du geheilt? Der geheilte Mann sagte: Jesus hat Brei auf meine Augen getan. Dann hat Jesus gesagt: Wasch deine Augen im Teich. Das habe ich getan. Jetzt kann ich sehen. Die Leute waren aufgeregt. Die Leute brachten den Mann zu<br />den Religionsgelehrten. Die Religionsgelehrten passen auf die Leute auf. Die Religionsgelehrten passen auf, dass alle Leute tun, was Gott will. Die Religionsgelehrten passen auf, dass alle Leute am Sabbat ausruhen. Keiner soll am Sabbat arbeiten. Die Religionsgelehrten fragten den geheilten Mann: Warum kannst du sehen? Der geheilte Mann sagte: Jesus hat Brei auf meine Augen getan. Dann habe ich die Augen im Teich gewaschen. Jetzt kann ich sehen. Die Religionsgelehrten fingen an zu streiten.Einige Religionsgelehrte sagten: Gesundmachen ist am Sabbat verboten. Weil Gesundmachen Arbeit ist. Jesus darf dich nicht am Sabbat gesund machen.Du musst blind bleiben. Andere Religionsgelehrte sagten: Gesundmachen ist gut.Jesus darf dich <b>sehr wohl </b>gesund machen. Auch am Sabbat. Der geheilte Mann sagte: Ich freue mich, weil ich sehen kann. Ich finde Gesundmachen gut. Jesus, der mich gesund gemacht hat, ist gut. Jesus kommt von Gott. Die Religionsgelehrten wurden wütend.Die Religionsgelehrten sagten: Jesus hat dich am Sabbat gesund gemacht. Am Sabbat ist Gesundmachen verboten. Gott will, dass alle Menschen am Sabbat ausruhen. Gott will nicht, dass Jesus die Menschen am Sabbat gesundmacht. Der geheilte Mann sagte: Ihr Religionsgelehrten wisst gar nicht Bescheid.Ihr Religionsgelehrten habt keine Ahnung. Gott will <b>sehr wohl</b>, dass Jesus die Menschen am Sabbat gesund macht. Jesus tut, was Gott will. Jesus kommt von Gott. Die Religionsgelehrten sagten: Du bist ein unverschämter Mann. Verschwinde von hier. Du darfst nie mehr mit uns zusammen sein. Jesus hörte, dass die Religionsgelehrten den geheilten Mann weg gejagt hatten. Jesus ging zu dem geheilten Mann hin. Jesus fragte den geheilten Mann: Glaubst du an den Menschensohn? Der geheilte Mann fragte: Was ist das? Was ist der Menschensohn?Herr, sag es mir. Ich möchte an den Menschensohn glauben. Jesus sagte: Der Menschensohn kommt von Gott. Ich komme von Gott. Ich bin der Menschensohn.Ich bin es, der vor dir steht. Ich bin es, den du siehst. Der geheilte Mann sagte: Ich glaube, Herr. Der geheilte Mann war froh. Der geheilte Mann kniete sich tief vor Jesus hin.</p><p><b>Lied</b>:Gl 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht…</p><p><b>Predigtgedanken</b><br />Wer kann sich noch erinnern an den Grand Prix Eurovision de la Chanson 1983 in München, bei dem die Brüder Hoffmann und Hoffmann Deutschland mit dem Lied „Rücksicht“ vertraten und einen beachtlichen 5. Platz errangen. Im Refrain dieses Liedes heißt es:<br /><i>Rücksicht!<br />Keiner hat das Wort gekannt und Nachsicht<br />Die keiner bei dem andern fand und Vorsicht<br />Dass nie zerbricht was uns verband<br />Einsicht<br />Dass jeder seine Fehler hat und Weitsicht<br />Das Leben findet nicht nur heute statt und Vorsicht<br />Dass man den andern nicht zerbricht</i><br />Diese Worte haben nichts von ihrer Bedeutung verloren. Nicht für unser persönliches Leben und Zusammenleben; nicht für die Geschicke unserer großen Welt. Wo wir die Rücksicht, die Nachsicht, die Vorsicht, die Einsicht, die Weitsicht und die Vorsicht buchstäblich aus dem Blick verloren, da wird unser Zusammenleben unbarmherzig. Da wird das Leben auf unserer Erde lebensgefährlich.<br />Schon der römische Denker Seneca wussten um die Erkenntnis: <i>Quidquid agis, prudenter agas et respice finem. - Was immer du tust, mögest du es weise tun und das Ende berücksichtigen.</i><br />Wenn wir seit zwei Wochen auf die Kampfhandlungen im Nahen und Mittleren Osten schauen und auf das, was sich an Tragödie seit vier Jahren im Grenzgebiet zwischen der Ukraine und Russland abspielt, dann scheint es da nicht weit her zu sein mit der Weitsicht und der Vorsicht.<br />Da wurden die möglichen Folgen nicht nur für die betroffenen Regionen, sondern für die ganze Welt außer Acht gelassen.<br />Da waren und sind wohl nach wie vor einige der Verantwortlichen mit Blindheit geschlagen oder sie wollen die Sachlage nur aus ihrem ganz persönlichen Blickwinkel, aus ihrer ureigenen Perspektive sehen. Ihre Wahrnehmung ist getrübt und sie sehen die Ereignisse in ihrer Gänze nicht klar.<br />Wie wichtig wäre es, dass sie zur Einsicht fänden, wie verheerend sich ihre Entscheidungen auf die direkt betroffenen Menschen in den Kriegsgebieten, aber auch auf die Entwicklung in der ganzen Welt auswirken und wie wichtig es wäre, Nachsicht zu üben mit den eigenen Fehlentscheidungen, aber auch mit dem Schicksal der von diesen Auseinandersetzungen unschuldig betroffenen Menschen: Neugeborene, Kinder, Jugendliche, Frauen, Kranke, Alte; Menschen, die in wenigen Tagen alles verloren haben, was ihr Leben bislang ausgemacht hat.<br />Aber auch wir sind in unserem alltäglichen Leben und Zusammenleben immer wieder gefragt, diese Grundhaltungen der Rücksicht, der Nachsicht, der Einsicht, der Vorsicht, der Weitsicht und wir könnten noch ergänzen der Umsicht immer wieder einzuüben.<br />In unserem Alltag begegnet uns immer wieder Rücksichtslosigkeit - da wird nicht nur auf der Autobahn gedrängelt und das Recht des Stärkeren eingefordert.<br />Wenn jemand - erst recht jemand aus dem öffentlichen Leben - einen Fehler macht, dann kann er oder sie immer weniger auf Nachsicht bauen, sondern muss damit rechnen, dass sich im Internet ein Shit-storm über ihn bzw. sie ergießt.<br />Wie viel Rechthaberei erleben wir manchmal in Gesprächen und Diskussionen, wo man unverrückbar auf seiner Postion verharrt und sich der Einsicht verweigert, dass mein Gegenüber vielleicht auch gut begründete Argumente hat, um zu seiner Position zu stehen und es vielleicht sinnvoll näher, einsichtig zu werden, sich einander an dem einen oder anderen Punkt anzunähern.<br />Wie wichtig wäre es auch im alltäglichen Leben, sich vorzusehen und mit Vorsicht zu beurteilen, welche Folgen mein Verhalten in der ein oder anderen Situation haben könnte.<br />Und letztlich schadet es auch nicht, umsichtig zu sein, nicht mit Scheuklappen durch das Leben zu geben, sondern den Blick auch immer wieder einmal nach rechts und links zu wenden, ebenso wie auch nach hinten - denn auch aus der Vergangenheit können wir Erkenntnisse ziehen, die für unsere Zukunft wichtig, ja überlebenswichtig sein können.<br />„<i>Gott gab uns Augen, dass wir uns sehn. Er gab uns Worte, dass wir verstehn.</i>“ - so heißt es in einem Lied in unserem Gotteslob. Nutzen wir immer wieder das, was er uns zu unserem Nutzen gegeben hat und vergessen wir sie nicht: die Rücksicht, die Nachsicht, die Vorsicht, die Einsicht, die Weitsicht und die Umsicht.<br /><b><i>Für Familien mit Kindern:</i></b><br />Wir haben fünf Sinne: unsere Hände und Füße; unsere Nase, unseren Mund; unsere Augen und Ohren. Alle diese Sinne sind wichtig für uns und helfen uns in unserem Leben. Bei manchen Menschen funktioniert einer der Sinne nicht, dann sind die Menschen blind oder taub oder sie können nicht gehen. Wenn bei uns alles gesund ist, machen wir uns meist gar keine Gedanken darüber, wie wunderbar all unsere Sinne für uns arbeiten. Erst wenn wir eine Verletzung, einen gebrochenen Fuß oder Arm haben, wenn wir nichts sehen, weil es dunkel ist...fällt uns das auf. Achten wir doch einmal bewusst auf unsere Sinne!<br />Jesus konnte Menschen heilen; gesund machen. Jesus, das brauchen auch wir immer wieder. Mache vor allem unser Herz immer wieder heil. Amen <sub><em>(dkv - Mein Sonntagsblatt 2017)</em></sub></p><p><b>Glaubenslied</b>:Gl 456, 1+4: Herr, du bist mein Leben...</p><p><b>Fürbittgebet</b><br /><i>Die Fürbitten sind unser Gebet für die anderen. Es bedarf nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor, worum wir bitten wollen.<br />Wir können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es, die Namen derer laut auszusprechen, die man Gott ans Herz legen will, .<br />Wir dürfen Gott unsere Bitten aber auch still anvertrauen.<br />Als Antwortruf eignen sich: Gl 182 oder Gl 817<br /><b>oder:</b><br />Herr Jesus Christus, Licht und Leben, du willst uns immer wieder neu die Augen öffnen für die Schönheit deiner Schöpfung, dafür, wo wir gebraucht werden, für deine Gegenwart in unserem Leben. Wir bitten dich:</i><br />➢&nbsp;Für alle Machthaber und Diktatoren dieser Welt, die nur noch ihren eigenen Erfolg sehen und die Bedürfnisse der ihnen anvertrauten Menschen aus dem Blick verloren haben.<br />➢ Für alle, die dir nachfolgen wollen, dass sie die Not und Hilfsbedürftigkeit anderer sehen und bereit werden nach ihren Möglichkeiten zu helfen.<br />➢ Für alle, die vom Leben verbittert sind, die nur noch rot oder schwarz sehen und alles aus dem falschen Blickwinkel betrachten.<br />➢ Für alle, die die Freude am Leben verloren haben und keinen Blick mehr haben für die Schönheit der Welt und die erfüllende Gemeinschaft mit anderen Menschen.<br />➢ Für alle, die dich in ihrem Leben aus dem Blick verloren haben, dass sie einen Anstoß finden, von Neuem nach dir zu fragen und zu suchen.<br />➢ Für alle, die uns im Tod vorausgegangen sind, dass sie dich im neuen Leben von Angesicht zu Angesicht schauen dürfen.<br /><i>Herr, unser Gott! Dein Sohn Jesus Christus will auch uns die Augen öffnen, damit wir deine Spuren in unserem Leben entdecken und den Weg zu dir finden. Für ihn danken wir dir - heute und alle Tage und in Ewigkeit.</i></p><p><b>Hinführung zum Vater unser</b>: Herr Jesus Christus, wir wollen sehen und wollen gesehen werden, wollen angesehen sein. Du verlierst uns nicht aus dem Blick. Wir dürfen dich ansehen und du siehst uns an. Mit deinen Worten dürfen wir beten: <i>Vater unser…</i></p><p><b>Lied</b>:Gl 489, 1-3: Lasst uns loben, freudig loben…</p><p><b>Zum Nachdenken:</b><br />Wieder sehen können, eine neue Sicht bekommen.<br />Da geht ein Licht auf,<br />da kommt Farbe ins Leben.<br />Wieder sehen können,<br />sich die Augen öffnen lassen,<br />um nicht verschlossen leben zu müssen<br />hinter den Schlössern und Riegeln eigener Vorurteile<br />oder falscher Meinungen.<br />Wieder sehen können,<br />was ich schon so oft gesehen habe,<br />was mir so noch nie aufgefallen<br />und damit aufgegangen ist,<br />was mir bisher fremd war.<br />Einsehen und verstehen schafft neues Leben,<br />eröffnet neue Horizonte,<br />erschließt tiefere Zusammenhänge. <sub><i>(Aus: Paul Weismantel: Dir zugesagt - Kath. Bibelwerk)</i></sub></p><p><b>Gebet</b>:<br />Gott,<br />du schaust nicht auf das Äußere,<br />was wir so leicht sehen.<br />Du schaust auf das Herz.<br />Wir danken dir, dass wir in deiner Liebe leben dürfen.<br />Hilf, dass wir uns mit den Augen der Liebe anschauen<br />und das Gute im anderen entdecken.<br />Gib uns die Kraft, deinen Willen zu tun.<br />Darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn, der mit dir<br />und dem Heiligen Geist lebt und herrscht - heute und in Ewigkeit.<br />Amen <sub><i>(Nach: Heriburg Laarmann - Das Fest unseres Lebens feiern - S. 79f)</i></sub></p><p><b>Segen</b><br />So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott - der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.<br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><b>Lied</b>:Gl 468, 1+3: Gott gab uns Augen… oder:<br />Gl 457, 1+2: Suchen und fragen…</p><p><a href="https://www.familien234.de/export/sites/familien-234/bibelbild/.content/.galleries/LesejahrA_Ausmalbilder-zum-Sonntagsevangelium/A_4.Fastensonntag.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Ausmalbild für Kinder</a></p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-71019</guid><pubDate>Sat, 07 Mar 2026 10:36:44 +0100</pubDate><title>Hausgottesdienst am 3. Fastensonntag im Jahreskreis A</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail-1/ansicht/hausgottesdienst-am-3-fastensonntag-im-jahreskreis-a/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst am<br />3. Fastensonntag im Jahreskreis A<br />08. März 2026</b></p><p><b>Lied</b>:Gl 81, 1+4+6: Lobet den Herren, alle, die ihn ehren...</p><p><b>Kreuzzeichen </b>- evtl. Entzünden einer Kerze</p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />Es gibt viele Arten von Durst. Der ganz natürliche nach einer langfen Wanderung, einer sportlichen Betätigung oder einfach an einem heißen Tag. Es gibt aber auch andere Formen von Durst: Der Durst nach Leben, der Durst nach Sinn, der Durst nach Zuwendung oder Angenommen-Sein. Brunnen sind Orte, wo Menschen Wasser schöpfen können, um ihren Durst zu stillen. Wir schöpfen in unserem Alltag aber auch Hoffnung und Zuversicht, schöpfen neuen Mut. An einem besonderen Brunnen will Jesus auch uns heute begegnen und unseren Durst nach erfülltem Leben stillen.</p><p><b>Gebet</b>:<br />Gott,<br />du bist die lebendige Quelle,<br />aus der alles Leben kommt.<br />Du bist die Quelle, die nie versiegt.<br />Aus dir dürfen wir leben, nehmen und geben.<br />Du, sprudelnde Quelle, rein und klar,<br />durchfließe uns und stille unseren Lebensdurst<br />durch Jesus Christus, deinen Sohn.<br /><sup><i>(Heriburg Laarmann - Das Fest unseres Lebens feiern - S. 145)</i></sup></p><p><b>Lesung aus dem Buch Exodus (Ex 17, 3-7):</b><br />Das Volk dürstete nach Wasser und murrte gegen Mose. Sie sagten: Warum hast du uns überhaupt aus Ägypten hierher geführt? Um uns, unsere Söhne und unser Vieh verdursten zu lassen?<br />Mose schrie zum Herrn: Was soll ich mit diesem Volk anfangen? Es fehlt nur wenig und sie steinigen mich.<br />Der Herr antwortete Mose: Geh am Volk vorbei und nimm einige von den Ältesten Israels mit; nimm auch den Stab in die Hand, mit dem du auf den Nil geschlagen hast, und geh! Dort drüben auf dem Felsen am Horeb werde ich vor dir stehen. Dann schlag an den Felsen! Es wird Wasser herauskommen und das Volk kann trinken. Das tat Mose vor den Augen der Ältesten Israels.<br />Den Ort nannte er Massa und Meriba (Probe und Streit), weil die Israeliten Streit begonnen und den Herrn auf die Probe gestellt hatten, indem sie sagten: Ist der Herr in unserer Mitte oder nicht?</p><p><b>Antwortgesang</b>:Gl 427,2: Bei dir, Herr, ist des Lebens Quell...</p><p><b>Ruf v. d. Evangelium</b>: Gl 404: Danket dem Herrn, er hat uns erhöht...</p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes (Joh 4,5-42)</b><br />Jesus kam zu einem Ort in Samarien, der Sychar hieß und nahe bei dem Grundstück lag, das Jakob seinem Sohn Josef vermacht hatte. Dort befand sich der Jakobsbrunnen. Jesus war müde von der Reise und setzte sich daher an den Brunnen; es war um die sechste Stunde. Da kam eine samaritische Frau, um Wasser zu schöpfen. Jesus sagte zu ihr: Gib mir zu trinken! Seine Jünger waren nämlich in den Ort gegangen, um etwas zum Essen zu kaufen. Die samaritische Frau sagte zu ihm: Wie kannst du als Jude mich, eine Samariterin, um Wasser bitten? Die Juden verkehren nämlich nicht mit den Samaritern. Jesus antwortete ihr: Wenn du wüsstest, worin die Gabe Gottes besteht und wer es ist, der zu dir sagt: Gib mir zu trinken!, dann hättest du ihn gebeten, und er hätte dir lebendiges Wasser gegeben. Sie sagte zu ihm: Herr, du hast kein Schöpfgefäß, und der Brunnen ist tief; woher hast du also das lebendige Wasser? Bist du etwa größer als unser Vater Jakob, der uns den Brunnen gegeben und selbst daraus getrunken hat, wie seine Söhne und seine Herden? Jesus antwortete ihr: Wer von diesem Wasser trinkt, wird wieder Durst bekommen; wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, wird niemals mehr Durst haben; vielmehr wird das Wasser, das ich ihm gebe, in ihm zur sprudelnden Quelle werden, deren Wasser ewiges Leben schenkt. Da sagte die Frau zu ihm: Herr, gib mir dieses Wasser, damit ich keinen Durst mehr habe und nicht mehr hierher kommen muss, um Wasser zu schöpfen. Er sagte zu ihr: Geh, ruf deinen Mann und komm wieder her! Die Frau antwortete: Ich habe keinen Mann. Jesus sagte zu ihr: Du hast richtig gesagt: Ich habe keinen Mann. Denn fünf Männer hast du gehabt und der, den du jetzt hast, ist nicht dein Mann. Damit hast du die Wahrheit gesagt. Die Frau sagte zu ihm: Herr, ich sehe, dass du ein Prophet bist.<br />Unsere Väter haben auf diesem Berg Gott angebetet; ihr aber sagt, in Jerusalem sei die Stätte, wo man anbeten muss. Jesus sprach zu ihr: Glaube mir, Frau, die Stunde kommt, zu der ihr weder auf diesem Berg noch in Jerusalem den Vater anbeten werdet. Ihr betet an, was ihr nicht kennt, wir beten an, was wir kennen; denn das Heil kommt von den Juden. Aber die Stunde kommt und sie ist schon da, zu der die wahren Beter den Vater anbeten werden im Geist und in der Wahrheit; denn so will der Vater angebetet werden. Gott ist Geist und alle, die ihn anbeten, müssen im Geist und in der Wahrheit anbeten. Die Frau sagte zu ihm: Ich weiß, dass der Messias kommt, das ist: der Gesalbte - Christus. Wenn er kommt, wird er uns alles<br />verkünden. Da sagte Jesus zu ihr: Ich bin es, ich, der mit dir spricht. Inzwischen waren seine Jünger zurückgekommen. Sie wunderten sich, dass er mit einer Frau sprach, aber keiner sagte: Was willst du?, oder: Was redest du mit ihr? Da ließ die Frau ihren Wasserkrug stehen, eilte in den Ort und sagte zu den Leuten: Kommt her, seht, da ist ein Mann, der mir alles gesagt hat, was ich getan habe: Ist er vielleicht der Messias? Da liefen sie hinaus aus dem Ort und gingen zu Jesus. Währenddessen drängten ihn seine Jünger: Rabbi, iss! Er aber sagte zu ihnen: Ich lebe von einer Speise, die ihr nicht kennt. Da sagten die Jünger zueinander: Hat ihm jemand etwas zu essen gebracht? Jesus sprach zu ihnen: Meine Speise ist es, den Willen dessen zu tun, der mich gesandt hat, und sein Werk zu Ende zu führen. Sagt ihr nicht: Noch vier Monate dauert es bis zur Ernte? Ich aber sage euch: Blickt umher und seht, dass die Felder weiß sind, reif zur Ernte. Schon empfängt der Schnitter seinen Lohn und sammelt Frucht für das ewige Leben, so dass sich der Sämann und der Schnitter gemeinsam freuen. Denn hier hat das Sprichwort recht: Einer sät und ein anderer erntet. Ich habe euch gesandt zu ernten, wofür ihr nicht gearbeitet habt; andere haben gearbeitet und ihr erntet die Frucht ihrer Arbeit. Viele Samariter aus jenem Ort kamen zum Glauben an Jesus auf das Wort der Frau hin, die bezeugt hatte: Er hat mir alles gesagt, was ich getan habe. Als die Samariter zu ihm kamen, baten sie ihn, bei ihnen zu bleiben; und er blieb dort zwei Tage. Und noch viel mehr Leute kamen zum Glauben an ihn aufgrund seiner eigenen Worte.