<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><rss version="2.0"
	 xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	 xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	 xmlns:f="http://typo3.org/ns/TYPO3/CMS/Fluid/ViewHelpers"
	 xmlns:n="http://typo3.org/ns/GeorgRinger/News/ViewHelpers"><channel><title>Nachrichten</title><link></link><description></description><language>de-DE</language><copyright>Diözese Bistum Würzburg</copyright><pubDate>Sun, 11 Oct 2026 19:18:13 +0200</pubDate><lastBuildDate>Sun, 11 Oct 2026 19:18:13 +0200</lastBuildDate><atom:link href="https://pg-am-schoenbusch.de/feed.rss" rel="self" type="application/rss+xml" /><generator>TYPO3 EXT:news</generator><item><guid isPermaLink="false">news-75611</guid><pubDate>Fri, 09 Oct 2026 16:48:40 +0200</pubDate><title>Hausgottesdienst am 28. Sonntag im Jahreskreis A</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail/ansicht/hausgottesdienst-am-28-sonntag-im-jahreskreis-a/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst am<br />28. Sonntag im Jahreskreis A<br />11. Oktober 2026</b></p><p><b>Lied</b>:Gl 803, 1-3: Unser Leben sei ein Fest...</p><p><b>Kreuzzeichen</b><br />evtl. Entzünden einer Kerze</p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />Mahl halten und miteinander feiern spielen in der Bibel immer wieder eine große Rolle. Sowohl im Alten wie im Neuen Testament hören wir immer wieder, dass Gott die Menschen einlädt, bei ihm zusammen zu kommen und auch Jesus hat immer wieder Menschen um sich gesammelt, um mit ihnen zu essen, zu trinken, mit ihnen in Beziehung zu treten. Jeder Gottesdienst ist eine Einladung an uns, uns aufzumachen, uns zu öffnen für die Begegnung mit Gott und den Menschen, die mit uns unser Leben teilen.</p><p><i>Stimmen wir mit ein in das Lob Gottes:</i><br /><b>Loblied</b>:Gl 171: Preis und Ehre...</p><p><b>Gebet</b>:<br />Gott,<br />du hast uns eingeladen,<br />Gäste an deinem Tisch zu sein.<br />Wir danken dir für deine Liebe und Nähe.<br />Wir bitten dich:<br />Lass heute an diesem Tisch unsere Freundschaft wachsen,<br />damit wir einander lieben und uns helfen,<br />Jesus nachzufolgen, der uns einen Weg zu dir zeigt.<br />Lass uns mit ihm zum Fest des Lebens gehen,<br />das du für uns bereitet hast,<br />heute und in Ewigkeit. Amen <sub><i>(Heriburg Laarmann - Das Fest unseres Lebens feiern - S. 108)</i></sub></p><p><b>Lesung aus dem Buch Jesaja (Jes 25, 6-10a)</b><br />Der Herr der Heere wird auf diesem Berg für alle Völker ein Festmahl geben mit den feinsten Speisen, ein Gelage mit erlesenen Weinen, mit den besten und feinsten Speisen, mit besten, erlesenen Weinen. Er zerreißt auf diesem Berg die Hülle, die alle Nationen verhüllt, und die Decke, die alle Völker bedeckt. Er beseitigt den Tod für immer. Gott, der Herr, wischt die Tränen ab von jedem Gesicht. Auf der ganzen Erde nimmt er von seinem Volk die Schande hinweg. Ja, der Herr hat gesprochen.<br />An jenem Tag wird man sagen: Seht, das ist unser Gott, auf ihn haben wir unsere Hoffnung gesetzt, er wird uns retten. Das ist der Herr, auf ihn setzen wir unsere Hoffnung. Wir wollen jubeln und uns freuen über seine rettende Tat. Ja, die Hand des Herrn ruht auf diesem Berg.</p><p><b>Antwortgesang</b>:Gl 421, 1+3: Mein Hirt ist Gott, der Herr...</p><p><b>Halleluja</b>:Gl 175,3 oder 716</p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - (Mt 22,1-10)</b><br />Jesus erzählte ihnen noch ein anderes Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem König, der die Hochzeit seines Sohnes vorbereitete. Er schickte seine Diener, um die eingeladenen Gäste zur Hochzeit rufen zu lassen. Sie aber wollten nicht kommen. Da schickte er noch einmal Diener und trug ihnen auf: Sagt den Eingeladenen: Mein Mahl ist fertig, die Ochsen und das Mastvieh sind geschlachtet, alles ist bereit. Kommt zur Hochzeit! Sie aber kümmerten sich nicht darum, sondern der eine ging auf seinen Acker, der andere in seinen Laden, wieder andere fielen über seine Diener her, misshandelten sie und brachten sie um. Da wurde der König zornig; er schickte sein Heer, ließ die Mörder töten und ihre Stadt in Schutt und Asche legen. Dann sagte er zu seinen Dienern: Das Hochzeitsmahl ist vorbereitet, aber die Gäste waren es nicht wert eingeladen zu werden. Geht also hinaus auf die Straßen und ladet alle, die ihr trefft, zur Hochzeit ein. Die Diener gingen auf die Straßen hinaus und holten alle zusammen, die sie trafen, Böse und Gute, und der Festsaal füllte sich mit Gästen.<br /><b><i>oder: In leichter Sprache</i></b><br />Als Jesus lebte, gab es mächtige Männer. Die mächtigen Männer wollten alles zu sagen haben. Und alles bestimmen.Zum Beispiel was die Menschen tun sollen.Und was die Menschen sagen dürfen.Und was die Menschen von Gott glauben sollen. Die mächtigen Männer passten genau auf die Menschen auf. Die mächtigen Männer passten auch auf Jesus auf. Jesus sagte zu den Menschen: Ihr sollt auf Gott hören. Ihr sollt tun, was Gott sagt. Ihr sollt nicht tun, was die mächtigen Männer sagen. Die mächtigen Männer denken nur an sich selber. Die mächtigen Männer waren wütend auf Jesus. Die mächtigen Männer sagten: Jesus hat keine Ahnung von Gott. Was Jesus sagt, ist falsch. Jesus erzählte den mächtigen Männern eine Geschichte. Damit wollte Jesus erklären, wie Gott wirklich ist. Die Geschichte ging so: Es war einmal ein König. Der König hatte einen Sohn. Der Sohn wollte heiraten.Der König bereitete die Hochzeit für den Sohn vor. Der König hatte viele Gäste eingeladen. Endlich war die Hochzeit. Alles war vorbereitet. Das Essen war fertig.Der Tisch war feierlich gedeckt. Das Hochzeits-Paar war auch da. Nur die Gäste fehlten noch. Kein einziger kam zur Hochzeits-Feier. Der König schickte die Diener<br />los. Die Diener sollten die Gäste holen. Aber die Gäste hatten keine Lust. Die Gäste wollten nicht kommen. Ganz im Gegenteil. Einige Gäste verhauten die Diener. Einige Gäste brachten sogar die Diener vom König um. Der König wurde wütend.Der König tobte. Der König schickte Soldaten. Die Soldaten machten die Häuser von den Gästen kaputt. Der König sagte zu den Dienern: Die Gäste sollen nicht mehr zu unserer Hochzeit kommen. Jetzt sollen andere Gäste kommen. Zum Beispiel Obdachlose von der Straße. Oder arme Leute. Oder Leute, die keine Freunde haben. Guckt, wo Leute sind. Ladet die Leute ein. Die Diener gingen überall herum. Und luden die anderen Leute ein. Die Leute freuten sich. Der Festsaal wurde voll. Alle Gäste setzten sich an den Tisch. <sub><i>(Katholisches Bibelwerk)</i></sub></p><p><b>Lied</b>:Gl 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht…</p><p><b>Predigtgedanken:</b><br />„<i>Immer wieder hast du den Menschen deinen Bund angeboten und sie durch die Propheten gelehrt, das Heil zu erwarten.</i>“ So heißt es im 4. Hochgebet. Gott nimmt Menschen zu allen Zeiten in den Dienst, um seine Botschaft der Hoffnung und des Heils zu den Menschen zu bringen. Doch auch in diesem Zusammenhang gilt der Zusammenhang zwischen Angebot und Nachfrage. Gott bietet uns Menschen immer wieder seine Freundschaft, seinen Bund an; sucht die Begegnung mit uns Menschen. Doch nicht immer gehen die Menschen auf dieses Angebot ein, fragen nach Gott, suchen den Weg mit ihm. Nicht erst seit Corona, aber seitdem noch einmal in einem deutlicheren Maß erleben wir, wie die Mitfeier der Eucharistiefeier einbricht und sich immer mehr in unseren Breiten vom Glauben abwenden. Nach aktuellen Daten der Forschungsgruppe Weltanschauungen in Deutschland (fowid) beläuft sich der Anteil der Christen an der deutschen Bevölkerung nur noch auf 44-49%. Und die Zahlen dürften in den kommenden Jahren noch sinken. Die Säkularisierung greift weiter um sich. Immer weniger Kinder werden getauft. Die Zahl der kirchlichen Eheschließungen gehen drastisch zurück. Auch das Glaubenswissen schwindet in unserer Gesellschaft mehr und mehr.<br />Und doch lässt Gott nicht nach, den Menschen zu suchen, ihm nachzugehen. Im Zusammenhang mit dem Pastoralbesuch von Papst Leo in Frankreich - einem Land, in dem es eine klare Trennung zwischen Staat und Kirche gibt, wurde immer wieder betont, dass in den letzten Monaten die Zahl der Erwachsenentaufen sprunghaft angestiegen sei. Landesweit ließen sich 2026 rund 21.386 Personen in der Osternacht taufen, darunter etwa 13.200 Erwachsene und rund 8.200 Jugendliche zwischen 11 bis 17 Jahren. Dies entspricht einer Verdreifachung im Vergleich zum Jahr 2016. Rund 42 % der erwachsenen Täuflinge sind zwischen 18 und 25 Jahre alt, weitere 40 % im Alter von 26 bis 40 Jahren. Ein großer Teil der Bewerber komme aus Familien mit christlichem Hintergrund, in denen der Glaube jedoch nicht mehr aktiv gelebt wurde. In einer stark säkularisierten und<br />krisenbehafteten Gesellschaft suchen viele junge Menschen nach klaren Werten, einem festen moralischen Fundament und Lebenssinn. Diese Erfahrungen stellen uns vor die Frage, wie könnte es auch bei uns gelingen, einen solchen spirituellen Aufbruch in die Wege zu leiten? Die Botschaft der Bibel und der Frohen Botschaft hat nichts von ihrer Gültigkeit verloren, kann und will auch heute tragfähige Antworten auf die bedrängenden Fragen der Menschen geben.<br />Wenn es in den Familien seltener wird, dass Glaube dort aktiv gelebt wird, braucht es andere Zeuginnen und Zeugen des Glaubens, die anderen davon erzählen, was sie hoffen lässt, was ihnen Halt gibt, wovon sie begeistert und beseelt sind.<br />Kann es uns gelingen, solche Zeuginnen und Zeugen zu sein?<br /><b><i>Für Familien mit Kindern:</i></b><br />Eine Hochzeit, das ist ein ganz besonderer Tag für die beiden Menschen, die sich das JA-Wort geben. Warst du schon einmal auf einer Hochzeit? Ein sichtbares Zeichen für die Verbindung der Eheleute ist der Ehering. Freundschaftsbänder zeigen eine Verbindung zwischen Freunden. Hast du ein Freundschaftsband? Die Bibel spricht einmal von einer dreifachen Schnur. Das soll heißen, dass Gott noch zusätzlich in diese Verbindung kommt und somit alles stabiler ist, wenn man auf Gott vertraut.<br /><i>Treuer Gott, ich möchte heute für alle Eheleute beten, die schwere Zeiten durchmachen. Sei du bei ihnen, damit sie mit deiner Hilfe wieder zueinander finden. Amen<br /><sup>(dkv - Mein Sonntagsblatt - 2020)</sup></i></p><p><b>Glaubensbekenntnis</b>:Wir dürfen gemeinsam unseren Glauben bekennen - gesprochen oder gesungen: Gl 354</p><p><b>Fürbittgebet</b><br /><i>Die Fürbitten sind unser Gebet für die anderen. Es bedarf nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor, worum wir bitten wollen.<br />Wir können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es, die Namen derer laut auszusprechen, die man Gott ans Herz legen will, .<br />Wir dürfen Gott unsere Bitten aber auch still anvertrauen.<br />Als Antwortruf eignen sich: Gl 182 oder Gl 817<br /><b>oder:</b><br />Herr Jesus Christus, du lädst uns ein, mitzubauen am Reich Gottes. voll Vertrauen bitten wir dich:</i><br />➢&nbsp;Für die Missionarinnen und Missionare, die weltweit die Frohe Botschaft verkünden und zu leben versuchen.<br />➢ Für alle Gruppen und Kreise in unseren Gemeinde, die sich aus dem Glauben heraus für andere einsetzen.<br />➢ Für die Verantwortlichen in Staat und Gesellschaft, dass sie ihr Handeln an den christlichen Werten ausrichten.<br />➢ Für alle, deren Leben derzeit von schweren Sorgen bedrückt ist.<br />➢ Um Frieden und die Bereitschaft zur Versöhnung in den großen und kleinen Konflikten unserer Zeit.<br />➢ Für unsere Verstorbenen.<br /><i>Herr, unser Gott, Du lädst uns zu Dir ein. Du willst unserem Leben Richtung und Ziel geben. Hilf, dass wir Dir nicht ausweichen, sondern Deiner Einladung folgen. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.</i></p><p><b>Hinführung zum Vater unser</b>: Herr Jesus Christus, was wir vor dir und dem Vater im Himmel aussprechen, bleibt oft bruchstückhaft und unvollkommen. Wir dürfen aber alles, was uns bewegt, hinein nehmen in das Gebet, das du uns gelehrt hast: <i>Vater unser..</i></p><p><b>Lied</b>:Gl 554, 2: Zion hört die Wächter singen...</p><p><b>Gebet:</b><br />Gott,<br />wir danken dir für die Gemeinschaft,<br />die wir mit dir und untereinander erfahren haben.<br />Lass alle, die uns heute begegnen, spüren,<br />dass wir deine Gäste waren.<br />Lass uns miteinander auf dem Weg sein<br />zum ewigen Hochzeitsmahl,<br />zu dem du uns eingeladen hast<br />durch Jesus Christus,<br />unseren Bruder und Herrn. <sub><i>(Nach: Heriburg Laarmann - - Das Fest unseres Lebens feiern - S. 111)</i></sub></p><p><b>Segen</b><br />So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott - der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.<br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><b>Lied</b>:Gl 819, 1-3: Gott sagt uns immer wieder...</p><p><a href="https://www.familien234.de/export/sites/familien-234/bibelbild/.content/.galleries/LesejahrA_Ausmalbilder-zum-Sonntagsevangelium/A_28.SO.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Ausmalbild für Kinder</a></p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-75458</guid><pubDate>Sat, 03 Oct 2026 11:03:12 +0200</pubDate><title>Hausgottesdienst am 27. Sonntag im Jahreskreis A</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail/ansicht/hausgottesdienst-am-27-sonntag-im-jahreskreis-a/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst am<br />27. Sonntag im Jahreskreis A<br />4. Oktober 2026</b></p><p><b>Lied</b>:Gl 468, 1-3: Gott gab uns Atem, dfamit wir leben...oder. Gl 392, 1+4: Lobe den Herren...</p><p><b>Kreuzzeichen</b><br />evtl. Entzünden einer Kerze</p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />Gestern durften wir 36 Jahre „Deutsche Einheit“ feiern. Heute halten wir das Erntedankfest. Wir dürfen dankbar sein für alles, was uns am Leben hält, was unser Leben reich macht: Essen und Trinken, Kleidung und Wohnung, Familie und Freunde, Bildung und Beruf; Gesundheit und Sicherheit; Leben in Frieden. Für alles das und sicherlich noch vieles mehr dürfen wir Gott Danke sagen. Der 4. Oktober ist auch der Gedenktag des Hl. Franziskus von Assisi. Sein Todestag jährt sich in diesem Jahr um 800. mal und Tausende sind in den letzten Wochen und Monaten nach Assisi gepilgert. Er hatte eine besondere Liebe zur Schöpfung und zu allen Geschöpfen. Versuchen auch wir, diese Liebe zu Gottes guter Schöpfung nie zu verlieren.</p><p><i>Stimmen wir mit ein in das Lob Gottes:</i><br /><b>Loblied</b>:Gl 807: Anbetung, Dank und Ehre...</p><p><b>Gebet:</b><br />Gott,<br />du sorgst für uns Menschen und für alle deine Geschöpfe.<br />Du hast dem Menschen die Erde anvertraut.<br />wir danken dir für die Ernte dieses Jahres.<br />Nähre damit unser irdisches Leben<br />und gib uns immer das tägliche Brot,<br />damit wir dich für deine Gaben peresien<br />und mit deinen Gaben<br />den Notleidenden helfen können.<br />Darum bitten wir durch Jesus Christus,<br />unseren Bruder und Herrn <sub><i>(Messbuch S. 1066)</i></sub></p><p><b>Lesung aus dem Buch Deuteronomium:</b><br />Mose sprach zum Volk:<br />Wenn der Herr, dein Gott, dich in ein prächtiges Land führt, ein Land mit Bächen, Quellen und Grundwasser, das im Tal und am Berg hervorquillt, ein Land mit Weizen und Gerste, mit Weinstock, Feigenbaum und Granatbaum, ein Land mit<br />Ölbaum und Honig, ein Land, in dem du nicht armselig dein Brot essen musst, in dem es dir an nichts fehlt, ein Land, dessen Steine aus Eisen sind, aus dessen Bergen du Erz gewinnst; wenn du dort isst und satt wirst und den Herrn, deinen Gott, für das prächtige Land, das er dir gegeben hat, preist, dann nimm dich in acht und vergiss den Herrn, deinen Gott, nicht, missachte nicht seine Gebote, Rechtsvorschriften und Gesetze, auf die ich dich heute verpflichte.<br />Und wenn du gegessen hast und satt geworden bist und prächtige Häuser gebaut hast und sie bewohnst, wenn deine Rinder, Schafe und Ziegen sich vermehren und Silber und Gold sich bei dir häuft und dein gesamter Besitz sich vermehrt, dann nimm dich in Acht, dass dein Herz nicht hochmütig wird und du den Herrn, deinen Gott, nicht vergisst, der dich aus Ägypten, dem Sklavenhaus, geführt hat;<br />der dich durch die große und Furcht erregende Wüste geführt hat, durch Feuernattern und Skorpione, durch ausgedörrtes Land, wo es kein Wasser gab; der für dich Wasser aus dem Felsen der Steilwand hervorsprudeln ließ; der dich in der Wüste mit dem Manna speiste, das deine Väter noch nicht kannten, (und der das alles tat,) um dich gefügig zu machen, dich zu prüfen und dir zuletzt Gutes zu tun.<br />Dann nimm dich in Acht und denk nicht bei dir: Ich habe mir diesen Reichtum aus eigener Kraft und mit eigener Hand erworben.<br />Denk vielmehr an den Herrn, deinen Gott: Er war es, der dir die Kraft gab, Reichtum zu erwerben, weil er seinen Bund, den er deinen Vätern geschworen hatte, so verwirklichen wollte, wie er es heute tut.</p><p><b>Lied</b>:Gl 467, 1+5+6: Erfreue dich, Himmel,...</p><p><b>Halleluja</b>:Gl 175,3 oder 716</p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - (Lk 12,15-21)</b><br />Jesus sagte zu den Leuten: Gebt Acht, hütet euch vor jeder Art von Habgier. Denn der Sinn des Lebens besteht nicht darin, dass ein Mensch aufgrund seines großen Vermögens im Überfluss lebt. Und er erzählte ihnen folgendes Beispiel:<br />Auf den Feldern eines reichen Mannes stand eine gute Ernte.<br />Da überlegte er hin und her: Was soll ich tun? Ich weiß nicht, wo ich meine Ernte unterbringen soll.<br />Schließlich sagte er: So will ich es machen: Ich werde meine Scheunen abreißen und größere bauen; dort werde ich mein ganzes Getreide und meine Vorräte unterbringen.<br />Dann kann ich zu mir selber sagen: Nun hast du einen großen Vorrat, der für viele Jahre reicht. Ruh dich aus, iss und trink und freu dich des Lebens!<br />Da sprach Gott zu ihm: Du Narr! Noch in dieser Nacht wird man dein Leben von dir zurückfordern. Wem wird dann all das gehören, was du angehäuft hast? So<br />geht es jedem, der nur für sich selbst Schätze sammelt, aber vor Gott nicht reich ist.<br /><b><i>oder: In leichter Sprache</i></b><br />Einmal kam ein Mann zu Jesus. Der Mann sagte: Meine Eltern sind gestorben.Meine Eltern hatten viel Geld. Ich habe noch einen Bruder. Das Geld von meinen Eltern gehört jetzt meinem Bruder und mir zusammen. Aber mein Bruder will das Geld für sich alleine behalten. Mein Bruder will mir kein Geld abgeben. Jesus, du sollst meinem Bruder sagen: Mein Bruder soll das Geld mit mir teilen. Jesus sagte zu dem Mann: Wenn ihr um Geld streitet, helfe ich nicht. Passt auf, dass ihr nicht gierig nach Geld werdet. Wer gierig nach Geld ist, wird unglücklich. Wer gute Dinge tut, wird glücklich. Jesus erzählte ein Beispiel: Das Beispiel ging so:<br />Es war einmal ein Mann. Der Mann war sehr reich. Der Mann wurde immer reicher. Der Mann dachte immer nur an Geld. Eines Tages dachte der Mann: Jetzt habe ich genug Geld verdient. Ich kann aufhören zu arbeiten. Ich kann ein gemütliches Leben führen. Ich kann die besten Sachen essen. Und trinken.Und Feste feiern. Aber in der Nacht starb der Mann. Gott sagte zu dem Mann: Du warst ein dummer Mann. Du hast nur an Geld gedacht. Jetzt bist du tot. Jetzt kannst du das viele Geld nicht mehr gebrauchen. Du solltest lieber an die anderen Menschen denken. Und den anderen Menschen helfen. Das ist mehr wert als Geld.Weil ich mich dann über dich freue. Und du hast trotzdem alles, was du brauchst. <sub><i>(Katholisches Bibelwerk)</i></sub></p><p><b>Lied</b>:Gl 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht…</p><p><b>Predigtgedanken:</b><br />Was für ein Sommer: Hitzewelle und Dürre; der Rhein, der Bodensee und viele Seen verzeichnen einen Niedrigwasserstand wie noch nie.<br />Die Weinlese in Franken und anderen Weinanbaugebieten so früh wie noch nie.<br />Bergstürze und Überschwemmungen wie noch nie.<br />Schmelzen des Permafrosts und der Alpengletscher in einer Geschwindigkeit wie noch nie.<br />Die Lebensmittelpreise steigen - wie wird es weitergehen?<br />Erntedank - noch stehen die vollen Körbe vor dem Altar. Wird es auch in zukunft so sein? Wie werden die kommenden Generationen Erntedank feiern? In unseren Ernte-Dank können sich Ernte-Bitten mischen:<br />Die Bitte für die Menschen, bei denen der Klimawandel die Existenz bereits gravierend bedroht.<br />Die Bitte für unsere Gesellschaft um ein Umdenken zu mehr Nachhaltigkeit, einem Mehr an Bewahrung der Schöpfung.<br />Und wir feiern heute den Gedenktag des Hl. Franziskus von Assisi. Wir feiern seinen 800. Todestag. Franziskus war nicht nur ein Naturschwärmer. Er hat nicht<br />nur den Sonnengesang verfasst. er hat nicht nur den Vögeln gepredigt. er hat nicht nur den Wolf von Gubbio gezähmt. In seinem Lob auf die Schöpfung und seinem bewussten Umgang mit allen Geschöpfen schwingt auch und vor allem das Lob auf den Schöpfer mit. Alles, was auf Erden an Geschaffenem ist, sind unsere Mitgeschöpfe. Franziskus spricht in seinem Sonnengesang von Bruder Sonne, Schwester Mond. Er hatte die Gabe, in jedem Geschöpf und in der ganzen Schöpfung die Größe und Gegenwart Gottes zu erkennen. Auch wir dürfen dankbar sein für diese gute Schöpfung Gottes, die Franziskus in seinem Sonnengesang besungen hat.<br />Als Franziskus am 3. Oktober 2026 an der Portiunculla - Kapelle - wo sich heute die mächtige Kirche Santa Maria degli Angeli erhebt - spürte, dass sein Ende nahe war, ließ er sich von seinen Brüdern nackt auf den Boden legen, segnete ein letztes Mal „seine“ Stadt und fügte seinem „Sonnengesang“ eine letzte Strophe hinzu:<br /><i>Gelobt seist du, mein Herr,<br />für unsere Schwester, den leibliche Tod;<br />kein lebender Mensch kann ihm entrinnen.<br />Wehe jenen, die in tödlicher Sünde sterben.<br />Selig, die er finden wird in deinem heiligen Willen,<br />denn der zweite Tod wird ihnen kein Leid antun.</i><br />Das lässt uns denken an unsere eigene Vergänglichkeit, an unser eigenes Sterben, von dem wir nicht wissen, wann es uns bevor steht. Es lässt uns in Dankbarkeit denken an liebe Menschen, die uns bereits vorausgegangen sind. Es lässt uns denken an Menschen, die derzeit im Sterben liegen und mit dem Tod ringen. Es lässt uns denken, an alle Menschen, die mit Trauer um einen lieben Menschen erfüllt oder sogar überfordert sind.<br /><b><i>Für Familien mit Kindern:</i></b><br /><i>Miteinander ins Gespräch kommen:</i><br />Wofür bin ich im Moment besonders dankbar und an wen will ich in meinem Gefühl der Dankbarkeit jetzt besonders denken?</p><p><b>Glaubensbekenntnis</b>:Wir dürfen gemeinsam unseren Glauben bekennen - gesprochen oder gesungen: Gl 790, 1 - 4</p><p><b>Fürbittgebet</b><br /><i>Die Fürbitten sind unser Gebet für die anderen. Es bedarf nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor, worum wir bitten wollen.<br />Wir können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es, die Namen derer laut auszusprechen, die man Gott ans Herz legen will, .<br />Wir dürfen Gott unsere Bitten aber auch still anvertrauen.<br />Als Antwortruf eignen sich: Gl 182 oder Gl 817<br /><b>oder:</b><br />Gott, Du sorgst für uns. Du wünscht Dir ein Leben in Fülle für uns. Wir bitten Dich:</i><br />➢ Wir bitten für alle, die sich für ein gutes Klima einsetzen; ein gutes Klima unter uns Menschen und ein gutes Klima für die Erde. Für die Klimaforscher, die Politikerinnen und Politiker, für die Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter.<br />➢ Wir bitten für alle, die Menschen im Leben unterstützen und ermöglichen:Die Ärztinnen und Hebammen, die Krankenpfleger, Erzieher und Lehrerinnen, die Eltern.<br />➢ Wir bitten für alle, die Erde bebauen und pflegen, und so uns allen Nahrung ermöglichen. Die Landwirtinnen und Landwirte, die Lebensmittelerzeuger.<br />➢ Wir bitten für alle, die den Glauben als lebendiges Feuer weitergeben. Für Papst Leo , Bischof Franz und alle Bischöfe, alle Seelsorgerinnen und Seelsorger, die Großeltern und Patinnen und Paten, die Menschen, die Kinder und Jugendliche auf die Sakramente vorbereiten.<br />➢ Wir bitten um das tägliche Brot und für das, was wir lebensnotwendig brauchen. Wir bitten besonders für die Menschen, die nicht immer das Nötige haben. Für die Menschen auf der Flucht, für unsere Kranken, für die Einsamen.<br />➢ Wir beten für unsere Verstorbenen, die uns zu Dir vorausgegangen sind, für alle, die um sie trauern und für uns, um den Mut zu einem Leben, das dem Gedanken an den Tod nicht ausweicht.<br /><i>Gott, wir vertrauen auf Deine Wegbegleitung heute und in Ewigkeit.</i></p><p><b>Hinführung zum Vater unser</b>: Herr Jesus Christus, wir hoffen auf dich, dass du unsere leeren Hände immer wieder füllst. Mit deinen Worten dürfen wir beten:<br /><i>Vater unser...</i></p><p><b>Lied</b>:Gl 411, 1+2+4: Erde singe, dass es klinge...</p><p><b>Gebet:</b><br />Gott,<br />wird danken dir für dein Wort,<br />für Brot und Wein,<br />für unser Leben auf dieser Erde.<br />Wir danke dir für die gute Ernte,<br />die du uns anvertraut hast,<br />für die Schätze, die du im Acker unseres Lebens verborgen hast.<br />Wie die Erde uns nährt,<br />so lass uns leben aus dir<br />und reiche Frucht bringen.<br />Darum bitten wir durch Jesus Christus,<br />durch den du diese Schöpfung und uns vollenden wirst.<br /><sup><i>(Heriburg Laarmann-Bilder erzählen von Gott - S. 144)</i></sup></p><p><b>Segen</b><br />So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott - der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.<br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><b>Lied</b>:Gl 809, 1+3+6: Laudato sii…</p><p><a href="https://www.familien234.de/export/sites/familien-234/bibelbild/.content/.galleries/Lesejahr_C_Ausmalbilder-zum-Sonntagsevangelium/C_18.So.png" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Ausmalbild für Kinder</a><br />&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-75296</guid><pubDate>Sat, 26 Sep 2026 11:46:31 +0200</pubDate><title>Hausgottesdienst am 26. Sonntag im Jahreskreis A</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail/ansicht/hausgottesdienst-am-26-sonntag-im-jahreskreis-a/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst am<br />26. Sonntag im Jahreskreis A<br />27. September 2026</b></p><p><b>Lied</b>:Gl 835, 1+3: Wer glaubt, ist nie allein...</p><p><b>Kreuzzeichen</b><br />evtl. Entzünden einer Kerze</p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />„Dein Herz ist gefragt“ - Unter diesem Wort steht der heutige „Caritas“ - Sonntag, der die diesjährige Herbstsammlung für die Caritas - Arbeit einläutet.<br />Der „Caritas“ - Sonntag will uns wieder in Erinnerung rufen, dass jeder und jede von uns immer wieder aufgerufen ist, anderen Zeichen der Nächstenliebe zu schenken, ihnen zu helfen, wo es in unseren Kräften steht - nicht nur die Hauptamtlichen der Caritas in unserer Region, unserem Bistum und in aller Welt.<br />Gleichzeitig begehen wir heute den Welttag der Migranten und Flüchtlinge, die auf der Suche sind nach einem Leben in Sicherheit und Frieden.<br />Jesus zeigt uns immer wieder, wie Gott uns seine Liebe und Barmherzigkeit schenkt. Bitten wir ihn um seine Erbarmen:</p><p><b>Kyrierufe</b>: Gl 160: Gott des Vaters ew'ger Sohn...</p><p>Stimmen wir mit ein in das Lob Gottes:<br /><b>Loblied</b>:Gl 170, 1-3: Allein Gott in der Höh, sei Ehr...</p><p><b>Gebet</b>:<br />Gott, unser Schöpfer,<br />die Gegensätze in der Welt klagen uns an:<br />Reichtum und Not,<br />Hunger und Überfluss,<br />Sorglosigkeit und Leid stehen gegeneinander.<br />Hilf du uns allen,<br />dass wir aufhören, die Gegensätze zu verschärfen<br />und anfangen,<br />einander Brüder und Schwestern zu sein.<br />Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn. <sub><i>(Messbuch 23/313)</i></sub></p><p><b>Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde von Philippi (Phil 2,1-11)</b><br />Wenn es Ermahnung in Christus gibt, Zuspruch aus Liebe, eine Gemeinschaft des Geistes, herzliche Zuneigung und Erbarmen, dann macht meine Freude dadurch vollkommen, dass ihr eines Sinnes seid, einander in Liebe verbunden, einmütig und einträchtig, dass ihr nichts aus Ehrgeiz und nichts aus Prahlerei tut. Sondern in Demut schätze einer den andern höher ein als sich selbst. Jeder achte nicht nur auf das eigene Wohl, sondern auch auf das der anderen. Seid untereinander so gesinnt, wie es dem Leben in Christus Jesus entspricht: Er war Gott gleich, hielt aber nicht daran fest, wie Gott zu sein, sondern er entäußerte sich und wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich. Sein Leben war das eines Menschen; er erniedrigte sich /und war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz. Darum hat ihn Gott über alle erhöht und ihm den Namen verliehen, der größer ist als alle Namen, damit alle im Himmel, auf der Erde und unter der Erde ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu und jeder Mund bekennt: «Jesus Christus ist der Herr» - zur Ehre Gottes, des Vaters.</p><p><b>Antwortgesang</b>:Gl 446, 1-4: Lass uns in deinem Namen, Herr,...</p><p><b>Halleluja</b>:Gl 721 oder 716</p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - (Mt 21, 28-32)</b><br />Jesus sprach zu den Hohepriestern und den Ältesten des Volkes:<br />Was meint ihr? Ein Mann hatte zwei Söhne. Er ging zum ersten und sagte: Mein Sohn, geh und arbeite heute im Weinberg! Er antwortete: Ja, Herr!, ging aber nicht.<br />Da wandte er sich an den zweiten Sohn und sagte zu ihm dasselbe. Dieser antwortete: Ich will nicht. Später aber reute es ihn und er ging doch. Wer von den beiden hat den Willen seines Vaters erfüllt? Sie antworteten: Der zweite. Da sagte Jesus zu ihnen: Amen, das sage ich euch: Zöllner und Dirnen gelangen eher in das Reich Gottes als ihr. Denn Johannes ist gekommen, um euch den Weg der Gerechtigkeit zu zeigen, und ihr habt ihm nicht geglaubt; aber die Zöllner und die Dirnen haben ihm geglaubt. Ihr habt es gesehen und doch habt ihr nicht bereut und ihm nicht geglaubt.<br /><b><i>oder: In leichter Sprache</i></b><br />Als Jesus lebte, gab es viele verschiedene Menschen. Zum Beispiel Religionsgelehrte. Oder Politiker. Oder Schwindler. Oder Prostituierte. Die Religionsgelehrten und Politiker dachten: Wir sind gute Menschen. Weil wir studiert haben. Und weil wir über Gott Bescheid wissen. Und weil wir anständig sind. Die Schwindler und Prostituierten sind schlechte Menschen. Die Schwindler und Prostituierten machen unanständige Sachen. Aber die Schwindler und<br />Prostituierten waren gute Freunde von Jesus. Die Schwindler und Prostituierten hörten Jesus gerne zu. Die Schwindler und Prostituierten glaubten, dass Jesus von Gott kommt. Die Schwindler und Prostituierten versuchten das zu tun, was Jesussagte. Die Religionsgelehrten und Politiker machten sich über die Schwindlerund Prostituierten lustig. Und spotteten darüber. Das war gemein.Jesus erzählte den Religions-Gelehrten und Politikern eine Geschichte:Die Geschichte ging so: Es war einmal ein Vater. Der Vater hatte zwei Söhne.Einmal sagte der Vater zu dem ersten Sohn: Geh heute in den Weinberg zum Arbeiten. Der Sohn sagte: Ja, das mache ich. Aber der Sohn ging trotzdem nicht zum Arbeiten in den Weinberg. Da sagte der Vater zu dem zweiten Sohn:<br />Geh heute in den Weinberg zum Arbeiten. Der zweite Sohn sagte:<br />Nein, ich habe keine Lust. Aber dann ging der zweite Sohn doch zum Arbeiten in den Weinberg. Jesus fragte die Religionsgelehrten und Politiker: Welcher Sohn hat getan, was der Vater wollte? Die Religionsgelehrten und Politiker sagten: Der zweite Sohn hat getan, was der Vater wollte. Obwohl der zweite Sohn zuerst keine Lust hatte. Jesus sagte zu den Religionsgelehrten und Politikern: Genau. Das stimmt. Dann erklärte Jesus die Geschichte. Jesus sagte: Die Schwindler und Prostituierten sind ähnlich wie der zweite Sohn. Die Schwindler und Prostituierten haben zuerst einige unanständige Sachen gemacht. Aber die Schwindler und Prostituierten hören zu, wenn ich von Gott erzähle. Die Schwindler und Prostituierten glauben, was ich von Gott erzähle. Die Schwindler und Prostituierten tun jetzt, was bei Gott richtig ist. Die Schwindler und Prostituierten sind jetzt gute Menschen. Jesus sagte feierlich: Amen, Amen. Ich sage euch: Die Schwindler und Prostituierte gehören viel mehr zu Gott als ihr. Ihr seid nämlich wie der erste Sohn.Ihr sagt: Wir wissen alles über Gott. Wir haben alles über Gott studiert. Wir sind anständig. Aber in Wirklichkeit tut ihr nicht, was Gott will. Ihr macht euch über die anderen Menschen lustig. Und verspottet die anderen Menschen. Und ihr glaubt nicht, was ich von Gott erzähle. <sub><i>(Katholisches Bibelwerk)</i></sub></p><p><b>Lied</b>:Gl 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht…</p><p><b>Predigtgedanken:</b><br />In dieser Woche fand sich in den Medien ein Interview mit dem neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz Heiner Willmer, dem Bischof von Münster. In diesem Interview betonte er klar und unmissverständlich: Die Treue gegenüber dem Evangelium und der christlich - jüdischen Tradition <i>hat als zentrales Element, dass alle Menschen die gleiche Würde haben, unabhängig von ihrer Herkunft, sozialen SchichtGesundheit, alter, Religion. Diese Grundhaltung ist für uns nicht verhandelbar. Und wir können uns auch nicht auf die eigene Gruppe, die eigene Nation oder dergleichen beschränken. Als Christen haben wir einen klaren Auftrag für die ganze Welt. Wir sind eine Menschheitsfamilie. Wir gehören alle zusammen...Wenn es um die Würde eines jeden Menschen geht - und das schließt insbesondere Menschen mit Flüchtlingserfahrungen oder einer anderen Herkunft selbstverständlich ein - halten wir </i>(die Bischöfe)<i> zusammen.</i><br />Es ist wichtig, gerade heute am Welttag der Migranten und Flüchtlinge und am Caritas - Sonntag diese Worte bewusst zu hören und aufzunehmen.<br />Unsere Gesellschaft in Deutschland und unsere Welt erlebt momentan so viel Abgrenzung und Ausgrenzung. Viele bleiben dabei mit ihren Bedürfnissen auf der Strecke. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagieren sich in der Flüchtlingsarbeit, kümmern sich um Migranten. Kleiderkammern sichern oftmals die Erstversorgung. Eingliederungsprogramme wollen helfen, dass Sprachkenntnisse verbessert werden und Integration gelingt. Das Motto des heutigen Caritas - Sonntags lautet aber: „<i>Dein</i> Herz ist gefragt.“<br />Das will uns bewusst machen, dass wir uns nicht nur auf die Hauptamtlichen der Caritas verlassen dürfen. Neben der Liturgie, der Glaubensweitergabe, der Gemeinschaftsbildung ist auch die Caritas eine wesentliche Säule einer jeden christlichen Gemeinde vor Ort. In unserer Pfarreiengemeinschaft gibt es hierfür u.a. die Initiative „PuzzeLN“, die Menschen unterstützen will, die Hilfe brauchen. Es geht aber auch um einen jeden und eine jede von uns. Um unsere ganz alltäglichen Erfahrung in der Begegnung mit anderen Menschen - auch wenn sie uns noch fremd sind. Es geht um Begegnung auf Augenhöhe. So wie auch Jesus immer wieder die Begegnung auf Augenhöhe gesucht hat. Der Philipperhymnus unterstreicht dies noch einmal eindrücklich. Jesus <i>hielt nicht daran fest, wie Gott zu sein, sondern er entäußerte sich und wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich</i>. Nach seinem Vorbild, nach seinem Beispiel sind auch wir aufgefordert, uns füreinander einzusetzen und auch anderen zu einem menschenwürdigen, lebenswerten Leben zu verhelfen. Manchmal kostet uns das vielleicht auch Überwindung; die eigenen Widerstände, Ängste, den eigenen „inneren Schweinehund“ hinter sich zu lassen - so wie der zweite Sohn im Gleichnis, der anfangs auch erwidert: „Ich will nicht!“ - sich dann aber doch auf den Weg macht, um der Bitte des Vaters nachzukommen.<br /><i>Dein Herz ist gefragt </i>- bin <i>ich </i>bereit, <i>mein </i>Herz antworten zu lassen?<br /><b><i>Für Familien mit Kindern:</i></b><br />Stell dir vor, ein Freund verspricht, dir zu helfen, tut es aber dann doch nicht. Ein anderer sagt zuerst ab, kommt aber dann doch vorbei und hilft dir. Über wen freust du dich mehr? Sicherlich über den, der nicht nur redet, sondern auch was für dich tut. Denn wir wissen: Worte sind wertlos, wenn darauf keine Taten folgen.<br /><i>Lieber Gott, wenn ich jemandem etwas verspreche, dann will ich es auch halten. Hilf mir, so zu leben, dass andere sich auf mich verlassen können. <sub>(Mein Sonntagsblatt - dkv - 2014)</sub></i></p><p><b>Glaubensbekenntnis</b>:Wir dürfen gemeinsam unseren Glauben bekennen - gesprochen oder gesungen: Gl 456, 1+4: Herr, du bist mein Leben...</p><p><b>Fürbittgebet</b><br /><i>Die Fürbitten sind unser Gebet für die anderen. Es bedarf nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor, worum wir bitten wollen.<br />Wir können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es, die Namen derer laut auszusprechen, die man Gott ans Herz legen will, .<br />Wir dürfen Gott unsere Bitten aber auch still anvertrauen.<br />Als Antwortruf eignen sich: Gl 182 oder Gl 817<br /><b>oder:</b><br />V: Herr Jesus Christus, du erschließt uns immer wieder, was der Vater im Himmel von uns will, was er mit uns vorhat. Voll Vertrauen bitten wir dich:</i><br />➢&nbsp;Papst Leo befindet sich derzeit auf einer Pastoralreise in Frankreich: Begleite alle Gottesdienste, Begegnungen und Gespräche mit deinem Geist.<br />➢ Der Caritas - Sonntag steht unter dem Leitwort „Dein Herz ist gefragt!“: Lass alle, die auf Zuwendung und Unterstützung angewiesen sind, die nötige Hilfe erfahren.<br />➢ Wir bitten heute besonders auch für die Migranten und Flüchtlinge weltweit, die sich nach einem Leben in Sicherheit und Frieden sehnen: Schenke den Verantwortlichen der Staaten und Gesellschaften die Bereitschaft, an einer gerechten und versöhnten Welt zu bauen, in der Flucht und Migration nicht mehr nötig sind.<br />➢ Wir beten für uns selbst, um die Bereitschaft, anderen immer wieder unser Herz zu öffnen und zu helfen, wo Hilfe nötig ist.<br />➢ Wir beten für unsere Verstorbenen, die uns vorausgegangen sind in der Hoffnung auf die bleibende Heimat bei dir.<br /><i>V: Herr, unser Gott, du gehst mit uns durch unser Leben. Du willst uns auf einen guten gemeinsamen Weg und zu einem guten Ziel führen. Dafür danken wir dir durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn.</i></p><p><b>Hinführung zum Vater unser</b>: Alles, was wir in unseren Herzen tragen, können wir vor Gott bringen. Jesus hat uns ein wichtiges Gebet mitgegeben, wo wir unsere Herzensanliegen nochmals vor Gott bringen können. Wir wollen nun gemeinsam beten: <i>Vater unser</i></p><p><b>Lied</b>:Gl 832, 1+4: Herr, wir bitten, komm und segne uns...</p><p><b>Gebet</b>:<br />Gott, öffne uns Ohren und Sinne, damit wir erkennen, wer wir sind.<br />Gott, öffne uns Ohren und Seelen, damit wir merken, wo unsere Mitmenschen Not leiden.<br />Gott, öffne uns Ohren und Verstand, damit wir unsere Aufgaben in dieser Welt wahrnehmen.<br />Gott, öffne unsere Ohren, damit wir hören und erhört werden.<br />Darum bitten wir durch Jesus Christus,<br />unseren Bruder und Herrn.</p><p><b>Segen</b><br />So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott - der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.<br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><b>Lied</b>:Gl 470, 1-3: Wenn das Brot, das wir teilen…</p><p><i><b>Wer möchte, kann die Arbeit der Caritas an die jeweilige Wohnortpfarrei unterstützen.</b></i></p><p><a href="https://www.familien234.de/export/sites/familien-234/bibelbild/.content/.galleries/LesejahrA_Ausmalbilder-zum-Sonntagsevangelium/A_26.SO.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Ausmalbild für Kinder</a></p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-75291</guid><pubDate>Fri, 25 Sep 2026 17:55:04 +0200</pubDate><title>Firmkurs 2026/2027</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail/ansicht/firmkurs-2026-2027-1/</link><description>Zu Beginn des neuen Schuljahres werden die neuen Briefe zum nächsten Firmkurs verschickt. Grundsätzlich werden alle katholischen Jugendlichen angeschrieben, die die 9. Jahrgangsstufe besuchen oder das entsprechende Alter haben. Bei Fragen kann man sich gerne an Gemeindereferent Swen Hoffmann - 06021 4489944 oder swen.hoffmann@bistum-wuerzburg.de wenden. Weitere Infos findet man auch auf der Homepage des Pastoralen Raumes Aschaffenburg: https://aschaffenburg-katholisch.de/seelsorge/sakramente/firmung/
