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Hausgottesdienst am 5. Sonntag im Jahreskreis A

Hausgottesdienst am
5. Sonntag im Jahreskreis A
8. Februar 2026

Lied:Gl 816, 1+2:Meine Zeit steht in deinen Händen...

Kreuzzeichen
evtl. Entzünden einer Kerze

Gedanken zur Hinführung:
Meine Zeit steht in deinen Händen…“. Wieder wird uns jetzt Zeit geschenkt, um zur Ruhe zu kommen, um über unsere Leben nachzudenken, uns auf das Wort Gottes einzulassen, das uns zugesprochen wird, uns bewusst zu machen, dass Gott uns nahe sein will. Zuvor wollen wir den Herrn in unserer Mitte begrüßen und ihm unser Lob singen:

Gl 171: Preis und Ehre Gott, dem Herren,…

Gebet:
Gott,
immer wieder rufst du uns, dir zu folgen.
Gib uns das Vertrauen in deine Verheißung
und lass uns glaubwürdige Zeuginnen und Zeugen
deiner frohen Botschaft sein.
So bitten wir durch Christus, unseren Bruder und Herrn.
Amen. (ArGe Liturgie)

Lesung aus dem Buch Jesaja (Jes 58, 7-10)
So spricht der Herr: Teile an die Hungrigen dein Brot aus, nimm die obdachlosen Armen ins Haus auf, wenn du einen Nackten siehst, bekleide ihn und entziehe dich nicht deinen Verwandten. Dann wird dein Licht hervorbrechen wie die Morgenröte und deine Wunden werden schnell vernarben. Deine Gerechtigkeit geht dir voran, die Herrlichkeit des Herrn folgt dir nach. Wenn du dann rufst, wird der Herr dir Antwort geben, und wenn du um Hilfe schreist, wird er sagen: Hier bin ich. Wenn du der Unterdrückung bei dir ein Ende machst, auf keinen mit dem Finger zeigst und niemand verleumdest, dem Hungrigen dein Brot reichst und den Darbenden satt machst, dann geht im Dunkel dein Licht auf und deine Finsternis wird hell wie der Mittag.

Antwortgesang:Gl 440, 1-4

Halleluja:Gl 483, 2 oder 716

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus (Mt 5, 13-16))
Jesus sprach zu seinen Jüngern: Ihr seid das Salz der Erde. Wenn das Salz seinen Geschmack verliert, womit kann man es wieder salzig machen? Es taugt zu nichts mehr; es wird weggeworfen und von den Leuten zertreten. Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt,
die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben. Man zündet auch nicht ein Licht an und stülpt ein Gefäß darüber, sondern man stellt es auf den Leuchter; dann leuchtet es allen im Haus. So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.
oder in leichter Sprache:
Einmal sagte Jesus zu seinen Freunden: Ihr seid das Salz in der Welt. Salz ist salzig.Salziges Salz ist gut. Un·salziges Salz kann keiner gebrauchen. Un·salziges Salz wird weggeworfen. Un·salziges Salz kommt auf den Müll.
Jesus sagte: Ihr seid das Licht in der Welt. Alle Leute können das Licht sehen. In der Nacht könnt ihr sogar eine Stadt oben auf dem Berg sehen. Weil in der Stadt das Licht leuchtet.
Jesus sagte: Die Lampe ist zum Leuchten da. Damit alle gut gucken können. Keiner stellt die Lampe unter den Tisch. Weil es dann dunkel bleibt.Alle Menschen stellen die Lampe auf den Tisch. Dann wird es im Zimmer hell.Die Lampe leuchtet für alle Leute im Zimmer. Eine einzige Lampe macht das ganze Zimmer hell.
Jesus sagte zu den Freunden: Wenn ihr zu den Menschen gut seid, leuchtet ihr auch.Eure guten Taten leuchten wie eine Lampe. Mit dieser Lampe können die Menschen Gott bemerken. Dann freuen sich die Menschen über Gott. Dann preisen die Menschen Gott im Himmel. Weil Gott gut ist. (Bibel in leichter Sprache)