<br />Und zu der Frau sagten sie: Nicht mehr aufgrund deiner Aussage glauben wir, sondern weil wir ihn selbst gehört haben und nun wissen: Er ist wirklich der Retter der Welt.<br /><b><i>oder in leichter Sprache:</i></b><br />In der Zeit, als Jesus lebte, gab es keine Wasserleitung. Die Menschen mussten das Wasser weit weg von draußen holen. Das Wasser war draußen in einem Brunnen.Der Brunnen war ein tiefes Loch in der Erde. Die Menschen mussten das Wasser mit einem Eimer aus dem tiefen Loch holen. Einmal war Jesus lange gelaufen.Das Wetter war sehr heiß. Jesus war müde vom Laufen. Jesus hatte Durst. Jesus kam an einen Brunnen. Jesus wollte Wasser aus dem Brunnen trinken. Aber Jesus hatte keinen Eimer. Jesus konnte kein Wasser aus dem Brunnen holen. Jesus setzte sich bei dem Brunnen hin. Da kam eine Frau. Die Frau wollte Wasser holen. Die Frau hatte einen Eimer. Jesus sagte zu der Frau: Gib mir zu trinken. Die Frau wunderte sich. Die Frau sagte: Herr. Sie sind ein fremder Mann. Sie kennen mich gar nicht. Warum wollen Sie von mir Wasser haben? Jesus sagte: Ich habe Durst.Ich habe ein Geschenk für dich. Das Geschenk ist von Gott Das Geschenk von Gott ist lebendiges Wasser. Ich möchte dir lebendiges Wasser schenken. Ich möchte allen Menschen lebendiges Wasser schenken. Die Frau staunte. Die Frau sagte: Herr.Wie wollen Sie mir lebendiges Wasser schenken? Sie haben ja keinen Eimer. Jesus sagte: Das normale Wasser kommt aus einem Brunnen in der Erde. Wer normales<br />Wasser trinkt, bekommt immer wieder Durst. Ich gebe dir lebendiges Wasser. Wer lebendiges Wasser trinkt, bekommt keinen Durst mehr. Das lebendige Wasser wird selber ein Brunnen. Das lebendige Wasser wird ein Brunnen in deinem Herzen.Das lebendige Wasser schenkt richtiges Leben. Das richtige Leben kommt von Gott.<br />Die Frau staunte. Die Frau freute sich. Die Frau sagte: Herr. Geben Sie mir dieses Wasser. Dann muss ich nicht mehr zum Brunnen laufen. Dann muss ich nicht mehr den schweren Eimer tragen. Jesus sagte zu der Frau: Ich freue mich über Gott. Ich spreche gerne über Gott. Ich kann dir viel über Gott erzählen. Die Frau staunte.Die Frau sagte: Herr. Sie wissen viel über Gott. Bitte sagen Sie mir: Wo soll ich zu Gott beten? Wie soll ich zu Gott beten? Jesus sagte: Es ist egal, wo du betest.Das Wichtigste beim Beten ist, dass du im Herzen betest. Die Frau staunte.Die Frau sagte: Herr. Einmal kommt ein Mann. Der Mann kommt von Gott.Der Mann will uns alles von Gott erklären. Auf diesen Mann warten wir. Jesus sagte: Das bin ich. Ich bin schon da.</p><p><b>Lied</b>:Gl 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht…</p><p><b>Predigtgedanken</b><br />Heute finden in Bayern die Kommunalwahlen und in Baden-Württemberg die Landtagswahlen statt. Kandidaten für Gemeinde - und Stadträte; Bürgermeister und Oberbürgermeister, Landtagsabgeordnete und ein Ministerpräsident hoffen auf ein entsprechendes Mandat der Wählerschaft. Das ist eine „Vertrauenssache“. Wem traue ich zu, die anstehenden Aufgaben in den entsprechenden Gremien am besten zu lösen, sich mit seinen Talenten und Fähigkeiten, seinem Engagement entsprechend einzubringen.<br />„Vertrauenssache“ - das ist im Grunde auch jede zwischenmenschliche Beziehung. Wenn ich einem Anderen begegne, stehe ich auch immer vor der Frage: Kann bzw. will ich ihm oder ihr vertrauen? Schenke ich seinen/ ihren Worten Glauben? Kann ich mich auf ihn/ auf sie einlassen?<br />Und: „Vertrauenssache“ - das ist auch meine Beziehung zu Gott. Wir nennen es oft Glauben. Aber im Grunde geht es auch hier um Vertrauen. Kann ich darauf vertrauen, dass es dieser Gott gut mit mir meint? Kann ich glauben, dass er mir hilft, wenn ich ihn brauche und wie erfahre ich diese Hilfe?<br />In den heutigen Begegnungsgeschichten der Heiligen Schrift geht es auch um „Vertrauenssachen“. Das Volk Israel hadert. Es droht sein Vertrauen in Gott und seine Führung zu verlieren: „<i>Ist der HERR in unserer Mitte oder nicht?</i>“ Und ihre Zweifel, ihr Misstrauen entladen sich an Mose.<br />Und auch Jesus erfährt in seiner Begegnung mit der Samariterin am Jakobsbrunnen Rückfrage, Zweifel und Misstrauen: „<i>Bist du etwa größer als unser Vater Jakob?</i>“<br />In beiden Erzählungen verknüpft sich die „Vertrauenssache“ mit dem Bild des Wassers, mit der Thematik des Durstes. Vordergründig geht es um den natürlichen<br />Durst, der sich automatisch nach einigen Stunden bei uns einstellt, wenn wir keine Flüssigkeit zu uns nehmen. Aber auf den zweiten Blick geht es um mehr, um viel mehr: Da ist es der Durst nach einem Sinn für mein Leben; auf Antworten nach meinen existentiellen Fragen: Warum lässt Gott all das Leid, das Elend, die Gewalt zu? Da ist der Durst nach einem erfüllten gelingenden Leben. Da ist der Durst nach tragenden, gelingenden Beziehungen. Da geht es um den Wunsch nach Anerkennung, nach Angenommen-Sein, Vergebung, Versöhnung, Wertschätzung.<br />Wie stillt Gott diesen vielfältigen Durst? Nicht als „<i>deus ex machina</i>“ , der im Handumdrehen alle Probleme löst. Er bedient sich Menschen, die mit Zeichen, Gesten oder auch Worten etwas vom Heilswillen Gottes deutlich machen. Mose wählt das Zeichen. Er schlägt auf den Stein und das Volk kann seinen Durst stillen. Jesus nimmt sich Zeit, hört zu, nimmt die Fragen der Frau ernst und führt sie so langsam und behutsam zu den Antworten auf die eigentlichen Fragen ihres Lebens, führt sie zum Vertrauen und zum Glauben an Gott.<br />Auch wir stehen manchmal vor den existentiellen Fragen unseres Leben und kommen nicht weiter. Auch uns werden andererseits manchmal von anderen Fragen nach dem Sinn des Lebens gestellt. Auch wir spüren manchmal diesen Durst nach Leben und sind manchmal gefragt, diesen Durst stillen zu helfen. Es geht um Austausch, es geht um geteiltes Leben; geteilte Sorgen, Fragen und Ängste. Es geht darum, die Hoffnung wach zu halten, das Gott es gut mit uns meint und will, dass wir uns gegenseitig in dieser Hoffnung bestärken. Und das ist eben „Vertrauenssache“.<br /><b><i>Für Familien mit Kindern:</i></b><br />Hast du schon einmal richtig Durst gehabt? Der Mund wird ganz trocken, man fühlt sich plötzlich ganz schlapp und manchmal bekommt man sogar Kopfschmerzen. Durst ist etwas ganz Schlimmes, und wer längere Zeit nicht trinkt, muss jämmerlich verdursten. Es gibt jedoch auch noch einen anderen Durst als den nach Wasser. Es ist der Durst, den manche Menschen in ihrem Herzen spüren: Nach Frieden, Liebe Gerechtigkeit. Jesus ist gekommen, um diesen Durst der Menschen zu stillen.<br /><i>Gott, du mein Gott, dich suche ich, meine Seele dürstet nach dir. Nach dir schmachtet mein Leib, wie dürres, lechzendes Land ohne Wasser. - Ps 63, 2-3 (dkv - Mein Sonntagsblatt 2010)</i></p><p><b>Glaubenslied</b>:Gl 456, 1+4: Herr, du bist mein Leben...</p><p><b>Fürbittgebet</b><br /><i>Die Fürbitten sind unser Gebet für die anderen. Es bedarf nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor, worum wir bitten wollen.<br />Wir können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es, die Namen derer laut auszusprechen, die man Gott ans Herz legen will, .<br />Wir dürfen Gott unsere Bitten aber auch still anvertrauen.<br />Als Antwortruf eignen sich: Gl 182 oder Gl 817<br /><b>oder:</b><br />Herr Jesus Christus, du bist die Quelle unseres Lebens. Du willst, dass wir unseren Weg mit Dir erkennen und so zu Sinn und innerem Frieden finden. Wir bitten Dich:</i><br />➢&nbsp;Für die Menschen im Nahen und Mittleren Osten, in der Ukraine und in den vielen namenlosen Konfliktgebieten unserer Welt, die unter Zerstörung, Hunger, Angst und Trauer leiden.<br />➢&nbsp;Für diejenigen, in deren Macht es stünde, Frieden und Gerechtigkeit zu schaffen, es aber nicht wollen oder können.<br />➢ Für alle, die sich in Kommunal - und Landtagswahlen zur Wahl stellen, dass sie sich einsetzen zum Wohl der Menschen und das in sie gesetzte Vertrauen nicht enttäuschen.<br />➢ Für alle, die unter Zweifeln, Angst oder Ausgrenzung leiden, die nicht die nötige Beachtung und Wertschätzung finden, dass sie nicht verzweifeln.<br />➢&nbsp;Für unsere Verstorbenen, die in der Hoffnung auf das ewige Leben entschlafen sind.<br /><i>Herr, unser Gott, wir leben unter deinem Segen. Du weißt, was wir brauchen, noch bevor wir dich darum bitten. Du hältst fest an deinem Bund mit uns. Dafür danken wir Dir durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn.</i></p><p><b>Hinführung zum Vater unser:</b><br />Herr Jesus Christus, du willst unseren Durst nach Leben, Sinn, Gerechtigkeit und Frieden stillen. Mit deinen Worten beten wir voll Vertrauen: Vater unser…</p><p><b>Lied</b>:Gl 491, 2+3: Aus Wasser und dem Heil'gen Geist…</p><p><b>Gebet</b>:<br />Guter Gott,<br />du bist die Quelle, der unser Leben entspringt.<br />Du bist die Quelle der Liebe und des Friedens.<br />Lass auch uns lebendige Quellen füreinander sein<br />und die Wüste dieser Welt und Zeit<br />erneut in einen blühenden Garten verwandeln.<br />Darum bitten wir durch ihn, Jesus Christus,<br />der unser Licht und unser Leben ist,<br />heute und in Ewigkeit.<br />Amen <sub><i>(Nach: Heriburg Laarmann - Das Fest unseres Lebens feiern - S. 149)</i></sub></p><p><b>Segen</b><br />So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott - der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.<br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><b>Lied</b>:Gl 451, 1+2: Komm, Herr, segne uns…</p><p><a href="https://www.familien234.de/export/sites/familien-234/bibelbild/.content/.galleries/LesejahrA_Ausmalbilder-zum-Sonntagsevangelium/A_3.Fastensonntag.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Ausmalbild für Kinder</a></p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-70882</guid><pubDate>Sat, 28 Feb 2026 17:59:59 +0100</pubDate><title>Hausgottesdienst am 2. Fastensonntag im Jahreskreis A</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail-1/ansicht/hausgottesdienst-am-2-fastensonntag-im-jahreskreis-a/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst am<br />2. Fastensonntag im Jahreskreis A<br />1. März 2026</b></p><p><b>Lied</b>:Gl 363, 1-3 (Mel.: 375) Herr, nimm auch uns zum Tabor mit...</p><p><b>Kreuzzeichen </b>- evtl. Entzünden einer Kerze</p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />„Wer die Wahl hat, hat die Qual.“ - An diesem Sonntag werden in den bayrischen Diözesen die neuen Pfarrgmeinderäte bzw. Gemeinde-Teams gewählt. Nächsten Sonntag stehen in Bayern die Kommunalwahl - und Bürgermeisterwahlen an.<br />In den Texten des heutigen Sonntags geht es nicht nur um das „Gewählt werden“, sondern um das „Erwählt sein“. Gott hat etwas mit uns vor - mit jedem und jeder von uns.</p><p><b>Gebet</b>:<br />Gott,<br />Jesus, dein Sohn, kam in diese Welt.<br />Er ist dein Ja zu uns, das Geschenk deiner Liebe an uns.<br />Er hat uns die Frohe Botschaft verkündet,<br />dass du uns liebst und zu uns stehst.<br />Durch ihn sind wir dein Söhne und Töchter, deine Kinder geworden.<br />Hilf uns,<br />dass wir auf sein Wort hören und seinem Beispiel folgen,<br />damit wir glücklich werden und anderen Freude schenken.<br />Darum bitten wir durch ihn,<br />Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn.<br /><sup><i>(Nach: Heriburg Laarmann - Mit allen Sinnen das Lebens feiern - S. 145)</i></sup></p><p><b>Lesung aus dem Buch Genesis (Gen 12, 1-4a)</b><br />Der Herr sprach zu Abram: Zieh weg aus deinem Land, von deiner Verwandtschaft und aus deinem Vaterhaus in das Land, das ich dir zeigen werde. Ich werde dich zu einem großen Volk machen, dich segnen und deinen Namen groß machen. Ein Segen sollst du sein. Ich will segnen, die dich segnen; wer dich verwünscht, den will ich verfluchen. Durch dich sollen alle Geschlechter der Erde Segen erlangen. Da zog Abram weg, wie der Herr ihm gesagt hatte.</p><p><b>Antwortgesang</b>: Gl 451, 1+2: Komm, Herr, segne uns...</p><p><b>Ruf v. d. Evangelium</b>: Gl 560, 1: Christus Sieger, Christus König...</p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus (Mt 17, 1-9)</b><br />Jesus nahm Petrus, Jakobus und dessen Bruder Johannes beiseite und führte sie auf einen hohen Berg. Und er wurde vor ihren Augen verwandelt; sein Gesicht leuchtete wie die Sonne und seine Kleider wurden blendend weiß wie das Licht. Da erschienen plötzlich vor ihren Augen Mose und Elija und redeten mit Jesus.<br />Und Petrus sagte zu ihm: Herr, es ist gut, dass wir hier sind. Wenn du willst, werde ich hier drei Hütten bauen, eine für dich, eine für Mose und eine für Elija. Noch während er redete, warf eine leuchtende Wolke ihren Schatten auf sie und aus der Wolke rief eine Stimme: <i>Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen gefunden habe; auf ihn sollt ihr hören</i>. Als die Jünger das hörten, bekamen sie große Angst und warfen sich mit dem Gesicht zu Boden. Da trat Jesus zu ihnen, fasste sie an und sagte: Steht auf, habt keine Angst! Und als sie aufblickten, sahen sie nur noch Jesus. Während sie den Berg hinabstiegen, gebot ihnen Jesus: Erzählt niemand von dem, was ihr gesehen habt, bis der Menschensohn von den Toten auferstanden ist.<br /><b><i>oder in leichter Sprache:</i></b><br />Petrus und Jakobus und Johannes sind drei Freunde von Jesus. Einmal nahm Jesus Petrus und Jakobus und Johannes mit auf einen Berg. Da passierte etwas Erstaunliches mit Jesus: Das Gesicht von Jesus leuchtete hell wie die Sonne. Die Kleidung von Jesus leuchtete weiß wie das Licht. Plötzlich erschienen 2 berühmte Männer. Der eine Mann hieß Mose. Der andere Mann hieß Elija. Mose und Elija redeten mit Jesus.Petrus sagte zu Jesus: Jesus. Es ist gut, dass wir hier sind. Ich kann drei Hütten bauen. Eine Hütte für dich. Und eine Hütte für Mose. Und eine Hütte für Elija.<br />Als Petrus das sagte, kam eine Wolke. Die Wolke leuchtete hell.Die Wolke leuchtete auf Jesus, Mose, Elija, Petrus, Jakobus und Johannes.Aus der Wolke kam eine Stimme. Die Stimme sagte: Jesus ist mein geliebter Sohn.Jesus gefällt mir. Ich habe Jesus lieb. Ihr sollt auf Jesus hören.<br />Petrus und Jakobus und Johannes hörten die Stimme. Sie bekamen große Angst.Sie warfen sich auf den Boden. Sie versteckten ihr Gesicht. Jesus ging zu Petrus und Jakobus und Johannes hin. Jesus fasste sie an.Jesus sagte: Steht auf. Beruhigt euch. Habt keine Angst.<br />Petrus und Jakobus und Johannes standen wieder auf. Sie schauten herum.Sie konnten nur noch Jesus sehen. Jesus stieg mit Petrus und Johannes und Jakobus wieder vom Berg hinunter.Unterwegs sagte Jesus zu Petrus und Jakobus und Johannes: Ihr habt erstaunliche Sachen gesehen. Das sollt ihr jetzt noch nicht den anderen Leuten erzählen. Ihr sollt das erst später erzählen. Ihr sollt das erst erzählen, wenn ich gestorben bin. Und wenn ich von den Toten auferstanden bin.</p><p><b>Lied</b>:Gl 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht…</p><p><b>Predigtgedanken</b><br />Wahlen stehen an - heute für die Pfarrgemeinderäte bzw. die Gemeinde-Teams in unseren Pfarrgemeinden; nächsten Sonntag für Oberbürgermeister; Bürgermeister, Stadträte und Gemeinderäte. Wer sich zur Wahl stellt, der möchte seine Talente und Begabungen, seine Zeit und sein Engagement für ein ganz bestimmtes Anliegen, eine ganz bestimmte Sache einbringen. Wer gewählt wird, dem bzw. der schenken Wählerinnen und Wählern ihr Vertrauen. Sie trauen ihnen diese Aufgabe zu. Wir leben in einer Zeit vielfältigen Wandels. Vieles, was über Jahre und Jahrzehnte ein Stück Selbstverständlichkeit war, bricht weg. Etliche treten bewusst aus der Kirche aus, andere bleiben zwar, nehmen aber viele der Angebote des Gemeindelebens nicht mehr wahr. Neue Formate, neue Angebote werden gesucht und ausprobiert - in der Hoffnung, damit wieder neu Interessierte zu finden. Etliche hängen noch an den überkommenen Traditionen, andere wünschen sich ganz neue Wege. Das schafft oft Spannungen und Konflikte und es wird die große Kunst für die Zukunft sein, diese unterschiedlichen Interessenlagen auszugleichen.<br />Die Texte des heutigen Sonntags sprechen aber nicht nur vom „Gewählt werden“, sondern vom „Erwählt sein“. Dies hat noch einmal eine ganz andere Qualität.<br />Bei einer Wahl geht es - wie erwähnt - um bestimmte Qualitäten, um eine gewisse Qualifikation und Fähigkeiten. Da geht es um Aufgaben, die erledigt werden sollen, um Projekte, die anzugehen sind. Zur Wahl kann ich mich selber stellen. Das ist meine ureigene Entscheidung.