Anmeldeschluss für den nächsten Firmkurs ist am 25. Oktober 2026</description><content:encoded><![CDATA[<p>Zu Beginn des neuen Schuljahres werden die neuen Briefe zum nächsten Firmkurs verschickt. Grundsätzlich werden alle katholischen Jugendlichen angeschrieben, die die 9. Jahrgangsstufe besuchen oder das entsprechende Alter haben. Bei Fragen kann man sich gerne an Gemeindereferent Swen Hoffmann - 06021 4489944 oder swen.hoffmann@bistum-wuerzburg.de wenden. Weitere Infos findet man auch auf der Homepage des Pastoralen Raumes Aschaffenburg: <a href="https://aschaffenburg-katholisch.de/seelsorge/sakramente/firmung/" target="_blank">aschaffenburg-katholisch.de/seelsorge/sakramente/firmung/</a><br />Anmeldeschluss für den nächsten Firmkurs ist am 25. Oktober 2026</p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-75163</guid><pubDate>Sun, 20 Sep 2026 10:36:35 +0200</pubDate><title>Hausgottesdienst am 25. Sonntag im Jahreskreis A</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail/ansicht/hausgottesdienst-am-25-sonntag-im-jahreskreis-a/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst am<br />25. Sonntag im Jahreskreis A<br />20. September 2026</b></p><p><b>Lied:</b>Gl 144, 1+3+4: Nun jauchzt dem Herren alle Welt...</p><p><b>Kreuzzeichen</b><br />evtl. Entzünden einer Kerze</p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />„<i>Lebt als Gemeinde so, wie es dem Evangelium Christi entspricht.</i>“ - Das legt uns Paulus heute ans Herz. Ein hoher Anspruch, dem wir nicht immer nachkommen, hinter dem wir - bei allem Bemühen - doch auch immer wieder zurück bleiben. Bitten wir den HERRN um seinen Geist, der uns immer wieder stärken will und begrüßen wir den HERRN in unserer Mitte:<br />➢ Herr Jesus Christus, du kennst unseren Alltag mit all seinen Fragen und Anforderungen - Herr, erbarme dich…<br />➢ Du weißt um unsere Angst, unsere Sorgen und Nöte - Christus, erbarme dich…<br />➢ Du sprichst uns immer wieder an und nimmst uns in deinen Dienst. - Herr, erbarme dich...<br /><i>Stimmen wir mit ein in das Lob Gottes:</i></p><p><b>Loblied</b>:Gl 810: Ehre dir, Gott, im heiligen Thron...</p><p><b>Gebet:</b><br />Gott, unser Vater,<br />du hast uns deinen Namen genannt<br />und uns Mut gemacht, dich anzusprechen.<br />Wir kommen zu dir und danken dir,<br />dass du für uns da bist.<br />Hilf uns,<br />dass auch wir für dich leben -<br />und für die Menschen,<br />in denen du uns begegnest.<br />Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn. <sub><i>(Nach: Messbuch35/318)</i></sub></p><p><b>Halleluja</b>:Gl 175,6 oder 716</p><p><b>Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Philippi (Phil 1,20ad-24.27a</b><br />Darauf warte und hoffe ich, dass Christus durch meinen Leib verherrlicht wird, ob ich lebe oder sterbe. Denn für mich ist Christus das Leben und Sterben Gewinn. Wenn ich aber weiterleben soll, bedeutet das für mich fruchtbare Arbeit. Was soll ich wählen? Ich weiß es nicht. Es zieht mich nach beiden Seiten: Ich sehne mich danach, aufzubrechen und bei Christus zu sein - um wie viel besser wäre das! Aber euretwegen ist es notwendiger, dass ich am Leben bleibe. Vor allem: Lebt als Gemeinde so, wie es dem Evangelium Christi entspricht.</p><p><b>Antortgesang</b>:Gl 149, 1+2: Liebster Jesu, wir sind hier…</p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - (Mt 20, 1-16)</b><br />Jesus erzählte seinen Jüngern das folgende Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Gutsbesitzer, der früh am Morgen sein Haus verließ, um Arbeiter für seinen Weinberg anzuwerben. Er einigte sich mit den Arbeitern auf einen Denar für den Tag und schickte sie in seinen Weinberg. Um die dritte Stunde ging er wieder auf den Markt und sah andere dastehen, die keine Arbeit hatten. Er sagte zu ihnen: Geht auch ihr in meinen Weinberg! Ich werde euch geben, was recht ist. Und sie gingen. Um die sechste und um die neunte Stunde ging der Gutsherr wieder auf den Markt und machte es ebenso. Als er um die elfte Stunde noch einmal hinging, traf er wieder einige, die dort herumstanden. Er sagte zu ihnen: Was steht ihr hier den ganzen Tag untätig herum? Sie antworteten: Niemand hat uns angeworben. Da sagte er zu ihnen: Geht auch ihr in meinen Weinberg! Als es nun Abend geworden war, sagte der Besitzer des Weinbergs zu seinem Verwalter: Ruf die Arbeiter, und zahl ihnen den Lohn aus, angefangen bei den letzten, bis hin zu den ersten. Da kamen die Männer, die er um die elfte Stunde angeworben hatte, und jeder erhielt einen Denar. Als dann die ersten an der Reihe waren, glaubten sie, mehr zu bekommen. Aber auch sie erhielten nur einen Denar. Da begannen sie, über den Gutsherrn zu murren, und sagten: Diese letzten haben nur eine Stunde gearbeitet, und du hast sie uns gleichgestellt; wir aber haben den ganzen Tag über die Last der Arbeit und die Hitze ertragen. Da erwiderte er einem von ihnen: Mein Freund, dir geschieht kein Unrecht. Hast du nicht einen Denar mit mir vereinbart? Nimm dein Geld und geh! Ich will dem letzten ebenso viel geben wie dir. Darf ich mit dem, was mir gehört, nicht tun, was ich will? Oder bist du neidisch, weil ich (zu anderen) gütig bin? So werden die Letzten die Ersten sein und die Ersten die Letzten.<br /><i><b>oder: In leichter Sprache</b></i><br />Jesus erzählte den Menschen, wie Gott ist. Einmal wollte Jesus den Menschen erklären, dass Gott gerecht ist. Und gleichzeitig gütig. Gütig bedeutet: Gut sein zu den Menschen. Die Menschen konnten sich nicht vorstellen, dass Gott gütig ist.<br />Darum erzählte Jesus eine Geschichte von einem Bauern. Der Bauer war gerecht.Und gleichzeitig gütig. So ging die Geschichte: Es war einmal ein Bauer. Der Bauer hatte viele Weinberge. Eines Tages waren die Weintrauben reif. Alle Weintrauben mussten gepflückt werden. Das war viel Arbeit. Der Bauer brauchte viele Arbeiter.Darum ging der Bauer am frühen Morgen auf den Marktplatz. Auf dem Marktplatz waren einige Leute. Die Leute suchten Arbeit. Damit sie Geld verdienen können.Der Bauer fragte: Könnt ihr mir heute helfen, die Weintrauben zu pflücken?Ihr bekommt 50 Euro dafür. Die Leute freuten sich, dass sie Geld verdienen konnten. Die Leute gingen mit dem Bauern in die Weinberge. Die Leute fingen an zu arbeiten. Nach drei Stunden merkte der Bauer: Die Arbeiter können alleine nicht die vielen Weintrauben schaffen. Der Bauer brauchte noch mehr Arbeiter. Der Bauer ging wieder auf den Markt-Platz. Auf dem Marktplatz waren wieder Leute.Die Leute suchten Arbeit. Der Bauer fragte: Könnt ihr mir helfen, meine Weintrauben zu pflücken? Ich zahle euch, was sich gehört. Die Leute freuten sich, dass sie Geld verdienen konnten. Die Leute gingen mit dem Bauern mit.Die Leute fingen an zu arbeiten. Am Mittag merkte der Bauer: Ich brauche noch mehr Arbeiter für die vielen Weintrauben. Der Bauer ging noch öfter auf den Markt-Platz. Der Bauer holte jedes Mal neue Arbeiter. Der Bauer sagte jedes Mal:<br />Könnt ihr mir helfen, die Weintrauben zu pflücken? Ich gebe euch genug Geld dafür. Die Leute freuten sich, dass sie genug Geld bekommen. Die Leute gingen mit dem Bauer mit. Die Leute arbeiteten fleißig. Gegen Abend merkte der Bauer:<br />Die Arbeiter werden nicht fertig. Ich muss noch mehr Arbeiter holen. Wenigstens noch eine Stunde lang. Der Bauer ging wieder auf den Marktplatz. Der Bauer traf wieder einige Leute. Der Bauer sagte: Könnt ihr mir eine Stunde helfen, die Weintrauben zu pflücken? Ich gebe euch genug Geld für die Arbeit. Die Leute freuten sich, dass sie etwas Geld verdienen konnten. Die Leute gingen mit dem Bauer mit. Die Leute gingen in den Wein-Berg. Die Leute arbeiteten fleißig. Nach einer Stunde waren alle Arbeiter mit der Arbeit fertig. Alle Weintrauben waren gepflückt. Zum Abschluss sollten alle Arbeiter das versprochene Geld bekommen.Der Bauer sagte zu einem Diener: Ruf alle Arbeiter hier her. Gib den Arbeitern das versprochene Geld. Gib zuerst den Arbeitern, die zuletzt gekommen sind, 50 Euro.Dann gib den Arbeitern von heute Mittag die 50 Euro. Dann den Arbeitern von heute Vormittag. Dann den Arbeitern von heute Morgen. Und ganz zum Schluss den allerersten Arbeitern von heute früh. Alle Arbeiter sollen 50 Euro bekommen.So machte es der Diener. Zuerst gab der Diener den Arbeitern, die zuletzt für eine Stunde gekommen waren, 50 Euro. Die Arbeiter freuten sich.Dann gab der Diener den Arbeitern, die am Mittag gekommen waren, 50 Euro. Die Arbeiter freuten sich auch. Dann gab der Diener den Arbeitern, die am Vormittag gekommen waren, 50 Euro. Die Arbeiter freuten sich auch. Zum Schluss kamen die Arbeiter an die Reihe, die morgens ganz früh als Erste gekommen waren. Die Arbeiter dachten, dass sie mehr Geld als die anderen bekommen. Weil sie am längsten gearbeitet haben.<br />Aber der Diener gab auch den Arbeitern, die am längsten gearbeitet haben, 50 Euro. Genauso wie allen anderen. Die Arbeiter, die am längsten gearbeitet hatten, wurden sauer. Die Arbeiter sagten zum Bauer: Wir haben am längsten gearbeitet.Wir waren die allerersten. Trotzdem gibst du uns nur 50 Euro. Die anderen sind zuletzt gekommen. Die letzten haben nur eine Stunde gearbeitet. Die bekommen auch 50 Euro. Das ist ungerecht. Der Bauer sagte zu einem Mann: Mein Freund, wieso ist das ungerecht? Ich habe dir heute Morgen die 50 Euro versprochen.Da hast du dich gefreut. Jetzt bekommst du 50 Euro. Da meckerst du. Du hast keinen Grund zu meckern. Weil wir alles abgesprochen haben. Nimm dein Geld.Geh nach Hause. Ich kann mit meinem Geld machen, was ich will. Du bekommst 50 Euro. Das ist gerecht. Und die anderen, die weniger gearbeitet haben, bekommen auch 50 Euro. Das ist gütig. Bist du sauer, weil ich zu den anderen gütig bin? Jesus war mit der Geschichte fertig. Jesus sagte: So ist Gott auch gütig zu den Menschen. <sub><i>(Katholisches Bibelwerk)</i></sub></p><p><b>Lied</b>:Gl 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht…</p><p><b>Predigtgedanken:</b><br />„<i>Lohnt sich das für mich?</i>“ - „<i>Was bringt mir das?</i>“ - „<i>Was habe ich davon?</i>“ - „<i>Was springt für mich dabei raus?</i>“<br />Diese Worte drücken eine häufige Einstellung unserer gegenwärtigen Zeit aus. Die Angst schwingt mit, zu kurz kommen; hintan stehen zu müssen, nicht zu seinem Recht zu kommen. Doch scheint dieses Virus schon sehr lange im Menschen zu stecken, vielleicht schon seit der Erschaffung des Menschen.<br />Denn auch die Menschen zur Zeit Jesu scheinen von dieser Frage schon umgetrieben worden zu sein. Heute würden sich wahrscheinlich die Gewerkschaften oder die Schlichtungsstelle einschalten, wenn für unterschiedliche Arbeitszeiten der gleiche Lohn bezahlt werden würde.<br />Doch es geht in diesem Fall ja gar nicht um ein Alltagsproblem, sondern es geht um das Reich Gottes. Und da gelten andere Maßstäbe und Richtlinien. Deshalb geht es hier auch im Eigentlichen um die Frage: Wofür steht der 1 Denar, den der Gutsbesitzer in Aussicht stellt? Anders gefragt: Was ist der eigentliche Lohn, der uns am Ende erwartet. Jesus geht es nicht um den pekuniären Wert, nicht um eine materielle Kaufkraft. Wenn Jesus von dem Lohn spricht, den der Gutsbesitzer - also im Letzten Gott - vor Augen stellt, ist das verheißene ewige Leben, ist die unbedingte, bedingungslose Liebe, ist seine grenzenlose Barmherzigkeit, ist - ein wenig althergebracht, aber immer noch gültig - seine Gnade. Und all das ist nicht mit Geld zu bezahlen oder mit Gold aufzuwiegen. Bei Gott sein zu dürfen, seine Nähe und Gegenwart erfahren und spüren zu dürfen, mit seinem Wohlwollen rechnen zu dürfen, das ist mehr wert als alles Geld und Gold dieser Welt.<br />Erinnern wir uns an den zweiten Sohn im Gleichnis von den verlorenen Söhnen und dem barmherzigen Vater im Lukasevangelium: Da macht der Sohn dem Vater auch Vorwürfe und hält ihm vor:<br /><em>So viele Jahre schon diene ich dir, und nie habe ich gegen deinen Willen gehandelt; mir aber hast du nie auch nur einen Ziegenbock geschenkt, damit ich mit meinen Freunden ein Fest feiern konnte.</em><br />Doch was erwidert der Vater?<br /><i>Mein Kind, du bist immer bei mir, und alles, was mein ist, ist auch dein.</i><br />Auch hier ist der wahre Lohn, die ganze Zeit beim Vater sein zu dürfen. Wenn es also darum geht, das ewige Leben, die Liebe Gottes, seine Barmherzigkeit oder seine Gnade zu finden, dann dürften im Grunde alle froh sein, die schon bei der ersten oder zweiten Gelegenheit von Gott gerufen worden sind und diesem Ruf auch gefolgt sind. Sicher, dem Ruf zu folgen heißt auch, sich auf die Arbeit im Weinberg des Herrn einzulassen. Und diese Arbeit ist auch schweißtreibend und beschwerlich. Aber sie zahlt sich letztendlich auch aus durch die Erafahrung, bei Gott sein zu dürfen.<br />Und auch wenn jemand erst im letzten Moment seines Lebens zu Gott findet, darf eben auch er die Zuversicht haben, dass auch er den verheißenen Lohn empfangen wird. Denn Gottes Maßstäbe sind eben ganz andere.<br /><b><i>Für Familien mit Kindern:</i></b><br />Kennst du das Wort neidisch? Es bedeutet, dass jemand etwas besitzt und ich es ihm kaum gönne, weil ich es auch unbedingt haben möchte. Kinder sind auf Spielsachen oder Handys neidisch. Erwachsene auf tolle Urlaube, Autos oder Häuser.<br />Auf was bis du neidisch? (Miteinander ins Gespräch kommen)<br />Es gibt vieles, auf das man neidisch sein kann. Oft hat man Angst, zu kurz zu kommen. Ein Gegenwort wäre die Zufriedenheit. Schau mal genau hin, was du hast und unbedingt wirklich brauchst. (Noch einmal ins Gespräch kommen)<sup><i>(Nach: dkv - Mein Sonntagblatt)</i></sup></p><p><b>Glaubensbekenntnis</b>:Wir dürfen gemeinsam unseren Glauben bekennen - gesprochen oder gesungen: Gl 787 (Mel.: 170)</p><p><b>Fürbittgebet</b><br /><i>Die Fürbitten sind unser Gebet für die anderen. Es bedarf nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor, worum wir bitten wollen. Wir können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es, die Namen derer laut auszusprechen, die man Gott ans Herz legen will. Wir dürfen Gott unsere Bitten aber auch still anvertrauen.<br />Als Antwortruf eignen sich: Gl 182 oder Gl 817<br /><b>oder:</b><br />Herr Jesus Christus, du offenbarst uns die Güte und Barmherzigkeit des Vaters im Himmel. Voll Vertrauen bitten wir dich:</i><br />➢ Für alle Männer und Frauen, die sich bemühen, in der Verkündigung und im Leben des Evangeliums diese Menschenfreundlichkeit Gottes erfahrbar zu machen.<br />➢ Für die Mächtigen und Einflussreichen, die Verantwortung tragen sollen für eine gerechte und friedliche Weltordnung.<br />➢ Für alle, die sich an den Rand gedrängt sehen und immer wieder zu kurz kommen.<br />➢ Für alle Kranken, Bedürftige, Vereinsamten, die sich nach Geborgenheit, Verständnis und Angenommen - Sein sehnen.<br />➢ Für unsere Verstorbenen, die uns in die Hoffnung vorausgegangen sind, auf ewig bei dir zu sein und für alle, die um sie trauern.<br /><i>Herr, unser Gott, du denkst, fühlst und handelst anders als wir Menschen. Du bist der ganz Andere, der Ferne und doch auch der Nahe. Wir danken dir, dass du uns durch dieses Leben führst durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn.</i></p><p><b>Hinführung zum Vater unser</b>: Herr Jesus Christus, du versprichst einen größeren Lohn als wir erahnen können - das Leben bei Gott, unserem Vater im Himmel. Mit deinen Worten dürfen wir beten: <i>Vater unser...</i></p><p><b>Lied</b>:Gl 832, 1+3: Herr, wir bitten, komm und segne uns...</p><p><b>Gebet:</b><br />Guter Gott,<br />wir leben aus deiner Liebe und Güte.<br />Du weißt, was wir zum Leben brauchen.<br />Nimm allen Neid und alle Missgunst von uns.<br />Schenke uns Freude und Zufriedenheit<br />und lass uns immer wieder erkennen,<br />was unser Leben wirklich reich und erfüllt macht:<br />die Liebe zu dir und die Freundschaft mit anderen Menschen.<br />Darum bitten wir durch Jesus Christus,<br />unseren Bruder und Herrn.</p><p><b>Segen</b><br />Der Herr segne dich,<br />er lasse dein Leben gelingen, deine Hoffnung erblühen, deine Früchte reifen.<br />Der Herr behüte dich,<br />er umarme dich in deiner Angst, er schütze dich in deiner Not, er erfülle dich mit seiner Liebe.<br />Der Herr nehme dich an die Hand,<br />führe, begleite und halte dich.<br />Sein Segen komme über dich und bleibe alle Zeit. <em><sub>(Aus Irland)</sub></em><br />So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott - der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.<br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><a href="https://www.familien234.de/export/sites/familien-234/bibelbild/.content/.galleries/LesejahrA_Ausmalbilder-zum-Sonntagsevangelium/A_25.SO.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Ausmalbild für Kinder</a></p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-75024</guid><pubDate>Sat, 12 Sep 2026 11:51:47 +0200</pubDate><title>Hausgottesdienst am 24. Sonntag im Jahreskreis A</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail/ansicht/hausgottesdienst-am-24-sonntag-im-jahreskreis-a/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst am<br />24. Sonntag im Jahreskreis A<br />13. September 2026</b></p><p><b>Lied</b>:Gl 814, 1+2: Da wohnt ein Sehnen tief in uns...</p><p><b>Kreuzzeichen</b><br />evtl. Entzünden einer Kerze</p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />„<i>Da wohnt ein Sehnen tief ins uns…</i>“ Die Sehnsucht tragen wir immer in uns und mit uns. Wir sehnen uns nach einem Leben in Frieden, in Zufriedenheit und Gesundheit, sehnen uns nach Harmonie, Gerechtigkeit und Freiheit für alle Menschen dieser Welt und erfahren doch auch immer wieder schmerzlich, dass unsere Sehnsucht enttäuscht wird, dass Schuld und Versagen unser Leben und Zusammenleben beeinträchtigen. Diesen Zwiespalt dürfen wir voll Vertrauen vor Gott bringen:<br />➢ Jesus, du kennst unsere Sehnsucht nach einem erfüllten und gelingenden Leben - Herr, erbarme dich…<br />➢ Du weißt um unsere Schwächen und Grenzen - Christus, erbarme dich…<br />➢ Du zeigst uns Wege zu Versöhnung und Frieden - Herr, erbarme dich...</p><p><i>Stimmen wir mit ein in das Lob Gottes:</i><br /><b>Loblied</b>:Gl 169, 1-3: Gloria, Ehre sei Gott...</p><p><b>Gebet</b>:<br />Guter Gott!<br />Bei dir ist Freude über jeden Menschen,<br />der umkehrt und einen Neuanfang wagen will.<br />denn du bist der Vater, der für alle ein Herz hat.<br />Lass uns darauf vertrauen<br />und nach deinem Wort leben.<br />Hilf uns,<br />dass auch wir einander vergeben,<br />wie du uns vergibst.<br />Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn.<br /><sup><i>(Nach Messbuch 27/315)</i></sup></p><p><b>Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Rom (Röm 14, 7-9)</b><br />Keiner von uns lebt sich selber und keiner stirbt sich selber: Leben wir, so leben wir dem Herrn, sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Ob wir leben oder ob wir<br />sterben, wir gehören dem Herrn. Denn Christus ist gestorben und lebendig geworden, um Herr zu sein über Tote und Lebende.</p><p><b>Antwortgesang</b>:Gl 367, 1+2: Jesus, dir leb' ich...</p><p><b>Halleluja</b>:Gl 174,1 oder 716</p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - (Mt 18,15-20)</b><br />Da trat Petrus zu ihm und fragte: Herr, wie oft muss ich meinem Bruder vergeben, wenn er sich gegen mich versündigt? Siebenmal? Jesus sagte zu ihm: Nicht siebenmal, sondern siebenundsiebzig Mal.<br />Mit dem Himmelreich ist es deshalb wie mit einem König, der beschloss, von seinen Dienern Rechenschaft zu verlangen. Als er nun mit der Abrechnung begann, brachte man einen zu ihm, der ihm zehntausend Talente schuldig war.<br />Weil er aber das Geld nicht zurückzahlen konnte, befahl der Herr, ihn mit Frau und Kindern und allem, was er besaß, zu verkaufen und so die Schuld zu begleichen.<br />Da fiel der Diener vor ihm auf die Knie und bat: Hab Geduld mit mir! Ich werde dir alles zurückzahlen. Der Herr hatte Mitleid mit dem Diener, ließ ihn gehen und schenkte ihm die Schuld. Als nun der Diener hinausging, traf er einen anderen Diener seines Herrn, der ihm hundert Denare schuldig war. Er packte ihn, würgte ihn und rief: Bezahl, was du mir schuldig bist! Da fiel der andere vor ihm nieder und flehte: Hab Geduld mit mir! Ich werde es dir zurückzahlen. Er aber wollte nicht, sondern ging weg und ließ ihn ins Gefängnis werfen, bis er die Schuld bezahlt habe. Als die übrigen Diener das sahen, waren sie sehr betrübt; sie gingen zu ihrem Herrn und berichteten ihm alles, was geschehen war. Da ließ ihn sein Herr rufen und sagte zu ihm: Du elender Diener! Deine ganze Schuld habe ich dir erlassen, weil du mich so angefleht hast. Hättest nicht auch du mit jenem, der gemeinsam mit dir in meinem Dienst steht, Erbarmen haben müssen, so wie ich mit dir Erbarmen hatte? Und in seinem Zorn übergab ihn der Herr den Folterknechten, bis er die ganze Schuld bezahlt habe. Ebenso wird mein himmlischer Vater jeden von euch behandeln, der seinem Bruder nicht von ganzem Herzen vergibt.<br /><b><i>oder: In leichter Sprache</i></b><br />Petrus ist ein Freund von Jesus. Petrus will von Jesus alles lernen. Einmal hatte Petrus eine Frage an Jesus. Petrus sagte: Jesus, ich habe einen Bruder. Der Bruder ärgert mich oft. Manchmal verzeihe ich meinem Bruder. Ist es genug, wenn ich meinem Bruder 7-mal am Tag verzeihe? Jesus sagte: Nein. Das ist nicht genug.Du sollst mit dem Verzeihen nie aufhören. Du sollst deinem Bruder mindestens 77-mal am Tag verzeihen. Jesus wollte erklären, dass die Menschen immer verzeihen sollen. Weil Gott auch immer verzeiht. Deswegen erzählte Jesus eine Geschichte vom Verzeihen. Die Geschichte ging so:<br />Es war einmal ein König. Der König hatte viele Diener. Eines Tages wollte der König sehen, ob die Diener genug arbeiten. Alle Diener mussten zum König kommen. Die Diener mussten erzählen, was sie arbeiten. Und wie viel Geld sie für den König einnehmen. Alle Diener kamen an die Reihe. Ein Diener hatte 10 000 Euro Schulden gemacht. Der König war wütend. Der König sagte: Zur Strafe musst du ins Gefängnis. Und deine Frau auch. Und deine Kinder auch. Ihr müsst solange ins Gefängnis, bis du deine Schulden bezahlt hast. Der Mann war verzweifelt.Der Mann jammerte. Der Mann sagte: Nein, bitte nicht ins Gefängnis. Ich will tüchtig arbeiten. Ich will alle Schulden bezahlen. Ich strenge mich an. Ganz bestimmt. Weil der Diener so jammerte, hatte der König Mitleid. Der König sagte: Ok. Du brauchst nicht ins Gefängnis. Du musst mir auch die Schulden nicht bezahlen. Das mache ich selber. Ich verzeihe dir alles. Da war der Diener sehr froh.Und sehr erleichtert. Der Diener ging nach Hause. Unterwegs traf der Diener einen Kollegen. Der Kollege arbeitete auch beim König. Der Kollege hatte 10 Euro von dem Diener geliehen. Der Kollege musste dem Diener die 10 Euro wieder zurückgegeben. Der Diener sagte zu dem Kollegen: Gib mir die 10 Euro zurück.Sofort. Sonst kommst du ins Gefängnis. Der Diener haute dem Kollegen ins Gesicht. Der Kollege jammerte. Der Kollege sagte: Ich habe das Geld jetzt nicht in der Tasche. Ich will dir das Geld morgen geben. Bitte, hab Geduld mit mir.Bitte, verzeihe mir. Aber der Diener wollte nicht verzeihen. Der Diener wollte die 10 Euro sofort haben. Der Diener sagte: Nein, ich verzeihe dir nicht. Ich stecke dich ins Gefängnis. Du kommst erst wieder aus dem Gefängnis, wenn du die 10 Euro zurück gegeben hast. Der Kollege jammerte und bettelte. Aber der Diener hatte kein Mitleid mit dem Kollegen. Der Diener wollte nicht verzeihen. Der Diener steckte den Kollegen ins Gefängnis. Die anderen Diener sahen, was passiert war.Die anderen Diener waren traurig. Die anderen Diener gingen zum König und erzählten alles. Der König wurde wütend. Der König rief den Diener. Der König sagte zu dem Diener: Du bist ein böser Diener. Du hattest bei mir 10 000 Euro Schulden. Eigentlich wollte ich dich ins Gefängnis stecken. Aber du hast gejammert und gebettelt. Da habe ich Mitleid gehabt. Und ich habe die Schulden selber bezahlt. Ich habe dich frei gelassen. Ich habe dir alles verziehen. Aber jetzt hast du deinen Kollegen ins Gefängnis gesteckt. Nur weil der Kollege 10 Euro Schulden hatte. Dein Kollege hat auch gejammert und gebettelt. Aber du hast kein Mitleid gehabt. Du hast die Schulden nicht verziehen. Du hast den Kollegen ins Gefängnis geworfen. Das ist gemein von dir. Du sollst deinem Kollegen so verzeihen, wie ich es bei dir gemacht habe. Jetzt sollst du zur Strafe auch ins Gefängnis. Wie dein Kollege. Jetzt sollst du auch deine Schulden bezahlen. Wie dein Kollege. Du sollst so lange im Gefängnis sitzen, bis du die 10 000 Euro bezahlt hast. Jesus sagte zu seinen Freunden: Gott ist ähnlich wie der König. Der König verzeiht alles.Gott verzeiht den Menschen auch alles. Genau so sollen die Menschen alles verzeihen. Egal, was passiert. Wenn die Menschen selber nicht verzeihen, ist Gott<br />ähnlich wie der König. Dann verzeiht Gott den Menschen auch nicht. <sub><i>(Katholisches Bibelwerk)</i></sub></p><p><b>Lied</b>:Gl 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht…</p><p><b>Predigtgedanken:</b><br />Es gibt Schriftworte, die bringen mich immer wieder an meine Grenzen. Das heutige Evangelium mit seiner abschließenden Aufforderung dem Bruder/ der Schwester immer wieder zu vergeben, gehört dazu. Wie weit zieht Jesus da den Kreis? Ähnlich wie beim Gleichnis vom barmherzigen Samariter stehe ich vor der Frage: Wer ist mein Bruder, wer ist meine Schwester im Eigentlichen? Ist das jeder Mensch, der mir begegnet oder gibt es irgendwo eine Grenze?<br />Ich gebe zu - spätestens seit dem letzten Sonntag bin ich in großer Sorge. Ich habe Angst davor, dass unsere Gesellschaft auseinanderfällt und extreme Geisteshaltungen mehr und mehr Raum greifen; dass vieles, was nach den Erfahrungen des II. Weltkrieges und den Diktaturen auf deutschem Boden mühsam errungen wurde an freiheitlicher Grundordnung, an Respekt vor der Würde jedes einzelnen Menschen, an Aussöhnung und Verständigung durch destruktive Kräfte wieder verloren zu gehen droht. Ich erlebe derzeit so viel Hetze, so viel Verachtung, so viel Abgrenzung in unserer Politik und unserer Gesellschaft. Alles das macht mir Angst. Richard von Weizsäcker hat in seiner Funktion als Bundespräsident am 8. Mai 1985 - zum 40. Jahrestag des II. Weltkrieges bemerkenswerte Worte gefunden in Bezug auf unsere geschichtliche Verantwortung. Er sagte: <i>Wer aber vor der Vergangenheit die Augen verschließt, wird blind für die Gegenwart. Wer sich der Unmenschlichkeit nicht erinnern will, der wird wieder anfällig für neue Ansteckungsgefahren.</i><br />Solche Ansteckungsgefahren entdecke ich derzeit wieder in unserer Gesellschaft und es fällt mir sehr schwer, denen von Herzen vergeben zu sollen, die Intoleranz, Abgrenzung und Spaltung schüren.<br />Auch Jesus hat nicht Harmonie um jeden Preis gesucht. Wo es nötig war - in der Auseinandersetzung mit den Pharisäern, den Schriftgelehrten, der römischen Besatzungsmacht - hat auch er die Finger in die Wunde gelegt, hat Missstände angeprangert, hat andere in ihre Schranken gewiesen. Er hat es getan um der Verkündigung und des Aufbaus des Reiches Gottes willen, das nach seiner Überzeugung ein Reich des Friedens, der Freiheit und der Gerechtigkeit sein soll. Überall, wo diese Gerechtigkeit, diese Freiheit, dieser Frieden bedroht sind, haben Christen nicht nur das Recht, sondern vielmehr auch die Pflicht, mahnend und warnend ihre Stimme zu erheben. Papst Pius XXII. wird bis heute immer wieder vorgeworfen, er hätte nicht klar und deutlich genug gegen den Holocaust Stellung bezogen. Auf der anderen Seite ist nachgewiesen, dass der damalige Bischof von<br />Münster August Graf von Galen mit seinen mutigen Predigten gegen das Euthanasieprogramm der damaligen Diktatur deren Einstellung erreichte.<br />Als Christen dürfen wir deshalb gerade nicht zu allem schweigen; dürfen nicht zu allem „Ja und Amen“ sagen, dürfen keinem falsch verstandenen Harmoniebedürfnis verfallen.<br />Vergebung ja - überall dort, wo echte Versöhnungsbereitschaft spürbar und erfahrbar ist. Aber auch Mut zum Konflikt, zur kritischen Auseinandersetzung, wo die Wahrheit der Frohen Botschaft und Gerechtigkeit, Freiheit und Frieden aus dem Blick zu geraten drohen.<br /><b><i>Für Familien mit Kindern:</i></b><br />Im Vater unser beten wir: Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.“ Manchmal fällt es uns jedoch sehr schwer, Menschen, die uns geärgert oder traurig gemacht haben, zu vergeben. Bei wem fällt es dir besonders schwer?</p><p><b>Glaubensbekenntnis</b>:Wir dürfen gemeinsam unseren Glauben bekennen - gesprochen oder gesungen: Gl 456, 1+4: Herr, du bist mein Leben</p><p><b>Fürbittgebet</b><br /><i>Die Fürbitten sind unser Gebet für die anderen. Es bedarf nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor, worum wir bitten wollen.<br />Wir können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es, die Namen derer laut auszusprechen, die man Gott ans Herz legen will, .<br />Wir dürfen Gott unsere Bitten aber auch still anvertrauen.<br />Als Antwortruf eignen sich: Gl 182 oder Gl 817<br /><b>oder:</b><br />Herr Jesus Christus, du begegnest uns mit Liebe und Menschenfreundlichkeit. Wir sollen aber auch bereit sein, einander immer wieder zu vergeben. Wir bitten dich:</i><br />➢ Für alle, die sich zerstritten haben, aber keinen Weg zu einander finden und denen die richtigen Worte fehlen.<br />➢ Für alle Menschen und Völker, die derzeit unter Krieg und Gewalt leiden müssen.<br />➢ Für alle, die immer wieder - im Großen wie im Kleinen - versuchen, Konflikte zu überwinden.<br />➢ Für alle, die uneinsichtig sind und allein ihre Interessen sehen.<br />➢ In unseren ganz persönlichen Fragen, Sorgen und Anliegen (kurze Stille halten!)<br />➢ Für unsere Verstorbenen, die einen bleibenden Platz in unserer Erinnerung haben, aber auch für die, an die niemand mehr denkt.<br /><i>Gott, unser Vater im Himmel! Wir danken dir, dass wir mit unseren Anliegen und Bitten immer wieder zu dir kommen dürfen. Bleibe mit uns auf dem Weg. Darum bitten wir durch Christus, unseren Bruder und Herrn.</i></p><p><b>Hinführung zum Vater unser</b>: Das Gebet des Herrn schließt ein, dass wir um Vergebung bitten und selbst die Bereitschaft zum Vergeben aufbringen. Um die die Bereitschaft und die Kraft dazu wollen wir bitten: <i>Vater unser...</i></p><p><b>Lied</b>:Gl 453, 1-4: Bewahre uns, Gott,…</p><p><b>Gebet</b>:<br />Guter Gott,<br />du siehst unsere Fehler,<br />aber du lässt uns auch die Möglichkeit umzukehren.<br />Du lädst uns immer wieder ein zu einem neuen Anfang.<br />Wir danken dir, dass du barmherzig bist.<br />Gib uns den Mut umzukehren<br />Gib uns die Kraft neu anzufangen.<br />Darum bitten wir durch Jesus Christus,<br />unseren Bruder und Herrn. <sub><i>(Nach: Messbuch 26/ S.314)</i></sub></p><p><b>Segen</b><br />So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott - der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.<br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><a href="https://www.familien234.de/export/sites/familien-234/bibelbild/.content/.galleries/LesejahrA_Ausmalbilder-zum-Sonntagsevangelium/A_24.SO.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Ausmalbild für Kinder:</a></p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-75023</guid><pubDate>Sat, 12 Sep 2026 11:44:58 +0200</pubDate><title>Hausgottesdienst am 23. Sonntag im Jahreskreis A</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail/ansicht/hausgottesdienst-am-23-sonntag-im-jahreskreis-a/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst am<br />23. Sonntag im Jahreskreis A<br />6. September 2026</b></p><p><b>Lied</b>:Gl 712 (2-3x): Wo zwei oder drei...</p><p><b>Kreuzzeichen</b><br />evtl. Entzünden einer Kerze</p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />Gottesdienst feiern hat immer auch mit Gemeinschaft zu tun. Wir feiern Gemeinschaft mit Gott und Gemeinschaft untereinander - ob ganz real oder im Geiste, im Herzen. Gemeinschaft ist aber auch störungsanfällig. Es kann zu Missverständnissen kommen. Zweifel, Misstrauen können eine Beziehung stören - auch die zu Gott. Streit und Konflikte machen das Leben, das Zusammenleben schwer. Darum wusste auch Jesus. Begrüßen wir ihn in unserer Mitte und bitten wir ihn für uns und diese Welt um sein Erbarmen:<br /><b>Gl 437, 1-3</b>: Meine engen Grenzen...</p><p><i>Stimmen wir mit ein in das Lob Gottes:</i><br /><b>Loblied</b>:Gl 168, 1: Gloria in excelsis deo...oder 167: Dir Gott im Himmel</p><p><b>Gebet</b>:<br />Herr,<br />du kennst unser Elend:<br />Wir reden miteinander und verstehen uns nicht.<br />Wir schließen Verträge und vertragen uns nicht.<br />Wir sprechen vom Frieden und rüsten zum Krieg.<br />Zeig uns einen Ausweg.<br />Sende uns deinen Geist,<br />damit er den Kreis des Bösen durchbricht<br />und das Angesicht der Erde erneuert.<br />Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn.</p><p><b>Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Römer (Röm 13, 8-10)</b><br />Bleibt niemand etwas schuldig; nur die Liebe schuldet ihr einander immer. Wer den andern liebt, hat das Gesetz erfüllt. Denn die Gebote: Du sollst nicht die Ehe brechen, du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht begehren!, und alle anderen Gebote sind in dem einen Satz zusammengefasst: Du sollst deinen<br />Nächsten lieben wie dich selbst. Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. Also ist die Liebe die Erfüllung des Gesetzes.</p><p><b>Antwortgesang</b>:Gl 828, 1-3: Liebe ist nicht nur ein Wort...</p><p><b>Halleluja</b>:Gl 175,3 oder 716</p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - (Mt 18,15-20)</b><br />Wenn dein Bruder sündigt, dann geh zu ihm und weise ihn unter vier Augen zurecht. Hört er auf dich, so hast du deinen Bruder zurückgewonnen.<br />Hört er aber nicht auf dich, dann nimm einen oder zwei Männer mit, denn jede Sache muss durch die Aussage von zwei oder drei Zeugen entschieden werden.<br />Hört er auch auf sie nicht, dann sag es der Gemeinde. Hört er aber auch auf die Gemeinde nicht, dann sei er für dich wie ein Heide oder ein Zöllner. Amen, ich sage euch: Alles, was ihr auf Erden binden werdet, das wird auch im Himmel gebunden sein und alles, was ihr auf Erden lösen werdet, das wird auch im Himmel gelöst sein. Weiter sage ich euch: Alles, was zwei von euch auf Erden gemeinsam erbitten, werden sie von meinem himmlischen Vater erhalten.<br />Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.<br /><b><i>oder: In leichter Sprache</i></b><br />Einmal sprach Jesus mit seinen Freunden über die Gemeinde. Die Gemeinde sind die Menschen, die in der Nähe wohnen. Und an Gott glauben. Und zusammen beten. Und füreinander sorgen. Die Menschen aus der Gemeinde sind wie Brüder und Schwestern. Jesus sagte zu seinen Freunden: Vielleicht ist da ein Bruder in der Gemeinde. Der macht schlimme Sachen. Oder böse Sachen. Das darf der Bruder nicht. Der Bruder muss damit aufhören. Vielleicht macht der Bruder immer weiter.Dann soll einer von der Gemeinde mit dem Bruder sprechen. Der soll dem Bruder sagen: Hör damit auf. Wenn der Bruder aufhört, ist alles wieder gut. Vielleicht macht der Bruder aber immer weiter. Dann sollt ihr zwei andere Brüder aus der Gemeinde dazu holen. Die zwei anderen Brüder sollen auch mit dem Bruder sprechen. Damit der Bruder mit den schlimmen Sachen aufhört. Vielleicht hört der Bruder auf. Dann ist alles wieder gut. Vielleicht macht der Bruder aber trotzdem weiter. Dann sollen alle Leute aus der Gemeinde zusammen kommen. Alle Leute aus der Gemeinde sollen mit dem Bruder sprechen. Damit der Bruder endlich aufhört. Vielleicht hört der Bruder auf. Dann ist alles wieder gut. Vielleicht macht der Bruder mit den bösen Sachen immer noch weiter. Dann soll der Bruder nicht mehr ein Bruder sein. Dann gehört der Bruder nicht mehr zur Gemeinde. Jesus sagte feierlich zu seinen Freunden: Amen. Ich sage euch: Gott merkt, wenn ihr euch um eure Brüder und Schwestern kümmert. Gott sieht, wenn ihr euch um eure<br />Brüder und Schwestern Sorgen macht. Und wenn ihr euren Brüdern und Schwestern helft, gut zu sein. Und mit den schlimmen Sachen aufzuhören. So, wie ihr euren Brüdern und Schwestern helft, findet Gott es richtig. Gott hält zu euch.Gott würde genauso helfen wie ihr. Jesus sagte: Wenn ihr mit zwei Leuten zusammen betet: Und wenn ihr beim Beten sagt, was ihr braucht: Dann gibt Gott euch das, was ihr braucht. Weil Gott euer Vater ist. Immer, wenn zwei oder drei Menschen zusammen beten, bin ich bei euch. Darauf könnt ihr euch verlassen. <sub><i>(Katholisches Bibelwerk)</i></sub></p><p><b>Lied</b>:Gl 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht…</p><p><b>Predigtgedanken:</b><br />Am kommenden Freitag werden es 25 Jahren, dass durch den Terroranschlag der islamistischen al-Qaida ein Passagierflugzeug in Pennsylvania abstürzte, das Pentagon in Washington getroffen wurde und das World Trade Center in New York einstürzte. 2996 Tote und mehr als 6000 Verletzte forderte dieser Terrorakt. In einem Filmbericht zu diesem Ereignis hier es dieser Tage, dass 3000 Kinder an diesem Tag ein Elternteil verloren hätten. Wer diesen Tag selbst miterlebt hat, wird die Bilder nie mehr aus seinem Kopf bekommen, wird immer wissen, wo er in diesen Stunden war.<br />Kann es für die direkt Betroffenen dieses Gewaltaktes ein Vergeben und Verzeihen geben? Konnten in den letzten 25 Jahren die seelischen Wunden heilen oder stellt jeder Jahrestag eine erneute unbeschreibliche Herausforderung dar.<br />Die Texte des heutigen Sonntags fordern uns auf zur Nächstenliebe als der Erfüllung des Gesetzes. Auch eine große Herausforderung. Vor allem, wenn die Erfahrung im Raum steht, dass Nächstenliebe manchmal auch eine sehr einseitige Sache sein kann.<br /><i>Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt</i> - weiß ein altes Sprichwort. Ja, es gibt sie diese schmerzlichen Erfahrungen, wo wir sagen: Ich habe so oft das klärende Gespräch gesucht. Ich habe immer wieder versucht, den ersten Schritt auf den Anderen zu zu machen. Ich habe schon so oft die Hand zur Versöhnung ausgestreckt, bin aber immer nur gegen eine Wand gelaufen. Solche Erfahrungen finden sich in der Familien, am Arbeitsplatz, unter Bekannten und ehemaligen Freunden. Und irgendwann wollen, ja können wir nicht mehr. Wir spüren: Die Chemie zwischen uns passt einfach nicht. Wir kommen auf keinen gemeinsamen Nenner. Ja, so etwas gibt es.<br />Und um diese Erfahrung wusste offensichtlich auch Jesus. In einem klassischen Drei-Schritt legt er eine Handlungsanweisung für Konfliktsituationen vor:<br />Zunächst das Vier-Augen-Gespräch, bei dem alle Beteiligten am besten jeweils das Gesicht wahren können.<br />Wenn das gescheitert ist, ein weiterer Gesprächsversuch. Dieses Mal quasi unter Hinzuziehung von ein oder zwei Schlichtern oder Schiedsrichtern.<br />Die letzte Instanz ist dann die Gemeinschaft. Hier fällt die endgültige Entscheidung. Entweder die Aussöhnung gelingt oder es bleiben nur die getrennten Wege, wobei Jesus an dieser Stelle drastischere Worte findet als Abraham in einer ähnlichen Situation im Alten Testament. Wo Jesus vom „<i>Heiden oder Zöllner</i>“ spricht und einen scharfen Schlussstrich zieht, sagt Abraham am Ende eines Besitzstreites zu seinem Neffen Lot: <i>Zwischen mir und dir soll es keinen Streit geben. Trenn dich also von mir! Wenn du nach links willst, gehe ich nach rechts; wenn du nach rechts willst, gehe ich nach links</i>. Man geht getrennter Wege, aber das Tischtuch ist nicht endgültig zerschnitten. Auch eine Option.<br />Manchmal ist die aufgekündigte Gemeinschaft wirklich die letzte Möglichkeit, verbunden mit der Hoffnung auf eine erneute Annäherung. Vielleicht aber auch nicht. Es bleibt ein Stachel im Fleisch, sehnen wir uns doch nach einem versöhnten, harmonischen Leben und Zusammenleben.<br />Diese Sehnsucht wird manchmal aber auch auf eine harte Probe gestellt. Nicht immer werden unsere Bitten unverzüglich von Gott erfüllt - quasi im Handumdrehen, wie man aus den letzten Worten im heutigen Evangelium heraushören könnte.<br />Ich habe den Eindruck, manchmal ist es wie in dieser kleinen Episode:<br /><i>Ein Mann fragt Gott: „Gott, stimmt es, dass bei dir Millionen Jahre nur ein Augenblick sind?“<br />Gott: „Ja, das stimmt!“<br />Mann: „Stimmt es auch, dass eine Million Euro bei dir nur ein Cent ist?“<br />Gott: „Ja, das stimmt auch“<br />Mann: „Gott, würdest du mir dann einen Cent schenken?“<br />Gott: „Ja, natürlich, warte einen Augenblick...“</i><br /><b><i>Für Familien mit Kindern:</i></b><br />Jeder Mensch macht Fehler. Doch anstatt den anderen gleich in aller Öffentlichkeit bloßzustellen, ist es oft besser, erst einmal unter vier Augen mit ihm zu sprechen. Oft lässt sich einiges dann klären und der andere ist bereit, seinen Fehler einzusehen und wiedergutzumachen,. Wenn das nicht gelingt, dann kannst du immer noch andere Personen hinzuziehen. Auf alle Fälle ist ein Gespräch immer besser als einfach nur wegzusehen.<br /><i>Lieber Gott, ich bitte dich, zeig allen Menschen, wie wichtig es ist, bei Unrecht nicht wegzusehen, sondern einzugreifen, wo es möglich ist. Gib uns allen die Einsicht und den Mut dazu. Amen <sub>(Aus: Mein Sonntagsblatt - dkv - 2014)</sub></i></p><p><b>Glaubensbekenntnis</b>:Wir dürfen gemeinsam unseren Glauben bekennen - gesprochen oder gesungen: Gl 355, 1-5, Mel.: 393</p><p><b>Fürbittgebet</b><br /><i>Die Fürbitten sind unser Gebet für die anderen. Es bedarf nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor, worum wir bitten wollen.<br />Wir können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es, die Namen derer laut auszusprechen, die man Gott ans Herz legen will, .<br />Wir dürfen Gott unsere Bitten aber auch still anvertrauen.<br />Als Antwortruf eignen sich: Gl 182 oder Gl 817<br /><b>oder:</b><br />„Alles, was zwei von euch auf Erden gemeinsam erbitten, werden sie von meinem himmlischen Vater erhalten.“ - Herr Jesus Christus, wir vertrauen auf dein Wort und bitten dich voll Vertrauen:</i><br />➢ Für alle, die sich in ihrem Umfeld bemühen, Versöhnung und Frieden zu stiften.<br />➢ Für alle, die gefangen sind in Hass , Unversöhnlichkeit und tiefer Enttäuschung.<br />➢ Für alle, die in ungelösten Konflikten stehen in ihren Familien, an ihrem Arbeitsplatz, in ihrem Freundeskreis.<br />➢ Für alle, die auch heute unter den Schrecken von Gewalt, Terror, Krieg, Armut und Hunger zu leiden haben.<br />➢ Für alle, mit denen wir uns verbunden wissen - in diesem Leben, aber auch über den Tod hinaus.<br /><i>Gott, unser Vater, dein Sohn hat uns seine Gegenwart zugesagt, wenn wir in seinem Namen versammeln. Dafür danken wir dir - jetzt und in Ewigkeit.</i></p><p><b>Hinführung zum Vater unser</b>: Herr Jesus, du rufst uns immer wieder auf zu Versöhnung und Gemeinschaft. Mit deinen Worten dürfen wir beten: <i>Vater unser...</i></p><p><b>Lied</b>:Gl 400, 1+2: Ich lobe meinen Gott...</p><p><b>Gebet</b>:<br />Gott, unser Vater,<br />in dieser Feier hat sich auf neue Weise<br />das Wort des Apostels erfüllt.<br />Jesus, dein Sohn, lebt in uns.<br />Wir danken dir,<br />dass du ihn uns geschenkt hast.<br />Steh uns bei,<br />damit wir ganz für ihn leben<br />und einst ewig vollendet werden in ihm,<br />der mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit. <sub><i>(Nach: Messbuch14/529)</i></sub></p><p><b>Segen</b><br />So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott - der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.<br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><b>Lied</b>:Gl 833, 1-3 Möge die Straße uns zusammenführen...</p><p><a href="https://www.familien234.de/export/sites/familien-234/bibelbild/.content/.galleries/LesejahrA_Ausmalbilder-zum-Sonntagsevangelium/A_23.SO.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Ausmalbild für Kinder</a></p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-74805</guid><pubDate>Sat, 29 Aug 2026 12:17:19 +0200</pubDate><title>Hausgottesdienst am 22. Sonntag im Jahreskreis A</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail/ansicht/hausgottesdienst-am-22-sonntag-im-jahreskreis-a/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst am<br />22. Sonntag im Jahreskreis A<br />30. August 2026</b></p><p><b>Lied</b>:Gl 400, 1+2: Ich lobe meinen Gott von ganzem Herzen...</p><p><b>Kreuzzeichen</b><br />evtl. Entzünden einer Kerze</p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />Wer wünscht sich nicht ein glückliches und sorgenfreies Leben. Doch der Alltag lehrt uns, dass wir uns auch immer wieder auf Rückschläge, Niederschläge und Niederlagen einstellen müssen. Das Kreuz, das wir - nach den Worten Jesu - immer wieder annehmen und schultern sollen, hat viele Formen. Vertrauen wir ihm unser Leben an, der selber seinem Kreuz nicht ausgewichen ist.<br />Wir wollen Jesus Christus in unserer Mitte begrüßen:<br />• Herr Jesus Christus, du selbst hast die Erfahrung von Kreuz und Leid in deinem Leben angenommen. - Herr, erbarme dich<br />• Du bist deinen Weg gegangen im Vertrauen auf den Vater im Himmel. - Christus, erbarme dich<br />• Du rufst auch uns auf deinen Weg. - Herr, erbarme dich</p><p><i>Stimmen wir mit ein in das Lob Gottes:</i><br /><b>Loblied</b>:Gl 171: Preis und Ehre, Gott, dem Herren...</p><p><b>Gebet:</b><br />Herr Jesus Christus, du hast gesagt:<br />Solange ihr in der Welt seid, habt ihr Angst.<br />Auch Dich hat Angst ergriffen,<br />aber dann bist du Deinen Weg gegangen,<br />Du hast dich dem anvertraut,<br />der immer bei Dir ist und dich führt.<br />Gib auch uns festen Halt,<br />wenn unser Herz verzagt und unser Glauben zu vergehen scheint.<br />Darum bitten wir Dich, Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn.<br /><sup><i>(Nach: Peter Köster: Gebete zur Feier der Eucharistie - S. 103)</i></sup></p><p><b>Lesung aus dem Buch Jeremia (Jer 20, 7-9)</b><br />Du hast mich betört, o Herr, und ich ließ mich betören; du hast mich gepackt und überwältigt. Zum Gespött bin ich geworden den ganzen Tag, ein jeder verhöhnt mich. Ja, sooft ich rede, muss ich schreien, «Gewalt und Unterdrückung!», muss ich<br />rufen. Denn das Wort des Herrn bringt mir den ganzen Tag nur Spott und Hohn.Sagte ich aber: Ich will nicht mehr an ihn denken und nicht mehr in seinem Namen sprechen!, so war es mir, als brenne in meinem Herzen ein Feuer, eingeschlossen in meinem Innern. Ich quälte mich es auszuhalten und konnte nicht.</p><p><b>Antwortgesang</b>:Gl 457, 1-3: Suchen und fragen…</p><p><b>Halleluja</b>:Gl 721 oder 716</p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - (Mt 16, 21-27)</b><br />Jesus begann , seinen Jüngern zu erklären, er müsse nach Jerusalem gehen und von den Ältesten, den Hohenpriestern und den Schriftgelehrten vieles erleiden; er werde getötet werden, aber am dritten Tag werde er auferstehen.<br />Da nahm ihn Petrus beiseite und machte ihm Vorwürfe; er sagte: Das soll Gott verhüten, Herr! Das darf nicht mit dir geschehen! Jesus aber wandte sich um und sagte zu Petrus: Tritt hinter mich, Satan! Du willst mich zu Fall bringen; denn du hast nicht das im Sinn, was Gott will, sondern was die Menschen wollen.Darauf sagte Jesus zu seinen Jüngern: Wenn einer hinter mir hergehen will, verleugne er sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach. Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um meinetwillen verliert, wird es gewinnen. Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber sein Leben einbüßt? Um welchen Preis kann ein Mensch sein Leben zurückkaufen? Der Menschensohn wird mit seinen Engeln in der Hoheit seines Vaters kommen und jedem Menschen vergelten, wie es seine Taten verdienen.<br /><b><i>oder: In leichter Sprache</i></b><br />Jesus war schon einige Jahre mit seinen Freunden unterwegs. Jesus erzählte überall von Gott. Jesus spürte aber auch, dass er bald sterben muss. Jesus wollte seine Freunde darauf vorbereiten. Jesus sagte zu seinen Freunden: Wir gehen jetzt in eine andere Stadt. Die Stadt heißt Jerusalem. In Jerusalem leben mächtige Leute. Die mächtigen Leute ärgern sich, weil ich von Gott erzähle. Die mächtigen Leute wollen mich quälen. Und ans Kreuz schlagen. Und töten. Aber ich werde nach 3 Tagen von den Toten auferstehen. Einer von den Freunden war Petrus. Petrus war aufgeregt.Petrus sagte zu Jesus:Jesus, das darf nicht passieren. Keiner darf dich quälen.Keiner darf dich ans Kreuz schlagen. Keiner darf dich töten. Gott muss das verbieten. Jesus sagte zu Petrus: Petrus, halt den Mund. Du hast keine Ahnung davon, was Gott will. Du denkst genauso wie alle Menschen. Gott denkt anders als die Menschen. Gott will etwas anderes als die Menschen. Jesus sagte zu seinen Freunden: Ihr seid meine Freunde. Ihr wollt alles über Gott lernen. Wenn ihr alles über Gott lernen wollt, müsst ihr auch die schweren Sachen von Gott lernen.<br />Die schweren Sachen von Gott sind für Menschen schwer zu verstehen.Die schweren Sachen von Gott könnt ihr nur mit dem Herzen verstehen.<br />Jesus sagte: So könnt ihr die schweren Sachen von Gott verstehen lernen: Verlasst euch darauf, dass Gott euch am allerbesten kennt. Denkt nicht nur an euch selber.Denkt auch an die anderen Menschen. Seid mutig. Weil Gott immer bei euch ist.Auch bei Problemen und Schwierigkeiten. Denkt immer daran, wie ich mich auf Gott verlassen habe. Verlasst euch auf Gott genauso wie ich. So könnt ihr Gott verstehen lernen. Wenn ihr das tut, seid ihr am Ende glücklich. Und froh.Ihr könnt die schweren Sachen von Gott verstehen.<sub><i>© katholisches bibelwerk</i></sub></p><p><b>Lied</b>:Gl 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht…</p><p><b>Predigtgedanken:</b><br />„<i>Das möge Gott verhüten!</i>“ - „<i>Da sei Gott vor!</i>“ - „<i>Gott bewahre!</i>“ Mit solchen und ähnlichen Worten bringen wir in unserem Alltag die Hoffnung zum Ausdruck, dass nichts Schlimmes eintreten möge. Wir tragen für uns selbst und vor allem auch für die Menschen, die uns lieb und nahe sind, den Wunsch in uns, dass das Leben vor Unheil. Krankheit, Leid verschont bleibe.<br />Von daher können wir uns auch gut in Petrus hineindenken und hineinfühlen, der nicht wahrhaben will, wie offen und unmissverständlich Jesus von seinem eigenen, zukünftigen Schicksalsweg spricht. „<i>Das soll Gott verhüten, Herr!</i>“<br />Die amerikanische Ärztin Elisabeth Kübler- Roos wurde in den 60er und 70er Jahren des letzten Jahrhunderts dadurch bekannt, dass sie ihre Gespräche mit Sterbenden in Buchform veröffentlichte. In diesen „Interviews mit Sterbenden“ las sie fünf prägnante Phasen heraus, die Sterbende zu bewältigen haben:<br />1. Das Nichtwahrhabenwollen und die Isolierung<br />2. Der Zorn<br />3. Das Verhandeln<br />4. Die Depression<br />5. Die Zustimmung<br />Petrus scheint noch in der ersten Phase zu stecken. Er will nicht wahr haben, was seinem Freund, seinem Meister, dem Herrn geschehen soll. Der Zorn kommt hinzu. Er macht Jesus Vorwürfe. Doch Jesus scheint ihm schon um einiges voraus zu sein. Er befindet sich zu diesem Zeitpunkt in der Phase der Zustimmung. Allerdings wissen wir auch: Als es „Spitz auf Knopf“ steht - in der Nacht des Gründonnerstag - im Garten Gethsemani - überfällt Jesus doch noch einmal die Angst. Er beginnt noch einmal, mit dem Vater im Himmel zu verhandeln: „<i>Wenn es möglich ist, lass diesen Kelch an mir vorüber gehen.