Lied:Gl 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht…

Predigtgedanken:
Das ist ja geschmacklos.“ So sagen wir manchmal, wenn wir etwas Niveauloses hören oder lesen. Da verstößt etwas gegen den guten Ton. Da gehen Worte unter die Gürtellinie. Da wird jemand mit Worten in seiner Ehre verletzt.
Manchmal sagen wir beim Verzehren einer Mahlzeit: „Das ist zu leise“. Dann fehlt es dem Essen an Würze. Dann ist das Gericht geschmacklos und es drängt uns, nachzuwürzen.
Meistens greifen wir dann zunächst zu Salz, um den gewünschten Geschmack zu erzielen.
In diese Richtung zielen die Worte Jesu, wenn er uns auffordert, Salz der Erde zu sein. Wir sollen durch unser Leben, unser Reden, Handeln und Tun, unserem eigenen Leben und unserem Zusammenleben mit Anderen Tiefe, Geschmack, Würze geben. Auch war Salz für lange, lange Zeit ein geeignetes Mittel, um Nahrungsmittel haltbar zu machen. Fleisch und Fisch, Kraut und Gurken wurden in Salz eingelegt, um sie vor Fäulnis zu schützen. Ebenso sollen wir würdevoll und wertschätzend mit uns selbst und miteinander umgehen. Wir sollen uns dafür einsetzten, dass unser Zusammenleben nicht verdirbt und Fäulnis ansetzt. Wir erleben es immer wieder, wie Menschen bloßgestellt oder herabgewürdigt werden. Das soll und darf nicht sein. „Helft den Menschen leben“ - das ist der Titel eines Buches des Wiener Pastoraltheologen Paul Zulehner. Es könnte aber auch die Überschrift über unsere heutigen Schrifttexte sein. Wie schnell sind wir oft dabei, auf andere real oder mit Worten mit Fingern zu zeigen. Wie anfällig sind wir, Vorurteile aufzugreifen oder Tratsch zu verbreiten. All das macht Leben und Zusammenleben geschmacklos.
Auch sagen wir manchmal: „Jetzt blicke ich nicht mehr durch.“ Ich verstehe mein Leben nicht mehr. Mir fehlen die Perspektiven. Dann braucht es eine Erleuchtung. Dann muss mir von neuem ein Licht aufgehen. Dann suche ich vielleicht das Gespräch mit einem Menschen, dem ich vertraue, suche bei ihm oder ihr einen Rat. Dann keimt in mir vielleicht auch wieder eine Erkenntnis auf, ein neuer Weg tut sich vor mir auf. Für andere Licht sein, ihnen durch einen wohlmeinenden Rat wieder eine Orientierung schenken - das ist eine schöne Aufgabe und macht einen selber auch zufrieden und glücklich.
Doch „Vorsicht!“. Das Wort „Viel hilft viel!“ gilt nicht immer. „Da ist aber jemand in der Küche schwer verliebt.“ sagen wir, wenn das bestellte Essen zu viel Gewürz abbekommen hat. Und im Umgang miteinander, in einem Streit, einer Auseinandersetzung kommt uns manchmal der Satz über die Lippen: „Dem werde ich gehörig die Suppe versalzen.“ Nein, es kommt auf das rechte Maß an. Es braucht das nötige Fingerspitzengefühl.
Auch beim Umgang mit dem Licht ist es so: Wenn ich jemandem mit einer starken Taschenlampe direkt ins Gesicht leuchte, wird er erbost antworten: Mach die Funsel aus! Und wenn ich im dichten Nebel mit Aufblendlicht fahre, tue ich mir selber auch keinen Gefallen, weil dann der Nebel mich blendet. Da hilft dann nur: Tempo richtig dosieren. Fuß vom Gas und auf Sicht fahren.
Ihr seid das Salz der Erde. Ihr seid das Licht der Welt.“ Alle, die an den Worten Jesu ihr Leben ausrichten wollen, tragen eine Verantwortung. Mit unserem Leben, unserem Reden, aber mehr noch mit unserem Denken und vor allem mit unserem Handeln sollen wir Antwort geben, auf den Auftrag, den Jesus uns ans Herz legt. Die Menschen, die mit uns das Leben teilen, wollen von uns nicht nur schöne Worte hören, sie wollen von uns auch Taten sehen, die den Worten Jesu entsprechen, die seine Botschaft glaubwürdig machen.
Selbst ein kleines Licht kann neue Orientierung schenken. „Es ist besser, ein Licht anzuzünden als über die Dunkelheit zu klagen.“ Und selber die kleine Prise Salz sein, ddie dem Leben den gewünschten Geschmack verleiht.
Für Familien mit Kindern:
Hast Du schon einmal beim Kochen oder Backen das Salz vergessen? Dann weißt Du sicherlich, wie Essen ohne Salz schmeckt: Fade und langweilig. Da hilft es nicht einmal mehr, im Nachhinein noch etwas zu würzen. Genauso sollten wir Christen „Würze“ in die Welt bringen. Das bedeutet, wir sollen mithelfen, damit es in der Welt besser und schöner ist. Wenn wir uns nicht für eine bessere Welt einsetzen, dann bleibt unser Glaube fade wie Salz, das seinen Geschmack verloren hat.
Guter Gott, du hast uns aufgetragen, wie Salz für die Erde zu sein. Ich will in dieser Woche genau hinsehen, wo ich Gutes in meiner Familie, in der Schule oder bei meinen Freunden bewirken kann. Amen. (dkv - Mein Sonntagsblatt 2014)