<br />Erwählt sein - das kommt mir von außen, von jemand anderem zu. Gott ist es, der Abram erwählt, der ihn bei seinem Namen ruft, der ihm zusagt, dass er Segen empfängt und selber zum Segen für andere werden soll. Abram muss keine Vorleistung erbringen, um von Gott erwählt zu werden. Wer erwählt wird, der hat es nicht nötig, dass andere ihm ihr Vertrauen aussprechen. Es ist Gott selber, der dem bzw. der Erwählten sein Vertrauen schenkt. Dem Wort Gottes folgen, so zeigt die Geschichte von Abram, heißt, immer wieder aufzubrechen, Neues zu wagen, in neue räume vorzudringen. Und das ein Leben lang.<br />Auch Jesus erfährt diese Erwählung durch seinen Vater im Himmel - bei der Verklärung auf dem Berg Tabor. Ihm wird von Gott zugesagt: <i>Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe</i>. Und auch wir alle, die wir getauft sind, haben dieses Geschenk der Erwählung empfangen. Mit unserer Taufe hat uns der Vater im Himmel zugesprochen: <i>Du bist meine geliebte Tochter, mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen gefunden</i>. Die Kindertaufe macht das deutlich: Unsere Erwählung fußt nicht auf unsere eigenen Leistung, auf unseren Stärken und Qualtäten. Nein, unsere Erwählung wird uns umsonst zuteil - also gratis: Und gratis bedeutet übersetzt: aus Gnade, unverdient, ohne Vorleistung.<br />Aus diesem Geschenk dürfen wir leben; aus dieser Zusage dürfen wir immer wieder Hoffnung schöpfen. Wir sind von Gott geliebt und angenommen - seine Barmherzigkeit für uns ist immer größer als unsere eigene Unzulänglichkeit oder Versagen. Aus dieser Zusage dürfen wir leben, mit dieser Zusage unser Leben und unseren Glauben gestalten.<br /><b><i>Für Familien mit Kindern:</i></b><br />Wer ist dieser Jesus eigentlich? Ein Wunderheiler, ein besonders guter Mensch, ein Prophet, ein Kämpfer, der das Volk Israel von den Feinden befreit? Sicherlich haben sich die Jünger immer wieder diese Frage gestellt. Auf dem Berg haben Petrus, Jakobus und Johannes die Antwort bekommen. Jesus ist Gottes geliebter Sohn. Deswegen ist Jesus wunderbarer, wichtiger und größer als alle anderen zusammen.<br /><i>Herr Jesus Christus, du bist Gottes Sohn. Immer wieder darf ich dein Wort hören, an dich glauben und dir nachfolgen. Ich danke dir dafür. Amen (dkv - Mein Sonntagsblatt 2010)</i></p><p><b>Glaubenslied</b>:Gl 354: Gott ist dreifaltig einer...</p><p><b>Fürbittgebet</b><br /><i>Die Fürbitten sind unser Gebet für die anderen. Es bedarf nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor, worum wir bitten wollen.<br />Wir können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es, die Namen derer laut auszusprechen, die man Gott ans Herz legen will, .<br />Wir dürfen Gott unsere Bitten aber auch still anvertrauen.<br />Als Antwortruf eignen sich: Gl 182 oder Gl 817<br /><b>oder:</b><br />Herr Jesus Christus, auf dich dürfen wir vertrauen, an dir dürfen wir unser Leben ausrichten. Wir bitten dich:</i><br />➢&nbsp;Für alle, die unter den aktuellen Kämpfen im Nahen Osten, dem Krieg in der Ukraine, aber auch unter den anderen kriegerischen Auseinandersetzungen in unserer Welt leiden: Für alle, die Hab und Gut verloren haben; für alle Flüchtlingen; für alle Eltern, Ehefrauen und Kinder, die sich um das Leben ihrer Söhne, Ehemänner und Väter im Kriegseinsatz sorgen.<br />➢&nbsp;Für alle Großen und Mächtigen, die dazu beitragen können, dass wieder Versöhnung und Frieden einzieht in diese Welt.<br />➢ Für alle, die sich in diesen Tagen zur Wahl stellen. Erfülle sie mit deinem Geist, damit sie durch ihr Tun zum Segen für andere werden können.<br />➢ Für alle, die ein schweres Leid tragen und daran zu zerbrechen drohen.<br />➢&nbsp;Für alle unsere Verstorbenen, dass sich in der Erfahrung der Auferstehung alle Brüche und Zumutungen ihres Lebens klären.<br /><i>Herr, unser Gott! Du erwählst Menschen, machst sie zu deinen Söhnen und Töchtern. Hilf uns, deinem Sohn zu folgen. Darum bitten wir durch Christus, unseren Bruder und Herrn.</i></p><p><b>Hinführung zum Vater unser:</b><br />Herr Jesus Christus, mit deinen Worten dürfen wir zu dem beten, der auch uns als seine geliebten Söhne und Töchter anspricht: <i>Vater unser…</i></p><p><b>Lied</b>:Gl 831, 1+3: Gott, dein guter Segen...</p><p><b>Gebet</b>:<br />Liebender Gott,<br />wir danken dir, dass du uns Jesus, deinen Sohn, geschenkt hast.<br />In dieser Feier durften wir erfahren, wie du zu ihm stehst.<br />Durch ihn hast du uns als deine Kinder angenommen.<br />Wir danken dir, dass du immer und überall in Liebe zu uns stehst.<br />Hilf uns, auf das Wort deines Sohnes zu hören,<br />damit wir zu ihm gehören und so teilnehmen dürfen an deiner Herrlichkeit.<br />Darum bitten wir durch ihn, Jesus Christus,<br />der unser Licht und unser Leben ist,<br />heute und in Ewigkeit.<br />Amen <sub><i>(Heriburg Laarmann - Mit allen Sinnen das Lebens feiern - S. 149)</i></sub></p><p><b>Zum Nachdenken:</b><br />Wenn wir nach oben schauen<br />und dich nicht sehen, Herr,<br />wenn wir nach Hütten suchen,<br />nach Orten und Heimat,<br />wo wir geborgen sind -<br />und wir nur Fremde spüren<br />und Unruhe im Herzen.<br />Wenn wir nach oben schauen<br />und uns die Wolke verhüllt,<br />und wir nicht erkennen,<br />dass unser Suchen ein Ziel hat,<br />dass unser Leben geführt wird<br />von dir, den der Vater gesandt<br />und der uns allen den Himmel erschloss.<br />Wenn wir nach oben schauen,<br />bleib uns nicht verborgen.<br />Komm zu uns, in unsere Hütten,<br />sende dein Licht in unser Dunkel,<br />sag auch uns: Habt keine Angst! <sub><i>(Alexander Holzbach - „das zeichen“)</i></sub></p><p><b>Segen</b><br />So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott - der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.<br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><b>Lied</b>:Gl 365: Meine Hoffnung und meine Freude…(2x)</p><p><a href="https://www.familien234.de/export/sites/familien-234/bibelbild/.content/.galleries/LesejahrA_Ausmalbilder-zum-Sonntagsevangelium/A_2.Fastensonntag.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Ausmalbild für Kinder</a></p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-70758</guid><pubDate>Sat, 21 Feb 2026 10:54:08 +0100</pubDate><title>Hausgottesdienst am 1. Fastensonntag im Jahreskreis A</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail-1/ansicht/hausgottesdienst-am-1-fastensonntag-im-jahreskreis-a/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst am<br />1. Fastensonntag im Jahreskreis A<br />„Versucht“<br />22. Februar 2026</b></p><p><b>Lied</b>:Gl 283, 1-4: Aus der Tiefe rufe ich zu dir...</p><p><b>Kreuzzeichen </b>- evtl. Entzünden einer Kerze</p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />An jedem 1. Fastensonntag wird uns die Versuchung Jesu vor Augen gestellt. Es gibt viele Formen der Versuchung - das wissen wir aus eigener, leidvoller Erfahrung. Das Evangelium zeigt uns auf, wie Jesus mit der Erfahrung der Versuchung umgegangen ist und sie gemeistert hat. Das soll uns Mut machen, uns unseren eigenen Versuchungserfahrungen zu stellen.</p><p><b>Gebet</b>:<br />Herr, unser Gott,<br />Du schenkst uns die Heiligen vierzig Tage<br />als eine Zeit der Umkehr und der Erneuerung.<br />Gib uns die Fähigkeit,<br />das Geheimnis Christi für unser Leben besser zu verstehen<br />und daraus zu leben.<br />Darum bitten wir durch ihn,<br />Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn<br /><sup><i>(Nach: Peter Köster: Gebete für die Feier der Eucharistie - S. 168)</i></sup></p><p><b>Lesung aus dem Buch Genesis (Gen 2, 7-9; 3,1-7):</b><br />Gott, der Herr, formte den Menschen aus Erde vom Ackerboden und blies in seine Nase den Lebensatem. So wurde der Mensch zu einem lebendigen Wesen. Dann legte Gott, der Herr, in Eden, im Osten, einen Garten an und setzte dorthin den Menschen, den er geformt hatte. Gott, der Herr, ließ aus dem Ackerboden allerlei Bäume wachsen, verlockend anzusehen und mit köstlichen Früchten, in der Mitte des Gartens aber den Baum des Lebens und den Baum der Erkenntnis von Gut und Böse. Die Schlange war schlauer als alle Tiere des Feldes, die Gott, der Herr, gemacht hatte. Sie sagte zu der Frau: Hat Gott wirklich gesagt: Ihr dürft von keinem Baum des Gartens essen? Die Frau entgegnete der Schlange: Von den Früchten der Bäume im Garten dürfen wir essen; nur von den Früchten des Baumes, der in der Mitte des Gartens steht, hat Gott gesagt: Davon dürft ihr nicht essen und daran dürft ihr nicht rühren, sonst werdet ihr sterben. Darauf sagte die Schlange zur Frau: Nein, ihr werdet nicht sterben. Gott weiß vielmehr: Sobald ihr davon esst, gehen euch die Augen auf; ihr werdet wie Gott und erkennt Gut und Böse. Da sah die Frau, dass es köstlich wäre, von dem Baum zu essen, dass der Baum eine Augenweide war und dazu verlockte, klug zu werden. Sie nahm von seinen Früchten und aß; sie gab auch ihrem Mann, der bei ihr war, und auch er aß. Da gingen beiden die Augen<br />auf und sie erkannten, dass sie nackt waren. Sie hefteten Feigenblätter zusammen und machten sich einen Schurz.</p><p><b>Lied</b>:Gl 427, 1: Herr, deine Güt' ist unbegrenzt....</p><p><b>Halleluja</b>:Gl 584,9: Lob dir Christus, König und Erlöser...</p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus (Mt 4, 1-11)</b><br />Jesus wurde vom Geist in die Wüste geführt; dort sollte er vom Teufel in Versuchung geführt werden. Als er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, bekam er Hunger. Da trat der Versucher an ihn heran und sagte: Wenn du Gottes Sohn bist, so befiehl, dass aus diesen Steinen Brot wird. Er aber antwortete: In der Schrift heißt es: <i>Der Mensch lebt nicht nur von Brot, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt</i>. Darauf nahm ihn der Teufel mit sich in die Heilige Stadt, stellte ihn oben auf den Tempel und sagte zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so stürz dich hinab; denn es heißt in der Schrift: <i>Seinen Engeln befiehlt er, dich auf ihren Händen zu tragen, damit dein Fuß nicht an einen Stein stößt</i>. Jesus antwortete ihm: In der Schrift heißt es auch: <i>Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht auf die Probe stellen</i>.<br />Wieder nahm ihn der Teufel mit sich und führte ihn auf einen sehr hohen Berg; er zeigte ihm alle Reiche der Welt mit ihrer Pracht und sagte zu ihm: Das alles will ich dir geben, wenn du dich vor mir niederwirfst und mich anbetest. Da sagte Jesus zu ihm: Weg mit dir, Satan! Denn in der Schrift steht: <i>Vor dem Herrn, deinem Gott, sollst du dich niederwerfen und ihm allein dienen</i>. Darauf ließ der Teufel von ihm ab und es kamen Engel und dienten ihm.<br /><b><i>oder in leichter Sprache:</i></b><br />Einmal ging Jesus in die Wüste.In der Wüste gibt es nur heißen Sand.In der Wüste gibt es nichts zu essen. Jesus blieb 40 Tage in der Wüste. Jesus hatte 40 Tage nichts zu essen. Jesus bekam Hunger. Da kam der Teufel zu Jesus. Der Teufel wusste, dass Jesus nur tut, was Gott will. Und was in der Bibel steht. Der Teufel wollte versuchen, dass Jesus etwas Falsches tut. Der Teufel wollte Jesus hereinlegen. Der Teufel hatte eine erste Idee. Der Teufel sagte zu Jesus:<br />Jesus, du behauptest, du bist der Sohn von Gott. Der Sohn von Gott kann Wunder tun. Also kannst du Wunder tun. Du kannst aus Steinen Brot machen. Hier liegen viele Steine. Mach aus den Steinen Brot. Dann hast du was zu essen. Und ich kann sehen, dass du wirklich der Sohn von Gott bist. Jesus ließ sich nicht hereinlegen.Jesus sagte: Alle Menschen brauchen etwas zu essen. Aber viele Menschen haben auch Hunger nach Gott. Diese Menschen möchten etwas von Gott wissen.Diesen Menschen möchte ich von Gott erzählen. Die Menschen sollen sich über Gott im Himmel freuen. Das ist genauso wichtig wie Brot essen. Der Teufel überlegte eine zweite Idee. Der Teufel kletterte mit Jesus auf eine hohe Mauer.Der Teufel sagte: Jesus, du behauptest, du bist der Sohn von Gott.Wenn du der Sohn von Gott bist, passt Gott immer auf dich auf. Dir kann nichts passieren.Du kannst einfach von dieser Mauer herunter springen. Gott passt auf dich auf.Gott passt auf, dass du dir kein Bein brichst. Das steht in der Bibel. Jesus ließ sich nicht hereinlegen. Jesus sagte zum Teufel: Ja, Gott passt auf alle Menschen auf.<br />Das steht in der Bibel. Aber in der Bibel steht auch: Die Menschen sollen selber aufpassen. Die Menschen sollen keinen Unsinn machen. Von der hohen Mauer springen ist Unsinn.<br />Der Teufel überlegte eine dritte Idee. Der Teufel ging mit Jesus auf einen hohen Berg. Da konnten Jesus und der Teufel die ganze Welt sehen. Der Teufel sagte zu Jesus: Du siehst die ganze Welt. Ich bin König von der ganzen Welt. Du sollst zu mir beten. Dann kannst du König werden. Du kannst König über die ganze Welt werden. Wenn du König über die ganze Welt bist, kannst du befehlen: Alle Menschen in der Welt sollen tun, was in der Bibel steht. Jesus ließ sich nicht hereinlegen. Jesus sagte zum Teufel: Geh weg, du Teufel. In der Bibel steht:Wir sollen nur zu Gott beten. Wir sollen nur Gott anbeten. Und das will ich tun.Ich will nur Gott anbeten. Da ging der Teufel erst einmal weg. Und ließ Jesus in Ruhe. Engel kamen zu Jesus. Engel sind Boten von Gott. Die Engel bedienten Jesus.</p><p><b>Lied</b>:Gl 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht…</p><p><b>Predigtgedanken</b><br />Wenn man bei Wikipedia das Stichwort „Versuchung“ aufruft, dann findet sich dort folgende Umschreibung: <i>Eine Versuchung ist der Anreiz oder die Verleitung zu einer Handlung, die reizvoll erscheint, jedoch unzweckmäßig ist, einer sozialen Norm widerspricht bzw. verboten ist. Sie kann sich auf alle Arten von Tun oder Lassen (Handlungen oder Unterlassen) beziehen. Die begangene Handlung kann Reue und Schuldgefühle auslösen.<br />Die Versuchung kann in dem Gegenstand der Begierde als solchem oder in der Art seiner Präsentation liegen oder durch andere Personen hervorgerufen werden, die durch Verführungskünste in Versuchung führen (z.B. Schmeicheln, Bitten, Anleiten, Anstiftung, Anpreisen, Erwecken von Neugier, Einsatz von Autorität, Erzeugen von Angst, Drohung mit Verlust oder Manipulation)</i>.<br />Wir kennen die Versuchung der Macht. Wir kennen die Versuchung des Fleisches. Wir kennen die Versuchung, zu viel zu essen und zu trinken, Ungesundes zu uns zu nehmen oder in Untätigkeit zu verfallen.<br />In dem Wort „Versuchung“ stecken sowohl die Begriffe „suchen“ und „Versuch“. Unser ganzes Leben sind wir auf der Suche; auf der Suche nach Erfüllung unserer Wünsche und Sehnsüchte; auf der Suche nach Erfolg und Anerkennung, nach Wertschätzung und Geliebt-Werden, auf der Suche nach gelingendem Leben, nach erfülltem Leben.<br />Und unser ganzes Leben lang versuchen wir, die Grenzen unseres Lebens und unserer Lebensgestaltung auszuloten. Schon als kleine Kinder versuchen wir heraus zu finden, wie weit wir im Umgang mit unseren Eltern gehen können, als Jugendliche in der Pubertät versteigen wir uns manchmal in wahnwitzige Mutproben, um uns selber zu beweisen oder anderen zu beweisen, was wir alles drauf haben. Sportler gehen immer wieder an die Grenzen des Machbaren und versuchen, bestehende Rekorde zu brechen und zu überbieten. Politiker versuchen - auch gegen alle Vernunft - ihren Willen anderen aufzuzwingen und ihre ureigenen Interessen und Großmachtsphantasien durchzusetzen.<br />Die Grenze zwischen „suchen“, „Versuch“ und „Versuchung“ sind manchmal fließend. Und oft wird uns zu spät bewusst, dass wir die Grenze überschritten haben.<br />So wie Adam (wörtlich übersetzt: der Mensch) und Eva (wörtlich übersetzt: das Leben). Auch sie erliegen mehreren Versuchungen: Zum einen der Manipulation durch den Versucher, den diabolos, der alles durcheinander bringt, der Misstrauen sät zwischen Mensch, dem Leben und Gott. Zum anderen der Versuchung, sich auf die gleiche Ebene wie Gott zu begeben, wie Gott zu sein, alles zu erkennen und unterscheiden zu können zwischen Gut und Böse. Auch heute erleben wir, dass es Menschen gibt, die meinen, über Leben und Tod entscheiden zu dürfen, die sich Gott gleich machen wollen.<br />In welchem Gegensatz dazu, steht die Verhaltensweise Jesu! Auch an ihn tritt der „Versucher“, der „diabolos“ heran und will ihn gegen Gott aufwiegeln. Infamerweise setzt der Versucher sogar Worte aus dem Alten Testament ein, um Jesus in Versuchung zu führen. Doch darauf geht Jesus nicht ein, sondern kontert mit einem entsprechenden Bibelwort.<br />Das setzt natürlich voraus, die Bibel in ihren wesentlichen Aussagen zu kennen. Und das stellt uns wiederum vor die Frage, könnten wir - in der Erfahrung der Versuchung - auf einen solchen Fundus an Bibelworten zurückgreifen? Wir sagen immer, die Bibel und das Evangelium sind Richtschnur und Orientierung für unser Leben. Aber wann haben wir denn das letzte Mal wirklich eine Bibel in der Hand gehabt? Könnte ich jetzt spontan sagen, wo in meiner Wohnung die Bibel steht? Präsident Trump wurde vor einiger Zeit einmal gefragt, was sein Lieblingsvers aus er Bibel ist. Er konnte keinen einzigen nennen.<br />Aber uns laden die Heiligen Vierzig Tage ein, uns wieder mehr mit der Heiligen Schrift zu beschäftigen. Ich kann mir ein Evangelium wählen; jeden Tag einige Zeilen lesen und mir Gedanken machen, was diese Worte mit meinem aktuellen, ganz konkreten Leben zu tun haben. Das kann mir bei der Suche nach Gott helfen, bei meinem Versuch, ihn in meinem Alltag zu finden und mich vor der ein oder anderen Versuchung bewahren.