</i>“ um dann aber doch wieder in die Zustimmung zu finden: „<i>Wenn es nicht möglich ist, geschehe dein Wille!</i>“<br />Ja, auch wir hadern immer wieder mit den Erfahrungen von Leid, von Elend. Gewalt, Krieg, Naturkatastrophen. Wir fragen: Wie kann Gott das zulassen? Wo ist<br />Gott in all dem Leid? Können uns da die Worte des Propheten Jesaja wirklich weiter helfen, die wir in drei Wochen in der Lesung hören werden: <i>Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken und eure Wege sind nicht meine Wege.</i><br />Können wir daraus nicht auch eine billige Vertröstung heraus hören?<br />Andererseits kennen wir auch Menschen, die sehr bewusst ihren Leidensweg angenommen haben: ein Dietrich Bonhoeffer, die Geschwister Hans und Sophie Scholl, eine Therese von Lisieux.<br />Sie sind ihren Lebens - und Leidensweg gegangen im Vertrauen, in der inneren Überzeugung, dass sie diesen Weg nicht allein gehen müssen, sondern dass Jesus auf diesem Weg an ihrer Seite ist. Ging es ihnen vielleicht wie dem Propheten Jeremia, der bekennt: Sagte ich: Ich will nicht mehr an Gott denken , vermochte ich es nicht.<br />Schauen wir auf Situationen in unserem Leben, in denen es uns schon einmal den Boden unter den Füßen weggezogen hat, in denen wir Angst hatten, unter zu gehen?<br />Wer oder was hat uns geholfen, diese Erfahrung zu überstehen? Wo oder an wem haben wir uns fest machen können? Wo haben wir neuen Halt gefunden?<br />Letzten Sonntag hat Jesus seinen Jüngern die Frage gestellt: <i>Ihr aber, für wen haltet ihr mich?</i><br />Der mittlerweile verstorbene Pfarrer und Buchautor Lothar Zenetti hat diese Frage für sich einmal so beantwortet: „<i>Wer Jesus für mich ist? - Einer, der für mich ist! Was ich von Jesus halte? - Dass er mich hält.</i><br /><b><i>Für Familien mit Kindern:</i></b><br />Es gibt viele Menschen, die sich der Aufgabe verschrieben haben, das Leben von anderen Menschen zu retten, sei es bei der Wasserwacht, bei der Feuerwehr oder beim Roten Kreuz. Bei Jesus stehen solche Menschen ganz oben, denn durch den Einsatz ihres Lebens gewinnen sie mehr als manch einer, der immer nur auf das eigene Wohlergehen schaut.<br /><i>Gott, ich bitte dich für alle Menschen, die sich für das Leben anderer einsetzen. Hilf ihnen, nicht aufzugeben und zeig ihnen immer wieder, wie wichtig ihr Tun ist. Amen (dkv: Mein Sonntagsblatt 2010)</i></p><p><b>Glaubensbekenntnis</b>:Wir dürfen gemeinsam unseren Glauben bekennen - gesprochen oder gesungen: Gl 456,1+4: Herr, du bist mein Leben...</p><p><b>Fürbittgebet</b><br /><i>Die Fürbitten sind unser Gebet für die anderen. Es bedarf nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor, worum wir bitten wollen.<br />Wir können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es, die Namen derer laut auszusprechen, die man Gott ans Herz legen will, .<br />Wir dürfen Gott unsere Bitten aber auch still anvertrauen.<br />Als Antwortruf eignen sich: Gl 182 oder Gl 817<br /><b>oder:</b><br />V: Herr Jesus Christus, oft wird in unserem Leben Hoffnung von Enttäuschung und Freude von Leid überschattet. Voll Vertrauen bitten wir Dich.</i><br />➢ Für alle Opfer der Naturkatastrophen in Kolumbien, Peru, Nepal und China, dass sie schnelle und wirksame Hilfe erfahren.<br />➢ Für alle Opfer von Krieg, Terror und Gewalt, dass sie bald wieder ein Leben in Sicherheit und Geborgenheit führen können.<br />➢ Für die Mächtigen und die Entscheidungsträger in unserer Welt, dass sie Entscheidungen treffen, die dem Wohl und der Zukunft der Menschen dienen.<br />➢ Für alle, die unter der Erfahrung von Krankheit, Einsamkeit und Leid zu zerbrochen drohen und derzeit auch im Glauben keine tragfähige Antwort finden.<br />➢ Für alle unsere Verstorbenen. Lass sie zum Ziel ihres Lebens und ihres Glaubens finden.<br /><i>V: Herr, Du stehst uns bei, wenn wir unter der Last der Alltagssorgen zu zerbrechen drohen. Darauf vertrauen wir - heute und alle Tage.</i></p><p><b>Hinführung zum Vater unser</b>: Herr Jesus, du gehst mit uns durch dieses Leben mit all seinen Höhen und Tiefen. Du bist unser Halt. So dürfen wir mit Deinen Worten beten: <i>Vater unser…</i></p><p><b>Lied</b>:Gl 422, 1-3: Ich steh vor dir mit leeren Händen, Herr...</p><p><b>Betrachtung</b><br />Wer bin ich? Sie sagen mir oft,<br />ich träte aus meiner Zelle<br />gelassen und heiter und fest,<br />wie ein Gutsherr aus seinem Schloss,<br />Wer bin ich? Sie sagen mir oft,<br />ich spräche mit meinen Bewachern<br />frei und freundlich und klar,<br />als hätte ich zu gebieten.<br />Wer bin ich? Sie sagen mir auch,<br />ich trüge die Tage des Unglücks<br />gleichmütig lächelnd und stolz,<br />wie einer, der Siegen gewohnt ist.<br />Bin ich das wirklich, was andere von mir sagen?<br />Oder bin ich nur das, was ich selbst von mir weiß?<br />Unruhig, sehnsüchtig, krank, wie ein Vogel im Käfig,<br />ringend nach Lebensatem, als würgte mir einer die Kehle,<br />hungernd nach Farben, nach Blumen, nach Vogelstimmen,<br />dürstend nach guten Worten, nach menschlicher Nähe,<br />zitternd vor Zorn über Willkür und kleinlichste Kränkung,<br />umgetrieben vom Warten auf große Dinge,<br />ohnmächtig bangend um Freunde in endloser Ferne,<br />müde und leer zum Beten, zum Denken, zum Schaffen,<br />matt und bereit, von allem Abschied zu nehmen?<br />Wer bin ich? Der oder jener?<br />Bin ich denn heute dieser und morgen ein andrer?<br />Bin ich beides zugleich? Vor Menschen ein Heuchler<br />Und vor mir selbst ein verächtlich wehleidiger Schwächling?<br />Oder gleicht, was in mir noch ist, dem geschlagenen Heer,<br />das in Unordnung weicht vor schon gewonnenem Sieg?<br />Wer bin ich? Einsames Fragen treibt mit mir Spott.<br />Wer ich auch bin, Du kennst mich, Dein bin ich, o Gott!<br /><sup><i>(aus: Dietrich Bonhoeffer. Widerstand und Ergebung)</i></sup></p><p><b>Lied</b>:Gl 451, 1+2: Komm, Herr, segne uns...</p><p><b>Segen</b>:<br />Christus leuchte auf in unseren Herzen<br />und mache unser Leben zum Licht und Segen<br />für alle, die uns begegnen.<br />Christus schenke uns den Trost seiner Gegenwart.<br />Er festige uns in der Wahrheit<br />und führe uns vom Glauben<br />zum Schauen seiner Herrlichkeit.<br />Er geleite uns durch alle Tage unseres Lebens<br />bis zu jener Osterfreude, die niemals endet. <sub><i>(Nach: Peter Köster: Gebete zur Feier der Eucharistie - S. 346)</i></sub><br />So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott - der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.<br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><a href="https://www.familien234.de/export/sites/familien-234/bibelbild/.content/.galleries/LesejahrA_Ausmalbilder-zum-Sonntagsevangelium/A_22.SO.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Ausmalbild für Kinder</a></p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-74681</guid><pubDate>Fri, 21 Aug 2026 08:29:39 +0200</pubDate><title>Einladung zur Fahrt zur Abtei Münsterschwarzach</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail/ansicht/einladung-zur-fahrt-zur-abtei-muensterschwarzach/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-74457</guid><pubDate>Sat, 01 Aug 2026 12:52:59 +0200</pubDate><title>Hausgottesdienst am 18. Sonntag im Jahreskreis A</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail/ansicht/hausgottesdienst-am-18-sonntag-im-jahreskreis-a/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst am<br />18. Sonntag im Jahreskreis A<br />2. August 2026</b></p><p><b>Lied</b>:Gl 477, 1+2: Gott ruft sein Volk zusammen…</p><p><b>Kreuzzeichen</b><br />evtl. Entzünden einer Osterkerze oder einer anderen Kerze</p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />Es ist wieder Sonntag. Zeit zum Atem - Holen, Zeit, um durchzuatmen, zur Ruhe zu kommen. Für viele stehen auch einige Tage der Erholung, des Urlaubs und der Ferien an. Wenn wir zur Ruhe kommen, dann steigen manchmal auch Gedanken in uns auf; Gedanken über unser Leben; wie es ist, wie es sein sollte, wie wir es uns wünschen…<br />In jedem Gottesdienst lässt uns Gott zur Ruhe kommen, damit wir mit ihm über unser Leben nachdenken, ihm unser Leben hinhalten, uns ihm anvertrauen.<br />Stimmen wir ein in das Lob Gottes:</p><p><b>Loblied</b>:Gl 167: Dir Gott im Himmel Preis und Ehr...</p><p><b>Gebet</b>:<br />Gott,<br />du hast uns verschiedene Gaben geschenkt.<br />Keinem gabst du alles - und keinem nichts.<br />Jedem gibst du einen Teil.<br />Hilf uns,<br />dass wir uns nicht zerstreiten,<br />sondern einander dienen mit dem,<br />was du einem jeden zum Nutzen aller gibst.<br />Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn. <sub><i>(Messbuch - 14/309)</i></sub></p><p><b>Lesung aus dem Buch Jesaja - Jes 55, 1-3</b><br />So spricht der Herr: Auf, ihr Durstigen, kommt alle zum Wasser! Auch wer kein Geld hat, soll kommen. Kauft Getreide und esst, kommt und kauft ohne Geld, kauft Wein und Milch ohne Bezahlung! Warum bezahlt ihr mit Geld, was euch nicht nährt, und mit dem Lohn eurer Mühen, was euch nicht satt macht? Hört auf mich, dann bekommt ihr das Beste zu essen und könnt euch laben an fetten Speisen. Neigt euer Ohr mir zu und kommt zu mir, hört, dann werdet ihr leben. Ich will einen ewigen Bund mit euch schließen gemäß der beständigen Huld, die ich David erwies.</p><p><b>Antwortgesang</b>: Gl 470, 1+2: Wenn das Brot, das wir teilen...</p><p><b>Halleluja</b>: Gl 174, 1 oder 716</p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus (Mt 14, 13-21)</b><br />Als Jesus hörte, dass Johannes enthauptet worden war, fuhr er mit dem Boot in eine einsame Gegend, um allein zu sein. Aber die Leute in den Städten hörten davon und gingen ihm zu Fuß nach. Als er ausstieg und die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen und heilte die Kranken, die bei ihnen waren. Als es Abend wurde, kamen die Jünger zu ihm und sagten: Der Ort ist abgelegen und es ist schon spät geworden. Schick doch die Menschen weg, damit sie in die Dörfer gehen und sich etwas zu essen kaufen können. Jesus antwortete: Sie brauchen nicht wegzugehen. Gebt ihr ihnen zu essen!<br />Sie sagten zu ihm: Wir haben nur fünf Brote und zwei Fische bei uns. Darauf antwortete er: Bringt sie her! Dann ordnete er an, die Leute sollten sich ins Gras setzen. Und er nahm die fünf Brote und die zwei Fische, blickte zum Himmel auf, sprach den Lobpreis, brach die Brote und gab sie den Jüngern; die Jünger aber gaben sie den Leuten, und alle aßen und wurden satt. Als die Jünger die übrig gebliebenen Brotstücke einsammelten, wurden zwölf Körbe voll. Es waren etwa fünftausend Männer, die an dem Mahl teilnahmen, dazu noch Frauen und Kinder.<br /><b><i>oder: In leichter Sprache:</i></b><br />Einmal wollte Jesus alleine sein. Jesus fuhr mit einem Boot weg. Jesus wollte zu einer Stelle, wo keine Menschen sind. Aber die Leute konnten sehen, wohin Jesus mit dem Boot fuhr. Die Leute liefen schnell zu Fuß zu der Stelle. Die Leute waren sogar schneller als Jesus. Jesus kam mit dem Boot an der Stelle an. Da standen die vielen Menschen schon am Ufer. Die Menschen hatten sogar die Kranken mitgeschleppt. Jesus bekam Mitleid mit den Menschen. Jesus blieb bei den Menschen. Jesus machte die Kranken gesund. Dann war es Abend. Es wurde dunkel. Die vielen Menschen hatten an der einsamen Stelle nichts zu essen. Die Freunde sagten zu Jesus: Es ist schon spät. Du musst die Menschen weg schicken. Die Menschen müssen sich etwas zu essen kaufen. Weil die Menschen Hunger haben. Jesus sagte: Nein, die Menschen müssen nicht weg gehen. Ihr könnt den Menschen selber etwas zu essen geben. Die Freunde sagten: Wir haben doch selber nichts zum Essen.Wir haben nur 5 Brote. Und 2 Fische. Jesus sagte: Bringt die Brote und die Fische zu mir.Die Leute sollen sich ins Gras setzen. Die Freunde brachten die Brote und die Fische zu Jesus. Jesus nahm die Brote und die Fische in die Hände. Jesus blickte zum Himmel.Jesus betete. Und lobte Gott. Danach teilte Jesus das Brot und die Fische in Stücke.Jesus gab die Stücke den Freunden. Die Freunde verteilten die Stücke an die Menschen.Alle Menschen aßen. Alle Menschen wurden satt. Zum Schluss sammelten die Freunde die Reste vom Brot ein. Es waren noch 12 Körbe voll mit Resten. Obwohl so viele Menschen da waren.<sub><i>© katholisches Bibelwerk</i></sub></p><p><b>Lied</b>:Gl 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht...</p><p><b>Predigtgedanken:</b><br />Es gibt ganz unterschiedliche Vorstellungen von Gott. Manchmal begegnet uns die Vorstellung des so genannten „Buchhalter“ - Gottes; einem rechnenden und berechnenden Gottes, der alles ganz genau im Buch des Lebens aufnotiert. Manchmal begegnen uns auch Vorstellungen eines rächenden oder strafenden Gottes. Doch in den Schrifttexten des heutigen Sonntags begegnet uns alles andere als ein berechnender Gott. Im Gegenteil: Wir<br />erleben einen großzügigen und spendablen Gott, der den Menschen umsonst anbietet, was sie zum Leben brauchen, was sie suchen, um ihren Hunger und Durst nach Leben zu stillen. Und auch das heutige Evangelium setzt einen anderen Akzent. Auch hier begegnen wir einem Gott, der den Hunger der Menschen stillt, der die Menschen satt macht, der Tausenden Nahrung zukommen lässt. Und das Ganze gratis, umsonst - wörtlich übersetzt aus Gnade.<br />Aber bei genauerer Betrachtung erkennen wir: Es ist nicht allein Gott, der satt macht und auch nicht Jesus. Da steht der Satz im Raum: <em>Gebt ihr ihnen zu essen!</em> Es ist die Gemeinschaft, die sich auf die Suche macht: Was können wir miteinander teilen. Wie können wir unser Leben miteinander teilen, unseren Hunger und Durst nach Leben, unsere Fragen, Sorgen, Ängste? Wie können wir unsere Begabungen, Fähigkeiten, Talente miteinander teilen. Gemeinschaft heißt im Lateinischen <em>communio</em>. Und genau das ist es, was wir in diesem Augenblick miteinander feiern. Wir alle sind diese Gemeinschaft, an die aus dem Mund Jesu der Auftrag ergeht: <em>Gebt ihr ihnen zu essen</em>. Im Brechen, im Teilen des Brotes soll eine neue Lebensgemeinschaft entstehen. Es geht um die Gemeinschaft mit Jesus, der sich selber das Brot des Lebens nennt. Es geht darum, dieses <em>Brot des Lebens </em>miteinander zu teilen und so das eigene Leben mit Jesus zu teilen, der uns immer wieder das Brot brechen will und damit aufbrechen will all unser Suchen und Fragen, all unseren Hunger nach Leben.<br />Von dem Dichter Joachim Ringelnatz stammen folgende kurze Zeilen<br /><i>Und Gott lachte und sprach: „Alles gratis!“<br />Da gingen die Menschen und nahmen sich,<br />Was sie wollten. Und jeder war selig.<br />Und niemand beneidete den anderen.<br />Denn es war genug für alle da.</i><br /><b><i>Für Familien mit Kindern:</i></b><br />Wenn wir eine Wanderung unternehmen, dann nehmen wir immer auch einen Proviant mit. Dabei haben wir meistens mehr als genug zu essen dabei. Selbst wenn einer fast nichts dabei hat: Wenn alle teilen und diejenigen, die mehr haben den anderen etwas abgeben, dann muss keiner hungern. Schön, wenn es nicht nur bei einer Wanderung, sondern auch weltweit klappen würde, dann hätten auch die Armen genug zu essen.<br /><i>Lieber Gott, bitte, hilf uns Menschen, dass wir unsere Lebensmittel gerechter54 aufteilen können, damit kein Mensch mehr hungern muss. <sub>(Mein Sonntagsblatt - dkv - 2014)</sub></i></p><p><b>Glaubensbekenntnis</b>:Wir dürfen gemeinsam unseren Glauben bekennen: sprechen oder singen: Gl 790, 1-4: Wir glauben an den Vater...</p><p><b>Fürbittgebet</b><br /><i>Die Fürbitten sind unser Gebet für die anderen. Es bedarf nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor, worum wir bitten wollen.<br />Wir können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es, die Namen derer laut auszusprechen, die man Gott ans Herz legen will. Wir dürfen auch beten für verstorbene Freunde und Angehörigen. Wir dürfen Gott unsere Bitten aber auch still anvertrauen.<br />Als Antwortruf eignen sich: Gl 182 oder Gl 817<br /><b>oder:</b><br />Herr Jesus, Brot des Lebens! Du willst unseren Hunger nach Leben stillen. Wir bitten dich:</i><br />➢&nbsp;Für alle, deren Leben bedroht ist von Gewalt, Terror und Krieg.<br />➢ Für alle, die durch die Brandkatastrophen der letzten Tage Hab und Gut verloren haben.<br />➢ Für alle, denen das Nötigste fehlt, die unter Hunger und fehelnder medizinischer Versorgung leiden.<br />➢ Für alle, die sorglos im Überfluss leben und den Blick für die Notleidenden verloren haben.<br />➢ Für unsere Verstorbenen, für alle Verstorbenen unserer Pfarreiengemeinschaft, für alle, die über den Tod hinaus einen Platz in unserem Herzen haben, dass sie bei dir Leben und Frieden finden.<br /><i>Herr, unser Gott, du sorgst für uns. Du schenkst uns, was wir zum Leben brauchen. dafür danken wir dir durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn.</i></p><p><b>Vater unser</b>:<br />Herr Jesus Christus, wie oft haben wir schon um das tägliche Brot gebetet und dabei wenig beachtet, dass es nicht nur mein Brot ist, sondern verteilt werden will, damit sich das Wunder in Gang setzt, das alle satt machen kann an Sinn und Glauben: <i><b>Vater unser…</b></i></p><p><b>Lied</b>:Gl 859: Du bis heilig, du bringst Heil...</p><p><b>Zum Nachdenken:</b><br />Du hast vollkommen Recht:<br />Der Glaube macht nicht satt,<br />im Gegenteil:<br />Er verhindert, dass du satt wirst,<br />er macht hungrig.<br />Hunger weckt er und Durst<br />nach Gerechtigkeit.<br />Doch dieser Hunger ist der beste Koch.<br />Es kommt der Tag, da ist das Mahl bereitet,<br />ein Mahl wie keines,<br />Brot und Fisch für alle.<br />Zwölf Körbe fassen nicht den Überfluss.<sub><i>(Lothar Zenetti - Auf seiner Spur S. 144)</i></sub></p><p><b>Segen</b>:<br />So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott -<br />der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.<br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><a href="https://www.familien234.de/export/sites/familien-234/bibelbild/.content/.galleries/LesejahrA_Ausmalbilder-zum-Sonntagsevangelium/A_18.SO.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Ausmalbild für Kinder</a></p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-74315</guid><pubDate>Mon, 27 Jul 2026 09:51:59 +0200</pubDate><title>Hausgottesdienst am 17. Sonntag im Jahreskreis A</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail/ansicht/hausgottesdienst-am-17-sonntag-im-jahreskreis-a/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst am<br />17. Sonntag im Jahreskreis A<br />30. Juli 2023</b></p><p><b>Lied</b>:Gl 149, 1-3</p><p><b>Kreuzzeichen </b>evtl. Entzünden einer Kerze</p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />Ein hörendes, ein glaubendes und vertrauendes Herz haben - das ist ein großes Geschenk. Gott will uns immer wieder ansprechen. Er will in uns Mut, Hoffnung und Vertrauen stärken. Und er will seine Weisheit, seinen Plan für unser Leben in uns immer wieder zum Klingen bringen.<br /><i>Stimmen wir mit ein in das Lob Gottes:</i></p><p><b>Loblied</b>:Gl 167</p><p><b>Gebet</b>:<br />Gott, unser Vater,<br />wir rufen dich an:<br />Öffne unser Ohr,<br />damit wir hören und verstehen,<br />was du uns heute sagen willst.<br />Gib uns ein gläubiges Herz,<br />damit unser Beten dir gefällt<br />und unser Leben vor dir bestehen kann.<br />Darum bitten wir durch Jesus Christus,<br />unseren Bruder und Herrn. <sub><i>(Nach: Messbuch: 1/S. 304)</i></sub></p><p><b>Lesung aus dem 1. Buch der Könige (1 Kön 3,5.7-12)</b><br />Der Herr erschien dem Salomo nachts im Traum und forderte ihn auf: Sprich eine Bitte aus, die ich dir gewähren soll. Und Salomo sprach: Herr, mein Gott, du hast jetzt, deinen Knecht anstelle meines Vaters David zum König gemacht. Doch ich bin noch sehr jung und weiß nicht, wie ich mich als König verhalten soll. Dein Knecht steht aber mitten in deinem Volk, das du erwählt hast: einem großen Volk, das man wegen seiner Menge nicht zählen und nicht schätzen kann. Verleih daher deinem Knecht ein hörendes Herz, damit er dein Volk zu regieren und das Gute vom Bösen zu unterscheiden versteht. Wer könnte sonst dieses mächtige Volk regieren? Es gefiel dem Herrn, dass Salomo diese Bitte aussprach. Daher antwortete ihm Gott: Weil du gerade diese Bitte ausgesprochen hast und nicht um langes Leben, Reichtum oder um den Tod deiner Feinde, sondern um Einsicht gebeten hast, um auf das Recht zu hören, werde ich deine Bitte erfüllen. Sieh, ich gebe dir ein so<br />weises und verständiges Herz, dass keiner vor dir war und keiner nach dir kommen wird, der dir gleicht.</p><p><b>Antwortgesang</b>:Gl 449, 1+2</p><p><b>Halleluja</b>:Gl 175,6</p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - (Mt 13, 44-46)</b><br />Jesus sprach zu seinen Jüngern:<br />Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Schatz, der in einem Acker vergraben war. Ein Mann entdeckte ihn, grub ihn aber wieder ein. Und in seiner Freude verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte den Acker. Auch ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte. Als er eine besonders wertvolle Perle fand, verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte sie.<br /><b><i>oder: In leichter Sprache</i></b><br />Jesus erzählte den Menschen von Gott. Und vom Himmelreich. Das Himmelreich ist schwer zu verstehen. Darum erzählte Jesus Beispiele. Und Geschichten.Damit die Menschen das Himmelreich besser verstehen können. Jesus sagte:<br />Mit dem Himmelreich ist es ähnlich wie mit einem Schatz. Der Schatz war in der Erde von einem Feld vergraben. Das wusste keiner. Einmal arbeitete ein Mann auf dem Feld. Beim Umgraben bemerkte der Mann den Schatz. Der Mann freute sich.Der Mann wollte den Schatz gerne haben. Darum machte der Mann das so:Zuerst deckte der Mann den Schatz wieder mit Erde zu. Dann nahm der Mann sein ganzes Geld. Mit dem Geld kaufte der Mann das Feld. Jetzt gehörte das Feld dem Mann. Und der kostbare Schatz gehörte auch dem Mann. Jesus sagte: Mit dem Himmelreich ist es so, wie wenn ihr schöne Perlen sucht. Einmal gab es einen Kaufmann. Der Kaufmann suchte schöne Perlen. Eines Tages fand der Kaufmann eine schöne Perle. Die Perle war wertvoll. Der Kaufmann wollte die Perle unbedingt haben. Aber der Kauf-Mann hatte zu wenig Geld. Der Kaufmann konnte die Perle nicht bezahlen. Darum verkaufte der Kaufmann alles, was er hatte. Jetzt hatte der Kaufmann genug Geld. Jetzt konnte der Kaufmann die wertvolle Perle kaufen.&nbsp;<sub><i>© katholisches Bibelwerk</i></sub></p><p><b>Lied</b>:Gl 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht...</p><p><b>Predigtgedanken:</b><br />Die KI - die künstliche Intelligenz beherrscht mehr und mehr unsere Diskussionen und unseren Alltag. So hat vor wenigen Tagen die KI von OpenAI einen eigenständigen Hackerangriff gestartet. Einige Politiker sind in die Kritik geraten,<br />weil sie ihre Reden mittels KI erstellen ließen. Bildungseinrichtungen - Schulen und Universitäten warnen, dass Leistungsnachweise nicht mehr gesichert eigenständig von Schülerinnen, Schülern oder Studierenden erstellt werden. Im Medienbereich werden mittels KI vermehrt Fake-News erstellt und damit eine objektive Berichterstattung erschwert. Andererseits befürworten Naturwissenschaften die Möglichkeiten der KI für ihre Forschung. Auch Papst Leo hat sich in seiner jüngsten Enzyklika mit den Chancen und Riskien der „Künstlichen Intelligenz“ auseinandergesetzt.<br />Ich möchte für mich festhalten: Keine noch so hoch entwickelte Künstliche Intelligenz kann und darf das eigene Denken und die eigene Suche nach der Wahrheit ersetzen. Ein gesunder Menschenverstand ist ein großer Schatz. Das sehen wir am Beispiel des Salomo, der nicht um langes Leben, Reichtum oder Macht bittet, sondern um Einsicht und Weisheit.<br />Und das gilt auch für unseren Glauben. Wenn Jesus vom Himmelreich spricht, will er uns deutlich machen, wie wichtig der Glaube, das stetige Vertrauen auf Gott, die Freundschaft mit Jesus für unsere Leben ist. Das sind wirkliche Schätze. Diese Schätze fallen uns aber nicht einfach so in den Schoß. Sie fordern unser Engagement, unseren Einsatz.<br />Der Mann im Evangelium, der den Schatz im Acker findet. Er kauft den ganzen Acker. Wir können auch sagen: Er kauft den ganzen Dreck außen herum, um an den Schatz zu kommen.<br />Und auch der Händler verkauft seinen ganzen Besitz, um die eine prächtige Perle zu erwerben.<br />Es gibt Dinge in meinem Leben, für bin ich bereit, ganz viel herzugeben, ganz viel einzusetzen.<br />Überlegen wir einmal, was für mein Leben ein solcher Schatz sein kann, was mir unbeschreiblich wertvoll, kostbar, ja vielleicht sogar heilig ist, dass ich alles dafür hergeben würde…<br />„Du bist ein Schatz!“ - Das haben vielleicht deine Eltern schon einmal zu dir gesagt. Oder jemand anderes, der dich sehr gern hat. Vielleicht habe ich es auch schon einmal einem anderen Menschen gesagt. Zufriedenheit kann ein Schatz sein oder Gesundheit. Freundschaft kann ein Schatz sein oder das Vertrauen, das mir jemand schenkt. Die Hoffnung in einer schweren Zeit kann ein Schatz sein. Und auch der Glaube kann ein Schatz sein, weil er mir Halt geben, Stütze sein kann. Gott bietet mir seine Freundschaft an und sagt uns immer wieder, dass er bei uns ist, wo immer wir sind. Jesus will unser Schatz sein, der sich in seinem Leib immer wieder in unsere Hände gibt.<br />Bleiben wir immer auf der Suche nach den Schätzen unseres Lebens, nach allem, was unser Leben reich und wertvoll macht. Und manchmal finden wir den Schatz unseres Lebens ganz in unserer Nähe.<br /><b><i>Für Familien mit Kindern:</i></b><br />Eine ungeöffnete Schatzkiste macht neugierig. Mit einem Schlüssel kann man entdecken, welche Schätze in der Kiste verborgen sind. Es gibt einen Spruch, der heißt: „Der Schlüssel zum Glück.“ In unserem Leben brauchen wir manchmal den richtigen Schlüssel, um glücklich zu sein. Wir müssen herausfinden, was uns glücklich macht, was uns Freude bereitet. Was sind denn deine Schätze im Leben?<br /><i>Lieber Gott, es ist schön, Schätze zu haben. Du bist unser größter Schatz. Aber es ist manchmal gar nicht so leicht, dich zu finden. Hilf mir bei der Suche nach dir. Hilf uns, dass wir neugierig nach dir sind. Amen</i></p><p><b>Glaubensbekenntnis</b>:Wir dürfen gemeinsam unseren Glauben bekennen - gesprochen&nbsp;oder gesungen: Gl 355, 1-5 auf Mel.: 393</p><p><b>Fürbittgebet</b><br /><i>Die Fürbitten sind unser Gebet für die anderen. Es bedarf nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor, worum wir bitten wollen.<br />Wir können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es, die Namen derer laut auszusprechen, die man Gott ans Herz legen will, .<br />Wir dürfen Gott unsere Bitten aber auch still anvertrauen.<br />Als Antwortruf eignen sich: Gl 182 oder Gl 817 <b>oder:</b><br />Herr Jesus Christus, den Schatz der Erkenntnis deiner Nähe und Gegenwart in unserem Leben tragen wir in tönernen Gefäßen. Voll Vertrauen bitten wir dich:</i><br />➢ Für alle, die nicht mehr auf Gottes Hilfe vertrauen können oder nicht mehr glauben wollen.<br />➢ Für alle, die Angst haben, kein Vertrauen mehr in ihr Leben finden und sich in sich zurückgezogen haben.<br />➢ Für alle, die derzeit ein schweres Schicksal zu tragen haben und darunter zu zerbrechen drohen.<br />➢ Für unsere Kinder und Jugendliche, die ihren Weg suchen in eine gute Zukunft.<br />➢ Für unsere Verstorbenen, an die wir in Dankbarkeit und Liebe denken.<br /><i>Herr, unser Gott, höre, was wir dir anvertrauen. Lass uns erfahren, dass du bei uns bist und bei uns bleibst. darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn.</i></p><p><b>Vater unser</b>: Herr Jesus, dankbar für den Schatz des Glaubens bitten wir Gott um die Kraft, immer wieder Zeugnis zu geben. Und so beten wir voll Vertrauen mit deinen Worten: <i>Vater unser...</i></p><p><b>Lied</b>:Gl 484, 1+5+6</p><p><b>Gebet</b>:<br />Guter Gott,<br />du schenkst uns so viel Gutes.<br />Durch uns soll es zum Segen für andere werden.<br />Du hast uns durch dein Wort und deine Gegenwart gestärkt.<br />Behüte uns auf allen Wegen.<br />Darum bitten wir durch Jesus Christus.<br />unseren Bruder und Herrn.<br />Segen<br />Gott,<br />sei du mit uns auf den vielen Reisen unseres Lebens.<br />Lass uns ziehen auf einer Straße,<br />die von den Strahlen der Sonne gewärmt wird.<br />Ein Baum sei wie ein grünendes Dach,<br />das dem Rastenden Schatten spendet,<br />sanft sei der Wind,<br />der den Rücken stärkt,<br />hell der Horizont,<br />der zum Weiterwandern ermutigt.<br />Und ein Haus liege am Wege,<br />das Herberge gibt und Geborgenheit.&nbsp;<sub><i>(Eleonore Reuter)</i></sub><br />So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott - der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.<br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><b>Lied</b>:Gl 451, 1+2</p><p><a href="https://www.familien234.de/export/sites/familien-234/bibelbild/.content/.galleries/LesejahrA_Ausmalbilder-zum-Sonntagsevangelium/A_17.SO.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Ausmalbild für Kinder</a></p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-74178</guid><pubDate>Sat, 18 Jul 2026 18:26:43 +0200</pubDate><title>Hausgottesdienst am 16. Sonntag im Jahreskreis - A</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail/ansicht/hausgottesdienst-am-16-sonntag-im-jahreskreis-a/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst am<br />16. Sonntag im Jahreskreis - A<br />19. Juli 2026</b></p><p><b>Lied</b>:Gl 457, 1-3: Suchen und fragen...</p><p><b>Kreuzzeichen</b><br />evtl. Entzünden einer Osterkerze oder einer anderen Kerze</p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />„In der Ruhe liegt die Kraft.“ heißt es in einem geflügelten Wort. Ein jeder Gottesdienst will uns zur Ruhe kommen lassen, damit wir wieder Kraft schöpfen können für unseren Alltag, die vielen Pflichten und Aufgaben. Ruhe kann uns auch helfen, uns in Geduld und Gelassenheit einzuüben. Ich darf auch einmal etwas stehen und liegen lassen. Nicht alles muss sofort erledigt werden.<br /><i>Stimmen wir ein in das Lob Gottes:</i></p><p><b>Loblied</b>:Gl 383, 2: Ich lobe meinen Gott, der mir den neuen Weg weist...</p><p><b>Gebet</b>:<br />Verborgener Gott,<br />du lässt uns Menschen gewähren,<br />du wartest und greifst nicht ein.<br />Du gibst uns Zeit,<br />du öffnest Wege,<br />du redest zu uns in Langmut und Liebe.<br />Wir danken dir für deine Geduld.<br />Bring uns heute zur Besinnung.<br />Mach uns offen für dich.<br />Lass die ganze verlorene Menschheit hinfinden zu dir.<br />Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn <sub><i>(Messbuch 22/313)</i></sub></p><p><b>Halleluja</b>:Gl 174,1 oder 716</p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - (Mt 13, 24-35)</b><br />Jesus erzählte der Menge noch ein anderes Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Mann, der guten Samen auf seinen Acker säte.<br />Während nun die Leute schliefen, kam sein Feind, säte Unkraut unter den Weizen und ging wieder weg.<br />Als die Saat aufging und sich die Ähren bildeten, kam auch das Unkraut zum Vorschein.<br />Da gingen die Knechte zu dem Gutsherrn und sagten: Herr, hast du nicht guten<br />Samen auf deinen Acker gesät? Woher kommt dann das Unkraut?<br />Er antwortete: Das hat ein Feind von mir getan. Da sagten die Knechte zu ihm:<br />Sollen wir gehen und es ausreißen?<br />Er entgegnete: Nein, sonst reißt ihr zusammen mit dem Unkraut auch den Weizen<br />aus.<br />Lasst beides wachsen bis zur Ernte. Wenn dann die Zeit der Ernte da ist, werde ich<br />den Arbeitern sagen: Sammelt zuerst das Unkraut und bindet es in Bündel, um es<br />zu verbrennen; den Weizen aber bringt in meine Scheune. Er erzählte ihnen ein<br />weiteres Gleichnis und sagte: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Senfkorn,<br />das ein Mann auf seinen Acker säte. Es ist das kleinste von allen Samenkörnern;<br />sobald es aber hochgewachsen ist, ist es größer als die anderen Gewächse und wird<br />zu einem Baum, sodass die Vögel des Himmels kommen und in seinen Zweigen<br />nisten. Und er erzählte ihnen noch ein Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie<br />mit dem Sauerteig, den eine Frau unter einen großen Trog Mehl mischte, bis das<br />Ganze durchsäuert war. Dies alles sagte Jesus der Menschenmenge durch<br />Gleichnisse; er redete nur in Gleichnissen zu ihnen. Damit sollte sich erfüllen, was<br />durch den Propheten gesagt worden ist: Ich öffne meinen Mund und rede in<br />Gleichnissen, ich verkünde, was seit der Schöpfung verborgen war.<br /><b><i>oder: In leichter Sprache</i></b><br />Jesus wollte den Menschen wieder von Gott erzählen. Und vom Himmel-Reich.<br />Das ist manchmal schwer zu verstehen. Darum erzählte Jesus Geschichten und<br />Beispiele. Jesus sagte: Mit dem Himmel-Reich ist es wie mit einem Bauer. Der Bauer<br />streute gute Weizen-Körner auf sein Feld. Daraus sollte guter Weizen wachsen.<br />Danach ging der Bauer nach Hause. Der Bauer hatte einen Feind. Der Feind wollte<br />den Bauer ärgern. Der Feind ging zu dem Feld mit dem guten Weizen. Der Feind<br />streute heimlich Unkraut auf das Feld. Der Bauer merkte das nicht. Bald fing der<br />Weizen zu wachsen an. Das Unkraut fing auch zu wachsen an. Nach einiger Zeit<br />konnte man genau merken, dass Unkraut zwischen dem Weizen war. Die Arbeiter<br />fragten den Bauern: Wieso ist Unkraut zwischen dem Weizen? Der Bauer sagte:<br />Bestimmt hat das der Feind heimlich gesät. Die Arbeiter fragten: Sollen wir das<br />Unkraut aus dem Boden ausreißen? Der Bauer sagte: Nein, lieber nicht. Sonst reißt<br />ihr den Weizen auch aus Versehen heraus. Der Weizen soll mit dem Unkraut zu<br />Ende wachsen. Bei der Ernte machen wir das so: Zuerst holen wir das Unkraut vom<br />Feld. Dann verbrennen wir das Unkraut. Danach ernten wir den Weizen. Den<br />Weizen sammeln wir in der Scheune.<br />Jesus erzählte ein anderes Beispiel vom Himmelreich. Jesus sagte: Mit dem<br />Himmelreich ist es wie mit einem Senfkorn. Zuerst ist das Senfkorn ganz klein.<br />Dann wächst das Senfkorn. Das Senfkorn wächst so groß wie ein Baum. Der Baum<br />ist größer als andere Bäume. Die Vögel können ein Nest in dem Baum bauen. Jesus<br />erzählte noch ein Beispiel vom Himmelreich.Jesus sagte: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einer Frau. Die Frau will Brot backen. Die Frau hat eine große Schüssel mit Mehl. Und andere Zutaten.Die Frau muss die Zutaten mit dem Mehl verkneten. Damit das Mehl zu einem richtigen Brotteig wird. Der Teig wird dicker und dicker. Zum Schluss wird der Teig ein großes dickes Brot.<sub><i>© katholisches Bibelwerk</i></sub></p><p><b>Lied</b>:Gl 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht...</p><p><b>Predigtgedanken:</b><br />Wir leben in einer schnelllebigen Welt. Wir kommunizieren in Sekundenschnelle mithilfe der sozialen Medien - per E-Mail, SMS, Instragram, whatsapp oder signal. Und die Glasfasertechnologie erhöht noch die Datengeschwindigkeit. Früher wurde ein Brief geschrieben. Der war einen bis zwei Tage unterwegs und ebenso lange dauerte es mindestens bis eine Antwort kam. Und wer kann sich noch an das Telefonieren mit dem Wählscheibentelefon erinnern. Auch unsere Autobahnen werden immer breiter, damit weniger Staus das Vorwärtskommen beschleunigen. Früher war man stundenlang zu Fuß oder tagelang mit der Kutsche unterwegs. Mittlerweile muss alles ruck-zuck gehen. Kommt eine Nachricht auf dem Handy an, muss sie sofort gelesen und beantwortet werden - egal, ob man man gerade mit dem Auto oder dem E-Scooter oder auf dem Fahrrad unterwegs ist.<br />Was bei all dem verloren geht, ist die Geduld, die Gelassenheit, das Warten-Können.<br />Gleich drei Gleichnisse zum Himmelreich legt uns Jesus heute vor. Was haben sie gemeinsam?<br />Bei allen drei geht es um eben diese Geduld, die Gelassenheit, das Warten-Können.<br />Wenn das ausgesäte Weizenkorn austreibt, ist der junge Halm noch grün und so gut wie nicht von Unkraut zu unterscheiden. Erst wenn sich der Halm verfestigt, braun wird und die Ähre ausbildet, kann man den Weizen eindeutig vom grünen Unkraut unterscheiden.<br />Das kleinste Senfkorn braucht seine Zeit bis es zur großen Staude herangewachsen ist.<br />Und auch das Durchsäuern einer großen Menge Mehl mit ein wenig Sauerteig geht nicht von jetzt auf gleich. Man muss den Teig stundenlang gehen und ruhen lassen. So braucht auch die Verwirklichung des Himmelreichs Zeit. Frieden, Gerechtigkeit, Freiheit entstehen nicht von heute auf morgen. „Vor Gott sind tausend Jahre wie ein Tag.“ und der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt.<br />Was war das für ein Durchbruch, als die ersten Gespräche zwischen Adenauer und de Gaulle nach Jahrhunderten der Erbfeindschaft die deutsch - französische Freundschaft anbahnten.<br />Was war das für ein Durchbruch, als nach der Erfahrung des Holocaust die Gespräche zwischen Adenauer und Ben Gurion die deutsch-jüdische Aussöhnung anbahnten?<br />„Gut Ding will Weile haben!“ Mit Jesus ist vor zwei Jahrtausenden das Reich Gottes angebrochen. Aber es braucht Zeit, bis es wirklich vollendet ist. Dieses Reich muss wachsen. Und es braucht auch immer die Mitarbeit von Menschen und damit auch unsere Mitarbeit. Und es braucht die Geduld, die Gelassenheit, das Warten-Können.<br />Vielleicht kennen Sie/ kennt Ihr die Geschichte aus China von dem Mann, der seinen Pflanzen beim Wachsen helfen wollte:<br />Ein Mann hatte seinen kleinen Acker gut vorbereitet, gepflügt und gesät. Er wunderte sich nur nach ein paar Wochen, dass die Saat so langsam aufging. Bei seinem Nachbarn sah er schon kräftigen, grünen Wuchs!<br />Von Tag zu Tag wurde seine Geduld geringer. Er konnte vor Sorge nicht mehr schlafen.<br />Schließlich hatte er eine wahnwitzige Idee. Er lief zu seinem Feld und begann, die kleinen zarten Halme etwas in die Höhe zu ziehen. Das war natürlich eine mühsame Arbeit; aber schließlich war er fertig.<br />Er traf unterwegs seinen Nachbarn und sagte ihm, dass er seinem Korn beim Wachsen geholfen habe. Neugierig geworden, liefen sie zu seinem Feld und sahen alles zerstört und verwelkt. - Und noch lange lachte man im Dorf über den Mann, der nicht warten konnte.<br /><b><i>Für Familien mit Kindern:</i></b><br />Ernte und Unkraut gemeinsam auf einem Feld, das klingt zunächst komisch. Vielleicht ist es auch in meinem Leben so. Manche Eigenschaften an mir sind gut und sie gedeihen, manches ist vielleicht noch nicht so optimal und trotzdem ist es da und gehört zu meiner Person. Erst im Laufe der Zeit erkennen wir, was wir fördern und was wir uns vielleicht abgewöhnen müssen. das braucht Geduld, Zeit und die richtige Erkenntnis. Was magst du an dir? Stört dich auch etwas?<br /><i>Guter Gott, nicht alles an mir mag ich. Manchmal ärgere ich mich über mich selber, z. B. wenn ich…&lt;hier ein wenig über das eigene Leben nachdenken&gt; Hilf mir zu erkennen, wo ich mein Verhalten vielleicht verbessern kann. Amen <sub>(dkv - Mein Sonntagsblatt - 2020)</sub></i></p><p><b>Glaubensbekenntnis</b>:Wir dürfen gemeinsam unseren Glauben bekennen - gesprochen oder gesungen: Gl 354&nbsp;</p><p><b>Fürbittgebet</b><br /><i>Die Fürbitten sind unser Gebet für die anderen. Es bedarf nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor, worum wir bitten wollen.<br />Wir können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es, die Namen derer laut auszusprechen, die man Gott ans Herz legen will, .<br />Wir dürfen Gott unsere Bitten aber auch still anvertrauen.<br />Als Antwortruf eignen sich: Gl 182 oder Gl 817<br /><b>oder:</b><br />V: Herr Jesus Christus, du lädst uns ein zu Geduld und Gelassenheit. Wir bitten Dich - Gl 182:</i><br />➢ Für alle, die sich schon lange nach einer versöhnten und gerechten Welt sehnen.<br />➢ Für alle, die durch die Verkündigung der Frohen Botschaft versuchen, die Hoffnung auf das Reich Gottes wach zu halten.<br />➢ Für alle, denen in ihrem Alltag Geduld und Gelassenheit fehlen.<br />➢ Wir halten eine kurze Stille und vertrauen Dir im stillen Gebet unsere Fragen und Anliegen an.<br />➢ Für unsere Verstorbenen, die wir Deiner Güte und Barmherzigkeit anvertrauen.<br />In Dir, Herr, unser Gott, finden wir Heimat und Antworten auf unsere Fragen.Dafür danken wir dir durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn.</p><p><b>Hinführung zum Vater unser</b>: Herr Jesus, wir wissen nicht, worum wir in rechter Weise beten sollen. Der Vater im Himmel weiß um unsere Fragen, bevor wir sie aussprechen. So bitten wir um seine Antwort in dem Gebet, das du selbst uns gelehrt hast: <i>Vater unser...</i></p><p><b>Lied</b>:Gl 805, 1+2+5: Sing mit mir ein Halleluja...</p><p><b>Gebet</b>:<br />Möge die Liebe stark sein und wachsen.<br />Gott, gib mir den Mut, die Hoffnung, die Kraft,<br />in eine Welt der Gleichgültigkeit,<br />der Verantwortungslosigkeit,<br />der Trägheit und der Unachtsamkeit<br />Liebe zu säen,<br />Empfindsamkeit zu pflanzen,<br />Zartheit zu behüten,<br />Verstehen zu hegen,<br />Brachliegendes zu bestellen,<br />Darbendes zu bewässern,<br />Überwucherndes zu beschneiden,<br />Knospendes zu schützen.<br />Mache mich frei von Hass und Gewalt.<br />Schenke mir Demut und Ehrfurcht vor dem Leben.<br />Segne den Boden,<br />segne die Saat,<br />segne die Frucht,<br />segne mein Tun.<em><sub>(Andrea Schwarz - in: Laacher Messbuch 2020)</sub></em><br />So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott - der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.<br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><b>Lied</b>:Gl 400, 1+2: Ich lobe meinen Gott mit ganzem Herzen...</p><p><a href="https://www.familien234.de/export/sites/familien-234/bibelbild/.content/.galleries/LesejahrA_Ausmalbilder-zum-Sonntagsevangelium/A_16.SO.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Ausmalbild für Kinder</a></p>]]></content:encoded><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-74018</guid><pubDate>Sat, 11 Jul 2026 13:40:11 +0200</pubDate><title>Hausgottesdienst am 15. Sonntag im Jahreskreis A</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail/ansicht/hausgottesdienst-am-15-sonntag-im-jahreskreis-a/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst am<br />15. Sonntag im Jahreskreis A<br />12. Juli 2026</b></p><p><b>Lied</b>:Gl 803, 1+2: Unser Leben sei ein Fest...</p><p><b>Kreuzzeichen </b>- evtl. Entzünden einer Osterkerze oder einer anderen Kerze</p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />Tag für Tag haben wir es mit vielen Worten zu tun. Manche gehen in ein Ohr hinein und sofort aus dem anderen wieder hinaus. Wir überhören sie oder überlesen sie. Andere Worte gehen uns zu Herzen, ja, treffen uns manchmal mitten ins Herz und begleiten uns ein Leben lang. Das Wort, das Gott zu uns spricht, will uns auch zu Herzen gehen, will uns treffen, uns begleiten. Bin ich offen für dieses Wort Gottes? Will ich mich auf dieses Wort einlassen und dieses Wort in mein Leben einlassen?<br /><i>Herr Jesus Christus, öffne uns für dein Wort. - Herr, erbarme dich.<br />Lass uns nicht hartherzig sein, sondern mache uns frei durch dein Wort. - Christus, erbarme dich.<br />Lass uns Frucht bringen im Hören und Verstehen dessen, was du uns sagen willst. - Herr, erbarme dich.</i><br />Stimmen wir mit ein in das Lob Gottes:</p><p><br /><b>Loblied</b>:Gl 389, 5: Dass du mich einstimmen lässt in deinen Jubel...</p><p><b>Gebet:</b><br />Gott,<br />Dein Wort bringt Licht und Freude in die Welt.<br />Es macht das Leben reich,<br />es stiftet Frieden und Versöhnung.<br />Gib, dass wir es nicht achtlos überhören.<br />Mach uns offen, es aufzunehmen.<br />Bring Dein Wort in uns zu hundertfältiger Frucht.<br />Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn. <sub><i>(Messbuch 6/307)</i></sub></p><p><b>Lesung aus dem Buch Jesaja - (Jes 55, 10-11)</b><br />So spricht der Herr: Wie der Regen und der Schnee vom Himmel fällt und nicht dorthin zurückkehrt, sondern die Erde tränkt und sie zum Keimen und Sprossen bringt, wie er dem Sämann Samen gibt und Brot zum Essen, so ist es auch mit dem Wort, das meinen Mund verlässt: Es kehrt nicht leer zu mir zurück, sondern bewirkt, was ich will, und erreicht all das, wozu ich es ausgesandt habe.</p><p><b>Antwortgesang</b>:Gl 449, 1+2: Herr, wir hören auf dein Wort...</p><p><b>Halleluja</b>:Gl 175, 3 oder 716</p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - (Mt 13, 1-23)</b><br />An jenem Tag verließ Jesus das Haus und setzte sich an das Ufer des Sees.<br />Da versammelte sich eine große Menschenmenge um ihn. Er stieg deshalb in ein Boot und setzte sich; die Leute aber standen am Ufer.