Lied:Gl 458, 1-4: Selig seid ihr...

Fürbittgebet
Die Fürbitten sind unser Gebet für die anderen. Es bedarf nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor, worum wir bitten wollen.
Wir können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es, die Namen derer laut auszusprechen, die man Gott ans Herz legen will, .
Wir dürfen Gott unsere Bitten aber auch still anvertrauen.
Als Antwortruf eignen sich: Gl 182 oder Gl 817
oder:
Herr Jesus Christus, du selbst hast ein Herz für die Armen und willst, dass wir Als Salz der Erde und Licht der Welt an einer gerechteren Welt mitbauen. Wir bitten Dich:

➢ Stärke alle, die im Dienst der Verkündigung der Frohen Botschaft stehen, mit deinem Geist.
➢ Steh allen, die derzeit einen schweren Schicksalsschlag zu tragen haben, bei und und schenke ihnen verständnisvolle Begleiter.
➢ Erfülle die Herzen und Gedanken der Verantwortlichen für den Krieg in der Ukraine und die anderen kriegerischen Auseinandersetzungen in unserer Welt mit deinem Geist der Verständigung und des Friedens.
➢ Mache uns bereit, nach unseren Möglichkeiten und Fähigkeiten, Salz der Erde und Licht der Welt in unserem Lebensraum zu sein.
➢ Führe unsere Verstorbenen in dein Land des Lichtes und des Friedens.
Herr, unser Gott! Du willst - auch durch uns - Zerbrochenes wieder heilen, Frieden stiften, Licht in das Dunkel unseres Lebens und unserer Welt bringen. Unterstütze unser Bemühen mit deinem heiligen Geist. Darum bitten wir durch Christus, unseren Bruder und Herrn.

Vater unser: Herr Jesus Christus, du machst uns Mut, Gott als unseren „Vater“ anzusprechen. Du hast ihn uns nahe gebracht als den „Barmherzigen“, der für unsere Armut ein Herz hat. Mit deinen Worten beten wir: Vater unser...

Lied:Gl 484, 1+2+5: Dank sei dir, Vater,...

Gebet:
Menschenfreundlicher Gott,
wir durften deine Nähe erfahren.
Du hast uns beschenkt durch Jesus Christus, deinen Sohn.
Lass uns durch ihn neue Menschen werden,
Menschen der Liebe, des Friedens und der Freude.
Darum bitten wir durch Jesus Christus,
unseren Bruder und Herrn. (nach: Heriburg Laarmann - Bilder erzählen von Gott - S. 139)

Segen
So segne uns und alle, die uns nahe sind, der allmächtige und barmherzige Gott - der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.
Singet Lob und Preis - Dank sei Gott, dem Herrn!

Lied:Gl 453, 1-4: Bewahre uns, Gott,…

Ausmalbild für Kinder