<br /><b><i>Für Familien mit Kindern:</i></b><br />Es gibt viele Verbote: Du darfst nicht bei Rot über die Ampel gehen und in der Schule darfst du nicht abschreiben. Ohne Führerschein darfst du nicht mit dem Auto fahren und als Kind darfst du keinen Alkohol trinken. Verbote sind dazu da, Unfälle zu vermeiden und uns zu helfen, damit wir gesund bleiben. Natürlich gibt es auch Verbote, über die wir uns ärgern und die wir gerne übertreten wollen. Trotzdem ist es sinnvoll, über ihren Sinn nachzudenken, denn Verbote sind zum Schutz des Menschen da.<br /><i>Lieber Gott, ich ärgere mich oft schrecklich, wenn mir meine Eltern etwas verbieten. Bitte, hilf mir, ruhig zu bleiben und mit meinen Eltern über das Verbot und seine Gründe zu sprechen. Vielleicht kann ich sie dann besser verstehen.(dkv - Mein Sonntagsblatt 2013)</i></p><p><b>Glaubensbekenntnis</b>:Gl 586, 2</p><p><b>Fürbittgebet</b><br /><i>Die Fürbitten sind unser Gebet für die anderen. Es bedarf nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor, worum wir bitten wollen.<br />Wir können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es, die Namen derer laut auszusprechen, die man Gott ans Herz legen will, .<br />Wir dürfen Gott unsere Bitten aber auch still anvertrauen.<br />Als Antwortruf eignen sich: Gl 182 oder Gl 817<br /><b>oder:</b><br />Herr Jesus Christus, du hast den Versuchungen des Bösen widerstanden und dich ganz dem Willen deines Vaters anvertraut. Wir bitten dich:</i><br />➢&nbsp;Für die Menschen in der Ukraine, die unter Krieg und Zerstörung zu leiden haben; und für alle, die weltweit unter Gewalt und Terror leben müssen.<br />➢&nbsp;Für alle Politikerinnen und Politiker, Diplomatinnen und Diplomaten, die versuchen, echte Friedensgespräche zu vermitteln und einen Beitrag zu Entspannung und Versöhnung zu leisten.<br />➢&nbsp;Für alle, die in diesen Heiligen vierzig Tagen neu nach dem Willen Gottes fragen und ihr Leben neu am Wort der Heiligen Schrift ausrichten wollen.<br />➢ Für alle unseren Verstorbenen, die im Vertrauen auf dich ihr Leben in deine Hände gelegt haben.<br /><i>Herr, unser Gott, du bist bei uns, wo immer wir auch sind. Gerade in Angst und Not verlierst du uns nicht aus deinem Blick. Auf dich hoffen wir. Bleibe mit uns auf dem Weg durch diese schweren Zeiten. Darum bitten wir durch Christus, unseren Bruder und Herrn.</i></p><p><b>Hinführung zum Vater unser:</b><br />Herr Jesus Christus, du willst uns durch alle Versuchungen führen, uns in allen Versuchungen bewahren. Mit deinen Worten wollen wir antworten und zu ihm beten: <i>Vater unser…</i></p><p><b>Lied</b>:Gl 381, 1+4: Dein Lob, Herr, ruft der Himmel aus…</p><p><b>Gebet:</b><br />Gott,<br />du befreist mich von dem, was früher war<br />und machst mich bereit für das Heute.<br />Du schaust mehr auf meinen guten Willen<br />als auf mein Unvermögen.<br />Du stehst hinter mir,<br />darum kann ich zu mir stehen.<br />Du glaubst an mich,<br />darum kann auch ich an mich glauben.<br />Du nimmst mich an und liebst mich,<br />darum kann ich mich akzeptieren und lieben.<br />Weil du, Gott, da bist,<br />werde ich zum Ich!<br /><sup><i>(Hanns Sauter: Schöne Gebete und kleine Andachten für jeden Tag; S. 14)</i></sup></p><p><b>Segen</b><br />So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott - der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.<br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><b>Lied</b>:Gl 453, 1-4: Bewahre uns, Gott...</p><p><a href="https://www.familien234.de/export/sites/familien-234/bibelbild/.content/.galleries/LesejahrA_Ausmalbilder-zum-Sonntagsevangelium/A_1.Fastensonntag.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Ausmalbild für Kinder</a></p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-70626</guid><pubDate>Sat, 14 Feb 2026 11:06:45 +0100</pubDate><title>Hausgottesdienst am 6. Sonntag im Jahreskreis - A</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail-1/ansicht/hausgottesdienst-am-6-sonntag-im-jahreskreis-a/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst am<br />6. Sonntag im Jahreskreis - A<br />15. Februar 2026</b></p><p><b>Lied</b>:Gl 803, 1+2: Unser Leben sei ein Fest...</p><p><b>Kreuzzeichen </b>- evtl. Entzünden einer Kerze</p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />Heute feiern wir den 6. Sonntag im Jahreskreis. Gestern haben sich vor allem auch Verliebte und Liebende an den Hl. Valentin erinnert; haben sich Blumen oder Herzen oder Pralinen geschenkt, um einander zu überraschen. Die Jecken und Narren feiern in diesen Fastnacht, Fasching oder Karneval. Gleichzeitig leiden Menschen weiterhin unter Gewalt und Krieg, stehen vor ungelösten Problemen, sorgen sich oder trauern um einen lieben Menschen. Freude und Leid liegen oft so nahe beieinander. Unsere Freude, aber auch unsere Sorgen und Ängste dürfen wir in dieser Stunde Gott anvertrauen. Stimmen wir ein in das Lob Gottes:</p><p><b>Gl 383, 3</b>: Ich lobe meinen Gott...</p><p><b>Gebet</b>:<br />Gott unser Vater,<br />Du hast uns für die Freude erschaffen.<br />Dennoch begleiten Enttäuschung und Leid unser Leben.<br />Hilf, dass wir dir glauben<br />und auch in Stunden der Not dir vertrauen.<br />Mache uns durch diese Erfahrungen reifer<br />und hellhörig für die Not der anderen<br />Darum bitten wir durch Jesus, unseren Bruder und Herrn.<br />Amen <sub><i>(Nach: Messbuch S. 315 - 28)</i></sub></p><p><b>Lesung aus dem 1. Korintherbrief ( 1 Kor 2, 6-10)</b><br />Wir verkündigen Weisheit unter den Vollkommenen, aber nicht Weisheit dieser Welt oder der Machthaber dieser Welt, die einst entmachtet werden. Vielmehr verkündigen wir das Geheimnis der verborgenen Weisheit Gottes, die Gott vor allen Zeiten vorausbestimmt hat zu unserer Verherrlichung. Keiner der Machthaber dieser Welt hat sie erkannt; denn hätten sie die Weisheit Gottes erkannt, so hätten sie den Herrn der Herrlichkeit nicht gekreuzigt. Nein, wir verkündigen, wie es in der Schrift heißt, <i>was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat</i>, was keinem Menschen in den Sinn gekommen ist: das Große, das Gott denen bereitet hat, die ihn lieben. Denn uns hat es Gott enthüllt durch den Geist. Der Geist ergründet nämlich alles, auch die Tiefen Gottes.</p><p><b>Antwortgesang</b>:Gl 458, 1-4: Selig seid ihr...</p><p><b>Halleluja</b>:Gl 175,6 oder 716</p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus (Mt 5, 20-22a.27-28.33-34a.37)</b><br />Jesus sprach zu seinen Jüngern: Wenn eure Gerechtigkeit nicht weit größer ist als die der Schriftgelehrten und der Pharisäer, werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen.Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt worden ist: Du sollst nicht töten; wer aber jemand tötet, soll dem Gericht verfallen sein. Ich aber sage euch: Jeder, der seinem Bruder auch nur zürnt, soll dem Gericht verfallen sein. Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Du sollst nicht die Ehe brechen. Ich aber sage euch: Wer eine Frau auch nur lüstern ansieht, hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen . Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt worden ist: Du sollst keinen Meineid schwören, und: Du sollst halten, was du dem Herrn geschworen hast. Ich aber sage euch: Schwört überhaupt nicht, Euer Ja sei ein Ja, euer Nein ein Nein; alles andere stammt vom Bösen.<br /><b><i>oder in leichter Sprache:</i></b><br />Einmal sagte Jesus zu seinen Freunden: Es gibt ein Gesetz buch.Im Gesetzbuch steht, was verboten ist. Ihr sollt besser sein, als das Gesetzbuch sagt.Ihr sollt in eurem Herzen die Menschen lieben. Jesus erzählte drei Beispiele:<br /><b>Erstes Beispiel: Töten ist verboten</b><br />Jesus sagte: Im Gesetzbuch steht: Töten ist verboten.Ich aber sage euch: Ihr sollt in eurem Herzen noch nicht einmal wütend sein. Ihr sollt in eurem Herzen gut sein zu den Menschen.<br /><b>Zweites Beispiel: Die Ehe·frau wegschicken ist verboten</b><br />Jesus sagte:<br />Im Gesetzbuch steht: Keiner soll seine Ehefrau wegschicken.Ich aber sage euch:Ihr sollt eure Ehefrau lieb haben. Ihr sollt euch nicht in eine andere Frau verlieben.Ihr sollt nur eure Ehefrau lieben.<br /><b>Drittes Beispiel: Lügen und schwören ist verboten</b><br />Jesus sagte:<br />Im Gesetzbuch steht: Lügen und schwören ist verboten.Ich aber sage euch:Ihr sollt immer ehrlich sein. Ihr sollt in euren Herzen ehrlich denken. Ihr sollt mit euren Augen ehrlich sehen. Wenn ihr Ja sagt, heißt das Ja. Wenn ihr Nein sagt, heißt das Nein.</p><p><b>Lied</b>:Gl 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht…</p><p><b>Büttenpredigt zum Fastnachtssonntag:</b><br />Liebe Schwestern und Brüder,<br />die ihr hier zusammen,<br />wir haben uns versammelt in Jesu Namen;<br />teilen den Glauben und teilen das Brot;<br />tragen vor Gott uns're Ängste und Not;<br />schau'n auf die Kirche<br />und schau'n auf die Welt:<br />nicht alles, was wir sehen, uns dabei gefällt.<br />Wir hören von Kriegen,<br />wir erleben den Streit,<br />wir machen uns Sorgen,<br />wir erfahren das Leid.<br />So mancher Lebenstraum verweht,<br />das Leben lieber Menschen vergeht.<br />All das kann zu der Sicht uns führ'n:<br />Da kannst den Glauben du verlier'n.<br />Vier Jahre währt schon der gemeine<br />Krieg Russlands gegen die Ukraine.<br />Nicht endet das Trauern und das Klagen.<br />Auf den Schultern der Schwächsten<br />wird ausgetragen<br />der Ego-Trip eines einzigen Mannes.<br />der nur, weil er meint, er kann es,<br />Zerstörung und Tod nimmt in Kauf<br />und lässt der Gewalt ihren freien Lauf.<br />Doch an Weihnachten war er wieder zu sehen,<br />da sah man ihn in der Kirche steh'n.<br />Ließ sich segnen<br />und spielte den frommen Christ,<br />dies nicht in Worte zu fassen ist.<br />All das kann zu der Sicht uns führ'n:<br />Da kannst den Glauben du verlier'n.<br />Doch steht nicht wirklich es zum Besten,<br />richt ich den Blick einmal gen Westen.<br />Seit einem Jahr zum zweiten Mal<br />regiert jetzt Trump - es ist 'ne Qual.<br />Viel wird versprochen und wenig gehalten.<br />An vielen Punkten bleibt alles beim Alten.<br />An einem Tag wollt er Frieden schaffen<br />in der Ukraine - noch sprechen die Waffen.<br />Für Putin rollt er den Teppich aus.<br />Den NATO-Partnern ist das ein Graus.<br />Er greift nach Grönland,<br />droht mit Waffen sogar.<br />Wasser auf die Mühlen Russlands ist so was fürwahr.<br />Immer wieder betont er: Ich mache 'nen Deal.<br />Von Diplomatie - da hält er nicht viel.<br />Er scheint mir kein Staatsmann,<br />sondern eher ein Spieler.<br />Doch wer immer nur dealt,<br />wird zum Ende ein Dealer.<br />All das kann zu der Sicht uns führ'n:<br />Da kannst den Glauben du verlier'n.<br />Auch dieses Jahr gilt allemal:<br />Wer die Wahl hat, hat die Qual.<br />Ob kommunal, ob in etlichen Ländern,<br />sollen Dinge sich verändern.<br />Doch die Mitte tut sich schwer,<br />kriegt zu wenig Wähler her.<br />Dagegen ich die AFD<br />mit Sorge ziemlich vorne seh'.<br />Als extremistisch eingeschätzt,<br />weil gegen Ausländer gehetzt,<br />erlebt sie dennoch - o wie blind -<br />im Osten ziemlich Rückenwind.<br />In manchen Ländern stärkste Kraft,<br />bei mir das nur Bedenken schafft.<br />Demokratie: ein hohes Gut,<br />sie zu beschützen, braucht es Mut.<br />Die Geschichte zeigt die Spur,<br />wie schnell beginnt 'ne Diktatur.<br />All das kann zu der Sicht uns führ'n:<br />Da kannst den Glauben du verlier'n.<br />12 Jahr' hat er die Kirch' geführt,<br />hat viele Herzen angerührt.<br />Franziskus war ein Hirt fürwahr,<br />war immer für die Ärmsten da.<br />Wollte unser'n Blick verändern,<br />auf die Menschen an den Rändern.<br />An Ostern hat er es geschafft,<br />gab Urbi et Orbi mit letzter Kraft<br />und hat am Tag darauf sein Leben<br />in Gottes gute Hand gegeben.<br />Gespannt blickten viele in diesen Tagen<br />nach Rom.<br />Wer besteigt als Nächster den päpstlichen Thron.<br />Die Überraschung war groß-<br />ein Kardinal aus USA<br />zum neuen Papst erhoben war.<br />Leo - wie er sich nun nennt,<br />ebenso Elend und Armut kennt.<br />War lange Pfarrer in Peru<br />und dann auch Bischof noch dazu.<br />Er versucht nun den Spagat,<br />vorsichtig und moderat,<br />manche Gräben, manche Lücken<br />mit der Zeit zu überbrücken.<br />Nicht alles, was Franziskus angefasst,<br />hat den Bischöfen gepasst.<br />Leo trägt wieder Monzetta,<br />spricht über die Kurie viel netter,<br />Castelgandolfo er wieder nutzt,<br />das päpstliche Apartment wird herausgeputzt.<br />Aber - und das wird Franziskus freu'n,<br />auch er will die Kirche erneuern.<br />hält fest an Synode und Dialog.<br />Beides auch bei Franziskus sehr schwer wog.<br />D'rum: Lassen wir uns nicht verführ'n!<br />Man darf den Glauben nicht verlier'n!<br />Manchen hat es irritiert,<br />dass Bätzing nicht mehr kandidiert.<br />6 Jahre er den Vorsitz hat<br />Ganz ehrlich - es lief nicht immer glatt.<br />Oft geriet er in die Mühlen<br />saß hie und da zwischen den Stühlen.<br />Mancher Bruder im Bischofsamt<br />hat ihn rechtsseitig gerammt.<br />Ein „Synodaler Weg“ sollte es richten.<br />Doch ist's ja so bei den Geschichten:<br />Ein Weg, der ist nicht immer eben.<br />Das mussten viele schon erleben.<br />Ein Weg, der ist oft schmal und steil<br />und manchmal steinig auch derweil.<br />Die einen wollen schnell voran,<br />andere ziehen die Bremse an.<br />Zwischen Bewahren und Erneuern<br />ist es oft ein zähes Steuern.<br />Was will der Geist und was ist Wahrheit?<br />Nicht immer findet sich die Klarheit,<br />in welche Richtung es nun geht<br />und wo man dann am Ende steht.<br />Nun soll ein and'rer Bischof ran,<br />der vielleicht dann schlichten kann,<br />dass man die Gräben überwindet<br />und doch zurück zur Einheit findet.<br />D'rum: Lassen wir uns nicht verführ'n!<br />Man darf den Glauben nicht verlier'n!<br />Weil's jetzt mal weiter gehen muss,<br />mach ich mit meiner Red' jetzt Schluss.<br />Der Glaube - er will Kraft uns geben,<br />will uns voll Hoffnung führen durch's Leben.<br />Das Evangelium gibt uns Richtung und Ziel,<br />hilft uns zu meistern des Lebens Spiel.<br />D'rum: Lassen wir uns nicht verführ'n!<br />Man darf den Glauben nicht verlier'n!<br /><b><i>Für Familien mit Kindern:</i></b><br /><i>Kinder sind eingeladen, Menschen zu nennen, die so eine heilende Begegnung mit Jesus jetzt dringend brauchen können. Für jede/n von ihnen können wir ein Teelicht anzünden.</i><br /><sup><i>(ARGE Liturgie)</i></sup></p><p><b>Lied</b>:Gl 787: Ich glaube, Herr, dass du es bist…<br /><sup><i>(Mel.: Gl 170: Allein Gott in der Höh' sei Ehr)</i></sup></p><p><b>Fürbittgebet</b><br /><i>Die Fürbitten sind unser Gebet für die anderen. Es bedarf nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor, worum wir bitten wollen.<br />Wir können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es, die Namen derer laut auszusprechen, die man Gott ans Herz legen will, .<br />Wir dürfen Gott unsere Bitten aber auch still anvertrauen.<br />Als Antwortruf eignen sich: Gl 182 oder Gl 817<br /><b>oder:</b><br />Herr Jesus Christus, du kennst unsere Sehnsucht nach Glück, nach einem Leben in Frieden und Geborgenheit. Doch diese Sehnsucht erfüllt sich nicht immer. So bitten wir dich:</i><br />• Für alle, die von Krankheit und Leid betroffen sind; am eigenen Leib oder in ihrem Umfeld - um Kraft, Hoffnung und Gelassenheit.<br />•&nbsp;Für alle, die sich um Kranke und Sterbende kümmern, daheim, in Krankenhäusern und Kliniken; Alten - und Pflegeheimen, Hospizen und Palliativstationen - um Geduld, liebende Fürsorge und das rechte Wort.<br />•&nbsp;Für alle Paare - ob frisch verliebt oder schon länger zusammen - um Hoffnung in der Enttäuschung; Mut zum Neubeginn nach einem Streit, Kreativität und Phantasie im Alltag und Dankbarkeit für ein gelingendes Miteinander.<br />•&nbsp;Für alle, die in diesen Tagen gerne ausgelassen Fastnacht, Fasching oder Karneval gefeiert hätten - um innere Freude, Hoffnung und Zuversicht auf bessere Tage.<br />•&nbsp;Für alle unsere Verstorbenen, die uns vorausgegangen in die ewige Gemeinschaft mit dir.<br /><i>Herr, unser Gott, alle unsere Wege liegen wir in deine Hand. Du bist unser Ursprung und unser Ziel. Bleibe bei uns alle Tage unseres Lebens. Darum bitten wir durch Christus, unseren Bruder und Herrn.</i></p><p><b>Hinführung zum Vater unser</b>: Herr Jesus, wir glauben: Wenn wir auf dich bauen, wird unser Leben gelingen und nichts wird verloren gehen, denn in deiner Hand ist alles gehalten. Mit deinen Worten dürfen wir beten: <i>Vater unser. <sub>(Nach Laacher Messbuch)</sub></i></p><p><b>Lied</b>:Gl 832, 1+4: Herr, wir bitten, komm und segne uns...</p><p><b>Gebet</b>:<br />Guter Gott,<br />Du schenkst uns das Leben und die Freude.<br />Wir wollen die Fröhlichkeit in unserem Leben erhalten und weitergeben.<br />Hilf uns dabei durch Jesus, unseren Bruder und Herrn.<br />Amen <sub><i>(Heike Helmchen - Vitamin Gott - S. 133)</i></sub></p><p><b>Segen</b><br />So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott - der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.<br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><a href="https://www.familien234.de/export/sites/familien-234/bibelbild/.content/.galleries/LesejahrA_Ausmalbilder-zum-Sonntagsevangelium/A_6.SO.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Ausmalbild für Kinder</a></p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-70456</guid><pubDate>Sat, 07 Feb 2026 13:13:05 +0100</pubDate><title>Hausgottesdienst am 5. Sonntag im Jahreskreis A</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail-1/ansicht/hausgottesdienst-am-5-sonntag-im-jahreskreis-a/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst am<br />5. Sonntag im Jahreskreis A<br />8. Februar 2026</b></p><p><b>Lied</b>:Gl 816, 1+2:Meine Zeit steht in deinen Händen...