<br />Und er sprach lange zu ihnen in Form von Gleichnissen. Er sagte: Ein Sämann ging aufs Feld, um zu säen. Als er säte, fiel ein Teil der Körner auf den Weg und die Vögel kamen und fraßen sie. Ein anderer Teil fiel auf felsigen Boden, wo es nur wenig Erde gab, und ging sofort auf, weil das Erdreich nicht tief war; als aber die Sonne hochstieg, wurde die Saat versengt und verdorrte, weil sie keine Wurzeln hatte. Wieder ein anderer Teil fiel in die Dornen und die Dornen wuchsen und erstickten die Saat. Ein anderer Teil schließlich fiel auf guten Boden und brachte Frucht, teils hundertfach, teils sechzigfach, teils dreißigfach. Wer Ohren hat, der höre! Da kamen die Jünger zu ihm und sagten: Warum redest du zu ihnen in Gleichnissen? Er antwortete: Euch ist es gegeben, die Geheimnisse des Himmelreichs zu erkennen; ihnen aber ist es nicht gegeben. Denn wer hat, dem wird gegeben, und er wird im Überfluss haben; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er hat. Deshalb rede ich zu ihnen in Gleichnissen, weil sie sehen und doch nicht sehen, weil sie hören und doch nicht hören und nichts verstehen. An ihnen erfüllt sich die Weissagung Jesajas: Hören sollt ihr, hören, aber nicht verstehen; sehen sollt ihr, sehen, aber nicht erkennen. Denn das Herz dieses Volkes ist hart geworden und mit ihren Ohren hören sie nur schwer und ihre Augen halten sie geschlossen, damit sie mit ihren Augen nicht sehen und mit ihren Ohren nicht hören, damit sie mit ihrem Herzen nicht zur Einsicht kommen, damit sie sich nicht bekehren und ich sie nicht heile. Ihr aber seid selig, denn eure Augen sehen und eure Ohren hören. Amen, ich sage euch: Viele Propheten und Gerechte haben sich danach gesehnt zu sehen, was ihr seht, und haben es nicht gesehen, und zu hören, was ihr hört, und haben es nicht gehört. Hört also, was das Gleichnis vom Sämann bedeutet. Immer wenn ein Mensch das Wort vom Reich hört und es nicht versteht, kommt der Böse und nimmt alles weg, was diesem Menschen ins Herz gesät wurde; hier ist der Samen auf den Weg gefallen. Auf felsigen Boden ist der Samen bei dem gefallen, der das Wort hört und sofort freudig aufnimmt, aber keine Wurzeln hat, sondern unbeständig ist; sobald er um des Wortes willen bedrängt oder verfolgt wird, kommt er zu Fall. In die Dornen ist der Samen bei dem gefallen, der das Wort zwar hört, aber dann ersticken es die Sorgen dieser Welt und der trügerische Reichtum und es bringt keine Frucht. Auf guten Boden ist der Samen bei dem gesät, der das Wort hört und es auch versteht; er bringt dann Frucht, hundertfach oder sechzigfach oder dreißigfach.<br /><b><i>oder: In leichter Sprache</i></b><br />Einmal war Jesus an einem See. Viele Menschen waren bei Jesus. Alle Menschen wollten Jesus zuhören. Darum stieg Jesus in ein Boot. Das Boot fuhr auf den See.So konnten alle Menschen Jesus sehen. Und hören. Jesus erzählte ein Beispiel von einem Bauern. Jesus sagte: Ein Bauer ging auf sein Feld. Der Bauer wollte Samenkörner ausstreuen. Die Samenkörner sollten wachsen. Und Frucht bringen.Der Bauer streute die Körner auf die Erde. Aber einige Körner fielen auf den Weg.Da kamen Vögel. Die Vögel fraßen die Körner auf. Einige Körner fielen zwischen die Steine. Zuerst wurden aus den Körnern grüne Halme. Weil zwischen den Steinen noch ein bisschen Erde war. Und ein bisschen Wasser. Aber dann schien die Sonne sehr heiß. Da verwelkten die grünen Halme. Einige Körner fielen in die Dornen. Zuerst wurden aus den Körnern grüne Halme. Die Dornen waren aber größer als die Halme. Die Halme konnten nicht durch die Dornen hindurch wachsen. Die Halme verwelkten. Die anderen Körner fielen auf guten Boden. Aus den Körnern wurden zuerst grüne Halme. An den grünen Halmen wuchsen neue Körner. An einigen Halmen wuchsen 30 Körner. An einigen Halmen wuchsen 60 Körner. An einigen Halmen wuchsen sogar 100 Körner. Jesus sagte: Wer Ohren hat, soll gut zuhören. Jesus war mit dem Erzählen fertig. Die Freunde fragten Jesus: Warum erzählst du dieses Beispiel? Jesus sagte: Ich möchte den Menschen gerne von Gott erzählen. Und vom Himmel-Reich. Damit die Menschen froh werden.Und sich freuen. Aber die Menschen hören nicht richtig zu. Die Menschen hören nicht mit ihrem Herzen zu. Wer Gott verstehen will, muss mit dem Herzen zuhören. Wenn die Menschen mit dem Herzen zuhören, werden die Menschen froh. Darum erzähle ich Beispiele. Weil die Menschen Beispiele besser verstehen können. Dann erklärte Jesus seinen Freunden das Beispiel vom Körner-Säen. Jesus sagte: Bei den Menschen ist das so wie mit den Körnern. Einige Körner fallen auf den Boden. Die Körner vertrocknen. So ähnlich ist es bei einigen Menschen. Die Menschen hören mir zu, wenn ich von Gott erzähle. Aber diese Menschen verstehen nicht in ihrem Herzen. Das Herz von diesen Menschen ist wie ein steiniger Boden. Alles, was ich erzähle, vertrocknet in den Herzen. Einige Körner fallen zwischen die Steine. Zwischen den Steinen ist zu wenig Erde. Und zu wenig Wasser zum Wachsen. Die Körner vertrocknen. So ähnlich ist es bei einigen Menschen. Die Menschen hören zu, wenn ich von Gott erzähle. Aber dann denken die Menschen über andere Sachen nach. Und machen viele andere Sachen. Die Menschen haben zu wenig Zeit an Gott zu denken. Die Menschen vergessen alles, was ich erzählt habe. Die Menschen bleiben traurig. Einige Körner fallen unter die Dornen. Unter den Dornen können keine Körner wachsen. Weil die Dornen so groß sind. Die Körner vertrocknen. So ähnlich ist es bei einigen Menschen. Die Menschen haben viele Sorgen. Vor lauter Sorgen hören die Menschen nicht richtig zu. Und bleiben traurig. Andere Körner fallen auf guten Boden. Diese Körner können wachsen. Diese Körner bringen Frucht. So ähnlich ist es auch bei einigen<br />Menschen. Diese Menschen hören richtig zu. Diese Menschen hören mit dem Herzen zu. Diese Menschen können Gott verstehen. Diese Menschen freuen sich über Gott.<em><sub>© katholisches Bibelwerk</sub></em></p><p><b>Lied</b>:Gl 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht…</p><p><b>Predigtgedanken:</b><br />Logorrhoe bezeichnet einen krankhaft gesteigerten, unkontrollierbaren Rededrang. Betroffene sprechen extrem schnell, unaufhörlich und springen oft sprunghaft von einem Thema zum anderen. Der Redefluss ist für Außenstehende kaum zu stoppen. Umgangssprachlich spricht man auch von Sprechdurchfall.<br />Wenn wir derzeit auf unsere Welt und unsere Gesellschaft schauen, dann finden wir viele Beispiele für solchen Sprechdurchfall. Wer kann noch zählen, beim wievielten Rahmenabkommen für einen Frieden im Nahen und Mittleren Osten wir mittlerweile angekommen sind und erleben immer wieder, dass von einem auf den anderen Tag das vielbeschworene Abkommen nicht mehr das Papier wert ist, auf das es geschrieben wurde.<br />Neue Gesetze werden vorgestellt und dann wieder umgeschrieben. Vor Wahlen werden viele vollmundige Versprechungen gemacht, die nach der Wahl nicht immer gehalten werden.<br />Damit ein Wort wirklich wirken kann, wenn sich ein Wort mit Leben füllen soll, braucht es das Wechselspiel von Geben und Nehmen, von Senden und Empfangen, von Angebot und Nachfrage.<br />Wenn mir ein Wort angeboten wird, ich mich aber nicht dafür interessiere, nicht nachfrage, sondern es überhöre, kann es bei mir nichts bewirken. Wenn im Radio oder im Fernsehen eine wichtige Information gesendet wird, auch aber mein Gerät nicht eingeschaltet habe oder der Sender falsch eingestellt ist, wird mich die Nachricht nicht erreichen. Wenn mir jemand einen wichtigen Rat geben will, ich diesen Rat aber nicht annehme, bringt er mit mir nichts.<br />Es genügt auch nicht, etwas zu hören, wenn ich nicht verstehe, was ich gehört habe. In diesem Fall ist es nötig, nachzufragen. Sich das Gesagte noch einmal erklären zu lassen, damit es mein Herz erreicht und ich es nachvollziehen kann.<br />Manchmal sind auch überfordert von der Fülle von Worten und Botschaften, die über uns hereinstürzen und wir vergessen ein im Grunde wichtiges Wort wieder.<br />Aber dann gibt es auch Worte, die sind so prägend, dass wir sie nie mehr vergessen. Sie sind in unser Herz eingeschrieben und sie begleiten uns ein ganzes Leben lang. Das ist vielleicht ein Wort, dass mir bei einer wichtigen Lebensentscheidung zugesprochen wurde. Das sind vielleicht die letzten Worte, die mir ein lieber und nahestehender Mensch kurz vor seinem Tod noch gesagt hat. Brautleute wählen sich oft einen Trauspruch, der ihre Liebe noch einmal in einem kurzen Wort auf den Punkt bringt. Eltern suchen für ihr neugeborenes Kind einen<br />Taufspruch und legen ihre guten Wünsche für den weiteren Weg dieses Kindes in dieses Wort hinein. Junge evangelische Christinnen und Christen haben ihren Konfirmationsspruch und auch jeder Neupriester sucht sich für seine Priesterweihe den so genannten Primizspruch, der den eigenen Berufungsweg noch einmal unter das Wort Gottes stellt.<br />Von keinem Menschen wird verlangt, dass er die ganze Heilige Schrift auswendig kennt und daher sagen kann. Aber es wäre ein schönes Ziel, aus jedem Gottesdienst einen Satz oder vielleicht sogar nur ein Wort aus der Heiligen Schrift mitzunehmen hinaus in den Alltag. Ein Wort, ein Satz, von dem ich sagen kann: Ich habe verstanden, was Gott mir mit diesem einen Wort sagen will. Ich will dieses Wort mitnehmen in die Begegnung mit Anderen in der kommenden Woche, will dieses Wort Gottes mit Alltagsleben füllen und zum Klingen bringen, will dieses Wort mit anderen teilen und Frucht bringen lassen.<br /><b><i>Für Familien mit Kindern:</i></b><br />Wie geht es dir, wenn du jemandem zuhörst? Manches bekommst du gar nicht so genau mit, vor allem, wenn du nicht gut zuhörst. Manchmal hören wir Menschen zwar zu, aber dann vergessen wir das meiste davon gleich wieder. Man kann sich ja nicht alles merken! Ein anderes Mal ist man anfangs von etwas begeistert, aber später erscheinen einem andere Dinge viel wichtiger. Aber es gibt auch Dinge, die hören wir und die nehmen wir ganz in unser Herz auf, die bewegen uns und spornen uns zu neuen Taten an.<br /><i>Barmherziger Gott, es ist nicht immer sicher, ob deine Botschaft wirklich bei mir ankommt. Deswegen ist es gut, wenn ich sie immer wieder hören kann. So kann ich sie nicht so leicht vergessen und kann sie in mein Herz und mein Leben aufnehmen. (dkv-Mein Sonntagsblatt 2014)</i></p><p><b>Glaubensbekenntnis</b>:Wir dürfen gemeinsam unseren Glauben bekennen - gesprochen oder gesungen: Gl 354</p><p><b>Fürbittgebet</b><br /><i>Die Fürbitten sind unser Gebet für die anderen. Es bedarf nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor, worum wir bitten wollen.<br />Wir können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es, die Namen derer laut auszusprechen, die man Gott ans Herz legen will, .<br />Wir dürfen Gott unsere Bitten aber auch still anvertrauen.<br />Als Antwortruf eignen sich: Gl 182 oder Gl 817<br /><b>oder:</b><br />V: Herr Jesus Christus, du hast die Frohe Botschaft Gottes den Menschen verkündet und ihnen Gottes Liebe geoffenbart. Wir bitten dich:</i><br />➢&nbsp;Für alle, die deine Frohe Botschaft verkünden sollen: Dass ihre Worte auf offene Herzen bei den Zuhörern treffen.<br />➢&nbsp;Für alle, die sich in Verhandlungen dafür einsetzen, dass Frieden und soziale Gerechtigkeit geschaffen werden: Dass dieser Same bei den Verantwortlichen aufgehe.<br />➢ Für alle, die mit Worten zu heilen versuchen: Dass sie die richtigen Worte zur richtigen Zeit finden.<br />➢ Für alle, die dein Wort hören und in ihrem Herzen bedenken: Dass sie immer mehr von deiner Frohen Botschaft verstehen.<br />➢ Für unsere lieben Verstorbenen: Dass das Leben bei dir ihre Frucht in der Ewigkeit ist.<br /><i>Herr, unser Gott, auf dich hoffen und vertrauen wir. Wir loben dich und danken dir, heute und alle Tages unseres Lebens.(Liturgie konkret 7/2023)</i></p><p><b>Hinführung zum Vater unser</b>: Herr Jesus, wir haben den Geist empfangen, in dem wir mit Dir Gott unseren Vater nennen dürfen. Für dieses Wirken des Geistes wollen wir offen bleiben und beten: <i>Vater unser...</i></p><p><b>Lied</b>:Gl 451, 1-3: Komm, Herr, segne uns...</p><p><b>Gebet:</b><br />Noch wissen wir, Herr, Gott,<br />wie Jesus von Nazareth gesprochen hat<br />über diese Erde,<br />über dich<br />und über alles Menschliche.<br />Etwas von seinen Worten und von seiner Stimme<br />ist uns bewahrt geblieben.<br />genug, dass es uns ahnen lässt,<br />wer du bist.<br />Wir bitten dich:<br />Lass uns sprechen aus seinem Geist,<br />einfach und verständlich.<br />Wir bitten dich für alle,<br />die bestellt sind,<br />das Evangelium zu verkünden.<br />Wir bitten dich für alle,<br />die hinausgehen,<br />den Glauben auszusäen.<br />Schließlich bitten wir dich für uns selbst,<br />dass wir uns deiner Stille nicht entziehen,<br />Gott der Ferne und Nähe. <sub><i>(Nach: Das Evangelium verkünden - in „Beten“ - action 365 - 1981 - S. 37)</i></sub></p><p>Bitten wir Gott um seinen <b>Segen </b>für die kommende Woche:<br />So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott - der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.<br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><b>Lied</b>:Gl 453, 1-4: Bewahre uns Gott,...</p><p><a href="https://www.familien234.de/export/sites/familien-234/bibelbild/.content/.galleries/LesejahrA_Ausmalbilder-zum-Sonntagsevangelium/A_15.SO.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Ausmalbild für Kinder</a><br />&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-73876</guid><pubDate>Sat, 04 Jul 2026 17:44:40 +0200</pubDate><title>Hausgottesdienst am Hochfest der Frankenapostel Kilian, Kolonat und Totnan</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail/ansicht/hausgottesdienst-am-hochfest-der-frankenapostel-kilian-kolonat-und-totnan-1/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst am<br />Hochfest der Frankenapostel Kilian, Kolonat und Totnan<br />05. Juli 2026</b></p><p><b>Lied</b>:Gl 890, 1-3: Wir rufen an den teuren Mann...</p><p><b>Kreuzzeichen</b><br />evtl. Entzünden einer Osterkerze oder einer anderen Kerze</p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />Zusammen mit unserer Diözese Würzburg feiern wir heute unsere Frankenapostel Kilian, Kolonat und Totnan; vor allem ihr Glaubenszeugnis. Mit viel Gottvertrauen haben sie ihre angestammte und geliebte Heimat Irland hinter sich gelassen, sind aufgebrochen, um in einer fremden Umgebung Menschen mit einer fremden Sprache den Glauben zu verkünden. Ein Neuaufbruch ist auch heutzutage in unserer Kirche gefragt. Auch wir müssen von Neuem versuchen, das woran wir glauben, Menschen in unserer Umgebung in einer verständlichen Sprache nahe zu bringen.<br />Stimmen wir mit ein in das Lob Gottes:</p><p><b>Loblied</b>:Gl 169: Gloria, Ehre sei Gott...</p><p><b>Gebet:</b><br />Allmächtiger und barmherziger Gott<br />Durch die Missionsarbeit des Hl. Kilian und seiner Gefährten<br />hast du im fränkischen Land<br />den christlichen Glauben grundgelegt.<br />Auf die Fürsprache dieser Glaubensboten<br />festige uns alle in der Treue<br />zu unserem Herrn Jesus Christus.<br />Darum bitten wir durch ihn,<br />Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn. - Amen <sub><i>(Messbuch S. 717)</i></sub></p><p><b>Halleluja</b>:Gl 175,6&nbsp;</p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - (Mt 5,1-12a )</b><br />Als Jesus die vielen Menschen sah, stieg er auf einen Berg. Er setzte sich, und seine Jünger traten zu ihm.Dann begann er zu reden und lehrte sie.Er sagte: Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich.<br />Selig die Trauernden;<br />denn sie werden getröstet werden.<br />Selig, die keine Gewalt anwenden;<br />denn sie werden das Land erben.<br />Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit;<br />denn sie werden satt werden.<br />Selig die Barmherzigen;<br />denn sie werden Erbarmen finden.<br />Selig, die ein reines Herz haben;<br />denn sie werden Gott schauen.<br />Selig, die Frieden stiften;<br />denn sie werden Söhne und Töchter Gottes genannt werden.<br />Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden;<br />denn ihnen gehört das Himmelreich.<br />Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt<br />und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet.<br />Freut euch und jubelt: Euer Lohn im Himmel wird groß sein.</p><p><b>Lied</b>: Gl 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht…</p><p><b>Predigtgedanken:</b><br />Vor etlichen Jahren hatte ich mit einem Freund aus Schweinfurt begonnen, von<br />Würzburg aus den Jakobsweg unter die Füße zu nehmen. Die einzelnen Etappen<br />haben uns damals bis nach Ulm gebracht.<br />Wer selber schon einmal eine mehrtätige Wanderung oder einen Pilgerweg in<br />angriff genommen hat, der kennt wohl diese und ähnliche Eindrücke: Neben den<br />schönen Erfahrungen und Erinnerungen des gemeinsamen Unterwegsseins, des<br />Besuchs schöner Kirchen, des befriedigenden Gefühls wieder ein Stück Weg<br />geschafft zu haben, stehen Erfahrungen eigener Grenzerfahrung und des<br />Scheiterns. Einmal zwingt eine Fußverletzung zum Aufgeben, ein anderes Mal<br />spielt ein Knie nicht mit, wieder einmal ist es die mörderische Hitze, die einen<br />Strich durch die Planung macht. Und doch bleibt die Hoffnung, irgendwann einmal<br />das Ziel zu erreichen. Und jedes Mal, wenn man sich wieder an eine weitere Etappe<br />heranwagt, stellt sich von neuem die Frage: Was brauche ich für den jetzt vor mir<br />liegenden Weg? Was ist unbedingt notwendig, unverzichtbar und was ist nur<br />unnötiger Ballast?<br />Vor 134o Jahren sind die Frankenapostel Kilian, Kolonat und Totnan aus ihrer<br />irischen Heimat aufgebrochen, um ihren Glauben an Jesus Christus zu anderen<br />Menschen zu tragen, auch sie von der Botschaft für das Reich Gottes zu begeistern.<br />Sie wählen das damals sogenannte „weiße Martyrium“. Sie verlassen die geliebte,<br />angestammte Heimat und ziehen in die Fremde, eine ungewisse Zukunft. Ob sie<br />damals schon geahnt haben, dass sich an ihnen auch noch das „rote Martyrium“<br />vollenden würde? Wie dem auch sei, sie brechen auf, wagen Neues, setzen sich ein Ziel. Auch sie werden sich gefragt haben: was nehmen wir mit, was brauchen wir für unseren Weg? Was ist unverzichtbar?<br />Was wir wissen ist, dass jeder irdische Wandermönch ein Neues Testament und die Psalmen in seinem Reisegepäck mit sich trug. Das Leben Jesu und das alttestamentliche Zeugnis der Nähe Gottes, der Gegenwart Jahwes, des „Ich bin der ich bin da“ in den Dank-, Bitt -, und Klagepsalmen waren ihre Richtschnur und Orientierung. Wie bei den Jüngern von Emmaus drückt sich in diesem Reisegepäck die Hoffnung und Zuversicht aus: Der Herr ist mit uns auf dem Weg. Er geht mit uns. Wir sind nicht allein.<br />Jeder und jede von uns kennt vermutlich die Angst oder sogar die Erfahrung, allein gelassen zu werden, niemand zu haben, an dem man sich festhalten kann, der einem Halt und Stütze gibt, der einem durch eine dunkle Lebenserfahrung hindurch hilft.<br />Auch wir kennen aus unserem Alltag Situationen des Aufbruchs, die uns vor neue Herausforderungen und Aufgaben stellen. Wenn Eltern ihre Kinder loslassen und freigeben sollen, damit sie ihren eigenen Lebensweg gehen können, wenn eine ärztliche Diagnose unsere bisherige Lebensgestaltung über den Haufen wirft, wenn berufliche Veränderung einen Umzug in eine andere Stadt, eine völlig fremde Umgebung notwendig macht, wenn Arbeitslosigkeit die Existenzgrundlage entzieht oder der Tod einen lieben und wichtigen Menschen raubt, dann ereignet sich auch immer wieder Aufbruch. Dann müssen wir uns neu auf das „Wagnis Leben“ einlassen. Und auch dann stellt sich uns die Frage: Was brauche ich für diesen vor mir liegenden Weg, was ist unverzichtbar, was ist unnötiger Ballast? Im heutigen Evangelium der Bergpredigt haben wir die Verheißung gehört: Selig, die arm sind vor Gott, denn ihnen gehört das Himmelreich. Das ist die Grundhaltung, die im Eigentlichen und Letzten alles von Gott erwartet, ihm alles zutraut. Nicht, was wir mit uns herumtragen, nicht, was wir mitbringen und vorzuweisen haben, ist das Ausschlaggebende, sondern was uns Gott zukommen lässt. Eine solche Grundhaltung erfordert viel Geduld, Vertrauen und Gelassenheit. Es widerspricht unserem Bedürfnis, alles selber zu bewerkstelligen, zu schaffen und zu meistern. Aber wenn wir mit Gott unterwegs sind auf den Wegen unseres Lebens, dann sollen wir davon Abstand nehmen, alles von unserer eigenen Leistung zu erwarten und von ihm zu erwarten, dass er unser Leben zu richtigen Ziel und zu einem guten Ende führt.</p><p><b>Glaubensbekenntnis</b>:Wir dürfen gemeinsam unseren Glauben bekennen - gesprochen oder gesungen: Gl 790,1-4</p><p><b>Fürbittgebet</b><br /><i>Die Fürbitten sind unser Gebet für die anderen. Es bedarf nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor, worum wir bitten wollen.<br />Wir können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es, die Namen derer laut auszusprechen, die man Gott ans Herz legen will, .<br />Wir dürfen Gott unsere Bitten aber auch still anvertrauen.<br />Als Antwortruf eignen sich: Gl 182 oder Gl 817<br /><b>oder:</b><br />Herr Jesus Christus, wir schauen heute besonders auf das Glaubenszeugnis der heiligen Kilian, Kolonat und Totnan. Sie waren begeistert von deiner Botschaft und haben ihr Leben für dich eingesetzt. Wir bitten dich:</i><br />➢ Für alle, die in dieser schwierigen Zeit versuchen, haupt - oder ehrenamtlich die Frohe Botschaft verständlich und ansteckend zu verkünden und vorzuleben.<br />➢ Für alle, die sich enttäuscht und resigniert von der Kirche abgewandt haben und den eigenen Weg des Lebens und des Glaubens suchen.<br />➢ Für alle, die sich im sozial - caritativen Bereich für Hilfsbedürftige einsetzen und ihnen etwas von der Barmherzigkeit Gottes erfahrbar machen.<br />➢ Für die unzähligen Schwestern und Brüder im Glauben, die überall auf der Welt wegen ihres Glaubens an dich Nachteile und Verfolgung erfahren.<br />➢ Für unsere Verstorbenen. Lass ihre Hoffnung und in ihr Vertrauen auf dich nicht vergeblich gewesen sein.<br /><i>Herr, unser Gott! Wir feiern das Gedächtnis an die Frankenapostel. Lass uns - wie sie - dir immer vertrauen. Schenke uns Halt und Stärke in allen Stürmen unseres Lebens. Darum bitten wir auf die Fürsprache der heiligen Kilian, Kolonat und Totnan durch Christus, unseren Herrn.</i></p><p><b>Hinführung zum Vater unser</b>: Herr Jesus Christus, im Vertrauen auf Dich und Deine Führung haben die Frankenapostel den Aufbruch gewagt. Auch wir bitten Dich um dieses Vertrauen, um den Mut immer wieder neu aufzubrechen und Neues zu wagen. Mit Deinen Worten beten wir: <i>Vater unser...</i></p><p><b>Lied</b>:Gl 885, 1+4: Herr, heilger Liebe fester Grund… oder Gl 543, 1+4: Wohl denen, die da wandeln...</p><p><b>Gebet:</b><br />Guter Gott,<br />wir haben das Gedenken an Leben, Wirken und Sterben<br />der Frankenapostel Kilian, Kolonat und Totnan gefeiert.<br />Festige uns im Glauben,<br />stärke uns in der Hoffnung,<br />und mache uns eifrig in Werken der Liebe.<br />Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn,<br />der mit dir und dem Hl. Geist, lebt und herrscht in Ewigkeit. Amen</p><p>Gehen wir in die kommende Woche begleitet vom <b>Segen</b> Gottes:<br />Guter Gott, du hast die Frankenapostel zur Vollendung geführt.<br />Segne auch uns und bewahre uns vor allem Unheil.<br />Die Frankenapostel Kilian, Kolonat und Totnan haben freimütig das Evangelium verkündet.<br />Stärke auch uns durch ihre Botschaft zum Zeugnis für die Wahrheit.<br />Das Vorbild dieser Heiligen lehre uns<br />und ihre Fürsprache helfe uns, Gott und den Menschen zu dienen.<br />So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott - der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.<br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><b>Lied</b>:Gl 380, 1+4+11: Großer Gott, wir loben dich…</p><p><a href="https://www.familien234.de/export/sites/familien-234/bibelbild/.content/.galleries/LesejahrA_Ausmalbilder-zum-Sonntagsevangelium/A_4.SO.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Ausmalbild für Kinder</a></p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-73767</guid><pubDate>Sat, 27 Jun 2026 11:38:23 +0200</pubDate><title>Hausgottesdienst am 13. Sonntag im Jahreskreis - A</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail/ansicht/hausgottesdienst-am-13-sonntag-im-jahreskreis-a/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst am<br />13. Sonntag im Jahreskreis - A<br />28. Juni 2026</b></p><p><b>Lied</b>: Gl 148, 1-3: Komm her, freu dich mit uns...</p><p><b>Kreuzzeichen</b><br />evtl. Entzünden einer Osterkerze oder einer anderen Kerze</p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />Aufnahmefähig, aufnahmebereit sein - das ist eine wichtige Fähigkeit für unser<br />Leben. Dazu braucht es Offenheit, Aufmerksamkeit, ein offenes Ohr, ein weites<br />Herz. Bitten wir jetzt wieder um die Aufnahmefähigkeit, diese<br />Aufnahmebereitschaft, wenn wir Gottesdienst feiern und Gott bei uns ankommen<br />will. Stimmen wir mit ein in das Lob Gottes:</p><p><b>Loblied</b>: Gl 169, 1-3: Gloria, Ehre sei Gott...</p><p><b>Gebet</b>:<br />Gott,<br />Dein Wort bringt Licht und Freude in die Welt.<br />Es macht das Leben reich.<br />Es stiftet Frieden und Versöhnung.<br />Gib, dass wir es nicht achtlos überhören.<br />Mach uns aufnahmebereit.<br />Bring dein Wort in uns zu hundertfältiger Frucht.<br />Darum bitten wir durch ihn,<br />Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn. - Amen <sub><i>(Messbuch - 6/307)</i></sub></p><p><b>Lesung aus dem 2. Buch der Könige - (2 Kön 4,8-11.14-16a)</b><br />Eines Tages ging Elischa nach Schunem. Dort lebte eine vornehme Frau, die ihn<br />dringend bat, bei ihr zu essen. Seither kehrte er zum Essen bei ihr ein, sooft er<br />vorbeikam. Sie aber sagte zu ihrem Mann: Ich weiß, dass dieser Mann, der ständig<br />bei uns vorbeikommt, ein heiliger Gottesmann ist. Wir wollen ein kleines,<br />gemauertes Obergemach herrichten und dort ein Bett, einen Tisch, einen Stuhl und<br />einen Leuchter für ihn bereitstellen. Wenn er dann zu uns kommt, kann er sich<br />dorthin zurückziehen. Als Elischa eines Tages wieder hinkam, ging er in das<br />Obergemach, um dort zu schlafen.<br />Und als er seinen Diener Gehasi fragte, was man für die Frau tun könne, sagte<br />Gehasi: Nun, sie hat keinen Sohn und ihr Mann ist alt. Da befahl er: Ruf sie herein!<br />Er rief sie und sie blieb in der Tür stehen. Darauf versicherte ihr Elischa: Im<br />nächsten Jahr um diese Zeit wirst du einen Sohn liebkosen.</p><p><b>Antwortgesang</b>:Gl 362, 1: Jesus Christ, you are my life…</p><p><b>Halleluja</b>:Gl 721 oder 716</p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - (Mt 10. 37-41)</b><br />Jesus sprach zu seinen Aposteln: Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig, und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig. Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht würdig. Wer das Leben gewinnen will, wird es verlieren; wer aber das Leben um meinetwillen verliert, wird es gewinnen. Wer euch aufnimmt, der nimmt mich auf, und wer mich aufnimmt, nimmt den auf, der mich gesandt hat. Wer einen Propheten aufnimmt, weil es ein Prophet ist, wird den Lohn eines Propheten erhalten. Wer einen Gerechten aufnimmt, weil es ein Gerechter ist, wird den Lohn eines Gerechten erhalten. Und wer einem von diesen Kleinen auch nur einen Becher frisches Wasser zu trinken gibt, weil es ein Jünger ist - amen, ich sage euch: Er wird gewiss nicht um seinen Lohn kommen.<br /><strong><i>oder: In leichter Sprache</i></strong><br />Die Freunde sind die besten Helfer von Jesus. Die Freunde helfen Jesus.Die Freunde erzählen von Gott. Und machen die Kranken gesund.Jesus sagte zu seinen Freunden: Eure Aufgabe ist sehr wichtig.Eure Eltern dürfen die Aufgabe nicht verbieten.Eure Familie darf die Aufgabe nicht verbieten. Vielleicht machen andere Leute Ärger wegen dieser Aufgabe. Vielleicht habt ihr Angst. Ihr sollt mutig weiter machen. Das gehört zu der Aufgabe dazu. Am Ende seid ihr sehr froh darüber. Jesus sagte: Ihr seid genauso wichtig wie ich. Wenn andere Menschen gut zu euch sind, sind die Menschen gut zu Gott. Wer euch einen Becher Wasser zu trinken gibt,der bekommt ein Dankeschön von Gott. <sub><i>© katholisches bibelwerk</i></sub></p><p><b>Lied</b>:Gl 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht…</p><p><b>Predigtgedanken:</b><br />„Aufnehmen“ hat in unserer Sprache eine vielfältige Bedeutung. Wir nehmen Filme oder Bilder auf, um eine schöne Erinnerung an einen Urlaub oder eine Freizeit zu haben. Wissenschaftler nehmen Geräusche, Tierstimmen oder Sprache auf, um sie auszuwerten. Sprachnachrichten oder Podcasts werden aufgenommen, um mit anderen zu kommunizieren. Im Sinne der Gastfreundschaft nehmen wir Menschen in unser Haus, in unsere Wohnung auf. In der Verwaltung werden Daten und Personalien aufgenommen, um sie weiter zu verarbeiten. Und unser Körper nimmt täglich Flüssigkeit und Nahrung auf, um zu funktionieren. Auch Jesus spricht heute<br />vier Mal vom „Aufnehmen“: <em>Wer euch aufnimmt, der nimmt mich auf, und wer mich aufnimmt, nimmt den auf, der mich gesandt hat. Wer einen Propheten aufnimmt, weil es ein Prophet ist, wird den Lohn eines Propheten erhalten. Wer einen Gerechten aufnimmt, weil es ein Gerechter ist, wird den Lohn eines Gerechten erhalten.</em><br />Nicht nur hier betont Jesus den Zusammenhang von Gottes - und Nächstenliebe. Er macht ihn deutlich in seinem Wort: „Du sollst den Herrn, deinen Gott lieben und deinen Nächsten wie dich selbst.“ Er bringt ihn zum Ausdruck in der so genannten Gerichtsrede: „Was ihr dem geringsten meiner Brüder oder der geringsten meiner Schwestern getan habt, das habt ihr mir getan.“ Wir erweisen Jesus selbst unsere Gastfreundschaft, wenn wir einen Menschen zu uns einladen. So sagt auch die Benediktsregel über die Aufnahme der Gäste: <em>Alle Fremden, die kommen, sollen aufgenommen werden wie Christus, denn er wird sagen: 'Ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen.</em><br />Doch gibt es auch noch andere Formen, um Gott in seinem Leben aufzunehmen: im Gebet, in der Meditation, in der Beschäftigung mit der Heiligen Schrift, durch Exerzitien und stille Tage, im Empfang der Sakramente, im bewussten Wahrnehmen seiner guten Schöpfung, um nur einige Beispiele zu nennen.<br />Es braucht eben die Offenheit und die Bereitschaft, Gott im eigenen Leben Raum zu geben, wie es auch eine bekannte chassidische Geschichte des jüdischen Theologen Martin Buber zum Ausdruck bringt: <em>„Wo wohnt Gott?“ Mit dieser Frage überraschte Rabbi Menachem Mendel von Kozk einige gelehrte Männer, die bei ihm zu Gast waren. Sie lachten über ihn: „Wie ie redet ihr! Ist doch die Welt seiner Herrlichkeit voll. Er aber beantwortete die eigene Frage: „Gott wohnt, wo man ihn einlässt.“</em></p><p><b>Glaubensbekenntnis</b>:Wir dürfen gemeinsam unseren Glauben bekennen - gesprochen oder gesungen: Gl 534</p><p><b>Fürbittgebet</b><br /><em>Die Fürbitten sind unser Gebet für die anderen. Es bedarf nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor, worum wir bitten wollen.<br />Wir können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es, die Namen derer laut auszusprechen, die man Gott ans Herz legen will, .<br />Wir dürfen Gott unsere Bitten aber auch still anvertrauen.<br />Als Antwortruf eignen sich: Gl 182 oder Gl 817<br /><b>oder:</b><br />Herr Jesus Christus, du willst, dass wir das Leben in Fülle finden. Manchmal liegt aber auch ein Kreuz schwer auf unseren Schultern. Wir bitten dich:</em><br />➢ Für Papst Leo, die Bischöfe und alle, die im Dienst der Verkündigung der Frohen Botschaft stehen: dass sie suchenden Menschen einen Zugang zu dir erschließen können.<br />➢ Für alle, die in Russland und der Ukraine, im Nahen und Mittleren Osten unter den Folgen von Krieg und Gewalt leiden und für die Menschen in Venezuela, die nach dem schweren Erdbeben vor den Trümmern ihrer Existenz stehen.<br />➢ Für alle, die derzeit ein schweres Kreuz zu tragen haben und darunter zu zerbrechen drohen: Um Menschen, die bereit sind, mit ihnen dieses Kreuz zu tragen.<br />➢ In einer kurzen Stille können wir unsere ganz persönlichen Bitten und Anliegen vor Dich bringen…<br />➢ Für alle unsere Verstorbenen: dass sich ihre Hoffnung erfüllt und sie das Leben in Fülle finden.<br /><i>Herr, unser Gott! Du willst Teil unseres Lebens sein. Dafür danken wir dir. Lass uns offen sein und bleiben für dich. Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn.</i></p><p><b>Hinführung zum Vater unser</b>: Jesus, wenn wir dich aufnehmen, nehmen wir nach deinem Wort den auf, der dich gesandt hat. Mit deinen Worten beten wir: <i>Vater Unser...</i></p><p><b>Lied</b>:Gl 835, 1+3: Wer glaubt, ist nie allein…oder: Gl 461, 1+3: Mir nach, spricht Christus, unser Held..</p><p><b>Gebet </b>-<br />Gott,<br />gib mir Achtsamkeit,<br />dass ich dich erahne,<br />den Nächsten gerne beherberge<br />und mich mir selst gönne.<br />Gott,<br />gib mir Halt in deinem Wort,<br />in der Gemeinschaft um dein Wort<br />und durch dein Wort in mir.<br />Lass mich innehalten und lauschen,<br />damit ich Halt von innen finde.<br />Gott,<br />gib mir Bereitschaft,<br />dich Tag für Tag neu zu suchen,<br />meine Beziehungen zu erneuern<br />und nichts in meinem Leben<br />zur bloßen Gewohnheit werden zu lassen.<br />Mag ich im Alltag auch aufgerieben werden,<br />dein Geist schenkt mir Ruhe im Getue.<sub><i>(Wolfgang Steffel - in: Laacher Messbuch 2026)</i></sub></p><p>Gehen wir in die kommende Woche begleitet vom <b>Segen</b> Gottes:<br />So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott - der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.<br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><b>Lied</b>:Gl 365: Meine Hoffnung und meine Freude…</p><p><a href="https://www.familien234.de/export/sites/familien-234/bibelbild/.content/.galleries/LesejahrA_Ausmalbilder-zum-Sonntagsevangelium/A_13.SO.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Ausmalbild für Kinder</a><br />&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-73411</guid><pubDate>Sat, 20 Jun 2026 10:52:12 +0200</pubDate><title>Hausgottesdienst am 12. Sonntag im Jahreskreis A</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail/ansicht/hausgottesdienst-am-12-sonntag-im-jahreskreis-a/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst am<br />12. Sonntag im Jahreskreis A<br />21. Juni 2026</b></p><p><b>Lied</b>:Gl 481, 1+5+6: Sonne der Gerechtigkeit...</p><p><b>Kreuzzeichen</b><br />evtl. Entzünden einer Osterkerze oder einer anderen Kerze</p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />„Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen“ - ist der Titel eines der Märchen der Gebrüder Grimm. Beim Blick auf unsere Zeit müsste er wahrscheinlich heutzutage nicht sehr weit ziehen, bis er die Erfahrung des Fürchtens machen würde. Die vielen Konflikte und Kriege, der Klimawandel mit seinen Folgen, die rasanten innenpolitischen Veränderungen, aber auch persönliche Schicksalsschläge lehren uns oft das Fürchten. Dem stellt Jesus heute ein „Fürchtet euch nicht!“ entgegen. Versuchen wir, uns mit unserem Leben ihm anzuvertrauen. Stimmen wir mit ein in das Lob Gottes:</p><p><b>Loblied</b>:Gl 383,2: Ich lobe meinen Gott, der mir den neuen Weg weist...</p><p><b>Gebet</b>:<br />Gott, du bist da.<br />Deine Gegenwart umhüllt und durchdringt uns<br />wie die Luft, die wir atmen,<br />ohne die wir nicht leben können.<br />Gib, dass wir dir ganz vertrauen<br />und leben ohne Angst.<br />Darum bitten wir durch Jesus Christus,<br />unseren Bruder und Herrn.<sub><i>(Messbuch 5/306)</i></sub></p><p><b>Lesung aus dem Buch Jeremia</b><br />Jeremia sprach: Ich hörte doch die Verleumdung der Vielen: Grauen ringsum! Zeigt ihn an! Wir wollen ihn anzeigen. Meine nächsten Bekannten warten alle darauf, dass ich stürze: Vielleicht lässt er sich betören, dass wir ihm beikommen können und uns an ihm rächen.Doch der Herr steht mir bei wie ein gewaltiger Held. Darum straucheln meine Verfolger und kommen nicht auf. Sie werden schmählich zuschanden, da sie nichts erreichen, in ewiger, unvergesslicher Schmach.Aber der Herr der Heere prüft den Gerechten, er sieht Herz und Nieren. Ich werde deine Rache an ihnen erleben; denn dir habe ich meine Sache anvertraut. Singt dem<br />Herrn, rühmt den Herrn; denn er rettet das Leben des Armen aus der Hand der Übeltäter.</p><p><b>Antwortgesang</b>:Gl 435, 1+2: Herr, ich bin dein Eigentum...</p><p><b>Halleluja</b>:Gl 174,1 oder 716</p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - (Mt 10,26-33)</b><br />Jesus sprach zu seinen Aposteln: Fürchtet euch nicht vor den Menschen! Denn nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird.Was ich euch im Dunkeln sage, davon redet am hellen Tag, und was man euch ins Ohr flüstert, das verkündet von den Dächern. Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht töten können, sondern fürchtet euch vor dem, der Seele und Leib ins Verderben der Hölle stürzen kann. Verkauft man nicht zwei Spatzen für ein paar Pfennig? Und doch fällt keiner von ihnen zur Erde ohne den Willen eures Vaters. Bei euch aber sind sogar die Haare auf dem Kopf alle gezählt. Fürchtet euch also nicht! Ihr seid mehr wert als viele Spatzen. Wer sich nun vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem werde auch ich mich vor meinem Vater im Himmel bekennen. Wer mich aber vor den Menschen verleugnet, den werde auch ich vor meinem Vater im Himmel verleugnen.<br /><b><i>oder: In leichter Sprache</i></b><br />Einmal sagte Jesus zu seinen Freunden: Viele Leute denken, dass sie mächtig sind.Und dass sie immer Recht haben. Und alles dürfen. Dass sie sogar Menschen umbringen dürfen. Wenn die Menschen eine andere Meinung haben. Jesus sagte: Ihr braucht euch vor diesen Leuten nicht zu fürchten. Diese Leute können in Wirklichkeit nicht alles. Diese Leute können den Körper umbringen. Aber diese Menschen können nicht euer Herz umbringen. Gott kennt euer Herz. Gott weiß, was in eurem Herzen ist. Gott sorgt für euch. Für Gott seid ihr immer wichtig.<br />Jesus erzählte ein Beispiel. Jesus sagte: Draußen gibt es viele Spatzen. Die Menschen finden Spatzen langweilig. Aber Gott findet Spatzen wichtig. Gott passt auf alle Spatzen auf. Gott passt sogar auf, wenn die Spatzen fliegen. Damit kein Spatz beim Fliegen herunterfällt. Jesus sagte: Ihr seid viel wichtiger als die Spatzen. Gott passt auf euch viel mehr auf als auf die Spatzen. Bei Gott ist alles von euch wichtig. Bei Gott sind sogar eure Haare wichtig. Gott hat alle Haare auf eurem Kopf gezählt.<br />Jesus sagte: Ihr könnt den Menschen ruhig erzählen, dass ihr bei Gott wichtig seid.– Und dass Gott auf euch aufpasst.– Und dass Gott immer bei euch ist.– Und dass Gott auf euch schaut.Dann freut sich Gott über euch.<sub><i>© katholisches bibelwerk</i></sub></p><p><b>Lied</b>:Gl 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht...</p><p><b>Predigtgedanken</b>:<br />Dietrich Bonhoeffer; Edith Stein; die Geschwister Scholl; Alfred Delp - das sind nur einige geschichtliche Persönlichkeiten, die in Nilkheim in Straßen - oder Platzbezeichnungen auftauchen. Sie alle haben gemeinsam, dass sie unter der Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten mutig zu ihrer Überzeugung und ihrem Glauben gestanden sind, für dieses Einstehen Verfolgung, Verurteilung und sogar die Hinrichtung bzw. den Tod im Konzentrationslager auf sich genommen haben. Woher nahmen sie die Kraft, sich gegen eine ganze Diktatur zu stellen und bis zum bitteren Ende sich zur Bedeutung von Gerechtigkeit, Freiheit und Frieden zu bekennen. Kurz vor seiner Hinrichtung am 9. April 1945 soll Dietrich Bonhoeffer zu einem Mitgefangenen im Konzentrationslager Flossenbürg gesagt haben: „<em>Es ist das Ende. Für mich der Beginn des Lebens.</em>“ Bei all den genannten Widerstandskämpfern und -kämpferinnen spielte ihr ganz persönlicher Glaube eine entscheidende Rolle. In einer Verfilmung des Lebens der Geschwister Scholl verabschiedet sich Sophie Scholl ein letztes Mal von ihrer Mutter. Die Mutter sagt zu ihr: Denk daran: Jesus und sie: Du, aber auch: Jesus!<br />Aus ihrem Glauben, aus ihrem Vertrauen in einen menschenfreundlichen Gott konnten die Genannten die Kraft finden, einem menschenverachtenden System die Stirn zu bieten. Der Erfahrung von Unfreiheit und Unterdrückung setzen sie den Ruf nach Freiheit entgegen. In einem System, das Menschen klein machen herabwürdigen und entwürdigen wollte, wussten sie um die unangreifbare Würde, die Gott ihnen mit auf den Weg gegeben hatte. Das Unrechtsregime des III. Reiches ist untergegangen. Gott sei Dank und wenn auch unter großen Verlusten und Zerstörungen. Umso wichtiger ist es, dass wir aus unserem Glauben heraus alles versuchen, um dem Frieden, der Gerechtigkeit, der Freiheit auch weiterhin Wege zu bahnen. Das „Fürchtet euch nicht vor den Menschen“ gilt auch uns in unserer Zeit. Wir müssen wachsam und aufmerksam sein, wenn sich jetzt unheilvolle Geschichte zu wiederholen beginnt. „Wehret den Anfängen!“ - daran gilt es sich zu erinnern, wenn sich in unseren Tagen Staatslenker wie Alleinherrscher gebären. Daran gilt es sich zu erinnern, wenn sich in unserem Land wieder rechts - bzw. linksextreme Tendenzen breit machen, die unsere Demokratie gefährden. In der Zeit des Nationalsozialismus gab es viele, die geschwiegen haben, die als Mitläufer versucht haben, den eigenen Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Doch dieses Schweigen hat die Anderen groß gemacht. Deshalb ist es gut und wichtig, wenn in unseren Tagen Menschen für die Demokratie, für Gerechtigkeit, für Freiheit und Frieden aufstehen, auf die Straße gehen und Flagge zeigen, wenn Unrecht beim Namen genannt und nicht verschwiegen wird.<br />Das Urteil über unser Leben fällt nicht nur diese Welt und die Menschen in ihr. Wir glauben, dass es ein Anderer sein wird, er, der über dieser Welt steht, der das letzte und endgültige Urteil über unser Leben sprechen wird. Einer, der es gut mit uns meint und an dem wir uns immer wieder festmachen dürfen und sollen.<br /><em><strong>Für Familien mit Kindern:</strong></em><br />Fürchtest du dich manchmal, wenn es dunkel wird oder du alleine zu Hause bist? Kennst du Träume, die nicht schön sind? Hast du Sorge, etwas nicht zu schaffen? Machst du dir Gedanken über viele Dinge? Wir Menschen machen uns oft Sorgen, Kinder und Erwachsene. Jesus sagt zu uns, dass wir uns nicht zu viele Sorgen machen sollten. Den Satz: „Fürchtet euch nicht!“ lesen wir immer wieder in der Bibel. Manchmal kann es dir helfen, deine Sorgen und Ängste jemandem zu erzählen. Du darfst alles, was dich belastet, auch Gott im Gebet anvertrauen. Vielleicht schaffen wir es ein Stück weit, auf Jesus zu vertrauen und unsere Sorgen nicht zu groß werden zu lassen.<br /><em>Guter Gott, manchmal habe ich Angst vor etwas. das ist kein schönes Gefühl. Du sagst, ich soll mich nicht fürchten. Hilf mir, dass mir das gelingt und ich an dich denke, wenn ich Angst habe. Amen</em></p><p><b>Glaubensbekenntnis</b>:Wir dürfen gemeinsam unseren Glauben bekennen - gesprochen oder gesungen: Gl 456, 1+4: Herr, du bist mein Leben...</p><p><b>Fürbittgebet</b><br /><i>Die Fürbitten sind unser Gebet für die anderen. Es bedarf nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor, worum wir bitten wollen.<br />Wir können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es, die Namen derer laut auszusprechen, die man Gott ans Herz legen will, .<br />Wir dürfen Gott unsere Bitten aber auch still anvertrauen.<br />Als Antwortruf eignen sich: Gl 182 oder Gl 817<br /><b>oder:</b><br />Herr Jesus Christus, viele Menschen haben Angst und sind unsicher. Sie suchen Halt, Hilfe und Begleitung. In unseren Bitten bringen wir sie zu dir, Herr, unser Gott: - Liedruf: Du sei bei uns…</i><br />➢ Für alle, die mutig und entschlossen ihren Weg suchen und gehen. Gib ihnen die nötige Kraft und verlässliche Menschen an die Seite.<br />➢ Für alle, deren Weg schwer geworden ist. Die durch Krankheit geschwächt oder durch Krisen verunsichert sind. Lass sie deine Nähe immer spüren.<br />➢ Für alle, die wegen ihres Glaubens lächerlich gemacht, verletzt, verfolgt und getötet werden. Sei und bleibe ihnen nahe.<br />➢ Für die Kinder und Jugendlichen, die nach Orientierung suchen. Sei du das Ziel ihrer Sehnsucht.<br />➢ Für die Menschen, die aus diesem Leben heimgegangen sind zu dir. Lass sie in deiner Liebe leben.<br /><i>Vater im Himmel, du bist die Kraft unseres Lebens. Hilf uns, dass wir darauf vertrauen - in allen Stunden und bis in Ewigkeit.<sub>(Nach: Laacher Messbuch 2023)</sub></i></p><p><b>Vater unser</b>: Herr Jesus Christus, im Vertrauen auf Dich und den Vater im Himmel finden wir die Kraft, unser Leben zu meistern. Mit deinen Worten dürfen wir beten: <i>Vater unser…</i></p><p><b>Lied</b>:Gl 429, 3+5: Gott wohnt in einem Lichte…</p><p><b>Gebet:</b><br />Herr,<br />du hast uns gerufen.<br />Die Unruhe, die uns ergreift,<br />wenn wir dein Wort hören,<br />beweist es.<br />Du kennst unsere Schwäche.<br />Du weißt, wie leicht wir den Mut verlieren.<br />Du weißt, wie ängstlich wir unsere Schritte setzen.<br />Aber du hast uns gerufen.<br />Darauf verlassen wir uns.<br />Wirke in uns,<br />wenn es dein Wille ist.<br />Brauche uns<br />und mache uns brauchbar. <sub><i>(beten - action 365 - S. 35)</i></sub></p><p>Gehen wir in die kommende Woche begleitet vom <b>Segen</b> Gottes:<br />Getrost und getröstet können wir gehen<br />wir sind nicht allein<br />Getrost und getröstet können wir das Leben wagen<br />da ist einer der mit uns ist<br />Getrost und getröstet können wir uns auf den Weg machen<br />da ist einer der für uns ist<br />da ist einer der uns beschützt<br />der seine bergende Hand über uns hält<br />über dich und mich<br />und uns und diese Stadt<br />unser Land und unsere Welt<br />Der uns behütet schläft nicht<br />er nimmt uns in seine Obhut<br />in ihm können wir getrost sein<br />Behütet und getröstet von dem<br />der das Leben will<br />lasst uns aufbrechen und gehen<br />dem Leben entgegen<br />weil wir das Leben mit uns tragen<br />lasst uns das Leben zu den Menschen bringen<br />getragen und getröstet von dem<br />der das Leben ist <sub><i>(Andrea Schwarz: Du Gottes des Weges segne uns-Herder-S. 65ff-in Auszügen)</i></sub><br />So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott - der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.