</p><p><b>Kreuzzeichen</b><br />evtl. Entzünden einer Kerze</p><p><b>Gedanken zur Hinführung</b>:<br />„<i>Meine Zeit steht in deinen Händen…</i>“. Wieder wird uns jetzt Zeit geschenkt, um zur Ruhe zu kommen, um über unsere Leben nachzudenken, uns auf das Wort Gottes einzulassen, das uns zugesprochen wird, uns bewusst zu machen, dass Gott uns nahe sein will. Zuvor wollen wir den Herrn in unserer Mitte begrüßen und ihm unser Lob singen:</p><p><b>Gl 171</b>: Preis und Ehre Gott, dem Herren,…</p><p><b>Gebet</b>:<br />Gott,<br />immer wieder rufst du uns, dir zu folgen.<br />Gib uns das Vertrauen in deine Verheißung<br />und lass uns glaubwürdige Zeuginnen und Zeugen<br />deiner frohen Botschaft sein.<br />So bitten wir durch Christus, unseren Bruder und Herrn.<br />Amen. <sub><i>(ArGe Liturgie)</i></sub></p><p><b>Lesung aus dem Buch Jesaja (Jes 58, 7-10)</b><br />So spricht der Herr: Teile an die Hungrigen dein Brot aus, nimm die obdachlosen Armen ins Haus auf, wenn du einen Nackten siehst, bekleide ihn und entziehe dich nicht deinen Verwandten. Dann wird dein Licht hervorbrechen wie die Morgenröte und deine Wunden werden schnell vernarben. Deine Gerechtigkeit geht dir voran, die Herrlichkeit des Herrn folgt dir nach. Wenn du dann rufst, wird der Herr dir Antwort geben, und wenn du um Hilfe schreist, wird er sagen: Hier bin ich. Wenn du der Unterdrückung bei dir ein Ende machst, auf keinen mit dem Finger zeigst und niemand verleumdest, dem Hungrigen dein Brot reichst und den Darbenden satt machst, dann geht im Dunkel dein Licht auf und deine Finsternis wird hell wie der Mittag.</p><p><b>Antwortgesang</b>:Gl 440, 1-4</p><p><b>Halleluja</b>:Gl 483, 2 oder 716</p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus (Mt 5, 13-16))</b><br />Jesus sprach zu seinen Jüngern: Ihr seid das Salz der Erde. Wenn das Salz seinen Geschmack verliert, womit kann man es wieder salzig machen? Es taugt zu nichts mehr; es wird weggeworfen und von den Leuten zertreten. Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt,<br />die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben. Man zündet auch nicht ein Licht an und stülpt ein Gefäß darüber, sondern man stellt es auf den Leuchter; dann leuchtet es allen im Haus. So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.<br /><b><i>oder in leichter Sprache:</i></b><br />Einmal sagte Jesus zu seinen Freunden: Ihr seid das Salz in der Welt. Salz ist salzig.Salziges Salz ist gut. Un·salziges Salz kann keiner gebrauchen. Un·salziges Salz wird weggeworfen. Un·salziges Salz kommt auf den Müll.<br />Jesus sagte: Ihr seid das Licht in der Welt. Alle Leute können das Licht sehen. In der Nacht könnt ihr sogar eine Stadt oben auf dem Berg sehen. Weil in der Stadt das Licht leuchtet.<br />Jesus sagte: Die Lampe ist zum Leuchten da. Damit alle gut gucken können. Keiner stellt die Lampe unter den Tisch. Weil es dann dunkel bleibt.Alle Menschen stellen die Lampe auf den Tisch. Dann wird es im Zimmer hell.Die Lampe leuchtet für alle Leute im Zimmer. Eine einzige Lampe macht das ganze Zimmer hell.<br />Jesus sagte zu den Freunden: Wenn ihr zu den Menschen gut seid, leuchtet ihr auch.Eure guten Taten leuchten wie eine Lampe. Mit dieser Lampe können die Menschen Gott bemerken. Dann freuen sich die Menschen über Gott. Dann preisen die Menschen Gott im Himmel. Weil Gott gut ist. <sub><i>(Bibel in leichter Sprache)</i></sub></p><p><b>Lied</b>:Gl 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht…</p><p><b>Predigtgedanken:</b><br />„<i>Das ist ja geschmacklos.</i>“ So sagen wir manchmal, wenn wir etwas Niveauloses hören oder lesen. Da verstößt etwas gegen den guten Ton. Da gehen Worte unter die Gürtellinie. Da wird jemand mit Worten in seiner Ehre verletzt.<br />Manchmal sagen wir beim Verzehren einer Mahlzeit: „<i>Das ist zu leise</i>“. Dann fehlt es dem Essen an Würze. Dann ist das Gericht geschmacklos und es drängt uns, nachzuwürzen.<br />Meistens greifen wir dann zunächst zu Salz, um den gewünschten Geschmack zu erzielen.<br />In diese Richtung zielen die Worte Jesu, wenn er uns auffordert, <i>Salz der Erde </i>zu sein. Wir sollen durch unser Leben, unser Reden, Handeln und Tun, unserem eigenen Leben und unserem Zusammenleben mit Anderen Tiefe, Geschmack, Würze geben. Auch war Salz für lange, lange Zeit ein geeignetes Mittel, um Nahrungsmittel haltbar zu machen. Fleisch und Fisch, Kraut und Gurken wurden in Salz eingelegt, um sie vor Fäulnis zu schützen. Ebenso sollen wir würdevoll und wertschätzend mit uns selbst und miteinander umgehen. Wir sollen uns dafür einsetzten, dass unser Zusammenleben nicht verdirbt und Fäulnis ansetzt. Wir erleben es immer wieder, wie Menschen bloßgestellt oder herabgewürdigt werden. Das soll und darf nicht sein. „Helft den Menschen leben“ - das ist der Titel eines Buches des Wiener Pastoraltheologen Paul Zulehner. Es könnte aber auch die Überschrift über unsere heutigen Schrifttexte sein. Wie schnell sind wir oft dabei, auf andere real oder mit Worten mit Fingern zu zeigen. Wie anfällig sind wir, Vorurteile aufzugreifen oder Tratsch zu verbreiten. All das macht Leben und Zusammenleben geschmacklos.<br />Auch sagen wir manchmal: „<i>Jetzt blicke ich nicht mehr durch.</i>“ Ich verstehe mein Leben nicht mehr. Mir fehlen die Perspektiven. Dann braucht es eine Erleuchtung. Dann muss mir von neuem ein Licht aufgehen. Dann suche ich vielleicht das Gespräch mit einem Menschen, dem ich vertraue, suche bei ihm oder ihr einen Rat. Dann keimt in mir vielleicht auch wieder eine Erkenntnis auf, ein neuer Weg tut sich vor mir auf. Für andere Licht sein, ihnen durch einen wohlmeinenden Rat wieder eine Orientierung schenken - das ist eine schöne Aufgabe und macht einen selber auch zufrieden und glücklich.<br />Doch „Vorsicht!“. Das Wort „Viel hilft viel!“ gilt nicht immer. „<i>Da ist aber jemand in der Küche schwer verliebt.</i>“ sagen wir, wenn das bestellte Essen zu viel Gewürz abbekommen hat. Und im Umgang miteinander, in einem Streit, einer Auseinandersetzung kommt uns manchmal der Satz über die Lippen: „<i>Dem werde ich gehörig die Suppe versalzen.</i>“ Nein, es kommt auf das rechte Maß an. Es braucht das nötige Fingerspitzengefühl.<br />Auch beim Umgang mit dem Licht ist es so: Wenn ich jemandem mit einer starken Taschenlampe direkt ins Gesicht leuchte, wird er erbost antworten: Mach die Funsel aus! Und wenn ich im dichten Nebel mit Aufblendlicht fahre, tue ich mir selber auch keinen Gefallen, weil dann der Nebel mich blendet. Da hilft dann nur: Tempo richtig dosieren. Fuß vom Gas und auf Sicht fahren.<br />„<i>Ihr seid das Salz der Erde. Ihr seid das Licht der Welt.</i>“ Alle, die an den Worten Jesu ihr Leben ausrichten wollen, tragen eine Verantwortung. Mit unserem Leben, unserem Reden, aber mehr noch mit unserem Denken und vor allem mit unserem Handeln sollen wir Antwort geben, auf den Auftrag, den Jesus uns ans Herz legt. Die Menschen, die mit uns das Leben teilen, wollen von uns nicht nur schöne Worte hören, sie wollen von uns auch Taten sehen, die den Worten Jesu entsprechen, die seine Botschaft glaubwürdig machen.<br />Selbst ein kleines Licht kann neue Orientierung schenken. „Es ist besser, ein Licht anzuzünden als über die Dunkelheit zu klagen.“ Und selber die kleine Prise Salz sein, ddie dem Leben den gewünschten Geschmack verleiht.<br /><b><i>Für Familien mit Kindern:</i></b><br />Hast Du schon einmal beim Kochen oder Backen das Salz vergessen? Dann weißt Du sicherlich, wie Essen ohne Salz schmeckt: Fade und langweilig. Da hilft es nicht einmal mehr, im Nachhinein noch etwas zu würzen. Genauso sollten wir Christen „Würze“ in die Welt bringen. Das bedeutet, wir sollen mithelfen, damit es in der Welt besser und schöner ist. Wenn wir uns nicht für eine bessere Welt einsetzen, dann bleibt unser Glaube fade wie Salz, das seinen Geschmack verloren hat.<br /><i>Guter Gott, du hast uns aufgetragen, wie Salz für die Erde zu sein. Ich will in dieser Woche genau hinsehen, wo ich Gutes in meiner Familie, in der Schule oder bei meinen Freunden bewirken kann. Amen. <sub>(dkv - Mein Sonntagsblatt 2014)</sub></i></p><p><b>Lied</b>:Gl 458, 1-4: Selig seid ihr...</p><p><b>Fürbittgebet</b><br /><i>Die Fürbitten sind unser Gebet für die anderen. Es bedarf nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor, worum wir bitten wollen.<br />Wir können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es, die Namen derer laut auszusprechen, die man Gott ans Herz legen will, .<br />Wir dürfen Gott unsere Bitten aber auch still anvertrauen.<br />Als Antwortruf eignen sich: Gl 182 oder Gl 817<br /><b>oder:</b><br />Herr Jesus Christus, du selbst hast ein Herz für die Armen und willst, dass wir Als Salz der Erde und Licht der Welt an einer gerechteren Welt mitbauen. Wir bitten Dich:</i><br />➢&nbsp;Stärke alle, die im Dienst der Verkündigung der Frohen Botschaft stehen, mit deinem Geist.<br />➢&nbsp;Steh allen, die derzeit einen schweren Schicksalsschlag zu tragen haben, bei und und schenke ihnen verständnisvolle Begleiter.<br />➢&nbsp;Erfülle die Herzen und Gedanken der Verantwortlichen für den Krieg in der Ukraine und die anderen kriegerischen Auseinandersetzungen in unserer Welt mit deinem Geist der Verständigung und des Friedens.<br />➢&nbsp;Mache uns bereit, nach unseren Möglichkeiten und Fähigkeiten, Salz der Erde und Licht der Welt in unserem Lebensraum zu sein.<br />➢&nbsp;Führe unsere Verstorbenen in dein Land des Lichtes und des Friedens.<br /><i>Herr, unser Gott! Du willst - auch durch uns - Zerbrochenes wieder heilen, Frieden stiften, Licht in das Dunkel unseres Lebens und unserer Welt bringen. Unterstütze unser Bemühen mit deinem heiligen Geist. Darum bitten wir durch Christus, unseren Bruder und Herrn.</i></p><p><b>Vater unser</b>: Herr Jesus Christus, du machst uns Mut, Gott als unseren „Vater“ anzusprechen. Du hast ihn uns nahe gebracht als den „Barmherzigen“, der für unsere Armut ein Herz hat. Mit deinen Worten beten wir: <i>Vater unser...</i></p><p><b>Lied</b>:Gl 484, 1+2+5: Dank sei dir, Vater,...</p><p><b>Gebet</b>:<br />Menschenfreundlicher Gott,<br />wir durften deine Nähe erfahren.<br />Du hast uns beschenkt durch Jesus Christus, deinen Sohn.<br />Lass uns durch ihn neue Menschen werden,<br />Menschen der Liebe, des Friedens und der Freude.<br />Darum bitten wir durch Jesus Christus,<br />unseren Bruder und Herrn. <sub><i>(nach: Heriburg Laarmann - Bilder erzählen von Gott - S. 139)</i></sub></p><p><b>Segen</b><br />So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott - der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.<br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><b>Lied</b>:Gl 453, 1-4: Bewahre uns, Gott,…</p><p><a href="https://www.familien234.de/export/sites/familien-234/bibelbild/.content/.galleries/LesejahrA_Ausmalbilder-zum-Sonntagsevangelium/A_5.SO.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Ausmalbild für Kinder</a></p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-70307</guid><pubDate>Sat, 31 Jan 2026 12:19:51 +0100</pubDate><title>Hausgottesdienst am 4. Sonntag im Jahreskreis A</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail-1/ansicht/hausgottesdienst-am-4-sonntag-im-jahreskreis-a/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst am<br />4. Sonntag im Jahreskreis A<br />01. Februar 2026</b></p><p><b>Lied</b>:Gl 457, 1-3: Suchen und fragen...</p><p><b>Kreuzzeichen</b><br />evtl. Entzünden einer Kerze</p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />Das Wort Gottes will uns immer wieder - auch und gerade in unserem Alltag - Orientierung und Richtschnur sein. Es zeigt uns einen Weg für unser Leben auf. Es mahnt und warnt uns aber auch vor Um- und Irrwegen. Es fordert uns heraus und stellt uns manchmal auch in Frage - gerade auch in den Seligpreisungen, die uns heute von Neuem ans Herz gelegt werden. Lassen wir uns dennoch wieder auf dieses Wort ein und stimmen wir ein in das Lob Gottes:<br />Gl 169, 1-3: Gloria, Ehre sei Gott…</p><p><b>Gebet</b>:<br />Gott,<br />du kennst uns besser, als wir uns selber kennen.<br />Du weißt, wie sehr wir der Änderung und Umkehr bedürfen.<br />Aber du trittst nicht mit Gewalt an uns heran oder mit List.<br />Du kommst zu uns mit deinem Wort -<br />deinem offenen und guten,<br />deinem fordernden und heilenden Wort.<br />Gib, dass wir heute nicht ausweichen,<br />dass wir uns öffnen und dein Wort annehmen:<br />Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Bruder und Herrn,<br />der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.<br /><sup><i>(Messbuch - S. 317/33)</i></sup></p><p><b>Lesung aus dem Buch Zefanja (Zef 2,3; 3, 12-13)</b><br />Sucht den Herrn, ihr Gedemütigten im Land, die ihr nach dem Recht des Herrn lebt. Sucht Gerechtigkeit, sucht Demut! Vielleicht bleibt ihr geborgen am Tag des Zornes des Herrn. Und ich lasse in deiner Mitte übrig ein demütiges und armes Volk, das seine Zuflucht sucht beim Namen des Herrn. Der Rest von Israel wird kein Unrecht mehr tun und wird nicht mehr lügen, in ihrem Mund findet man kein unwahres Wort mehr. Ja, sie gehen friedlich auf die Weide und niemand schreckt sie auf, wenn sie ruhen.</p><p><b>Antwortgesang</b>:Gl 543, 1+3: Wohl denen, die da wandeln...</p><p><b>Halleluja</b>:Gl 174, 1 oder 716</p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus (Mt 5, 1-12a)</b><br />Als Jesus die vielen Menschen sah, stieg er auf einen Berg. Er setzte sich, und seine Jünger traten zu ihm. Dann begann er zu reden und lehrte sie. Er sagte: Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich. Selig die Trauernden; denn sie werden getröstet werden. Selig, die keine Gewalt anwenden; denn sie werden das Land erben. Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; denn sie werden satt werden. Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden. Selig, die ein reines Herz haben; denn sie werden Gott schauen. Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Söhne und Töchter Gottes genannt werden. Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihnen gehört das Himmelreich. Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet. Freut euch und jubelt: Euer Lohn im Himmel wird groß sein.<br /><b><i>oder in leichter Sprache:</i></b><br />Einmal waren viele Menschen bei Jesus. Jesus stieg auf einen Berg. So konnten alle Menschen Jesus sehen. Und hören. Jesus setzte sich hin. Jesus fing an zu erzählen.Jesus sagte:<br />Einige Menschen hat Gott besonders lieb.<br />– Einige Menschen können keine großen Sachen machen. Diese Menschen dürfen sich freuen. Weil diese Menschen nahe bei Gott sind.<br />– Einige Menschen sind traurig. Diese Menschen dürfen sich freuen. Weil Gott die Menschen trösten will.<br />– Einige Menschen sind immer freundlich. Auch wenn es Ärger gibt. Diese Menschen machen keine Schlägereien. Diese Menschen dürfen sich freuen. Weil eines Tages im ganzen Land Frieden ist.<br />– Einige Menschen möchten, dass alle Menschen gerecht behandelt werden. Aber das schaffen die Menschen nicht alleine. Diese Menschen dürfen sich freuen. Weil Gott selber sorgt, dass alle Menschen gerecht behandelt werden.<br />– Einige Menschen sind gut zu den anderen Menschen. Diese Menschen sind barmherzig.Die barmherzigen Menschen dürfen sich freuen. Weil Gott auch barmherzig ist.<br />– Einige Menschen haben ein reines Herz. Ein reines Herz bedeutet: Die Menschen freuen sich über Gott. Und über alles, was Gott gemacht hat. Die Menschen mit dem reinen Herz dürfen sich freuen. Weil diese Menschen Gott anschauen dürfen.<br />– Einige Menschen sind friedlich. Diese Menschen sorgen für den Frieden. Diese Menschen dürfen sich freuen. Weil Gott bei ihnen ist.<br />– Einige Menschen sind immer ehrlich. Andere Leute wollen das nicht. Die anderen Leute schicken die ehrlichen Menschen ins Gefängnis. Die ehrlichen Menschen dürfen sich freuen. Weil Gott immer bei den ehrlichen Menschen ist.<br />– Einige Menschen erzählen den anderen Leuten von Gott. Aber die Leute wollen nichts von Gott hören. Die Leute lachen die anderen Menschen aus. Die Leute schimpfen mit den anderen Menschen. Oder die Leute schicken die Menschen ins Gefängnis. Diese Menschen dürfen sich freuen. Und froh zu Gott beten. Diese Menschen können Gott im Herzen fühlen. Gott belohnt diese Menschen. <sub><i>(Bibel in leichter Sprache)</i></sub></p><p><b>Lied</b>:Gl 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht…</p><p><b>Predigtgedanken</b>:<br />Sie ist legendär geworden: Die Szene aus dem Film „Der Club der toten Dichter“, in der Robin Williams als Englischlehrer Mr. Keating auf sein Lehrerpult steigt, um seinen Schülern zu verdeutlichen, dass man die Welt, das Leben auch immer wieder einmal aus einem anderen Blickwinkel betrachten sollte und dann seine Schüler auffordert, es ihm gleich zu tun.<br />Ja, es kommt immer auf die Perspektive, auf den Blickwinkel an. Das gilt auch für die Texte aus der Heiligen Schrift. Es geht immer um die Frage: Wo finde ich mich in diesem Text wieder? Welche Person, welche Figur ist mir gerade besonders nahe? In welche Erfahrung kann ich mich besonders gut hinein fühlen?<br />Das gilt auch für die uns so gut bekannten Seligpreisungen, die wir jedes Jahr an Allerheiligen hören und die wir auch gerade eben wieder gehört haben.<br />So stellt sich die Frage: In wem finde ich mich im Moment am ehesten wieder?<br />In dem Armen? In dem Trauernden, dem Gewaltlosen, dem nach Gerechtigkeit Hungernden und Dürstenden? Das ist die Erfahrung der so genannten Opfer, der in die Passivität gedrängten. Es ist die Sicht derer, die unter Gewalt, Krieg, Ungerechtigkeit leiden und sich wehren können, die auf tatkräftige Hilfe hoffen und warten.<br />Es gibt aber auch die andere Sicht: Vielleicht sehe ich mich im Moment auf der Seite der nach Gerechtigkeit Suchenden wie es im Buch Zefanja heißt, der versucht an gerechten Lebensverhältnissen mitzubauen? Oder erlebe ich mich als den Barmherzigen, der Not und Elend sieht, aber nicht wegschaut, sondern versucht, diese Not zu lindern. Oder finde ich mich wieder in der Rolle des Friedensstifters, der nicht auf alter Schuld herumreiten und sich um jeden Preis revanchieren will, sondern bereit ist, zu verzeihen und einen Neuanfang zu ermöglichen?<br />In einem Lied der Kölner Band „De Höhner“, das zur Handballweltmeisterschaft in Deutschland 2007 große Bekanntheit erreichte, heißt es:<br /><i>Wenn nicht jetzt, wann dann?<br />Wenn nicht hier, sag mir, wo und wann?<br />Wenn nicht du, wer sonst?<br />Es wird Zeit, nimm dein Glück selbst in die Hand.</i><br />Wer eine gerechte, freie, befriedete Welt will, der darf nicht darauf warten, dass sie ihm vom Himmel in den Schoß fällt. Eine Welt in Gerechtigkeit, Frieden und Freiheit braucht den Einsatz jedes und jeder Einzelnen. Im 1. Johannesbrief heißt es: <i>Wir wollen nicht mit Wort und Zunge lieben, sondern in Tat und Wahrheit</i>. So hat es Jesus vorgelebt. Er hat nicht nur Heilung, Trost, Befreiung versprochen. Er hat Menschen Heilung, Trost, Befreiung gebracht und geschenkt.<br />Und so heißt es in einem Text von Gaby-Faber-Jodocy:<br /><i>So steht geschrieben:<br />Der Herr verschafft den Unterdrückten Recht<br />den Hungernden gibt er Brot<br />die Gefangenen befreit er…<br />ich frage: wann denn?<br />und weiter:<br />Der Herr öffnet den blinden die Augen<br />richtet die Gebeugten auf…<br />ich frage: wie denn?<br />und weiter:Der Herr beschützt die Fremden<br />verhilft den Waisen und Witwen zu ihrem Recht…<br />ich frage: wo denn?<br />und kenne doch die Antwort:<br />wo, wenn nicht hier und jetzt<br />durch mich!<br /><b>Für Familien mit Kindern:</b></i><br />Frieden zu stiften ist keine leichte Aufgabe. Oft steht man zwischen den verfeindeten Parteien und es gelingt leider nicht immer. Andererseits ist es gut, nicht wegzusehen, wenn es Streit gibt, sondern sich für Frieden und Versöhnung einzusetzen. denn in einer friedlichen Atmosphäre können alle besser und entspannter miteinander leben.<br /><i>Gott des Friedens, ich bitte dich für alle Menschen, die zerstritten sind, dass sie Wege der Versöhnung finden und einander verzeihen. Amen. <sub>(dkv - Mein Sonntagsblatt 2014)</sub></i></p><p><b>Lied</b>:Gl 458, 1-4: Selig seid ihr...</p><p><b>Fürbittgebet</b><br /><i>Die Fürbitten sind unser Gebet für die anderen. Es bedarf nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor, worum wir bitten wollen.<br />Wir können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es, die Namen derer laut auszusprechen, die man Gott ans Herz legen will, .<br />Wir dürfen Gott unsere Bitten aber auch still anvertrauen.<br />Als Antwortruf eignen sich: Gl 182 oder Gl 817<br /><b>oder:</b><br />Herr Jesus Christus, du preist jene selig, die Gott, den Vater im Himmel suchen.Darum kommen wir mit unseren Bitten zu dir:</i><br />➢ Wir beten für alle, die versuchen, gewaltlos Frieden zu stiften und für Verständigung und Versöhnung eintreten.<br />➢ Für alle, die sich im Großen wie im Kleinen bemühen, diese Welt ein wenig gerechter zu machen und allen menschenwürdige Lebensverhältnisse zu ermöglichen.<br />➢ Für alle, die einen Blick für die Sorgen und Nöte ihrer Mitmenschen haben und ihnen in Barmherzigkeit mit offenen Herzen und Händen begegnen.<br />➢Für alle, die ehrlich und aufrichtig leben und so der Wahrheit dienen.<br />➢&nbsp;Für alle, die auch in unseren Tagen um ihres Glaubens willen verfolgt werden.<br />➢&nbsp;Für alle unsere Verstorbenen und alle, die um sie trauern.<br /><i>Du, Gott, gibst uns Worte, die unserem Lebensweg Richtung und Ziel geben. Hilf uns, diese Worte nicht nur zu hören, sondern sie in unserem Alltag auch mit Leben zu füllen. Darum bitten wir dir<br />durch Jesus Christus, unseren Herrn.</i></p><p><b>Hinführung zum Vater unser</b>: Zu einem guten Leben ist es unerlässlich, dass wir Vertrauen haben, Vertrauen in uns selber, Vertrauen in unsere Mitmenschen, aber an allererster Stelle Vertrauen in den barmherzigen Gott, der alles zum Guten führen und das zur Vollendung bringen will, was wir nur bruchstückhaft hinbekommen. Herr Jesus Christus, mit deinen Worten wenden wir uns voll Vertrauen und Hoffnung an ihn:<br /><i>Vater unser… </i><sub><i>(Nach Laacher Messbuch 2026)</i></sub></p><p><b>Lied</b>:Gl 451, 1-3: Komm, Herr, segne uns…</p><p><b>Gebet</b>:<br />Guter Gott,<br />dein Wort will uns stärken<br />für die Aufgaben und Entscheidungen unseres Lebens.<br />Bleibe uns nahe mit deinem Geist,<br />damit deine Frohe Botschaft in unserer Umgebung,<br />in unserer Stadt<br />und für die ganze Welt wirksam werden kann.<br />So bitten wir durch Jesus, unseren Bruder. Amen <sub><i>(nach: Bitten und Gebete - Edition Exodus - S. 82)</i></sub><br /><b>Segen</b><br />Gottes Macht halte dich aufrecht.<br />Gottes Weisheit leite dich.<br />Gottes Hand bewahre dich gegen alle Fallstricke des Bösen,<br />gegen alle, die dir schaden wollen. <sub><i>(Irische Segenswünsche für jeden Anlass - benno - S. 20)</i></sub></p><p>So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott - der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.<br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><a href="https://www.familien234.de/export/sites/familien-234/bibelbild/.content/.galleries/LesejahrA_Ausmalbilder-zum-Sonntagsevangelium/A_4.SO.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Ausmalbild für Kinder</a><br />&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-70120</guid><pubDate>Sat, 24 Jan 2026 11:32:01 +0100</pubDate><title>Hausgottesdienst am 3. Sonntag im Jahreskreis A</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail-1/ansicht/hausgottesdienst-am-3-sonntag-im-jahreskreis-a/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst am<br />3. Sonntag im Jahreskreis A<br />25. Januar 2026</b></p><p><b>Lied</b>:Gl 84, 1-4: Morgenglanz der Ewigkeit...</p><p><b>Kreuzzeichen</b><br />evtl. Entzünden einer Kerze</p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />In dieser Woche wurde die Gebetswoche für die Einheit der Christen begangen. Doch wenn wir derzeit auf unsere Welt schauen, erkennen wir, dass nicht nur wir Christen auf der Suche nach Einheit sind. So viele Konflikte, Streitpunkte, kriegerische Auseinandersetzungen liegen über unserer Erde. Da bekommen die mahnenden Worten Jesu: „Kehrt um, denn das Himmelreich ist nahe!“ eine überaus aktuelle Bedeutung.<br />Herr Jesus, du rufst uns zu Einheit und Versöhnung - Herr, erbarme dich!<br />Du willst Gerechtigkeit und Frieden für diese Welt - Christus, erbarme dich!<br />Wir sollen Deine Botschaft vom Reich Gottes zu den Menschen tragen - Herr, erbarme dich!</p><p>Stimmen wir ein in das Lob Gottes:<br /><b>Gl 171</b>: Preis und Ehre, Gott, dem Herren… oder<br /><b>Gl 383, 1</b>: Ich lobe meinen Gott, der aus der Tiefe mich holt...</p><p><b>Gebet</b>:<br />Guter Gott,<br />wir wollen und von Neuem an Jesus von Nazaret erinnern:<br />an sein Leben,<br />an das, was er gesagt und getan hat,<br />an seine Liebe und seine konsequente Haltung bis in den Tod.<br />Wir bitten dich:<br />Hilf uns im Geiste Jesu zu leben<br />und seine Frohe Botschaft zum Maßstab unseres gemeinsamen Christseins zu machen.<br />So bitten wir durch ihn, Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn<br /><sup><i>(nach: Bitten und Gebete - Edition Exodus - S. 70)</i></sup></p><p><b>Lesung aus dem Buch Jesaja (Jes 8, 23b-9,3)</b><br />Einst hat der Herr das Land Sebulon und das Land Naftali verachtet, aber später bringt er die Straße am Meer wieder zu Ehren, das Land jenseits des Jordan, das Gebiet der Heiden. Das Volk, das im Dunkel lebt, sieht ein helles Licht; über denen, die im Land der Finsternis wohnen, strahlt ein Licht auf. Du erregst lauten Jubel und schenkst große Freude. Man freut sich in deiner Nähe, wie man sich freut bei der Ernte, wie man jubelt, wenn Beute verteilt wird. Denn wie am Tag von Midian zerbrichst du das drückende Joch, das Tragholz auf unserer Schulter und den Stock des Treibers.</p><p><b>Antwortgesang</b>:Gl 365 (3x): Meine Hoffnung und meine Freude...</p><p><b>Halleluja</b>:Gl 175,6 oder 716</p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus (Mt 4, 12-23)</b><br />Als Jesus hörte, dass man Johannes ins Gefängnis geworfen hatte, zog er sich nach Galiläa zurück. Er verließ Nazaret, um in Kafarnaum zu wohnen, das am See liegt, im Gebiet von Sebulon und Naftali. Denn es sollte sich erfüllen, was durch den Propheten Jesaja gesagt worden ist: Das Land Sebulon und das Land Naftali, die Straße am Meer, das Gebiet jenseits des Jordan, das heidnische Galiläa: das Volk, das im Dunkel lebte, hat ein helles Licht gesehen; denen, die im Schattenreich des Todes wohnten, ist ein Licht erschienen. Von da an begann Jesus zu verkünden: Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe.<br />Als Jesus am See von Galiläa entlangging, sah er zwei Brüder, Simon, genannt Petrus, und seinen Bruder Andreas; sie warfen gerade ihr Netz in den See, denn sie waren Fischer. Da sagte er zu ihnen: Kommt her, folgt mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen. Sofort ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm.<br />Als er weiterging, sah er zwei andere Brüder, Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und seinen Bruder Johannes; sie waren mit ihrem Vater Zebedäus im Boot und richteten ihre Netze her. Er rief sie, und sogleich verließen sie das Boot und ihren Vater und folgten Jesus. Er zog in ganz Galiläa umher, lehrte in den Synagogen, verkündete das Evangelium vom Reich und heilte im Volk alle Krankheiten und Leiden.<br /><b><i>oder in leichter Sprache:</i></b><br />Viele Jahre vor Jesus lebte ein Mann. Der Mann hieß Jesaja. Jesaja war ein Prophet.Ein Prophet ist ein Mensch, der in seinem Herzen mit Gott redet. Der Prophet erzählt den anderen Menschen, was Gott im Herzen gesagt hat. Der Prophet schreibt manchmal in ein Buch. Er schreibt auf, was Gott im Herzen gesagt hat. Einmal sagte Gott zu dem Prophet Jesaja: Viele Menschen wissen nichts von Gott. Das Herz von den Menschen ist traurig.Und dunkel. Aber eines Tages werden die Menschen froh. Das Herz von den Menschen wird hell. Und glücklich.<br />Der Prophet Jesaja schrieb in sein Buch: Das Herz von vielen Menschen ist dunkel. Und traurig. Aber das Herz wird froh. Und hell. Ein helles Licht kommt zu den Menschen.<br />Nach vielen, vielen Jahren lebte Jesus. Jesus erzählte den Menschen von Gott. Jesus sagte:<br />Gott ist bei euch. Ihr könnt das glauben: Gott hat euch lieb.<br />Die Menschen hörten Jesus zu. Die Menschen freuten sich über Gott. Die Menschen wurden froh. Die Herzen von den Menschen wurden hell und warm. Die Menschen sagten: Wenn Jesus von Gott erzählt, ist das wie ein helles Licht.<br />Auf einmal dachten die Menschen an Jesaja. Und an das Buch von Jesaja. Die Menschen staunten. Die Menschen sagten: Alles ist genauso, wie Jesaja aufgeschrieben hat: Das Herz von vielen Menschen ist traurig. Und dunkel. Aber das Herz wird froh. Und hell.Jesus ist zu uns gekommen. Jesus erzählt von Gott. Das macht uns alle froh. Jesus ist das helle Licht. <sub><i>(Bibel in leichter Sprache)</i></sub></p><p><b>Lied</b>:Gl 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht…</p><p><b>Predigtgedanken</b>:<br />Wer schon mindestens einmal die Erfahrung eines Umzugs gemacht hat, der kennt das alles: Im Vorfeld aussortieren, überlegen, was nehme ich mit, was werfe ich weg. Was muss in welchen Karton, damit ich es möglichst schnell am nächsten Wohnort wieder finde; sich ab- und ummelden; Anschrift ändern lassen bei diversen Firmen und Verlagen, Tageszeitung abbestellen. Im neuen Lebensraum dann: Möbel aufstellen, auspacken, einräumen, eine neue Ordnung entwickeln nach dem zwischenzeitlichen Chaos; sich im Einwohnermeldeamt einschreiben lassen, das Auto ummelden und neue Nummernschilder besorgen; sich zurecht finden in der neuen Umgebung; Nachbarschaft kennen lernen, Einkaufsmöglichkeiten ausloten und und und...<br />Ganz so mühselig wird es Jesus zu seiner Zeit nicht gehabt haben, als er von seiner eigentlichen Heimatstadt Nazareth aufbrach, um sich nach Kafarnaum zu begeben, die fortan „seine Stadt“ sein sollte. Jesus zieht um, lässt sich auf einen neuen Lebensraum, neue Menschen und Erfahrungen ein, lässt ein Stück seines Lebens, seiner Geschichte zurück. Er zieht einen Schlussstrich unter einen bestimmten Abschnitt seines Lebens und beginnt etwas ganz Neues. Abbruch und Aufbruch; Ende und Neubeginn sind angesagt.<br />Interessant ist in diesem Zusammenhang aber, dass es heißt: <i>Von da an begann Jesus zu verkünden: Kehrt um!</i> Umkehren - das klingt in unseren Ohren gleich sehr negativ. Kehr um - tue Buße. Kehr um, du bist auf dem falschen Weg. Kehr um, du hast etwas falsch gemacht. Kehr um - erkenne und bereue deine Schuld. Im Griechischen finden wir hier den Begriff: <i>metanoeite</i> - was im Grunde viel mehr bedeutet als Reue und Buße. noeo - das meint ursprünglich: erkennen, begreifen, verstehen, bemerken, bedenken und überlegen, aufmerksam sein.<br />Wenn uns Jesus also auffordert: <i>metanoeite</i> - dann lädt er uns eigentlich dazu ein:<br /><i>Erkenne neu</i>, was dir für dein Leben wichtig und wesentlich, unverzichtbar ist.<br /><i>Verstehe neu</i>, was der Sinn und das Ziel deines Lebens sein kann.<br /><i>Bemerke</i>, wo du gebraucht wirst, wo du andere brauchst.<br /><i>Überlege </i>immer wieder neu, ob das was du tust oder lässt dich zu einem volleren, erfüllteren Leben bringt oder ob du dir Lebensmöglichkeiten abschneidest.<br /><i>Sei aufmerksam </i>für die kleinen Zeichen, die unscheinbaren Spuren in deinem Leben, in denen dir Gott begegnen will in deinem Alltag.<br />Wie ein Umzug ein äußerer Anlass ist, manches seines bisherigen Lebens neu zu ordnen, was vielleicht auch im Lauf der Zeit selbstverständlich geworden ist und gar nicht mehr von uns so richtig hinterfragt oder auch geschätzt wird, so ist der Ruf Jesu: <i>Kehr um - metanoeite</i> die Einladung einen inneren Weg zu gehen; in meinem Innenleben Ordnung zu schaffen, die Dinge meines Alltagslebens wieder einmal bewusst anzuschauen, zu entrümpeln, auszumisten, neu zu ordnen, meinem Leben eine neue Ausrichtung, einen neuen Sinn zu geben. Denn auch das und vor allem das meint <i>metanoia</i> - gegebenenfalls eine <i>Sinnesänderung</i> zu vollziehen, sich zu fragen: Macht mein Leben, so wie es im Moment aussieht noch Sinn. Trägt mich der derzeitige Sinn meines Lebens noch oder ist mein Leben zu einem guten Stück sinn- oder ziellos geworden? Und wenn ja, wo finde ich einen neuen Sinn für mein Leben?<br />In einer der chassidischen, jüdischen Lehrerzählungen, die Martin Buber gesammelt hat, heißt es dazu:<br /><i>Ein Rabbi sah einen auf der Straße eilen, ohne rechts und links zu schauen. „Warum rennst du so?“ fragte er ihn. „Ich gehe meinem Erwerb nach“, antwortete der Mann.“Und woher weißt du,“ fuhr der Rabbi fort zu fragen, „dein Erwerb laufe vor dir her, dass du ihm nachjagen musst? Vielleicht ist er dir im Rücken und du brauchst nur inne zu halten, um ihm zu begegnen, du aber fliehst vor ihm?“</i><br />Könnte es sein, dass es uns oft genau so geht? Wir hetzen, eilen, hasten von einem Termin zum anderen, von einer Besprechung zur nächsten, haken Aufgabe um Aufgabe ab, um unser Glück, um Erfolg und die Erfüllung unseres Lebens zu finden. Und dabei müssten auch wir vielleicht nur einmal inne halten, uns umschauen, uns die Zeit nehmen, über unser Leben nach zu denken und der Sinn unseres Lebens würde uns einholen und wir dürften ihm begegnen.<br /><b><i>Für Familien mit Kindern:</i></b><br />Jesus konnte viele Menschen begeistern. Einige waren so fasziniert von ihm, dass sie ihr bisheriges Leben aufgaben, um mit Jesus zu gehen. Wie von einem Magnet fühlten sie sich von ihm angezogen. er lehrte sie und gab ihnen Aufgaben.<br />Fühlst du dich auch von Jesus angezogen? Kommst Du gerne in den Gottesdienst oder findest Du es eher nervig? Welche Menschen lösen in Dir eine Faszination aus? Jesus hilft uns in vielen Situationen, den richtigen weg zu finden.<br /><i>Es ist schön, sich für eine gute Sache begeistern zu lassen. Hilf, Gott, dass sich viele Menschen von Jesus begeistern lassen und seine Worte hören wollen und versuchen, danach zu leben. amen</i><br /><sup><i>(dkv - Mein Sonntagsblatt 2020)</i></sup></p><p><b>Lied</b>:Gl 449, 1+2: Herr, wir hören auf dein Wort...</p><p><b>Fürbittgebet</b><br /><i>Die Fürbitten sind unser Gebet für die anderen. Es bedarf nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor, worum wir bitten wollen.<br />Wir können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es, die Namen derer laut auszusprechen, die man Gott ans Herz legen will, .<br />Wir dürfen Gott unsere Bitten aber auch still anvertrauen.