<br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><b>Lied</b>:Gl 365: Meine Hoffnung und meine Freude….oder Gl 819: Gott sagt uns immer wieder...</p><p><a href="https://www.familien234.de/export/sites/familien-234/bibelbild/.content/.galleries/LesejahrA_Ausmalbilder-zum-Sonntagsevangelium/A_12.SO.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Ausmalbild für Kinder</a></p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-73073</guid><pubDate>Sun, 14 Jun 2026 09:52:29 +0200</pubDate><title>Hausgottesdienst am 11. Sonntag im Jahreskreis A</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail/ansicht/hausgottesdienst-am-11-sonntag-im-jahreskreis-a/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst am<br />11. Sonntag im Jahreskreis A<br />14. Juni 2026</b></p><p><b>Lied</b>:Gl 816, 1+2: Meine Zeit steht in deinen Händen...</p><p><b>Kreuzzeichen </b>- evtl. Entzünden einer Osterkerze oder einer anderen Kerze</p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />Das Leben ist keine Einbahnstraße. Die Beziehungen, von denen wir leben, die unser Leben reich machen, gelingen, wenn ein stetiges Wechselspiel zwischen Geben und Nehmen stattfindet. Das gilt auch für unsere Beziehung zu gott, für unsere Feier des Gottesdienstes. Wir geben Gott Zeit für uns, geben ihm Anteil an unserem Leben und empfangen von ihm, was wir für unser Leben brauchen: seinen Zuspruch, sein Wort und in der Feier der Eucharistie auch den Leib seines Sohnes, den er in unsere Hände gibt.<br />Stimmen wir ein in das Lob Gottes:</p><p><b>Loblied</b>:Gl 171: Preis und Ehre, Gott, dem Herren...</p><p><b>Gebet</b>:<br />Herr, unser Gott,<br />du bist unsere Hoffnung.<br />Du stehst uns zur Seite und willst uns auch durch schwierige Zeiten tragen.<br />Wir vertrauen auf deine Nähe und Gegenwart in unserem Leben.<br />Hilf uns, damit wir denken, reden und handeln,<br />wie es dir gefällt,<br />damit auch andere durch uns spüren,<br />dass du bei uns bist.<br />Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn.</p><p><b>Lesung aus dem Buch Exodus (Ex19, 2-6a):</b><br />In jenen Tagen kamen die Israeliten in die Wüste Sinai. Sie schlugen in der Wüste das Lager auf. Dort lagerte Israel gegenüber dem Berg. Mose stieg zu Gott hinauf. Da rief ihm der HERR vom Berg her zu: Das sollst du dem Haus Jakob sagen und den Israeliten verkünden: Ihr habt gesehen, was ich den Ägyptern angetan habe, wie ich euch auf Adlerflügeln getragen und zu mir gebracht habe. Jetzt aber, wenn ihr auf meine Stimme hört und meinen Bund haltet, werdet ihr unter allen Völkern mein besonderes Eigentum sein. Mir gehört die ganze Erde, ihr aber sollt mir als ein Königreich von Priestern und als ein heiliges Volk gehören.</p><p><b>Antwortgesang</b>:Gl 392, 2+4+5: Lobet den Herren...</p><p><b>Halleluja</b>:Gl 174,1 oder 716</p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - ( Mt 9, 36-10,8)</b><br />Als er die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen; denn sie waren müde und erschöpft wie Schafe, die keinen Hirten haben.<br />Da sagte er zu seinen Jüngern: Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter. Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden.<br />Dann rief er seine zwölf Jünger zu sich und gab ihnen die Vollmacht, die unreinen Geister auszutreiben und alle Krankheiten und Leiden zu heilen. Die Namen der zwölf Apostel sind: an erster Stelle Simon, genannt Petrus, und sein Bruder Andreas, dann Jakobus, der Sohn des Zebedäus, und sein Bruder Johannes, Philippus und Bartholomäus, Thomas und Matthäus, der Zöllner, Jakobus, der Sohn des Alphäus, und Thaddäus, Simon Kananäus und Judas Iskariot, der ihn später verraten hat.Diese Zwölf sandte Jesus aus und gebot ihnen: Geht nicht zu den Heiden und betretet keine Stadt der Samariter, sondern geht zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel. Geht und verkündet: Das Himmelreich ist nahe. Heilt Kranke, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus! Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben.<br /><b><i>oder: In leichter Sprache</i></b><br />Jeden Tag kamen viele Menschen zu Jesus. Die Menschen waren müde. Und traurig. Und krank. Die Menschen taten Jesus leid. Jesus konnte alleine nicht alle Menschen gesund machen. Er konnte nicht allen Menschen helfen. Darum sagte Jesus zu seinen Freunden: Das sind zu viele Menschen. Wir brauchen viele Leute, die den Menschen helfen. Betet zu Gott. Gott soll euch immer genug Helfer für die Menschen geben. Jesus gab den zwölf besten Freunden eine besondere Kraft. Mit der besonderen Kraft konnten die zwölf besten Freunde die Menschen gesund machen. Die zwölf besten Freunde von Jesus heißen: Simon Petrus, Andreas, Jakobus, Johannes, Philippus, Bartholomäus, Thomas, Matthäus, noch ein Jakobus, Thaddäus, Simon, Judas. Jesus schickte die Freunde in das ganze Land. Jesus sagte zu den Freunden. Ihr sollt die Kranken gesund machen. Auch die psychisch Kranken. Und ihr sollt die Toten wieder lebendig machen. Ihr sollt überall von Gott erzählen. Ihr sollt kein Geld dafür verdienen. Das habe ich auch nicht gemacht. <sub><i>© katholisches bibelwerk</i></sub></p><p><b>Lied</b>:Gl 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht...</p><p><b>Predigtgedanken:</b><br />Ein Studienkollege brachte vor vielen Jahren einmal seinen Predigtdienst so zum Ausdruck: <i>Ich habe manchmal Angst, dass ich den Leuten 'ungedeckte Schecks'</i> ausstelle.<br />Was meinte er damit? Wir finden manchmal so schöne und hehre Worte zu den Schrifttexten des jeweiligen Sonntags. Doch die entscheidende Frage ist doch letztendlich: Sind diese Worte auch von meinem eigenen Leben, meinem eigenen Verhalten gedeckt? Halte ich mich selber an das, was ich anderen an wohlmeinenden Worten ans Herz lege?<br />Wie letzten Sonntag: „<i>Seid barmherzig, wie auch euer Vater im Himmel barmherzig ist.</i>“ Ein schönes, ein hehres Wort - doch wie schnell gerät es auch wieder in den Hintergrund, wenn ich mich über das Verhalten eines anderen ärgere und aufrege.<br />Oder: „<i>Seid vollkommen, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist.</i>“ Stellt diese Auf - Forderung nicht eine völlige Über - Forderung dar? So vollkommen sein zu wollen, wie Gott selbst?<br />Oder heute: „<i>Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben.</i>“ In einem Kommentar zu dieser Evangeliumsstelle heißt es: <i>In innerer Freiheit zu den Dingen und Undingen und im Ausstieg aus dem eigenen 'wenn-Dann' gewinnen wir neuen Spielraum und kommen neu mit Gott in Kontakt, ins Gespräch, in Resonanz. Dann sagen wir nicht mehr: 'Wenn du mir gibst, gebe ich auch dir', sondern: 'Ich gebe gerne umsonst.' Wir haben dann keine Angst mehr ausgenutzt zu werden und der Dumme zu sein.</i>“<br />Doch: Ich spüre immer noch die Angst, ausgenutzt zu werden in meiner Gutmütigkeit. Ich habe immer noch die Angst, am Ende als der Dumme da zu stehen.<br />Ich denke mir dann: Wie geht diese eingeforderte Selbstlosigkeit einher mit dem Dreifach-Gebot aus dem Mund Jesu: „<i>Du sollst den Herrn, deinen Gott lieben; und deinen Nächsten wie dich selbst.?</i><br />Ich habe immer wieder mit Menschen zu tun, die meinen, sie müssten immer und jederzeit nur für andere da sein; die sich nie eine Pause, nie eine Erholung, eine Auszeit gönnen, weil sie meinen, unverzichtbar in ihrem Dienst und ihrer Aufgabe zu sein.<br />Aber niemand kann immer nur geben. Auch die Hingabe hat Grenzen.<br />Den Begriff „Selbstachtung“ können wir auch so umschreiben: Es ist notwendig, dass ich auch selber auf mich Acht gebe: auf meine Befindlichkeit, auf meine Bedürfnisse, auf meine Ressourcen und Kraftreserven. Nicht aus einem falsch verstandenen Egoismus heraus, sondern weil ich auch auf Zukunft hin offen sein und bleiben will für Andere.<br />Mein Note - Book und mein Handy zeigen mir bei Bedarf an: <i>Zu geringe Ladung - Umschalten auf Stromsparmodus</i>. Dann ist es Zeit, das Ladegerät ins Spiel zu bringen, damit die Akkus sich wieder aufladen können und wieder volle Leistung bringen können.<br />Wenn ich mit dem Auto unterwegs bin, kann es passieren, dass das Tankwarnlicht aufleuchtet und mich erinnert, dass ich nur noch für einige Kilometer Benzin im Tank habe. Dann braucht es auch zeitnah eine Aus - Zeit an der Tankstelle, will ich nicht irgendwo auf offener Strecke liegen bleiben.<br />Wie sieht es aber in meinem eigenen Leben aus mit den Aus - Zeiten, den Tankstellen, wo ich, meine Seele, mein Herz auftanken lassen kann?<br />Auch wenn es vielleicht einzelne Aussagen aus der Heiligen Schrift suggerieren: Gott will nicht, dass wir uns ständig überfordern, ständig über unsere Grenzen gehen. Auf das rechte Maß zwischen Geben und Nehmen kommt es an.<br /><b><i>Für Familien mit Kindern:</i></b><br />Im Moment ist Spargelernte. Auch die Erdbeeren sind reif. Warst du schon einmal auf einem Erdbeerfeld? Es ist ganz schön mühsam, wenn man jede Frucht mit der Hand ernten muss. Aber auch sehr lecker.<br />Jesus erkannte, dass es viel Arbeit bedeuten würde, den Menschen von seiner Botschaft zu erzählen. Er versuchte deshalb, Helfer zu gewinnen, damit ganz viele Menschen vom Reich Gottes erfahren konnten. Auch heute brauchen wir Menschen, die uns von Gott erzählen, das kann mühsam, aber auch bereichernd sein.<br /><i>Danke für die Menschen, die sich um die Ernte kümmern, damit wir alle etwas zu essen haben. Danke für die Menschen, die uns von Gott erzählen. Amen</i></p><p><b>Glaubensbekenntnis</b>:Wir dürfen gemeinsam unseren Glauben bekennen: gesungen: Gl 456, 1+4: Herr, du bist mein Leben...</p><p><b>Fürbittgebet</b><br /><i>Die Fürbitten sind unser Gebet für die anderen. Es bedarf nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor, worum wir bitten wollen. Wir dürfen Gott unsere Bitten aber auch still anvertrauen.<br />Als Antwortruf eignen sich: Gl 182 oder Gl 817<br /><b>oder:</b><br />Herr Jesus Christus, du suchst auch in unseren Tagen Arbeiterinnen und Arbeiter für deine Ernte. Wir bitten dich:</i><br />➢&nbsp;Stehe allen, die sich in den Dienst der Verkündigung deiner Frohen Botschaft gestellt haben mit deinem Geist bei.<br />➢ Lass die jungen Menschen, die auf der Suche sind, den richtigen Weg mit dir und zu dir erkennen.<br />➢&nbsp;Gib allen, die im Dienst für andere an ihre Grenzen kommen, immer wieder neu Kraft und Zuversicht.<br />➢ Lass die, die deine Hilfe und deinen Beistand am nötigsten brauchen - Kranke, Trauernde, Enttäuschte, Bedrückte - in kleinen alltäglichen Zeichen deine Gegenwart spüren.<br />➢ Vergelte unseren Verstorbenen, was sie in ihrem Leben an Gutem getan haben.<br /><i>Herr, unser Gott, für dein Mitgehen loben wir dich und danken dir durch Jesus Christus.</i></p><p><b>Vater unser</b>: Herr Jesus Christus, du hast Worte gefunden, die wir bis heute teilen können. An Gott, unseren guten Vater im Himmel wenden wir uns mit deinen Worten: <i>Vater unser… <sub>(Nach: Laacher Messbuch 2023)</sub></i></p><p><b>Lied</b>:Gl 409, 1-3: Singt dem Herrn ein neues Lied...</p><p><b>Zur Vertiefung:</b><br />Solang es Menschen gibt auf Erden,<br />solang die Erde Früchte trägt,<br />solang bist du uns ein Gefährte,.<br />Wir danken dir für das, was lebt.<br />Du nährst die Vögel auf den Bäumen,<br />du schmückst die Blumen auf dem Feld,<br />hältst uns in deinem Schoß geborgen,<br />hast uns're Tage schon gezählt.<br />Darum muss alles dich besingen,<br />was einst dein Wort hervorgebracht.<br />Komm du und bleib in unsrer Mitte. <sub><i>(Huub Osterhuis - Solang die Erde Früchte trägt)</i></sub></p><p><b>Gebet</b>:<br />Herr, unser Gott,<br />eine neue Woche liegt vor uns.<br />Wir wissen noch nicht, was sie bringen wird.<br />Aber wir vertrauen darauf, dass du uns nahe bist und nahe bleibst,<br />dass du uns in Herausforderungen, Sorgen und Nöten trägst und<br />uns auffängst, wenn wir ins Bodenlose zu stürzen drohen.<br />Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn,<br />der mit dir und dem Hl. Geist, lebt und herrscht in Ewigkeit. Amen</p><p><b>Segen</b>:<br />Der Herr segne uns und behüte uns.<br />Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über uns und sei uns gnädig.<br />Der Herr wende uns sein Antlitz zu und schenke uns seinen Frieden.<br />A:Amen.<br />So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott -<br />der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.<br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><b>Lied</b>:Gl 484, 1+2+6: Dank sei dir, Vater,...</p><p><a href="https://www.familien234.de/export/sites/familien-234/bibelbild/.content/.galleries/LesejahrA_Ausmalbilder-zum-Sonntagsevangelium/A_11.SO.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Ausmalbild für Kinder</a></p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-72871</guid><pubDate>Wed, 03 Jun 2026 15:43:47 +0200</pubDate><title>Hausgottesdienst an Fronleichnam</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail/ansicht/hausgottesdienst-an-fronleichnam-1/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst an<br />Fronleichnam - A<br />4. Juni 2026</b></p><p><b>Lied</b>:Gl 849, 1+2+4: Deinem Heiland, deinem Lahrer...</p><p><b>Kreuzzeichen</b><br />evtl. Entzünden einer Kerze</p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />Wir feiern Fronleichnam - die Einsetzung der Eucharistie. Eucharistie heißt „Danksagung“. Jede Eucharistiefeier, aber auch jeder Gottesdienst lädt mich dazu ein, still zu werden und darüber nachzudenken, wofür ich dankbar sein darf. in der Begegnung mit Gott darf ich mir bewusst machen, was Gott alles für mich tut, was sein Dienst, Gottes Dienst an mir ist.</p><p><b>Loblied</b>:Gl 389,2: Dass du mich einstimmen lässt… oder Gl 807: Anbetung, Dank und Ehre...</p><p><b>Gebet</b>:<br />Barmherziger Gott,<br />am Abend vor seinem Leiden<br />hat Dein Sohn uns im eucharistischen Mahl<br />das Gedächtnis seines Todes<br />und seiner Auferstehung anvertraut.<br />Lass uns dieses Geheimnis so feiern,<br />dass wir teilhaben an seiner erlösenden Kraft<br />durch ihn, der in der Einheit des Heiligen Geistes<br />mit Dir lebt und herrscht in Ewigkeit.<br /><sup><i>(Peter Köster: Gebete zur Feier der Eucharistie)</i></sup><br /><b><i>oder:</i></b><br />Danke, Jesus,<br />dass du Brot und Wein für uns bist,<br />dass du unsere Nahrung bist,<br />wenn wir es satt haben,<br />dass du unsere Kraft bist,<br />wenn wir nicht mehr aufstehen können,<br />dass du unser Licht bist,<br />wenn wir nicht mehr durch blicken,<br />dass du unser Weg bist und unser Ziel,<br />unsere Hoffnung und unser Leben,<br />heute und an allen Tagen unseres Lebens<br />bis in Ewigkeit. <sub><i>(Heriburg Laarmann - Das Fest unseres Lebens feiern - S. 116)</i></sub></p><p><b>Lesung aus dem 1. Korintherbrief (1Kor 10, 16-17)</b><br />Ist der Kelch des Segens, über den wir den Segen sprechen, nicht Teilhabe am Blut Christi? Ist das Brot, das wir brechen, nicht Teilhabe am Leib Christi? Ein Brot ist es. Darum sind wir viele ein Leib; denn wir alle haben teil an dem einen Brot.</p><p><b>Antwortgesang</b>:Gl 484, 1+2+3: Dank sei dir Vater...</p><p><b>Halleluja</b>:Gl 174,1 oder 716</p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes ( Joh 6, 51-58)</b><br />Jesus sprach zu der Menge: Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch, ich gebe es hin für das Leben der Welt. Da stritten sich die Juden und sagten: Wie kann er uns sein Fleisch zu essen geben. Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, das sage ich euch: Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben, und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag. Denn mein Fleisch ist wirklich eine Speise und mein Blut ist wirklich ein Trank. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich bleibe in ihm. Wie mich der lebendige Vater gesandt hat und wie ich durch den Vater lebe, so wird jeder, der mich isst, durch mich leben. Dies ist das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Mit ihm ist es nicht wie mit dem Brot, das die Väter gegessen haben; sie sind gestorben. Wer aber dieses Brot isst, wird leben in Ewigkeit.<br /><b>oder in leichter Sprache:</b><br />Jesus sagte zu den Menschen: Ich bin lebendiges Brot von Gott.Ich gebe euch das lebendige Brot. Ich bin selber das lebendige Brot. Wer das Brot von Gott aufnimmt, lebt für immer bei Gott. Das lebendige Brot aufnehmen heißt:Dass ihr gut zuhört, was ich euch erzähle. Dass ihr mit eurem Herzen zuhört.<br />Denn ich habe euch lieb. Ich sterbe sogar für euch. Damit ihr immer das lebendige Brot zum Essen habt. Die Menschen fingen an zu streiten.Die Menschen sagten: Wieso ist Jesus das lebendige Brot? Wieso sollen wir Jesus essen? Sollen wir Jesus mit Haut und Knochen aufessen? Jesus sagte zu den Menschen: Hört mir gut zu. Ich erkläre euch etwas Wichtiges. Ihr habt mich falsch verstanden. Ihr sollt nicht Haut und Knochen von mir essen. Ich erkläre es euch anders:<br />Ich bin der Menschensohn. Menschensohn bedeutet zwei Sachen:Menschensohn bedeutet: Dass ich genauso ein Mensch bin wie ihr.<br /><b>Und</b>: Menschensohn bedeutet: Dass ich von Gott komme. Dass ich der Sohn von Gott bin. Der Sohn von Gott ist lebendig. Der Sohn von Gott ist lebendig, so wie Gott lebendig ist. Darum sage ich zu euch: Der Menschensohn ist lebendig:<br />– Das Fleisch vom Menschensohn ist lebendig. Das Fleisch vom Menschensohn istlebendiges Brot. Dieses lebendige Brot sollt ihr essen.<br />– Und das Blut vom Menschensohn ist lebendig. Das Blut vom Menschensohn ist lebendiger Wein. Diesen lebendigen Wein sollt ihr trinken. Wenn ihr also das <b>lebendige </b>Fleisch esst, und wenn ihr das <b>lebendige </b>Blut trinkt, dann lebe ich in euch. Und ihr seid immer bei mir. Dann lebt ihr für immer bei Gott.So wie ich immer bei Gott lebe. Darum hat mich Gott extra zu euch geschickt.Das meine ich, wenn ich zu euch sage: Ich bin das lebendige Brot. Alles andere Brot ist Brot für den Bauch.</p><p><b>Lied</b>:Gl 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht…</p><p><b>Predigtgedanken</b>:<br />In Wikipedia heißt es zum Begriff „Lebensmittel:<br /><i>Lebensmittel, auch Nahrungsmittel genannt, bilden einen wesentlichen Teil der Ernährung des Menschen und sind alle Stoffe oder Erzeugnisse, die dazu bestimmt sind, dass sie (in verarbeitetem, teilweise verarbeitetem oder unverarbeitetem Zustand) von Menschen als Nahrung aufgenommen werden. Die zentrale Funktion des Konsums von Lebensmitteln ist die Versorgung des menschlichen Körpers mit Nährstoffen. Diese sind unverzichtbar für die Selbsterhaltung und daher oft der zentrale Bestandteil von Lebensmitteln. Eine weitere (erwünschte) Funktion des Konsums von Lebensmitteln kann der Genuss sein. Begrifflich abzugrenzen sind die Genussmittel, bei denen die Ernährung nur eine untergeordnete Rolle spielt.</i><br />Seit einiger Zeit werden einige Lebensmittel auch als „Super food“ beworben, weil sie besonders gesund und effektiv sein sollen.<br />Letztlich steckt hinter dem Begriff „Lebensmittel“ die einfache Frage: Was lässt mich leben? Was gibt mir die Kraft zum Leben?<br />In einem Schlager der 70er Jahre hieß es einmal: „<i>Nur die Liebe lässt uns leben…</i>“<br />Und ein geflügeltes Wort drückt aus: <i>Da lebt einer nur von Luft und Liebe</i>.<br />„<i>Nur die Liebe lässt uns leben…</i>“ - Die Liebe Gottes zu uns Menschen hat ein Gesicht - in der Person des Jesus von Nazareth. Sie hat unter uns Gestalt angenommen - in Brot und Wein.<br />Er gibt sich selber in unsere Hände. Er schenkt sich uns, damit wir leben können. In der christlichen Bildersprache kennen wir diesbezüglich das Bild des Pelikans. Es geht zurück auf eine Erzählung aus Afrika:<br /><i>Ein Land wurde von einer großen Hungersnot befallen. Menschen und Tiere litten Not. Sie wussten nicht, wie sie ihr Leben erhalten konnten.<br />In diesem Land lebte auch ein Pelikan, der sich nicht so sehr um sein Leben als vielmehr um das Leben seiner Jungen sorgte. sie forderten Tag für Tag ihre Nahrung. Dfer Pelikan wusste keinen Ausweg mehr,. In seiner großen Not bohrte er sich mit dem Schnabel ein Loch in die Brust und gab sein Blut den Jungen zu trinken.<br />Als die Hungersnot vorüber war, konnten die Jungen gekräftigt ins Leben hinausfliegen. Der Pelikan aber starb. Er hatte sein Blut, sein Leben verschenkt an seine Jungen.</i><br />Der Pelikan - ein Sinnbild für Christus.<br />Und auch vom Heiligen Nikolaus von Flüe heißt es, dass er Jahre lang sich ausschließlich vom Empfang der Eucharistie ernährt habe.<br />Der Leib Christi ist <b>das</b> Lebensmittel, das Super food, das Jesus uns immer wieder in die Hände legt, damit unser Körper, unsere Seele und unser Geist immer wieder mit dem versorgt wird, was wir für unser Leben und unseren Glauben brauchen.</p><p><b>Credo - Lied</b>:Gl 354: Gott ist dreifaltig einer...</p><p><b>Fürbittgebet</b><br /><i>Die Fürbitten sind unser Gebet für die anderen. Es bedarf nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor, worum wir bitten wollen.<br />Wir können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es, die Namen derer laut auszusprechen, die man Gott ans Herz legen will, .<br />Wir dürfen Gott unsere Bitten aber auch still anvertrauen.<br />Als Antwortruf eignen sich: Gl 182 oder Gl 817<br /><b>oder:</b><br />Herr Jesus Christus, du suchst Menschen, die als deine Verbündete mitbauen am Reich Gottes, am Reich deines Vaters. Wir bitten dich:</i><br />➢ Wir bitten um Gerechtigkeit für alle Menschen, die in Armut und Elend leben müssen, denen täglich das Nötigste fehlt, die ihrer Menschenwürde beraubt sind.<br />➢ Wir bitten um Freiheit für alle, die ihre Meinung nicht frei äußern dürfen, die unter Diktaturen leben müssen, die widerrechtlich eingesperrt wurden.<br />➢ Wir bitten um Frieden für die Menschen in der Ukraine und in Russland, im Nahen und Mittleren Osten und an den vielen anderen Orten, an denen Krieg und Gewalt herrschen, die wir aber oft übersehen.<br />➢ Wir bitten um Trost für alle Verzweifelten und Trauernden.<br />➢ Wir erinnern uns unserer Verstorbenen und bitten für sie um ewiges Leben und deinen Frieden.<br /><i>Herr, unser Gott, immer wieder bietest Du uns Menschen Deinen Bund an. Du willst mit uns durch dieses Leben gehen und uns zu einem guten Ziel führen. Dafür danken wir dir durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn.</i></p><p><b>Vater unser</b><br />Herr Jesus Christus, mit deinen Worten bitten wir um alles, was wir zum Leben brauchen; Brot, Versöhnung, Gemeinschaft mit dir, mit dem Vater und miteinander: <i>Vater unser…</i></p><p><b>Lied</b>:Gl 851, 1+2: Kommt her, ihr Kreaturen all… oder&nbsp;Gl 470, 1-3: Wenn das Brot, das wir teilen...</p><p><b>Gebet</b>:<br />Unser tägliches Brot, lieber Vater im Himmel,<br />gib uns, damit wir nicht hungern.<br />Du selbst hast uns geboten, so zu bitten.<br />Gib uns das Brot.<br />Gib uns den Frieden.<br />Gib Brot und Frieden allen Menschen.<br />Auch das Wort ist Brot.<br />Gib uns Phantasie, lieber Vater im Himmel,<br />damit uns ein Wort einfällt,<br />denn es ist Brot für andere.<br />Lass uns ein Wort einfallen,<br />wenn Streit ist, Angst oder Verdacht.<br />Lass uns tägliches Brot sein für die Menschen,<br />die nicht leben können ohne unser Wort<br />Gib tägliches Brot durch unseren Mund.<br />Du hast allen das Brot und das Wort gegeben<br />seit all den Jahren,<br />in denen wir Frieden genießen.<br />Mach uns nun zum Brot für die Hungernden in der Welt:<br />für die, die in der Ferne nach Brot hungern,<br />und die, die in der Nähe unser Wort brauchen.<br />Unser tägliches Brot,<br />Vater im Himmel,<br />gib uns durch unser aller Hände<br />und durch unser aller Wort.<br /><sup><i>(Jörg Zink - in: Ursula Klauke/ Norbert Brockmann - angedacht - S. 175)</i></sup></p><p><b>Segen</b><br />Gesegnet sei unser Mund, der das Wort verkündet!<br />Gesegnet seien unsere Füße, die das Wort in die Welt tragen.<br />Gesegnet seien unsere Hände, die das Wort in die Tat umsetzen<br />und das Brot mit den Menschen teilen.<br />Gesegnet sind wir – durch den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist.<br />Amen. <sub><i>(ARGE Liturgie)</i></sub><br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><b>Lied</b>:Gl 853, 1+5+6: O heil'ger Leib des Herrn...oder Gl 380, 1+6+11: Großer Gott, wir loben dich…</p><p><a href="https://www.familien234.de/export/sites/familien-234/bibelbild/.content/.galleries/LesejahrB_Ausmalbilder-zum-Sonntagsevangelium/B_20.SO1.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Ausmalbild für Kinder</a></p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-72684</guid><pubDate>Fri, 22 May 2026 17:00:02 +0200</pubDate><title>Dreifaltigkeitssonntag 31. Mai 2026</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail/ansicht/dreifaltigkeitssonntag-31-mai-2026/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Dreifaltigkeitssonntag<br />31. Mai 2026<br />Hausgottesdienst</b></p><p><b>Eingangslied</b>:Gl 786,1+3+4: Kommt, lasst uns unsern Gott und Herren preisen...</p><p><b>Kreuzzeichen </b>- Entzünden einer Kerze</p><p><b>Thematische Hinführung</b><br />Mit jedem Kreuzzeichen legen wir Zeugnis ab für unseren Glauben an den dreifaltigen und dreieinigen Gott. Wir glauben an einen Gott in drei Personen. Das ist nicht immer leicht zu verstehen und dennoch lassen wir uns auf dieses Geheimnis ein.<br />Stimmen wir ein in den Lobgesang auf diesen dreieinigen Gott:</p><p><b>Loblied</b>:Gl 714: Gott soll gepriesen werden...</p><p><b>Tagesgebet</b>:<br />Vater im Himmel,<br />du hast Jesus Christus, deinen Sohn, dein ewiges Wort<br />und den Heiligen Geist in unsere Welt gesandt,<br />um uns das Geheimnis der Dreifaltigkeit zu erschließen.<br />Hilf uns, an dieses Geheimnis zu glauben<br />und es in unserem Alltag zu bekennen und zu bezeugen.<br />Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn,<br />der mit dir und dem Hl. Geist, lebt und herrscht in Ewigkeit. Amen</p><p><b>Halleluja</b>:Gl 718 oder 716</p><p><b>Aus dem Evangelium nach Johannes (Joh 3, 16 - 18)</b><br />Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird.Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er an den Namen des einzigen Sohnes Gottes nicht geglaubt hat.<br /><b><i>oder in leichter Sprache:</i></b><br />Gott hat die Menschen sehr, sehr lieb. Gott möchte, dass alle Menschen glücklich sind. Die Menschen sollen ganz glücklich sein. Die Menschen sollen richtig<br />glücklich sein. Die Menschen können nur bei Gott ganz glücklich sein. Weil die Menschen nur bei Gott richtig leben können. Damit die Menschen richtig leben können, hat Gott seinen Sohn zu den Menschen geschickt. Jesus ist der Sohn von Gott. Jesus soll den Menschen von Gott erzählen. Jesus soll zeigen, wie lieb Gott die Menschen hat. Wenn die Menschen an Jesus glauben, werden die Menschen froh.Und glücklich.</p><p><b>Ruf nach dem Evangelium:Gl 450</b></p><p><b>Predigt</b>:<br />Mein Vater hat immer wieder erzählt, dass seine Mutter - meine Großmutter - den Dreifaltigkeitssonntag ganz besonders geliebt und geschätzt hat. Warum weiß ich eigentlich gar nicht. Vielleicht weil uns hier die Summe unseres Glaubens vor Augen gestellt wird, wie wir es auch im Glaubensbekenntnis immer wieder zum Ausdruck bringen: Unser Glaube an den einen Gott in drei Personen.<br />Dabei ist dieses Bekenntnis ja gar nicht so leicht zu verstehen und die anderen beiden monotheistischen Weltreligionen - das Judentum und der Islam - tun sich noch schwerer, dieses Bekenntnis zum dreifaltigen bzw. dreieinigen Gott nachzuvollziehen. Sie sehen darin einen Verrat an dem Glauben an den einen Gott.<br />Und auch innerhalb der Kirche wurde in den ersten Jahrhunderten erbittert um ein einheitliches Verständnis gerungen. Ausdrücklich sind hier die beiden ersten allgemeinen Konzilien in Nikaia (325) und Konstantinopel (381) zu nennen. Zwei irrtümliche Lehren mussten vermieden werden:<br />Zum einen, dass Sohn und Heiliger Geist Gott, dem Vater, untergeordnet seien bzw. dass der eine Gott nur gleichsam hinter drei verschiedenen Masken als Vater, Sohn und Heiliger Geist erscheinen würde.<br />Vielmehr wird betont: Gott ist Vater, Sohn und Heiliger Geist. Und doch sind es nicht drei Götter, sondern ein Gott in drei Personen.<br />Dieses Bekenntnis zum dreieinigen will ein großes Geheimnis zum Ausdruck bringen: Das Geheimnis einer unergründlichen und unfassbaren Liebe: Unser Gott ist kein einsames Wesen, sondern ein Gott, der sich an andere verschenkt und sich mitteilt, ein Gott, der in der Gemeinschaft von Vater, Sohn und Geist lebt und der darum auch Gemeinschaft schenken und stiften kann.<br />Dieses Gemeinschaft zwischen Gott und den Menschen wird erfahrbar an Weihnachten - im Geheimnis der Menschwerdung Gottes in seinem Sohn Jesus Christus, durch den der eigentlich unbegreifliche Gott in einer gewissen Weise greifbar und begreifbar wird.<br />Sie wird erfahrbar an Ostern, wenn uns der Vater im Himmel in der Auferweckung seines Sohnes vor Augen stellt: Der Tod spricht auch über dein Leben nicht das letzte Wort, sondern auch du wirst einmal heimkehren dürfen in die Gemeinschaft mit mir - deinem Vater im Himmel.<br />Sie wird erfahrbar an Pfingsten, wenn Gott uns mit der Ausgießung des Heiligen Geistes zeigt: Auch mit dir habe ich etwas vor. Du sollst mit deinem Denken, Reden und Handeln Zeugnis geben für deinen Glauben, für deine Hoffnung, für das, was dich trägt und hält.<br />Am Dreifaltigkeitssonntag werden im Grunde diese drei großen Geheimnisse, diese drei Hochfeste noch einmal gebündelt und zusammengeführt. Vielleicht hat meine Großmutter deshalb das Dreifaltigkeitsfest so geliebt.<br /><b><i>Für Familien mit Kindern:</i></b><br />Es gibt zwar viele kluge Menschen, aber Menschen, die wir als weise bezeichnen, gibt es auf der Welt nur sehr wenige, denn Weisheit ist noch viel, viel mehr als nur klug zu sein. Wenn wir heute von der Weisheit Gottes sprechen, dann meinen wir damit, dass Gott größer und allwissender ist, als wir es mit unserem kleinen Verstand auch nur erahnen können. Und auch, wenn wir vieles nicht verstehen können, wir dürfen vertrauen, dass Gottes unendliche Weisheit alles Leben durchdringt.<br /><i>Gott, du hast die ganze Welt mit großer Weisheit erschaffen. Du bist in allem, was lebt. Über all das können wir nur staunen. Wir loben dich dafür. Amen</i></p><p><b>Glaubensbekenntnis</b>:Wir dürfen leben in der Gemeinschaft des dreieinigen Gottes und bekennen unseren Glauben:gesprochen: Gl 586,2</p><p><b>Fürbittgebet</b><br /><i>Guter Gott, auch wenn du uns verborgen und unsichtbar erscheinst, so bist du doch da. Voller Vertrauen bitten wir:</i><br />➢ Für die Menschen in der Ukraine, im Nahen und Mittleren Osten und den anderen Kriegsgebieten unserer Erde, die sich nach Frieden und einem Leben in Sicherheit sehnen.<br />➢ Für alle, die auch der Suche sind nach dem Sinn ihres Lebens und sich dabei unbewusst nach dir sehnen.<br />➢ Für alle Menschen, die unter Einsamkeit leiden und Nähe und Geborgenheit vermissen.<br />➢ Für alle, die wegen ihres Glaubens verfolgt und benachteiligt werden.<br />➢ Für den Dialog zwischen Juden, Christen und Muslime, die an den einen Gott glauben und sich doch schwer tun, einander zu verstehen.<br />➢ Für alle Verstorbenen, an die wir uns heute besonders erinnern.<br /><i>Barmherziger Gott, du bist viel größer als wir denken können. Sei du die Kraft, die unser Leben mehr und mehr bestimmt. Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn, der mit dir und dem Hl. Geist lebt und herrscht in Ewigkeit.</i></p><p><b>Hinführung zum Vater unser</b>: Herr Jesus Christus, du verkündest das Reich Gottes im Vertrauen auf die Liebe deines Vaters im Himmel. In deinem Geist beten wir zu Gott, unserem Vater: <i>Vater unser…</i></p><p><b>Lied</b>:Gl 788, 1+5: Sei gelobt und hoch gepriesen...</p><p><b>Gebet</b>:<br />Guter Gott,<br />wir haben dich als Vater, Sohn und Heiligen Geist gefeiert.<br />Du bist der Gott, der im Heiligen Geist mit uns ist.<br />Lass uns niemals von Dir getrennt werden<br />und bewahre uns in deiner Liebe.<br />Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn,<br />der mit dir und dem Hl. Geist, lebt und herrscht in Ewigkeit. Amen</p><p><b>Segen</b>:<br />Der Vater schenke uns seine Liebe. Der Sohn erfülle uns mit seinem Leben. Der Heilige Geist stärke uns mit seiner Kraft.<br />A:Amen.<br />So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott -<br />der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.</p><p><b>Schlusslied</b>:Gl 380, 1+5: Großer Gott…</p><p><a href="https://www.familien234.de/export/sites/familien-234/bibelbild/.content/.galleries/LesejahrA_Ausmalbilder-zum-Sonntagsevangelium/A_Dreifaltigkeitssonntag.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Ausmalbild für Kinder</a></p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-72662</guid><pubDate>Fri, 22 May 2026 12:24:08 +0200</pubDate><title>Hausgottesdienst am Pfingstfest</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail/ansicht/hausgottesdienst-am-pfingstfest/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst am<br />Pfingstfest<br />24. Mai 2026 - A</b></p><p><b>Lied</b>:Gl 784, 1-3: Komm, Heil'ger Geist...</p><p><b>Kreuzzeichen</b><br />evtl. Entzünden einer Osterkerze oder einer anderen Kerze</p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />50 Tage sind seit dem Osterfest vergangen und wir feiern das Pfingstfest. Die 50 ist eine Zahl mit einer großen Symbolik. Sie ergibt sich aus 7x7+1. Die Sieben ist die Zahl, die für Vollkomenheit steht. Wir sprechen von den 7 Gaben des Heiligen Geistes. Wir sprechen von den 7 Sakramenten. Die 7 wiederum entsteht aus der Summe von 3 (die für das Göttliche steht) und der 4 (für alles Irdische). In der 7 verbinden sich quasi Himmel und Erde, Gott und Mensch. Und mit Pfingsten dürfen wir diese Verbundenehit in ihrer ganzen Fülle erfahren.<br />Deshalb dürfen wir ihn, Jesus, unseren Bruder, um seinen Geist bitten: Gl 165<br />Mit allen, die sich heute zum Gottesdienst versammeln, um das Kommen des Heiligen Geistes zu feiern, dürfen wir einstimmen in das <b>Lob auf Gott: Gl 389,3</b></p><p><b>Gebet</b><br />Guter Gott,<br />dein Sohn ist zu dir in den Himmel aufgefahren.<br />Er will uns aber auf Erden nicht alleine lassen.<br />Deshalb schickt er uns seinen Beistand, den Heiligen Geist.<br />Wir danken dir dafür, denn er hilft uns in unserem Leben.<br />Hilf uns, dass wir verstehen und begreifen, wohin dein guter Geist uns führen will.<br />Lass uns erkennen, was du mit uns vor hast.<br />Darum bitten wir durch Jesus Christus, der mit dir und dem Heiligen Geist lebt und herrscht in Ewigkeit.<br /><sup><i>(Stefan Anzinger-Marcus Lautenbacher: Zwei mal zehn Familiengottesdienste - Pustet - S. 109)</i></sup></p><p><b>Lesung</b>:<br />Als der Pfingsttag gekommen war, befanden sich alle am gleichen Ort. Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie waren. Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder. Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen, in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab. In Jerusalem aber wohnten Juden, fromme Männer aus allen Völkern unter dem Himmel. Als sich das Getöse erhob, strömte<br />die Menge zusammen und war ganz bestürzt; denn jeder hörte sie in seiner Sprache reden. Sie gerieten außer sich vor Staunen und sagten: Sind das nicht alles Galiläer, die hier reden? Wieso kann sie jeder von uns in seiner Muttersprache hören:<br />Parther, Meder und Elamiter, Bewohner von Mesopotamien, Judäa und Kappadozien, von Pontus und der Provinz Asien, von Phrygien und Pamphylien, von Ägypten und dem Gebiet Libyens nach Zyrene hin, auch die Römer, die sich hier aufhalten, Juden und Proselyten, Kreter und Araber, wir hören sie in unseren Sprachen Gottes große Taten verkünden.<br /><b><i>oder in leichter Sprache</i></b><br />Zum ersten Pfingstfest waren alle Freunde von Jesus wieder versammelt. Plötzlich hörten sie in dem Haus, in dem sie waren, ein lautes Rauschen, wie wenn ein Sturm kommt. Und über ihren Köpfen sahen sie etwas, das wie Feuer aussah. So kam der Geist Gottes auf die Jünger herab und plötzlich begannen sie in allen möglichen Sprachen zu reden. Sie wurden mutig und spürten eine ganz besondere Kraft. So gingen sie auf die Straße hinaus. In Jerusalem lebten viele Menschen, die viele verschiedene Muttersprachen hatten. Doch plötzlich konnte jeder von ihnen die Jünger in ihrer eigenen Sprache hören. Und sie erzählten den Menschen begeistert von den wunderbaren Taten Gottes.</p><p><b>Antwortgesang</b>:Gl 783, 1-4</p><p><b>Halleluja</b>:Gl 483, 1</p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - (Joh 20, 19-23)</b><br />Am Abend dieses ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden die Türen verschlossen hatten, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, dass sie den Herrn sahen.<br />Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert.<br />oder in leichter Sprache<br />Jesus war von den Toten auferstanden. Aber seine Freunde konnten immer noch nicht richtig glauben, dass Jesus lebt. Acht Tage nach Ostern waren die Freunde von Jesus zusammen. Die Freunde hatten immer noch Angst. Weil die Soldaten und Politiker Jesus umgebracht hatten. Die Freunde schlossen alle Türen ab. Plötzlich kam Jesus. Jesus stellte sich mitten unter seine Freunde. Jesus sagte zu seinen Freunden: Friede soll mit euch sein. Dann zeigte Jesus den Freunden seine Hände.<br />Und Jesus zeigte seine Herz-Seite. Die Freunde konnten die Verletzungen von der Kreuzigung sehen. Da freuten sich die Freunde. Weil es Jesus wirklich war.<br />Jesus sagte noch einmal: Friede soll mit euch sein. Mein Vater hat mich zu den Menschen geschickt. Damit ich den Menschen von Gott erzähle. Jetzt schicke ich euch genauso zu den Menschen. Wie das mein Vater bei mir gemacht hat. Jesus hauchte die Freunde an. Dazu sagte Jesus: Das ist der Atem von Gott. Das ist die Kraft von Gott. Die Kraft von Gott ist der Heilige Geist. Ihr bekommt den Heiligen Geist. Mit dieser Kraft könnt ihr den Menschen die Sünden vergeben. Bringt Frieden zu den Menschen. <sub><i>© katholisches bibelwerk</i></sub></p><p><b>Lied</b>:Gl 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht...</p><p><b>Predigtgedanken</b>:<br />„<i>Du sendest den Geist und du machst mich ganz neu und erfüllst mich mit deinem Frieden.</i>“ - So haben wir gerade in unserem Gloria - Lied gesungen. Der Heilige Geist steht für Erneuerung. Das zeigt sich schon in den Sprachbildern, mit denen in der Pfingsterzählung der Apostelgeschichte das Wirken des Heiligen Geistes beschrieben wird:<br />Da ist das <i>Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daher fährt</i>. D.h. der Heilige Geist will frischen Wind in unser Leben bringen. Er will uns als Rückenwind nach vorne treiben in Zeiten, in denen uns als Kirche, als glaubende Menschen oft der Gegenwind von Misstrauen, Unverständnis oder sogar Lächerlichmachung entgegenschlägt.<br />Da erscheinen <i>Zungen wie von Feuer, die sich verteilten</i>. Der Heilige Geist will, dass der Funken überspringt zwischen Gott und Mensch, zwischen der Frohen Botschaft vom Reich Gottes und unserem Alltag. Der Heilige Geist will uns erfüllen, damit wir „<i>Feuer und Flamme</i>“ sein können für Gott, für seine Botschaft für uns Menschen, für die Menschen selbst. In einem zeitgenössischen geistliche Lied heißt es: <i>Wenn der Geist sich regt und Feuer legt und verbrennnen will, was ihr noch pflegt, gebt ihm Raum, errichtet nichts, was trennt, Feuer warf er auf die Erde, dass es brennt.</i><br />Und da beginnen die Jünger, <i>in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab</i>. Wo der Geist wirken darf, da finden Menschen die richtigen Worte füreinander und auch den richtigen Ton, da wächst Verstehen und Verständnis über alle vermeintlichen Grenzen hinweg.<br />Sprich: der Heilige Geist steht für Erneuerung und Aufbruch. Erneuerung und Aufbruch haben unsere Kirche und auch unsere Welt in der gegenwärtigen Zeit bitter nötig. So vieles liegt im Argen.<br />In der Ausgabe der Zeitschrift „<i>Christ in der Gegenwart</i>“ vom 17. Mai wird auf der Titelseite Kradinal Julius Döpfner zitiert mit den Worten: „<i>Wo Reform da Kirche, wo keine Reform, da Sekte.</i>“ - Ein nachdenkenswertes Wort.<br />Aber wir erleben ja derzeit, dass es gar nicht so einfach ist mit der Reform. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am deutschen Reformprojekt „Synodaler Weg“<br />scheinen eine andere Vorstellung von Reform der Kirche zu haben als der Vatikan oder auch andere Teile der Weltkirche. Selbst innerhalb der deutschen Bischöfe gehen diesbezüglich die Vorstellungen auseinander. Auch beim Begriff der „Synodalität“ schien es schon unter Papst Franziskus unterschiedliche Erwartungen zwischen dem Vatikan und der Kirche in Deutschland gegeben zu haben.<br />Wie soll sie also aussehen die Erneuerung der Kirche und der Welt? Wie soll sie vorangehen? Welche Schritte sind notwendig? Welche sind sinnvoll?<br />Ein wenig erinnert die gegenwärtige Situation an die Situation der Jünger nach Ostern in Jerusalem. Die junge Kirche hat sich verbarrikadiert, sitzt hinter verschlossenen Türen, hat Angst. Der Mut fehlt. Erst die Begegnung mit dem Auferstandenen wendet das Blatt. Er gibt ihnen Anteil an seinem Geist, seiner Kraft und so werden aus Zauderern Gesandte für die Frohe Botschaft.<br />Wie sieht meine Begegnung mit dem Auferstandenen aus? Und bin ich breit, mich vom Heiligen Geist erfüllen und mich senden zu lassen, um anderen von meinem Glauben und meiner Hoffnung zu erzählen?<br />Vielleicht wäre das schon ein Beitrag zur Erneuerung der Kirche, zur Erneuerung der Welt.<br /><b><i>oder: Für Familien mit Kindern:</i></b><br />Ein Sturm ist ein faszinierendes Wetterphänomen. Er hat unglaubliche Kraft und reißt alles mit, was nicht richtig befestigt ist. Starken Stürmen kann man sich kaum entziehen, außer man bleibt zu Hause. Sicherlich wird deswegen der Heilige Geist wie ein Sturm beschrieben. Die Frohe Botschaft Jesu hat alle begeistert und mitgerissen, so dass sich kaum einer entziehen konnte. Immer mehr schlossen sich dem Glauben an Jesus an.<br /><i>Lieber Gott, manchmal ist es in der Kirche langweilig und dann ist es auch wieder schön, z. B. wenn wir tolle Lieder singen und Gemeinschaft zu spüren ist. Gut, dass ich immer wieder von der Begeisterung der anderen mitgerissen werde. <sub>(Mein Sonntagsblatt - dkv - 2014)</sub></i></p><p><b>Glaubenbekenntnis</b>: Gl 456, 1+4</p><p><b>Fürbittgebet</b>:<br /><i>Die Fürbitten sind unser Gebet für die anderen. Es bedarf nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor, worum wir bitten wollen.<br />Wir können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es, die Namen derer laut auszusprechen, die man Gott ans Herz legen will, .<br />Wir dürfen Gott unsere Bitten aber auch still anvertrauen.<br />Als Antwortruf eignen sich: Gl 182 oder Gl 817<br /><b>oder:</b><br />Herr Jesus Christus, du kommst in unsere Mitte und belebst uns mit deinem Geist. Wir bitten dich: &lt;Liedruf: Sende aus deinen Geist...&gt;</i><br />➢&nbsp;Um den Geist der Einsicht für die Menschen in den Kriegs - und Unruhegebieten der Erde: um Frieden, Gerechtigkeit und Versöhnung.<br />➢ Um den Geist der Frömmigkeit und Gottesfurcht für alle, die im Dienst der Verkündigung der Frohen Botschaft stehen.<br />➢ Um den Geist der Stärke für alle, die getauft und gefirmt sind, um die Bereitschaft, den Glauben im Alltag zu bezeugen.<br />➢ Um den Geist des Trostes für die Schwachen und Armen in unserer Gesellschaft; um Hilfe in ihrer Not.<br />➢ Um den Geist des Lebens für unsere Verstorbenen.<br /><i>Guter Gott, wir danken dir für das Geschenk des Heiligen Geistes und für seine Gaben durch Jesus Christus, unseren Herrn.</i></p><p><b>Hinführung zum Vater unser</b>: Herr Jesus Christus, als der Auferstandene schenkst du uns den Geist des Friedens und der Versöhnung. Daher beten wir mit deinen Worten: <i>Vater unser… <sub>(Nach: Laacher Messbuch 2026)</sub></i></p><p><b>Lied</b>:Gl 484, 1+5</p><p><b>Gebet</b>:<br />Komm, heiliger Geist,<br />komm und schenke dich uns.<br />Du bist die Liebe, die Gott-Vater und Gott-Sohn verbindet.<br />Du bist die Liebe, die Gott und Menschen verbindet.<br />Du bist die Liebe, die uns Menschen verbinden kann.<br />Lass diese Liebe in unseren Herzen wachsen.<br />Lass nicht zu, dass Spaltung und Hass groß werden.<br />Lass die Liebe groß werden und immer neue Brücken entstehen.<br />Sei das Feuer, wo es dunkel und traurig ist.<br />Sei die Wärme, wo es unterkühlt zugeht.<br />Sei die Weite, wo die Herzen eng sind.<br />Komm und schenke dich uns.<br />Komm , Heiliger Geist, und schenke Verbindung.<br /><sup><i>(Christoph Schnellbacher in:Pallotiner-Kalender „Verbunden“ 2023)</i></sup></p><p><b>Segen</b>:<br />Segne uns, du Gott, der sich zeigt in Zungen wie von Feuer Komm und entflamme uns Entfache das Feuer der Sehnsucht Schüre den Traum einer anderen Welt Verbrenne, was uns festhält<br />Versenge die Gewöhnung Lass die Hoffnung aufflackern, die Leidenschaft für den Glauben aufflammen,<br />den Funken Liebe auflodern<br />Gib uns den Funken, der uns lebendig macht Schenk uns dein Feuer, damit wir neu entflammen<br /><sup><i>(Nach Andrea Schwarz: Windhauch - Feueratem - Herder - S. 137)</i></sup><br />So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott -<br />der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.