<br />Als Antwortruf eignen sich: Gl 182 oder Gl 817<br /><b>oder:</b><br />Herr Jesus Christus, du willst Licht bringen in alles Dunkle unseres Lebens und unserer Welt. Wir bitten dich:</i><br />➢&nbsp;Um greifbare Fortschritte in allen Bemühungen des ökumenischen Dialogs.<br />➢ Um Frieden und Verständigung in Osteuropa und in allen Krisengebieten unserer Erde.<br />➢ Für alle Menschen, deren Leben derzeit verdunkelt ist von Krankheit, Sucht, Arbeitslosigkeit und Trauer.<br />➢ Für alle, die Angst haben vor jedem neuen Tag, an dem sie um ihr Überleben kämpfen müssen.<br />➢ Für alle, die derzeit in zerstrittenen, zerbrochenen und gescheiterten Beziehungen leben müssen.<br />➢&nbsp;Für alle unsere Verstorbenen, die auf das ewige Licht hoffen.<br /><i>Herr, unser Gott! In das Dunkel unseres Lebens sendest du deinen Sohn als das Licht der Welt. Lass uns immer wieder nach ihm ausschauen und auf seinen Wegen gehen.Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn.</i></p><p><b>Vater unser</b>: Herr Jesus Christus, du verheißt uns: Das Himmelreich ist nahe und wir sollen nach unseren Kräften und Fähigkeiten daran mitbauen. Mit deinen Worten wollen wir beten: <i>Vater unser...</i></p><p><b>Lied</b>:Gl 818: Du bist das Licht der Welt...</p><p><b>Gebet</b>:<br />Guter Gott,<br />wir sind froh um dein Wort, das unserem Leben Orientierung bietet.<br />In deinem Geist können wir Verantwortung übernehmen für diese Erde<br />und für ein gerechtes und friedliches Zusammenleben der Menschen.<br />Begleite uns auf diesem Weg in guten und in schlechten Tagen.<br />Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn.<br /><sup><i>(nach: Bitten und Gebete - Edition Exodus - S. 70/71)</i></sup></p><p><b>Segen</b><br />Du sollst mutig weitergehen,<br />wenn ein schweres Kreuz dir die Schultern drückt<br />und wenn der Berg vor dir unbezwingbar scheint<br />und selbst das Licht der Hoffnung unsichtbar scheint.<br />Gott schaut auf dich, um dich zu behüten.<br /><sup><i>( Irische Segenswünsche für jeden Anlass - benno - S. 104)</i></sup><br />So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott - der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.<br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><b>Lied</b>:Gl 451,1+2: Komm, Herr, segne uns...</p><p><a href="https://www.familien234.de/export/sites/familien-234/bibelbild/.content/.galleries/LesejahrA_Ausmalbilder-zum-Sonntagsevangelium/A_3.SO.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Ausmalbild für Kinder</a></p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-69962</guid><pubDate>Sun, 18 Jan 2026 09:54:46 +0100</pubDate><title>Hausgottesdienst am 2. Sonntag im Jahreskreis A</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail-1/ansicht/hausgottesdienst-am-2-sonntag-im-jahreskreis-a/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst am<br />2. Sonntag im Jahreskreis A<br />18. Januar 2026</b></p><p><b>Lied</b>:Gl 814, 1+2: Das ist ein Sehnen tief in uns...</p><p><b>Kreuzzeichen</b><br />evtl. Entzünden einer Kerze</p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />Mit dem Fest „Taufe des Herrn“ haben wir am vergangenen Sonntag den Übergang von der Weihnachstzeit zur Zeit im Jahreskreis begangen. Auch das Evangelium des heutigen Sonntags nimmt noch einmal Bezug auf die Taufe Jesu und richtet unseren Blick auf das öffentliche Wirken Jesu. Hören wir jetzt wieder auf sein Wort, schauen wir auf sein Beispiel und stimmen wir ein in das Lob Gottes:</p><p><b>Gl 383, 2: Ich lobe meinen Gott...</b></p><p><b>Gebet</b>:<br />Guter Gott,<br />du hast uns eingeladen, Deine Gegenwart zu feiern.<br />Du schenkst uns Worte, die unser Leben hell machen.<br />Mach uns bereit, das weiter zu geben, was wir aus Deiner Güte empfangen.<br />Schenke uns Deinen Geist, der uns Mut und Kraft gibt.<br />Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn. Amen<br /><sup><i>(Nach: Regina Kraus - Da berühren sich Himmel und Erde - S.106)</i></sup></p><p><b>Halleluja</b>:Gl 721 oder 716</p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes (Joh 1, 29-34)</b><br />Johannes sah Jesus auf sich zukommen und sagte: Seht, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinweg nimmt. Er ist es, von dem ich gesagt habe: Nach mir kommt ein Mann, der mir voraus ist, weil er vor mir war. Auch ich kannte ihn nicht; aber ich bin gekommen und taufe mit Wasser, um Israel mit ihm bekanntzumachen. Und Johannes bezeugte: Ich sah, dass der Geist vom Himmel herabkam wie eine Taube und auf ihm blieb. Auch ich kannte ihn nicht; aber er, der mich gesandt hat, mit Wasser zu taufen, er hat mir gesagt: Auf wen du den Geist herabkommen siehst und auf wem er bleibt, der ist es, der mit dem Heiligen Geist tauft. Das habe ich gesehen und ich bezeuge: Er ist der Sohn Gottes.<br /><b><i>oder in leichter Sprache:</i></b><br />Am Anfang wussten die Leute noch nicht, wer Jesus ist. Nur einer wusste Bescheid.Das war Johannes. Viele Leute gingen zu Johannes. Die Leute wollten alles über Jesus wissen. Jesus ging auch zu Johannes. Johannes sah, dass Jesus kommt.Johannes sagte zu den Leuten: Seht, da kommt Jesus. Jesus ist der, von dem ich euch erzählt habe. Jesus kommt von Gott. Jesus will die Welt gut machen. Johannes sagte: Zuerst wusste ich selber nicht, wer Jesus ist. Aber Gott hat mir gezeigt, wer Jesus ist. Jesus ist der, der die Kraft von Gott bekommt. Die Kraft von Gott kann ich sehen wie eine Taube. Die Kraft von Gott ist der Heilige Geist. Der Heilige Geist bleibt immer bei Jesus. Jesus will allen Menschen die Kraft von Gott schenken.Jesus will allen Menschen den Heiligen Geist schenken. Johannes sagte:<br />Alles, was ich sage, stimmt wirklich. Ich habe alles genau gesehen. Jesus ist wirklich der Sohn von Gott. <sub><i>(Bibel in leichter Sprache)</i></sub></p><p><b>Lied</b>:Gl 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht…</p><p><b>Predigtgedanken</b>:<br /><i>„Seht, das Lamm Gottes, das hinweg nimmt die Sünde der Welt!“</i> - In jeder Eucharistiefeier hören wir dieses Wort zur Hinführung zur Kommunionspendung.<br />Doch was verbinden wir mit diesem Bild vom Lamm Gottes, das uns immer wieder in den Texten der Heiligen Schrift begegnet?<br />Es lässt uns erinnern an den Auszug aus Ägypten, an die große Befreiungstag Jahwes an seinem Volk, als das Blut des Lammes an den Türpfosten der Israeliten den Todesengel vorüber gehen ließ. Das Lamm, das geopfert wird, damit viele zur Freiheit finden und neu aufleben dürfen. Auch ein Bild für Jesus, der viele frei gemacht hat von Krankheit, von Trauer, von Hunger und Ausgrenzung und der den Menschen neues Leben, Leben in Fülle geschenkt hat.<br />Das Bild vom Lamm Gottes, lässt uns denken an die Beschreibung des so genannten „Sündenbocks“ im Buch Levitikus. Am Versöhnungstag wurden einem Bock symbolisch vom Hohenpriester die Sünden des ganzen Volkes Israel aufgeladen und der „Sündenbock“ wurde in die Wüste getrieben. Auch von Jesus bekennen wir, dass er die Schuld und die Sünden aller Menschen auf sich nahm und ans Kreuz getragen hat.<br />Das Bild vom Lamm Gottes lässt uns denken an das Lied des Propheten Jesaja über den leidenden Gottesknecht: <i>Er wurde misshandelt und niedergedrückt, aber er tat seinen Mund nicht auf. Wie ein Lamm, das man zum Schlachten führt, und wie ein Schaf angesichts seiner Scherer, so tat auch er seinen Mund nicht auf. Durch Haft und Gericht wurde er dahingerafft, doch wen kümmerte sein Geschick? Er wurde vom Land der Lebenden abgeschnitten und wegen der Verbrechen seines Volkes zu Tode getroffen.</i><br />Jedes Jahr am Karfreitag hören wir diese Worte über den leidenden Gottesknecht und erkennen darin Jesus wieder in seinem Leidensweg hin zum Kreuz.<br />Auch im letzten Buch der Heiligen Schrift, der Geheimen Offenbarung begegnet uns das Lamm Gottes, wenn es unter anderem heißt: <i>Danach sah ich: eine große Schar aus allen Nationen und Stämmen, Völkern und Sprachen; niemand konnte sie zählen. Sie standen in weißen Gewändern vor dem Thron und vor dem Lamm und trugen Palmzweige in den Händen. Sie riefen mit lauter Stimme: Die Rettung kommt von unserem Gott, der auf dem Thron sitzt, und von dem Lamm.</i><br />Und im Versöhnungshochgebet werden wir auch noch einmal auf das stellvertretende Leiden und Sterben Jesu für uns Menschen, wenn es heißt: <i>Als wir Menschen uns von dir abgewandt hatte, hast du uns durch deinen Sohn zurückgeholt. Du hast ihn in den Tod gegeben, damit wir zu dir und zueinander finden.</i><br />Der Sohn Gottes, den Johannes der Täufer am Jordan bezeugt, er kommt nicht mit Macht und Herrlichkeit. Er richtet sein Reich, das Reich Gottes nicht durch Gewalt und Krieg auf. Er richtet kein Unrechtsregime auf. Er will Gerechtigkeit. Er bricht keine Kriege vom Zaun und opfert unschuldige Menschen. Er will Frieden. Er zwingt den Menschen keine unnötigen Lasten auf oder will sie unterdrücken. Er will Freiheit zu den Menschen bringen, indem er sich klein macht, zum Diener aller. An dieses Vorbild sollten sich die Großen und vermeintlich Mächtigen dieser Welt immer wieder erinnern. Aber auch wir sollten uns in unserem Alltag, in unserem Zusammenleben das Vorbild des Lammes vor Augen halten, das in Jesus Gestalt angenommen hat und der uns zu einem erfüllten und gelingenden Leben führen will.<br /><b><i>Für Familien mit Kindern:</i></b><br />Die Taube war das Erkennungszeichen für Jesus. So wussten nun alle, dass Jesus der Sohn Gottes war. er war es, der mit dem Heiligen Geist tauft, deshalb ist die Taube auch das Bild für den Heiligen Geist - bis heute. Da die Taube auch ein Bild für die Reinheit ist, wird sie auch oft bei Marienfiguren beigegeben. Aber auch in anderen Kulturen kennt man die Taube als Symbol für Frieden und Hoffnung. Schau doch einmal genau in deiner Kirche, wo kannst du Tauben entdecken?<br />Guter Gott, mein Lieblingsvogel ist eigentlich nicht die Taube, sondern...Da die Tauben aber für den Frieden und den Heiligen Geist stehen, haben sie natürlich eine besondere Bedeutung. Amen <sub><i>(dkv - Mein Sonntagsblatt 2020)</i></sub></p><p><b>Lied</b>:Gl 400, 1+2: Ich lobe meinen Gott...</p><p><b>Fürbittgebet</b><br /><i>Die Fürbitten sind unser Gebet für die anderen. Es bedarf nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor, worum wir bitten wollen.<br />Wir können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es, die Namen derer laut auszusprechen, die man Gott ans Herz legen will, .<br />Wir dürfen Gott unsere Bitten aber auch still anvertrauen.<br />Als Antwortruf eignen sich: Gl 182 oder Gl 817<br /><b>oder:</b><br />Herr Jesus Christus, du schenkst uns den Heiligen Geist, machst uns zu deinen Schwestern und Brüdern. Wir bitten dich:</i><br />➢ Für alle, die tastend Gott suchen, dass sie ihn finden.<br />➢ Für alle, die meinen, Gott zu besitzen, dass sie ihn suchen.<br />➢ Für alle, die die Zukunft fürchten, dass sie vertrauen.<br />➢ Für alle, die gescheitert sind, dass sie eine neue Chance bekommen.<br />➢ Für alle, die zweifeln, dass sie nicht verzweifeln.<br />➢ Für alle, die hungern, wie auch immer, dass sie gesättigt werden.<br />➢ Für alle, die uns im Tod vorausgegangen sind, dass sie das Leben finden.<br /><i>Herr, unser Gott! In unserem Suchen und Fragen, in Ohnmacht und Schwäche dürfen wir zu dir kommen. Höre und erhöre uns. Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn.</i></p><p><b>Vater unser</b>: Herr Jesus Christus, der Heilige Geist, der nach dem Zeugnis des Johannes auf dich herabkam, lebt auch in uns, in unserer Mitte und verbindet uns mit dir und untereinander. Diese Gemeinschaft wollen wir jetzt wieder bekräftigen wenn wir mit deinen Worten beten: <i>Vater unser...</i></p><p><b>Lied</b>:Gl 405, 1+2: Nun danket alle Gott...</p><p><b>Gebet</b>:<br />Allmächtiger Gott,<br />in dieser Feier hast Du uns an Deinem Leben Anteil geschenkt.<br />Bleibe bei uns auf den Wegen unseres Lebens.<br />Bleibe bei uns in den Stunden des Alltags und lass uns Deine Nähe spüren,<br />wenn ein Fest gelingt.<br />Lass uns einst mit allen Menschen vereint<br />teilhaben am großen Fest Deiner Gegenwart.<br />Darum bitten wir durch Christus, unseren Bruder. Amen<br /><sup><i>(Regina Kraus - Da berühren sich Himmel und Erde - S.106)</i></sup></p><p><b>Segen</b><br />So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott - der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.<br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><b>Lied</b>:Gl 832, 1+3: Herr, wir bitten: Komm und segne uns...oder&nbsp;Gl 830: Halte zu mir, guter Gott,...</p><p><a href="https://www.familien234.de/export/sites/familien-234/bibelbild/.content/.galleries/LesejahrA_Ausmalbilder-zum-Sonntagsevangelium/A_2.SO.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Ausmalbild für Kinder</a></p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-69827</guid><pubDate>Sat, 10 Jan 2026 13:41:50 +0100</pubDate><title>Hausgottesdienst am Fest „Taufe des Herrn“</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail-1/ansicht/hausgottesdienst-am-fest-taufe-des-herrn/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst am<br />Fest „Taufe des Herrn“ - A<br />11. Januar 2026</b></p><p><b><i>Wer eine kleine Tauferinnerung feiern möchte, stellt eine Schale mit Wasser bereit. Bei mehreren Teilnehmer(-inne)n empfiehlt sich ein Krug mit Wasser und für jede(n) ein kleines Glas, in das zum Bekreuzigen ein wenig Wasser gefüllt wird</i></b></p><p><b>Lied</b>:Gl 803, 1+2: Unser Leben sei ein Fest…</p><p><b>Kreuzzeichen</b><br />evtl. Entzünden einer Kerze</p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />Wir feiern heute das Fest der Taufe des Herrn, der Beginn des öffentlichen Auftretens Jesu. Dieses Fest bezeichnet das Ende der Weihnachtszeit und den Beginn der Zeit im Jahreskreis. „Taufe des Herrn“ erinnert uns auch an unsere eigene Taufe, das wir durch den Heiligen Geist lebendige Steine im Bau der Kirche sein sollen. Er will auch jetzt in unserer Mitte sein, wenn wir Gottesdienst feiern, wenn wir uns einlassen auf seine Gegenwart und sein Wort mitten unter uns.</p><p><b>Lobpreis über das Wasser und Tauferinnerung</b><br />eine/einer: Das Wasser erinnert uns: In der Taufe hat uns Gott als seine geliebten Kinder angenommen. Aus seiner Liebe leben wir Tag für Tag.<br />eine/einer: Wir preisen dich, Gott, Vater voll Erbarmen. Du schenkst uns das neue Leben im Wasser der Taufe. Wir loben dich.<br />gemeinsam: Wir preisen dich.<br />eine/einer: In deinem Sohn Jesus Christus machst du alle, die aus Wasser und Heiligem Geist getauft sind, zu einem Volk. Wir loben dich.<br />gemeinsam: Wir preisen dich.<br />eine/einer: Durch den Geist deiner Liebe befreist du uns und erwählst alle Getauften, das Evangelium Christi in der Welt freudig zu bezeugen. Wir loben dich. gemeinsam: Wir preisen dich.<br />eine/einer: Dich loben und preisen wir durch Jesus Christus im Heiligen Geist, heute, alle Tage und in Ewigkeit. gemeinsam: Amen.<br /><sup><i>(Werkbuch „Wort-Gottes-Feier“, S. 188f, gekürzt)</i></sup><br />eine/einer: Wir sind Gottes Töchter und Söhne. In Erinnerung an unsere eigene Taufe sind wir eingeladen, uns mit dem Wasser zu bekreuzigen.<br /><i>Jede/Jeder ist eingeladen, die Finger im Wasser einzutauchen und sich zu bekreuzigen.</i></p><p><b>Lied</b>:491,1+3: Ich bin getauft und Gott geweiht…</p><p><b>Gebet</b>:<br />Guter Gott,<br />bei der Taufe im Jordan<br />kam der Heilige Geist<br />auf unseren Herrn Jesus Christus herab<br />und du hast ihn als deinen geliebten Sohn geoffenbart.<br />Wie ihn sprichst du auch uns als deine geliebten Kinder an.<br />Gib, dass auch wir - die wir getauft sind<br />im Wasser und im Heiligen Geist -<br />aus der Kraft deiner Liebe und deines Geistes leben.<br />Darum bitten wir durch Jesus Christus...<br /><sup><i>(Nach: Messbuch - Tagesgebet vom Fest)</i></sup></p><p><b>Halleluja</b>:Gl 174,1 oder 716</p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus (Mt 3, 13-17)</b><br />Zu dieser Zeit kam Jesus von Galiläa an den Jordan zu Johannes, um sich von ihm taufen zu lassen. Johannes aber wollte es nicht zulassen und sagte zu ihm: Ich müsste von dir getauft werden, und du kommst zu mir? Jesus antwortete ihm: Lass es nur zu! Denn nur so können wir die Gerechtigkeit, die Gott fordert ganz erfüllen. Da gab Johannes nach. Kaum war Jesus getauft und aus dem Wasser gestiegen, da öffnete sich der Himmel, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube auf sich herabkommen. Und eine Stimme aus dem Himmel sprach: Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen gefunden habe.<br /><b><i>oder in leichter Sprache.