<br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><b>Lied</b>:Gl 474,1+4+5 oder<br />Gl 380, 1+5</p><p><b><i>Wer die Aktion „Renovabis“ mit einer Spende unterstützen möchte, kann dies tun mit einer Überweisung auf das Konto:<br />LIGA Bank eG IBAN: DE24 7509 0300 0002 2117 77</i></b></p><p><a href="https://www.familien234.de/export/sites/familien-234/bibelbild/.content/.galleries/LesejahrB_Ausmalbilder-zum-Sonntagsevangelium/B_Pfingsten.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Für Kinder zum Ausmalen</a></p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-72523</guid><pubDate>Sat, 16 May 2026 12:22:27 +0200</pubDate><title>Hausgottesdienst am 7. Sonntag der Osterzeit - A</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail/ansicht/hausgottesdienst-am-7-sonntag-der-osterzeit-a/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst am<br />7. Sonntag der Osterzeit - A<br />17. Mai 2026</b></p><p><b>Lied</b>:Gl 780, 3+5</p><p><b>Kreuzzeichen </b>- evtl. Entzünden einer Osterkerze oder einer anderen Kerze</p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />Die diesjährige Osterzeit neigt sich ihrem Ende entgegen. Jesus ist heimgekehrt in die Gemeinschaft mit dem Vater. Wir hoffen in einer Woche - am Pfingstfest - auf die Sendung des Heiligen Geistes, der uns helfen soll, unser Leben zu meistern und unseren Glauben überzeugend und glaubwürdig zu leben. Im Geist Jesu sollen wir denken, reden und handeln. Deshalb wollen wir ihn, Jesus, unseren Bruder, um seinen Geist bitten:</p><p><b>Bitte um den Hl. Geist:</b>Gl 165</p><p><b>Loblied</b>:Gl 800</p><p><b>Gebet</b><br />Guter Gott,<br />wir danken dir, dass wir jetzt hier zusammen sein dürfen.<br />Diese Gemeinschaft hält in uns wach und lebendig,<br />was wir allein vergessen und verlieren würden.<br />Zeige uns heute neu, was unser Leben erfüllt und lebenswert macht.<br />Stärke unsere Gemeinschaft mit dir und miteinander.<br />Schenke uns deinen Geist .<br />Darum bitten wir durch deinen Sohn Jesus Christus,<br />der unser Bruder geworden ist.<br />Amen <sub><i>(Nach Messbuch: S. 312-20)</i></sub></p><p><b>Halleluja</b>:Gl 718</p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - (Joh 17, 1-11a)</b><br />Jesus erhob seine Augen zum Himmel und sprach: Vater, die Stunde ist da. Verherrliche deinen Sohn, damit der Sohn dich verherrlicht. Denn du hast ihm Macht über alle Menschen gegeben, damit er allen, die du ihm gegeben hast, ewiges Leben schenkt. Das ist das ewige Leben: dich, den einzigen wahren Gott, zu erkennen und Jesus Christus, den du gesandt hast. Ich habe dich auf der Erde verherrlicht und das Werk zu Ende geführt, das du mir aufgetragen hast.<br />Vater, verherrliche du mich jetzt bei dir mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, bevor die Welt war. Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast. Sie gehörten dir und du hast sie mir gegeben, und sie haben an deinem Wort festgehalten. Sie haben jetzt erkannt, dass alles, was du mir gegeben hast, von dir ist.<br />Denn die Worte, die du mir gegeben hast, gab ich ihnen und sie haben sie angenommen. Sie haben wirklich erkannt, dass ich von dir ausgegangen bin, und sie sind zu dem Glauben gekommen, dass du mich gesandt hast.Für sie bitte ich; nicht für die Welt bitte ich, sondern für alle, die du mir gegeben hast; denn sie gehören dir. Alles, was mein ist, ist dein, und was dein ist, ist mein; in ihnen bin ich verherrlicht.<br />Ich bin nicht mehr in der Welt, aber sie sind in der Welt, und ich gehe zu dir.<br /><b><i>oder in leichter Sprache:</i></b><br />Jesus betete zu seinem Vater im Himmel. Jesus sagte: Vater. Jetzt ist es soweit.Jetzt gehe ich zu dir. Vater. Ich habe hier auf der Erde alles zu Ende gemacht.Hier auf der Erde habe ich alles getan, was du mir gesagt hast. Vater. Du hast die Menschen lieb. Darum hast du mich zu den Menschen geschickt: Damit ich ihnen alles von dir erzähle. Jetzt bin ich fertig. Die Menschen haben gut zugehört. Die Menschen haben ihre Herzen für dein Wort auf gemacht. Die Menschen haben gemerkt, dass ich wirklich von dir komme. Dass du mich wirklich geschickt hast.Vater. Jetzt gehe ich zu dir zurück. Dann bin ich nicht mehr auf der Erde. Weil ich bei dir bin. Aber die Menschen sind noch auf der Erde. Die Menschen sind noch in der Welt. Aber du bist bei ihnen. Beschütze die Menschen. <sub><i>© katholisches bibelwerk</i></sub></p><p><b>Lied</b>:Gl 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht...</p><p><b>Predigtgedanken</b>:<br />Heute morgen geht mit dem Schlussgottesdienst auf dem Residenzplatz der diesjährige Katholikentag in Würzburg zu Ende. Seit Mittwochabend war Gelegenheit sich bei unzähligen verschiedenen Angeboten Anregungen für sein Leben und seinen Glauben zu holen. In den Nachrichten wurde immer wieder von einzelnen Veranstaltungen berichtet. Dieser Katholikentag wurde durchaus in der Öffentlichkeit wahrgenommen. Doch es ist auch nicht zu verhehlen, dass die Kirche in Deutschland und Europa weiterhin durch schwierige Zeiten geht. Das zeigte sich auch bei diversen Diskussionen dieser Tage; z. B. zum Thema „Geschlechtergerechtigkeit und der Stellung der Frau in der Kirche“; oder zum wieder brisant gewordenen Thema. „Stellung der Kirche zur Frage von Krieg und Frieden“.<br />Aber auch ganz allgemein blicken wir auf Besorgnis erregende Tendenzen. Im Zusammenhang mit der Berichterstattung über den Katholikentag bietet die Wochenendausgabe des „Main-Echo“ einige statistische Zahlen zur Situation der<br />Kirche in der Diözese Würzburg. In den letzten 15 Jahren hat die Katholikenzahl von über 800 000 auf 615 000 abgenommen. 2025 wurden 44 500 Gottesdienstmitfeiernde gezählt; 2015 waren es noch 98 000; 2010 sogar noch über 120 000. Eine Tendenz, die wir ja auch in unserer Pfarreiengemeinschaft und in unserem Pastoralen Raum Aschaffenburg-Stadt erleben. Deutschlandweit stellen katholische und evangelische Christen nur noch einen Bevölkerungsanteil von 45%.<br />Von diesem Blickwinkel her macht es Sinn, dass Jesus im heutigen Evangelium für die betet, die der Vater ihm gegeben hat - also auch für uns. Wenn er nicht mehr leiblich in der Welt ist, sondern zum Vater heimkehrt, dann braucht es andere, die die Erinnerung an ihn und seine Frohe Botschaft wach und lebendig halten. Und das sind auch wir alle. Paulus schreibt im 10. Kapitel seines Briefes an die Gemeinde in Rom:<br /><em>Wenn du mit deinem Mund bekennst: «Jesus ist der Herr» und in deinem Herzen glaubst: «Gott hat ihn von den Toten auferweckt», so wirst du gerettet werden. Wer mit dem Herzen glaubt und mit dem Mund bekennt, wird Gerechtigkeit und Heil erlangen. Denn jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden. Wie sollen sie nun den anrufen, an den sie nicht glauben? Wie sollen sie an den glauben, von dem sie nichts gehört haben? Wie sollen sie hören, wenn niemand verkündigt? Wie soll aber jemand verkündigen, wenn er nicht gesandt ist?</em><br />Nun sind wir im Grunde aber alle gesandt. Mit unserer Taufe und mehr noch mit unserer Firmung sind wir hineingenommen in die Sendung Jesu, sind wir Gesandte an Christi Statt, wie es Paulus im 2. Brief an die Korinther ausdrückt.<br />Vielleicht fragen wir uns jetzt: Wie soll das gehen verkündigen? Aus dem Leben des Hl. Franziskus von Assisi, dessen Todestag sich in diesem Jahr zum 800. Mal jährt, gibt es dazu folgende Erzählung:<br /><i>Der Heilige Franz von Assisi, so erzählt die Legende, schlug eines Tages einem jungen Mönch vor, sie sollten in die Stadt gehen und dort den Leuten predigen. So machten sie sich auf den Weg, sie gingen über die Straßen und über den Marktplatz und unterhielten sich dabei über ihre geistlichen Erfahrungen. Als sie schon wieder auf dem Weg nach Hause waren, rief der junge Mönch ungeduldig aus: „Aber wir wollten doch den Leuten predigen!“ Franz von Assisi legte lächelnd die Hand auf die Schulter des jungen Mannes. „Wir haben die ganze Zeit nichts anderes getan“, antwortete er. „Wir wurden beobachtet und Teile unseres Gesprächs wurden mitgehört. Unsere Gesichter und unser Verhalten wurden gesehen. So haben wir gepredigt.“ Dann fügt er hinzu: „Merke dir, es hat keinen Sinn zu gehen, um zu predigen, wenn wir nicht beim Gehen predigen.“</i><br />Wie wirken wir auf Andere, wenn sie uns beobachten, wenn andere hören, worüber wir uns unterhalten und Gedanken machen; wenn sie in unsere Gesichter und unser Verhalten sehen?<br /><b><i>oder: Für Familien mit Kindern:</i></b><br />Gott als einzigen wahren Gott zu erkennen, das ist gar nicht so leicht. Gott ist der, der Hoffnung schenken kann. Alle Menschen hoffen und warten auf verschiedenste Dinge. Das Wort kommt von hüpfen, springen oder auch zappeln. Kennst du das auch, dass du vor lauter Vorfreude, Ungeduld oder Hoffnung zappelst oder herum hüpfst? Hoffnung bedeutet, etwas Gutes in der Zukunft zu erwarten. Auf was hoffst und wartest du denn?<br /><i>Tröstender Gott, wo keine Hoffnung mehr vorhanden ist, können sich Angst und Verzweiflung ausbreiten. Ich bitte für alle Menschen, dass sie auf etwas hoffen können. Amen. <sub>(dkv - Mein Sonntagsblatt - 2020)</sub></i></p><p><b>Glaubenbekenntnis</b>: Gl 787 - Mel.: 170</p><p><b>Fürbittgebet</b><br /><i>Die Fürbitten sind unser Gebet für die anderen. Es bedarf nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor, worum wir bitten wollen.<br />Wir können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es, die Namen derer laut auszusprechen, die man Gott ans Herz legen will, .<br />Wir dürfen Gott unsere Bitten aber auch still anvertrauen. Als Antwortruf eignet sich in diesen Tagen der Pfingstnovene v.a. Gl 312,2: Sende aus deinen Geist und das Antlitz der Erde wird neu.<br /><b>oder:</b><br />Herr Jesus Christus, der diesjährige Katholikentag stand unter dem Leitwort aus der Bartimäuserzählung: „Hab Mut! Steh auf“. Wir hoffen auf deinen Geist, der uns von Neuem Mut, Hoffnung und Zuversicht schenken soll. Deshalb bitten wir dich:</i><br />➢ Um Hoffnung und Zukunft für alle, die derzeit unter Krieg und Gewalt zu leiden haben.<br />➢ Um Hoffnung und Zukunft für alle, deren Leben derzeit geprägt ist von Armut, Hunger oder Verfolgung.<br />➢ Um Hoffnung und Zukunft für alle, die unter den Folgen von Naturkatastrophen und des Klimawandels zu leiden haben.<br />➢ Um Hoffnung und Zukunft für alle, die selber von einer schweren Krankheit betroffen sind oder sich um einen lieben Menschen sorgen.<br />➢ Um Hoffnung und Zukunft für alle Verstorbenen , an die wir uns heute besonders erinnern.<br /><i>Herr, unser Gott, begleite und führe uns durch dieses Leben und lass uns zu einem guten Ziel finden - zu dir selbst. Darum bitten wir im Heiligen Geist durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn.</i></p><p><b>Hinführung zum Vater unser</b>: Herr Jesus Christus, wir sind Söhne und Töchter des einen Vaters im Himmel. Du hast uns gelehrt, wie wir in der rechten Weise beten sollen Deshalb sprechen mit deinen Worten: <i>Vater unser…</i></p><p><b>Lied</b>:Gl 453, 1+4</p><p><b>Zum Nachdenken: <i>Wortreich</i></b><br />Baut eure Hoffnung auf das Wort.<br />Lasst euch nicht entmutigen und traurig machen:<br />durch all die Widerwärtigkeiten dieser schwierigen Welt,<br />durch die Vergeblichkeit guter Bemühungen,<br />durch die wachsende Macht der Finsternis,<br />durch die Hinfälligkeit der Hoffnungen,<br />die gebaut sind auf dem Flugsand der vorbeieilenden Zeit.<br />Baut eure Hoffnung aus das Wort, das nicht vergeht,<br />auf die Dinge, die wahrhaft wert sind, begehrt zu werden.<br /><sup><i>(Papst Paul VI. in: Vivat - Fasten-und Osterkalender 2023)</i></sup></p><p><b>Gebet</b>:<br />Guter Gott,<br />du willst, dass wir nach dem Vorbild Jesu leben.<br />Mit unserer Taufe hast du uns deinen Heiligen Geist geschenkt.<br />Ermutige uns, in unserem Alltag deine Frohe Botschaft mit Leben zu füllen<br />und deinem Geist in unserem Leben Raum zu geben.<br />Darum bitten wir im Heiligen Geist durch Jesus Christus,<br />unseren Bruder und Herrn. <sub><i>(Nach Messbuch S. 526-6)</i></sub></p><p><b>Segen</b>:<br />Gott hat Christus zu seiner Rechten erhöht<br />und uns den Zugang zum Leben erschlossen:<br />Er gewähre uns die Fülle seines Segens.<br />Christus ist in der Herrlichkeit seines Vaters<br />und bleibt dennoch inmitten seiner Kirche:<br />Er schenke uns den Trost seiner Gegenwart.<br />Christus hat uns die Kraft aus der Höhe verheißen:<br />Er sende uns den Beistand und die Gaben des Heiligen Geistes.<br />So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott -<br />der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.<br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><b>Lied</b>:Gl 400, 1+2: Ich lobe meinen Gott...und/oder<br />Gl 536, 1+3: Gegrüßet seist du, Königin...</p><p><a href="https://www.familien234.de/export/sites/familien-234/bibelbild/.content/.galleries/LesejahrA_Ausmalbilder-zum-Sonntagsevangelium/A_7.Sonntag_Osterzeit.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Für Kinder zum Ausmalen</a></p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-72459</guid><pubDate>Wed, 13 May 2026 14:57:07 +0200</pubDate><title>Hausgottesdienst an Christi Himmelfahrt</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail/ansicht/hausgottesdienst-an-christi-himmelfahrt-1/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst an<br />Christi Himmelfahrt<br />14. Mai 2026</b></p><p><b>Lied</b>:Gl 339, 1-4: Ihr Christen, hoch erfreuet euch...</p><p><b>Kreuzzeichen </b>- evtl. Entzünden einer Osterkerze oder einer anderen Kerze</p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />Die „Vierzig“ ist in der Bibel immer eine Symbolzahl, die darauf hinweist, dass etwas seine Vollendung findet. 40 Tage - bis die Arche Noah das rettende Land erreicht; nach 40 Tagen auf dem Sinai empfängt Mose die 10 Gebote; 40 Jahre zieht das Volk Israel durch die Wüste bis es das Gelobte Land erreicht. Vierzig Tage wandert Elija zum Gottesberg Horeb. Vierzig Tage fastet Jesus vor seinem öffentlichen Wirken in der Wüste. Vierzig Tage nach seiner Auferstehung findet das irdische Wirken Jesu sein Ende und er kehrt heim zum Vater im Himmel. Bitten wir darum, dass sich auch unser Lebens - und Glaubensweg beim Vater im Himmel vollendet.</p><p>Singen wir Gott, der jetzt in unserer Mitte ist, unser Lob:<br /><b>Loblied</b>:Gl 780, 3: Uns zum Himmel zu erheben...</p><p><b>Gebet</b><br />Allmächtiger, ewiger Gott,<br />erfülle uns mit Hoffnung und Zuversicht,<br />Freude und Dankbarkeit,<br />denn in der Himmelfahrt deines Sohnes<br />hast du auch uns und alle Menschen erhöht.<br />Schenke uns das feste Vertrauen,<br />dass auch wir zu der Herrlichkeit finden dürfen,<br />in die Christus uns bereits vorausgegangen ist,<br />er, unser Bruder,<br />der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir<br />lebt und herrscht in Ewigkeit.</p><p><b>Aus der Apostelgeschichte ( Apg 1,1-11)</b><br />Im ersten Buch, lieber Theophilus, habe ich über alles berichtet, was Jesus getan und gelehrt hat, bis zu dem Tag, an dem er (in den Himmel) aufgenommen wurde.<br />Vorher hat er durch den Heiligen Geist den Aposteln, die er sich erwählt hatte, Anweisungen gegeben. Ihnen hat er nach seinem Leiden durch viele Beweise gezeigt, dass er lebt; vierzig Tage hindurch ist er ihnen erschienen und hat vom Reich Gottes gesprochen. Beim gemeinsamen Mahl gebot er ihnen: Geht nicht weg von Jerusalem, sondern wartet auf die Verheißung des Vaters, die ihr von mir vernommen habt. Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber werdet schon in wenigen Tagen mit dem Heiligen Geist getauft. Als sie nun beisammen waren, fragten sie ihn: Herr, stellst du in dieser Zeit das Reich für Israel wieder her? Er sagte zu ihnen: Euch steht es nicht zu, Zeiten und Fristen zu erfahren, die der Vater in seiner Macht festgesetzt hat. Aber ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch herabkommen wird; und ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an die Grenzen der Erde. Als er das gesagt hatte, wurde er vor ihren Augen emporgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf und entzog ihn ihren Blicken. Während sie unverwandt ihm nach zum Himmel emporschauten, standen plötzlich zwei Männer in weißen Gewändern bei ihnen und sagten: Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und schaut zum Himmel empor? Dieser Jesus, der von euch ging und in den Himmel aufgenommen wurde, wird ebenso wiederkommen, wie ihr ihn habt zum Himmel hingehen sehen.</p><p><b>Antwortgesang</b>:Gl 329, 1+4: Das ist der Tag, den Gott gemacht…</p><p><b>Halleluja</b>:Gl 175,6</p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus (Mt 28, 16-20)</b><br />Die elf Jünger gingen nach Galiläa auf den Berg, den Jesus ihnen genannt hatte. Und als sie Jesus sahen, fielen sie vor ihm nieder. Einige aber hatten Zweifel. Da trat Jesus auf sie zu und sagte zu ihnen: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf der Erde. Darum geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.<br /><b><i>oder in leichter Sprache:</i></b><br />Jesus wollte seinen Freunden zeigen, dass er lebt. Und dass er immer bei ihnen bleibt. Auch wenn Jesus bei seinem Vater im Himmel ist. Dafür wollte Jesus seine Freunde auf dem Berg treffen. Die Freunde gingen auf den Berg. Als die Freunde Jesus sahen, freuten sie sich. Die Freunde fielen vor Jesus nieder. Einige Freunde aber dachten: Ist das wirklich Jesus? Ist er wirklich auferstanden?<br />Jesus sagte zu den Freunden: Ich gehe jetzt zu meinem Vater im Himmel. Dann kann ich für euch noch mehr tun als vorher. Darum geht zu allen Menschen auf der ganzen Erde. Ihr sollt allen Menschen von mir erzählen. Alle Menschen sollen wissen, dass ich sie lieb habe. Alle Menschen sollen wissen, dass ich für sie da bin. Alle Menschen sollen hören, was ich erzählt habe. Alle Menschen sollen so leben, wie ich es vorgemacht habe. Darum sollt ihr alle Menschen taufen.Taufen heißt: Die Menschen in Wasser tauchen. Und dabei beten. Ihr sollt die Menschen taufen im Namen von Gott: Im Namen des Vaters. Und im Namen des Sohnes. Und im Namen des Heiligen Geistes. Ich bin alle Tage bei euch. Bis zum Ende der Welt. Darauf könnt ihr euch verlassen.</p><p><b>Lied</b>:Gl 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht...</p><p><b>Predigtgedanken</b><br />Gestern Abend hat der Katholikentag in Würzburg begonnen, der in Anlehnung an die Heilung des blinden Bartimäus unter dem Leitwort steht: „<em>Hab Mut, steh auf!</em>“<br />Diese Aufforderung passt aber auch gut zu unserer heutigen Himmelfahrts - erzählung. Ein Teil der Jünger - so hören wir- wirft sich auf den Boden; der andere Teil hat Zweifel. Dem einen Teil gilt der Zuruf: Steh auf! Dem anderen: „Hab Mut!“<br />Der Auferstandene will ihnen Mut machen, aufzustehen, aufzubrechen und mutig seine Sache, die Verkündigung der Frohen Botschaft, die Verwirklichung des Reiches Gottes weiter zu tragen, mitzubauen an einer immer gerechteren, friedlicheren, befreiteren Welt. Und die Jüngern sind aufgebrochen und haben - mitunter auch unter dem Einsatz ihres eigenen Lebens - die Frohe Botschaft bis an die Grenzen der damals bekannten Welt getragen.<br />„<em>Die Sache Jesu braucht Begeisterte, sein Geist sucht sie auch unter uns…</em>“ so heißt es in einem zeitgenössischen geistlichen Lied. Und in den einzelnen Strophen werden wir unter anderem vor die Fragen gestellt:<br /><em>Wer friedlos ist, wer Hass im Herzen trägt, wer entzweit lebt, wer befreit sie zum Frieden?<br />Wer verzweifelt ist, wer verbittert klagt, wer entfremdet lebt, wer befreit sie zur Hoffnung?<br />Wer herzlos ist, wer eiskalt rechnet, wer über Leichen geht, wer befreit sie zur Liebe?</em><br />Und auf all diese und weitere Fragen folgt immer wieder die Erinnerung: „<em>Die Sache Jesu braucht Begeisterte, sein Geist sucht sie auch unter uns…</em>“<br />Wir selber - du und ich - sollen es sein, die aufstehen, Mut fassen und das Evangelium, die Frohe Botschaft, die Botschaft vom Reich Gottes spürbar, erfahrbar werden lassen.<br />Doch geht es uns nicht auch oft so wie den Jüngern auf dem nicht näher bezeichneten Berg in Galiläa? Liegen bleiben statt aufzustehen? Zweifeln statt Mut zu haben?<br />„<em>Hab Mut, steh auf!</em>“ - Das geht nur, wenn Jesus uns Anteil gibt an seiner Kraft, seinem Beistand. Das geht nur, weil Jesus uns Anteil gibt an seiner Kraft, seinem Beistand. Er lässt uns nicht als Waisen zurück, wie er es uns in den Abschiedsreden des Johannes - Evangeliums zusagt. Er sendet seine Kraft, seinen Beistand in die Welt, den Geist Gottes, den Heiligen Geist. In den verbleibenden Tagen bis zum Pfingstfest sind wir eingeladen, in besonderer Weise um das Kommen dieses Geistes zu beten, um den Geist, der uns immer wieder darin versichert, dass Jesus in seinem Geist bei uns ist „<em>alle Tage bis zum Ende der Welt.</em>“<br /><em><strong>Für Familien mit Kindern:</strong></em><br />Sicherlich kennst du das Sprichwort: Aus den Augen - aus dem Sinn! Das bedeutet, dass manche Menschen ihre Freunde/Freundinnen vergessen, sobald diese nicht mehr in der Nähe sind, z.B. wenn ein Freund/eine Freundin in eine andere Stadt zieht oder für längere Zeit verreist. Bei den Freunden Jesu geschieht genau das Gegenteil: Auch wenn sie Jesus nicht mehr sehen können, so setzen sie sich mit ganzer Kraft für ihn ein und predigen überall, damit Jesus und seine Botschaft nicht vergessen werden. Auch heute können wir Jesus nicht sehen. Trotzdem soll er immer in unseren Gedanken gegenwärtig sein. <sub><em>(Mein Sonntagsblatt - dkv)</em></sub></p><p><i>Überlegt gemeinsam: Wie kann ich/ wie können wir die Erinnerung an Jesus in unserem Alltag und unserem Zusammenleben wach halten? - Und nicht vergessen dem Papa zum Vatertag zu gratulieren!</i></p><p><b>Fürbittgebet:</b><br /><i>Herr Jesus Christus, du versprichst uns: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt. Im Vertrauen darauf bitten wir dich:</i><br />➢&nbsp;Für alle, die in diesen Tagen am Katholikentag teilnehmen und neue Impulse für ihr Leben und ihren Glauben suchen.<br />➢ Für alle, die an dich glauben und deine Frohe Botschaft glaubwürdig zu den Menschen tragen sollen.<br />➢ Für alle Väter, die heute den Vatertag feiern, dass sie ihren Kindern gute Vorbilder und Wegbegleiter sein können.<br />➢ Für alle Opfer von Krieg, Gewalt und menschenverachtenden Systemen.<br />➢ Für alle, die schwer tragen an der Erfahrung von Krankheit, Leid oder Trauer.<br />➢ Für unsere Verstorbenen und alle, die sich auf den Weg gemacht haben zur himmlischen Heimat.<br /><i>Herr, unser Gott! Dein Sohn Jesus Christus ist heimgekehrt in deine Herrlichkeit. Auch wir hoffen, dass wir einmal heimkehren dürfen zu dir. Darum bitten wir durch ihn Christus, unseren Bruder und Herrn.</i></p><p><b>Vater unser</b><br />Herr Jesus Christus, du gibst deinen Jüngern den Auftrag, aufzubrechen und zu taufen. Mit der Taufe wird eutlich, dass wir Söhne und Töchter Gottes sind. So beten wir mit deinen Worten:<i>Vater unser …</i></p><p><b>Lied</b>:Gl 337, 1+5+7: Freu dich, erlöste Christenheit...</p><p><b>Schlussgebet:</b><br />V: Gott, Vater im Himmel,<br />in und durch Jesus Christus<br />steht uns der Himmel offen.<br />Jesus hat uns zugesagt,<br />mit seinem Heiligen Geist<br />bei uns zu bleiben.<br />Mache unsere Herzen weit<br />für den Geist deines Sohnes,<br />damit uns der Himmel erfüllen kann,<br />durch ihn, Christus, unseren Herrn.<br />A: Amen.</p><p><b>Lied</b>:Gl 319: Christ fuhr gen Himmel...</p><p><b>Segen:</b><br />Du Herr des Mondes und der Sonne,<br />du König über dem Sternenzelt,<br />du allein kennst unsere Sorgen und Nöte,<br />o du barmherziger Gott des Lebens,<br />sei bei uns jeden Tag und jede Nacht.<br />So segne uns für diesen Tag und die neue Woche<br />der gute und uns liebende Gott,<br />der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.<br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><b>Schlusslied</b>:Gl 380,7: Durch dich steht das Himmelstor...</p><p><a href="https://www.familien234.de/export/sites/familien-234/bibelbild/.content/.galleries/LesejahrA_Ausmalbilder-zum-Sonntagsevangelium/A_ChristiHimmelfahrt.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Für Kinder zum Ausmalen</a></p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-72363</guid><pubDate>Sat, 09 May 2026 11:27:14 +0200</pubDate><title>Hausgottesdienst am 6. Sonntag der Osterzeit</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail/ansicht/hausgottesdienst-am-6-sonntag-der-osterzeit-1/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst am<br />6. Sonntag der Osterzeit<br />10. Mai 2026</b></p><p><b>Lied</b>:Gl 457, 1-3: Suchen und fragen...</p><p><b>Kreuzzeichen</b><br />evtl. Entzünden einer Osterkerze oder einer anderen Kerze</p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />„<i>Suchen und fragen, hoffen und sehn…</i>“ mit diesem Gedanken haben wir unseren Gottesdienst begonnen. In unserem ganzen Leben sind wir unterwegs; suchen den richtigen Weg für unser Leben, suchen Antworten auf die Fragen unseres Lebens; gehen diesen Weg in der Hoffnung, zu sehen, durchzublicken, eine Perspektive für unser Leben zu finden. Wir vertrauen darauf, dass Jesus in diesem Leben mit uns unterwegs ist und uns begleitet, uns führt.</p><p>Loben wir den Herrn, den wir unter uns glauben:<br /><b>Loblied</b>:Gl 383, 2: Ich lobe meinen Gott, der mir den neuen Weg weist...</p><p><b>Gebet</b><br />Herr, du bist da,<br />wenn wir als Freunde leben,<br />denn du bist es, der uns verbindet.<br />Du bist mitten unter uns.<br />Du bist da,wenn wir für andere sorgen,<br />du öffnest uns die Augen<br />und bist mitten unter uns.<br />Du bist da,<br />damit wir nicht stehen bleiben,<br />du treibst uns an zum Gehen.<br />Dann bist du mitten unter uns.<br />Du bist da,<br />wenn wir gemeinsam hoffen,<br />denn du bist unsere Zukunft<br />und bist mitten unter uns. <sub><i>(Nach: Gute Besserung - Wochenbrief - nicht nur für Kranke - 14.5.2022)</i></sub></p><p><b>Lesung aus dem 1. Petrusbrief:</b><br />Haltet in eurem Herzen Christus, den Herrn, heilig! Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung fragt, die euch erfüllt; aber<br />antwortet bescheiden und ehrfürchtig, denn ihr habt ein reines Gewissen. Dann werden die, die euch beschimpfen, weil ihr in (der Gemeinschaft mit) Christus ein rechtschaffenes Leben führt, sich wegen ihrer Verleumdungen schämen müssen.Es ist besser, für gute Taten zu leiden, wenn es Gottes Wille ist, als für böse.<br />Denn auch Christus ist der Sünden wegen ein einziges Mal gestorben, er, der Gerechte, für die Ungerechten, um euch zu Gott hinzuführen; dem Fleisch nach wurde er getötet, dem Geist nach lebendig gemacht.</p><p><b>Antwortgesang</b>:Gl 347, 1+4: Der Geist des Herrn erfüllt das All...</p><p><b>Halleluja</b>:Gl 175,4</p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - (Joh 14, 15-21)</b><br />Jesus sprach zu seinen Jüngern: Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten. Und ich werde den Vater bitten und er wird euch einen anderen Beistand geben, der für immer bei euch bleiben soll. Es ist der Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht und nicht kennt. Ihr aber kennt ihn, weil er bei euch bleibt und in euch sein wird. Ich werde euch nicht als Waisen zurücklassen, sondern ich komme wieder zu euch. Nur noch kurze Zeit, und die Welt sieht mich nicht mehr; ihr aber seht mich, weil ich lebe und weil auch ihr leben werdet. An jenem Tag werdet ihr erkennen: Ich bin in meinem Vater, ihr seid in mir und ich bin in euch. Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; wer mich aber liebt, wird von meinem Vater geliebt werden und auch ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.<br /><b><i>oder: In leichter Sprache</i></b><br />Einmal sagte Jesus zu seinen Freunden. Wenn mich einer lieb hat, tut er, was ich sage. Ich gehe jetzt bald zu meinem Vater. Aber ich komme wieder. In der Zwischenzeit lasse ich euch nicht alleine. Aber ich kann nicht selber hier bleiben.Mein Vater schickt euch jemand. Der bleibt immer bei euch. Mein Vater sendet euch einen Helfer. Der Helfer gibt euch Kraft. Der Helfer ist der Heilige Geist. Der Heilige Geist bleibt immer bei euch. Der Heilige Geist bleibt bei allen Menschen,die auf meine Worte hören. Der Heilige Geist will in eurem Herzen sein. Jetzt seht ihr mich noch. Bald seht ihr mich nicht mehr. Aber ich bin immer bei euch. Im Heiligen Geist. Wenn ihr mich lieb habt, dann ist auch der Vater bei euch.Und ich bin immer bei euch. Ihr werdet es merken. <sub><em>© katholisches bibelwerk</em></sub></p><p><b>Lied</b>:Gl 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht...</p><p><b>Predigtgedanken:</b><br />Wenn man Kindern beim Spielen zusieht, kann man beobachten, wie sie über Wiesen springen, wie sie auf einem Trampolin hüpfen, wie sie ausgelassen<br />herumhopsen. Es ist Ausdruck ihrer Unbeschwertheit. Kinder machen sich noch nicht so viele Gedanken über die Zukunft. Sie leben mehr im Hier und Jetzt. Springen, hüpfen und hopsen haben viel mit Hoffnung zu tun. Im Englischen heißt „Hoffnung“ „hope“ und da stecken die Begriffe „hüpfen“ oder „hopsen“ drin.<br />Wer in der Lage ist, aus der Hoffnung zu leben, der nimmt sein Leben leichter; der ist unbeschwerter. Erwachsene sehen wir seltener herumhüpfen, herumhopsen. Ja, im Sport oder bei einem anderen Wettbewerb, wenn nach einem Sieg der Erfolg gefeiert wird, wenn der ganze Erwartungsdruck von einem abfällt.<br />Je älter man wird, desto weniger hüpfen oder hopsen wir herum. Das kann mit der schwindenden Beweglichkeit zu tun haben. Das kann aber auch daher kommen, dass wir mehr Ballast auf unseren Schultern mit uns tragen. Die Anforderungen im Beruf, die Sorge um nahestehende Menschen, Gedanken zur eigenen Zukunft oder zur Zukunft der ganzen Welt, ungeklärte Fragen und Konflikte machen es uns oft schwer oder nehmen uns die Lust, ausgelassen herum zu hopsen.<br />Umso wichtiger ist es, dass wir die Worte nicht vergessen, die uns der 1. Petrusbrief heute mit auf den Weg gibt: <i>Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung fragt, die euch erfüllt</i>. - Eines meiner Lieblingsworte in der ganzen Heiligen Schrift. Wenn ich bedrückt und niedergeschlagen bin, dann lasse ich oft den Kopf hängen. Doch damit verliere ich auch den Blick nach vorn. Dann geht mir auf die Aussicht auf meine Zukunft verloren. Deshalb ist es so wichtig, dass wir in unserem Alltag mit allen Beschwernissen, mit allen Sorgen und Fragen auch immer wieder innehalten und uns selber die Frage stellen: Was hoffe ich? Worauf oder auf wen setze ich meine Hoffnung? Was ist konkret die Hoffnung, die <i>mich</i> erfüllt?<br />Um das erkennen zu können, brauchen wir die Hilfe, den Beistand Gottes, den Jesus seinen Jüngern und uns verheißt im „<i>Geist der Wahrheit</i>“. Manchmal haben wir das Gefühl: Ich bin von Gott und der ganzen Welt verlassen. Doch Jesus sagt uns zu: <i>Ich komme wieder zu euch. Ich bin in euch</i>. Unsere Hoffnung, die uns als Christinnen und Christen erfüllen will, hat einen Namen, hat für unser Leben Gestalt angenommen: Jesus selbst will für uns die Hoffnung sein; die Perspektive auf eine gute Zukunft für unser Leben. Damit er uns erfüllen kann, müssen wir uns immer wieder öffnen für ihn, müssen wir ihn immer wieder einladen in unser Leben, in unseren Alltag. Nur so kann er uns auch erfüllen, kann er in uns sein und bleiben.<br />„Die Hoffnung stirbt zuletzt“ sagt ein geflügeltes Wort. Wenn Jesus, der Auferstandene unsere Hoffnung ist, dann stirbt auch diese nicht. Dann will uns diese Hoffnung durch alle Fragen, Sorgen, Ängste und Beschwernisse in ein Leben in Fülle führen.<br /><b><i>oder: Für Familien mit Kindern:</i></b><br />Jemandem Rede und Antwort stehen - das ist eine ganz alte Formulierung. Sie bedeutet, dass ich bereit bin, dem anderen ehrliche Antworten auf seine Fragen zu<br />geben und notfalls auch einmal etwas genauer zu erklären, wenn der andere nicht gleich versteht. Das sollen wir freudig tun, nicht besserwisserisch oder arrogant,<br /><i>Jesus, es ist schön an dich zu glauben. Ich will gerne anderen von dir erzählen, wenn sie mich danach fragen. Bitte, gib auch mir Menschen, die ich fragen kann, wenn ich mehr über dich wissen möchte. Amen <sub>(Nach: Mein Sonntagsblatt - dkv - 2010)</sub></i></p><p><b>Glaubenbekenntnis</b>: Gl 790,1-4 oder gespr.</p><p><b>Fürbittgebet:</b><br /><i>Die Fürbitten sind unser Gebet für die anderen. Es bedarf nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor, worum wir bitten wollen.<br />Wir können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es, die Namen derer laut auszusprechen, die man Gott ans Herz legen will, .<br />Wir dürfen Gott unsere Bitten aber auch still anvertrauen.<br />Als Antwortruf eignen sich: Gl 182 oder Gl 817<br /><b>oder:</b><br />Herr Jesus Christus, wir schauen auf den von 13. bis 17. Mai in Würzburg stattfindenden Katholikentag und bitten dich:</i><br />➢ Dein Geist helfe allen, die an dich glauben, mutig mit dem auferstandenen Herrn aufzustehen, um Zeugnis von ihrem Glauben zu geben.<br />➢ Dein Geist stärke die Einheit in unserem Bistum und unter allen Christen.<br />➢ Dein Geist ermutige alle, das gesellschaftliche Miteinander aus dem Geist des Evangeliums mit zu gestalten.<br />➢ Dein Geist mache diesen Katholikentag zu einem Fest des Glaubens, an dem die österliche Freude für alle erfahrbar wird.<br /><i>Herr, unser Gott! Auf dich setzen wir unsere Hoffnung. Diese Hoffnung wollen wir mit anderen teilen. Hilf uns dazu durch deinen Heiligen Geist. Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn.</i></p><p><b>Vater unser</b><br />Herr Jesus Christus, du willst, dass wir Rede und Antwort stehen für die Hoffnung, die uns erfüllt. Wir hoffen auf den Gott, der immer mit uns durchs Leben geht. Mit deinen Worten dürfen wir beten: <i>Vater unser…</i></p><p><b>Lied</b>:Gl 451, 1+3: Komm, Herr, segne uns...</p><p><b>Gebet</b>:<br />Guter Gott,<br />du willst, dass wir nach dem Vorbild Jesu leben.<br />Mit unserer Taufe hast du uns deinen Heiligen Geist geschenkt.<br />Ermutige uns, in unserem Alltag deine Frohe Botschaft mit Leben zu füllen<br />und deinem Geist in unserem Leben Raum zu geben.<br />Darum bitten wir im Heiligen Geist durch Jesus Christus,<br />unseren Bruder und Herrn. <sub><i>(Nach Messbuch S. 526-6)</i></sub></p><p><b>Segen</b>:<br />So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott -<br />der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.<br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><b>Lied</b>:Gl 400, 1+2: Ich lobe meinen Gott...und/oder<br />Gl 533, 1-3: Lasst uns erfreuen herzlich sehr...</p><p><a href="https://www.familien234.de/export/sites/familien-234/bibelbild/.content/.galleries/LesejahrA_Ausmalbilder-zum-Sonntagsevangelium/A_6.SO_Osterzeit.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Für Kinder zum Ausmalen</a></p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-72217</guid><pubDate>Sun, 03 May 2026 12:20:33 +0200</pubDate><title>Hausgottesdienst am 5. Sonntag der Osterzeit - A</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail/ansicht/hausgottesdienst-am-5-sonntag-der-osterzeit-a/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst am<br />5. Sonntag der Osterzeit - A<br />3. Mai 2026</b></p><p><b>Lied</b>:Gl 148, 1-3: Komm her, freu dich mit uns...</p><p><b>Kreuzzeichen</b><br />evtl. Entzünden einer Osterkerze oder einer anderen Kerze</p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />„Weg, Wahrheit, Leben“ - so umschreibt sich Jesus im heutigen Evangelium. Seine Wege wollen wir in unserem Leben mitgehen. Seine Wahrheit suchen wir. Von ihm erhoffen wir das Leben in Fülle. Lassen wir uns von Neuem ein auf die Begegnung mit ihm und seinem Wort und stimmen wir ein in den Lobgesang auf seine Größe und Herrlichkeit:</p><p><b>Lied</b>:Gl 168, 1-3: Gloria, Ehre sei Gott...</p><p><b>Gebet</b>:<br />Guter Gott,<br />sei du in unserer Mitte,<br />wenn wir jetzt zusammenkommen,<br />um miteinander zu beten und zu singen,<br />auf Dein Wort zu hören<br />und miteinander Gottesdienst zu feiern.<br />Hilf uns,<br />dass wir vor dem Leben nicht die Augen verschließen.<br />Stärke unsere Hoffnung,<br />dass wir den Mut zum Leben nicht verlieren.<br />Schenke uns Dein Wort, das uns Trost geben kann in schweren Zeiten<br />und Zuversicht, wenn wir in Not sind.<br />Hilf uns, einander beizustehen auch auf dunklen Wegen<br />und in schweren Stunden.<br />Darum bitten wir<br />durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn.<br /><sup><i>(nach: Regina Kraus: ..da berühren sich Himmel und Erde“ - Herder - S. 162)</i></sup></p><p><b>Lesung aus dem 1. Petrusbrief - (1 Petr 2, 4-9)</b><br />Kommt zu ihm, dem lebendigen Stein, der von den Menschen verworfen, aber von Gott auserwählt und geehrt worden ist. Lasst euch als lebendige Steine zu einem geistigen Haus aufbauen, zu einer heiligen Priesterschaft, um durch Jesus Christus geistige Opfer darzubringen, die Gott gefallen. Denn es heißt in der Schrift: Seht<br />her, ich lege in Zion einen auserwählten Stein, einen Eckstein, den ich in Ehren halte; wer an ihn glaubt, der geht nicht zugrunde. Euch, die ihr glaubt, gilt diese Ehre. Für jene aber, die nicht glauben, ist dieser Stein, den die Bauleute verworfen haben, zum Eckstein geworden, zum Stein, an den man anstößt, und zum Felsen, an dem man zu Fall kommt. Sie stoßen sich an ihm, weil sie dem Wort nicht gehorchen; doch dazu sind sie bestimmt. Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, eine königliche Priesterschaft, ein heiliger Stamm, ein Volk, das sein besonderes Eigentum wurde, damit ihr die großen Taten dessen verkündet, der euch aus der Finsternis in sein wunderbares Licht gerufen hat.</p><p><b>Antwortgesang</b>:478, 3+5: Die Kirche ist erbauet...</p><p><b>Halleluja</b>:Gl 718 oder 716</p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - (Joh 14, 1-12)</b><br />Euer Herz lasse sich nicht verwirren. Glaubt an Gott und glaubt an mich!Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich euch dann gesagt: Ich gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten? Wenn ich gegangen bin und einen Platz für euch vorbereitet habe, komme ich wieder und werde euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin. Und wohin ich gehe - den Weg dorthin kennt ihr. Thomas sagte zu ihm: Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst. Wie sollen wir dann den Weg kennen? Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich. Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Schon jetzt kennt ihr ihn und habt ihn gesehen. Philippus sagte zu ihm: Herr, zeig uns den Vater; das genügt uns. Jesus antwortete ihm: Schon so lange bin ich bei euch und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Wie kannst du sagen: Zeig uns den Vater? Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch sage, habe ich nicht aus mir selbst. Der Vater, der in mir bleibt, vollbringt seine Werke. Glaubt mir doch, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist; wenn nicht, glaubt wenigstens aufgrund der Werke! Amen, amen, ich sage euch: Wer an mich glaubt, wird die Werke, die ich vollbringe, auch vollbringen und er wird noch größere vollbringen, denn ich gehe zum Vater.<br /><b><i>oder in leichter Sprache:</i></b><br />Einmal sagte Jesus zu seinen Freunden: Im Haus von meinem Vater gibt es viele Wohnungen. Ich gehe zu meinem Vater im Himmel. Ich bereite für euch eine Wohnung vor. Wenn alles fertig vorbereitet ist, komme ich wieder. Dann hole ich euch ab. Ich hole euch zu mir in das Haus von meinem Vater. Das Ganze dauert etwas. Lasst euch in der Zwischenzeit nicht durcheinander bringen. Bleibt ganz<br />ruhig in eurem Herzen. Denkt nicht, dass ich euch vergessen habe. Was ich versprochen habe, das halte ich. Wenn ich fertig bin, hole ich euch. Ich freue mich, wenn ihr da seid, wo ich bin. Den Weg dahin kennt ihr schon. Einer von den Freunden von Jesus hieß Thomas. Thomas sagte: Jesus, wir wissen gar nicht, wohin du gehst. Darum wissen wir auch den Weg nicht. Jesus sagte zu Thomas: Ich bin selber die Wahrheit. Und ich bin selber das Leben. Und ich bin selber der Weg.Ich bin der Weg zum Vater. Das bedeutet: Niemand kann alleine zum Vater im Himmel kommen. Ihr könnt nur zum Vater im Himmel kommen, wenn ihr bei mir bleibt. Weil ich der Weg bin. Philippus war auch ein Freund von Jesus.Philippus sagte zu Jesus: Jesus, zeige uns den Vater. Damit wir Bescheid wissen. Jesus wunderte sich. Jesus sagte zu Philippus: Philippus, weißt du das gar nicht?Das ist doch ganz einfach. Du siehst mich doch die ganze Zeit. Wenn du mich siehst, dann siehst du den Vater im Himmel. Ich bin genauso wie der Vater im Himmel. Weil ich genau das tue, was der Vater im Himmel tut. Und weil ich genau das sage, was der Vater im Himmel meint. Alles, was ich getan habe, kommt von meinem Vater im Himmel. Alles, was ich erzählt habe, kommt von meinem Vater im Himmel. Der Vater im Himmel ist genauso wie ich. Und ich bin genauso wie der Vater. Gott ist mein Vater. Glaube mir das doch einfach. Glaube das doch einfach, weil du die Wunder gesehen hast. Ein Mensch kann keine Wunder tun. Nur Gott kann Wunder tun. Ich kann die Wunder nur tun, weil ich die Kraft von Gott imHimmel habe. Weil Gott mein Vater im Himmel ist. Jesus sagte feierlich: Amen. Amen. Wenn ihr an mich glaubt, dann könnt ihr tun, was ich getan habe. Dann könnt ihr so wie ich von Gott erzählen. Dann könnt ihr noch besser als ich von Gott erzählen. Dann könnt ihr tun, was ich getan habe. Weil ich dafür sorgen werde.Weil ich zum Vater gehe. Und weil ich immer für euch da bin. Genau wie mein Vater. <sub><i>© katholisches bibelwerk</i></sub></p><p><b>Lied</b>:Gl 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht...</p><p><b>Predigtgedanken</b><br /><i>Wohin sollen wir gehen, sag uns wohin?/ So viele Termine, welcher ist wichtig?/ So viele Parolen, welche ist richtig?/ So viele Straßen!/ Ein Weg ist wahr!</i><br />So hieß es in einem Lied in unserem alten Gotteslob (Worauf sollen wir hören; GL 1975, 623 - 2. Strophe).<br />Der Markt der Lebensmöglichkeiten ist groß. Viele, ganz unterschiedliche Weltanschauungen drängen auf uns ein und versuchen unserer Welt und unserem Leben eine entsprechende Deutung zu geben: Verschiedene christliche Strömungen, die anderen Weltreligionen, Esoterik, New Age, nihilistische Ansätze bieten uns ihre Antwortversuche an.<br />Wie damit umgehen? Mit strikter Ablehnung? Nur nichts Fremdes und Anderes an mich heran lassen!<br />Mit vermeintlicher Offenheit und Toleranz? Ich suche mir aus allem heraus, was mir am besten gefällt!<br />Oder mit einer kritischen Wertschätzung? Was ist all diesen Weltanschauungen gemeinsam?<br />Die <i>Erklärung über das Verhältnis der Kirche zu den nichtchristlichen Religionen</i> des II. Vatikanischen Konzils schreibt in seiner Hinführung:<br /><i>Die Menschen erwarten von den verschiedenen Religionen Antwort auf die ungelösten Rätsel des menschlichen Daseins, die heute wie von je die Herzen der Menschen im tiefsten bewegen: Was ist der Mensch? Was ist Sinn und Ziel unseres Lebens? Was ist das Gute, was die Sünde? Woher kommt das Glück? Was ist der Tod, das Gericht und die Vergeltung nach dem Tode? Und schließlich: Was ist jenes letzte und unsagbare Geheimnis unserer Existenz, aus dem wir kommen und wohin wir gehen? (Nostra aetate 3)</i><br />Die Fragen sind den verschiedenen Religionen und Weltanschauungen gemeinsam, die Antworten fallen aber ganz verschieden aus. Darum wäre es fatal, unreflektiert die Antwortversuche der verschiedenen Anschauungen zu übernehmen. Ein Sprichwort sagt: „<i>Wer für alles offen sein will, kann nicht ganz dicht sein.</i>“ Mein Leben braucht immer die Entscheidung. Ich kann mir nicht alle Wege offen halten. Ich kann an einer Kreuzung mit mehreren Wegmöglichkeiten nicht immer am Anfang stehen bleiben. Ich würde mein Leben ver - warten. Ich kann auch nicht alle Wege gleichzeitig angehen. Ich muss mich <i>für</i> einen einzigen entscheiden und entscheide mich gleichzeitig damit gegen alle anderen.<br />Für uns als Christen ist Christus der Weg, der uns zur letzten Wahrheit und damit auch zum wahren Leben führen kann und will. Er ist der Eckstein, wie es im 1. Petrusbrief heißt.<br />Vielleicht haben Sie schon einmal diese alten Wegsteine an den Landstraßen gesehen, in denen in altertümlicher Schrift die nächste Ortschaft mit der entsprechenden Kilometeranzahl eingemeißelt ist. So alt sie auch sind, so altertümlich und überholt sie auch wirken mögen. Mitunter sind sie wichtige Orientierungspunkte, wenn ich nicht mehr weiter weiß.<br />Viele sehen auch die christliche Botschaft als alt und überholt an, als nicht mehr lohnenswerter Weg und schlagen andere Richtungen ein. Aber für viele andere ist dieser alte Weg durchaus noch gangbar, ja reizvoll. Jesus, der Eckstein, ist ihnen mit seinem Vorbild und seiner Botschaft immer wieder Orientierung, Perspektive für gelingendes und erfülltes Leben.<br />In einem geistlichen Text von Josef Osterwalder heißt es:<br /><i>Gott, wir möchten auf den Weg gehen zu dir -<br />aber werden wir ihn nicht verfehlen?<br />Wir möchten nach dir fragen -<br />aber werden unsere Fragen nicht verstummen vor dem Leid der Welt?<br />Wir möchten dich suchen -<br />aber wissen wir, was wir finden werden?<br />Wir möchten auf den Weg und zugleich zaudern wir.<br />Gott, zeige uns deinen Weg,<br />den Weg, der uns frei macht von unserem Zögern.<br />Zeig uns den Weg Christi,<br />der durch Not und Freude der Welt geht.<br />Zeig uns den Weg, der hinführt zu dir und zugleich zu den Schwestern und Brüdern.<br /><b>oder für Familien mit Kindern:</b></i><br />Wenn du jemand einlädst, dann möchtest du, dass die Wohnung schön aussieht. Du räumst auf, deckst den Tisch stellst frische Blumen in die Vase und bereitest eine kleine Mahlzeit. Du willst damit nicht angeben, sondern möchtest, dass sich dein Gast wohlfühlt. Gott verspricht uns, dass auch wir eine Wohnung bei ihm haben werden. Auch wir sollen uns bei ihm Zuhause fühlen. Es ist gut zu wissen, dass alle Verstorbenen einen Platz bei Gott haben werden.<br /><i>Jesus, du willst uns unsere Angst nehmen. Du sagst, dass wir alle in Gottes Haus eine Wohnung bekommen. Danke, dass wir darauf vertrauen dürfen. Amen <sub>(Mein Sonntagsablatt - dkv - 2017)</sub></i></p><p><b>Glaubensbekenntnis</b>:gesprochen oder Gl 456, 1+4</p><p><b>Fürbittgebet:</b><br /><i>Die Fürbitten sind unser Gebet für die anderen. Es bedarf nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor, worum wir bitten wollen. Wir können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es, die Namen derer laut auszusprechen, die man Gott ans Herz legen will, . Wir dürfen Gott unsere Bitten aber auch still anvertrauen. Als Antwortruf eignen sich: Gl 182 oder Gl 817<br /><b>oder:</b><br />Herr Jesus Christus, Weg, Wahrheit und Leben,voll Vertrauen bitten wir dich:</i><br />➢ Für alle, die den Weg des Friedens und der Versöhnung für unsere friedlose Welt suchen. Für alle, in deren Macht es stünde, diesen Weg zu bahnen. Für alle, die den Weg ihres Lebens verloren haben, dass sie in dir einen gangbaren Weg für ihr Leben finden.<br />➢ Für alle, die den Sinn für ihr Leben suchen. Für alle, die wissentlich die Wahrheit verdrehen, um die eigenen Interessen durchzusetzen, dass sie sich von Neuem von deiner Wahrheit ergreifen lassen.<br />➢ Für alle, die sich nach einem erfüllten Leben sehnen, für alle, deren Leben bedroht ist von Gewalt, Krieg, Hunger und Armut, dass sie in dir das Leben in Fülle finden.<br />➢ Für unsere Verstorbenen: dass sie einen Platz finden in deinen himmlischen Wohnungen.<br /><i>Herr, unser Gott, durch und mit Jesus führst du uns durch unser Leben zu einem guten Ziel. Wir loben dich und danken dir, heute und alle Tage und in Ewigkeit.</i></p><p><b>Vater unser</b><br />Herr Jesus Christus, du bist der Weg zum Vater. Du erschließt uns seine Wahrheit. Du verheißt uns wahres und ewiges Leben. So wollen wir gemeinsam sprechen: <i>Vater unser…</i></p><p><b>Lied</b>:Gl 365 (2-3x): Meine Hoffnung und meine Freude...</p><p><b>Gebet</b><br />Du weißt, Gott,<br />ein Fels bin ich nicht,<br />allein ein Stein, der mitträgt.<br />Bin nicht dauernd Licht und<br />bin nicht unentwegt Salz.<br />Ein Stück Glaube aber,<br />die Hand voll Hoffnung<br />und das Maß Liebe,<br />die wohnen auch in mir,<br />und darum in deiner Kirche. <sub><i>(Jacqueline Keune - in: vivat - Aufbruch für die Seele - Fasten-und Osterkalender 2023)</i></sub></p><p><b>Segen</b>:<br />So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott -<br />der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.<br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><b>Lied</b>:Gl 833, 1-3: Möge die Straße...</p><p><a href="https://www.familien234.de/export/sites/familien-234/bibelbild/.content/.galleries/LesejahrA_Ausmalbilder-zum-Sonntagsevangelium/A_5.SO_Osterzeit_.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Für Kinder zum Ausmalen</a><br />&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-72078</guid><pubDate>Sat, 25 Apr 2026 17:46:24 +0200</pubDate><title>Hausgottesdienst am 4. Sonntag der Osterzeit - A</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail/ansicht/hausgottesdienst-am-4-sonntag-der-osterzeit-a/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst am<br />4. Sonntag der Osterzeit - A<br />26. April 2026</b></p><p><b>Lied</b>:Gl 421, 1-3: „Mein Hirt ist Gott, der Herr…“ oder:<br />Gl 830, 1-3: „Halte zu mir, guter Gott...“</p><p><b>Kreuzzeichen</b><br />evtl. Entzünden einer Osterkerze oder einer anderen Kerze</p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />Der 4. Sonntag der Osterzeit trägt auch den Namen „Der-gute-Hirte-Sonntag“. In jedem Jahr begegnet uns in den verschiedenen Abschnitten des jeweiligen Sonntagsevangeliums Jesus als der „gute Hirte“. Wir vertrauen auf einen Gott, der mich kennt, der mich beim Namen ruft, der mir zu dem verhelfen will, was ich zum Leben brauche, der mich vor Leid und Not bewahren, der mich auf einem guten Weg zu einem guten Ziel führen will. Stimmen wir ein in das Lob auf, diesen Gott, der sich uns in Jesus, dem guten Hirten offenbart hat:</p><p><b>Lied</b>:Gl 171: Preis und Ehre, Gott dem Herren...</p><p><b>Gebet</b>:<br />Guter Gott, Vater im Himmel,<br />du lässt uns nicht allein.<br />Du schenkst uns in Deinem Sohn Jesus Christus<br />einen Hirten, der sein Leben<br />für uns hingegeben hat.<br />Wir danken Dir dafür<br />und bitten Dich:<br />Lass uns in unserem Beten und Singen,<br />im Hören auf Dein Wort und in unserer Gemeinschaft<br />spüren und erfahren,<br />dass DU uns in Deinem Sohn nahe bist.<br />Darum bitten wir Dich im Heiligen Geist<br />heute und alle Tage und in Ewigkeit.</p><p><b>Lied</b>:Gl 483,4 - „Halleluja“</p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - (Joh 10, 1-10)</b><br />So spricht der HERR: Amen, amen, das sage ich euch: Wer in den Schafstall nicht durch die Tür hineingeht, sondern anderswo einsteigt, der ist ein Dieb und ein<br />Räuber. Wer aber durch die Tür hineingeht, ist der Hirte der Schafe. Ihm öffnet der Türhüter und die Schafe hören auf seine Stimme; er ruft die Schafe, die ihm gehören, einzeln beim Namen und führt sie hinaus. Wenn er alle seine Schafe hinausgetrieben hat, geht er ihnen voraus, und die Schafe folgen ihm; denn sie kennen seine Stimme. Einem Fremden aber werden sie nicht folgen, sondern sie werden vor ihm fliehen, weil sie die Stimme des Fremden nicht kennen. Dieses Gleichnis erzählte ihnen Jesus; aber sie verstanden nicht den Sinn dessen, was er ihnen gesagt hatte. Weiter sagte Jesus zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Ich bin die Tür zu den Schafen. Alle, die vor mir kamen, sind Diebe und Räuber; aber die Schafe haben nicht auf sie gehört. Ich bin die Tür; wer durch mich hineingeht, wird gerettet werden; er wird ein- und ausgehen und Weide finden. Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und zu vernichten; ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.<br /><b><i>oder: In leichter Sprache</i></b><br />Jesus erzählte immer wieder von Gott. Und dass Jesus selber von Gott kommt.Und dass Jesus nur Gutes für die Menschen tun will. Jesus erzählte dafür ein Beispiel. Das Beispiel geht so: Schafe haben einen Stall. Das ist der Schaf-Stall. Der Schaf-Stall hat eine Tür. Die Schafe gehen durch die Tür in den Schaf-Stall. Der Mann, der auf die Schafe aufpasst, ist der Hirte. Der Hirte geht auch durch die Tür in den Schaf-Stall. Genauso wie die Schafe. Der Hirte kennt alle seine Schafe. Der Hirte hat jedes Schaf lieb. Der Hirte hat für jedes Schaf einen Namen. Der Hirte ruft jedes Schaf mit seinem Namen. Der Hirte führt die Schafe auf die Wiese. Der Hirte geht vor. Dann gehen die Schafe hinter dem Hirten her. Die Schafe hören und tun, wenn der Hirte etwas sagt. Die Schafe kennen ihren Hirten genau. Die Schafe können die Stimme von dem Hirten erkennen. Wenn der Hirte da ist, sind die Schafe in Sicherheit. Manchmal will einer die Schafe stehlen. Das ist ein Dieb oder ein Räuber. Der Räuber geht nicht durch die Tür in den Schaf-Stall. Der Räuber steigt heimlich durch das Fenster in den Schaf-Stall. Daran kann man merken, dass das ein Räuber ist. Manchmal kommt ein fremder Mann. Der fremde Mann ruft die Schafe wie der Hirte. Aber die Schafe merken, dass der fremde Mann eineandere Stimme hat. Die Schafe hören nicht auf den fremden Mann. Die Schafe rennen sofort weg. Dieses Beispiel erzählte Jesus seinen Freunden. Die Freunde verstanden nicht, was Jesus mit dem Beispiel sagen wollte. Darum erklärte Jesus das Beispiel. Jesus sagte: Ich bin selber die Tür zu den Schafen. Ich passe gut auf meine Schafe auf. Die Menschen sind wie die Schafe. Wer zu mir kommt, der ist in Sicherheit. Ich passe auf, dass die Menschen leben können. Und sich am Leben freuen. Manchmal kommen fremde Leute. Die fremden Leute sagen: Ich komme von Gott. Auf mich könnt ihr euch verlassen. Aber diese fremden Leute sind wie die Räuber und Diebe im Schaf-Stall. Diese fremden Leute wollen die Schafe nur stehlen. Und schlachten. Und umbringen. Jesus sagte: Ich bin die Tür. Wer zu mir<br />kommt, wird gerettet. Ich komme von Gott. Ich bin gekommen, damit ihr Leben in Fülle habt. Leben in Fülle heißt: Ein volles, frohes und gutes Leben. Ich bin gekommen, damit ihr ein volles, frohes und gutes Leben habt. <sub><em>© katholisches bibelwerk</em></sub></p><p><b>Lied</b>:Gl 281, 1+3: Also sprach beim Abendmahle...“</p><p><b>Predigtgedanken</b><br />An den letzten beiden Sonntagen haben 27 Kinder aus unserer Pfarreien - gemeinschaft ihre Erstkommunion gefeiert, haben zum ersten Mal den Leib Christi empfangen dürfen und haben damit - nach ihrer Taufe - den zweiten wichtigen Schritt in die Gemeinschaft der Glaubenden vollzogen. Jetzt bleibt zu hoffen, dass sie dieser Gemeinschaft auch treu bleiben und ihren Platz in dieser Gemeinschaft finden, um hier Angenommen - Sein, Wertschätzung und Anerkennung zu erleben bzw. die je eigenen Talente, Fähigkeiten und Begabungen einbringen zu können. Das ist nicht selbstverständlich. Wir erleben es in den letzten Jahren nicht nur in den Kirchen, sondern auch in Sportvereinen, Parteien oder Hilfsorganisationen, dass sich Menschen nicht mehr längerfristig binden wollen, mehr auf ihre Eigenständigkeit und Individualität setzen als auf ein Gemeinschaftsgefühl, das auch mit Verpflichtungen und Verantwortung verbunden ist.<br />Gemeinschaft kann etwas sehr Schönes sein; etwas, das trägt; das Sicherheit vermittelt, das Unterstützung anbietet, wenn es nötig ist.<br />Gemeinschaft kann aber auch ins Negative umschlagen. Dann sprechen wir vom Herdentrieb. Dann gibt es die Erfahrung von Massenhysterie. Dann kann sich eine ungesunde Gruppendynamik einstellen. Tief hat sich in mein Denken die schicksalhafte „Sportpalastrede“ von Joseph Goebbels am 18. Februar 1943 eingegraben mit der unsäglichen Frage: „Wollt ihr den totalen Krieg?“ und der ganze Saal jubelnd aufspringt. Auch bei anderen Großveranstaltungen erleben wir immer wieder solche Entgleisungen, die z.B. im Fußball in unkontrollierte Fanausschreitungen münden oder auch in einer Massenpanik enden können, in der Menschen zu Schaden oder sogar zu Tode kommen.<br />Ja, Gemeinschaft ist etwas sehr ambivalentes. Sie fordert immer auch die eigene Verantwortung, das eigene Mitdenken. In der jüngsten Ausgabe der Zeitschrift <i>„Christ in der Gegenwart“ wird der Würzburger Professor für Fundamentaltheologie Matthias Remènyi mit den Worten zitiert: „Gönne dir den Luxus eigenständigen Denkens und halte Herz und Hirn weit und offen“</i>.<br />Und ähnlich bringt es der Flörsheimer Pfarrer Friedhelm Meudt ins Wort, wenn er in einer Betrachtung zur heutigen Evangeliumsstelle schreibt: <i>Ich möchte nicht teil einer Herde sein. Ich bin es nicht gewohnt, einem „Leithammel“ nachzulaufen. Und ich finde den Vergleich mit Schafen nicht wirklich hilfreich, ja sogar irritierend...Ich tue mich schwer mit Hirten und Anführern. Zu oft habe ich erfahren und manchmal auch selbst erlebt, wie schwierig es werden kann, wenn da einer meint, anderen den Weg vorgeben zu sollen und zu wissen, wo es langgeht.“ <sub>(Laacher Messbuch 2026 - s. 442)</sub></i><br />Andererseits wissen wir aber auch aus eigener Erfahrung, dass Gemeinschaft immer eine gewisse Form der Leitung bzw. auch der An - Leitung braucht.<br />Mit Blick auf die so genannte antiautoritäre Erziehung wurde früher einmal die Frage eines Kindes im Kindergarten zitiert: <i>„Müssen wir heute wieder machen, was wir wollen?“</i><br />Ja, Gemeinschaft braucht, Leitung und An - Leitung, aber eben eine, die es gut mit allen meint; die versucht, alle - mit ihren unterschiedlichen Interessen, Empfindungen und Empfindlichkeiten ernst zu nehmen und mit zu nehmen; niemanden leichtfertig auf der Strecke zu lassen.<br />In Jesus haben wir so ein Vorbild vor Augen; einen lebens - und glaubenskundigen Menschen, der mir einen guten Weg durch mein Leben aufzeigen, mich auf diesem Weg begleiten und führen will, der seine Hand schützend und wohlwollend über nicht halten will. Um noch einmal abschließend Pfr. Meudt zu zitieren: <i>Seinem Weg nachzugehen..., das hat etwas für sich.</i><br /><b><i>Für Familien mit Kindern:</i></b><br />Wenn ich Gott nicht kennenlerne, dann ist er für mich wie ein Fremder. Wie kann ich auf Gott vertrauen, wenn er mir fremd ist? Deshalb ist es wichtig, Gott kennen zu lernen. Dazu muss ich von ihm hören, seine Geschichten kennen, Menschen treffen, die mir von ihren Erfahrungen mit Gott erzählen. Dann kann Gott für mich wie ein Hirte werden, wie jemand, der mich anführt, dem ich gerne folge. Hast du das Gefühl, dass du Gott kennst?<br /><i>Guter Gott, du sorgst für uns wie ein guter Hirte. Ich will dich immer besser kennenlernen, damit ich auf dich bauen und dir vertrauen kann. Amen</i></p><p><b>Glaubensbekenntnis</b>:Gl 354: Gott ist dreifaltig einer...</p><p><b>Fürbittgebet:</b><br />Herr Jesus Christus, du bist der gute Hirte, der seine Herde nicht alleine lässt. Dich bitten wir:<br />➢ Um Versöhnung und Frieden für unsere zerrissene und geschundene Welt; um Gerechtigkeit und Sicherheit für alle Menschen; um Entscheidungen bei den Mächtigen dieser Welt, die zu einem sicheren Zusammenleben führen.<br />➢ Um eine Kirche, die bereit ist, sich dem Wirken des Heiligen Geistes immer neu zu öffnen, nach deinem Willen zu suchen und zu fragen und das Evangelium glaubwürdig und überzeugend zu leben.<br />➢ Um Männer und Frauen, die im Ehrenamt, in den kirchlichen und christlichen Gruppen, Verbänden und den kirchlichen Berufen dir und unserer Gemeinschaft dienen.<br />➢ Für unsere Verstorbenen – besonders für alle, die uns deine Stimme als dem guten Hirten erfahrbar gemacht haben.<br /><i>Denn du. HERR, hast den Tod besiegt und uns das Leben gebracht. Dir sei Ehre in Ewigkeit. Amen.</i></p><p><b>Vater unser</b><br />Herr Jesus Christus, guter Hirte, du kennst jeden von uns mit Namen. Mit deinen Worten dürfen wir beten: <i>Vater unser…</i></p><p><b>Lied</b>:Gl 487,1-4 - „Nun singe Lob,...“</p><p><b>Gebet </b>- Nach Psalm 23:<br />Herr,<br />du kennst mich,<br />du bist bei mir,<br />bei dir bin ich geborgen.<br />Um nichts brauche ich mich ängstlich zu sorgen.<br />Du sorgst, dass ich leben kann.<br />Du gibst mir Brot für jeden Tag<br />und die Möglichkeit, dir zu begegnen.<br />Oft ist es dunkel und hoffnungslos,<br />oft habe ich Angst.<br />Dann kann ich nicht erkennen,<br />wohin du mich führst.<br />Ich glaube und will danach leben:<br />Du kennst mich, du bist bei mir,<br />bei dir bin ich geborgen.<br />Du hast die Macht,<br />mich vor allem Unheil zu bewahren.<br />Auch wenn sich niemand meiner annimmt,<br />du bist bei mir,<br />du nimmst mich an,<br />du schenkst mir mehr, als ich erwarte und erhoffe.<br />Herr,<br />du verlässt mich nicht<br />und beantwortest meine Treulosigkeit<br />mit deiner Treue.<br />Ich bitte dich,<br />bleibe bei mir.<br />Bleibe bei uns allen,<br />alle Tages unseres Lebens<br /><sup>(Severin Schneider - dich suchen wir - Echter/Tyrolia - S. 97)</sup></p><p><b>Segen:</b><br />So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott -<br />der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.<br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><b>Lied</b>:Gl 477, 2+3 - „Gott ruft sein Volk...“</p><p><a href="https://www.familien234.de/export/sites/familien-234/bibelbild/.content/.galleries/LesejahrA_Ausmalbilder-zum-Sonntagsevangelium/A_4.SO_Osterzeit_.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Für Kinder zum Ausmalen</a><br />Quelle: www.familie.bistum-wuerzburg.de · Ausmalbild zum 4. Sonntag in der Osterzeit im Lesejahr A, Joh 10, 1-10</p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-71946</guid><pubDate>Fri, 17 Apr 2026 18:17:42 +0200</pubDate><title>Hausgottesdienst am 3. Sonntag der Osterzeit</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail/ansicht/hausgottesdienst-am-3-sonntag-der-osterzeit-1/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst am<br />3. Sonntag der Osterzeit<br />19. April 2026</b></p><p><b>Lied</b>:Gl 775, 1-3: Das neue Morgenrot erglüht...</p><p><b>Kreuzzeichen</b><br />evtl. Entzünden einer Osterkerze oder einer anderen Kerze</p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />Schon zwei Wochen sind seit dem diesjährigen Osterfest bereits wieder vergangen. Der Alltag holt uns wieder ein. Die alltäglichen Aufgaben, sorgen, Fragen, Ängste fordern uns wieder ein; verlangen unsere Aufmerksamkeit. Auch wir laufen dabei Gefahr, den Auferstandenen zu übersehen, der bei uns sein und bleiben will.<br />Stimmen wir ein in das Loblied auf Gott, der uns nun nahe kommen will.</p><p><b>Lied</b>:Gl 800: Lasst uns gott, dem Herrn lobsingen...</p><p><b>Gebet</b>:<br />Lebendiger Gott,<br />alles, was lebt, hat seinen Ursprung in dir.<br />Wir danken dir für Jesus Christus, deinen Sohn,<br />durch den du der Welt neues Leben<br />und eine blühende Zukunft geschenkt hast.<br />Lass durch ihn zur Entfaltung kommen,<br />was in uns steckt.<br />Darum bitten wir durch ihn,<br />Jesus Christus,<br />der mit dir und dem hl. Geist lebt und wirkt,<br />heute und in Ewigkeit. Amen <sub><i>(Heriburg Laarmann - Bunt und schön ist unser Leben - S. 133)</i></sub></p><p><b>Ruf vor dem Evangelium:Gl 721</b></p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes (Joh 21, 1-14)</b><br />Jesus offenbarte sich den Jüngern noch einmal. Es war am See von Tiberias und er offenbarte sich in folgender Weise. Simon Petrus, Thomas, genannt Didymus (Zwilling), Natanaël aus Kana in Galiläa, die Söhne des Zebedäus und zwei andere von seinen Jüngern waren zusammen. Simon Petrus sagte zu ihnen: Ich gehe fischen. Sie sagten zu ihm: Wir kommen auch mit. Sie gingen hinaus und stiegen in das Boot. Aber in dieser Nacht fingen sie nichts. Als es schon Morgen wurde, stand Jesus am Ufer. Doch die Jünger wussten nicht, dass es Jesus war. Jesus sagte zu ihnen: Meine Kinder, habt ihr nicht etwas zu essen? Sie antworteten ihm: Nein. Er aber sagte zu ihnen: Werft das Netz auf der rechten Seite des Bootes aus und ihr werdet etwas fangen. Sie warfen das Netz aus und konnten es nicht wieder einholen, so voller Fische war es. Da sagte der Jünger, den Jesus liebte, zu Petrus: Es ist der Herr! Als Simon Petrus hörte, dass es der Herr sei, gürtete er sich das Obergewand um, weil er nackt war, und sprang in den See. Dann kamen die anderen Jünger mit dem Boot - sie waren nämlich nicht weit vom Land entfernt, nur etwa zweihundert Ellen - und zogen das Netz mit den Fischen hinter sich her. Als sie an Land gingen, sahen sie am Boden ein Kohlenfeuer und darauf Fisch und Brot. Jesus sagte zu ihnen: Bringt von den Fischen, die ihr gerade gefangen habt. Da ging Simon Petrus und zog das Netz an Land. Es war mit hundertdreiundfünfzig großen Fischen gefüllt, und obwohl es so viele waren, zerriss das Netz nicht. Jesus sagte zu ihnen: Kommt her und esst! Keiner von den Jüngern wagte ihn zu fragen: Wer bist du? Denn sie wussten, dass es der Herr war. Jesus trat heran, nahm das Brot und gab es ihnen, ebenso den Fisch. Dies war schon das dritte Mal, dass Jesus sich den Jüngern offenbarte, seit er von den Toten auferstanden war.<br /><b><i>oder: In leichter Sprache</i></b><br />Jesus war auferstanden. Jesus lebte. Jesus zeigte den Freunden immer wieder, dass er lebt. Und dass er immer da ist. Einmal war es so: Einige Freunde waren zusammen. Petrus und Johannes waren auch dabei. Die Freunde wollten zusammen Fische fangen. Mit einem großen Fischnetz. Am besten geht das Fischefangen in der Nacht. Die Freunde fischten die ganze Nacht. Aber die Freunde fingen keinen einzigen Fisch. Die Freunde fuhren mit dem Boot an das Land zurück. Am Land stand ein Mann. Der Mann war Jesus. Die Freunde merkten nicht, dass der Mann Jesus ist. Jesus fragte die Freunde: Habt ihr Fische gefangen? Habt ihr etwas zu essen? Die Freunde sagten: Nein, wir haben keinen einzigen Fisch gefangen. Jesus sagte: Fahrt noch einmal los. Werft das Netz auf der rechten Seite vom Boot aus. Dann fangt ihr viele Fische. Die Freunde fuhren mit dem Boot los.Die Freunde warfen das Netz auf der rechten Seite aus. Die Freunde fingen viele Fische. Das Fischnetz ging fast kaputt. Weil das Netz so voll war. Johannes sagte zu Petrus: Der Mann da vorn am Strand ist Jesus. Als Petrus das hörte, freute er sich.Petrus sprang sofort ins Wasser. Petrus wollte schnell bei Jesus sein. Die anderen Freunde kamen mit dem Boot und den Fischen hinterher. Das dauerte etwas. Als alle am Strand waren, brannte ein Grillfeuer. Auf dem Grillfeuer waren Fisch und Brot. Jesus sagte zu den Freunden: Bringt einige von euren gefangenen Fischen.<br />Petrus zog das Netz mit den Fischen ans Land. Es waren sehr viele große Fische.Jesus sagte zu den Freunden: Kommt her und esst. Jesus gab den Freunden das Brot und den Fisch zum Essen. <em><sub style="">© katholisches bibelwerk</sub></em></p><p><b>Lied</b>:Gl 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht...</p><p><b>Predigtgedanken</b><br />Bei der Planung von Veranstaltungen oder neuen Projekten wird Kritik oder Ablehnung oft in drei Standardargumente verpackt:<br /><em>„Das haben wir noch nie so gemacht!“<br />„Das haben wir schon immer so gemacht!“<br />„Wo kämen wir denn dahin?“</em><br />Bei den Jüngern am See Genezareth, dem See von Tiberias erleben wir ein ganz ähnliches Verhaltensmuster. Zurück zum Vertrauten - zurück zum vertrauten Ort, der angestammten Heimat; zurück in den vertrauten Beruf als Fischer - zurück zu den bisher bewährten Fangmethoden.<br />Das kennen wir vielleicht auch aus unserem eigenen Leben. Das Vertraute gibt Sicherheit, schafft einen bewährten Rahmen, in dem man sich auskennt und sich auf keine unliebsamen Überraschungen gefasst machen muss. In unserer immer komplizierter werdenden Welt suchen wir nach etwas Bleibendem, nach etwas, das Halt gibt.<br />Jedoch: Mit Ostern hat sich alles verändert. Wenn wir Ostern ernst nehmen, erkennen wir, dass die alten Muster nicht mehr zählen und nicht mehr funktionieren.<br />Nach dem alten Muster heißt es: Tot ist tot.<br />Nach Ostern heißt es: Der Tod spricht nicht das letzte Wort.<br />Auch im Umgang mit Schuld und Versagen stößt Ostern Türen auf: Das erleben wir am Beispiel des Petrus. Wie oft erleben wir in unserem eigenen Denken und Handeln die allzu menschliche Reaktion: „<em>Das, was Du mir angetan hat, kann ich dir nicht verzeihen. Geh mir aus den Augen. Für mich bist du gestorben.</em>“<br />Auch Petrus spürt die Folgen seiner im Grunde unverzeihlichen dreimaligen Verleumdung. Ausgerechnet er, der sich im Abendmahlssaal noch damit gebrüstet hat, sein Leben für Jesus hingeben zu wollen.<br />Und dann hat er sich - als es wirklich darauf ankam - blamiert bis auf die Haut. Mit seinem Verhalten hat er sich bloßgestellt. Das wird ihm in der Begegnung mit dem Auferstandenen am See wieder schmerzlich bewusst. Und auch sein Gewand, das er unsinnigerweise wieder anliegt, bevor er ins Wasser springt, soll wohl diese Scham, die Bloßstellung überdecken.<br />Aber auch diese menschliche Logik, dass eine Schuld so groß werden kann, dass sie nicht mehr vergeben werden kann, stößt bei der Begegnung mit dem Auferstandenen an seine Grenze. Durch den Auferstandenen wandelt sich die Leere in Fülle, das Scheitern in eine neue Chance, Schuld in Vergebung, Tod in Leben.<br />Und das gilt nicht nur für die frühe öesterliche Gemeinschaft im Boot auf dem See. das gilt auch für uns als österliche Gemeinde unserer Zeit.</p><p><b>Glaubensbekenntnis</b>:Gl 790,1-4: Ich glaube an den Vater...</p><p><b>Lied</b>:<br />Die Fürbitten sind unser Gebet für die anderen. Es bedarf nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor, worum wir bitten wollen. Wir können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es, die Namen derer laut auszusprechen, die man Gott ans Herz legen will. Wir dürfen Gott unsere Bitten aber auch still anvertrauen.<br />Als Antwortruf eignen sich: Gl 182 oder Gl 817<br /><i><b>oder</b>:</i><br /><b>Fürbitten:</b><br />Herr Jesus Christus, dein Geist des Friedens und der Versöhnung durchdringe unser Leben und das Leben aller Menschen. Wir bitten dich:<br />➢ Wir beten für die Menschen in der Ukraine, im Nahen und Mittleren Osten und an vielen anderen Orten dieser Welt, deren Leben bedroht ist durch Gewalt, Terror und Krieg.<br />➢ Wir beten für alle, die Verantwortung tragen für Gerechtigkeit, Versöhnung und Frieden in der Welt, dass sie dieser Verantwortung auch nachkommen.<br />➢ Für alle, die sich schwer tun, mit der eigenen Schuld und dem eigenen Versagen angemessen umzugehen.<br />➢ Wir beten für alle Kinder, die in diesen Tagen und Wochen die Erstkommunion feiern und die Jugendlichen, die auf den Empfang der Firmung zugehen.<br />➢ Wir beten für alle Verstorbenen, an die wir uns jetzt besonders erinnern. Führe sie zur Erfahrung der Auferstehung.<br /><i>Herr, unser Gott! Auf dein Wort hin machen wir uns wieder neu auf den Weg, wagen wir neu den Aufbruch. Bleibe mit uns auf dem Weg. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.</i></p><p><b>Vater unser</b><br />Herr Jesus Christus, im Vertrauen auf das Wort Gottes, das du uns offenbarst und nahe bringst, öffnen wir unsere Herzen. Mit deinen Worten dürfen wir beten: <i>Vater unser…</i></p><p><b>Lied</b>:Gl 474, 1+3+4: Wenn wir das Leben teilen...</p><p><b>Gebet</b>:<br />Lebendiger Gott, wir danken dir,<br />dass wir durch deinen Sohn Jesus Christus erfahren haben,<br />dass im Tod das Leben zu finden ist.<br />Durch dich verwandelt und gestärkt,<br />gehen wir in unseren Alltag zurück.<br />Lass uns neue, österliche Menschen sein,<br />Menschen der Freude und der Hoffnung,<br />Menschen, die glauben,<br />dass sie kostbar, einmalig und von dir geliebt sind.<br />Lass uns al neue Menschen leben und entfalten,<br />was in uns steckt.<br />Darum bitten wir durch Jesus Christus, der gekommen ist, um uns Leben zu bringen, Leben in Fülle. Amen (Nach: Heriburg Laarmann - Bunt und schön ist unser Leben - S. 140)</p><p><b>Segen</b>:<br />So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott -<br />der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.<br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><b>Lied</b>:Gl 835, 1-3: Wer glaubt, ist nie allein…</p><p><a href="https://www.erzbistum-koeln.de/export/sites/ebkportal/seelsorge_und_glaube/ehe_und_familie/.content/.galleries/ausmalbilder/C_3.Ostersonntag.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Für Kinder zum Ausmalen</a></p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-71798</guid><pubDate>Sat, 11 Apr 2026 10:59:36 +0200</pubDate><title>Hausgottesdienst am 2. Sonntag der Osterzeit</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail/ansicht/hausgottesdienst-am-2-sonntag-der-osterzeit-1/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst am<br />2. Sonntag der Osterzeit<br />12. April 2026</b></p><p><b>Lied</b>:&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Gl 457, 1-3</p><p><b>Kreuzzeichen</b><br />evtl. Entzünden einer Osterkerze oder einer anderen Kerze</p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />Den 2. Sonntag der Osterzeit nennen wir den „Weißen Sonntag.“ In vielen Pfarrgemeinden wird an diesem Sonntag Erstkommunion gefeiert. Wir schauen heute bewusst auf den Apostel Thomas, der uns immer im Evangelium des 2. Ostersonntags begegnet. Er will den Auferstandenen nicht nur sehen, er will ihn berühren. Er will &nbsp;- im wahrsten Sinne des Wortes - das Geheimnis der Auferstehung be - greifen. Vielleicht geht es uns oft genauso. Vielleicht ist uns der Apostel Thomas näher als wir denken. Stimmen wir ein in das Lob Gottes:</p><p><b>Lied</b>:&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Gl 168 (3x) oder: Gl 167</p><p><b>Gebet:</b><br />Christus, du Weg zu Gott, dem Vater.<br />Deine Gegenwart und Nähe hat Thomas leibhaftig erfahren.<br />Wir bitten dich:<br />Überwinde auch unsere Zweifel<br />und stärke uns in der Gewissheit des Lebens,<br />das du uns in deiner Auferstehung geschenkt hast.<br />Der du mit dem Vater und dem Heiligen Geist lebst und wirkst in Ewigkeit.</p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - (Joh 20,19-31)</b><br />Am Abend dieses ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden die Türen verschlossen hatten, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch!<br />Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, dass sie den Herrn sahen.<br />Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.<br />Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist!<br />Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert.<br />Thomas, genannt Didymus &nbsp;- der Zwilling, einer der Zwölf, war nicht bei ihnen, als Jesus kam.<br />Die anderen Jünger sagten zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen. Er entgegnete ihnen: Wenn ich nicht die Male der Nägel an seinen Händen sehe und wenn ich meinen Finger nicht in die Male der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite lege, glaube ich nicht.<br />Acht Tage darauf waren seine Jünger wieder versammelt und Thomas war dabei. Die Türen waren verschlossen. Da kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte: Friede sei mit euch!<br />Dann sagte er zu Thomas: Streck deinen Finger aus - hier sind meine Hände! Streck deine Hand aus und leg sie in meine Seite und sei nicht ungläubig, sondern gläubig!<br />Thomas antwortete ihm: Mein Herr und mein Gott!<br />Jesus sagte zu ihm: Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.<br />Noch viele andere Zeichen, die in diesem Buch nicht aufgeschrieben sind, hat Jesus vor den Augen seiner Jünger getan.<br />Diese aber sind aufgeschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Messias ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben das Leben habt in seinem Namen.<br /><b><i>oder in Leichter Sprache:</i></b><br />Auf einmal ist Jesus mitten bei seinen Freunden. Am Ostermorgen war Jesus von den Toten auferstanden. Maria von Magdala hatte Jesus schon gesehen. Maria von Magdala hatte den Jüngern erzählt, dass Jesus lebt. Aber die Jünger konnten immer noch nicht glauben, dass Jesus lebt. Am Abend des Ostertages waren alle Jünger zusammen. Nur einer fehlte. Das war Thomas. Thomas war nicht da. Die anderen Jünger hatten immer noch Angst. Weil die Menschen Jesus umgebracht hatten.<br />Die Jünger schlossen alle Türen ab. Plötzlich kam Jesus. Jesus stellte sich mitten unter die Jünger. Jesus sagte zu den Jüngern: Friede sei mit euch.<br />Dann zeigte Jesus den Jüngern seine Hände. Und Jesus zeigte seine Seite. Da freuten sich die Jünger. Weil es wirklich Jesus war. Jesus sagte noch einmal: Friede sei mit euch. Mein Vater hat mich zu den Menschen geschickt. Jetzt schicke ich euch genauso zu den Menschen. Wie das mein Vater bei mir gemacht hat. Jesus hauchte die Jünger an. Dazu sagte Jesus: Das ist der Atem von Gott. Das ist die Kraft von Gott. Die Kraft von Gott ist der Heilige Geist. Ihr bekommt den Heiligen Geist<br />Mit dieser Kraft könnt ihr den Menschen die Sünden vergeben. Bringt Frieden zu den Menschen. Später kam Thomas dazu. Die Jünger sagten: Wir haben Jesus gesehen. &nbsp;Thomas sagte: Das kann gar nicht sein. Jesus ist tot. Ich glaube das nicht, dass Jesus da war. Ich glaube das nur, wenn ich Jesus auch sehe. Ich glaube das nur, wenn ich Jesus anfassen kann. Nach einer Woche waren wieder alle Jünger versammelt. Thomas war auch dabei. Alle Türen waren wieder abgeschlossen.<br />Da kam Jesus. Jesus stand wieder mitten unter seinen Jüngern. Jesus sagte:<br />Friede sei mit euch. Dann ging Jesus zu Thomas. Jesus zeigte Thomas seine Hände.<br />Thomas konnte die Wunden sehen. Jesus sagte zu Thomas: Hier sind meine Hände.<br />Fass sie mit deinen Fingern an. Jesus zeigte auch seine Seite. Thomas konnte die Wunde sehen. Jesus sagte zu Thomas: Streck deine Hand aus. Fass meine Seite an.<br />Dann kannst du glauben, dass ich es bin. Thomas war völlig überrascht.<br />Thomas sagte voller Freude: Du bist wirklich Jesus. Mein Herr und mein Gott.<br />Jesus sagte zu Thomas: Du glaubst jetzt, weil du mich gesehen hast. Andere Menschen können mich nicht sehen. Sie glauben trotzdem, dass ich lebe.<br />Sie dürfen sich freuen. Jesus hat noch viel, viel mehr getan. Das kann man alles gar nicht aufschreiben. Aber einige Sachen haben die Jünger aufgeschrieben. Damit wir glauben, dass Jesus wirklich von Gott kommt. Dass Jesus der Sohn von Gott ist.<br />Und damit wir selber auch das Leben von Gott haben. Und die Freude von Gott.<br /><em><sup>© evangelium-in-leichter-sprache.de</sup></em></p><p><b>Lied</b>:&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Gl 322, 9-11</p><p><strong>Predigtgedanken</strong><br />„Ich bin von felsenfest überzeugten Menschen umgeben und habe Angst, dass diese Steine mich erschlagen.“ Ein Wort von Armin Gallus, evangelischer Theologe im 16. Jahrhundert.<br />Vielleicht ist mir deshalb der Apostel Thomas ein so lieber Heiliger, weil er eben nicht felsenfest überzeugt ist, weil er zweifelt, weil er sich selber eine begründete Meinung bilden will und sich nicht nur auf das verlassen will, was andere ihm sagen.<br />Ja, auch er will begreifen, was es heißt: „Da ist einer von den Toten auferstanden.“ Doch die Bedeutung des Wortes „begreifen“ meint auch das konkrete Hin-greifen, das An-greifen. Und der Auferstandene macht sich im wahrsten Sinne des Wortes für Thomas angreifbar und somit letztlich auch begreifbar.<br />Wir leben in einer Zeit, in der wir nicht so einfach jedem Wort und jedem Satz Glauben schenken können und wollen.<br />Mit Blick auf die Zustände in unserer Welt werden wir oft abgespeist mit Halbwahrheiten, Verdrehungen und Lügen. Man weiß bald nicht mehr, was man noch glauben soll und kann. Auch wir wollen begreifen, was um uns herum vorgeht, wie es um unsere Welt bestellt ist.<br />Unser Glaube fordert uns immer wieder dazu auf, Suchende und Fragende zu sein und zu bleiben. Unser Glaube ist keine Gewissheit, wie auch das Wesen Gottes im Letzten keine Gewissheit ist. Immer bleiben wir Tastende, Ahnende, Hoffende. Paulus schreibt im Brief an die Römer: Hoffnung, die man schon erfüllt sieht, ist keine Hoffnung.<br />Unsere Auferstehungshoffnung – ebenso wie die des Thomas &nbsp;- besteht darin, dass wir eine Ahnung erhalten, was Auferstehung bedeutet. Wir dürfen hinspüren, uns herantasten, aber wir können und dürfen nicht festhalten.<br />Auch Maria von Magdala hört aus dem Mund des Auferstandenen das Wort: „Halte mich nicht fest. Denn ich bin noch nicht zu meinem Vater hinaufgegangen.“<br />Es braucht auch immer wieder den so genannten „Sprung des Glaubens“ – ausgedrückt in folgender kurzen Geschichte: Eines Nachts brach in einem Haus ein Brand aus. Während die Flammen hervorschiessen,<br />stürzen Eltern und Kinder aus dem Haus. Entsetzt sehen sie dem Schauspiel<br />des Brandes zu.<br />Plötzlich bemerken sie, dass der Jüngste fehlt, ein fünfjähriger Knabe, der sich im<br />Augenblick der Flucht vor Rauch und Flammen fürchtete und in den oberen Stock<br />kletterte. Man schaut einander an. Keine Möglichkeit, sich in etwas hineinzuwagen,<br />das immer mehr zu einem Glutofen wird. Da öffnet sich oben ein Fenster.<br />Das Kind ruft um Hilfe. Sein Vater sieht es und schreit ihm zu: „Spring!“<br />Das Kind sieht nur Rauch und Flammen. Es hört aber die Stimme des Vaters und<br />antwortet: „Vater, ich sehe dich nicht!“ Der Vater ruft ihm zu: „Aber ich sehe<br />dich, das genügt, spring!“ Das Kind springt und findet sich heil und gesund in den<br />Armen seines Vaters, der es aufgefangen hat.<br />(aus: Willi Hoffsümmer, Kurzgeschichten 1, Nr.91)<br />Wir können den Vater im Letzten nicht sehen. Wir hören nur seine Stimme. Wir hören, dass er uns beim Namen ruft, dass er uns Mut macht, den Sprung des Glaubens zu wagen, dass er uns zusagt, dass wir bei diesem Sprung nicht ins Bodenlose stürzen, sondern dass er uns auffängt mit unseren Fragen, unseren Ängsten unseren Zweifeln.<br />Thomas genügt diese tastende, hinspürende Annäherung an den Auferstandenen und somit an die Erfahrung der Auferstehung, um am Ende bekennen zu können: Mein HERR, und mein GOTT!<br />Finde auch ich den Mut, mich so dem Auferstandenen zu nähern und den Sprung des Glaubens zu wagen?<br />&nbsp;<br /><strong>Glaubenslied</strong>:&nbsp;&nbsp; &nbsp;Gl 456, 1+2+4</p><p><strong>Fürbitten</strong>:<br /><em>Herr Jesus Christus, du willst uns nahe sein. du hilfst uns, dich zu begreifen als den Auferstandenen. Wir bitten dich:</em><br />Für alle, die tastend Gott suchen, dass sie ihn finden.<br />Für alle, die meinen, Gott zu besitzen, dass sie ihn suchen.<br />Für alle, die die Zukunft fürchten, dass sie vertrauen.<br />Für alle, die gescheitert sind, dass sie neue Chancen bekommen.<br />Für alle, die zweifeln, dass sie nicht verzweifeln.<br />Für alle, die verloren umherlaufen, dass sie ein Zuhause finden.<br />Für die Einsamen, dass sie einem Menschen begegnen.<br />Für alle, die hungern, wie auch immer, dass sie satt werden.<br />Für alle, die satt sind, dass sie lernen, was Hunger ist.<br />Für alle, die es gut haben, dass sie nicht hartherzig werden.<br />Für die Mächtigen, dass sie ihre Verletzlichkeit begreifen.<br />Für alle, die in dieser Welt leben zwischen Hoffnung und Furcht<br />und für uns selbst beten wir zu Gott:<br />Befreie uns von der Furcht und von der falschen Sicherheit<br />und gib uns alles, was gut für uns ist,<br />durch Christus, unsern Herrn<br /><em><sup>( Aus: Beten - action 365 - S. 68)</sup></em></p><p><b>Vater unser</b><br />Jesus, du bist uns nahe - in deinem Wort, in unserem Beten und Singen, in unserem Zusammen - Sein. Mit deinen Worten dürfen wir beten: <i>Vater unser…</i></p><p><b>Lied</b>:&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Gl 337,1+3</p><p><b>Zum Nachdenken</b><br />Ich muss nicht das tun, was alle anderen tun!<br />Ich muss nichts das fühlen, was die anderen empfinden.<br />Ich muss nicht das glauben, was andere mir sagen.<br />Ich glaube nur das, was ich mit meinen eigenen Augen gesehen habe.<br />Das sagt auch der Apostel Thomas, als sie ihm Unglaubliches erzählen:<br />„Jesus ist nicht tot, er lebt! Wir sind ihm begegnet.“<br />Aber das kann nicht sein, auch wenn er das gerne glauben würde…<br />Doch dann kommt Jesus zu ihm,<br />schaut ihn an<br />und spricht ihn an.<br />Da erkennt Thomas:<br />Jesus, du kommst zu mir.<br />Du willst mich 'treffen'.<br />Du willst mir nahe kommen.<br />Du siehst mich an.<br />Ich darf dich ganz persönlich erleben.<br />Ich darf dich berühren.<br />Du lässt dich fassen, wo du doch unfassbar bist.<br />„Mein Herr und mein Gott!“<br />Bin ich auch bereit, dir zu begegnen?<br />Spüre ich Deine Nähe?<br />Lasse ich mich von Dir berühren?<br />Erkenne ich Dich in unserer Welt?<br />Glaube ich, auch ohne zu sehen?&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;<em><sub>(Norbert Koch)</sub></em></p><p><strong>Lied</strong>:&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Gl 497, 1+2+4</p><p><strong>Gebet</strong>:<br />Mein Herr und mein Gott,<br />Dank Thomas, der zweifelte<br />und den Auferstandenen berühren wollte,<br />wird uns offenbar, dass Christus sich berühren lässt -<br />auch von uns.<br />Durch den, der zweifelte, bringst du denen, die zweifeln,<br />die Botschaft vom Leben und vom Frieden.<br />Lass uns - gestärkt durch Dein Wort und Deine Nähe<br />aus Glauben und Vertrauen leben.<br />Gib uns den Mut, auch unsere Zweifel anzunehmen.<br />Darum bitten wir im Heiligen Geist durch Jesus Christus,<br />unseren auferstandenen Herrn.</p><p><strong>Segen</strong>:<br />Sei gesegnet,<br />wo du anfängst und aufhörst,<br />wo du betest und arbeitest.</p><p>Sei gesegnet,<br />wo du Feinde hast und verkannt wirst,<br />wo du Ansehen genießt und geachtet wirst.</p><p>Sei gesegnet,<br />wo du den Kürzeren ziehst und verlierst,<br />wo du Erfolg hast und gewinnst.</p><p>Sei gesegnet,<br />wo du nachsiehst und übersiehst,<br />wo du nachgibst und vergibst.</p><p>Sei gesegnet,<br />wo du wachst und schläfst,<br />wo du bittest und dankst.</p><p><br />Sei gesegnet,<br />wo du deinen Gott suchst und vor ihm schweigst,<br />wo du ihn vermisst und ihm begegnest,<br />wo er dich umarmt und auffängt. &nbsp;<em><sub>( Paul Weismantel in Kürzinger/Sill: Das große Buch der Gebete - S. 813f)</sub></em></p><p>So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott -<br />der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.</p><p>Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><strong>Lied</strong>:&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Gl 831, 1-3</p><p><a href="https://www.erzbistum-koeln.de/export/sites/ebkportal/seelsorge_und_glaube/ehe_und_familie/.content/.galleries/ausmalbilder/C_2OsterSo.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Für Kinder zum Ausmalen</a></p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-71655</guid><pubDate>Sat, 04 Apr 2026 13:58:55 +0200</pubDate><title>Hausgottesdienst am Ostersonntag im Jahreskreis A 05. April 2026</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail/ansicht/hausgottesdienst-am-ostersonntag-im-jahreskreis-a-05-april-2026/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst am<br />Ostersonntag im Jahreskreis A<br />05. April 2026</b></p><p><b>Lied</b>:Gl 775, 1-3: Das neue Morgenrot erglüht...</p><p><b>Kreuzzeichen </b>- evtl. Entzünden einer Kerze</p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />Die Osternacht liegt hinter uns. Wir haben das Osterfeuer und die neue Osterkerze entzündet. Wir stehen am Ostermorgen. <i>Das Grab ist leer; der Held erwacht, der Heiland ist erstanden </i>- wie es in einem alten Osterlied heißt. Er will uns mitnehmen auf den Weg zum Leben. Er will uns Anteil schenken an der Erfahrung der Auferstehung.</p><p><b>Gebet</b>:<br />Lebendiger Gott,<br />heute ist ein wunderbarer Tag:<br />Jesus ist von den Toten auferstanden!<br />Er hat Dunkelheit und Tod besiegt.<br />Licht und Leben hat er uns geschenkt für immer.<br />Wir danken dir, dass wir mit ihm auferstehen und ewig leben dürfen.<br />Gib uns durch Jesus die Kraft, andere aufzurichten<br />und ihr Leben hell und froh zu machen,<br />damit Ostern wird hier und überall.<br />Lass uns leben in österlicher Freude<br />durch Jesus Christus im Heiligen Geist, heute und in Ewigkeit. Amen.<br /><sup><i>(Christine Willers-Vellguth: Das große Werkbuch Fastenzeit/ Ostern - S. 92)</i></sup></p><p><b>Ruf vor dem Evangelium:Gl 174,1 oder 175,2</b></p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes (Joh 20, 1-18)</b><br />Am ersten Tag der Woche kam Maria von Magdala frühmorgens, als es noch dunkel war, zum Grab und sah, dass der Stein vom Grab weggenommen war.<br />Da lief sie schnell zu Simon Petrus und dem Jünger, den Jesus liebte, und sagte zu ihnen: Man hat den Herrn aus dem Grab weggenommen und wir wissen nicht, wohin man ihn gelegt hat.<br />Da gingen Petrus und der andere Jünger hinaus und kamen zum Grab; sie liefen beide zusammen dorthin, aber weil der andere Jünger schneller war als Petrus, kam er als erster ans Grab.<br />Er beugte sich vor und sah die Leinenbinden liegen, ging aber nicht hinein.<br />Da kam auch Simon Petrus, der ihm gefolgt war, und ging in das Grab hinein. Er sah die Leinenbinden liegen und das Schweißtuch, das auf dem Kopf Jesu gelegen hatte; es lag aber nicht bei den Leinenbinden, sondern zusammengebunden daneben an einer besonderen Stelle.<br />Da ging auch der andere Jünger, der zuerst an das Grab gekommen war, hinein; er sah und glaubte. Denn sie wussten noch nicht aus der Schrift, dass er von den Toten auferstehen musste. Dann kehrten die Jünger wieder nach Hause zurück.Maria aber stand draußen vor dem Grab und weinte. Während sie weinte, beugte sie sich in die Grabkammer hinein. Da sah sie zwei Engel in weißen Gewändern sitzen, den einen dort, wo der Kopf, den anderen dort, wo die Füße des Leichnams Jesu gelegen hatten. Die Engel sagten zu ihr: Frau, warum weinst du? Sie antwortete ihnen: Man hat meinen Herrn weggenommen und ich weiß nicht, wohin man ihn gelegt hat.<br />Als sie das gesagt hatte, wandte sie sich um und sah Jesus dastehen, wusste aber nicht, dass es Jesus war.<br />Jesus sagte zu ihr: Frau, warum weinst du? Wen suchst du? Sie meinte, es sei der Gärtner, und sagte zu ihm: Herr, wenn du ihn weggebracht hast, sag mir, wohin du ihn gelegt hast. Dann will ich ihn holen.<br />Jesus sagte zu ihr: Maria! Da wandte sie sich ihm zu und sagte auf Hebräisch zu ihm: Rabbuni!, das heißt: Meister.<br />Jesus sagte zu ihr: Halte mich nicht fest; denn ich bin noch nicht zum Vater hinaufgegangen. Geh aber zu meinen Brüdern und sag ihnen: Ich gehe hinauf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott.<br />Maria von Magdala ging zu den Jüngern und verkündete ihnen: Ich habe den Herrn gesehen. Und sie richtete aus, was er ihr gesagt hatte.<br /><b><i>oder in leichter Sprache:</i></b><br />Maria von Magdala war eine Freundin von Jesus. Maria von Magdala wollte das Grab von Jesus besuchen. Maria von Magdala ging früh am Morgen los.Draußen war noch alles dunkel. Eigentlich war ein dicker Stein vor dem Grab von Jesus. Aber als Maria von Magdala kam, war der Stein weg. Maria von Magdala bekam einen Schreck. Maria von Magdala dachte: Andere Leute haben Jesus aus dem Grab weggenommen.