</i></b><br />Die Menschen wollten ihr Herz für Gott bereit machen. Dafür gingen die Menschen zu Johannes. Johannes war an einem Fluss. In dem Fluss war Wasser. Johannes sollte den Menschen Wasser über den Kopf gießen. Die Menschen sagten: Das Wasser ist ein Zeichen. Das Zeichen bedeutet: Wir wollen uns für Gott bereit machen. Für Gott bereit machen heißt: taufen. Eines Tages ging Jesus zu Johannes.Johannes sollte Jesus taufen.Johannes war verwundert.Johannes sagte: Das geht nicht. Du bist Jesus. Du kommst von Gott. Ich muss dich nicht taufen.Du musst mich taufen. Jesus sagte zu Johannes: Doch. Gott freut sich, wenn du mich taufst. Da taufte Johannes den Jesus. Jesus stieg wieder aus dem Wasser heraus. Auf einmal öffnete sich der Himmel. Die Kraft von Gott kam vom Himmel auf Jesus herab. Die Kraft von Gott ist der Heilige Geist. Jesus konnte die Kraft von Gott sehen wie eine Taube. Eine Stimme vom Himmel sagte: Jesus ist mein lieber Sohn. An Jesus habe ich große Freude. <sub><i>(Bibel in leichter Sprache)</i></sub></p><p><b>Lied</b>:Gl 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht…</p><p><b>Predigtgedanken</b>:<br />„Begegnung auf Augenhöhe“ - das ist es, was wir uns in unserem alltäglichen Miteinander immer wieder wünschen. Wir alle wollen ernst genommen werden in unseren Fragen, Sorgen, Ängsten und Anliegen, wollen Wert geschätzt sein. Eltern beugen sich oft ganz bewusst zu ihren kleinen Kindern herunter, um „auf Augenhöhe“ mit ihnen zu sprechen, ihnen etwas zu erklären. Es soll nicht von oben herab kommen. Wir erleben aber auch immer wieder Menschen, die meinen, sie seien die Größten. Sie glauben, sie könnten sich alles erlauben und nur, was sie denken und sagen, sei richtig. Eine solche Haltung nennen wir Anmaßung und Hochmut.<br />Im heutigen Evangelium haben wir vom ersten öffentlichen Auftreten Jesu als Erwachsener gehört. Bevor er für vierzig Tage aufbricht in die Wüste, bevor er seine Jünger zusammensucht und mit ihnen zusammen im ganzen Land das Reich Gottes ankündigt, lässt er sich von Johannes dem Täufer taufen. Er - der Sohn Gottes - reiht sich ein in den Kreis der Menschen, die ihr Leben ändern und zu Gott umkehren wollen. Jesus sagt nicht: Ich habe das alles nicht nötig. Ich bin etwas Besonderes. Ich bin der Messias. Mein Vater ist der Vater im Himmel. Nein, er begegnet den anderen Menschen auf Augenhöhe - jetzt in der Stunde seiner Taufe und bei allen anderen Begegnungen in seinem weiteren Leben.<br />„O Demut, wie bist du so groß“ - so singen wir nachher in dem Lied: Auf, Christen, singt festliche Lieder…“ Die Demut, ein wenig altmodisch klingendes Wort, aber mit einer höchst aktuellen Botschaft: Demut kommt eigentlich von dem Wort „Dienmut“; den Mut haben, anderen zu dienen; bereit sein, für andere da zu sein, sich für andere einzusetzen.<br />Das lebt uns Jesus vor. Er macht sich klein, zum Diener für alle Menschen. Er sagt uns zu: Ich will dein Bruder sein. Und du, sollst mir Bruder oder Schwester sein.<br />Und genauso hat uns - jedem und jeder einzelnen - Gott, der Vater im Himmel, bei unserer Taufe versprochen und zugesagt: „Du bist meine geliebte Tochter.“ „Du bist mein geliebter Sohn.“ „An dir habe ich Gefallen gefunden. Ich will für dich da sein wie ein guter Vater und eine liebende Mutter.“<br />Und so - wie Gott, wie Jesus uns auf Augenhöhe begegnen wollen, so sollen auch wir versuchen, einander auf Augenhöhe zu begegnen: Mit Respekt, Wohlwollen, Wertschätzungen, Dankbarkeit. Versuchen auch wir, in unserem Alltag die Demut immer wieder einzuüben; die Kunst einander zu dienen und füreinander da zu sein.<br /><b><i>Für Familien mit Kindern:</i></b><br />Bevor Jesus begonnen hatte, vor andere Menschen hinzutreten, zu predigen und Wunder zu tun, hat er sich von Johannes taufen lassen. Dies war für ihn ein Zeichen, dass nun ein neuer Lebensabschnitt beginnt und Gott ihm dabei ganz besonders nahe steht. Als deine Eltern dich haben taufen lassen, sollte auch für dich<br />ein ganz besonderer Weg als Christ oder Christin beginnen. Doch zum Glück bist du auf diesem Weg nicht allein. Durch die Taufe gehörst du zu einer großen Gemeinschaft von Christen, die alle ebenfalls getauft sind und die dich begleiten.<br /><i>Guter Gott,<br />meine Eltern haben mich taufen lassen, damit ich zu dir gehöre. Doch es gibt so vieles von dir, das ich noch nicht weiß oder nicht verstehe. Doch ich möchte nicht aufgeben, sondern mich bemühen, damit ich dich immer besser kennenlerne.Amen <sub>(dkv - Mein Sonntagsblatt 2010)</sub></i></p><p><b>Lied</b>:Gl 751, 1+4: Auf, Christen, singt festliche Lieder...</p><p><b>Fürbittgebet</b><br /><i>Die Fürbitten sind unser Gebet für die anderen. Es bedarf nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor, worum wir bitten wollen.<br />Wir können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es, die Namen derer laut auszusprechen, die man Gott ans Herz legen will, .<br />Wir dürfen Gott unsere Bitten aber auch still anvertrauen.<br />Als Antwortruf eignen sich: Gl 182 oder Gl 817<br /><b>oder:</b><br />Jesus, wir danken dir, dass du uns alle durch die Taufe zu deinen Schwestern und Brüdern und zu deinen Freunden gemacht hast. Wir bitten dich:</i><br />➢&nbsp;Für alle, die du bei ihrem Namen rufst: Lass sie diesen Ruf hören und verstehen und mache sie bereit, dir zu folgen.<br />➢ Für alle Getauften, die dich vergessen haben: Dass sie durch andere Christen wieder neu zu Dir finden.<br />➢ Für alle, die traurig sind: Lass Christen Licht in ihr Leben bringen.<br />➢ Für alle Kinder dieser Welt: Lass sie gute Freunde finden und im Frieden leben.<br />➢ Für unsere Familien: Lass Frieden und Geborgenheit in unseren Häusern bleiben.<br />➢ Für unsere Verstorbenen: Schenke ihnen das ewige Leben.<br /><i>Ja, lass uns in deiner Liebe bleiben und hilf uns die Freundschaft mit dir zu leben. Darum bitten wir dich Jesus, unseren Bruder und Herrn.</i></p><p><b>Hinführung zum Vater unser</b>: Herr Jesus, der Vater im Himmel hat uns in unserer Taufe als seine geliebten Söhne und Töchter geoffenbart. Mit deinen Worten dürfen wir beten: <i>Vater unser...</i></p><p><b>Lied</b>:Gl 247, 1-3: Lobt, Gott, ihr Christen alle gleich,...</p><p><b>Gebet</b>:<br />Guter Gott,<br />du hast uns mit deinem Wort und deinem Geist gestärkt.<br />Gib, dass wir voller Hoffnung und Vertrauen auf deinen Sohn hören,<br />damit wir nicht nur deine Söhne und Töchter heißen,<br />sondern es auch wirklich sind.<br />Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn. <sub><i>(Nach: Messbuch)</i></sub></p><p><b>Segen</b><br />So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott - der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.<br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><b>Lied</b>:Gl 238, 1-3: O du fröhliche...</p><p><a href="https://www.familien234.de/export/sites/familien-234/bibelbild/.content/.galleries/LesejahrA_Ausmalbilder-zum-Sonntagsevangelium/A_Taufe_des_Herrn.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Ausmalbild für Kinder</a></p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-69699</guid><pubDate>Sat, 03 Jan 2026 13:05:13 +0100</pubDate><title>Hausgottesdienst am 2. Sonntag nach Weihnachten</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail-1/ansicht/hausgottesdienst-am-2-sonntag-nach-weihnachten/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst am<br />2. Sonntag nach Weihnachten - A<br />4. Januar 2026</b></p><p><b>Lied</b>:Gl 236, 1-4: Es kommt ein Schiff geladen...</p><p><b>Kreuzzeichen </b>- evtl. Entzünden einer Kerze</p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />Schon mehr als eine Woche liegt Weihnachten schon wieder hinter uns. So langsam holt uns der Alltag wieder ein. Doch Weihnachten, das Geheimnis der Menschwerdung Gottes mitten unter uns, ist nicht auf wenige Tage im Dezember beschränkt. Gott will immer wieder unter uns Gestalt annehmen; im Grunde jeden Tag des Jahres, jeden Tag unseres Lebens. Deshalb ist es wichtig, dass wir immer mit ihm rechnen. Er kommt immer wieder zu uns, um bei uns Wohnung nehmen zu wollen. Bin ich bereit, ihn einzulassen, mich auf ihn einzulassen?</p><p>Stimmen wir ein in das Lob Gottes:<br /><b>Gl 247, 1+4</b></p><p><b>Gebet</b>:<br />Gott,<br />wir danken dir, dass du in Jesus zu uns gekommen bist,<br />um uns Licht, Frieden und Freude zu schenken.<br />Führe alle Menschen aus der Dunkelheit in dein Licht.<br />Schenke Frieden allen, die in Zank und Streit leben, in Unfrieden und Krieg.<br />Sei nahe allen, die traurig sind und leiden müssen,<br />die verfolgt werden und flüchten müssen.<br />Gib uns die Kraft, in deinem Licht zu leben<br />und deinen Frieden zu den Menschen zu tragen,<br />damit Friede wird auf dieser Erde durch Jesus, unseren Bruder und Herrn.<br /><sup><i>(Heriburg Laarmann - mit Freude das Leben feiern - S. 37)</i></sup></p><p><b>Lesung aus dem Buch Jesus Sirach (Sir 24,1-2.8-12):</b><br />Die Weisheit lobt sich selbst, sie rühmt sich bei ihrem Volk.<br />Sie öffnet ihren Mund in der Versammlung Gottes und rühmt sich vor seinen Scharen: Der Schöpfer des Alls gab mir Befehl; er, der mich schuf, wusste für mein Zelt eine Ruhestätte. Er sprach: In Jakob sollst du wohnen, in Israel sollst du deinen Erbbesitz haben. Vor der Zeit, am Anfang, hat er mich erschaffen und bis in Ewigkeit vergehe ich nicht. Ich tat vor ihm Dienst im heiligen Zelt und wurde dann auf dem Zion eingesetzt. In der Stadt, die er ebenso liebt wie mich, fand ich Ruhe,<br />Jerusalem wurde mein Machtbereich. Ich fasste Wurzel bei einem ruhmreichen Volk, im Eigentum des Herrn, in seinem Erbbesitz.</p><p><b>Antwortgesang</b>:Gl 752, 1-3: Freu dich, Erd- und Sternenzelt…</p><p><b>Halleluja</b>:Gl 721 oder 716</p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes (Joh 1, 1-5.9-14)</b><br />Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.Im Anfang war es bei Gott. Alles ist durch das Wort geworden und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist. In ihm war das Leben und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht leuchtet in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht erfasst. Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt.Er war in der Welt und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht. Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf.Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, allen, die an seinen Namen glauben, die nicht aus dem Blut, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit.<br /><b><i>oder in leichter Sprache</i></b><br />Gott hat die ganze Welt erschaffen. Aber woher kommt Gott? Wer hat Gott erschaffen? Niemand hat Gott erschaffen. Gott ist selber der allererste Anfang.Am Anfang ist Gott. Gott ist der allererste Anfang. Gott muss nicht erschaffen werden. Gott hat keinen Anfang und kein Ende. Gott gehört die ganze Welt. Gott wollte bei den Menschen wohnen. Darum schickte Gott Jesus in die Welt. Aber die Menschen wollten Jesus nicht haben. Die Menschen sagten: Geh weg, Jesus.Wir brauchen dich nicht. Aber einige Menschen glauben an Gott. Einige Menschen freuen sich, dass Gott Jesus geschickt hat. Die Menschen freuen sich, dass Jesus geboren ist. Die Menschen sind froh. Die Menschen sagen: Jetzt wissen wir endlich, wie wunderbar Gott ist.</p><p><b>Lied</b>:Gl 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht…</p><p><b>Predigtgedanken</b>:<br /><i>Das Wort, das dir weiter hilft, kannst du dir nicht selber sagen!</i> - Dieses Sprichwort stand Jahre lang auf einer Spruchkarte auf meinem Schreibtisch. Die Spruchkarte<br />ist schon längst im Altpapier gelandet, aber der Satz hat sich mir eingeprägt und ich glaube, dass er nach wie vor zutrifft.<br />Ein Wort des Lobes muss von außen an mich herankommen, denn „Eigenlob adelt“.<br />Ein Wort des Dankes muss mir ein anderer zusagen. Welchen Sinn sollte es haben, sich selber zu danken.<br />Ein Wort des Trostes kann ich mir nicht selber zusprechen, sonst lande ich in der Selbstvertröstung.<br />Ein Wort der Vergebung muss von dem kommen, an dem ich mich schuldig gemacht habe. Ich kann mich nicht selber entschuldigen. Ich kann nur um Entschuldigung und Vergebung bitten.<br />Ein Wort der Treue können sich zwei Menschen nur gegenseitig zusagen in der Hoffnung, es ein Leben lang mit Leben immer wieder neu zu füllen.<br /><i>Das Wort, das dir weiter hilft, kannst du dir nicht selber sagen!</i> - Genau das tut Gott. Er sagt uns sein Wort zu. Mehr noch: Er sendet uns sein Wort, lässt sein Wort in unsere Welt kommen, lässt sein Wort Fleisch werden.<br />Dabei drücken wir in unserer deutschen Sprache diesen Begriff „Wort“ viel zu schwach aus. Im Griechischen steht da eigentlich: „logos“. Und der Logos bedeutet viel mehr, sagt im Grunde viel mehr aus als wir mit „Wort“ meinen.<br />Logos ist die Lehre, der vernünftige Grund, der Sinn einer Sache. In unserem Sprachgebrauch wird das deutlich, wenn wir sagen: Da ist etwas logisch bzw. da folgt etwas einer inneren Logik. Wo etwas logisch ist, da ist es sinnerfüllt. Da macht etwas Sinn, ist bedacht und begründet.<br />Der Logos Gottes hat einen Namen: Jesus Christus. Er ist der Grund, auf den wir unser Leben und unseren Glauben bauen können und dürfen. Er will unserem Leben den Sinn geben; will uns hinweisen auf das letzte Ziel unseres Lebens. Er ist die Mensch gewordene Weisheit Gottes, die uns Antwort sein will auf die vielen Fragen unseres Lebens. Auch wenn wir manchmal in Situationen stehen, die so gravierend, so einschneidend sind, dass wir aus der Situation heraus auch nicht gleich eine Antwort wissen oder finden.<br />Ein gesprochenes Wort kann seine Wirkung aber nur entfalten, wenn es auch gehört wird; ja mehr noch, wenn es auch verstanden wird.<br />Damit das gelingt, muss ich bereit sein, aufmerksam sein, Hörender sein, um dieses mir zugesagte Wort auch wahrzunehmen, aufzunehmen. Ich muss mir Zeit nehmen, um über ein solches Wort nachzudenken, mich fragen, was es für mein Leben bedeutet. Nur dann kann ich es irgendwann einmal auch verstehen und erst dann erfüllt es sich, erfüllt es mein Denken, Reden und Tun; kann es mein Leben mit Sinn erfüllen.<br />Das gilt auch und gerade für den Logos Gottes, für Jesus Christus.<br />Nur wenn ich auf ihn höre, ihm in meinem Leben Raum gebe, zu verstehen suche, was er mir sagen will in der ein oder anderen Situation meines Lebens, mit der ein<br />oder anderen gemachten Erfahrung, kann sich mir das Ziel meines Lebens erschließen.<br />Das Problem ist, dass wir ein einer so lauten, hektischen, wort – überfluteten Zeit leben und so Gefahr laufen, genau dieses Wort zu überhören, das uns weiterhelfen kann und will.<br />Umso dringlicher braucht es auch für uns immer wieder Zeiten, in denen wir still werden dürfen, in die Stille finden können, um von Neuem das Wort zu hören, das uns weiterhelfen will und das wir uns nicht selber sagen können.<br /><b><i>Für Familien mit Kindern:</i></b><br />Ein Wort ist der Anfang von … … einem wütenden Streit … einer freudigen Nachricht … einem traurigen Ereignis … einem freundlichen Lob … (vielleicht fällt dir noch etwas ein) Wir hören oft schon beim „Hallo“ wie es dem anderen geht – ob er oder sie traurig ist oder gut drauf, ob jemand bedrückt ist oder glücklich, ob du gelangweilt bist oder voller Energie. Jedes Wort bewirkt etwas. Jedes Wort erreicht etwas. Worte schaffen Wirklichkeit. Jedes Wort hat eine Wirkung auf uns. Jedes Wort von Gott und jedes Wort, dass wir zueinander sagen. Kannst du dich noch erinnern, welches das 1. Wort war, dass du heute gesagt hast? Welche Worte tun dir gut? Wer sagt sie zu dir? Welche Worte hörst du gerne und welche nicht? Wenn du möchtest, schenke heute jemandem ein Wort, von dem du annimmst, dass es ihm oder ihr guttut. <sub><i>(ARGE Liturgie)</i></sub></p><p><b>Lied</b>:Gl 751, 1+7: Auf, Christen, singt festliche Lieder...</p><p><b>Fürbittgebet</b><br /><i>Die Fürbitten sind unser Gebet für die anderen. Es bedarf nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor, worum wir bitten wollen.<br />Wir können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es, die Namen derer laut auszusprechen, die man Gott ans Herz legen will, .<br />Wir dürfen Gott unsere Bitten aber auch still anvertrauen.<br />Als Antwortruf eignen sich: Gl 182 oder Gl 817<br /><b>oder:</b><br />Herr Jesus Christus, Wort des Vaters, das uns aufrichten und ins Leben führen will. Wir bitten dich:</i><br />➢ Wir beten für die Opfer der Brandkatastrophe in der Schweiz und für ihre Angehörigen.<br />➢ Wir bitten um Frieden für unsere derzeit so friedlose Welt und um Weisheit und Einsicht bei den Mächtigen dieser Erde.<br />➢ Wir beten darum, dass viele Menschen bereit werden, dich aufzunehmen und ihr Leben nach deinem Evangelium auszurichten.<br />➢ Wir beten für unsere Verstorbenen. Führe sie zum Licht der Auferstehung.<br /><i>Guter Gott, dein ewiges Wort ist Mensch geworden. Gib, dass wir ihm eine Wohnung bereiten in unserem Herzen und aus seiner Kraft und seinem Geist leben. Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn.</i></p><p><b>Hinführung zum Vater unser</b>: Herr, Jesus Christus, wenn wir dich - das ewige Wort des Vaters aufnehmen, gibst du uns die Macht, Kinder Gottes zu werden. Mit deinen Worten beten wir: <i>Vater unser...</i></p><p><b>Lied</b>:Gl 253, 1+2: In dulci jubilo...</p><p><b>Gebet</b>:<br />Gott,<br />Jesus, unser Friede hat uns mit dir und untereinander verbunden.<br />Ihn, dein Wort hast du uns zugesprochen und zugesagt.<br />Mache uns offen, dass wir Jesus in unser Leben aufnehmen,<br />dass wir ihn immer wieder einlassen in unseren Alltag,<br />damit auch wir Licht, Frieden und Freude ausstrahlen können in unsere Welt.<br />So bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Bruder.</p><p><b>Segen</b><br />So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott - der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.<br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><b>Lied</b>:Gl 256: Ich steh an deiner Krippe hier…</p><p><a href="https://www.erzbistum-koeln.de/export/sites/ebkportal/seelsorge_und_glaube/ehe_und_familie/.content/.galleries/ausmalbilder/B_02WeihnachtsSo.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Ausmalbild für Kinder</a><br />&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item></channel></rss>