<br />Maria von Magdala rannte schnell zu Petrus. Petrus war gerade mit einem anderen Freund zusammen. Das war der Freund, den Jesus besonders lieb hatte. Maria von Magdala sagte zu Petrus und zu dem anderen Freund: Jesus ist weg. Andere Leute haben Jesus aus dem Grab weggenommen. Wir wissen nicht, wo Jesus ist.<br />Petrus und der andere Freund rannten schnell zum Grab. Der andere Freund war zuerst da. Der andere Freund guckte in das Grab. Im Grab lagen weiße Tücher.<br />Petrus ging in das Grab hinein. Petrus sah auch die weißen Tücher. Die weißen Tücher waren von der Beerdigung. Jesus war bei der Beerdigung in die weißen<br />Tücher eingewickelt. Der andere Freund ging auch in das Grab hinein. Der andere Freund sah sich alles an. Der andere Freund glaubte jetzt: Jesus ist wirklich auferstanden. Petrus und der andere Freund gingen wieder nach Hause.<br />Maria von Magdala stand immer noch vor dem Grab. Maria von Magdala weinte.Maria von Magdala sah auch in das Grab hinein. Im Grab saßen 2 Engel.Die Engel hatten ein weißes Gewand an. Ein Engel saß am Kopfende.Der andere Engel saß am Fußende vom Grab. Ein Engel fragte Maria von Magdala:<br />Frau, warum weinst du?<br />Maria von Magdala sagte: Einige Leute haben Jesus aus dem Grab weggenommen.Ich weiß nicht, wo Jesus jetzt ist.<br />Dann drehte sich Maria von Magdala um. Da stand ein Mann hinter Maria von Magdala. Der Mann war Jesus. Aber Maria von Magdala merkte nicht, dass es Jesus war. Jesus fragte Maria von Magdala: Frau, warum weinst du? Wen suchst du?<br />Maria von Magdala dachte, der Mann ist ein Gärtner. Maria von Magdala sagte: Herr, hast du Jesus weggebracht? Sag mir, wohin du Jesus gebracht hast. Ich will Jesus holen.<br />Jesus sagte: Maria.<br />Da drehte sich Maria von Magdala zu Jesus um. Maria von Magdala erkannte, dass der Mann Jesus ist. Maria von Magdala sagte voller Freude: Mein lieber Meister.<br />Jesus sagte zu Maria von Magdala: Halte mich nicht fest. Geh schnell zu meinen Freunden. Sag meinen Freunden: Ich gehe zu meinem Vater im Himmel. Mein Vater ist auch euer Vater. Ich gehe zu meinem Gott. Mein Gott ist auch euer Gott.<br />Maria von Magdala rannte zu den anderen Freunden. Maria von Magdala erzählte voller Freude: Ich habe Jesus gesehen. Jesus hat gesagt: Ich soll euch Bescheid sagen. Maria von Magdala erzählte alles, was Jesus gesagt hat.</p><p><b>Lied</b>:Gl 321: Surrexit Dominus vere… oder:<br />Gl 329,1+2: Das ist der Tag, den Gott gemacht...</p><p><b>Predigtgedanken</b><br />Ostern - Fest des Lebens: Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten?<br />Ostern - Fest des Friedens: Shalom alecheim - Der Friede sei mit Euch; der Ostergruß des Auferstandenen an seine trauernden Jünger.<br />Fest des Lebens - wirklich? In diesen Tagen, in denen der Krieg im Nahen und Mittleren Osten unvermindert weiter geht und immer neue Todesopfer fordert; obwohl die Juden in diesen Tagen ihr Pessach-Fest feiern.<br />Fest des Lebens - wirklich? In diesen Tagen, in denen die russische Führung auch in diesem Jahr die Bitte um einen Waffenstillstand über die Tage des orthodoxen Osterfestes ablehnt?<br />Fest des Friedens - wirklich? Wo sich die Konfliktparteien wechselseitig verdammen und verurteilen.<br />Ostern - Fest des Lebens - wirklich? Die Altstadt in Jerusalem ist wie ausgestorben. Nur wenige werden durch die Polizei - und Militärkontrollen an den Stadttoren durchgelassen. Die große Osterprozession ist ausgefallen. Die liturgischen Feiern zum Karfreitag und zur Auferstehungsfeier durften nur im kleinen Kreis stattfinden.<br />Ostern - Fest der Auferstehung: Auch in unseren Breiten streng genommen nur noch ein Fest „im kleinen Kreis“; gaben doch bei einer im März veröffentlichten Umfrage nur noch 21 % der Befragten an, Ostern sei für sie ein religiöses Fest. Für 28% ist es nur ein Familienfest; 12% sehen in Ostern einen Anlass zu Freizeit oder gemeinsamem Essen; ähnlich wir die 17 %, die sich über ein verlängertes Wochenende freuen und 11 % gaben an, in Ostern Frühlingsfest zu sehen.<br />So ist es auch nicht wirklich verwunderlich, dass der „Kreuzweg der Erwachsenen“ am Karfreitagfrüh in Leider an einem Haus vorbei kam, an dem gerade emsig die Hauswand neu gestrichen wurde.<br />Doch wir, die wir jetzt hier zusammengekommen sind, wir wollen miteinander das Leben feiern, das uns Jesus mit seiner Auferstehung gebracht hat.<br />Gerade angesichts des derzeitigen Zustand der Welt mit ihren vielen Unsicherheiten, mit den vielfältigen Formen der Angst, der Trauer, des Leids, des Unfriedens, mit allem Hass, aller Zerstörung braucht es ein Gegengewicht. Braucht es die Botschaft der Hoffnung, braucht es die Botschaft des neuen Lebens von Gott her.<br />Auch Jesus wurde ein Opfer von Hass, wurde ein Opfer von Fanatismus, von Selbstüberschätzung. Dennoch ist er seinen Weg konsequent gegangen - bis hinein in sein Sterben. Doch der Ostermorgen macht uns deutlich: der Hass, der Fanatismus, die Selbstüberschätzung, das Leid, die Trauer, der Tod sprechen nicht das letzte Wort über unser Leben, sondern eben die Botschaft des Engels: „<i>Was sucht ihr den Lebenden bei Toten? Er ist nicht hier! Er ist auferstanden.</i>“ Und gegen alle Trauer, allen Unfrieden, allen Streit, alle Gewalt, allen Krieg stellt der Auferstandene sein: „Der Friede sei mit euch!“<br />Friede kommt nicht durch Gewalt, von oben nicht und nicht von selbst - Gott will durch uns Frieden und Versöhnung schaffen. Die Jünger taten sich in den ersten Begegnungen mit dem Auferstandenen auch noch schwer, sich für ihn und seine Botschaft zu öffnen, ihn an sich heran zu lassen. Aber nur, wenn wir uns öffnen für diese Botschaft, diese Verheißung des Lebens, der Versöhnung und des Friedens kann wirklich Ostern werden, kann Auferstehung, kann neues Leben erfahrbar werden.<br />Die Theologin Andrea Schwarz schreibt in einer Ostermeditation:<br /><i>Auferstehung<br />das ist nur möglich mit uns<br />und nicht gegen uns<br />wie will einer auferstehen<br />wenn wir ihn nicht auferstehen lassen<br />wie will einer<br />uns zum Leben rufen<br />wenn wir nicht wollen</i><br />Ostern - Auferstehung - neues Leben von Gott: Das muss sich immer wieder neu ereignen - erst in uns und dann auch durch uns selbst.</p><p><b>Credo </b>- Lied:Gl 456, 2+4 ...Herr, du bist mein Leben...</p><p><b>Fürbittgebet</b><br /><i>Die Fürbitten sind unser Gebet für die anderen. Es bedarf nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor, worum wir bitten wollen.<br />Wir können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es, die Namen derer laut auszusprechen, die man Gott ans Herz legen will, .<br />Wir dürfen Gott unsere Bitten aber auch still anvertrauen.<br />Als Antwortruf eignen sich: Gl 182 oder Gl 817<br /><b>oder:</b><br />Herr Jesus, auferstanden aus dem Dunkel des Todes in das Licht des neuen Lebens. Du nimmst uns mit in die Hoffnung auf die Auferstehung. Wir bitten dich:</i><br />➢&nbsp;Christen in aller Welt und in allen Konfessionen feiern in diesen Tagen und Wochen Ostern. Gleichzeitig herrscht Krieg in der Ukraine, im Nahen und Mittleren Osten und an vielen anderen Orten dieser Erde. Schenke Bereitschaft zu Versöhnung und Frieden.<br />➢&nbsp;Auch im Heiligen Land feiern die Christen Ostern, die Juden begehen ihr Pessachfest. Dennoch gibt es Gewalt und Konflikt. Lege die Bereitschaft zu Verständigung und Aussöhnung über das Land deiner Herkunft.<br />➢ Auch in diesen Ostertagen machen sich Menschen Sorgen um ihre eigene Gesundheit oder um die lieber Menschen. Sende Hoffnung, Geduld und Zuversicht in ihre Herzen.<br />➢ Du hast uns in der Osternacht von Neuem das Licht der Hoffnung auf neues Lebens geschenkt. Mache uns bereit, dieses Licht zu vielen anderen Menschen zu tragen.<br />➢ In diesen Tagen führt uns unser Weg vielleicht auch an die Gräber unserer Lieben. Wir bitten dich für alle unsere Verstorbenen, die über den Tod hinaus einen Platz in unseren Herzen und Erinnerungen haben.<br /><i>Herr, unser Gott! Du hast Deinen Sohn Jesus Christus nicht im Tod gelassen. Du hast ihn auferweckt zum neuem Leben. Erneuere in uns die Hoffnung, dass auch wir einst Anteil erhalten an diesem Ostergeheimnis. Darum bitten wir durch ihn, Jesus Christus, unseren auferstandenen Herrn.</i></p><p>Hinführung zum <b>Vater unser:</b><br />Herr Jesus Christus, du hast den Tod überwunden und uns von Neuem das Licht der Hoffnung geschenkt. Mit deinen Worten dürfen wir beten: Vater unser…</p><p><b>Lied</b>:Gl 780,1+2: Preis dem Todesüberwinder…</p><p><b>Zum Nachdenken:</b><br />Vom Suchen zum Finden.<br />Vom Erstarren zum Aufbrechen.<br />Vom Weinen zum Lachen.<br />Das Leben blüht auf.<br />Nach der Angst der Mut.<br />Nach der Verzweiflung die Hoffnung.<br />Nach der Nacht der Tag.<br />Das Leben blüht auf.<br />Durch den Abstand zur Nähe.<br />Durch die Frage zur Antwort.<br />Durch die Trauer zur Freude.<br />Das Leben blüht auf.<br />Das ist Ostern -<br />immer wieder<br />im Kleinen<br />im Großen<br />Gott schenke dir zum Blühen seinen Segen. <sub><i>(Christiane Bundschuh- Schramm)</i></sub></p><p><b>Gebet</b>:<br />Gott,<br />wälz den Stein weg, der mich hindert zu glauben.<br />Ich möchte glauben, dass du das Leben bist<br />und dass du den Tod überwindest.<br />Ich möchte glauben,<br />dass du bereits damit begonnen<br />und Jesus zu einem neuen Leben auferweckt hast.<br />Wälz den Stein weg,<br />damit ich glaube und aufstehe<br />zu einem frohen Leben. Amen<br /><sup><i>(Anton Rotzetter im: Fastenkalender 2021- vivat)</i></sup></p><p><b>Segnung der Osterspeisen:</b><br />Herr, du bist nach deiner Auferstehung deinen Jüngern erschienen<br />und hast mit ihnen gegessen.<br />Du hast uns zu dir eingeladen und diesen Ostergottesdienst mit uns gefeiert.<br />Segne dieses Brot, die Eier, das Salz und das Fleisch<br />und sei beim österlichen Feiern in unseren Häusern bei uns.<br />Schenke uns deine Liebe und erfülle uns mit Freude über Ostern, das neue Leben.<br />Darum bitten wir dich, Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn.<br /><sup><i>(nach: Benediktionale - S. 58)</i></sup><br /><b><i>oder:</i></b><br />Guter Gott,<br />wir danken dir für das Brot, die Eier<br />und alles, was wir für heute vorbereitet haben.<br />Du bist mit uns,<br />wenn wir diese Speisen gemeinsam genießen.<br />Wir bitten dich: Segne diese Speisen<br />und segne uns alle.<br />Amen <sub>(Ostern feiern - Diözese Linz - S. 15)</sub></p><p><b>Segen:</b><br />Gott des Lebens!<br />Den Stein des Todes,<br />den Stein, der uns im Weg lag,<br />den Stein, der uns vom Leben trennte -<br />Du hast ihn weggerückt in jener Nacht.<br />Der Weg zum Leben ist frei.<br />Das Licht des Lebens vor Augen,<br />das Licht der Auferstehung im Sinn,<br />das Licht von Ostern im Herzen,<br />bitten wir dich:<br />Segne uns, o Gott,<br />Stirn, Mund und Hände,<br />damit wir dein Wirken begreifen,<br />Deine Botschaft der Auferstehung verkünden<br />und Deine Werke der Gerechtigkeit verrichten auf Erden.<br /><sup><i>(Ellen Ullrich/ Hildegunde Keul - Fastenkalender 2021 - vivat)</i></sup><br />So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott - der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.<br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><b>Lied</b>:Gl 777,1+2: Heil uns Heil, Halleluja …</p><p><a href="https://www.familien234.de/export/sites/familien-234/bibelbild/.content/.galleries/LesejahrA_Ausmalbilder-zum-Sonntagsevangelium/A_Ostern.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Zum Ausmalen</a></p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-71478</guid><pubDate>Sat, 28 Mar 2026 12:13:06 +0100</pubDate><title>Hausgottesdienst am Palmsonntag 29. März 2026</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail/ansicht/hausgottesdienst-am-palmsonntag-29-maerz-2026/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst am<br />Palmsonntag<br />29. März 2026</b></p><p><b>Lied</b>:Gl 280: Singt dem König Freudenpsalmen...</p><p><b>Kreuzzeichen </b>- evtl. Entzünden einer Kerze</p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />Wir beginnen mit diesem Gottesdienst die Heilige Woche. Beim Einzug in Jerusalem bringt Jesus den Wunsch zum Ausdruck: Ich will dieser Stadt den Frieden bringen. Der König des Friedens - er reitet auf einem Esel. Die Menschen begrüßen ihn als ihren König, der im Namen Gottes in die Welt gekommen ist. Wir feiern diesen Palmsonntag, begehen diese Karwoche in einer Zeit, in der der Friede in unserer Welt massiv gefährdet ist, in einer Zeit, in der Menschen unter Krieg, Gewalt und Terror zu leiden haben. Unser Gottesdienst ist auch Ausdruck unserer Sehnsucht nach Versöhnung und Frieden für diese Welt und die Menschen, die auf ihr leben. Wichtiges Symbol für den Palmsonntag sind die Palmzweige, die uns an den Einzug Jesu in Jerusalem erinnern wollen und uns - an ein Kreuz gesteckt - durch das weitere Jahr begleiten wollen. Wir bitten Gott um seinen Segen für diese Zweige:</p><p><b>Segnung der Palmzweige:</b><br />Allmächtiger, ewiger Gott<br />segne + diese Zweige,<br />die Zeichen des Lebens und des Friedens,<br />mit denen wir Christus, unserem König begrüßen und ihn begleiten.<br />Mit diesen Zeichen der Versöhnung und des Friedens wollen wir zeigen,<br />dass wir Jesus auf seinem Schicksalsweg begleiten wollen<br />in seine heilige Stadt;<br />wir wollen bei ihm bleiben auf dem Weg des Leidens,<br />der Ohnmacht, der Geduld, und des Sterbens.<br />Lass diese Zweige für uns zum Zeichen werden,<br />dass deine Liebe größer ist als alles Sterben,<br />und in allem Scheitern dein Leben neu aufblühen kann.<br />Darum bitten wir durch ihn, Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn,<br />der mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.<br /><sup><i>(Konrad Irslinger-Christa Straub: Von Hosanna bis Halleluja - S.11)</i></sup></p><p><i>Die Zweige werden mit Weihwasser besprengt.</i></p><p><b>Lied</b>:Jesus zieht in Jerusalem ein… <i>(Wer sich in der Melodie nicht &lt;mehr&gt; sicher ist, kann sie sich unter youtube noch einmal anhören)</i><br />1.Jesus zieht in Jerusalem ein, Hosianna! Alle Leute fangen auf der Straße an zu schrein: Hosianna, Hosianna, Hosianna in der Höh! Hosianna, Hosianna, Hosianna in der Höh!<br />2. Jesus zieht in Jerusalem ein, Hosianna! Seht, er kommt geritten, auf dem Esel sitzt der Herr, Hosianna, …<br />3. Jesus zieht in Jerusalem ein, Hosianna! Kommt und legt ihm Zweige von den Bäumen auf den Weg! Hosianna….<br />4. Jesus zieht in Jerusalem ein, Hosianna! Kommt und breitet Kleider auf der Straße vor ihm aus! Hosianna ….<br />5. Jesus zieht in Jerusalem ein, Hosianna! Alle Leute rufen laut und loben Gott den Herrn! Hosianna….<br />6. Jesus zieht in Jerusalem ein, Hosianna! Kommt und laßt uns bitten, statt das »Kreuzige« zu schrein: Komm, Herr Jesus, komm, Herr Jesus, komm, Herr Jesus, auch zu uns. Komm, Herr Jesus, komm, Herr Jesus, komm, Herr Jesus, auch zu uns</p><p><b>Gebet</b>:<br />Gott, so sehr hast du die Welt geliebt,<br />dass du selber Mensch geworden bist in Jesus Christus.<br />Er ist den Weg des Dienens und der Ohnmacht gegangen.<br />Hilf uns,<br />dass wir seinen Weg mitgehen und ihn begleiten.<br />Lass uns erfahren,<br />dass unser Leben und sein Leben tief verbunden sind.<br />Wenn wir den Weg Jesu durch Leid und Tod mitgehen,<br />dann lass uns mit ihm das neue Leben finden,<br />der Du Leben bist und Leben schenkst,<br />heute und in Ewigkeit.<br />Amen</p><p><b>Ruf vor dem Evangelium:Gl 560,1</b></p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus (Mt 21, 1-11)</b><br />Als sich Jesus mit seinen Begleitern Jerusalem näherte und nach Betfage am Ölberg kam, schickte er zwei Jünger voraus und sagte zu ihnen: Geht in das Dorf, das vor euch liegt; dort werdet ihr eine Eselin angebunden finden und ein Fohlen bei ihr. Bindet sie los und bringt sie zu mir! Und wenn euch jemand zur Rede stellt, dann sagt: Der Herr braucht sie, er lässt sie aber bald zurückbringen. Das ist geschehen,<br />damit sich erfüllte, was durch den Propheten gesagt worden ist: Sagt der Tochter Zion: Siehe, dein König kommt zu dir. Er ist friedfertig und er reitet auf einer Eselin und auf einem Fohlen, dem Jungen eines Lasttiers. Die Jünger gingen und taten, was Jesus ihnen aufgetragen hatte. Sie brachten die Eselin und das Fohlen, legten ihre Kleider auf sie, und er setzte sich darauf. Viele Menschen breiteten ihre Kleider auf der Straße aus, andere schnitten Zweige von den Bäumen und streuten sie auf den Weg. Die Leute aber, die vor ihm hergingen und die ihm folgten, riefen: Hosanna dem Sohn Davids! Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn. Hosanna in der Höhe! Als er in Jerusalem einzog, geriet die ganze Stadt in Aufregung, und man fragte: Wer ist das? Die Leute sagten: Das ist der Prophet Jesus von Nazaret in Galiläa.<br /><b><i>oder in leichter Sprache:</i></b><br />Jesus kam in die Nähe von der Stadt Jerusalem. Jesus sagte zu zwei Freunden: Geht schon mal voraus. Bald kommt ihr in ein Dorf. In dem Dorf ist eine Eselmutter.Mit einem kleinen Eselchen. Die Eselmutter ist mit einem Seil festgebunden. Bindet die Eselmutter mit dem kleinen Eselchen los. Bringt die Eselmutter mit dem kleinen Eselchen zu mir. Vielleicht fragt einer: Warum tut ihr das? Ihr könnt sagen:Jesus braucht die Eselmutter. Wir bringen die Eselmutter mit dem kleinen Eselchen nachher wieder zurück. Die zwei Freunde gingen los. Die zwei Freunde dachten daran, was Sacharja schon vor vielen Jahren gesagt hat. Sacharja war ein Prophet.Ein Prophet ist ein Mensch, der in seinem Herzen mit Gott redet. Der Prophet erzählt den Menschen, was Gott zu ihm sagt. Sacharja hat gesagt:<br />So sieht euer <b>richtiger</b> König aus: Euer <b>richtiger</b> König reitet auf einer Eselmutter.Mit einem kleinen Eselchen. Euer richtiger König ist ohne Waffen. Euer richtiger König bringt Frieden. Die Freunde brachten die Eselmutter mit dem kleinen Eselchen zu Jesus. Jesus setzte sich auf die Eselmutter. Das kleine Eselchen lief nebenher. Die Menschen freuten sich über Jesus. Die Menschen dachten:<br />Jesus ist unser <b>richtiger</b> König. Viele Leute legten Kleider auf die Straße.Die Kleider waren wie ein Teppich. Die Leute pflückten Zweige von den Bäumen.Die Leute winkten mit den Zweigen. Die Leute sangen ein Lied. Das Lied ging so:<br />Hosanna. Jesus ist unser König. Jesus hilft uns. Hosanna.<br />In der Stadt Jerusalem war große Aufregung. Viele Leute fragten: Wer reitet da auf der Eselmutter? Die anderen Leute sagten: Das ist Jesus. Jesus ist ein Prophet. Jesus kommt von Gott.</p><p><b>Lied</b>:Gl 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht…</p><p><b>Predigtgedanken:</b><br />Die Leidensgeschichte Jesu geht weiter. Sie reicht bis in unsere Tage und betrifft unsere Schwestern und Brüder im Glauben im Nahen und Mittleren Osten.<br />Im vergangenen Monat gab Abt Nikodemus Schnabel von der Dormitio-Abtei auf dem Zionsberg in Jerusalem ein Interview zur derzeitigen Lage der Christen im Hl. Land. Er berichtet davon, dass er - wenn er in seinem Ordenshabit durch Jerusalem geht - immer wieder verbal angegriffen oder angespuckt wird. Er berichtetet auch von dem maronitischen Priester Pierre El Raii , der am 9. März 2026 im Alter von 50 Jahren bei einem israelischen Angriff im Südlibanon getötet worden ist. Er starb im Dorf Qlayaa, als er versuchte, einem verletzten Gemeindemitglied zu helfen. Er verweist auf die Auswirkungen der kriegerischen Auseinandersetzungen des seit 7. Oktober 2023 wütenden Gazakrieges und des seit vier Wochen herrschenden Irankrieges. Die Pilger und Wallfahrer bleiben aus. Leidtragende sind auch und vor allem die Christen an den Heiligen Stätten, deren Existenz aufgebaut ist auf ihren Hotelbetrieben, auf Restaurants oder dem Verkauf von Andenken an das Hl. Land. Auch hört man immer wieder von Übergriffen von extremistischen jüdischen Siedlern, die Christen vertreiben wollen. Diese Übergriffe umfassen physische Angriffe, Vandalismus an Kirchen und Klöstern, Beschimpfungen und die Zerstörung von Eigentum. Für 2024 sind über 111 Übergriffe gegen Christen dokumentiert, nach 89 Fällen im Vorjahr. Im Jahr 2025 gab es wiederholte Angriffe auf das christlich-palästinensische Dorf Taybeh (Taibeh) im Westjordanland, bei denen Siedler Feuer legten und Zerstörungen anrichteten. Auch kirchliche Einrichtungen und Friedhöfe in Jerusalem wurden Ziel von Vandalismus.<br />Trotz all dieser Erfahrungen haben die Franziskaner im Hl. Land und der Deutsche Verein vom Heiligen Land in diesem Jahr die Palmsonntagskollekte unter das Leitwort gestellt: „Hoffnung säen“. <em>Die politische Realität scheint die Hoffnung auf Frieden und Versöhnung erstickt zu haben. Doch inmitten der Resignation und Polarisierung gibt es Juden, Christen und Muslime, die unbeirrt am der Vision eines friedlichen Miteinanders festhalten</em>. So heißt es in einem Schreiben zum heutigen Palmsonntag. Christen betreiben Kindergärten, Schulen, Behindertenein - richtungen, Krankenhäuser, Ausbildungsmöglichkeiten im Hl. Land. Mit unserer Kollekte, mit unserer finanziellen Unterstützung können auch wir „Hoffnung säen“, damit nicht noch mehr Christen entmutigt ihre Heimat verlassen, sondern dass er christliche Glaube auch weiterhin in der Heimstatt des Evangeliums gelebt wird. Und es lebt auch die Hoffnung, dass es irgendwann auch wieder möglich sein wird, die Heiligen Stätten in Frieden und Sicherheit besuchen zu können. Das Heilige Land hat es verdient, dass wir es nicht vergessen.<br /><b><i>Für Familien mit Kindern</i></b><br />Heute am Palmsonntag denken wir an den Einzug von Jesus nach Jerusalem. Er ritt auf einem Esel in die Stadt und die Menschen schmückten die Straßen mit Kleidern und wedelten mit Palmzweigen. In manchen Gegenden bei uns halten wir an den Brauch der Palmprozession fest. Die geweihten Palmen sollen dann Segen für die Häuser bringen und erhalten dort oft einen besonderen besonderen Platz, zum Beispiel im „Herrgottswinkel“.<br /><i>Mit dem Palmsonntag beginnt die Karwoche. Guter, Gott, ich will diese Woche ganz besonders an Jesus denken und mich auf Ostern vorbereiten.</i></p><p><b>Lied</b>:Gl 460, 1+2+5: Wer leben will wie Gott auf dieser Erde...</p><p><b>Fürbittgebet</b><br /><i>Die Fürbitten sind unser Gebet für die anderen. Es bedarf nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor, worum wir bitten wollen.<br />Wir können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es, die Namen derer laut auszusprechen, die man Gott ans Herz legen will, .<br />Wir dürfen Gott unsere Bitten aber auch still anvertrauen.<br />Als Antwortruf eignen sich: Gl 182 oder Gl 817<br /><b>oder:</b><br />Herr Jesus Christus, deine Leidensgeschichte führt uns das Elend der Welt, aber in dir auch die Hoffnung für die Welt vor Augen. In dieser Hoffnung beten wir:</i><br />➢ Du bist als König und Friedensfürst in Jerusalem eingezogen. Sei mit deinem Geist des Friedens bei allen Bemühungen den Krieg im Heiligen Land zu beenden und den Menschen im Nahen und Mittleren Osten ein Leben in Frieden und Gerechtigkeit zu ermöglichen.<br />➢ Du hast dich den Mächtigen ausgeliefert. Wir beten um den Geist der Gerechtigkeit, des Friedens und der Achtung vor dem Leben und der Würde eines jeden Menschen.<br />➢ Du hast Spott, unrecht und Gewalt ertragen. Wir beten um Mut für alle Menschen, Gräben de Feindschaft zu überwinden und Wege der Versöhnung zu suchen.<br />➢ Du bist im Vertrauen auf deinen Vater im Himmel deinen Weg gegangen. Wir beten für unsere Schwestern und Brüder im Glauben im Heiligen Land; für alle, die die christlichen Gemeinschaften unterstützen, damit sie weiterhin dort leben und ihren Glauben gestalten können und für alle, die das Heilige Land verlassen wollen, weil sie sich nicht mehr sicher fühlen.<br />➢ Du bist den Weg durch die Nacht und die Angst des Todes gegangen. Wir beten für unsere Verstorbenen und alle, die Christus gefolgt sind in der Hoffnung, mit ihm zum Leben aufzuerstehen.<br /><i>Diese Bitten und die vielen Anliegen, die jetzt unausgesprochen bleiben müssen, kennst Du, Gott des Friedens und der Hoffnung. Dich preisen wir jetzt und in Ewigkeit.</i></p><p><b>Hinführung zum Vater unser:</b><br />Leicht gesagt und schwer gelebt: „Dein Wille geschehe...“Voll Hoffnung kommen wir zu dir, guter Gott, und bitten dich mit den Worten Jesu um den Mut zum Aufbruch aus allem Dunkel, aus aller Angst, aus allem Unfrieden, aus allem Leid in dein Licht, in das neue Leben: <i>Vater unser...</i></p><p><b>Lied</b>:Gl 210, 1-4: Das Weizenkorn muss sterben…</p><p><b>Gebet</b>:<br />Guter Gott,<br />Hosianna, so riefen die Leute.<br />Rette uns, Gott, das rufen auch wir.<br />Sieh die Not in unserer heillos zerstrittenen Welt<br />und schenke uns deinen Frieden.<br />Lass uns nicht am Wege stehen bleiben,<br />sondern Schritte auf deinen Frieden hin wagen<br />Darum bitten wir durch Jesus Christus,<br />unseren Bruder und Herrn...</p><p><b>Segen</b>:<br />Der Herr segne euch und behüte euch.<br />Der Herr begleite euch durch das Dunkel eures Lebens.<br />Er sei bei euch in schmerzvollen Stunden,<br />in denen auch auf euren Schultern das Kreuz des Lebens liegt.<br />Er stärke euch,<br />dass ihr den Glauben an die Liebe nie verliert,<br />damit ihr euren Weg mit der Kraft und Leidenschaft gehen könnt,<br />mit der ihn Jesus selbst gegangen ist.<br />So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott - der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.<br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><b>Lied</b>:Gl 451,1+3: Komm, Herr, segne uns…</p><p><i>Sie können einen Beitrag für die Christen im Heiligen Land leisten, wenn Sie spenden an:</i><br /><b>Deutscher Verein vom Heiligen Land - Pax-Bank eG. Köln<br />IBAN: DE81 3706 0193 0021 9900 19 - BIC: GENODED1PAX -<br />Stichwort: Spende zu Palmsonntag</b></p><p><a href="https://www.familien234.de/export/sites/familien-234/bibelbild/.content/.galleries/LesejahrA_Ausmalbilder-zum-Sonntagsevangelium/A_Palmsonntag.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Ausmalbild für Kinder</a></p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-71289</guid><pubDate>Sat, 21 Mar 2026 12:40:12 +0100</pubDate><title>Hausgottesdienst am 5. Fastensonntag im Jahreskreis A</title><link>https://pg-am-schoenbusch.de/aktuelles/bekanntmachungen/na-detail/ansicht/hausgottesdienst-am-5-fastensonntag-im-jahreskreis-a/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="text-center"><b>Hausgottesdienst am<br />5. Fastensonntag im Jahreskreis A<br /><i>Misereorsonntag</i><br />22. März 2026</b></p><p><b>Lied</b>:Gl 266, 5+6: Bekehre uns, vergib die Sünde...</p><p><b>Kreuzzeichen </b>- evtl. Entzünden einer Kerze</p><p><b>Gedanken zur Hinführung:</b><br />Immer näher kommen wir der Feier der Karwoche und der Heiligen Drei Tage. Die Verheißung neuen Lebens rückt immer mehr in unseren Blick. Mit dem heutigen 5. Fastensonntag begehen wir auch den so genannten Misereor - Sonntag. Misereor lenkt in diesem Jahr unseren Blick auf Schülerinnen und Schüler in Kamerun - ein Land in Zentralafrika mit gut 30 Millionen Einwohnern.<br />Auch dort bereiten sie sich auf ihre Abschlussprüfungen vor, doch die Aussichten danach sehen anders aus - die wenigsten werden eine Ausbildung oder ein Studium beginnen können. Damit fehlt auch die Perspektive, sich eine eigene Existenz aufbauen zu können.<br />Hier fängt Zukunft an – so lautet das Motto der diesjährigen Fastenaktion Misereor. Was muss zusammenkommen, was muss passen, dass für einen Jugendlichen aus Kamerun dieser Satz Gültigkeit hat?</p><p><b>Kyrie</b><br />Jesus Christus, du weckst in uns Talente, hast uns mit Fähigkeiten beschenkt. Wir sollen sie frei entfalten und zum Wohle aller einsetzen können.<br /><b>A Herr, erbarme dich.</b><br />Du hast uns große Träume und Wünsche ins Herz gelegt. Und du schenkst uns den Mut, allen Widerständen zum Trotz daran festzuhalten.<br /><b>A Christus, erbarme dich.</b><br />Du bist unsere Hoffnung auf Zukunft. Deine Vision von einer besseren Welt soll für alle Wirklichkeit werden.<br /><b>A Herr, erbarme dich.</b></p><p><b>Gebet</b>:<br />Wo fängt Zukunft an?<br />Hier fängt Zukunft an.<br />Guter Gott, du hast uns die Freiheit geschenkt,<br />unsere Zukunft selbst in die Hand zu nehmen.<br />Gib besonders jungen Menschen auf der ganzen Welt<br />Kraft, Mut und Perspektiven,<br />die eigene Zukunft kreativ und miteinander zu gestalten.<br />Dazu benötigen wir die Kraft deines heiligen Geistes,<br />um die Möglichkeiten für Bildung zu vergrößern<br />und Zugänge zu Ausbildungsplätzen zu erleichtern.<br />Sei du an unserer Seite und besonders an der Seite der jungen Menschen,<br />die eine Perspektive für ihr Leben suchen.<br />Dann kann überall auf der Welt eine gute Zukunft beginnen.<br />Darum bitten wir dich heute und alle Tage unseres Lebens.<br />AAmen. <sub><i>(Aktionsheft Misereor 2026)</i></sub></p><p><b>Lesung aus dem Buch Ezechiel (Ez 37, 12b-14)</b><br />So spricht Gott, der Herr: Ich öffne eure Gräber und hole euch, mein Volk, aus euren Gräbern herauf. Ich bringe euch zurück in das Land Israel. Wenn ich eure Gräber öffne und euch, mein Volk, aus euren Gräbern heraufhole, dann werdet ihr erkennen, dass ich der Herr bin. Ich hauche euch meinen Geist ein, dann werdet ihr lebendig und ich bringe euch wieder in euer Land. Dann werdet ihr erkennen, dass ich der Herr bin. Ich habe gesprochen und ich führe es aus - Spruch des Herrn.</p><p><b>Antwortgesang</b>:Gl 283, 1-4: Aus der Tiefe rufe ich zu dir...</p><p><b>Ruf v. d. Evangelium</b>: Gl 386: Laudate omnes gentes...</p><p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes (Joh 11, 3-7.17.20-27.33b-45)</b><br />Die Schwestern des Lazarus sandten Jesus die Nachricht: Herr, dein Freund ist krank. Als Jesus das hörte, sagte er: Diese Krankheit wird nicht zum Tod führen, sondern dient der Verherrlichung Gottes: Durch sie soll der Sohn Gottes verherrlicht werden. Denn Jesus liebte Marta, ihre Schwester und Lazarus. Als er hörte, dass Lazarus krank war, blieb er noch zwei Tage an dem Ort, wo er sich aufhielt. Danach sagte er zu den Jüngern: Lasst uns wieder nach Judäa gehen. Als Jesus ankam, fand er Lazarus schon vier Tage im Grab liegen. Als Marta hörte, dass Jesus komme, ging sie ihm entgegen, Maria aber blieb im Haus. Marta sagte zu Jesus: Herr, wärst du hier gewesen, dann wäre mein Bruder nicht gestorben. Aber auch jetzt weiß ich: Alles, worum du Gott bittest, wird Gott dir geben.<br />Jesus sagte zu ihr: Dein Bruder wird auferstehen. Marta sagte zu ihm: Ich weiß, dass er auferstehen wird bei der Auferstehung am Letzten Tag. Jesus erwiderte ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt, und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig nicht sterben. Glaubst du das? Marta antwortete ihm: Ja, Herr, ich glaube, dass du der Messias bist, der Sohn Gottes, der in die Welt kommen soll. Jesus war er im Innersten erregt und erschüttert. Er sagte: Wo habt ihr ihn bestattet? Sie antworteten ihm: Herr, komm und sieh! Da weinte Jesus. Die Juden sagten: Seht, wie lieb er ihn hatte! Einige aber sagten: Wenn er dem Blinden die Augen geöffnet hat, hätte er dann nicht auch verhindern können, dass dieser hier starb? Da wurde Jesus wiederum innerlich erregt und er ging zum Grab. Es war eine Höhle, die mit einem Stein verschlossen war. Jesus sagte: Nehmt den Stein weg! Marta, die Schwester des Verstorbenen, entgegnete ihm: Herr, er riecht aber schon, denn es ist bereits der vierte Tag.<br />Jesus sagte zu ihr: Habe ich dir nicht gesagt: Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen? Da nahmen sie den Stein weg. Jesus aber erhob seine Augen und sprach:<br />Vater, ich danke dir, dass du mich erhört hast. Ich wusste, dass du mich immer erhörst; aber wegen der Menge, die um mich herum steht, habe ich es gesagt; denn sie sollen glauben, dass du mich gesandt hast. Nachdem er dies gesagt hatte, rief er mit lauter Stimme: Lazarus, komm heraus! Da kam der Verstorbene heraus; seine Füße und Hände waren mit Binden umwickelt, und sein Gesicht war mit einem Schweißtuch verhüllt. Jesus sagte zu ihnen: Löst ihm die Binden und lasst ihn weggehen! Viele der Juden, die zu Maria gekommen waren und gesehen hatten, was Jesus getan hatte, kamen zum Glauben an ihn.<br /><b><i>oder in leichter Sprache:</i></b><br />Jesus hatte einen guten Freund. Der Freund hieß Lazarus. Lazarus hatte zwei Schwestern. Eine Schwester hieß Marta. Die andere Schwester hieß Maria. Lazarus und Marta und Maria wohnten zusammen in einem kleinen Dorf. Eines Tages war Lazarus schlimm krank. Lazarus lag im Sterben. Marta und Maria schickten Leute zu Jesus. Die Leute sollten Jesus sagen. Lazarus ist schwer krank. Lazarus liegt im Sterben. Jesus sagte:<br />Die Krankheit von Lazarus zeigt euch, dass Gott Großes tun kann. ZweiTage danach sagte Jesus zu seinen Freunden: Jetzt gehen wir Lazarus besuchen.Lazarus schläft. Ich will Lazarus aufwecken. Die Freunde sagten: Nein, Jesus. Du sollst Lazarus schlafen lassen. Schlafen ist gut. Vom Schlafen wird Lazarus gesund. Jesus sagte: Ich meine nicht das Schlafen im Bett. Ich meine das Schlafen im Tod. Lazarus ist gestorben. Jesus und seine Freunde gingen in das Dorf, wo Lazarus wohnte. Lazarus war schon vier Tage tot. Lazarus war schon beerdigt. Marta und Maria weinten. Marta sagte zu Jesus: Jesus, du bist zu spät gekommen. Du kannst Lazarus nicht mehr gesund machen. Lazarus ist gestorben.<br />Jesus sagte: Lazarus wird auferstehen. Marta sagte: Ja, das weiß ich. Lazarus wird am Ende der Welt auferstehen. Am Ende der Welt werden alle Toten auferstehen.<br />Jesus sagte: Ich bin selber die Auferstehung. Wer an mich glaubt, der lebt. Auch wer gestorben ist, der lebt. Jesus fragte Marta: Glaubst du das, Marta? Marta sagte: Ja, Jesus. Ich glaube an dich. Ich glaube, dass du von Gott kommst.<br />Jesus war in seinem Herzen sehr aufgeregt. Jesus fragte: Wo ist Lazarus beerdigt?Die Leute zeigten das Grab von Lazarus. Jesus fing an zu weinen. Einige Leute sagten:<br />Seht nur, wie lieb Jesus den Lazarus hatte. Jesus weint. Andere Leute sagten: Jesus hat andere Leute gesund gemacht. Warum hat Jesus Lazarus nicht gesund gemacht?Jesus sagte zu den Leuten: Tut den Stein vom Grab weg. Marta sagte: Nein, Jesus. Das geht nicht. Lazarus ist schon tot. Jesus sagte: Doch, das geht. Tut den Stein weg. Die Leute taten den Stein weg. Jesus schaute zum Himmel. Jesus betete zu Gott. Jesus sagte: Vater im Himmel. Du hörst immer, wenn ich zu dir bete. Die Leute, die hier stehen, sollen glauben, dass du Gott bist. Und dass ich von dir komme. Jesus rief laut: Lazarus, komm heraus. Da kam Lazarus aus dem Grab. Lazarus lebte. Lazarus hatte noch alle Sachen von der Beerdigung an den Händen und an den Füßen hängen.<br />Jesus sagte: Tut alle die Sachen weg. Und dann lasst Lazarus in Ruhe weggehen. Die Leute, die dabei standen, staunten. Die Leute glaubten, dass Jesus von Gott kommt.</p><p><b>Lied</b>:Gl 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht…</p><p><b>Predigtgedanken</b><i>(Die heutigen Gedanken sind zu einem Großteil den Materialien der diesjährigen <b>misereor</b> - Fastenaktion entnommen - kursive Schrift)</i><br /><i>Viele biblische Texte wie der von der Totenerweckung des Lazarus sind voller Emotionen, sie mischen uns auf, zwischen Erschrecken und Staunen wecken sie auch Hoffnung. Im Evangelium an diesem fünften Fastensonntag lesen wir von zwei Schwestern, die um ihren jung verstorbenen Bruder trauern. Als Jesus zu Besuch kommt, endlich, klingt es wie ein Vorwurf, als Marta sagt: „Wärst du hier gewesen, wäre mein Bruder nicht gestorben.“</i> In einer Jesus-Verfilmung wird Marta auch durchaus so vorwurfsvoll dargestellt. Doch der Vorwurf wandelt sich nach einiger Zeit in einen Hauch von Hoffnung: <i>„Auch jetzt weiß ich: Alles, worum du Gott bittest, wird Gott dir geben.“</i> Ein Hauch von Hoffnung: Hoffnung auf einen Gott, der <i>die Kraft hat, heillose Situationen zu verwandeln; er sucht dazu immer und überall Menschen, die mitmachen. Wir wissen um viele lebensfeindliche, todbringende Situationen weltweit; Hoffnungsperspektiven und vertrauenden Glauben; so lassen sich schwierigste Bedingungen überwinden. (...)<br />Wir schauen in diesem Jahr in der Fastenaktion auf sehr unterschiedliche Menschen, auch auf eine seit Jahren alleinerziehende Mutter: Wie in vielen Teilen der Welt tragen oft (allein) die Mütter besonders Sorge um ihre Kinder. Sorge darum, genug Geld zu haben, um ihnen genug und Richtiges zu essen zu geben, Schulkleidung und -bücher kaufen können, Sorge dafür tragen, dass sie sich sicher bewegen in den großen Städten, wo - anders als in ländlichen Gebieten - größere Gefahren lauern durch Unfälle oder kriminelle Übergriffe. (...)<br />Und so lernen wir von mutigen Menschen, (…) die aufstehen und sich für das Leben und die Lebensperspektiven ihrer Kinder und noch ganz anderer Menschen einsetzen.<br />Wir hören von einer Mutter in Kamerun, die selbst hart arbeitet, über Jahre den ganzen Arbeitstag im Dampf von Frittierfett steht, um mit dieser harten Arbeit Geld für den Familienunterhalt beizutragen. Sie besteht das und versucht, ihren Kindern bessere Lebensbedingungen zu schaffen. Von klein auf mussten auch ihre beiden Söhne (…) nach der Schule die Mutter bei der Arbeit auf dem Markt unterstützen und dabei erfahren, wie Kindheitsträume der harten Realität weichen mussten. Wir sehen einen von ihnen auf dem Aktionsplakat: Silas Teyim. Sein Bruder heißt Ulrich Gansop.<br />Doch die Geschichte von Silas Teyim und Ulrich Gansop zeigt, wie es trotz aller Aussichtslosigkeit Perspektiven geben kann. Das eigene Durchhaltevermögen, aber auch Orte, Personen, Umstände, auf die Menschen treffen, sind entscheidend für die Chancen darauf, die Herausforderungen des Lebens zu bewältigen. Die Lebensgeschichte von Silas und Ulrich zeigt, dass sich da, wo durch den Glauben und die Initiative von anderen Menschen Hoffnung (…) belohnt wird, unglaubliche Möglichkeiten und Zukunftsperspektiven auftun. Hier beginnt Zukunft! Das gilt für eine berufsbildende Werkstatt in Douala in Kamerun genauso wie für viele andere Orte, an denen Menschen sicher leben können: In dieser Nachbarschaft, in dieser Gemeinschaft beginnt Zukunft!<br />Armut macht krank, Schutzlosigkeit beraubt Menschen sogar des letzten Gespürs für ihre Würde, macht hoffnungslos. Aber alle Menschen haben Würde, und sie verdienen, in ihrer Würde gestärkt zu werden. (...)<br />Als Jesus um seinen verstorbenen jungen Freund weint, beobachten die Menschen ihn sehr genau: „Seht, wie sehr er ihn liebhatte.“ Diese Liebe (...) gilt auch uns, und sie gilt allen Menschen auf der Welt. (…)<br />Auch wir werden vom Glauben zum Mitfühlen eingeladen, geradezu zur Hoffnung und zur konkreten Tat gedrängt: (...)<br />Das heutige Evangelium ist eine Einladung zum Vertrauen auf Gott(...) und zum Handeln:<br />Christliches Leben, die Freundschaft und die Nachfolge Jesu laden uns zu aktivem Engagement ein für die Veränderung aller todbringenden Strukturen … hier bei uns und weltweit, denn Gott ist ein Gott des Lebens und will, dass wir leben – gut und würdevoll: auf dieser Erde, überall und dann auch in der Geborgenheit Gottes: Hier fängt zusammen Zukunft an. <sub>(Dr. Andreas Frick, Misereor-Hauptgeschäftsführer)</sub></i></p><p><b><i>Für Familien mit Kindern:</i></b><br />Im Herbst werfen die Bäume ihre Blätter ab. Sie ruhen sich aus. Manche scheinen gar wie tot. Faszinierend ist es zu sehen, wie die Bäume im Frühling wieder neue Knospen und neue blätter ansetzen. Hast Du schon einmal einen Baum im Frühling genau angesehen? Auch aus der Erde sprießen lauter neue Triebe. Mach doch einen Spaziergang und schaue genau hin, wo die Natur zu neuem Leben erwacht.<br /><i>Guter Gott, ich freue mich, wenn die Blätter und das Gras wieder wachsen. Ich staune, wie das alles geht. Heute will ich die Bäume einmal ganz besonders genau ansehen. amen<br /><sup>(dkv - Mein Sonntagsblatt 2017)</sup></i></p><p><b>Glaubensbekenntnis </b>- gespr.:Gl 790,1-4</p><p><b>Fürbittgebet</b><br /><i>Die Fürbitten sind unser Gebet für die anderen. Es bedarf nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor, worum wir bitten wollen.<br />Wir können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es, die Namen derer laut auszusprechen, die man Gott ans Herz legen will, .<br />Wir dürfen Gott unsere Bitten aber auch still anvertrauen.<br />Als Antwortruf eignen sich: Gl 182 oder Gl 817<br /><b>oder:</b><br />Hier fängt Zukunft an - mit dieser Botschaft geht Misereor in diesem Jahr an die Öffentlichkeit. Junge Leute aus Douala in Kamerun stehen im Mittelpunkt. In ihrem und den Anliegen der Welt bitten wir: Gott, der uns Zukunft verheißt.</i><br />A Wir bitten dich, erhöre uns.<br />➢ In Kamerun arbeiten über 80 Prozent der Menschen ohne jede Sicherheit oder in Gelegenheitsjobs. Wir bitten für sie um den Mut, zu träumen und die Kraft, ihre Talente zu entwickeln. - Stille - Gott, der uns Zukunft verheißt. A Wir bitten dich, erhöre uns.<br />➢ Ausbilder Bertrand lobt seine Azubis Ulrich und Silas: „Die beiden sind richtig talentiert, neugierig und ehrgeizig.“ Wir bitten für alle, die junge Leute ausbilden: um viel Geduld und Kraft, ihnen den Weg in die Zukunft zu ebnen. - Stille - Gott, der uns Zukunft verheißt. A Wir bitten dich, erhöre uns.<br />➢ „Die Korruption ist überall, Steuergelder werden nur für Elitenförderung eingesetzt, jeder Unternehmergeist im Keim erstickt“, sagt der Direktor von CODAS Caritas Douala. Wir bitten für alle Verantwortlichen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, dass sie sich um das Gemeinwohl mühen, Initiativen fördern und für Gerechtigkeit eintreten. - Stille - Gott, der uns Zukunft verheißt. A Wir bitten dich, erhöre uns.<br />➢ CODAS Caritas stellt den Menschen ins Zentrum unabhängig von Religion, Geschlecht oder Bevölkerungsgruppe. Wir bitten für die Verantwortlichen, dass sie den Jugendlichen Räume öffnen, um als Menschen zu wachsen ihre Fähigkeiten zu entwickeln, und dass dieses Projekt Schule macht. - Stille - Gott, der uns Zukunft verheißt. A Wir bitten dich, erhöre uns.<br /><i>„Hier fängt Zukunft an“ – also da, wo junge Menschen ihren Platz in der Gesellschaft finden und mit ihren Talenten ihr Leben meistern können. Schenke uns die Kraft deines Geistes, Gott, gemeinsam, global und gerecht auf dem Weg in deine und unsere Zukunft zu sein. Darum bitten wir durch Christus, unseren Bruder und Herrn.<br />A Amen. <sub>(Aktionsheft Misereor 2026)</sub></i></p><p><b>Hinführung zum Vater unser:</b><br />Herr Jesus. du offenbarst uns deinen Vater im Himmel als einen Gott dfes Lebens. In ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. Mit Deinen Worten dürfen wir voll Vertrauen zu ihm beten: <i>Vater unser… <sub>(Nach: Laacher Messbuch 2026)</sub></i></p><p><b>Lied</b>:Gl 481,1+6: Sonne der Gerechtigkeit…</p><p><b>Gebet:</b><br />Gott, treuer Begleiter und Liebhaber des Lebens,<br />du willst, dass jeder Mensch mit Hoffnung in die Zukunft schauen kann.<br />Schließlich hast du jede und jeden von uns mit Würde geschaffen.<br />Die jungen Menschen in Kamerun und in vielen Ländern weltweit<br />brauchen Mut und Durchhaltevermögen, an ihrer Zukunft zu arbeiten.<br />Und sie brauchen Unterstützung und faire Chancen.<br />Wie kostbar es doch ist,<br />die eigene Zukunft aktiv mitgestalten zu können!<br />Auf dass auch wir das nie vergessen.<br /><b>A</b> Amen.</p><p><b>Segensgebet</b><br />Wir leben mit Gottes Segen.<br /><i>(Stellen Sie sich vor, dass Gott Sie liebevoll anblickt und Sie diese Worte hören):</i><br />Mein Segen ruht auf dir,<br />vergiss das nicht.<br />Mein Segen ruht auf dir,<br />jetzt in diesem Moment und alle Tage, wo immer du bist, was immer du tust.<br />Ich habe dich mit so vielem beschenkt,<br />denke immer wieder daran und mache es stark.<br />Du brauchst nicht auf die Zukunft zu warten.<br />Sie beginnt immer hier und jetzt.<br />Und mach dir keine Gedanken,<br />was du versäumt haben könntest,<br />ob du eine Chance vertan hast.<br />Die nächste liegt schon vor dir.<br />Fange einfach an.<br />Nimm den Faden wieder auf, wenn du ihn verloren hast.<br />Hier und jetzt.<br />Eines ist mir noch wichtig:<br />Mein Segen ruht nicht nur auf dir.<br />Du hast viele an deiner Seite,<br />viele, die mit dir gehen.<br />Hilfe ist niemals fern.<br />Bitte darum.<br />Und neue Perspektiven gewinnt ihr am besten gemeinsam.<br />Und jetzt geh,<br />mein Segen ruht auf dir.<br />Lassen wir uns senden und vergewissern wir uns des Segens, der auf uns ruht:<br />So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott - der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.<br />Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!</p><p><b>Lied</b>:Gl 832, 1+4: Herr, wir bitten, komm und segne uns…</p><p><b>Wer mit einer Spende die Arbeit von misereor in Afrika; Asien und Südamerika unterstützen möchte, kann einen Betrag überweisen auf das<br />Konto:<br />IBAN DE 75 3706 0193 0000 1010 10<br />Kennwort: Fastenaktion 2026</b></p><p><a href="https://www.familien234.de/export/sites/familien-234/bibelbild/.content/.galleries/LesejahrA_Ausmalbilder-zum-Sonntagsevangelium/A_5._Fastensonntag_.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Ausmalbild für Kinder</a></p>]]></content:encoded><category>PG Am Schönbusch (nicht löschen!)</category><category>Hausgottesdienste</category></item></channel></rss>